Tag 27
Sehr früh am Morgen ist es bereits enorm heiß, noch befindet sich unser Zelt im Schatten, aber Platz No. 2 wird spätestens ab 11 Uhr komplett schattenfrei sein.
Beim Frühstück überlegen wir uns, wie wir weiter Richtung Süden fahren werden. Sollen wir noch eine Nacht hier bleiben und die wunderschöne Umgebung erkunden? Auch hier gibt es noch Ecken, die wir nicht kennen...
...wie zur Entscheidungshilfe bekommen wir reichlich gefiederten Besuch heute Morgen... 🙂






Es ist Freitag und Neujahr, nächsten Dienstag geht abends unser Rückflug ab Johannesburg. Und das möchten wir möglichst stressfrei absolvieren. Außerdem ist es sooo heiß hier, wahrscheinlich würden wir den Tag völlig verbummeln... 😎
Um 10 Uhr ist klar, wir fahren heute doch ein Stück weiter Richtung Maun und übernachten lieber noch eine Nacht im Makgadikgadi NP, wenn möglich.
Mit dieser Entscheidung fühlen wir uns wohl, packen unser Camp zusammen und checken aus. Andere Camper machen es ebenso, es sind offensichtlich einige nur zu Silvester hier angereist, es wird leerer...


Ein letzter Blick auf die Veranda über dem Okavango, gerne würden wir noch einige Tage hier herumlümmeln...
Bevor jede Bewegung zur schwitzenden Qual wird, sind wir startklar und fahren auf die namibisch-botswanische Grenze zu, vor der wir das Mahango Game Reserve durchqueren müssen.

An der Schranke zum Park werden wir registriert als Transitreisende, die Schranke öffnet sich für uns.
Bis zur Grenze gibt es 2 Möglichkeiten, das Reserve zu durchfahren, entweder die direkte geradlinige Piste oder einen kurvigen Schlenker linksseitig der Direktroute an den Okavango heran. Wir wählen den Schlenker, hier haben wir in der Vergangenheit häufig Elefanten und andere Tiere gesehen.
Heute sind wir spät dran und es ist extrem trocken hier, entsprechend wenig Tiere zeigen sich auf unserer langsamen Durchfahrt. Nur ein Fahrzeug begegnet uns, nix los hier.





Schon biegen wir wieder auf die Hauptstrecke ein und erreichen direkt hinter dem massiven Elektrozaun die Grenzgebäude.
Ausreise aus Namibia, Wiedereinreise Botswana, wir sind wieder fast allein hier. Die Grenzbeamten versuchen sich Luft zuzufächeln, nur die Hitze ist hier ein Thema, bloß nicht zu viel bewegen, wir sind ganz schnell abgefertigt...
Die Strecke Richtung Süden ist wenig befahren, so kommen wir super voran ( denken wir... 🙁 ).
Heute Morgen noch dachte ich, was für ein Glück wir diesmal mit den Reifen haben, die Reise ist fast um und bisher kein Reifenschaden, das hatten wir schon ganz anders... 🙁 .
Diesmal habe ich den Gedanken nicht ausgesprochen, in der Vergangenheit hatte das Quatschen darüber fast immer zur Folge, dass etwas schief ging. Nur dran denken scheint aber auch zu wirken...leider... 😠 ...irgendwo zwischen Sepupa und Nokaneng gibt´s ein unangenehmes Geräusch bei 100 km/h, wir kommen auf der geraden Strecke etwas ins Trudeln, dann endlich zum Stillstand am Straßenrand...

Der Reifen hinten links hat einen Totalschaden, es hat ihn völlig zerfetzt....na Klasse...natürlich wieder mal an einer besch....... Stelle, pralle Sonne, kein Schatten und zur heißesten Tageszeit... 😠
Erst versuchen wir es mit dem Highlift-Jack, aber in diesem Fall und dem sandigen Untergrund geht der Wechsel wesentlich schneller und einfacher mit dem Toyota-Standardwagenheber.
Eine schweißtreibende Angelegenheit, aber irgendwann ist auch das geschafft, wir können weiter. Bedeutet aber auch, dass in Maun unser erstes Ziel ein Reifenhändler sein muss...




Nachdem wir in Sehithwa links ab auf die A3 abgebogen sind, nimmt die Zahl der Haustiere, vor allem der Esel, beidseitig der leeren Straße enorm zu. So viele Esel auf engem Raum, in allen Farbschattierungen zwischen weiß, Milchkaffee und dunkelbraun, haben wir in Botswana, dem Esel-Land schlechthin, noch nicht gesehen.

