Namibia Routenplanung 2017 - bitte um eure Meinung

9 Antworten · 1'640 Aufrufe · gestartet 28. Feb. 2016 von Klaus99
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Themenstarter19 Beiträge · seit 201328. Feb. 2016 · #1
Hallo zusammen,
unsere erste Namibia Reise in 2014 hat uns so begeistert, dass meine Frau (53) und ich (55) nächstes Jahr ein weiteres Mal nach Namibia wollen. Schwerpunkt sollen für uns im Süden/Mitte hauptsächlich Landschaften (bin begeisterter Hobbyfotograf) aber natürlich im Damaraland und v.a. Etosha auch die Tiere sein.

Geplant ist eine ca. 3 wöchige Lodge-Tour im Zeitraum ca. Mitte/Ende April bis Anfang Mai 2017.

Nach dem Lesen von vielen Forenbeiträgen habe ich folgende Route zusammengestellt:

1N Windhoek
2N Kalahari (Suricate Tented Camp evtl. auch Bagatelle)
1N Keetmanshoop Quivertree Forest Rest Camp (wegen Köcherbäumen)
2N Klein Aus Vista
2N D707
2N Sesriem (Sossus Dune Lodge – wegen erweiterten Parkzugangszeiten)
2N Wüstenquell / Mountain Chalet
2N Camp Kipwe oder Mowani Mountain Camp
2N Grootberg Lodge
1N Etosha Dolomiti
1N Etosho Okaukujeo
2N Onguma oder Mushara
2N Otyiwa Safari Lodge

Es fällt sicher auf dass Swakopmund fehlt. Allerdings waren wir dort schon das letzte Mal und außerdem ist es wohl um die anvisierte Zeit auch häufig sehr nebelig (war auch bei unserem letzten Besuch so). Von daher der Plan anstatt über Swakopmund quasi innenherum über Wüstenquell hoch in den Norden zu fahren.

Nun aber zu einigen Detailfragen:
  1. Ich schwanke bezüglich des Aufenthalts an der D707 noch. Entweder Namtib Dessert Lodge oder Gunsbewys. Oder vielleicht doch Kanaan ? (Das letzte Mal waren wir in Koiimasis. Dies war traumhaft schön, allerdings würde ich diesmal gerne etwas anderes probieren)
    Von Kanaan hört man ja unterschiedliches – gibt’s hier Updates – und außerdem ist es preislich inzwischen doch heftig teuer.
    Kennt jemand die auf der Gunsbewys Web-Seite erwähnten „Luxuszelte“ ?
  2. Sorgen machen mir etwas die Fahr-strecken bzw. /-dauer von Sesriem nach Wüstenquell und von Wüstenquell dann weiter. Sind diese dennoch jeweils machbar an einem Tag? (Möchte ungern einen weiteren Zwischenstopp einlegen, da 22 ÜN eh schon an der Grenze der möglichen Zeitplanung sind.
  3. Alternativen Mowani Mountain Camp und Camp Kipwe: Was ich im Forum lese sind ja beide empfehlenswert. Aber lohnt der höhere Preis von Mowani? (Die Bilder von den Mowani „View Rooms“ sehen schon beeindruckend aus)
  4. Auf dem Rückweg von Etosha nach Windhoek ist momentan die „Otyiwa Safari Lodge“ mein Favorit. Gibt’s hier andere Empfehlungen?
Würdet Ihr irgendwas komplett anders machen?

Wäre toll, wenn ihr mir ein paar Antworten oder Empfehlungen hierzu geben könntet.

Viele Grüße
Klaus
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2016
435 Beiträge · seit 201228. Feb. 2016 · #2
Hallo Klaus

Ich kann dir nur zu 2. etwas sagen.

Wir sind auch von Sesriem direkt nach Wüstenquell gefahren. Es zieht sich ordentlich, ist aber gut zu schaffen, wenn man nicht allzu sehr rumtrödelt. Daran denken, in Sesriem das Permit für die Durchfahrt des Parks zu kaufen.

