RobertohoThemenstarter31 Beiträge · seit 201607. März 2016 · #1Hallo ihr alle - dies ist mein erster Eintrag in diesem Forum... (na ja, einmal ist immer das erste mal).
Wir sind ein Ehepaar in den 50ern und reisen öfters, insbesondere in letzter Zeit. Wir sind keine Hardcore-Globetrotters und haben es eigentlich immer so gehalten, dass wir in Europa immer alles selber zusammenstellen und buchen, aber in so fernen, geheimnisvollen und gefährlichen Ländern wie Namibia Reisen von einem Büro zusammenstellen lassen.
So auch diesmal, für 3 Wochen Ende November bis Mitte Dezember hab ich mir ein eigentlich sehr kompetent erscheinendes Schweizer Büro ergoogelt mit Partner in Namibia, und habe von dort auch einen Reisevorschlag bekommen.
Nun stellt sich aber heraus, dass erstens dieses Reisebüro - es ist hier nicht auf der "Partner"-liste - nicht gemäss Schweizer Pauschalreisegesetz gegen Verlust der Kundengelder versichert ist und es zweitens sowieso nur einen Vertrag mit dem Partnerbüro in Namibien vermittelt, d.h. unser ganzes Geld würde 2 Monate vor uns nach Namibien reisen... und Gerichtsstand wäre in Namibien.
Das ist für einen Schweizer dann doch etwas arg viel Vertrauensrequirement. Es geht da ja doch um einen etwas grösseren Betrag - und es gibt schliesslich Gründe für dieses Pauschalreisegesetz.
Deswegen überlege ich mir jetzt (nachdem ich auch etwas in diesem Forum geschmökert habe), diesem Büro etwas für seine Dienste resp. den eigentlich passenden Vorschlag zu bezahlen, aber die Reise selbst zu buchen - also den Mietwagen und die Unterkünfte. Reflexmässig würde ich mit Booking.com anfangen oder halt gewisse Lodges direkt anfragen - heutzutage sind die ja fast alle auf dem Internet.
Frage: Wie zuverlässig sind solche Buchungen mit sagen wir mal etwas gehobeneren Unterkünften in Namibien? Kann man sich darauf verlassen, dass wenn man da ist, die einem dann auch wirklich ein Zimmer geben??
Irgendwie hab ich ja inzwischen den Eindruck, dass Namibia fast sowas wie die Schweiz von Südafrika ist...
Logi16,9k Beiträge · seit 201207. März 2016 · #2Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
RobertohoThemenstarter31 Beiträge · seit 201607. März 2016 · #3Danke. Ich überlege ja nun jetzt, alles einfach selber zu buchen.
Der vorliegende Vorschlag beinhaltet offenbar mehr oder weniger eine Standardroute, von Windhoek nach Süden über Mariental, Fish Canyon, Ai-Ais bis Noordoewer und dann wieder hoch über Aus, Sossusvis, Swakopmund, Erongo,Twyfelfontain, Erindi zurück nach Windhoek.
Und wenn ich etwas google, dann finde ich eigentlich schnell schöne Lodges, die alle Internetseiten haben mit Bookingtools (auf booking.com sind die wenigsten 😄 ). Schwierig scheint mir das nicht zu sein - das selbst zu buchen.
Auto ebenfalls. Ich hab mir das von Safari hier von der Seite angekuckt, sieht auch gut aus. Den Flug hab ich sogar schon... auf Swiss kann man sich sicher verlassen 😉
Und so langsam hab ich den Eindruck, ihr bucht das alle selber??? Oder täusche ich mich da?
Dann scheint das ja doch recht zuverlässig zu funzen?
Logi16,9k Beiträge · seit 201208. März 2016 · #4Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
Biologe1'162 Beiträge · seit 201208. März 2016 · #5Hallo Robertoho,
Deswegen überlege ich mir jetzt (nachdem ich auch etwas in diesem Forum geschmökert habe), diesem Büro etwas für seine Dienste resp. den eigentlich passenden Vorschlag zu bezahlen...
das mußt Du gar nicht, denn mit solchen Tourenvorschlägen versuchen Reisebüros Kunden zu ködern. Die schicken solche Angebote freiwillig, und Du hast keine vertragliche Bindung. Es ist allein das Risiko des Reisebüros.
Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #6Hallo Robertoho,
da kann ich dem Biologen Michael nur zustimmen. Das ist ein Vertriebsservice und der sollte nichts kosten. Selbst buchen würde ich auch nicht, denn wie Logi schreibt, es kann immer etwas passieren. Da ist es dann gut, wenn man Hilfe vor Ort bekommt. Suche Dir eine Agentur von den Partneragenturen oder gehe zu Bwana Tucke Tucke, der auch einen Sitz in Deutschland hat und da gilt dann deutsches Reiserecht etc. Bei allen unter Partner genannten Unternehmen kannst Du Dich relativ sicher fühlen, denn die arbeiten schon seit langem mit dem Forum zusammen und zu jedem kannst Du von den Fomis Auskünfte bekommen, wie gut oder schlecht dieser Partner bei der Durchführung war.
Liebe Grüße
Gerd
RobertohoThemenstarter31 Beiträge · seit 201608. März 2016 · #7BWANA sieht ja eigentlich recht gut aus...
Aber ja genau, DARUM geht es: Was ist, wenn etwas ist?
Bloss: Habt ihr denn schon selbst erlebt, dass "etwas ist"?
Eigentlich sind es ja wir Schweizer, die sich gegen alles und jeden bis über beide Ohren versichern. Und manchmal rechnet es sich, manchmal eher nicht.
Wenn jetzt hier auf der Seite die von Safari Car Rental sagen, sie haben einen eigenen Reparaturservice und helfen, wenn etwas mit dem Auto ist? Zuverlässig oder Unzuverlässig?
Wenn ich in der Lodge stehe und sie haben kein Zimmer, obwohl ich ihnen ihre Zusage unter die Nase halte? Suchen die mir dann von sich aus ein anderes Zimmer oder nicht?
Wie aufgeschmissen ist man denn in Namibia, wenn "etwas ist"?
Ihr bucht also alle gar nicht selbst - sondern beauftragt immer einen "Veranstalter"? Gibt es keine Gegenstimme?
Dann würd ich mich nämlich wirklich überzeugen lassen...
Logi16,9k Beiträge · seit 201208. März 2016 · #8Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #9Hallo Robertoho,
Aber ja genau, DARUM geht es: Was ist, wenn etwas ist?
Das kann Dir niemand ganz genau sagen, denn es hängt immer von Deinen Partnern ab. Wenn Du selbst buchst, hast Du zwanzig Partner (Autovermieter, Hotels/Lodges und evtl. andere Aktivitäten). Der eine hat im Reklamationsfall gerade mal seinen guten Tag und ist kulant, der andere hat seinen schlechten Tag und wimmelt alles ab. Und da habe ich lieber nur einen Buchungspartner vor Ort (also in Namibia), der sich bei Anruf um alles kümmert - egal, ob es sich um eine Autopanne, ein nicht vorhandenes Hotelzimmer oder sonst was ist. Das Buchungsbüro ist mein Ansprechpartner, denn der/die Inhaber/in kann es sich gar nicht erlauben, nicht zu reagieren. Sonst verliert er nicht nur einen Kunden, sondern meist auch mehrere, weil über schlechte Erfahrungen hier im Forum und anderen Bewertungsforen schnell informiert wird. Das Buchungsbüro ist mein Ansprechpartner.
Bloss: Habt ihr denn schon selbst erlebt, dass "etwas ist"? Ja, habe ich. Deswegen buche ich alle meine Reisen, die ich mir selbst zusammenstelle, über eine Agentur in Namibia.
Wenn jetzt hier auf der Seite die von Safari Car Rental sagen, sie haben einen eigenen Reparaturservice und helfen, wenn etwas mit dem Auto ist? Zuverlässig oder Unzuverlässig?
