An den Kunene im März

17 Antworten · 2'152 Aufrufe · gestartet 05. März 2016 von Annagreta
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Themenstarter97 Beiträge · seit 200805. März 2016 · #1
Liebe Fomis,

auch auf die Gefahr hin, dass ich ein schon mehrmals diskutiertes Thema anschneide, möchte ich euch trotzdem um eure Hilfe bitten.
Wir planen für den März nächsten Jahres eine Botswana/ Namibiareise, Namibia als Selbstfahrer. Auf dieser Tour wollen wir auch zum ersten Mal an den Kunene.

Hier der Auszug aus unserer Reiseroute:

Dolomite Camp - Ruacana/ 2x Kunene River Lodge - Epupa Falls / 2x Omarunga Lodge - 1x Opuwo-
2x Sesfontein - Auto mit 4x4

Wir waren schon häufiger als Selbstfahrer in Namibia unterwegs, allerdings noch nie in diesem Teil, wollen auch ausschließlich auf Pads unterwegs sein, also nicht irgendwie abseits fahren.
Leider weiß ich nicht, ob das im März einen Sinn hat, weil dann evt. Riviere zugelaufen sind und wir dann nicht rüberkommen ( z.B. bei Okongwati ). Wir sind nicht unbedingt die Abenteurer, auch nicht mehr ganz jung- und ich etwas schissig.
Andererseits möchte mein Mann diese Gegend unbedingt mal sehen- und ich auch. Nur haben wir leider keinen anderen Reisetermin.
Funktioniert die Tour überhaupt in diesem Zeitrahmen? Muss man nach Ruacana noch eine Nacht in Opuwo bleiben? Ich weiß es nicht.

Könnt ihr uns weiterhelfen? Ich würde mich sehr über eure Tipps und Anregungen freuen.

Liebe Grüße, Annagreta
4'129 Beiträge · seit 200805. März 2016 · #2
Hallo, Annagreta,

du brauchst keine Hilfe, mach dir nicht zuviele Sorgen, denn das was du planst, ist im Prinzip O.K.
und die Überraschungen weiß niemand im Voraus.

Fahrt sinnig und haltet die Augen offen, erzwingt nix und wenn ihr seht, irgendwas geht nicht, dann bleibt ruhig, ein laufendes Revier hört auch wieder auf, und ggf. überlegt euch eine Alternative, dort vor Ort.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 05. März 2016
1'927 Beiträge · seit 200805. März 2016 · #3
Hallo Annagreta,

wir sind vor 3 Wochen im Februar die Strecke gefahren.

Die D 3700, also die landschaftlich sehr schöne Strecke von Ruacana den Fluss entlang bis zur Kunene River Lodge, ist weitgehend neu geschoben, nachdem die Straße 2011 nach einem Hochwasser in weiten Teilen zerstört war.

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Sollte der Kunene wieder ungewöhnlich ansteigen, gibt es an den tiefer liegenden Stellen jeweils problemlose Umfahrungen. Genügend Bodenfreiheit ist schon notwendig, 4 x 4 gibt zusätzlich Sicherheit.

Wenn Ihr ganz auf Nummer Sicher gehen wollt, könnt Ihr natürlich auch vom Dolomite Camp die Asphaltstrasse bis Opuwo nehmen und von dort über die D 7301 nach Swartbooisdrift an den Kunene fahren, von dort ist es nur noch ein kleines Stück zur Kunene River Lodge.

Die D 7301 sowie die C 43 bis hoch zu den Epupafällen sind problemlos zu fahren.

schöne Grüße
Peter
Themenstarter97 Beiträge · seit 200806. März 2016 · #4
Lilytrotter und Peter08 - herzlichen Dank für eure Antwort.
Wir werden es ruhig angehen lassen, Ruacana wohl streichen und uns auf die Epupa Fälle konzentrieren.

Liebe Grüße, Annagreta
zuletzt bearbeitet 06. März 2016
1'794 Beiträge · seit 201306. März 2016 · #5
Hallo Annagreta, nur zur Klarstellung: Ruacana hat nichts mit der Kunene River Lodge zu tun!

Die Lodge liegt viel weiter westlich.

Die Lodge kann aus Richtung Ruacana entlang des Kunenes oder aber auch von Süden angefahren werden!

Ich würde es dort oben genau so machen wie von dir am Anfang beschrieben.

LG NOGRILA
1'927 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #6
Hallo Annagreta,

wenn Ihr den Kunene in Ruhe genießen wollt, würde ich auf jeden Fall die Kunene River Lodge vorziehen. Im Gegensatz zu Epupa gibt es dort keine aufdringlichen Himbas und der Gesang der Vögel ist doch viel angenehmer als das permanente Wasserrauschen der Fälle.

Schon allein die Goliath-Reiher, die am gegenüberliegenden Ufer der Lodge jedes Jahr im Feb/März brüten, sind die Anreise wert.

Die Abendbootsfahrt mit Florian, einen gebürtigen Dachauer, wird Euch unvergesslich bleiben.

