Gerd19425'538 Beiträge · seit 200816. Apr. 2016 · #21Hallo Dirk,
ich bin zwar nicht Karin, aber ich antworte Dir trotzdem schon mal.
Du kommst von der Etosha Safari Lodge - das ist übrigens nicht Etosha West, sondern Mitte - und hast dann bummelige 150 km vor Dir. Wenn Du jetzt noch die kleinen Abstecher zu den Wasserlöchern dazurechnest, dann kommst Du auf 200 km, für die Du 10 - 12 Stunden Zeit hast. Da ist es überhaupt kein Problem, wenn Du unterwegs nicht von den Löwen gefressen wirst, zur Mokuti Lodge zu kommen. Ach ja, das mit den Löwen geht ja gar nicht. Man darf unterwegs nicht aussteigen.
Scherz beiseite: Solltest Du Frühaufsteher sein, fahr bei Türöffnung rein und direkt durch zum Wasserloch Okondeka. Mit Glück siehst Du dann noch die Löwen, die morgens öfter da sind. Danach fährst Du über Okaukuejo, Nebroeni, Gemsbokvlakkte, Olifantsbad und Aus nach Homob. Und von dort dann über Salvadora.nach Halali. Da kannst Du Mittagspause machen und ggf. tanken.
Dann gehts über Goas, Springbokfontein, Kalkheuvel, Chudop nach Namtoni, wo Du die Parkgebühren bezahlen musst unddann über Klein-Namuroni raus. Die Parkgebühren würde ich nicht schon morgens bezahlen, weil das zu viel Zeit kostet. Wenn Du kein Frühaufsteher bist,vergiss Okondeka und fahre ansonsten die gleiche Strecke.
Das ist jetzt die Strecke für "Raser". Du hast an den einzelnen Wasserlöchern nicht viel Zeit. Solltest Du also irgendwo länger stehen bleiben, dann musst Du ggfs. das eine oder andere Loch auslassen.
Liebe Grüße
Gerd
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201616. Apr. 2016 · #22Vielen Dank; das Afrikafieber steigt, wenn ich diese tollen Antworten und Tipps lese 🙂
Lieben Gruß
Dirk
P.S. Mir fällt bestimmt noch was ein, aber erstmal alles sacken lassen 🙂
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201616. Apr. 2016 · #23Macht es Sinn den selben Weg, also von der Mokuti Lodge, zurück zu nehmen um zur Omaruru Lodge zu gelangen, oder gibt es außerhalb des Parks in dieser Region auch was besonderes zu sehen?
Champagner8'682 Beiträge · seit 201016. Apr. 2016 · #24dicanario schrieb:Macht es Sinn den selben Weg, also von der Mokuti Lodge, zurück zu nehmen um zur Omaruru Lodge zu gelangen, oder gibt es außerhalb des Parks in dieser Region auch was besonderes zu sehen?
Hallo Dirk, jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu:
Zur obigen Frage: ich würde das von eurer Lust und Laune abhängig machen. Ihr habt ja drei Nächte in der Etosha Safari Lodge, d.h. Ihr könnt einiges abfahren. Da kann es durchaus sein, dass Ihr dann, wenn Ihr mal in der Mokuti Lodge seid, keine Lust auf Wasserlöcher mehr habt. Wenn doch, dann zahlt Ihr eben nochmal einen Tag Parkeintritt und fahrt so rum zur Omaruru Game Lodge. Lese gerade, dass Gerd mit seiner Erfahrung sagt, dass das zu weit ist!!!!Übrigens würde ich, wenn Ihr morgens in den Park fahrt oder abends wieder raus zur Etosha Safari Lodge, unbedingt auch beim Ombika-Wasserloch vorbeischauen. Ich hab letztes Wochenende mal wieder gehört, dass manche meinen, das sei so nah am Eingang, da könne nicht viel los sein.
Wir hatten letztes Jahr aber wirklich tolle Sichtungen dort - vorallem als Start in den Park war das klasse!
Insgesamt finde ich die Tatsache, dass Ihr nicht im Park übernachtet, nicht soooo dramatisch. Es kann nämlich durchaus sein, dass man riesige Erwartungen an das Wasserloch in Okaukuejo oder auch Halali hat - und dann tote Hose dort herrscht 🤩 (ich spreche aus leidvoller Erfahrung). Fahrt doch einfach tagsüber nach Okaukuejo und setzt euch da ne Weile hin - ist mal was anderes als immer aus dem Auto raus zu starren.... wenn man Glück hat ist da einiges los!
Und dann macht Ihr an einem Tag einen Ausflug nach Westen, am nächsten eher nach Norden (z.B. an das von Gerd angesprochene Wasserloch Okondeka, wobei es auch dort keine Löwengarantie gibt - ich spreche wieder aus schmerzlicher Erfahrung 😉 ) und nach Osten, da gibt es um Halali rum einige schöne Wasserlöcher - und am dritten Tag macht Ihr den Transfer nach Mokuti und konzentriert euch vielleicht mehr auf die ganz östlich gelegenen Wasserlöcher.