Das kann man so nicht bestätigen oder verneinen. Siehe oben.
Wenn ich in der Lodge stehe und sie haben kein Zimmer, obwohl ich ihnen ihre Zusage unter die Nase halte? Suchen die mir dann von sich aus ein anderes Zimmer oder nicht?
Siehe oben
Wie aufgeschmissen ist man denn in Namibia, wenn "etwas ist"?
Ich war noch nie aufgeschmissen, denn ich habe eine zuverlässige Agentur.
Ihr bucht also alle gar nicht selbst - sondern beauftragt immer einen "Veranstalter"? Gibt es keine Gegenstimme?
Du wirst hier viele Gegenstimmen finden, denn die meisten Leute meinen, dass es durch den Agenten teurer wird. Das stimmt so nicht, denn der Agent bekommt seine Kommission von der Lodge und ist damit eigentlich immer zufrieden. Anders ist es bei Buchung von Campingplätzen über Agenten. Da kommt es relativ häufig vor, dass die Bearbeitungspauschalen verlangen, weil der Reisewert so gering ist, dass sich für die paar Cent bzw. bei Euch sind es ja Rappen das Arbeiten nicht lohnt. Aber das wird vor Hereinnahme des Buchungsauftrages offen besprochen.
Liebe Grüße
Gerd
camperfan235 Beiträge · seit 201608. März 2016 · #10Ich buche häufig nur 2 Komponenten- Flug und Wohnmobil. In Europa kann ich oft bei McRent das WoMo buchen, dann ist es deutscher Gerichtsstand und somit alles gut- ansonsten buche ich tatsächlich auch über Agenturen ähnlich einer Autovermietung- mit, man ahnt es, geeigneten Versicherungen. In Europa buche ich eigentlich nur zur Hauptreisezeit auch mal einen Campingplatz vor.
Stelle ich aber eine komplette Rundtour mit vielen Unterkünften , Mietwagen / Mietcamper, Flug und evtl. sogar Ausflügen zusammen, finde ich es auch viel praktischer, einmal einen Gesamtreisepreis zu haben und diesen zu bezahlen, als viele verschiedene Einzelrechnungen zu haben.
Man muß sich nun entscheiden- Inlandsreisebüro, das direkt selbst organisiert und dabei oft auch teurer ist als alles selbst zusammengestellt und gebucht, oder Agentur im Zielland, denn im Zweifelsfall kann es gut sein, wenn alles nach inländischem Recht zu regeln ist.
Was den Zweifelsfall anbelangt 🙂 Flug hat immer funktioniert, bei gebuchten Unterkünften maile ich kurz vor der Reise nochmals an und teile dann auch telefonisch kurz meine Ankunftszeit mit- ich hatte nie Probleme. das gleiche mache ich bei Tourbuchungen- einen Tag vorher bzw. vor der Abreise nochmal Mailkontakt oder Telefon. Hat immer geklappt.
Mit einem in D gebuchten und übernommenen Mietcamper hatte ich mal ein relativ gravierendes Problem- bereits bei der Abholung mußten wir stundenlang warten, weil ein Problem mit einem Ventil an der Heißwasserversorgung bestand. genauer gesagt mußten wir nach Abholung nochmal zur vermietung fahren, weil über Nacht das ganze Frischwasser ausgelaufen war. Unterwegs hatten wir das ganze Theater noch mal und am Ende kein Heißwasser mehr und bei Temperaturen um 5 Grad auch keine richtige funktionierende Heizung. Man hat weder unterwegs über einen Partnerbetrieb reparatur anbieten wollen noch am Ende den reisepreis herunterhandeln lassen. Fazit- der betrieb kann auf künftige Buchungen ducrh uns verzeichten
Sabra80 Beiträge · seit 201208. März 2016 · #11Hallo Robertoho,
2 Namibia Reisen haben wir komplett in Deutschland gebucht. Wir bekamen dann mit den Reiseunterlagen den Reiseservice vor Ort mitgeteilt. Dieses war Sense of Africa in Windhoek. Bei Problemen (hatten aber nur kleinere) haben wir dort angerufen und eine nette deutschsprachige Mitarbeiterin hat uns weitergeholfen.
