Namibia im August

14 Antworten · 2'677 Aufrufe · gestartet 27. Apr. 2016 von winnistrob
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201527. Apr. 2016 · #1
Hallo Namibiafans,
wir sind neu im Forum. Der Anlass hierzu ist natürlich eine geplante Namibiareise Ende August 2016 für 4 Wochen. Flüge und Wohnmobil (4x4) sind gebucht, geschätzte 10 kg Reiseführer und Infomaterial sollen jetzt gelesen werden und und und....
Bisher reisten wir mit unserem eigenen Wohnmobil, mal sehen, was das jetzt wird mit einem Leihfahrzeug.
Geplant ist ausschließlich Namibia. Die Route ist noch nicht festgelegt, einzelne Punkte, die wir unbedingt sehen wollen, schon. Lesen uns jetzt erst mal durch das Forum (hoffentlich bin ich bis August dann damit auch fertig) und hoffen auf eine tolle Reise. Wir werden auf alle Fälle von unseren Erfahrungen berichten, die vielleicht ein wenig speziell sein könnten (Ehefrau stark gehbehindert, vegetarische Ernährung - wegen Erkrankung - ....)
2'391 Beiträge · seit 201628. Apr. 2016 · #2
Hallo Winnistrob,
erstmal herzlich willkommen im Forum. Ich habe es auch leider erst jetzte Woche entdeckt und unsere Rundreise im Juli ist leider schon einige Zeit gebucht. Ich hätte das gerne vorher gefunden.
Das mit der vegetarischen Ernährung macht mir auch noch Gedanken. Bisher habe ich immer den EIndruck, dass man in Namibia sehr viel Fleisch ißt. Ich bin keine absolute Vegetarierin, aber esse nur selten Fleisch. Wild esse ich gar nicht. Das sind wahrscheinlich nicht so gute Vorraussetzungen für Namibia. Da wir nur in Hotels, Gestfarmen oder Lodges übernachten, werde ich da rgendwie klar kommen müsse. Da ihr ja im Wohnmobil unterwegs seit, könnt ihr euch ja selber verpflegen. Ich habe gelesen, das Gemüse fast gänzlich nach Namibia importiert wird. Wenn das stimmt, könnte Gemüse schlichweg teurer sein als Fleisch. Aber ich bin sicher, das Chris das genau weiss. Frag ihn am besten.
Viele Grüsse
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
839 Beiträge · seit 201428. Apr. 2016 · #3
Hallo Sasa, hallo Winnistrob,

die Auswahl an Obst, Gemüse, Cerealien und vor allem auch (dunklem) Brot ist in Namibia, zumindest in den größeren Städten, überraschend gut! Wir waren Ende Dez/Anfang Jan 2016 unterwegs und manches Mal kam uns das Angebot vielfältiger vor, als in S.A. in den Jahren zuvor... Bezüglich des Preises müsst ihr euch, aufgrund des aktuell sehr günstigen Wechselkurses, auch keine großen Gedanken machen! 😉

Falls man in Lodges oder Guestfarmen übernachtet und sich rein vegetarisch ernährt, würde ich zuvor kurz eine Mail schreiben, damit sich die Leute vor Ort ggf. zumindest darauf einstellen können. Ansonsten steht Fleisch nämlich meist mit auf der Speisekarte!

Viel Spaß bei der weiteren Planung und viele Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
7'296 Beiträge · seit 200628. Apr. 2016 · #4
Sasa schrieb:
Das mit der vegetarischen Ernährung macht mir auch noch Gedanken. Bisher habe ich immer den EIndruck, dass man in Namibia sehr viel Fleisch ißt. Ich bin keine absolute Vegetarierin, aber esse nur selten Fleisch. Wild esse ich gar nicht. Das sind wahrscheinlich nicht so gute Vorraussetzungen für Namibia.

... in Joe's Beerhouse steht z.B. Spaghetti Bolgnese oder Salat mit Putenbruststreifen auf der Speisekarte bei vergetarischen Gerichten. 😉
Aber keine Angst - richtig vegetarisch klappt auch.

Wild solltest Du zumindest mal probieren. Wild habe ich vor der ersten Namibiareise praktisch auch so gut wie nie gegessen. Inzwischen esse ich in Namibia fast nichts Anderes mehr.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200628. Apr. 2016 · #5
Hallo winnistrob,

