z-a-rThemenstarter36 Beiträge · seit 201524. Apr. 2016 · #1
Hallo allerseits!
Habe verschiedentlich gelesen und gehört, dass wegen der Maul- und Klauenseuche an vielen Orten in Namibia die Lebensmittel kontrolliert werden. Z.B. an sogenannten Vet Fences. Weiss jemand von euch den aktuellsten Stand? Wird nur rohes Fleisch kontrolliert oder geht es auch um andere Lebensmittel? Wie penetrant wird kontrolliert?
Beste Grüsse z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
aktuell gibt es keinen Ausbruch von MKS in Namibia. Du darfst dennoch keine Frisch-Lebensmittel (Fleisch, Milchwaren) über den Veterinärzaun von Nord nach Süd nehmen. Wenn MKS ausbricht, dann wird der jeweilige Distrikt mit Straßenkontrollen, sehr streng, überwacht.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
z-a-rThemenstarter36 Beiträge · seit 201524. Apr. 2016 · #3
Hi Christian
Besten Dank für deine rasche Antwort. Was fällt denn an den Kontrollstellen sonst noch unter die Kategorie Frisch-Lebensmittel? Früchte? Gemüse? Biltong? Angefangene Nutella-Büchse... 😄 Gemäss T4A gibt es den Rooilyn Vet Fence (Von Springbokwasser - Etoscha Südgrenze - Mangetti bis Nyae-Nyae) Gibt's noch weitere?
Beste Grüsse z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
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z-a-rThemenstarter36 Beiträge · seit 201524. Apr. 2016 · #5
Hi Christian Vielen Dank! Du schreibst "Wo der ständige Veterinärzaun läuft"... Heisst das, es gibt auch noch temporäre? Und erst wenn man dann vor dem Checkpoint steht, weiss man, welche Lebensmittel man noch rasch aufessen muss? Habe bisher noch keine Liste der unerlaubten Produkte gefunden. Hast du eine? Beste Grüsse z-a-r
Der gesunde Menschenverstand hat sich ganz schön unterschiedlich entwickelt!
ja, wie gesagt, Checkpoints wenn irgendwo MKS-Ausbruch ist.
Viele Grüße Christian
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Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200711. Feb. 2024 · #11
Hallo zusammen,
das der Import verboten wird aus welchen Gründen auch immer, muss man so hinnehmen. Ich verstehe aber nicht, dass an der der Grenze Mata Mata in den KTP den Touristen bei der AUSREISE aus Namibia Gemüse und Fleisch - je nachdem welcher Grenzer gerade Dienst hat - abgenommen wird. Mit welcher Begründung eigentlich? Wenn man zu Fuß über die Grenze geht und im Farmstall einkauft, ist es denen doch auch egal, was ich mitbringe. Kann mir das jemand erklären?
Danke schon einmal. LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Wie ist denn die lokale Gemüseversorgung? Ich vermute der Großteil des Obst/Gemüse in den Supermärkten kommt auf Südafrika?
Hi zusammen,
das von Logi gepostete ist das Update des NAB. Dieses gibt es jeden Monat für 14 (etwa) regulierte Gemüsesorten. Wenn die namibische Produktion den Eigenbedarf decken kann, wird der kommerzielle (!) Import von diesen Gemüsesorten verboten bzw. mit einer Einfuhrquote belegt. Dies entspricht dem SACU-Abkommen.
Grundsätzlich müssen 47 Prozent dieser regulierten Gemüsearten zu jeder Zeit aus Namibia stammen, d. h. im Supermarktregal ist knapp jedes zweite Gemüse dieser regulierten Arten aus Namibia. Diese Pflichtquote soll binnen der kommenden zwei Jahre auf 60 Prozent steigen (https://hitradio.com.na/11-dezember-2023-farmernews/).
Viele Grüße Christian
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SESeyko1'095 Beiträge · seit 200911. Feb. 2024 · #14
Hallo @ll,
Wenn es nur den kommerziellen Import betrifft, verwirrt es doch mehr als das es nutzt, derartige Informationen in ein Reiseforum zu stellen. Was ist der Sinn dahinter, @Logi?
Wenn es nur den kommerziellen Import betrifft, verwirrt es doch mehr als das es nutzt, derartige Informationen in ein Reiseforum zu stellen. Was ist der Sinn dahinter, @Logi?
Wo steht denn, dass das nur den kommerziellen Import betrifft?
Das steht da nicht, ist aber so. NAB gibt diese Vorgaben eben jeden Monat seit Jahrzehnten heraus. Als Reisender darfst du immer noch deine Gurke oder sonst was mitbringen.
Viele Grüße Christian
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travelNAMIBIA schrieb:Als Reisender darfst du immer noch deine Gurke oder sonst was mitbringen.
Und wo steht das?
LG Logi
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200711. Feb. 2024 · #18
Ich hole meine Frage mal nach oben 😎
Hallo zusammen,
das der Import verboten wird aus welchen Gründen auch immer, muss man so hinnehmen. Ich verstehe aber nicht, dass an der der Grenze Mata Mata in den KTP den Touristen bei der AUSREISE aus Namibia Gemüse und Fleisch - je nachdem welcher Grenzer gerade Dienst hat - abgenommen wird. Mit welcher Begründung eigentlich? Wenn man zu Fuß über die Grenze geht und im Farmstall einkauft, ist es denen doch auch egal, was ich mitbringe. Kann mir das jemand erklären?
Danke schon einmal. LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Wir haben in Mata Mata die selben Erfahrungen gemacht.
Die Begründung des Grenzers war, das Südafrika die Einfuhr von Obst und Gemüse verboten hat. Auf meine Frage, warum ein namibianischer Beamte die Arbeit von Südafrika machen würde, erhielt ich keine Antwort.
Letztlich ist er zufrieden mit einem Sack Äpfel in Richtung Grenzgebäude gegangen und wir sind schnell weitergefahren. Auf der südafrikanischen Seite gab es keine Frage nach Obst und Gemüse.
Für mich gibt es nur eine Erklärung: Eigenbedarf.
LG Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
Nirgends. Das ist einfach das Allgemeinverständnis der Aufgabe des NAB. Solche wirtschaftlich begründeten Einfuhrbeschränkungen gelten immer nur für den Handel, wenn es aber seuchenbedingte Beschränkungen sind (z. B. kein Schwein & Geflügel aus SA nach NAM), gelten sie für alle, kommerziell und privat. Das ist so ähnlich wie das Beispiel hier aus Botswana mit den kleinen Wasserflaschen https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/295349-wasser-in-flaschen-bots-verbietet-einfuhr.html
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!