Jedes Jahr im Winter...
verbringe ich die kalten Monate in Afrika, überwiegend in Ostafrika, hin und wieder in Sambia, Botswana, Namibia oder Südafrika.
Auch in Afrika vergeht die Zeit im Flug. Nun sind es bereits knapp vier Wochen seit ich - am 14.12.15 in Nairobi gelandet bin. Bevor ich mich wieder auf Safari begebe, will ich deshalb ein paar Lebenszeichen von mir geben und einige Situationen schildern, die ich meist sehr genossen habe. Es ist wenig Neues dazu gekommen, das ich nicht bereits in den vergangenen 50 Jahren (ja, im Oktober werden es 50 Jahre sein, seit ich, mit meinem Bruder, zum ersten Mal in Kenia gelandet bin – damals noch mit einem Passagierschiff und einer Fahrt von Marseille nach Mombasa, die genau zwei Wochen dauerte) ein- oder mehrmals erlebt habe. Das schmälert den Erlebniswert aber nicht im geringsten. Im Gegenteil: viele Situationen vermitteln mir ein nach-Hause-kommen Gefühl, das mir in der Schweiz in dieser Intensität fehlt.
Von Nakuru aus, wo mein Weihnachtsgeschenk am 24.12. darin bestand, dass mich die Polizei in Eldoret nicht einlochte, fuhr ich am Weihnachtstag zum Bogoriasee, der einst für seine Hunderttausende von Flamingos, für seine heissen Quellen und die fauchenden Geysire berühmt war. Alles Tempi passati: Zwergflamingos waren ungefähr 50 dort, wenn es hoch kommt 60 und der Wasserstand des Lake Bogoria ist (schon seit Jahren) so hoch, dass die heissen Quellen und die Geysire alle unter der Wasseroberfläche liegen. Die Strasse dem See entlang ist ebenfalls zum Teil meterhoch überschwemmt und die Parkverwaltung hat eine neue quer durch den Busch und über die Hügel mit Bulldozern und Strassenhobeln gefräst. Potthässlich und abschreckend. Der Game Park im jetzigen Zustand ist es nicht mehr wert, besucht zu werden. Hinzu kommt, dass die Eintrittsgebühren um mehr als 100% angehoben wurden. Gegenwert? Nichts oder, wenn man so will, einen Park voller Abfälle. Zumindest an Weihnachten kamen die Einheimischen in wahren Massen, hielten lautstark Picknicks ab und liessen den ganzen Takataka (Abfall) liegen: Bierbüchsen, Plastikflaschen, Windeln, Papier- und Taschentücher, Eierschalen, Plastiksäcke...



Es geht die Mär, dass die schwefelhaltigen Dämpfe der heissen Quellen den jungen Frauen
Schönheit schenken. Ich bezweifle das, denn meine kenianische Ex hat sich ohne sichtbaren Erfolg Stunden lang den Dämpfen ausgesetzt, bis sie im Gesicht zitronengelb war.

verbringe ich die kalten Monate in Afrika, überwiegend in Ostafrika, hin und wieder in Sambia, Botswana, Namibia oder Südafrika.
Auch in Afrika vergeht die Zeit im Flug. Nun sind es bereits knapp vier Wochen seit ich - am 14.12.15 in Nairobi gelandet bin. Bevor ich mich wieder auf Safari begebe, will ich deshalb ein paar Lebenszeichen von mir geben und einige Situationen schildern, die ich meist sehr genossen habe. Es ist wenig Neues dazu gekommen, das ich nicht bereits in den vergangenen 50 Jahren (ja, im Oktober werden es 50 Jahre sein, seit ich, mit meinem Bruder, zum ersten Mal in Kenia gelandet bin – damals noch mit einem Passagierschiff und einer Fahrt von Marseille nach Mombasa, die genau zwei Wochen dauerte) ein- oder mehrmals erlebt habe. Das schmälert den Erlebniswert aber nicht im geringsten. Im Gegenteil: viele Situationen vermitteln mir ein nach-Hause-kommen Gefühl, das mir in der Schweiz in dieser Intensität fehlt.






Schönheit schenken. Ich bezweifle das, denn meine kenianische Ex hat sich ohne sichtbaren Erfolg Stunden lang den Dämpfen ausgesetzt, bis sie im Gesicht zitronengelb war.




























