MAMat_HiasThemenstarter4 Beiträge · seit 201606. Mai 2016 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich plane zur Zeit die erste Safari mit anschließenden Badeaufenthalt. Als Ziel wurde uns Kenia empfehlen (vor allem auch wegen der Tierwanderung im Maasai Mara) mit anschließenden Badeaufenthalt am Diani Beach. Der Reisezeitraum wird ca. 2 Wochen im Oktober sein. Ich wollte mich bei euch erkundigen, ob der Reiseverlauf sowie die Ziele einen vernünftigen Eindruck machen.
Die Reise startet von Nairobi und würde zum Lake Nakuru führen, wo wir 2 Nächte im Flamingo Hill Camp sein werden. Anschließend geht die Safari weiter in die Maasai Mara zum Mara Bush Camp, um dort die nächsten 3 Nächte zu verbringen. Bei der Safari handelt es sich um eine Private Safari, bei welcher wir selber bestimmen können wann und wie wir die Game Drives gestalten wollen. Insgesamt dauert die Safari somit 6 Tage und die restlichen Tage wollen wir am Diani Beach entspannen. Dort haben wir das The Sands at Nomad ins Auge gefasst - gibt es hierzu Erfahrungsberichte von jemandem?
Ich freue mich über jegliche Erfahrungen und Anregungen, um unsere erste Safari schön zu gestalten.
um eine ehrliche Empfehlung geben zu können, sind das noch zu wenig Informationen. - sind die Flüge schon gebucht? - welche Ansprüche an die Unterkunft habt ihr? - wie heißt euer Safariveranstalter oder fahrt ihr selbst?
Grundsätzlich ist die Route ok. Aber: Der Lake Nakuru beherbergt derzeit kaum Flamingos. Außerdem ist er maßlos über die Ufer getreten. Kurz gesagt: Er lohnt das Geld null! Wenn ihr gerne in die Massai Mara fahren wollt, dann eher über den Lake Naivasha. Der hat zwar keine Flamingos (der benachbarte Lake Oloidien hat ein paar). Dort würde ich euch als Unterkunft die Sopa Lodge empfehlen. Am Lake Naivasha könntet ihr in den Hells Gate und den Crescent Island besuchen. Oder aber ihr fahrt in die Aberdares. Sehr schön und völlig anders.
Die Frage ist, warum ihr von Nairobi aus starten wollt. Nur wegen des Lake Nakurus? Da ihr eh an den Diani wollt, würde ich von dort auch starten. Warum fliegt ihr nicht für drei Nächte in die Mara und wenn ihr Lust habt, fahrt ihr noch für zwei Nächte in den Tsavo Ost.
Zum Sands at Nomad: Das ist ein kleines Boutique Hotel it sehr guter Küche. Das Restaurant st öffentlich zugänglich. Der Strandabschnitt schön. Die Standardzimmer sind dunkel und das Fenster kann man nicht öffnen. Ich würde mir noch das Ocean Village sowie das große Baobab ansehen. Das Ocean Village besitzt mit den Deluxe-Zimmern mit die modernsten Zimmer der Südküste. Sowohl im Sands als auch im Ocean gibt es keine Animation.
Da das Foru hier eher für Selbstfahrer geeignet ist, empfehle ich dir das Forum bei Holidaycheck. Forum Holidaycheck Dort dürftest du für eine geführte Safari mehr Infos erhalten.
ich hätte da noch einen Unterkunftstipp für dich für Diani Beach bzw. etwas nebendran Galu-Beach. Dieses kleine Privat-Resort hat nur 4 Bungalows und einen traumhaften Privatstrand. Aus der "Bettschaukel" am Strand wollte ich gar nicht mehr raus. Es wird von deutschen Auswanderern geführt und ist wirklich ein kleines Paradies. Essen und Service einfach traumhaft. http://www.karibuni-rafiki.com/liegen.html
Ich würde den Bungalow Claudia (direkt am Strand nehmen) aber die anderen sind auch toll.