Viele Grüße
Sabra
panther1'292 Beiträge · seit 200708. März 2016 · #12Hallo Robertoho,
hier auch mal eine Stimme die alles selbst bucht 😉
Nach mittlerweile 10 Afrikareisen die wir zu 90% direkt und selbst gebucht haben hatten wir noch nie Probleme vor Ort die nicht lösbar gewesen wären. Die restlichen 10% sind hauptsächlich Campsites in Botswana die wir über eine Agentur vor Ort buchen. Den Stress mit DWNP tun wir uns dann doch nicht an 😉
Zwei mal hatten wir es erlebt dass die Buchung entweder gar nicht oder für den falschen Tag vorhanden war. In beiden Fällen war nach kurzer Diskussion eine Lösung gefunden.
Man kann sicherlich auch über eine Agentur vor Ort buchen und hat dann vermeintlich immer einen Ansprechpartner bei Problemen. Ob der dann immer erreichbar und willig ist .... Bei Autoproblemen, ob direkt oder über Agentur, würde ich immer den Vermieter direkt anrufen. Englischkenntnisse natürlich vorausgesetzt. Ein Vermittler könnte zwar vielleicht etwas Druck ausüben, aber helfen muss dir dann schon der Vermieter selbst.
Und wenn es Probleme mit dem Auto oder der Unterkunft gibt und der Buchungspartner "unwillig" ist, wird sich das in den Foren genauso verbreiten. Bei Häufung mit entsprechenden "Konsequenzen".
Letztendlich entscheidet jeder für sich wie er sich mit seinen Buchungen am wohlsten fühlt. Für uns gehört das Selbstbuchen quasi schon zum Urlaub (eine mögliche Preisersparnis spielt da eher keine Rolle). Der Rest ist "That is Africa" und ob der Service stimmt wird man wohl erst dann merken wenn man es braucht.
Gruß
Panther
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #13camperfan schrieb:
„In Europa kann ich oft bei McRent das WoMo buchen, dann ist es deutscher Gerichtsstand und somit alles gut- ...
In Europa buche ich eigentlich... „
Wie jetzt, camperfan? Du sprichst immer von Europa!
Es geht hier doch aber um das südliche Afrika, Namibia!
camperfan schrieb:
„ ...Agentur im Zielland, denn im Zweifelsfall kann es gut sein, wenn alles nach inländischem Recht zu regeln ist.“
Nein, nicht im "Zweifelsfall".
Immer. Immer dort, wo die Firma ansässig ist.
Nun meine Meinung dazu:
Das Beste, was man als Greenhorn machen kann (wenn man nicht nur eine einfache Standardrundtour machen will), ist, über eine SelbstfahrerAgentur zu buchen, die in D und NAM ihren Firmensitz hat.
Natürlich nehmen Agenturen für ihre Arbeit Geld, aber man kriegt schließlich auch einen Superservice dafür und deren gesamtes Know-How. Beim Bwana z.B. (und sicher auch bei allen anderen Namibischen Agenturen) permanent – da leistet sich kein Autovermieter was, was er hinterher bereut... Und es gibt hier ja auch noch einige andere Agenturen, die hier neulich so schön aufgelistet wurden! Ich finde den Thread grad nicht.
Wir buchen ggf. über eine Agentur, weil wir den Zeitaufwand und die „Zwei-Klassenbuchungen“ nicht mögen (kam sogar schon mal bei Lufthansa vor... 🤢 ). Wenn Firmen/Lodges einen Kunden nicht als Stammgast verbuchen, hängt man bei Überbuchungen immer schnell am A....
Nicht so, wenn man über eine gute Agentur gebucht hat – eine, die sofort dort anruft und regelnd eingreift, weil sie vor Ort ist...
Natürlich buchen sehr viele Fomis alles selbst, manchmal denke ich, es sei die Mehrheit, aber vielleicht täuscht das auch, weil sie naturgemäß auch immer am meisten fragen müssen.