Gruß
Peter

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zuletzt bearbeitet 07. März 2016
5'479 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #7
Bei normalen Straßenverhältnissen könnt Ihr problemlos in einem Tag von den Epupa-Fällen bis nach Sesfontein durchfahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter97 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #8
Hallo Nogrila,

da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Mir ist schon klar, dass Ort und Lodge zwei verschiedene Paar Schuhe sind.
Prima, dass du es genauso machen würdest wie zuerst gedacht- also beide Orte zu
besuchen.
Hoffen wir mal, dass wir durchkommen!
LG Annagreta
Themenstarter97 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #9
Lieber Topobär- was ist, wenn nicht? Da stehen wir ganz schön auf dem Schlauch!

LG Annagreta
5'479 Beiträge · seit 200907. März 2016 · #10
Hallo Annagreta,

mit was für einem Auto seit Ihr unterwegs. Wenn Ihr mit einem 4x4 unterwegs seit kann eigentlich nur ein fließender Rivier Euch aufhalten. Dass dann aber so massiv, dass Ihr auch die Teilstrecke von/nach Opuwo nicht schafft. Insofern sehe ich kein größeres Risiko darin, die Strecke in einem Tag zu fahren. Bei massiven Streckenproblemen werdet Ihr sowieso improvisieren müssen, indem Ihr Euch kurzfristig vor Ort nach einer passenden Unterkunft umseht.

Alles Gute
Thomas
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zuletzt bearbeitet 09. März 2016
Themenstarter97 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #11
Lieber Thomas,
klar, dann müssten wir improvisieren. HILFE!!! Das würde aber bedeuten, dass wir eigentlich die Unterkünfte nicht vorbuchen können. Kann man das im März riskieren?
Zum Auto- wir wollten eigentlich einen Suzuki Gran Vitara 4x4 mieten. Reicht der aus?
Vielleicht der Vollständigkeit halber unsere Gesamtroute:
Windhoek-Wüstenquell-Otjiwarongo-Etosha-Opuwo-Kunene-Camp Aussicht-Damaraland-Cape Cross-Swakop.
Wir sind keine Camper, schon etwas älter, haben kaum Campingerfahrung und möchten es ein wenig komfortabler haben.
Du siehst, wir sind schon ziemlich auf Tipps angewiesen. Wir waren nämlich bislang immer in der Trockenzeit in Namibia/Botswana als Selbstfahrer unterwegs.
Danke!
LG Annagreta
zuletzt bearbeitet 07. März 2016
1'927 Beiträge · seit 200807. März 2016 · #12
Hallo Annagreta,

wenn ich Thomas vorgreifen darf.

- das Auto passt, da wird es auf Eurer Route kein Problem geben

- März ist absolute Nebensaison, vorbuchen braucht Ihr nichts, es sei denn, Ihr wollt unbedingt das Waterhole-Chalet in Okaukuejo

Gruß
Peter
6'152 Beiträge · seit 200608. März 2016 · #13
hallo Annagreta,

hast Du mal daran gedacht die Tour anderst herum zu fahren, würde mir persönlich besser gefallen.
Windhuk - Wüstenquell - Swakop - Cap Cross- Damaraland - an was hast Du da gedacht, Camp Kipwe, Vingerklip , Mowani Mountain Camp - Camp Aussicht-
von da kann man problemlos bis zur Kunene River Lodge fahren, haben wir schon gemacht - dann Epupa - dann auf dem Rückweck 1 Ü in der Opuwo Country
Lodge - nun zum Dolomit Camp - Okaukuejo - dann auserhalb von Namutoni - mein Favorit ist Mushara Lodge - dann Otjiwarongo an was für eine Unterkunft
hast Du da gedacht - Okonjima , oder Frans Indongo - dann gemütlich nach Windhuk.
Vielleicht gefällt Dir mein Vorschlag, wenn Du noch was zu den Unterkünften wissen möchtest, lass es mich wissen.
Ach ja , buche bei der Kunene River Lodge, ein festes Haus - die sind grosszügig und haben eine Klima-Anlage.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
Themenstarter97 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #14
Hallo Hanne,

danke für deine Infos.
Klar, deine Reihenfolge ist klassisch und wir würden die Reise normalerweise auch so herum machen. Wir fahren aber so, weil wir die Reise in Swakopmund beenden müssen, da ich dann dort noch einige Zeit bei meiner Freundin bleiben werde und mein Mann nach Hause fährt.
Die Unterkünfte stehen fest, Etango Rach ( wir kommen abends erst aus Maun), Immanuel Wilderness ( zum Ankommen in Namibia bei Freunden mit Spitzenessen ), Wüstenquell, Frans Indongo, Okaukuejo, Dolomit, Opuwo Country Lodge, Epupa, Kunene River Lodge, Camp Aussicht, Mowani Mountain Camp, Cape Cross Lodge, Hotel d'Avignon ( es ist so schön günstig- vom gesparten Geld gehen wir dann sehr gut essen!).
2 Tage Okaukuejo/ 1 Tag Dolomit oder 1 Tag Okaukuejo/2 Tage Dolomit???