Für die Masai Mara würde ich dir Royal Mara Safari Lodge empfehlen. Tolle Unterkunft und sie liegt in der Conservation. Es gab dort kaum Wege und die Game Drives führen mitten durchs Gelände. Man sieht selten andere Lodge-Fahrzeuge und kommt besonders nahe an die Tiere ran, da es ja keine Wege gibt, die man nicht verlassen darf. 😉 Wir hatten tolle Löwen und Gepardensichtungen! Findest du in meinem Reisebericht 2009.
MAMat_HiasThemenstarter4 Beiträge · seit 201609. Mai 2016 · #5
Hallo,
erstmals vielen Dank für die Antworten und eure Tipps 🙂
- sind die Flüge schon gebucht? - welche Ansprüche an die Unterkunft habt ihr? - wie heißt euer Safariveranstalter oder fahrt ihr selbst?
Nein, es ist zur Zeit noch gar nichts gebucht. Bei den Unterkünften für die Safari ist mir vor allem die Lage wichtig, um die besten Voraussetzungen für schöne Tierbeobachtungen zu haben. Nein, wir wollen nicht selber fahren sondern würde eine private Safari buchen.
Grundsätzlich ist die Route ok. Aber: Der Lake Nakuru beherbergt derzeit kaum Flamingos. Außerdem ist er maßlos über die Ufer getreten. Kurz gesagt: Er lohnt das Geld null!
Ist das ein aktueller Lagebericht? Wir würden im Oktober reisen und uns wurde gesagt, dass der Lake Nakuru vor allem wegen dem Nashorn zu empfehlen ist, welches in der Masai Mara nur schwierig zu sehen ist. Darüber hinaus soll es auch eine schöne Pelikankolonie geben und eine gute Chance auf Leoparden bestehen.
Die Frage ist, warum ihr von Nairobi aus starten wollt. Nur wegen des Lake Nakurus?
Grundsätzlich ist Nairobi der Ausgangspunkt wegen der guten Flugverbindung von Wien und weil die Distanzen kürzer sind als wenn wir von Diani Beach aus starten würde.
Zum Sands at Nomad: Das ist ein kleines Boutique Hotel it sehr guter Küche. Das Restaurant st öffentlich zugänglich. Der Strandabschnitt schön. Die Standardzimmer sind dunkel und das Fenster kann man nicht öffnen.
Hm.. anscheinend dürften die Standardzimmer nicht wirklich berauschend sein, dass lese ich jetzt schon des Öfteren. Also wenn Sands dann eine höhere Kategorie? Ich bin ein wenig zögerlich gegenüber dem Baobab, weil es für mich wie ein riesiger All-Inclusive-Bunker ausschaut. (anscheinend dürfte es auch ein Komplex mit 3 Hotels!!! sein??). Das Ocean Village werde ich mir näher anschauen.
Den weiteren Tipp mit dem Karibuni Rafiki werde ich mir auch anschauen - das schaut wahrlich sehr entzückend aus. Das Mara Bush Camp bekamen wir empfohlen, um den perfekten Standort für die große Gnuwanderung zu haben.
Zum Baden kann ich Dir nicht viel Brauchbares beisteuern, aber die Nashörner sind in der Mara nicht wirklich schwer zu finden, zumindest bei meinen bisher zwei Besuchen haben wir doch so einige gesehen. Und ich empfehle Dir den Nairobi National Park als Ersatz für den Lake Nakuru...nicht wegen der Flamingos, dies im NNP nicht hat, aber er liegt da wo Ihr sowieso hinfliegt und er ist zwei-drei Nächte im Nairobi Tendet Camp wert, siehe auch meinen Reisebericht 'Picco hüpft vom Kili zur Mara' odrr so...
Safari: Die Pelikankonzentration am Nakuru ist immer noch gut. Nashörner seht ihr auch, Leoparden sind immer Glückssache (siehe später). Ich würde dir aber ähnlich wie Picco dann eher den Nairobi NP empfehlen. Dort hast du auch eine höhere Leopardenwahrscheinlicheit.