Wir selbst buchen manchmal überhaupt nix und manchmal lassen wir unsere Wunschunterkünfte buchen, - wir kennen uns aber recht gut aus und wissen, wie wir uns unterwegs unsere Reiseroute ad hoc auch alternativ zu unserer Zufriedenheit zusammenstallen können.
Wir haben keine Lust auf die hin-und-her-mailerei, ggf. Umbuchungen im letzten Moment und immer noch mal kurz vorher anrufen, ob auch wirklich alles klar ist.
Du siehst, Robertoho, du kannst es so oder so machen, je nachdem, was dir liegt.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201508. März 2016 · #14Ich würde gerade zum Beginn auch zu einer Agentur raten. Zum einen hat man so noch mal jemanden der die Route mit einem kritisch durchgehen kann und einen dabei individuell beraten kann (zumindest wenn man eine gute Agentur hat), zum anderen spart man sich eben diesen ganzen Aufwand mit den Änderungen (bei unserer ersten Tour die wir im Januar relativ knapp für Mai/Juni gebucht hatten musste fast die Hälfte der ursprünglich angedachten Unterkünfte geändert werden), man hat im Normalfall auch immer einen Ansprechparter vor Ort und wenn man über einen Deutschen Veranstalter bucht hat man auch noch einen Sicherungsschein. All diese Vorteile sind mir die hier schon mehrfach genannten ca. 10% Preisunterschied definitiv wert.
BTW, kleine Episode dazu: Was wir im Okaukuejo Camp bei der Anreise mit unserem Voucher an die Rezeption gegangen sind konnte die Dame unsere Buchung nicht finden, der Voucher war ihr egal. Nach kurzer Diskussion hat sie dann die Partneragentur unsere Reisebüros in Windhoek angerufen und die haben das dann am Telefon aussortiert, Fehler lag wohl bei NWR. Wir waren sehr froh, dass wir diese Diskussion wo die Buchung verschlampt wurde nicht selbst führen mussten.
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #15Hallo camperfan,
deswegen bevorzuge ich es, über eine Agentur zu buchen.
http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/288884-gebuchtes-guesthouse-macht-zu.htmlMeine Agentur hätte mir gleich mindestens zwei bis drei Vorschläge für Alternativen gemacht.
Liebe Grüße
Gerd
camperfan235 Beiträge · seit 201608. März 2016 · #16Ich denke als Individualreisender gehören Pannen irgendwie auch zum Reiseerlebnis 😄 😄 😄 duck und weg 🙂.
Dieses komplett durchorganisierte ist ja bequem, keine Frage 🙂
Wir haben eigentlich schon alle Varianten durch, von komplett alles selbst über teilweise Agentur ( z.B Auto / Camper und Flug aus einer Hand; Unterkünfte und Ausflüge selbst). bis hin zu komplett fertiger Rundreise samt Fahrzeug, Unterkünften, Flügen, Eintrittsgeldern, Ausflügen usf. (mit Gerichtstand in Deutschland und deutschem Reisesicherungsschein).
Jetzt haben wir für Südafrika die Variante, das wir über Bobocamper alle Campsites gebucht haben und natürlich den Camper. Mal sehen wie es funktioniert... wir legen gegenüber der reinen Campingplatzbuchung satte 150 € drauf für 8 Übernachtungen, weil Bobo sowohl Kartenmaterial, ein aktuelles GPS und ein "Tourbook" stellt. Na ja.Dafür habe ich mir ne Menge emails gespart und zwei Campingplätze hätte ich nur telefonisch reservieren können-
Brauni389 Beiträge · seit 200608. März 2016 · #17Hallo Robertoho,
auch wir gehören zur Selbstbucherfraktion. Zum Teil fahren wir auch ohne Vorbuchung in Nam z.B. mit Trummis Liste. Am Vortag schauen wo man hin will und anrufen. Gerade dies macht für uns den Reiz aus. Auch die Buchungen im Vorfeld gehören für uns zum Urlaub dazu da man sich intensiver mit der Region auseinandersetzt.
