Reisebericht Sambia 2015/2016 - ab Johannesburg

Reisebericht 119 Antworten · 28,8k Aufrufe · gestartet 22. Feb. 2016 von paulinchen
Themenstarter475 Beiträge · seit 201226. Apr. 2016 · #101
Tag 27

Sehr früh am Morgen ist es bereits enorm heiß, noch befindet sich unser Zelt im Schatten, aber Platz No. 2 wird spätestens ab 11 Uhr komplett schattenfrei sein.
Beim Frühstück überlegen wir uns, wie wir weiter Richtung Süden fahren werden. Sollen wir noch eine Nacht hier bleiben und die wunderschöne Umgebung erkunden? Auch hier gibt es noch Ecken, die wir nicht kennen...
...wie zur Entscheidungshilfe bekommen wir reichlich gefiederten Besuch heute Morgen... 🙂






Es ist Freitag und Neujahr, nächsten Dienstag geht abends unser Rückflug ab Johannesburg. Und das möchten wir möglichst stressfrei absolvieren. Außerdem ist es sooo heiß hier, wahrscheinlich würden wir den Tag völlig verbummeln... 😎
Um 10 Uhr ist klar, wir fahren heute doch ein Stück weiter Richtung Maun und übernachten lieber noch eine Nacht im Makgadikgadi NP, wenn möglich.
Mit dieser Entscheidung fühlen wir uns wohl, packen unser Camp zusammen und checken aus. Andere Camper machen es ebenso, es sind offensichtlich einige nur zu Silvester hier angereist, es wird leerer...



Ein letzter Blick auf die Veranda über dem Okavango, gerne würden wir noch einige Tage hier herumlümmeln...
Bevor jede Bewegung zur schwitzenden Qual wird, sind wir startklar und fahren auf die namibisch-botswanische Grenze zu, vor der wir das Mahango Game Reserve durchqueren müssen.

An der Schranke zum Park werden wir registriert als Transitreisende, die Schranke öffnet sich für uns.
Bis zur Grenze gibt es 2 Möglichkeiten, das Reserve zu durchfahren, entweder die direkte geradlinige Piste oder einen kurvigen Schlenker linksseitig der Direktroute an den Okavango heran. Wir wählen den Schlenker, hier haben wir in der Vergangenheit häufig Elefanten und andere Tiere gesehen.
Heute sind wir spät dran und es ist extrem trocken hier, entsprechend wenig Tiere zeigen sich auf unserer langsamen Durchfahrt. Nur ein Fahrzeug begegnet uns, nix los hier.





Schon biegen wir wieder auf die Hauptstrecke ein und erreichen direkt hinter dem massiven Elektrozaun die Grenzgebäude.
Ausreise aus Namibia, Wiedereinreise Botswana, wir sind wieder fast allein hier. Die Grenzbeamten versuchen sich Luft zuzufächeln, nur die Hitze ist hier ein Thema, bloß nicht zu viel bewegen, wir sind ganz schnell abgefertigt...
Die Strecke Richtung Süden ist wenig befahren, so kommen wir super voran ( denken wir... 🙁 ).
Heute Morgen noch dachte ich, was für ein Glück wir diesmal mit den Reifen haben, die Reise ist fast um und bisher kein Reifenschaden, das hatten wir schon ganz anders... 🙁 .
Diesmal habe ich den Gedanken nicht ausgesprochen, in der Vergangenheit hatte das Quatschen darüber fast immer zur Folge, dass etwas schief ging. Nur dran denken scheint aber auch zu wirken...leider... 😠 ...irgendwo zwischen Sepupa und Nokaneng gibt´s ein unangenehmes Geräusch bei 100 km/h, wir kommen auf der geraden Strecke etwas ins Trudeln, dann endlich zum Stillstand am Straßenrand...

Der Reifen hinten links hat einen Totalschaden, es hat ihn völlig zerfetzt....na Klasse...natürlich wieder mal an einer besch....... Stelle, pralle Sonne, kein Schatten und zur heißesten Tageszeit... 😠
Erst versuchen wir es mit dem Highlift-Jack, aber in diesem Fall und dem sandigen Untergrund geht der Wechsel wesentlich schneller und einfacher mit dem Toyota-Standardwagenheber.
Eine schweißtreibende Angelegenheit, aber irgendwann ist auch das geschafft, wir können weiter. Bedeutet aber auch, dass in Maun unser erstes Ziel ein Reifenhändler sein muss...





Nachdem wir in Sehithwa links ab auf die A3 abgebogen sind, nimmt die Zahl der Haustiere, vor allem der Esel, beidseitig der leeren Straße enorm zu. So viele Esel auf engem Raum, in allen Farbschattierungen zwischen weiß, Milchkaffee und dunkelbraun, haben wir in Botswana, dem Esel-Land schlechthin, noch nicht gesehen.


Langsam kündigt sich die Dämmerung an, endlich erreichen wir Maun, der Kreis schließt sich ( leider... 🙁 ), wir suchen wieder die Okavango River Lodge auf, wie schon auf der Hinfahrt. Der Inhaber ist ein lässiger Typ, der uns bestimmt sagen kann, wo wir in Maun einen preiswerten, gut gebrauchten Reifen bekommen können.
Die Campsite ist sehr gut gefüllt, einige Bushlore-Fahrzeuge stehen herum, aber überwiegend campen hier Botswaner. Es ist immer noch Neujahr heute...., hier ist Party in Maun, überall ist laute Musik zu hören...
Nachdem wir uns einen halbwegs ebenen Stellplatz in der Mitte des Camps gesichert haben, gibt´s was zu Essen und eine erfrischende Dusche. Danach schauen wir uns amüsiert an, wie aus den niedrigen Iglu-Zelten topgestylte Botswaner, Männer und Frauen, krabbeln...SIE mit hohen Hacken und schicken Frisuren, ihre Männer im Smoking.... 🙂
Sie stöckeln durch den Sand in ihre Autos und los geht´s zur Party...viel Spaß...
Uns geht die nahende letzte Nacht vor unserem Rückflug durch den Kopf. Klar ist, wenn es nicht regnet, werden wir wieder in den Marakele fahren. Aber warum eigentlich wieder ins Bontle Camp, dort waren wir doch schon oft, warum nicht mal ins Tlopi Tented Camp, kennen wir nicht und ist auch viel besser zum Packen unserer Klamotten?
Über das WLAN der Lodge gehe ich auf die Sanparks-Seite und schaue mir die Belegung des Tlopi Tented Camps vom 04. auf den 05.01.2016 an, da ist noch Einiges frei... 🙂
Das buchen wir direkt und freuen uns jetzt schon auf diesen letzten Abend dort.
Lange sitzen wir draußen bei einem Wein, gar nicht sooo spät kommen unsere gestylten Nachbarn zurück, eine 'Katzenwäsche' noch im Waschhaus und verschwinden schnell und leise in ihren Zelten...
Auch wir kuscheln uns nun ins Dachzelt, die Musik hämmert dumpf die ganze Nacht durch Maun´s Straßen, aber das stört uns überhaupt nicht....schnell sind wir weg, bekommen gerade noch mit, dass wir nachts noch hungrigen Besuch im Camp bekommen....ich mag sie sehr...
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2017
Themenstarter475 Beiträge · seit 201228. Apr. 2016 · #102
Tag 28