Massai Mara: Das empfohlene Royal Mara Camp liegt nicht in der Massai Mara NP, sondern außerhalb. Und das ist bei der Migration viel zu weit weg. Während der Migration würde ich nur in die Massai Mara gehen. Je nach Geldbeutel kommen diese Unterkünfte in Frage (Preise aufsteigend) Ashnil Mara (direkt an der Mara gelegen, jedoch in einer Gegend mit vielen Minibussen. Großes Zeltcamp) Matira Mara (direkt an der Mara gelegen, nur acht Zelte, von Massai betrieben. Guten Safariruf) Entim Mara (direkt am Talek gelegen - etwas kleiner als die Mara; ca. 20 Zelte; sehr zentral gelegen) Sarova Hill Lodge (Steingebäude, groß, liegt auf einem Hügel mit herrlicher Aussicht, direkt am Crossing Point) Mara Intrepids (großes Luxus Zeltcamp, direkt am Talek, offene Jeeps, äußerst gute Leopardensichtungen, von allen am Zentralsten gelegen) Governors (ähnlich wie Intrepids, dafür an der Mara, ungünstig im Westen gelegen) Rekero und Naibor (teure Luxuscamps, tolle Lage usw.) Mara Bush Camp (ird nur zur Migration aufgebaut, sehr teuer und luxuriös
Zwischen Ashnil und Governors liegen ca. 80 - 100€ pro Nacht und Person. Das Ashnil fängt mit ca. 180€ / Nacht an.
Wir (meine Frau und ich) präferieren das Intrepids. Das liegt allerdings am Fahrer. Würde ich das vernachlässigen, würde ich das Matira oder das Entim wählen. Etwas günstiger. Wobei das Intrepids schon klasse ist. Bei allen drei hast du bei drei Nächten fast schon eine Leopardengarantie. Drei Weibchen haben ihr Territorium in der Umgebung, und alle drei sind nicht allzu scheu. Das Mara Bush Camp rechtfertigt meiner Meinung nach den Preis nicht. Da stellt sich auch die Frage des Safarianbieters...
In den Park würde ich für die Migration gehen, da so die Wege kürzer sind und ihr einfach mehr Zeit habt. Außerhalb der Migration könnte man auch an die Grenze gehen und in eines der günstigeren Camps wie das Aruba Mara. Das ist wesentlich günstiger.
Küste: Das Baobab ist groß, aber es verläuf sich. Den Einwand kann ich aber nachvollziehen. In Puncto Verpflegung werdet ihr aber kein besseres Sternehotel im mittleren bis gehobenen Preissegment finden. Das Ocean Village hat mittlerweile eine gute Küche und die Zimmer sind sehr gut.
Das Karibuni Rafiki ist kein Hotel als solches und damit eben auch sehr teuer. Ich würde dann eher eine weitere Safari in den Tsavo machen. das scheint aber keine Rolle zu spielen?!? Der Tsavo ist völlig anders als die Mara. Die rote Erde mit den Elefanten usw. sind toll. An der Südküste könnte das Pinewood noch interessant sein. Oder eben das Sands. Wenn die Zimmer wichtig sind, dann Bungalow. Das Sands at Nomad ist aber sehr schön. Der Pool allerdings klein.
Fazit Hotel: Das Ocean wäre meine erste Wahl, wenn die Größe wichtig ist. Es ist etwas besser als das Nomad. das sind aber Nuancen und auch Geschmackssache. Ansonsten würde ich nicht vom Baobab abrücken. Das Kole Kole und das Maridadi gehört dazu. das Maridadi ist sehr ruhig (keine Animation usw.), der Kole Kole Bereich liegt auf der anderen Seite. Und ab dem Baobab wird der Strand leer, keine Beachboys usw. 😉
Flug:Nairobi als Ausgangspunkt bringt nur etwas, wenn ihr Nairobi NP oder eben Nakuru macht. Solltet ihr nur Mara machen, empfehle ich euch von der Südküste aus zu fliegen. Es rechnet sich nicht und ihr fahrt nur länger.
Wenn du weitere Fragen hast, frag.
