Mat_Hias schrieb:Hi Gregor,
nochmals vielen Dank für die ausführlichen Informationen 🙂
Lake Nakuru:
Der Lake Nakuru wurde uns vom Safarianbieter empfohlen, wegen den Nashörner und der Pelikane. Darüber hinaus sei der Park auch gut für Leoparden. Es wurde angemerkt das es zwar ein kleiner Park ist, aber dafür schön und mit vielen Tieren. Der Fokus liegt jedoch auf der Masai Mara und ist auch das Highlight der Safari. Allerdings bin ich mir jetzt unsicher, da du und Picco den Nairobi NP empfiehlt.
Siehe meine und Piccos Anmerkung oben. Ich empfehle dir nach wie vor, dich im Forum von Holidaycheck zu melden. Dort bekommst du noch zahlreichere Antworten. Das hier ist eher ein "Selbstfahrerforum". Ich habe mir schon gedacht, dass du Sunworld kontaktiert hast. Mehr dazu gleich.
Mat_Hias schrieb:Massai Mara
Wir haben uns den Reisezeitraum Oktober ausgesucht, um das einzigarte Schauspiel der Migration verfolgen zu können. Dementsprechend benötigen wir ein Camp mit guter Lage. An dieser Stelle nochmals Dankeschön für die Auflistung der möglichen Camps. Als ich im Internet die Preise für die beiden Unterkünften Intrepids und Entim für Oktober nachschaute musste ich leider festestellen, dass diese beiden teurer als das Mara Bush Camp sind. Das Mara Bush Camp wurde uns vom Safarianbieter empfohlen - welcher nebenbei Sunworld Safari ist und somit auch gleichzeitig Besitzer des Camps.
Gut, es geht also eindeutig um die Migration. Dann ist der Oktober eine falsche Entscheidung. Mit Pech (und so sieht es wegen El Nino bzw. La Nina aus) sind die Tiere dann schon zum Großteil in der Serengeti. Anfang Oktober wirst du noch den Rest erleben, Ende Oktober nicht mehr. Letztes Jahr kam es zu einer zweiten Migration, das war aber außergewöhnlich.
Sichere Monate sind August und vor allem September. Wenn du also nicht wie ich an die Ferien gebunden bist, so empfehle ich dir den September.
Nun zum Camp: Ich habe mir Sunworld schon gedacht. Nun, das ist der Ferrari unter den Anbietern, wobei die logischerweise das Mara Bush Camp primär anbieten. Du kannst deren Konditionen bzgl. Intrepids, Entim usw. und deine eigenen Recherchen nicht mit anderen Anbietern vergleichen. Ich kenne die Preise der Anbieter von der Küste und aus Nairobi sehr gut, und das Intrepids ist günstiger. Das Entim bietet derzeit spezielle Aktionen, normalerweise ist es teurer.
Ich empfehle dir also, andere Anbieter anzuschrieben und dann zu vergleichen. Wenn es deutschsprachig sein soll, würde ich you and nature, aqua paradise, bush adventure und DM Safari wenigstens anschreiben. In der genannten Reihenfolge werden wahrscheinlich auch die Preise sein. Und dann vergleich einmal.
Das Mara Bush Camp soll sehr gut sein, davon mal ab. Aber der Preis rechtfertigt es irgendwann nicht mehr. Meine Meinung!
Von der Lage her sind Mara Bush Camp, Intrepids, Rekero, Naibor und Entim sehr ähnlich. Sie liegen alle sehr zentral, man kann alle Ecken der Mara sehen (Achtung Triangle ist außen vor). Das Intrepids liegt innerhalb des Territoriums von zwei Leopardendamen (Saba und Bahati, letztere mit Nachwuchs). Sie sind die Töchter der berühmten Olive aus den BBC-Reportagen. Mit nur etwas Glück sieht man sie. Aber Glück spielt immer mit.
Für die Migration als gut würde ich immer das Ashnil noch bezeichnen. Mich stört nur die Gegend. Ein Kompromiss wäre das Matira, wahrscheinlich auch preislich.
Und zur Privatsafari: Bei allen Camps sitzen maximal vier Leute in einem Fahrzeug. Eine Garantie auf allein kostet wesentlich mehr.
Mat_Hias schrieb:Küste
Nach deinen Ausführungen sollten wir uns vielleicht doch nochmal überlegen, ob wir das Baobab bzw Maridadi nicht doch in Erwägung ziehen. Vom Preisleistungverhältnis ist es sehr gut. Wenn die Größe keine Rolle spielt, dann würdest du das Maridadi sogar dem Ocean Village vorziehen? Im Angesicht der Leistung sind sich Maridadi und Ocean Village ebenbürtig?