Die Sonne weckt uns früh mit voller Wucht, wir stehen mal wieder ungünstig, wenn es auch nur eine schattenfreie Stelle morgens gibt, wir finden sie auch im Dunkeln... 😎
Bevor wir heute weiterfahren, müssen wir Einiges erledigen: Reifen kaufen, Camp buchen und noch etwas einkaufen. Hoffentlich wird es nicht zu spät, es ist Samstag und nach den Feiertagen ist einiges los auf den Straßen....
Wir fragen den Inhaber unseres Camps nach einem guten Reifenhändler, das ist heute das Wichtigste. Wie vermutet bekommen wir hier einen heißen Tip, es ist einfach erklärt, ...nicht weit zu fahren. Wo das SKL-office ist, glauben wir von früheren Buchungen her zu wissen... 😉
Also frühstücken, packen und los geht´s.

Mit etwas Suchen finden wir den Reifenshop halbwegs flott, das er geöffnet hat, ist nicht selbstverständlich...wir sind in einem Industriegebiet und so ziemlich alle anderen shops haben geschlossen....Glück gehabt... 🙂
Und wir sind auch nicht die Einzigen mit Reifenproblemen, der Parkplatz füllt sich. Das ist anscheinend wirklich der ultimative Tip in Maun...

Unser Problem hängt sichtbar am Heck des LC, schnell stöbert man im Depot und findet einen passenden gut gebrauchten Reifen.....mit dem Preis lässt es sich leben....schnell aufgezogen....das ging schon mal wesentlich schneller als befürchtet.... 🙂
Wo wir einkaufen können, wissen wir, teilen uns auf und auch das ist zügig abgearbeitet.
Nun noch 1 Nacht im Makgadikgadi buchen, das SKL-office ist nah am airport, wir finden es problemlos wieder....und stehen vor der Tourismusbehörde....kein SKL-office mehr hier.... 😠
Auf Nachfrage teilt man uns mit, dass SKL umgezogen ist, links..rechts..links..dort soll es sein...
Irgendwas haben wir falsch verstanden, müssen noch mal fragen...wie doof, es liegt genau an der Hauptstraße und dick ausgeschildert...
Schön kühl im office, einen Platz für die nächste Übernachtung bekommen wir, leider nur nicht direkt am Steilufer. Ansonsten haben wir die freie Wahl.
Wir bezahlen mit unseren wenigen USD, das ging ebenfalls sehr schnell...wir können früher als erwartet starten... 😎
Kurz hinter Maun passieren wir einen Veterinärstop, müssen wieder unsere Schuhsohlen baden und den LC durch das Becken rollen...weiter geht´s...

Die Strecke ist, wie so viele in Botswana, sehr gut zu fahren, aber einschläfernd langweilig. Glücklicherweise ist es nicht weit, das gate ist beschildert, wir biegen rechts ab Richtung Khumaga in den Makgadikgadi.
Es ist heiß, das gate liegt einsam vor uns, niemand zu sehen. Auch drinnen ist außer Fliegengesumme nichts zu hören. Wir müssen noch den Parkeintritt bezahlen...schauen mal draußen nach Menschen. Etwas entfernt liegen einige Hütten, von dort schlurft eine junge Frau heran, wir werden registriert, aber bezahlen können wir hier nicht.
Ich habe es so verstanden, als sei die Kasse mit irgendjemandem unterwegs und nicht greifbar...wir sollen in Khumaga bezahlen...uns soll´s recht sein...weiter geht´s.
Zu Beginn der Piste, auch wenn es nicht weit ist, lassen wir etwas Luft aus den Reifen, von unserer vorherigen Reise wissen wir, dass der Sand vor allem bei diesen Temperaturen hier anstrengend ist... 🙁
Als Team funktionieren wir, was solche Themen angeht, inzwischen perfekt, der Vorgang dauert nur wenige Minuten.
Die Luft flimmert, je näher wir dem Boteti kommen, um so häufiger werden die Elefantenhaufen auf der Piste, sieht frisch aus...kein Wunder in der Umgebung des erfrischenden Flusses...





Auf den letzten 5 km vor Khumaga sehen wir sie dann auch zahlreich: Elefanten, Zebras in Massen, Giraffen und was sonst noch alles zum Fluss will...




Die erste Möglichkeit, den Fluss zu erreichen, ergreifen wir, biegen rechts ab. Vor 3 Jahren waren wir schon mal hier, ein Paradies mit dem gut gefüllten Boteti, vielen Zebras und anderen Tieren. Wir mussten damals im November die Fähre benutzen.



Diesmal erkennen wir die Landschaft kaum wieder, der Fluss ist ein Rinnsal, hat nichts mit dem Ausblick vor 3 Jahren zu tun...wenig grün, dafür trockenes Geäst und reichlich Geier hängen hier rum....



Langsam rollen wir den Boteti entlang Richtung Camp, es ist wahrscheinlich noch zu heiß für die meisten Tiere, hier ist wenig los. Der Fluss verdient seinen Namen gerade nicht, hier fließt kein Wasser, nur einige Lagunen haben sich gebildet, aber das Flussbett vor allem in nördlicher Richtung ist bis auf wenige Pfützen trocken...