Grüße Gregor
MAMat_HiasThemenstarter4 Beiträge · seit 201610. Mai 2016 · #8
Hi Gregor,
nochmals vielen Dank für die ausführlichen Informationen 🙂
Lake Nakuru: Der Lake Nakuru wurde uns vom Safarianbieter empfohlen, wegen den Nashörner und der Pelikane. Darüber hinaus sei der Park auch gut für Leoparden. Es wurde angemerkt das es zwar ein kleiner Park ist, aber dafür schön und mit vielen Tieren. Der Fokus liegt jedoch auf der Masai Mara und ist auch das Highlight der Safari. Allerdings bin ich mir jetzt unsicher, da du und Picco den Nairobi NP empfiehlt.
Massai Mara Wir haben uns den Reisezeitraum Oktober ausgesucht, um das einzigarte Schauspiel der Migration verfolgen zu können. Dementsprechend benötigen wir ein Camp mit guter Lage. An dieser Stelle nochmals Dankeschön für die Auflistung der möglichen Camps. Als ich im Internet die Preise für die beiden Unterkünften Intrepids und Entim für Oktober nachschaute musste ich leider festestellen, dass diese beiden teurer als das Mara Bush Camp sind. Das Mara Bush Camp wurde uns vom Safarianbieter empfohlen - welcher nebenbei Sunworld Safari ist und somit auch gleichzeitig Besitzer des Camps.
Küste Nach deinen Ausführungen sollten wir uns vielleicht doch nochmal überlegen, ob wir das Baobab bzw Maridadi nicht doch in Erwägung ziehen. Vom Preisleistungverhältnis ist es sehr gut. Wenn die Größe keine Rolle spielt, dann würdest du das Maridadi sogar dem Ocean Village vorziehen? Im Angesicht der Leistung sind sich Maridadi und Ocean Village ebenbürtig? Das Sands ist verlockend, aber ich habe gelesen das es erst aber der Zimmerkategorie Ocean View und Beach Cottage empfehlenswert ist und dann ist es um einiges teurer als Maridadi und Ocean Village.
Flug Wir würden uns schon gerne zwei Parks anschauen, dass wir auch ein bisschen eine Abwechslung haben. In Anbetracht dessen würdest du eventuell Massai Mara und Tsavo empfehlen? Dann sind die Distanzen aber sehr groß, oder? Bezüglich der weiteren Safari denke ich, dass unsere Eindrücke schon mit einer Safari gut bedient sind und ob nicht eine weitere dann auch den Rahmen sprenge würde?! Darüber hinaus wollen wir nicht unbedingt auf den Badeaufenhalt verzichten.
Ich antworte Dir, weil du mir leid tust und sich mir bei manchen Antworten ehrlich gesagt die Haare aufstellen. Du hast ja klipp und klar geschrieben, dass du einer Privatsafari auf alle Fälle den Vorzug geben willst. Und dann kommen so Antworten( wie z.b.Royal Mara Camp) wo genau dieses verboten ist Auch die anderen Antworter scheinen dies überlesen zu haben und du mußt nun Äpfel mit Birnen vergleichen, was absolut für dich nicht zielführend ist. Wer die zweifelhafte Faszination möchte, vor der skyline der Hochhäuser der Stadt als Hintergrund für sein ertses Safarierlebnis zu haben - jedem das seine. Dir als Ersttäter würde ich aber auf jeden Fall den Nakuru empfehlen. da sieht man zwar auch manchmal Häuser, aber die vielen Rhinos ganz nah und entspannt und großen Büffelherden neben allen anderen sind es schon wert. Abgesehen von den vielen Vögeln; ja, die Flamingos machen sich rar , wenngleich es immer welche gibt. Natürlich, wenn du Glück hast , siehst du in der Mara Rhinos. Aber bei den wenigen Tagen ( nicht vergessen, mit dem Abzug der An -und Rückfahrt sind es noch weniger) brauchst du schon ein wenig Glück. Also lass dich nicht irre machen. Falls du Fragen hast, gerne per PM
Ursula schrieb:Wer die zweifelhafte Faszination möchte, vor der skyline der Hochhäuser der Stadt als Hintergrund für sein ertses Safarierlebnis zu haben - jedem das seine.