Langsam kündigt sich die Dämmerung an, endlich erreichen wir Maun, der Kreis schließt sich ( leider... 🙁 ), wir suchen wieder die Okavango River Lodge auf, wie schon auf der Hinfahrt. Der Inhaber ist ein lässiger Typ, der uns bestimmt sagen kann, wo wir in Maun einen preiswerten, gut gebrauchten Reifen bekommen können.
Die Campsite ist sehr gut gefüllt, einige Bushlore-Fahrzeuge stehen herum, aber überwiegend campen hier Botswaner. Es ist immer noch Neujahr heute...., hier ist Party in Maun, überall ist laute Musik zu hören...
Nachdem wir uns einen halbwegs ebenen Stellplatz in der Mitte des Camps gesichert haben, gibt´s was zu Essen und eine erfrischende Dusche. Danach schauen wir uns amüsiert an, wie aus den niedrigen Iglu-Zelten topgestylte Botswaner, Männer und Frauen, krabbeln...SIE mit hohen Hacken und schicken Frisuren, ihre Männer im Smoking.... 🙂
Sie stöckeln durch den Sand in ihre Autos und los geht´s zur Party...viel Spaß...
Uns geht die nahende letzte Nacht vor unserem Rückflug durch den Kopf. Klar ist, wenn es nicht regnet, werden wir wieder in den Marakele fahren. Aber warum eigentlich wieder ins Bontle Camp, dort waren wir doch schon oft, warum nicht mal ins Tlopi Tented Camp, kennen wir nicht und ist auch viel besser zum Packen unserer Klamotten?
Über das WLAN der Lodge gehe ich auf die Sanparks-Seite und schaue mir die Belegung des Tlopi Tented Camps vom 04. auf den 05.01.2016 an, da ist noch Einiges frei... 🙂
Das buchen wir direkt und freuen uns jetzt schon auf diesen letzten Abend dort.
Lange sitzen wir draußen bei einem Wein, gar nicht sooo spät kommen unsere gestylten Nachbarn zurück, eine 'Katzenwäsche' noch im Waschhaus und verschwinden schnell und leise in ihren Zelten...
Auch wir kuscheln uns nun ins Dachzelt, die Musik hämmert dumpf die ganze Nacht durch Maun´s Straßen, aber das stört uns überhaupt nicht....schnell sind wir weg, bekommen gerade noch mit, dass wir nachts noch hungrigen Besuch im Camp bekommen....ich mag sie sehr...