Liebe Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
294 Beiträge · seit 200728. Feb. 2016 · #3
Hallo Klaus,

zu 3 kann ich etwas beisteuern 🙂
Mowani ist sicher ein wenig "exklusiver". Der Sundownerplatz ist wirklich nicht zu toppen und die sich dort befindliche Bar ist dann auch zu gegebener Zeit besetzt. Die Preise der Drinks ist angemessen und bei uns gab es auch etwas Fingerfood gratis dazu 😉 Alles in allem...Super!
Die Aussicht aus den Häuschen ist oft unterschiedlich. Es gibt keine Klimaanlage (die wir im vergangenen Mai sehr vermisst haben) und die Räume können nicht abgeschlossen werden.

Kipwe hat (m.M.n.) die schöneren Nasszellen 😉 Alles unter freiem Himmel und originell in die Felsenlandschaft eingepasst. Die Häuschen ist auch recht groß und eine Klimaanlage ist auch vorhanden.Die Zimmer sind verschließbar.
Der Sundownerplatz ist aber nicht mit Mowani zu vergleichen und eine Bar gibt es dort auch nicht (zumindest gab es die 2012 nicht).

Die Gamedrives sind wohl identisch (und auf jeden Fall zu empfehlen!).

Zu 4:
In Otjiwa war ich zuletzt 2002. Daher kann ich nichts aktuelles dazu sagen.
Gleichwohl würde ich Mt. Etjo oder Erindi vorziehen.
Manche empfehlen auch Okonjima als "krönenden Abschluss" einer Reise.
Das ist aber alles Geschmackssache 🙂

Ansonsten würde ich die eine Nacht Dolomite streichen und lieber in Okaukuejo 2 Nächte bleiben. Das Wasserloch haut es raus 🙂 Ein Bush-Chalet ist für uns immer die erste Wahl.

VG
Achim
0
6'152 Beiträge · seit 200628. Feb. 2016 · #4
hallo Klaus,

an der Tour selber würde ich nichts ändern, finde die perfekt.
Die Strecke von Sesriem bis Wüstenquell ist schon heftig aber machbar, wenn man sehr früh losfährt,,. Ich würde die C 14 über Kuiseb Pass , dann in die D 1998,D 1985 - hier wird kein Permit benötigt, hoch zur C 32, Du kannst dann in die D 1952 fahren, aber auch über Karibib bis zum Abzweig D 1914.
Zu den Unterkünften an der D 707 - Koiimasis kennst Du ja schon, Gunsbewey ist einfach liegt aber direkt in den Dünen. Namtib die Häuschen sind einfach,
zum Bad geht man durch einen kleinen Innenhof. Kanaan hat ja jetzt ganz neue Zelte .Alle drei Unterkünfte sind völlig unterschiedlich aber zu empfehlen.
Auch Mowani und Kipwe sind unterschiedlich - im Mai brauchst Du keine Klimaanlage, beide Unterkünfte sind spitze. Ich würde auf alle Fälle Dolomit Camp
lassen, würde eher am Abschluss nur 1 Ü buchen und diese dann in Okaukuejo dranhängen. Mein Favorit ist Mushara - egal welche Unterkünfte, die Lodge
ist spitze, ebenso das Bushcamp , Outopost ist super aber hat auch seinen Preis. Vorletzte Station wäre mein Favorit Okonjima - und dann vor Windhuk noch
1 Ü. Otjiwa kenne ich leider nicht.
Einen schönen Sonntag wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
5'538 Beiträge · seit 200828. Feb. 2016 · #5
Hallo und guten Tag, Klaus,

eine sehr schöne Reise habt Ihr Euch da zusammengestellt, an der ich nichts ändern würde - egal, welche guten Tipps Du jetzt noch bekommst.

Zu Deinen Fragen:

Gunsbewys und Namtib liegen nur wenige km auseinander, aber sie sind total unterschiedlich. Deshalb würde ich zuerst zu Frau Graebner fahren, dort den Nachmittag und den Abend (beim Sundowner) verbringen und ihre Geschichten genießen, die sie gern erzählt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind es nur 30 Minuten Fahrt bis zur Namtib. Ihr habt also den ganzen Tag Zeit, dort die Gegend zu erkunden und abends dann die Farmrundfahrt mitzumachen.