willkommen im Forum.
Ihr habt Flug und "Wohnmobil", jedoch noch keine Campsites gebucht, richtig? Ihr sollte Etosha und Sesriem unbedingt vorbuchen (dafür seid ihr schon sehr spät dran).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201228. Apr. 2016 · #6
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
2'391 Beiträge · seit 201628. Apr. 2016 · #7
Danke Logi,
ich habe wirklich sehr gelacht. 😄
Wie gesagt, ich esse ja Fleisch, aber nur wenig. Mein Kollege kam eben rein und erkannt sofort Joe´s. Er war schon zweimal in Namibia. Er meinte, Onyx würde gar nicht nach Wild schmecken. Ich bin gespannt. Probieren werde ich sicherlich. Ansonsten geht ja Hühnchen. Die Hühner werden ja bestimmt nicht in Käfighaltung oder mit tausenden auf viel zu wenig Platz gehalten. Dazu wird es wohl auch nicht solche Schlachtfabriken geben wie in Europa und tagelange Schlachttransporte gibt es wohl auch nicht. Deshalb habe ich dann auch nicht so große Probleme mit dem Fleischverzehr. In Deutschland esse ich halt nur Artgerecht gehaltenen Tiere. Ich kenne einen Bauern der sogar Hausschlachtung macht. Da kaufe ich das Fleisch. Deshalb esse ich außerhalb immer vegetarisch.
Ich werde nicht verhungern und mich bemühen die CO2 Belastung nicht unnötig zu erhöhen. 😉
Gruß
Sasa
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33,1k Beiträge · seit 200628. Apr. 2016 · #8
Hi Sasa,

vorab: Das Wildfleisch hier schmeckt zu 90 % nicht so nach Wild wie Reh, Wildschwein etc.
Probieren werde ich sicherlich. Ansonsten geht ja Hühnchen. Die Hühner werden ja bestimmt nicht in Käfighaltung oder mit tausenden auf viel zu wenig Platz gehalten. Dazu wird es wohl auch nicht solche Schlachtfabriken geben wie in Europa und tagelange Schlachttransporte gibt es wohl auch nicht.
Hühnchen ist das einzige, was auch hier in Namibia in Massentierhaltung gezüchtet wird. NPI schlachtet so 90.000 Hühnchen die Woche. Alles andere Fleisch ist sehr natürlich, v.a. eben Wild und Rind (was neben dem argentinischen zum besten weltweit zählt)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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2'497 Beiträge · seit 201128. Apr. 2016 · #9
Hallo Sasa,

ich würde eher Wild (absolut artgerecht) oder Rind (das was ich in Namibia gesehen habe, war artgerecht) essen als Huhn, denn da haben wir in der Nähe von Windhoek auch schon einen Betrieb mit Massentierhaltung gesehen. Wild war nie in Gefangenschaft, ist mager, gesund ... und hat keine langen Transportwege.

Hallo Winnistrob,

in der Tat bekommt man wie beschrieben in Windhoek und Swakopmund fast alles, was man in Deutschland auch bekommt. Zum Braai mögen wir (bei uns allerdings nur als Beilage) gerne Kartoffeln, Gemsquash (ein kleiner grüner Kürbis) oder Butternut, der Länge nach aufgeschnitten und dick in extra starke Alufolie gewickelt, in die Glut und noch etwas Glut oben drauf, nach dem Garen Salz, Pfeffer und Butter dran. Auch prima und schnell gemacht ist ein gemischter Salat mit Fetakäse (große Plastikdose mit Käse in Lake, hält in der Kühlung schön lange) aufgepeppt.

Viele Grüße
Karin

Und da war Christian schneller. 🤩
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2016
348 Beiträge · seit 200829. Apr. 2016 · #10
Hallo Sasa,


wie schon erwähnt wurde, kannst Du das Wild in namibia nicht mit dem Wild in Deutschland vergleichen.
Geschmack und (oder auch wegen) Zubereitung ist in Namibia nicht gleich, wie in Deutschland.
Die Rinder werden in Namibia auch auf Weiden und nicht in engen Ställen gehalten.
Gemüse gibt es auch zu annehmbaren Preisen in Namibia zu kaufen.
Wobei teilweise kommt es wirklich günstiger, Essen zu gehen, als selbst zu kochen. Man muß eben Preise vergleichen.
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303 Beiträge · seit 201030. Apr. 2016 · #11
Hallo Sasa, hallo winnistrob,

mein Mann (Vegetarier) und ich sind seit Jahren in Namibia und Botswana unterwegs und die Versorgung ist kein Problem und auch nicht teuer. Für Lodges bei denen z.B. Halbpension mit dabei ist, ist es aber sehr hilfreich, wenn ihr schon vor der Abreise dort Bescheid gebt, dass ihr 1x vegetarisches Essen braucht. Und ja ihr solltet dazu schreiben (no meat, no fish, no chicken) 😄
Das Verständnis von "vegetarisch" geht überall auf der Welt etwas auseinander. Mit dieser Vorgehenswiese hat mein Mann aber auf unserer reinen Lodge-Reise 2010 immer etwas leckeres zu Essen bekommen. Die Vorinfo ist deshalb wichtig, weil in schönen, einsamen Ecken ja nicht gleich der super sortierte Supermarkt um die Ecke ist. Wenn ihr den Koch nicht ins Schwitzen bringen wollt, ist das also sehr hilfreich.
Selbstversorgung ist wirklich sehr einfach als Vegetarier. Die leckeren Kürbisse z.B. Butternut oder Gemsquash (hoffe den schreibt man so) halten sich ungekühlt auch locker 3 Wochen. Ihr müsst ihn nur luftig lagern (z.B. Stoffbeutel/tasche). Bringen wir immer 1-2 von zu Hause mit. Kombiniert mit Kartoffeln, Süßkartoffel, Avocado, Tomate, Zwiebeln, Knoblauch, Mais, Feta etc. wird da immer was leckeres draus. 😉

