Erfahrungen mit Bobos Campers in Namibia?

9 Antworten · 4'079 Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2007 von Dandinda
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Themenstarter8 Beiträge · seit 200712. Jan. 2007 · #1
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen gemacht mit Bobos Campers in Namibia?

Oder ganz generell: Was meint Ihr: Kann man Namibia auch mit einem "normalen" (d.h. nicht 4x4-Camper) bereisen (wie sie zB auch von Maui angeboten werden)? Oder ist das eine Quäklerei angesichts der vielen ungeteerten Strassen? Für viele Strassen scheint man ja nicht wirklich einen 4x4 zu brauchen, aber wie ist es mit einem solchen Ding?

Kann mir jemand dazu eigene Erfahrungen preisgeben?

Danke im Voraus!

Dandinda
2'732 Beiträge · seit 200613. Jan. 2007 · #2
Mit einem solchen Auto fällst du auf jedenfall auf. Wir haben festgestellt, dass wir mit dem 4x4 kaum wahrgenommen werden, wenn Touristen mit dem "Flagschiff" auffahren. Der Komfort ist beim Wohnmobil sicherlich größer. Aber wenn ihr keine 4x4 Strecken fahren werden, solltet ihr keine Probleme bei umsichtiger Fahrweise haben.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter8 Beiträge · seit 200713. Jan. 2007 · #3
Danke für diese erste Rückmeldung.

Hmm, Du schreibst, dass wir mit einem solchen Fzg auffallen würden. Spüre ich da zu recht heraus, dass "auffallen" ein wenig negativ gemeint ist, so im Sinne "da fällt einer auf und der wird dann auch Ärger mit ungebetenen Gästen kriegen!"?

In der Tat könnten wir uns unter Umständen damit
abfinden, etwas extremere Pisten wie zB die Epupafälle zu meiden. Dafür hätten wir dann einfach ein wenig Extra-Komfort beispielsweise gerade an den im Juli/August zu erwartenden kalten Abenden, Nächten und Morgen.... (Wir werden schliesslich mit zwei "kleinen" Kindern im Alter von 7 und 9 Jahren unterwegs sein...).

Um ganz ehrlich zu sein, sind wir im Moment hin und her gerissen zwischen einem Double-Cab mit Dachzelten und eben halt einem "Luxus"-Camper... (Preislich macht das gar keinen grossen Unterschied.)

Haben wir weitere Meinungen / Erfahrungen in die eine oder andere Richtung im Forum? Lasst Euch hören!
😛
1'130 Beiträge · seit 200613. Jan. 2007 · #4
Diese WoMos haben oft laut Mietvertrag Einschränkungen in der Nutzbarkeit, z.B. nicht schneller als 30 km auf Sandpisten oder nicht erlaubt auf Schotter/Sandpisten usw. Das Material wird eine Fahrt auf den Wellblechpiste, und das kann jede Piste betreffen, nur schwer aushalten, selbst Bushcamper verlieren da schnell die Schranktüren. In der Etosha ist ein Fahren zu manchen Punkten auf Grund der Breite nur schwer möglich, speziell, wenn dann ein Touribus entgegen donnert. Auf den wenigen geteerten Starssen dürft ihr mit regem Überholen durch LKW´s rechnen, ausser ihr fahrt über 100km/h, dass erfordert dann schon etwas Routine. Diese Dinger sind m.E. mehr was für SA. Ich halte gerade für Kiddies ein Dachzelt für einen größeren Spaß (aufbauen, ein- und aussteigen, drin sitzen und rausschauen usw.)
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
1'450 Beiträge · seit 200613. Jan. 2007 · #5
Hallo,
mit so einem "Kübel" möchte ich in Namibia nicht rumfahren. Dafür sind die Strassen (bis auf die wenigen geteerten) doch zu schlecht und auch die Zufahrten zu den Campingplätzen sind ja auch nicht gerade breit. Für Namibia finde ich die ideale Übernachtung ist das Dachzelt.
Gruss Beate
100 Beiträge · seit 200614. Jan. 2007 · #6
Hallo Dandinda,
wir hatten/haben ähnliches Problem,
und wollen im August mit 1Kind (4J) nach Namibia.
Anfangs dachten wir auch WoMo wäre besser, wegen dem komfort.
Haben uns nun letztendlich aufgrund der überwiegenden Empfehlungen doch für Dachzelt entschlossen, gerade mit Kind habe ich auch auch keine Lust auf unnötige Pannen, und denke der 4x4 ist da schon robuster.
Und das Abenteuer ist größer 😉
Jetzt hoffen wir nur, dass die Nächte nicht allzukalt werden.
Da hört man ja auch so unterschiedliches ...