Sesriem.- Kuiseb Pass sind knapp . Z
200 km, 3 Stunden. Kuiseb - D 1998/1982/1985 - C 28 (auf dieser Strecke braucht Ihr kein Permit) sind 100 km oder 90 Minuten. C 28 - C 32 - D 1952 - Wüstenquell noch einmal90 Minuten. Gesamtfahrzeit 6 Stunden. Im Mai habt Ihr 11Stunden Licht - das sollte reichen. Zu Mowani kann ich nicht viel sagen und als letzte Station die von Euch ausgewählte Otjiwa oder - viel näher an Windhoek - The Elegant Farmstead.

Liebe Grüße
Gerd
5'538 Beiträge · seit 200828. Feb. 2016 · #6
@ Hanne:

Wenn ich 10 Minuten gewartet hätte, dann hätte ich mir viel Arbeit ersparen können.

Liebe Grüße
Gerd
6'152 Beiträge · seit 200628. Feb. 2016 · #7
Gerd1942 schrieb:@ Hanne:

Wenn ich 10 Minuten gewartet hätte, dann hätte ich mir viel Arbeit ersparen können.

Liebe Grüße
Gerd
hallo Gerd,
da sieht man mal wieder - wir Beide hatten die gleichen Gedanken und Ideen.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Hanne
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zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2016
Themenstarter19 Beiträge · seit 201328. Feb. 2016 · #8
Wow - kurz beim Mittagessen gewesen und danach schon so viele Antworten.
Vielen Dank schon mal an alle. 🙂 🙂

- Interessante Idee an der D707 sowohl Gunsbewys als auch Namtib für je eine Nacht mitzunehmen. Dies werde ich mir genauer überlegen.
- Dass es von Sesriem nach Wüstenquell lang wird war mir klar, lt. euren Antworten aber möglich. Hier nehmt ihr mir meine Bedenken ( 🙂 ) und ich nehm dies für mich als gesetzt. Der Weiterweg von Wüstenquell bis Kipwe/Mowani wird zwar auch lang, aber ich glaube eher ein bisschen kürzer und daher auch machbar - richtig ?

- Mit Camp Kipwe oder Mowani kann man anscheinend nichts falsch machen. Hier werde ich nochmals in mich gehen, ob wir das doch teuere Mowani nehmen (und evtl. meiner Frau ein Paar neue Schuhe für heuer kürzen um den Aufpreis auszugleichen 😉 😉 )

- Erläuterung zu Etosha: Wir waren vor 2 Jahren für 2 Nächte in Okaukujeo und 1 Nacht in Halali. Um den Westen und Osten nun auch zu sehen wollte ich diesmal nach Dolomiti und an der Ostseite in eins der dort ausserhalb liegenden Camps.

- Auf der Rückfahrt nach Windhoek hatte ich Etjo noch gar nicht auf dem Radar. Vielen Dank für den Hinweis darauf - dies werde ich mir genauer anschauen. Okonjima würde mir schon auch gefallen - scheint aber recht hochpreissig zu sein, d.h. mit Ausnahme des "Plain Camps". Kennt diese Unterkunft jemand und wäre diese auch ok ?

Nochmals vielen Dank für die Antworten und
Viele Grüße
Klaus
6'152 Beiträge · seit 200629. Feb. 2016 · #9
hallo Klaus,

klar ist Plains Camp o.k. , kannste ohne Bedenken buchen. Dieses Camp ist das erste von Okonjima - früher hiess es Lodge - mittlerweile kamen versch.
Camps - Villen, Campsite dazu, liegen aber alle abseits von Plains Camp.
Dolomit Camp ist eine gute Wahl, an der Ostseite wäre mein persönlicher Favorit Mushara Lodge oder Bushcamp - aber Onguma ist genauso wunderbar,
jeder hat halt seine speziellen Vorlieben.
Beste Grüsse
Hanne
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zuletzt bearbeitet 29. Feb. 2016
Themenstarter19 Beiträge · seit 201329. Feb. 2016 · #10
Hallo Hanne,

Danke für den Hinweis zum Plains Camp, dies hört sich auch sehr gut an – ich werde dies mit in die engere Auswahl einbeziehen.

Viele Grüsse

Klaus
zuletzt bearbeitet 29. Feb. 2016