Na ja... Ob es zweifelhaft ist ist eine andere Frage die jeder für sich beantworten darf. Meiner Meinung nach ist der NNP der am meisten unterschätzte Nationalpark Ostafrikas. Und er war auch mein erster NP, habe dadurch keinen Schaden davongetragen 😉 Ich sags mal mit Bildern:
@Matthias: Schau in den von mir erwähnten Reisebericht und mach Dir selbst ein Bild davon ob der Nairobi NP was für Dich ist oder nicht...und wie Usula richtig schreibt: lass dich nicht irre machen.
Ich antworte Dir, weil du mir leid tust und sich mir bei manchen Antworten ehrlich gesagt die Haare aufstellen. Du hast ja klipp und klar geschrieben, dass du einer Privatsafari auf alle Fälle den Vorzug geben willst. Und dann kommen so Antworten( wie z.b.Royal Mara Camp) wo genau dieses verboten ist Auch die anderen Antworter scheinen dies überlesen zu haben und du mußt nun Äpfel mit Birnen vergleichen, was absolut für dich nicht zielführend ist.
Also mir stellen sich bei deinem Beitrag die Haare auf. Denn du scheinst a) nicht zu wissen, was eine geführte Privatsafari ist und b) überlesen zu haben, dass ich das Royal Mara ausdrücklich nicht empfohlen habe.
Eine geführte Privatsafari ist immer mit einem Guide als Fahrer und man ist allein im Fahrzeug. Streicht man das Wort "privat", ist man theoretisch und oft auch parktisch mit einem anderen Pärchen in einem Fahrzeug. Wer die zweifelhafte Faszination möchte, vor der skyline der Hochhäuser der Stadt als Hintergrund für sein ertses Safarierlebnis zu haben - jedem das seine.
Ursula schrieb:Dir als Ersttäter würde ich aber auf jeden Fall den Nakuru empfehlen. da sieht man zwar auch manchmal Häuser, aber die vielen Rhinos ganz nah und entspannt und großen Büffelherden neben allen anderen sind es schon wert. Abgesehen von den vielen Vögeln; ja, die Flamingos machen sich rar , wenngleich es immer welche gibt. Natürlich, wenn du Glück hast , siehst du in der Mara Rhinos. Aber bei den wenigen Tagen ( nicht vergessen, mit dem Abzug der An -und Rückfahrt sind es noch weniger) brauchst du schon ein wenig Glück. Also lass dich nicht irre machen. Falls du Fragen hast, gerne per PM
Tja, mir erging es wie Picco: Der Nairobi NP war 2002 mein erster Nationalpark. Seitdem war ich vier Mal dor, und mich haben die Hochhäuser nie gestört. Und selbst wenn man sie nicht sehen will. Der Park bietet immer noch Möglichkeiten, diesem Hintergrund auszuweichen.
Und nein, gerade der Nakuru st derzeit fast ein No-go. Der Park hat ein akutes Umweltproblem. Tiere sterben an Krankheiten, der See ist deutlich über die Ufer getreten, Wege sind z.T. nicht befahrbar. Für den Eintrittspreis ist er reinste Geldverschwendung. Wenn es so um die Nashörner geht, und das aus nächster Nähe und mit schönem Hintergrund: Ol Pejeta. Da habt ihr sogar noch gute Chancen auf Wildhunde.
nochmals vielen Dank für die ausführlichen Informationen 🙂
Lake Nakuru: Der Lake Nakuru wurde uns vom Safarianbieter empfohlen, wegen den Nashörner und der Pelikane. Darüber hinaus sei der Park auch gut für Leoparden. Es wurde angemerkt das es zwar ein kleiner Park ist, aber dafür schön und mit vielen Tieren. Der Fokus liegt jedoch auf der Masai Mara und ist auch das Highlight der Safari. Allerdings bin ich mir jetzt unsicher, da du und Picco den Nairobi NP empfiehlt.
Siehe meine und Piccos Anmerkung oben. Ich empfehle dir nach wie vor, dich im Forum von Holidaycheck zu melden. Dort bekommst du noch zahlreichere Antworten. Das hier ist eher ein "Selbstfahrerforum". Ich habe mir schon gedacht, dass du Sunworld kontaktiert hast. Mehr dazu gleich.