Langsam rollen wir entlang des Ufers, nur sehr wenige Fahrzeuge begegnen uns. Zur Sicherung unseres Besitzstandes.. 😉 .. ( wir haben kein festes Camp gebucht, sondern die "freie" Auswahl ) nähern wir uns dem Khumaga Camp.
Hier stehen wirklich nur eine Hand voll Fahrzeuge, wir suchen einen Platz nicht weit entfernt von einem der Waschhäuser und stehen somit allein.
Ein Begrüßungsbier, etwas das Steilufer ablaufen, kommen zurück zum Fahrzeug und bleiben geschockt stehen. Das kann nicht wahr sein, diesmal haben wir vorne links einen Platten....innerhalb von 24 Stunden der 2. Platten auf einer 4-wöchigen Reise....wir wollten doch noch eine Pirschfahrt entlang des Boteti unternehmen... 😠
Hier verliert auch Manni leicht die Fassung....muss das gerade jetzt sein?
Wir überlegen, was zu tun ist....mit dem Kompressor bringen wir Luft auf den Reifen, können das Entweichen der Luft hören....und mit etwas Spucke auch sehen....das kleine Loch ist im sichtbaren Bereich des Reifens.
Bushlore hat ein Reifenreparaturset im Equipment, vielleicht müssen wir noch nicht einmal den Reifen abmontieren.
Manni nimmt den Flicken ( sieht aus wie ein dicker Kerzendocht, habe so etwas bisher noch nicht verwendet.. 😕 ), sticht ihn mit einer Ahle direkt in das gut sichtbare Loch, wieder rausziehen und das Loch ist dicht!!!...Hurra...es funktioniert tatsächlich... 🙂
Darauf erst mal ein Bier...nun wird es mit der Pirschfahrt, zwar mit leichter Verspätung, doch noch was...









Die Zeit, die uns heute Abend fehlt, wollen wir morgen früh nutzen, dafür stelle ich sogar den Wecker ( eigentlich ein tabu... ).
Der Himmel hat sich zugezogen, es sieht nach Regen aus, das Licht entsprechend düster. Nur selten blitzt die Sonne durch ein Wolkenloch...schade...wir sind etwas zu spät dran....sch..... Platten....




In der Dämmerung erreichen wir unser Camp, ein Ranger-Fahrzeug klappert den Platz ab, kontrolliert die permits. Wir müssen noch den Parkeintritt bezahlen, das machen wir unkompliziert.
Wir verquatschen uns etwas, die beiden MA sind mitteilungsbedürftig, irgendwann sagen wir 'gute Nacht', einer dreht sich um und sagt so nebenbei: "be careful, there are lions around"... 😎
...schluck...er sagt das so, als ob wir wirklich sehr vorsichtig sein sollen....ok....ein schnelles Abendessen, duschen im Halbdunkeln, es ist doch ein Stück zu laufen zum Waschhaus...während Manni dort ist, huscht ein schwarzer Skorpion im Lichtkegel um meine Füsse....ich versuche mit Taschenlampe und Kamera gleichzeitig zu hantieren, gelingt nur schlecht, zumal der Skorpion immer dem Lichtkegel hinterher rennt und somit auf mich zu...
leider verwackelte Bilder, erst als er zur Ruhe kommt, wird er scharf... 😎



Wir gehen schlafen, morgen früh geht ein Wecker!!... 🙁 ...aber ich schlafe schlecht... es gewittert um uns herum, ich rechne mit einem Unwetter direkt über uns, der Wind rappelt in Böen am Zelt...es blitzt, donnert, das Gewitter weiß nicht, was es will.... 😠
...und Manni schläft tief und fest...beneidenswert... 😎
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2017
1'667 Beiträge · seit 201128. Apr. 2016 · #103
Hallo Paulinchen,

schön, das es noch weiter geht. Boteti soll ja eines unserer ersten Ziele am nächsten Montag sein. Kurze Frage: kann man Khumaga auch am Gate buchen oder geht das nur in Maun ? Wir haben eine Nacht im Tiaans Camp , aber wollen vielleicht eine zweite Nacht in Khumaga bleiben.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Themenstarter475 Beiträge · seit 201228. Apr. 2016 · #104
Montango schrieb:
schön, das es noch weiter geht. Boteti soll ja eines unserer ersten Ziele am nächsten Montag sein. Kurze Frage: kann man Khumaga auch am Gate buchen oder geht das nur in Maun ? Wir haben eine Nacht im Tiaans Camp , aber wollen vielleicht eine zweite Nacht in Khumaga bleiben.
Hi Montango,
Ich glaube, SKL hat kein Personal am gate in Khumaga, kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es nicht doch einen Weg gibt, wenn das Camp nicht voll ist.
Ich an deiner Stelle würde SKL anmailen und nachfragen, z.B. unter

sklcamps@btcmail.co.bw

Das Team ist kompetent, ich habe bisher immer schnell eine Rückinfo bekommen.

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
1'667 Beiträge · seit 201128. Apr. 2016 · #105
Hallo Paulinchen,

danke für Deine Antwort. Buchen möchte ich nun vorher nicht mehr, ich würde gerne vor Ort entscheiden, ob einen Tag mehr am Boteti oder im South Camp. Ich denke aber sowieso, dass wir dann eher im Tiaans Camp bleiben. Die Preise von SKL sind ja schon ziemlich happig. Zur Zeit kann man ja auch einfach durch den Fluss fahren und von Tiaans ist man gleich da. Und die Aussicht von der Terrasse von Tiaans schaut ja auch wirklich toll aus.