Schöne Reise,
vielleicht trifft man sich unterwegs

Holger Zaida Jan<br><br>Post geändert von: toemi, am: 14/01/2007 22:24
1'009 Beiträge · seit 200715. Jan. 2007 · #7
Hallo Dandinda,
ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen. Wir sind doch die Straßenverhältnisse Namibias nicht gewöhnt und so ein WoMo schaukelt dann schon beträchtlich und taugt für solche Straßen nicht wirklich.
Wir waren jetzt im September mit einem Onduzo unterwegs und da haben wir uns schon manche Strecke verkniffen, weil der Schwerpunkt dieser Wagen zu hoch liegt und furchtbar schwankt.
Ich denke 4x4 und Dachzelt ist einfach das beste und was gibt es besseres als Campen für Kinder.

Grüße von
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
18 Beiträge · seit 200706. Sept. 2007 · #8
Der letzte Eintrag ist eine ganze Zeit her und euer Urlaub ist bestimmt inzwischen auch vorbei. Ich bin gespannt zu hören, für welches Fahrzeug Ihr Euch letztlich entschieden habt.
Wir hatten die gleichen Fragen und Bedenken bei usnerer Planung und waren dann doch mit 6 Personen - 2 Erwachsenen und 4 Kindern (8/13/16/18) per Wohnmobil von Maui unterwegs. Es hat natürlich ordentlich gerumpelt auf den Schotterpisten und das Auto hat uns richtig Leid getan, aber wir haben die Standardroute (Soususvlei, Swakopmunf, Etosha) super, ohne Reifenpanne und viel besser als gedacht bewältigt - als Reisemobil wohl kaum schlechter als der auch für 6 Personen vorgesehene VW-Bus. Angesichts der Temperaturen im Winter fanden wir es sehr kuschelig in unserem Wohnmobil, allerdings hatten wir auch in regelmäßigem Abstand Lodges oder Gästefarmen gebucht, sonst wäre es doch sehr eng geworden mit den großen Kindern, zumal es nur 5 offizielle Schlafplätze gab und keiner Lust hatte, draußen ein Zelt auf dem Boden aufzubauen.
Für uns war die Wahl des Fahrzeuges genau richtig, wr genießen es auch, nicht immer alles ausräumen zu müssen um an Kleidung etc. zu kommen. Allerdings gibt es hinten keinerlei Sicherheitsgurte - wir hatten also ziemliches Glück, dass nichts passiert ist! Gruß Anja
18 Beiträge · seit 200706. Sept. 2007 · #9
P.S. noich ein Wort zum "auffalllen". Das stimmt wirklich- während bei unserer Tour durch den Südwesten der USA wirklich jedes 2. auto ein Wohnmobil war, haben wir in Namibia insgesamt höchstens 5 Stück gesehen und diese herzlich begrüßt, Standard ist dort eben der 4x4 mit Dachzelt. Bedroht haben wir uns dadurch aber nie gefühlt, auch in den Städten nicht, wo es ja immer Car watches gibt.
962 Beiträge · seit 200706. Sept. 2007 · #10
Hallo, Dandinda
leichtfertigerweise hatte ich einer Freundin die Fahrt mit Bobocamper empfohlen, nicht ahnend, wie recht doch Michael Iwanowskie davor gewarnt hatte, keines falls ein solches Risiko in NAM eizugehen.
Sie war derart genervt, so dass sie drauf und dran war, beim Vermieter um einen Wechsel auf 4x4 Hillux zu drängen, der jedoch nicht helfen konnte. So musste sie wohl oder übel bis Namutoni durchhalten, um endlich auf Normalstrasse fahren zu können.
Sie warnt seitdem alle !!!! vor einer solchen Tortour!!!!!!!!!!!!!!!
mit ah-namibia grüsst myrio-Frank,
20 Tage vor Abflug zur 30 Tage-NAM-BOT-Tour
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html