Mat_Hias schrieb:Massai Mara Wir haben uns den Reisezeitraum Oktober ausgesucht, um das einzigarte Schauspiel der Migration verfolgen zu können. Dementsprechend benötigen wir ein Camp mit guter Lage. An dieser Stelle nochmals Dankeschön für die Auflistung der möglichen Camps. Als ich im Internet die Preise für die beiden Unterkünften Intrepids und Entim für Oktober nachschaute musste ich leider festestellen, dass diese beiden teurer als das Mara Bush Camp sind. Das Mara Bush Camp wurde uns vom Safarianbieter empfohlen - welcher nebenbei Sunworld Safari ist und somit auch gleichzeitig Besitzer des Camps.
Gut, es geht also eindeutig um die Migration. Dann ist der Oktober eine falsche Entscheidung. Mit Pech (und so sieht es wegen El Nino bzw. La Nina aus) sind die Tiere dann schon zum Großteil in der Serengeti. Anfang Oktober wirst du noch den Rest erleben, Ende Oktober nicht mehr. Letztes Jahr kam es zu einer zweiten Migration, das war aber außergewöhnlich. Sichere Monate sind August und vor allem September. Wenn du also nicht wie ich an die Ferien gebunden bist, so empfehle ich dir den September.
Nun zum Camp: Ich habe mir Sunworld schon gedacht. Nun, das ist der Ferrari unter den Anbietern, wobei die logischerweise das Mara Bush Camp primär anbieten. Du kannst deren Konditionen bzgl. Intrepids, Entim usw. und deine eigenen Recherchen nicht mit anderen Anbietern vergleichen. Ich kenne die Preise der Anbieter von der Küste und aus Nairobi sehr gut, und das Intrepids ist günstiger. Das Entim bietet derzeit spezielle Aktionen, normalerweise ist es teurer. Ich empfehle dir also, andere Anbieter anzuschrieben und dann zu vergleichen. Wenn es deutschsprachig sein soll, würde ich you and nature, aqua paradise, bush adventure und DM Safari wenigstens anschreiben. In der genannten Reihenfolge werden wahrscheinlich auch die Preise sein. Und dann vergleich einmal.
Das Mara Bush Camp soll sehr gut sein, davon mal ab. Aber der Preis rechtfertigt es irgendwann nicht mehr. Meine Meinung! Von der Lage her sind Mara Bush Camp, Intrepids, Rekero, Naibor und Entim sehr ähnlich. Sie liegen alle sehr zentral, man kann alle Ecken der Mara sehen (Achtung Triangle ist außen vor). Das Intrepids liegt innerhalb des Territoriums von zwei Leopardendamen (Saba und Bahati, letztere mit Nachwuchs). Sie sind die Töchter der berühmten Olive aus den BBC-Reportagen. Mit nur etwas Glück sieht man sie. Aber Glück spielt immer mit. Für die Migration als gut würde ich immer das Ashnil noch bezeichnen. Mich stört nur die Gegend. Ein Kompromiss wäre das Matira, wahrscheinlich auch preislich.
Und zur Privatsafari: Bei allen Camps sitzen maximal vier Leute in einem Fahrzeug. Eine Garantie auf allein kostet wesentlich mehr.
Mat_Hias schrieb:Küste Nach deinen Ausführungen sollten wir uns vielleicht doch nochmal überlegen, ob wir das Baobab bzw Maridadi nicht doch in Erwägung ziehen. Vom Preisleistungverhältnis ist es sehr gut. Wenn die Größe keine Rolle spielt, dann würdest du das Maridadi sogar dem Ocean Village vorziehen? Im Angesicht der Leistung sind sich Maridadi und Ocean Village ebenbürtig? Das Sands ist verlockend, aber ich habe gelesen das es erst aber der Zimmerkategorie Ocean View und Beach Cottage empfehlenswert ist und dann ist es um einiges teurer als Maridadi und Ocean Village.