Gibt es bis morgen nachmittag noch eine Seite von Dir ? 😗 Danach muss ich nämlich zum Flughafen 🙂 Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mich ganz dolle freue 😄

LG

Montango
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zuletzt bearbeitet 28. Apr. 2016
Themenstarter475 Beiträge · seit 201228. Apr. 2016 · #106
Hi Montango,

Im Tiaans Camp waren wir selbst noch nicht, würde mich über ein paar aktuelle Fotos nach deiner Reise freuen.
Ja, es gibt heute Abend noch einen weiteren Tag im Bericht, wir fahren bis Palapye und übernachten noch einmal auf der Itumela campsite im Ort, bevor wir zu unserer letzten Nacht im Marakele NP aufbrechen.
Ich freue mich mit dir, sei dir sicher, ich wär so gerne in eurem Handgepäck dabei...naja, bis November ist es ja nicht mehr ganz so lang hin....merkwürdig, ich freue mich im Frühling bereits auf den Herbst... 😎

lg und eine tolle Reise
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
Themenstarter475 Beiträge · seit 201229. Apr. 2016 · #108
Tag 29

Den Wecker hätte es nicht gebraucht, ich bin lange vorher wach und ahne einen schönen Sonnenaufgang....auch auf Reisen ist das nicht meine Tageszeit.... 🙁
Die Gewitter haben etwas Regen gebracht, nicht viel, aber die Tropfen sind auf dem Sandboden deutlich zu erkennen, gut für die Spurensuche heute Morgen...
Der erste Blick gilt natürlich dem geflickten Reifen, alles gut, die Luft hält tatsächlich, wir können uns einen erneuten Reifenwechsel schenken...
Für ein Frühstück ist es uns zu früh, das holen wir später nach, jetzt erst einmal den Boteti Richtung Hippo-pool entlang ( oder eher dem, was vom Fluss übrig ist )...

Am Weg liegen mehrere loops, wir fahren sie ab und überraschen diese Schildkröte, die sich aber von unserer Anwesenheit nicht stören lässt...



Wir sind heute Morgen das erste Fahrzeug hier, der Regen der vergangenen Nacht beweist es....diese frischen Spuren....Raubkatze oder Hyäne....?....wir sind nicht sicher....



Diesen coolen, lässigen Affen finden wir unterwegs im Baum....komisch, dass er allein ist, weit und breit keine Kollegen zu sehen....hat´s vielleicht etwas mit den Spuren zu tun?

Höher hinauf ging es ja offensichtlich nicht...



Im frühen Morgenlicht sieht der Boteti gleich viel freundlicher aus..., aber auf den ersten Blick sind keine Tiere zu sehen.
Wie schon gestern hängen überall in den Bäumen Geier herum, gibt wohl aktuell keine Arbeit für diese Genossen... 😎






Zebras gibt es hier wie Sand am Meer...


Etwas Paradies gefällig...



Sie sind zu zweit, bei schlechtem Licht haben wir sie gestern Abend schon gesehen...

Überhaupt, Vögel gibt´s hier in Massen...







Den Boteti kann man aktuell viele Kilometer entlangfahren...irgendwann drehen wir um und fahren genau so langsam zurück wie hin...wir müssen die Uhr im Auge behalten... 🙁





Hier gibt es die leisesten und unsichtbarsten Flusspferde....erst durch lautloses Auftauchen der Köpfe werden wir von ihrer Existenz überrascht... 😉


Leider machen sich heute morgen die Elefanten rar, da endlich kommt eine kleine Truppe, um uns zu verabschieden... 🙂




Wir müssen zurück, haben noch nicht gefrühstückt und langsam wird es auch wieder sehr heiß... 😎




Zurück auf unserer Campsite No. 9 schieben wir uns ein schnelles Frühstück hinein, zeitgleich eine Dusche und los geht´s Richtung Johannesburg - leider - ... 🙁
Wir haben uns gedanklich auf die Fähre eingerichtet, aber als wir die Furt erreichen, winken uns die Fährleute durch, hier gibt es sonst nichts zu tun für sie... 🙁
In Khumaga machen wir unter einem schattigen Baum noch eine kurze Pause, wieder Luft auf die Reifen, etwas gegen den Durst und nun auf die Piste Richtung Palapye.
Die Strecke ist so langweilig, aber auch hier so viele Esel wie noch nie in Botswana an der Straße, und so süße kleine Mäuschen.... 🙂


Wir wechseln uns ab, ist nicht ganz so öde, und erreichen irgendwann am späten Nachmittag Palapye, wieder die Itumela campsite, das ist für eine schnelle Übernachtung genau das Richtige.
Hier ist noch weniger los als auf der Hinfahrt, und das ist schon schwierig zu toppen...


Eine schnelle Mahlzeit, etwas Seele baumeln lassen nach diesem Fahrtag, leider gibt es hier kein wildlife, nur Kühe und Ziegen melden sich bis in die Nacht hinein, aber das stört uns überhaupt nicht... 😎
Morgen noch zum Tlopi Camp im Marakele und dann ist die Reise wieder mal vorbei...aber auf diese neue Erfahrung freuen wir uns heute Abend... 🙂
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2017
1'667 Beiträge · seit 201129. Apr. 2016 · #110
Hallo Paulinchen,

das hat ja so gerade noch gepasst mit Deinem Bericht bis zu unserem Abflug. Die letzte Seite lesen wir dann vielleicht von unterwegs. Dank Chrigu geht es ja nun auch vom Handy super.
Nochmal ganz lieben Dank für die schönen Fotos und den abwechslungsreichen Bericht.

LG

Montango
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Themenstarter475 Beiträge · seit 201204. Mai 2016 · #111
Tag 30

Nach einer ruhigen Nacht packen wir ein letztes Mal zusammen, das Dachzelt werden wir leider nicht mehr nutzen...etwas Wehmut beim Zusammenklappen... 🙁
Durch den Rangierbahnhof von Palapye schlängeln wir uns Richtung Hauptstraße, einkaufen müssen wir nichts mehr, wir haben wie immer eher Vorräte übrig.
Die Strecke nach Thabazimbi incl. des kleinen Grenzübergangs Stockpoort/Parr´s Halt ist identisch mit der Hinfahrt und ebenso problemfrei.

Bei der Buchung des Tlopi Camps wurde mitgeteilt, dass wir spätestens bis 17 Uhr anreisen sollen, wir kommen exzellent voran und erreichen das Marakele NP-gate um 15 Uhr.