Wer grundsätzlich auch Fleisch ist, sollte in Namibia unbedingt auch das Game / Wild probieren. Springbock-Lende ist z.B. ein Gedicht und hat geschmacklich und von der Konsistenz absolut nichts mit dem gemein, was man unter deutschem Wild versteht. Mag ich persönlich auch nicht so gerne.

Für uns geht´s in genau 2 Wochen wieder nach Namibia und ich persönlich freu mich schon jetzt auf Rind, Strauß, Oryx, Springbock & Co. auf meinem Grillrost. 😛 (Sorry liebe Vegetarier - mein Mann ist das gewohnt) Jedem das Seine!

Viele Grüße
Tanja
Reisebericht Namibia 2010 Reisebericht Namibia+KTP 2011 Reisebericht Botswana 2012 Reisebericht Namibia&Botswana 2013 Reisebericht Südafrika 2014
1'490 Beiträge · seit 200601. Mai 2016 · #12
Sasa schrieb: Er meinte, Onyx würde gar nicht nach Wild schmecken.
Hallo Sasa,

Da hat dein Kollege durchaus recht. Onyx schmeckt wirklich nicht nach Wild und ich würde das auch nicht probieren 😄 😄 😄 Aber Oryx kann ich dir empfehlen. 😎

Ich esse seit ein paar Jahren kein Fleisch mehr. Bei den Unterkünften haben wir immer bei der Ankunft bescheid gegeben. Ich hatte oftmals ein super tolles vegetarisches Essen.
In den Etosha Camps bezog es sich aber lediglich auf die Beilagen am Büffet. Da wurde nichts extra zubereitet. Aber auch damit kann man mal satt werden.

Wann fliegt ihr denn? Wir sind auch ab Ende August unterwegs.
Herzliche Grüße
helen
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201501. Mai 2016 · #13
Guten Morgen,

erst mal Danke für die vielen Hinweise. Etosha habe ich angefragt, warte noch auf Antwort. Dachte nicht, dass der Andrang so riesig ist. Mal sehen, notfalls müssen wir halt täglich rein und rausfahren, bis wir genug davon gesehen haben.
Nachdem wir einen Bobocamper haben, ist auch ausreichend Platz für Lebensmittel vorhanden, sodass ich auch immer wieder mal kochen kann (was ich verdammt gerne mache und für mich im Wohnmobil absolut dazugehört). Die Versorgung ist ja scheinbar kein großes Problem.
Wir starten am 24.8. mit dem Nachtflug von Condor, zurück gehts leider schon wieder am 22.09. auch mit dem Nachtflug. Wir wollen uns auf Namibia beschränken und das lieber ein wenig ruhiger und intensiver machen, dafür halt dann nächstes Jahr nochmals kommen und dann auch Botswana mitmachen.
Viele Grüße aus dem Allgäu
winnistrob
2'391 Beiträge · seit 201601. Mai 2016 · #14
Da hat dein Kollege durchaus recht. Onyx schmeckt wirklich nicht nach Wild und ich würde das auch nicht probieren 😄 😄 😄 Aber Oryx kann ich dir empfehlen. 😎

😛 Ja, er sagte auch Oryx. Ich bin nur beim Tippen nicht immer einer Meinung mit meinen Fingern. 😕

In den Lodges wo es Buffet gibt, sehe ich sowieso kein Problem. Da esse ich immer Beilagen und ganz selten mal ein kleines Stück Fleisch und wenn es gibt auch gerne ein nicht ganz so kleines Stück Fisch. Das dürfte an der Küste ja gar kein Problem sein.
Wir sind leider Anfang August schon wieder auf dem Rückweg nach Deutschland, aber wir kommen wieder.
Ich war noch nicht einmal in Namibia, aber ich habe schon fast die zweite Reiseroute im Kopf. Ich weiss jetzt schon, daß wir nochmal kommen werden.

Liebe Grüße

Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2016
Themenstarter5 Beiträge · seit 201503. Mai 2016 · #15
Hallo,
habe heute die nachricht erhalten, dass wir keinen Campingplatz mehr im EtoshaNP bekommen, aber auf der Warteliste stehen. Mal sehen, ob sich noch was tut, ansonsten werden wir halt Tagesfahrten in den Etosha unternehmen. Ist schade, aber bei der nächsten Reise nach Namibia sind wir ein wenig schlauer geworden.

Viele Grüße aus dem Allgäu

Winnistrob