Das Blöde - und gleichzeitig Spannende 😄 - ist aber, dass man vorher nie weiß, wo was los ist. Du kannst zweimal am selben Wasserloch stehen und glauben, es seien zwei verschiedene, weil die Besetzung an Tieren eine völlig andere ist.....
Achja, noch zu Sossusvlei - mir gefällt es in der Ecke sehr gut, ich könnte auch drei Nächte bleiben. Falls Ihr Lust habt und euch nichts besseres einfällt, könnt Ihr auch an einem Tag die knappe Stunde zur Namib Desert Lodge hochfahren (also eigentlich genau umgekehrt wie viele das machen - die schlafen dort und fahren dann früh morgens nach Sesriem) und dort die Wanderung auf die versteinerten Dünen machen.
Aber auch von der Sossusvlei Lodge aus kann man viel unternehmen und es sich gemütlich machen - schließlich braucht man auch viiieeel Zeit, um sich durch das legendäre abendliche Buffet zu futtern.... 🙂
Swakopmund ist Geschmacksache - wenn es dort neblig ist, macht vieles nicht so viel Spaß. Weiß man aber eben auch nie im Voraus.... Von daher würd ich mir keinen Stress machen, wenn sich nichts mehr ändern lässt - Ihr bekommt von allem einen Eindruck - das ist erstmal das Wichtige. Was euch wirklich gefällt wisst Ihr sowieso erst im Nachhinein....
Liebe Grüße von Bele
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200816. Apr. 2016 · #25Lieber Dirk,
leider nein, denn das ist ohne Gefahr für Leib und
Leben nicht zu schaffen.
Auf der Fahrt zur Omaruru Game Lodge gibt es genügend Abwechslung. In Tsumeb gibt es ein kleines Museum, das einen Besuch lohnt. Auf der zum (Zu-)Schnellfahren einladenden Straße über Otavi nach Otjiwarongo stehen oft die Blitze. Also schön 120 km/h einhalten bzw. wo ausgeschildert weniger fahren.
In der Om Game Lodge den großen Game Drive mitmachen und Freu/Freundin/Kinder nicht außen sitzen lassen. Ach ja - nicht die Standardzimmer/-chalets nehmen. Versucht auf jeden Fall die Luxuschalets zu bekommen.
Liebe Grüße
Gerd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200816. Apr. 2016 · #26Liebe Bele,
mit Ombika hast Du unbedingt Recht - das ist ein von allen Tieren sehr gut besuchtes Wasserloch. Ich hab da morgens und abends auch schon Löwen gesehen. Aber erst dreimal bei ca. 30 oder mehr Besuchen. Nur- wenn er morgens da anfängt, braucht er Okondeka schon gar nicht anfahren, weil die Löwen -wenn sie überhaupt da sind - unter den Büschen liegen. Ansonsten ist Dir, Dirk, bestimmt klar: Etoscha ist kein Zoo und es gibt keinerlei Garantie für irgendwelche Sichtungen.
Was ich garnicht gut finde, ist eine eventuelle "Rück"Fahrt durch die Etoscha nach Omaruru. Vom Anderson Gate bis Omaruru fährt man mindestens 3,5 Stunden und dann zur Lodge noch einmal 1/2 Stunden. Und das alles ohne Pause. In nur 4 - 5 Stunden durch die Etoscha zu düsen (bei erlaubten 60 km/h) und der Möglichkeit von Tierbegegnungen sollte niemanden empfehlen.
Liebe Grüße
Gerd
Champagner8'682 Beiträge · seit 201016. Apr. 2016 · #27Gerd1942 schrieb:
Was ich garnicht gut finde, ist eine eventuelle "Rück"Fahrt durch die Etoscha nach Omaruru. Vom Anderson Gate bis Omaruru fährt man mindestens 3,5 Stunden und dann zur Lodge noch einmal 1/2 Stunden. Und das alles ohne Pause. In nur 4 - 5 Stunden durch die Etoscha zu düsen (bei erlaubten 60 km/h) und der Möglichkeit von Tierbegegnungen sollte niemanden empfehlen.
Liebe Grüße
Gerd
Gerd, ich habs bereits editiert 😉 !
Und zu Okondeka: wir sind frühmorgens mit den Guggus hingefahren - nur leider hat Albert vergessen, den Löwen am Tag zuvor zu sagen, dass sie dort bleiben sollen.... 😎
Aber das ist doch eigentlich das Tolle: es bleibt immer spannend! Außerdem fährt Dirk ja mindestens dreimal an Ombika vorbei - da kann er einmal auf jeden Fall vorbeischauen!