Schön, so können wir bei nur 1 Übernachtung noch etwas den Tag genießen, unsere Sachen packen wir dann so nebenbei, und der Rückflug am nächsten Tag findet eh´ erst am Abend statt... 🙂
Wir werden schon erwartet, beim check-in hakt man eine Liste ab, wir sind wohl die letzten Anreisenden des Camps.
Alles geht schnell wie immer, wir bekommen die Schlüssel für das gate und das Zelt, noch die kurze Registrierung bei der Einfahrt ( und auch wie immer die Frage, ob wir Waffen dabei haben... ), schon sind wir im NP.
Im Bontle Camp waren wir schon oft und obwohl es uns dort sehr gut gefällt, ist heute mal das Tlopi Camp dran.

Zuerst müssen wir das gate zum anderen Teil des Parks passieren, erinnert irgendwie an 'Jurassic Parc'.... 😎
Kurz danach geht es links ab zum Tlopi Camp, eine abschüssige Piste mit schönen Ausblicken geht hinunter zu dem kleinen Stausee und den Unterkünften.



Unser Platz heißt 'Jacana' und gefällt auf den ersten Blick...das war eine gute Entscheidung für den letzten Abend... 🙂


Auto abstellen und neugierig beäugen wir unser Heim, es besteht aus 2 separaten Hütten, einer Küchenzeile mit Glasschiebetür, und dem Schlafzelt mit Holztür und Bad.

Und die Aussicht von der großen Holzveranda mit integrierter Grillstelle erfordert noch vor dem Einräumen unbedingt einen Begrüßungs-Sundowner...


Dann geht es ans Auto ausräumen und nun startet das Affentheater.... 😠
Beim check-in am gate wurden wir vor den Affen hier gewarnt, das ist ja nicht selten, aber was hier abgeht ist schon einsame Spitze.
Die Glasschiebetür zur Küche habe ich nur einen Spalt geöffnet und nur kurz aus den Augen gelassen...wieso ist da ein nasser Fleck auf dem Tisch? Hier ist es doch ansonsten sauber...da hat uns offensichtlich im Eiltempo ein Affe auf den Tisch gepinkelt...Reviermarkierung...unglaublich...
Nichts, aber auch wirklich nichts darf man unbeaufsichtigt und geöffnet hinterlassen, so schnelle und heimtückische Affen hatten wir noch nicht. Fast hätten sie es sogar geschafft, trotz geschlossener Tür ins Zelt zu gelangen.
Am Ende der Reise fehlt uns eine silberfarbene Taschenlampe ( glücklicherweise ein billiger Verlust... 🙁 ), uns fällt keine andere Erklärung ein als dass die Affen sie geklaut haben. Also wer im Tlopi Camp abends ein Licht in den Bäumen sieht, das ist dann unsere Lampe.... 🙂


Ansonsten gefällt es uns hier echt gut, sehr idyllisch, eine herrliche Aussicht auf das gegenüberliegende Ufer und das dahinter liegende Bergmassiv. Die Hütten sind nicht alle belegt, direkt neben uns 'wohnt' ein junges Paar mit kleinem Jungen. Der steht immer wieder fasziniert vor unserem Landcruiser, die Eltern erzählen, dass er große Autos und Räder liebt, er wird wohl mal Truckfahrer.... 😎
Endlich ist das Auto komplett leergeräumt und alles sicher bei geschlossenen Türen verstaut. Wir wollen unbedingt noch entspannt die tolle Lage genießen....
....schräg gegenüber sitzt ein Adler in den Bäumen, fliegt manchmal über´s Wasser....





....Vögel trinken während des Flugs, direkt gegenüber gibt es eine größere badende Kolonie....Libellen, schwarz-weiß-gestreifte Käfer, die eher einen fluguntauglichen Eindruck machen, umkreisen uns in Scharen, wir sitzen in der 'Einflugschneise' zum Baum, versuchen Zusammenstöße zu vermeiden... 😎




Ansonsten ist heute Resteverwertung angesagt, wir haben noch Holzkohle, der einzige Zukauf ist ein Steak für Manni, wir versuchen aus den Resten das Beste zu machen...Käse, Knoblauch, Tomaten, daraus wird etwas Köstliches... 😎

Das Packen der Klamotten wird nebenbei erledigt, eigentlich haben wir mal wieder ganz viel nicht benötigt, sind sehr schnell fertig mit dem Thema...


Den restlichen Abend genießen wir in entspannter Atmosphäre, schauen zu, wie die Sonne verschwindet und die Felsen zum Glühen bringt....
Lange sitzen wir auf der Terrasse, irgendwo weit entfernt rechts von uns wird noch leise gefeiert, man leuchtet mit starken Scheinwerfern die Ufer ab.
Die Grillkohle muss weg, wir geben alles.... 😎


Wäre schön, noch einige Tage hier zu bleiben....um Mitternacht reißen wir uns los und gehen ungern schlafen....es war ein wunderschöner entspannter letzter Abend.... 🙂
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2016
Themenstarter475 Beiträge · seit 201205. Mai 2016 · #112
Tag 31

Trotz des späten Schlafengehens sind wir früh auf, die Sonne strahlt vom meerblauen Himmel, als wäre dies nicht unser letzter Tag in Südafrika... 🙁
12 Uhr mittags ist check-out hier, wir müssen uns nicht beeilen, selbst bei einer Reifenpanne werden wir kein Problem haben, bis ca. 16 Uhr das Bushlore-Depot zu erreichen.
Frühstück auf der Terrasse mit diesem Ausblick, schade, dass kaum Tiere zu sehen sind...

...kaum ausgesprochen steht ein Elefant linksseitig am Seeufer...whow...schönes Abschiedsgeschenk...


...und noch einer...








Kauend beobachten wir, wie immer mehr Elefanten aus den Büschen sprudeln, am Ende steht eine größere Herde mit Jungtieren direkt in unserem Sichtfeld, die 'Wächterelefanten' etwas dahinter zwischen den Büschen....



....wir haben nicht damit gerechnet, hier so viele Elefanten zu sehen...toll...




Leider müssen wir uns auch auf´s Packen konzentrieren, immer wieder mit Blick auf die Tiere, die sich lange am Ufer aufhalten.




Vor allem müssen wir uns beim Beladen des Fahrzeugs so vorsichtig verhalten wie beim Auspacken...die Affen warten nur auf eine offene Klappe oder Tür. Trotz aller Anstrengungen muss ich irgendwann einen 'Klaubock' aus dem Fahrzeuginnenraum jagen...sie sind eine extreme Plage hier, bin im Nachhinein froh, nur die Taschenlampe zu vermissen. Nach der haben wir das gesamte Gelände mehrfach abgesucht, aber sie bleibt verschwunden... 😠
Es ist geschafft, alles verstaut, Müll entsorgt, Kühlschrank fast leer.