Natürlich gibt es auch Plätze da will man nicht drauf verzichten und die haben z.T. ein begrenztes Kontingent. Da wird halt vorgebucht.
Wir haben z.T. direkten Kontakt mit den NP oder den Anbietern, manchmal buchen wir auch über safarinow.com.
Wenn etwas schief geht sind wir als Camper flexibel und die Leute waren bisher immer hilfsbereit. Im Problemfall bei einer Pauschalreise werdet ihr auch nicht drumrumkommen vor Ort zu schauen was geht oder wollt ihr stundenlang mit der europäischen Hotline telefonieren.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
RobertohoThemenstarter31 Beiträge · seit 201608. März 2016 · #18Danke euch allen! Na da kommen ja dann doch einige Meinungen zusammen... GUTES FORUM!
Ich glaub ich kann mir ein Bild machen - und ich hab jetzt doch schon mal Kontakt mit bwana aufgenommen, die mir doch mehrmals empfohlen worden sind.
Es ist wohl schon so: Es sind zwei verschiedene Vorgehensweisen, die zum fast selben Ziel führen und es muss wirklich jeder wissen, wie er es haben will. Ich war schon etwas angefixt vom Selberbuchen, weil das auch irgendwie eine gewisse Befriedigung verschafft und weil man dann wirklich das letzte Detail noch selbst aussuchen kann.
Letztlich hab ich mir aber auch einfach vorgestellt, wie es sich dann anfühlt am Tage X, wenn die Füsse auf namibischem Boden stehen - und dem perfektionsverwöhnten Mitteleuropäer ja dann doch alles ziemlich fremd und chaotisch vorkommt. Es fühlt sich erfahrungsgemäss ANDERS an, als wenn man zuhause vor dem PC sitzt und Sachen bucht. Und schliesslich stimmt es ja auch, dass man dann eben doch all die Telefonate etc. am Hals hat.
Tja und dann hat meine Frau das auch noch bekräftigt und ist auch eher dafür.
camperfan235 Beiträge · seit 201608. März 2016 · #19Aus eigener Erfahrung bzw. von Freunden- Du kannst bei bwana tucke tucke, Afrika plus und Iwanowski komplett selbst geplante Touren "einreichen". Die beraten Dich dann ob der Machbarkeit und somit bist Du frei in der Ortswahl und der Streckenführung. Dann übernehmen die die Feinarbeit- Mails, Anrufe, Buchungen, Flüge usf.
Ich habe jetzt über Bobocamper direkt die Campsites gesagt, die ich haben will- und bis auf einen, der nicht buchbar war, alle Wunschplätze auch bekommen.
UTUta152 Beiträge · seit 201610. März 2016 · #20Also ich bin auch Namibia-Neuling und total begeistert von diesem Forum.
Angefixt wurde ich von Bekannten die schon mehrfach in Namibia waren- übrigens immer im Nov/Dez- und nie vorrausgebucht haben (außer natürlich Flug und Auto 😛 ).Das wollte ich auch so machen und habe schnell den Flug gebucht ( für Aug/Sept diesen Jahres) - um dann mit SCHRECKEN festzustellen, dass es in der Hochsaisong doch voller ist als gedacht.
Hatte zur Folge dass ich mich (jetzt schon seit 3-4 Wochen) sooo intensiv mit der Planung auseinandersetze, dass ich mehr über dieses Land und die STrecken und Unterkünfte weiss als über jedes andere Land in dem ich bisher war.....
Hier bekommt man wirklcih tolle Hilfe und ich finde auch es macht viel Spass selber zu planen und sich zu überlegen "was finde ICH denn reizvoll". Ob man dann selber bucht (so mache ich es) oder das dann erledigen lässt, ist sicher Geschmacksache aber bei "Standardtrouten" bleibt denke ich immer eine Teil auf der STrecke weil diese ja nun mal NICHT auf den einzelnen zugeschnitten sind!