Danke und lieben Gruß,
Annagreta
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
6'152 Beiträge · seit 200608. März 2016 · #15
Annagreta schrieb:Hallo Hanne,

danke für deine Infos.
Klar, deine Reihenfolge ist klassisch und wir würden die Reise normalerweise auch so herum machen. Wir fahren aber so, weil wir die Reise in Swakopmund beenden müssen, da ich dann dort noch einige Zeit bei meiner Freundin bleiben werde und mein Mann nach Hause fährt.
Die Unterkünfte stehen fest, Etango Rach ( wir kommen abends erst aus Maun), Immanuel Wilderness ( zum Ankommen in Namibia bei Freunden mit Spitzenessen ), Wüstenquell, Frans Indongo, Okaukuejo, Dolomit, Opuwo Country Lodge, Epupa, Kunene River Lodge, Camp Aussicht, Mowani Mountain Camp, Cape Cross Lodge, Hotel d'Avignon ( es ist so schön günstig- vom gesparten Geld gehen wir dann sehr gut essen!).
2 Tage Okaukuejo/ 1 Tag Dolomit oder 1 Tag Okaukuejo/2 Tage Dolomit???

Danke und lieben Gruß,
Annagreta
hallo Annagreta,
o.k. das wusste nicht . Aber von den Unterkünften, genau diese hätte ich Dir auch empfohlen - wir ticken doch wirklich gleich- zu Etosha würde ich so aufteilen:
1 Dolomit - 2 Okaukuejo- so wie ich es aber sehe willst Du von Okaukuejo direkt zur Frans Indongo, ist auch o.k. möchtest Du nicht am Lindequist Gate rausfahren, muss nicht sein, Du wirst Deine Gründe haben.
Annagreta Du kommst doch von Opuwo , dann zuerst Dolomit Camp - am Galton Gate reinfahren, dann Okaukuejo.
Die Tour ist wunderbar, mit ganz unterschiedlichen Unterkünften ausgestattet, von einfach, luxuriös, das hat ja gerade den besonderen Reiz, ich war schon auf allen Unterkünften , Du kannst Dich freuen, es passt wirklich.

Liebe Grüsse sendet
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 08. März 2016
Themenstarter97 Beiträge · seit 200808. März 2016 · #16
Hallo Hanne,

vielen Dank für deine netten Worte und den Etosha-Rat. Werden wir auch so machen. Uns geht es dort in erster Linie um Tierbeobachtungen.
Wir fahren allerdings von Frans Indongo nach Okaukuejo, dann zum Dolomite Camp, dann nach Opuwo. Aber das ist letzlich eigentlich nicht von Belang.

Finde ich gut, dass dir als Expertin - so sehe ich dich einfach- die Reise gefällt! Uns nämlich auch. Wir mögen es, wenn alles etwas unterschiedlich ist. Und wenn man sich zwischendurch mal was richtig Gutes gönnt.
Du kennst doch sicher Etendeka? Das war - neben der River Dance Lodge- DAS Sahnehäubchen bei unserer letzten Namibiareise. Unvergessen! Und ich habe sogar die Ringe des Saturn gesehen- ein einmaliges Erlebnis. Der Sternenhimmel war einfach unbeschreiblich.

Nochmals vielen Dank!
Annagreta
6'152 Beiträge · seit 200608. März 2016 · #17
Annagreta schrieb:Hallo Hanne,

vielen Dank für deine netten Worte und den Etosha-Rat. Werden wir auch so machen. Uns geht es dort in erster Linie um Tierbeobachtungen.
Wir fahren allerdings von Frans Indongo nach Okaukuejo, dann zum Dolomite Camp, dann nach Opuwo. Aber das ist letzlich eigentlich nicht von Belang.

Finde ich gut, dass dir als Expertin - so sehe ich dich einfach- die Reise gefällt! Uns nämlich auch. Wir mögen es, wenn alles etwas unterschiedlich ist. Und wenn man sich zwischendurch mal was richtig Gutes gönnt.
Du kennst doch sicher Etendeka? Das war - neben der River Dance Lodge- DAS Sahnehäubchen bei unserer letzten Namibiareise. Unvergessen! Und ich habe sogar die Ringe des Saturn gesehen- ein einmaliges Erlebnis. Der Sternenhimmel war einfach unbeschreiblich.

Nochmals vielen Dank!
Annagreta
hallo Annagreta,
na klar war ich schon auf Etendeka - das war für uns ein einmaliges Erlebnis - Dennis Liebenberg war damals Eigentümer - die Zelte waren einfach,
Solarplatte neben dem Zelt sorgte für warmes Wasser, Dusche war im Freien eine Gieskanne, gekocht wurde in Töpfen die in die Erde gebuddelt wurden,
wir haben mit Dennis viele Spaziergänge gemacht , es war so richtig Afrika. Ja ganz anderst als River Dance Lodge - aber das kann man geniessen.
Ganz liebe Grüsse sendet Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
4'382 Beiträge · seit 201508. März 2016 · #18
und der Gesang der Vögel ist doch viel angenehmer als das permanente Wasserrauschen der Fälle.


können wir aus eigener Erfahrung nur bestätigen!
Viel Spaß bei der weiteren Planung und Umsetzung!
CuF
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