Wir sind die letzten hier, als die Putzkolonne auftaucht....sie beginnen nebenan, lassen uns noch etwas Zeit... 🙂
Inzwischen sind die Elefanten verschwunden, aber lautes Brüllen ertönt immer wieder aus dieser Richtung. Ein Wachhabender mit Gewehr in der Hand steht neben unserer Hütte und bewacht das Putzpersonal. Auf unsere Frage nach dem Gebrüll erklärt er: "There are too much elefants here around". Ok, sie treten sich also auf die dicken Füße und maulen sich an... 😉
Schließlich sind wir startklar, los geht´s Richtung Johannesburg, tschüß an das Tlopi Camp, werden sicher noch mal hier übernachten... 😎
Schnell erreichen wir Thabazimbi und die Straße nach Bela-Bela. Von dort geht es auf die N1 bis Jo-burg. Wir haben in der Vergangenheit auch mal die Strecke Richtung Rustenburg und N4 ausprobiert, aber die Straßenverhältnisse waren z.T. mühselig.
Unterwegs gibt´s ein kurzes Picknick, wir haben noch Brot, Käse und Milch.
So wird 16 Uhr bei Bushlore fast eine Punktlandung. Kurz vorher waren wir noch 3 Ecken weiter auf einem Supermarktparkplatz, haben uns etwas in eine Ecke verzogen, um die letzten Lebensmittel in einer Tüte zu verstauen und einen dankbaren Abnehmer zu finden...nichts leichter als das...ein Parkplatzwächter und seine Kollegen, die auch ein wachsames Auge auf uns hatten, bekommen den Zuschlag und freuen sich einen 'Wolf'...schön ist, dass wir noch beobachten können, dass sie wirklich alles teilen... 🙂
Johannesburg bleibt aber, was es ist...eine "aufregende" Stadt...ein paar Meter von unserem Standort entfernt auf dem Parkplatz findet eine Polizeiaktion statt, ein PKW wird durchsucht und die Besatzung ebenso...breitbeinig am Auto stehend mit Leibesvisitation und anschließender Personenkontrolle....fühle mich etwas unwohl....weiß ja keiner, was da abgehen kann...wir sind fertig und machen uns davon... 😎
Bei Bushlore werden wir freudig begrüßt, ich glaube, die sind immer froh, wenn ein Fahrzeug heil zurückkommt...bis auf den Riss in der Windschutzscheibe haben wir nix zu melden.
Wie es auch ausgehen kann, sehen wir auf dem Parkplatz des Depots, dort steht ein LC wie unserer, der sich offensichtlich mehrfach überschlagen hat...das Dach völlig eingedrückt, einfach Schrott...puuh...übel...
Es waren wohl Schweizer, die ihn gemietet hatten, sind auch nicht unverletzt geblieben und befinden sich noch in Südafrika im Krankenhaus...was ist da schon eine kaputte Windschutzscheibe... 🙁
Der Flug geht abends um 21 Uhr, wir haben viel Zeit, werden direkt zum airport gebracht. Manni geht noch in die Ankunftshalle, wir haben einige Rand übrig, tauschen sie in USD, wissen nicht genau, wann wir wieder nach SA fliegen.
Hier steht auch noch der Weihnachtsbaum...gefühlt ist Weihnachten für uns schon lange vorbei...

Qatar Airways ist sehr auf Pünktlichkeit bedacht, der check-in beginnt früh, Start tatsächlich pünktlich nach Doha, wo wir den Flieger nach FRA besteigen.

Mach´s gut, südliches Afrika, wir kommen so schnell wieder wie´s geht, vielleicht schon im November...und Sambia ist mit Sicherheit wieder dabei... 🙂
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2016
2'240 Beiträge · seit 201105. Mai 2016 · #113
Herzlichen Dank Paulinchen für diesen schönen Bericht-Du weisst ja, ich habe mich sehr darauf gefreut 😉
Sag mal, wie lange braucht man vom Tlopi Camp bis zum Parkeingang? Frage mich immer noch ob wir vom Bontle aus nach Serowe fahren sollen oder vom Tlopi..das Tlopi reizt mich auch mehr 😉
Grüsse M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
Themenstarter475 Beiträge · seit 201205. Mai 2016 · #114
marimari schrieb:Herzlichen Dank Paulinchen für diesen schönen Bericht-Du weisst ja, ich habe mich sehr darauf gefreut 😉
Sag mal, wie lange braucht man vom Tlopi Camp bis zum Parkeingang? Frage mich immer noch ob wir vom Bontle aus nach Serowe fahren sollen oder vom Tlopi..das Tlopi reizt mich auch mehr 😉
Grüsse M.
Hi marimari,
Der Zeitfaktor sollte keine Rolle spielen bei deiner Entscheidung, Tlopi ist ca. 17 km vom gate entfernt und hat eine moderate Piste. Bontle ist zwar näher am gate, aber es sind vielleicht 30 min. länger....also kein entscheidender Faktor, denke ich.. 🙂

ich glaube, die Entscheidung hat u.a. stark mit der Reisezeit zu tun, wir haben im Bontle camp z.B. im März vor 2 Jahren ein Nashornerlebnis gehabt, das unvergleichlich war. Während wir abends am Fahrzeug saßen, rupften sie die Wiese im Abstand von ca. 4 - 6 Metern von uns ab, das war unglaublich...gefühlt mussten wir nur den Arm ausstrecken, um sie zu berühren...und sie waren überhaupt nicht nervös...das war bis heute ein unglaubliches Erlebnis...ist heute noch wie ein Film in meinem Kopf, da ich keine Ahnung hatte, das so etwas möglich ist...kenne nur nervöse Nashörner aus dem Etosha NP....
Im Dezember z. B. haben wir im Marakele keine Nashörner gesehen...
lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2016
2'319 Beiträge · seit 201105. Mai 2016 · #115
Hallo Paulinchen.