Gegenfrage: Ist Animation wichtig? Dann Baobab. Das Ocean besitzt nahezu keine. Aber: Im Maridadai Bereich des Baobab gibt es keine Animation. Wie wichtig ist das Essen? Das Ocean hat sich stark gesteigert. Jedoch ist es nicht mit dem Baobab oder gar Sands zu vergleichen. Das Baobab hat ein großes und gutes Buffet, jeden Tag Themenabende. Das Ocean ist eben auch viel kleiner... Sands hat gutes Essen, aber eben auch eine kleinere Auswahl. Lage: Das Sands liegt etwas nördlicher als Ocean und Baobab. Letztere werden nur vom Papillon getrennt. Beim Sands habt ihr immer Beachboys. Beim Ocean auch, aber ab dem Baobab bzw. dessen Kole Kole fängt der Galu Beach an. Und der ist, wie oben zu sehen, nahezu menschenleer. Eindeutiger Punkt für das Baobab. Bei allen drei gibt es keine Shopping-Möglichkeiten vor der Tür. Ein TukTuk (privates Dreirad), Matatu (Sammeltaxi) oder BodaBoda (Motorradtaxi) ist immer nötig. Das kostet aber nur ca. 50KsH pro Strecke (0,50€). Nachts immer nur Taxi!
Ich habe noch nicht nach dem Preis für das Baobab im September geschaut. Wenn es unter 70-80€ ist, würde ich es immer vorziehen. Das Ocean mit Deluxe-Zimmer liegt ja in der preislichen Gegend. Eben wegen der Verpflegung pro Baobab. Der Animation usw. kann man wegen der Hotelgröße sehr gut aus dem Weg gehen. Im Sands würde mich stören, dass viele Restaurantgäste ständig anwesend sind. Aber abends ist es dort schon schön. Schwierig.
Mat_Hias schrieb:Flug Wir würden uns schon gerne zwei Parks anschauen, dass wir auch ein bisschen eine Abwechslung haben. In Anbetracht dessen würdest du eventuell Massai Mara und Tsavo empfehlen? Dann sind die Distanzen aber sehr groß, oder? Bezüglich der weiteren Safari denke ich, dass unsere Eindrücke schon mit einer Safari gut bedient sind und ob nicht eine weitere dann auch den Rahmen sprenge würde?! Darüber hinaus wollen wir nicht unbedingt auf den Badeaufenhalt verzichten.
Ihr fliegt doch 14 Tage, oder verwechsel ich da etwas. Das sind 13 Nächte.
Wenn ihr die ersten 5 Nächte auf Safari seid, bleiben noch acht Nächte. Wenn es unbedingt Nashörner sein sollen, ok. Wenn ihr aber große Elefantenherden von mehr als 5-10 Tieren sehen wollt, dann müsst ihr in den Tsavo. Samburu fällt ja raus. Ich sehe da jedes Jahr immer noch größere Herden. Zwei Nächte in den Tsavo Ost würde ich immer emfehlen. Landschaftlich ist er wesentlich schöner als die Mara. Er ist völlig anders. Zwei Nächte im Sentrim Tsavo würden für zwei Personen als echte Privatsafari (allein im Auto) ca. 500€ - 600€ kosten. Bei oben genannten Anbietern. Das Zelt würde 20m von Wasserloch entfernt sein, wo sich fast immer Elefanten aufhalten. Wenn ihr wollt, schließt ihr noch eine Elefantenpatenschaft bei Daphne Sheldrick ab und besucht die Auswilderungsstation in Voi. Das ist nur mit einer Patenschaft und mit voriger Anmeldung möglich (ist kein Problem). Ihr könnt dort dann mit jungen Elefanten in Kontakt treten.
Kenia ist Safariland, ihr werdet es merken. Wenn ihr auf Safari ward, wollt ihr nach 3 Tagen wieder los. Es macht süchtig. Man kann nie alles machen. Aber man kann viel Geld schon mit dem Vergleichen der Anbieter machen. Vielleicht spart ihr ja gerade hier das Geld. Und für das Baden habt ihr immer noch genug Zeit.
Anbei mal zwei / drei Fotos aus dem Tsavo.