Sehr früh am Morgen ist es bereits enorm heiß, noch befindet sich unser Zelt im Schatten, aber Platz No. 2 wird spätestens ab 11 Uhr komplett schattenfrei sein.
Beim Frühstück überlegen wir uns, wie wir weiter Richtung Süden fahren werden. Sollen wir noch eine Nacht hier bleiben und die wunderschöne Umgebung erkunden? Auch hier gibt es noch Ecken, die wir nicht kennen...
...wie zur Entscheidungshilfe bekommen wir reichlich gefiederten Besuch heute Morgen... 🙂
Es ist Freitag und Neujahr, nächsten Dienstag geht abends unser Rückflug ab Johannesburg. Und das möchten wir möglichst stressfrei absolvieren. Außerdem ist es sooo heiß hier, wahrscheinlich würden wir den Tag völlig verbummeln... 😎
Um 10 Uhr ist klar, wir fahren heute doch ein Stück weiter Richtung Maun und übernachten lieber noch eine Nacht im Makgadikgadi NP, wenn möglich.
Mit dieser Entscheidung fühlen wir uns wohl, packen unser Camp zusammen und checken aus. Andere Camper machen es ebenso, es sind offensichtlich einige nur zu Silvester hier angereist, es wird leerer...
Ein letzter Blick auf die Veranda über dem Okavango, gerne würden wir noch einige Tage hier herumlümmeln...
Bevor jede Bewegung zur schwitzenden Qual wird, sind wir startklar und fahren auf die namibisch-botswanische Grenze zu, vor der wir das Mahango Game Reserve durchqueren müssen.
An der Schranke zum Park werden wir registriert als Transitreisende, die Schranke öffnet sich für uns.
Bis zur Grenze gibt es 2 Möglichkeiten, das Reserve zu durchfahren, entweder die direkte geradlinige Piste oder einen kurvigen Schlenker linksseitig der Direktroute an den Okavango heran. Wir wählen den Schlenker, hier haben wir in der Vergangenheit häufig Elefanten und andere Tiere gesehen.
Heute sind wir spät dran und es ist extrem trocken hier, entsprechend wenig Tiere zeigen sich auf unserer langsamen Durchfahrt. Nur ein Fahrzeug begegnet uns, nix los hier.
Schon biegen wir wieder auf die Hauptstrecke ein und erreichen direkt hinter dem massiven Elektrozaun die Grenzgebäude.
Ausreise aus Namibia, Wiedereinreise Botswana, wir sind wieder fast allein hier. Die Grenzbeamten versuchen sich Luft zuzufächeln, nur die Hitze ist hier ein Thema, bloß nicht zu viel bewegen, wir sind ganz schnell abgefertigt...
Die Strecke Richtung Süden ist wenig befahren, so kommen wir super voran ( denken wir... 🙁 ).
Heute Morgen noch dachte ich, was für ein Glück wir diesmal mit den Reifen haben, die Reise ist fast um und bisher kein Reifenschaden, das hatten wir schon ganz anders... 🙁 .
Diesmal habe ich den Gedanken nicht ausgesprochen, in der Vergangenheit hatte das Quatschen darüber fast immer zur Folge, dass etwas schief ging. Nur dran denken scheint aber auch zu wirken...leider... 😠 ...irgendwo zwischen Sepupa und Nokaneng gibt´s ein unangenehmes Geräusch bei 100 km/h, wir kommen auf der geraden Strecke etwas ins Trudeln, dann endlich zum Stillstand am Straßenrand...
Der Reifen hinten links hat einen Totalschaden, es hat ihn völlig zerfetzt....na Klasse...natürlich wieder mal an einer besch....... Stelle, pralle Sonne, kein Schatten und zur heißesten Tageszeit... 😠
Erst versuchen wir es mit dem Highlift-Jack, aber in diesem Fall und dem sandigen Untergrund geht der Wechsel wesentlich schneller und einfacher mit dem Toyota-Standardwagenheber.
Eine schweißtreibende Angelegenheit, aber irgendwann ist auch das geschafft, wir können weiter. Bedeutet aber auch, dass in Maun unser erstes Ziel ein Reifenhändler sein muss...
Nachdem wir in Sehithwa links ab auf die A3 abgebogen sind, nimmt die Zahl der Haustiere, vor allem der Esel, beidseitig der leeren Straße enorm zu. So viele Esel auf engem Raum, in allen Farbschattierungen zwischen weiß, Milchkaffee und dunkelbraun, haben wir in Botswana, dem Esel-Land schlechthin, noch nicht gesehen.
Langsam kündigt sich die Dämmerung an, endlich erreichen wir Maun, der Kreis schließt sich ( leider... 🙁 ), wir suchen wieder die Okavango River Lodge auf, wie schon auf der Hinfahrt. Der Inhaber ist ein lässiger Typ, der uns bestimmt sagen kann, wo wir in Maun einen preiswerten, gut gebrauchten Reifen bekommen können.
Die Campsite ist sehr gut gefüllt, einige Bushlore-Fahrzeuge stehen herum, aber überwiegend campen hier Botswaner. Es ist immer noch Neujahr heute...., hier ist Party in Maun, überall ist laute Musik zu hören...
Nachdem wir uns einen halbwegs ebenen Stellplatz in der Mitte des Camps gesichert haben, gibt´s was zu Essen und eine erfrischende Dusche. Danach schauen wir uns amüsiert an, wie aus den niedrigen Iglu-Zelten topgestylte Botswaner, Männer und Frauen, krabbeln...SIE mit hohen Hacken und schicken Frisuren, ihre Männer im Smoking.... 🙂
Sie stöckeln durch den Sand in ihre Autos und los geht´s zur Party...viel Spaß...
Uns geht die nahende letzte Nacht vor unserem Rückflug durch den Kopf. Klar ist, wenn es nicht regnet, werden wir wieder in den Marakele fahren. Aber warum eigentlich wieder ins Bontle Camp, dort waren wir doch schon oft, warum nicht mal ins Tlopi Tented Camp, kennen wir nicht und ist auch viel besser zum Packen unserer Klamotten?
Über das WLAN der Lodge gehe ich auf die Sanparks-Seite und schaue mir die Belegung des Tlopi Tented Camps vom 04. auf den 05.01.2016 an, da ist noch Einiges frei... 🙂
Das buchen wir direkt und freuen uns jetzt schon auf diesen letzten Abend dort.
Lange sitzen wir draußen bei einem Wein, gar nicht sooo spät kommen unsere gestylten Nachbarn zurück, eine 'Katzenwäsche' noch im Waschhaus und verschwinden schnell und leise in ihren Zelten...
Auch wir kuscheln uns nun ins Dachzelt, die Musik hämmert dumpf die ganze Nacht durch Maun´s Straßen, aber das stört uns überhaupt nicht....schnell sind wir weg, bekommen gerade noch mit, dass wir nachts noch hungrigen Besuch im Camp bekommen....ich mag sie sehr...