Nach langer Abwesenheit hier im Forum bin ich endlich wieder dazugekommen, etwas zu schmöcern.

Auch ich möchte mich für Deinen wunderbaren, sehr, sehr detaillierten Reisebericht sowie die vielen tollen Fotoaufnahmen bedanken.

Du hast Dir beim Schreiben wirklich riesen Mühe gegeben und es ist Dir dabei gelungen, einen mitreißenden Reisebericht zu verfassen.

Es ist schön, daß Du uns an Deinem/Eurem Sambia-Erlebnis hast teilhaben lassen.

Liebe Grüße vom Alm
Themenstarter475 Beiträge · seit 201206. Mai 2016 · #116
Hallo zusammen,

Die Reise ist beendet und ja, den ersten Reisebericht überhaupt zu schreiben hat Riesenspaß gemacht.... 😎
Ich hoffe, alle mitreisenden Leser haben sich nicht gelangweilt oder die Reise storniert... 🙂
...und wenn wir dem einen oder anderen bei der eigenen Reiseplanung helfen konnten oder können, ist das Ziel noch übertroffen....die Unterstützung, die wir seit unserer ersten Afrikareise in diesem Forum erhalten haben, ein kleines bisschen weiterzugeben... 😉

@ALM und Marimari
danke für euer Feedback, es freut mich ungemein, dass ihr Spaß hattet und/oder Informationen mitnehmen konntet. 🙂

@alle
danke für alle Kommentare und Unterstützung während der "Reise"... 🙂 ...das ist immer ein schöner Ansporn zum Weiterschreiben... 😉

Ich glaube, ich werde unsere nächsten Reisen besser dokumentieren, es hat auch mir ´ne Menge gebracht, mich noch mal so intensiv mit der Reise zu beschäftigen...bin sozusagen noch einmal hineingetaucht... 🙂

noch viele tolle Reisen euch allen

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2016
7 Beiträge · seit 201417. Mai 2016 · #117
Hallo Paulinchen,
bei uns geht es am Sa. los nach Sambia (juhu!) und nun bin ich über deinen wunderbaren Reisebericht und dein Angebot zum Routencheck 🙂 gestoßen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du vielleicht noch den ein oder anderen Tipp bzgl. unserer Route hättest.

Also, das ist der Plan (aber noch nicht 100% in Stein gemeißelt) für unseren 3-Wochen-Campingurlaub:
So: Ankunft Livingstone, Unterkunft Stone Guest House (Einkaufen am So. möglich?)
Mo+Di: Sandy Beach Safari Lodge (Siavonga)
Mi+Do: Mvuu Lodge (kann man auf dem Weg zum Bridge Camp über den Jeki Airstrip nach Shingela durchstoßen?)
Fr: Bridge Camp (werde die Lady nach ihrem Alter fragen 😉
Sa+So: Wildlife Camp / Campsite (wurde von euch empfohlen, nicht?)
Mo+Di: Zikomo Campsite
Mi+Do: Buffalo Camp (North Luangwa via Mwanja Ponton)
Fr: Chikolongo (North Luangwa)
Sa: Forest Inn (Mkushi)
So: Mayukuyuku Campsite (Kafue)
Mo: Mu-Fungata Campsite (Kafue)
Di: Nanzhila Plains Campsite (hoffentlich Nr. 2)
Mi+Do+Fr: Kubu Cabins (Campsite)
Sa: Auto-Rückgabe + Heimflug

Unseren Bushcamper haben wir natürlich bei Bushlore gebucht 🙂

Vielen Dank im Voraus für die kurzfristige Hilfe!

Carsten
Themenstarter475 Beiträge · seit 201220. Mai 2016 · #118
Cars10 schrieb:
bei uns geht es am Sa. los nach Sambia (juhu!) und nun bin ich über deinen wunderbaren Reisebericht und dein Angebot zum Routencheck 🙂 gestoßen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du vielleicht noch den ein oder anderen Tipp bzgl. unserer Route hättest.
Hi Carsten,
Hat leider etwas gedauert, aber ich wollte mir auch etwas Zeit nehmen für deine Route. Eigentlich müsste ich euch beneiden, aber diese Woche habe ich für November wieder gebucht, es wird eine Anschlusstour für uns, vielleicht kannst du uns dann noch Tips geben... 😎
Cars10 schrieb:
Also, das ist der Plan (aber noch nicht 100% in Stein gemeißelt) für unseren 3-Wochen-Campingurlaub:
So: Ankunft Livingstone, Unterkunft Stone Guest House (Einkaufen am So. möglich?)
ja, einkaufen kein Problem... 🙂
Cars10 schrieb:
Mo+Di: Sandy Beach Safari Lodge (Siavonga)
Mi+Do: Mvuu Lodge (kann man auf dem Weg zum Bridge Camp über den Jeki Airstrip nach Shingela durchstoßen?)
Zu unserer Reisezeit war diese Strecke kein Thema, deshalb kann ich dir nichts dazu sagen. Ist wohl die Chakwenga-Route über das Mukamba Gate, grundsätzlich ist das eine Möglichkeit. Der 'Hupe' legt das nur echten Allradfreaks ans Herz...
Ich würde mich vor Ort in der Mvuu Lodge erkundigen, die leben dort und sollten sich auskennen, ebenfalls am Chongwe Gate...aktueller kannst du keine Informationen bekommen...
Falls ihr von der Mvuu Lodge den 'normalen' Weg Richtung Luangwa und Bridge camp fahren wollt, bedenkt unbedingt die lange Anfahrt zur Mvuu Lodge. Wir sind von der Kiambi Lodge aus gefahren und es war eine lange Tour knapp bei Tageslicht geschafft. Von der Mvuu Lodge gestartet braucht ihr noch einiges länger... 🙁
Cars10 schrieb:
Fr: Bridge Camp (werde die Lady nach ihrem Alter fragen 😉
...ach, sei einfach nett zu ihr, hört sich doch so an, als ob sie es nicht leicht hätte... 😎
Cars10 schrieb:
Sa+So: Wildlife Camp / Campsite (wurde von euch empfohlen, nicht?)
ja, das camp liegt toll...keine Ahnung, wie voll es zu eurer Reisezeit dort ist...wollt ihr reservieren oder einfach hinfahren?
Cars10 schrieb:
Mo+Di: Zikomo Campsite
Mi+Do: Buffalo Camp (North Luangwa via Mwanja Ponton)
Zikomo ist bestimmt toll, sah sogar im Regen gut aus... 🙂 ...habt ihr das Buffalo camp reserviert, wenn ja ( wovon ich ausgehe ), wo und zu welchem Preis? Siehst du, schon kannst du mir helfen, vor allem auch nach deiner Rückkehr hier berichten!! 🙂
Cars10 schrieb:
Fr: Chikolongo (North Luangwa)
Sa: Forest Inn (Mkushi)
ich denke, ihr fahrt über Mano camp raus, oder? kenne die Strecke dann über Mkushi nicht, erscheint mir aber eng kalkuliert.
Cars10 schrieb:
So: Mayukuyuku Campsite (Kafue)
bin froh, dass wir 2 Nächte dort waren...
Cars10 schrieb:
Mo: Mu-Fungata Campsite (Kafue)
Di: Nanzhila Plains Campsite (hoffentlich Nr. 2)
ihr habt auch ansonsten einen schönen Ausblick, wenn ihr wollt... 🙂 ...es ist sehr übersichtlich dort...
Cars10 schrieb:

Mi+Do+Fr: Kubu Cabins (Campsite)
ihr habt einen engen Zeitplan, hier würde ich 1 Übernachtung streichen und irgendwo um den Luangwa herum spenden...
Cars10 schrieb:

Sa: Auto-Rückgabe + Heimflug
Unseren Bushcamper haben wir natürlich bei Bushlore gebucht 🙂
Vielen Dank im Voraus für die kurzfristige Hilfe!
Carsten
ich wünsche euch eine tolle Reise, bin sicher, dass ihr die haben werdet....und bitte eure Tips nach der Rückkehr hier...wir sind ja schon wieder in der Planung für November.... 🙂

alles Gute
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2016
16 Beiträge · seit 201626. Juni 2016 · #119
hallo paulinchen ,

erstmal herzlichen dank und glückwunsch für und zu deinem tollen reisebericht.
wir starten ende august für gut 3 wochen auf ähnlicher route , werden aber die uns schon bekannten bereiche in botswana (leider)
auf ein minimum reduzieren um mehr zeit in sambia zu haben.
deine fotos finde ich wirklich sehr gut, tolle motive aber auch techn. gut gemacht. kannst du mir verraten mit welcher kamera und
welchen objektiven du unterwegs warst ? wie habt ihr auf der reise zur sicherung abgespeichert ?
da kann ich sicher noch was dazulernen.
hatte mal bei einem anderen eintrag wg. vorreservierung bei campsites gefragt, aber noch keine verwertbare antwort bekommen.
in botswana sind das in der hauptsaison teilw. mehrere monate, als wir 2013 im okt/nov. dort waren hatte ich im sept. reserviert, in linyanthi waren wir ganz allein und selbst savuti war nicht ausgebucht, bei allen andeen sind wir ohne reservierung reingekommen.
wie ist das in sambias NP ?
vielen dank für weitere info - gerne auch von anderen lesern


grüsse

gerhard
Themenstarter475 Beiträge · seit 201230. Juni 2016 · #120
gerhardius57 schrieb:hallo paulinchen ,
erstmal herzlichen dank und glückwunsch für und zu deinem tollen reisebericht.
Hallo gerhard,
ganz lieben Dank für dein Feedback, freue mich sehr darüber, denn es war nun mal mein erster Versuch eines Reiseberichtes... 😎 ...
gerhardius57 schrieb:
wir starten ende august für gut 3 wochen auf ähnlicher route , werden aber die uns schon bekannten bereiche in botswana (leider)
auf ein minimum reduzieren um mehr zeit in sambia zu haben.
ja, wir werden im November noch einmal dort unterwegs sein, allerdings auch "nur" für 3 1/2 Wochen. Da werden wir so zügig wie möglich Richtung Sambia fahren, wahrscheinlich durch Zimbabwe...es geht halt nicht alles...
gerhardius57 schrieb:
deine fotos finde ich wirklich sehr gut, tolle motive aber auch techn. gut gemacht. kannst du mir verraten mit welcher kamera und
welchen objektiven du unterwegs warst ? wie habt ihr auf der reise zur sicherung abgespeichert ?
da kann ich sicher noch was dazulernen.
ich bin auch noch in der Lernphase... 🙂
ich habe eine Canon 70D und als Objektive das Tamron 16-300mm F/3.5-6.3 und das Canon 200-400mm, welches vor allem bei den Wildhunden in Savuti super war... 🙂
gespeichert haben wir per usb-stick und Notebook...
gerhardius57 schrieb:
hatte mal bei einem anderen eintrag wg. vorreservierung bei campsites gefragt, aber noch keine verwertbare antwort bekommen.
in botswana sind das in der hauptsaison teilw. mehrere monate, als wir 2013 im okt/nov. dort waren hatte ich im sept. reserviert, in linyanthi waren wir ganz allein und selbst savuti war nicht ausgebucht, bei allen andeen sind wir ohne reservierung reingekommen.
wie ist das in sambias NP ?
wir haben für Oktober/November bisher, was Vorreservierungen angeht, eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Da geht doch noch einiges vor Ort und kurzfristig. Es kommt eigentlich immer darauf an, wie dringend man bestimmte camps besuchen will oder ob man flexibel ist. Savuti im Dezember haben wir vorgebucht, aber erst kurz vorher. Im November vor einigen Jahren haben wir camp Paradise vor Ort kurzfristig gebucht. Auch bei unserem Besuch im Dezember war nicht alles belegt.
In Sambia haben wir nichts vorgebucht und im Dezember war es relativ leer überall. Im November werden wir es ähnlich machen, vielleicht mal das Wildlife camp vorher kontaktieren, denn dort kommt es wirklich auf die Lage der campsite an.

Ihr werdet aber früher dort sein, Ende August wollt ihr starten. Keine Ahnung, wie es im September in Sambia ist, vielleicht weiß jemand hier im Forum da besser Bescheid, mein Gefühl sagt, wenn die SA keine Ferien haben, wird es schon irgendwie hinhauen, wenn ihr flexibel seid.

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2016