Das Sands ist verlockend, aber ich habe gelesen das es erst aber der Zimmerkategorie Ocean View und Beach Cottage empfehlenswert ist und dann ist es um einiges teurer als Maridadi und Ocean Village.
Gegenfrage:
Ist Animation wichtig? Dann Baobab. Das Ocean besitzt nahezu keine. Aber: Im Maridadai Bereich des Baobab gibt es keine Animation.
Wie wichtig ist das Essen? Das Ocean hat sich stark gesteigert. Jedoch ist es nicht mit dem Baobab oder gar Sands zu vergleichen. Das Baobab hat ein großes und gutes Buffet, jeden Tag Themenabende. Das Ocean ist eben auch viel kleiner... Sands hat gutes Essen, aber eben auch eine kleinere Auswahl.
Lage: Das Sands liegt etwas nördlicher als Ocean und Baobab. Letztere werden nur vom Papillon getrennt. Beim Sands habt ihr immer Beachboys. Beim Ocean auch, aber ab dem Baobab bzw. dessen Kole Kole fängt der Galu Beach an. Und der ist, wie oben zu sehen, nahezu menschenleer. Eindeutiger Punkt für das Baobab.
Bei allen drei gibt es keine Shopping-Möglichkeiten vor der Tür. Ein TukTuk (privates Dreirad), Matatu (Sammeltaxi) oder BodaBoda (Motorradtaxi) ist immer nötig. Das kostet aber nur ca. 50KsH pro Strecke (0,50€). Nachts immer nur Taxi!
Ich habe noch nicht nach dem Preis für das Baobab im September geschaut. Wenn es unter 70-80€ ist, würde ich es immer vorziehen. Das Ocean mit Deluxe-Zimmer liegt ja in der preislichen Gegend. Eben wegen der Verpflegung pro Baobab. Der Animation usw. kann man wegen der Hotelgröße sehr gut aus dem Weg gehen.
Im Sands würde mich stören, dass viele Restaurantgäste ständig anwesend sind. Aber abends ist es dort schon schön. Schwierig.
Mat_Hias schrieb:Flug
Wir würden uns schon gerne zwei Parks anschauen, dass wir auch ein bisschen eine Abwechslung haben. In Anbetracht dessen würdest du eventuell Massai Mara und Tsavo empfehlen? Dann sind die Distanzen aber sehr groß, oder? Bezüglich der weiteren Safari denke ich, dass unsere Eindrücke schon mit einer Safari gut bedient sind und ob nicht eine weitere dann auch den Rahmen sprenge würde?! Darüber hinaus wollen wir nicht unbedingt auf den Badeaufenhalt verzichten.
Ihr fliegt doch 14 Tage, oder verwechsel ich da etwas. Das sind 13 Nächte.
Wenn ihr die ersten 5 Nächte auf Safari seid, bleiben noch acht Nächte. Wenn es unbedingt Nashörner sein sollen, ok. Wenn ihr aber große Elefantenherden von mehr als 5-10 Tieren sehen wollt, dann müsst ihr in den Tsavo. Samburu fällt ja raus. Ich sehe da jedes Jahr immer noch größere Herden. Zwei Nächte in den Tsavo Ost würde ich immer emfehlen. Landschaftlich ist er wesentlich schöner als die Mara. Er ist völlig anders.
Zwei Nächte im Sentrim Tsavo würden für zwei Personen als echte Privatsafari (allein im Auto) ca. 500€ - 600€ kosten. Bei oben genannten Anbietern. Das Zelt würde 20m von Wasserloch entfernt sein, wo sich fast immer Elefanten aufhalten.
Wenn ihr wollt, schließt ihr noch eine Elefantenpatenschaft bei Daphne Sheldrick ab und besucht die Auswilderungsstation in Voi. Das ist nur mit einer Patenschaft und mit voriger Anmeldung möglich (ist kein Problem). Ihr könnt dort dann mit jungen Elefanten in Kontakt treten.
Kenia ist Safariland, ihr werdet es merken. Wenn ihr auf Safari ward, wollt ihr nach 3 Tagen wieder los. Es macht süchtig. Man kann nie alles machen. Aber man kann viel Geld schon mit dem Vergleichen der Anbieter machen. Vielleicht spart ihr ja gerade hier das Geld. Und für das Baden habt ihr immer noch genug Zeit.
Anbei mal zwei / drei Fotos aus dem Tsavo.
Grüße