LG Bele
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #28hi ihr Lieben, ich finde es einfach toll, dass ihr mir hier soviel klasse tipps und infons gebt, bin echt gerührt......danke vielmals:-) ich werde alles intensiv aufnehmen, drucken und dann am besten vor Ort mir das wesentliche rauspicken. Da ich ja so gar keine Erfahrung in Namibia habe wird mir das alles sicherlich hilfreich sein und hoffe dass ich auch dann einer dernjenigen werde, der anderen tipps geben kann 🙂
bin eigentlich sehr welterfahren, habt ihr fragen zu kreuzfahrten, bali, thailand, mauritius, mexikos usw. immer ran :-))
lieben gruß
der dirk
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201617. Apr. 2016 · #29bin übrigens auch australien, neuseeland und teilweise südsee erfahren 🙂
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201117. Apr. 2016 · #30Hallo Dirk,
da hast Du ja nun schon die genauen Routen für den Etosha-Park, hin zu Mokuti "innen" lang und nach Omaruru "außen" lang. Für die Tage vorher im Etosha haben Bele und Gerd natürlich recht, einmal kannst Du Dich mehr westlich und einmal mehr östlich orientieren, da war ich mal wieder zu eingeschränkt in meiner Denkweise. Es gibt eine schöne Karte von Park mit allen Wasserlöchern, die Du vor Ort kaufen kannst.
Zu Sossusvlei hat Bele schon einiges geschrieben, die kennt sich da ganz gut aus. In Swakopmund gibt es eine sehr schöne Halbtags-Wüstentour, "Little Five", die ich sehr empfehlen kann, von verschiedenen Anbietern. Auch die Bootstour finde ich lohnend, wenn Ihr beides machen wollt, müsst Ihr die zweite Aktivität am Weiterreisetag machen, da beides nur vormittags angeboten wird.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201619. Apr. 2016 · #31die strecke swakopmund nach kohrinax ist ja relativ weit (über 500 km). machbar?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2016 · #32Guten Morgen. Dirk,
ja, sogar sehr gut, wenn Du über Henties Bay und Uis fährst. Reine Fahrzeit zwar rund 6 Stunden, dazu 2 Stunden fur Pausen und Fotostoppa = 8 Stunden bis zum Ziel.
Liebe Grüße
Gerd
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201619. Apr. 2016 · #33Hallo,
da wir ja nun 3 Nächte in der Etosha Safari Lodge bleiben, fahen wir ja jeden Tag in den Park ein. Könnt ihr mir Tipps geben, wie man den einzelnen Tag am besten nutzt hinsichtlich Besuch der Wasserlöcher. Wie weit kann man fahren um auch pünktlich wieder durch das Andersson Gate rauszufahren?
Lieben Gruß
Dirk
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2016 · #34Guten Abend, Dirk,
Wasserlöcher, die Ihr von der Etosha Safari Lodge aus gut abdecken könnt.
Im Westen von Okaukuejo: Ozonjuitji m'Bari. Grandios, sehr viele Tiere, da östlich davon weit und breit kein anderes Wasserloch ist.
Dann kommt auf dem Weg zurück nach Okaukuejo lange Zeit nichts bzw. "nur" riesige Busch- und Savanneflächen mit je nach Jahreszeit mehr oder weniger vielen Herdentieren. Dann sind interessant Okondeka (morgens und abends mit guter Chance (30 %), Löwen zu sehen. Wenn die nicht da sind, laufen da von Giraffen über Strauß, Zebra und Springbok so alle Tiere rum, die es an Baumäsern bzw. Grasfressern gibt.
Und dann sind da natürlich noch Okaukuejo, Nebrowni, Gemsbokvlakkte, Olitfantsbad, Aus, (Odongab), Homob, (Charisaub), Salvadora, Rietfontein (Löwen und Elefanten!!) und dann das Moringa Wasserloch von Halali. Weiter solltet Ihr nicht fahren, da der Rückweg sonst zu lang wird. Bei all diesen Löchern ist die Chance auf Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras gut. aber auch die Chance, eine Stunde vor dem Wasserloch zu stehen und nichts kommt. Das ist eben Natur und kein Zoo.
Liebe Grüße
Gerd
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · #35Vielen Dank Gerd, denke mal, dass man die Tage damit gut ausgefüllt hat.
Dann am vierten Tag gen Osten bis zur Motaki Lodge. Da werden wir sicherlich auch das eine oder andere Wasserloch sehen.
Macht dann sicherlich Sinn früh los zu fahren, da man ja wg. Geschwindikeitsbegrenzung und Stops sehr lange unterwegs ist ?! Welche Wasserlöcher sind auf dieser Strecke (nach Halali) eine Pause wert?
Lieben Gruß
Dirk
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Apr. 2016 · #36DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · #37Danke Gerd für den Link und Deine Mühe:-)
Lieben Gruß
Dirk
DIdicanarioThemenstarter31 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · #38Überlege, ob es sinnvoll ist statt 3 Nächte Etosha Safari Lodge auf 2 Nächte zu reduzieren und dafür 1 Nacht im Halali Camp zu verbringen. Macht es Sinn auf den Weg nach Etosha Ost?
Lieben Gruß
Dirk