Grüße
URUrsula126 Beiträge · seit 200610. Mai 2016 · #13
Hallo Greno,
dich meinte ich bez. Royal Mara nicht, es war ein Beitrag vorher. Was ist nun eine Privatsafari? Ich meine, dass ich das sehr wohl nach über 25 Jahren weiß. Bei einer PS erarbeitet der Kunde gemeinsam mit dem Anbieter die Route, wählt selbst die camps aus, selbst die Dauer , bringt ein, was ihm wichtig ist. Und zwar so lange, bis ein optionales Ergebnis ausgearbeitet ist. Meist ist es gerade für einen Neuling durchaus besser, sich auf den Rat eines seriösen Anbieters verlassen zu können. Man fährt dann in einem entsprechendem Allrad-Toyota ( oder ähnlichem Wagen) und einem sogen. Driver-Guide ,mit wievielen Pärchen oder Freunden auch immer , ( z.B.) um die Kosten zu minimieren. Oder eben alleine. Man ist ( bei einem guten Anbieter) an keine bestimmten Zeiten für game drivers gebunden, man bestimmt wann abgefahren und heim gekommen wird, wie lange man bei einem Tier stehen bleiben möchte , ob man im camp oder draußen unter einem Schattenbaum frühstücken will oder auch den lunch im Picnic Korb mitnehem möchte. Das alles natürlich innerhalb der Regeln, an die der guide sich selbstverstädlich halten muß. Es gibt noch jede Menge anderer Vorteile und wenn man die mal alle kennt, will man gar nicht mehr anders fahren. Natürlich hat das (leider) auch seinen Preis Von mir aus wars das aber jetzt. Ursula
Das ist alles richtig und genau so sollte es sein. Wichtig finde ich noch, dass die Auskünfte ehrlich sind und die Preise transparent dargestellt werden.
Alles gut.
Grüße
MAMat_HiasThemenstarter4 Beiträge · seit 201612. Mai 2016 · #15
Hallo,
ich möchte mich nochmal vorweg für die vielen Antworten bedanken und das ihr nicht müde werdet weiter zu helfen 🙂 Ich habe mich jetzt auch nochmal im Forum von Holidaycheck gemeldet und dort nach Rat gefragt (Hallo Greno :D)
Weiters bin ich der Empfehlung nachgekommen und habe bei den genannten Anbietern angefragt. Mal schauen was diese anbieten werden. Bezüglich der Route bin ich mittlerweile auch so weit, dass ich 3-4 Nächte in der Masai Mara verbringen will und dann 2 Nächte Lake Nakuru oder 1 Nacht Lake Nakuru und 1 Nacht Nairobi NP. Vom Tsavo NP bin ich etwas abgekommen, da ich nicht ständig unterwegs sein will und somit weniger Zeit in den NP verbringen kann. Wenn danach noch die Zeit & Lust besteht, könnten wir Tsavo vor Ort noch daran hängen.
Um nochmals auf den Reisezeitraum Oktober und die Migration zurückzukommen. Das Oktober nicht mehr der ideale Monate für die Migration ist habe ich jetzt schon öfters gelesen, aber eben auch das dann vielleicht nicht mehr 1 Million sondern nur noch 100.000 Tiere unterwegs sind – ist das korrekt?
Beim Strandhotel ist uns Animation nicht wichtig. Die Entscheidung wird wohl zwischen Baobab und Ocean Village fallen - Danke.
Es ist schon richtig, dass noch Gnus in der Mara sind. Aber du bezahlst bis Oktober das Migrationsschauspiel. Und da ist der Unterschied schon sehr deutlich. Man sollte es eben zumindest wissen, dass die Migration zu Ende geht und mit Pech schon vorbei ist.
Nakuru und Nairobi würde ich auf keinen Fall gemeinsam machen. Ihr solltet schon einen ganzen Tag im Park haben. Die Frage ist, ob sich der Rücktransfer nach Nairobi aus der Mara wirklich rechnet. Ihr müsst hier mit einer Fahrdauer von mindestens 6-7 Stunden rechnen. Und dann kommt noch der Flug hinzu. Von der Mara direkt nach Ukunda am Diani Beach seid ihr in 2,5 Stunden. Es ist ein preislicher Unterschied, die Frage ob sich das lohnt, muss jeder selbst entscheiden.