Kamera-Body / Objektive Nikon

24 Antworten · 9'400 Aufrufe · gestartet 01. Jan. 2016 von trsi
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99 Beiträge · seit 201626. Aug. 2016 · #21
Ich habe eine Nikon D700 (schon ein paar Jahre alt, aber ich finde sie immer noch klasse). Vor zwei Jahren hatte ich "nur" das normale 24-70 Nikon-Objektiv sowie das Tamron 70-300 1:4-5.6 dabei. War gut, aber irgendwas hat gefehlt.
Für die Reise dieses Jahr habe ich das Sigma 150-600 1:5-6.3 Contemporary angschafft. Es kam "gottseidank" rechtzeitig auf den Markt, so daß ich im Frühling noch testen und probieren konnte.
Ich habe ein Stativ, aber das Sigma ist absolut freihändig bedienbar. Es ist relativ leicht, hat eine sehr gute Lichtstärke, ist arretierbar und natürlich sind alle optischen Eigenschaften sehr gut.
Es gibt genügend Vergleichstests und für mich war die Entscheidung gegenüber der Konkurrenz klar.

Schon auf der Reise war ich total zufrieden und jetzt beim Betrachten der Bilder bin ich happy, daß ich es gekauft hatte. Ein 600er eröffnet ganz andere Möglichkeiten. Gegenüber der 2014 Reise / Photos, welche schon sehr gut waren, nochmal ein ganz klarer Gewinn.

Viele Grüße, Tommy
1'042 Beiträge · seit 201605. Sept. 2016 · #22
Hallo zusammen,

Die D7100 hatte ich auch im Juni in Namibia dabei. Dazu unter anderem das Sigma 150-500 mm. Ich finde diese Kamera wirklich nicht schlecht und habe diese auch verwendet, obwohl ich noch eine D750 dabei hatte. Logischerweise versucht man mit der D7100 keine Aufnahmen im Dämmerlicht, wenn man eine FX als Alternative dabei hat, aber tagsüber im Etosha kann man meiner Meinung nach problemlos genau so gute Bilder "schiessen"...

Ich weiß nicht ob das funktioniert, aber als Anhang
DSC_2956.JPG

mal ein Bild bei 450 mm Brennweite, was durch den Crop Faktor in etwa 675 mm entspricht. Leicht verschwommen wird da allein durch das Flimmern der Luft alles ein wenig. Da bringt die D750 auch nicht mehr (außer dass ich mit maximal 500 mm nicht so nahe dran komme). Außerdem bilde ich mir ein dass bis 450 mm das Objektiv recht brauchbar ist und danach ein wenig
nachlässt.

Gruß Markus,
1'250 Beiträge · seit 200922. Sept. 2016 · #23
Die D500 hat den ersten Härtetest in Afrika bestanden. 🤩
Über 21000 Auslösungen, davon deutlich über 10000 für die D500.
Ich bin mit der D500 sehr zufrieden und weine der D7100 keine Träne nach.
Auch das Klappdisplay, was ich bisher eher skeptisch beurteilt habe, hat sich bewährt.
Bei der Sonnenfinsternis - mit Tele senkrecht nach oben - brauchte ich nicht auf den Boden herumkriechen.
Nachteilig bei der D500 ist der höhere Stromverbrauch.
Bei Safaritagen habe ich oft zwei - drei Akkus pro Tag benötigt.
Somit steht jetzt der Batteriegriff für die Aufnahme der großen Batterien aus der D4/D5 auf der Kaufliste.
kOa_Master schrieb:@Kiboko:
Du vergleichst hier Kameras aus völlig verschiedenen Preisklassen. Hätte ich die Wahl zwischen einer D7100, D4, D810 und einer D500, würde ich niemals zuerst und ziemlich sicher immer zuletzt die D7100 wählen.
Eine teure Kamera macht nicht von alleine bessere Bilder.
Eine fünfmal so teure Kamera macht nicht fünfmal so gute Bilder.
Aber sie kann den entscheidenden Vorteil haben, ob man in einer interessanten Situation mit gelungenen Bildern nach Hause kommt, oder nicht.
Eine Kamera ist für mich ein Werkzeug, um Bilder zu machen.
Die D4, D810 und D500 sind sehr unterschiedlich und haben in einigen Bereichen ihre Stärken.
Die teuerste Kamera, ist nicht automatisch die Beste für jede fotografische Aufgabe.
Die D4, D810 und die D7100 haben meine D300 nicht vollwertig ersetzen können.
Das ist erst jetzt mit der D500 gelungen.

Für mich hat das Fotografieren einen sehr hohen Stellenwert. Eine (Afrika-)Reise ist sehr teuer. Wenn ich dann auf oder nach der Reise erkennen muss, dass die Bildqualität nicht meinen Erwartungen entspricht, nur weil ich bei der Kamera gespart habe, dann ist das sehr ärgerlich.
Für andere Leute ist die Fotografie eher nebensächlich. Denen reicht eine einfache Kameraausrüstung vollkommen aus. Auch damit lassen sich gute Bilder machen.
kOa_Master schrieb:@Kiboko:
Dementsprechend würde ich hier eher deine Erwartungshaltung relativieren als die Kameraleistung...
Und ich möchte dich fragen: Was würdest du sonst für das Geld der D7100 nehmen?
Zwei alkoholfreie Hefeweizen und eine Gyrospfanne. 😛
Die Frage ist einfach. Die Antwort ist für mich schwierig, da ich die anderen Kameras in den Preissegment (z.B. D610) noch nicht fotografiert habe.
Zwischenzeitlich hatte ich die D7100 durch eine D700 ersetzt. Eine gebraucht D700 wäre hier eine Alternative.
Die D7200 soll etwas besser (z.B. größerer Pufferspeicher) als die D7100 sein und ist ein einer ähnlichen Preisregion. Ob sie wirklich so gut ist (z.B. Auto-Fokus), wie die Werbung verspricht, kann ich nicht beurteilen.
Die Preise der D500 fangen an zu bröckeln. Nach Weihnachten ist mit einen weiteren Preisnachlass zu rechnen. Dann gibt es sie vielleicht schon für 1800. Immer noch sehr viel Geld, aber vielleicht lohnt sich ja das Sparen.

Dabei sollte man aber auch bedenken, dass die Objektive einen höheren Einfluss auf die Bildqualität haben, als die Kameras.
Lieber gutes Glas und billige Kamera, als umgekehrt.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
49 Beiträge · seit 201622. Sept. 2016 · #24
Hallo,
Dabei ist aber denke ich auch zu beachten, dass man so oder so mehr Geld für Objektive ausgibt (durch die höhere Anzahl) als für das Gehäuse (wenn man nicht gerade nur ein Reise-Zoom hat) und dementsprechend ist es kostengünstiger das Gehäuse zu tauschen. Ausserdem denke ich dass die Kameras erheblich schneller Fortschritte machen als die Objektive (z.B. steigt die min Blende der Objektive sehr selten, die Empfindlichkeit der Kameras aber regelmäßig (und damit mein ich nicht die Nominale-Max-Iso, sondern die Iso für einen best. Rauschwert/...). Das spricht aber natürlich auch dafür, dass man was vernünftiges an Objektiv kaufen sollte... aber ob sich z.B. Orginalhersteller und Alternativhersteller sooo groß unterscheiden (teilweise doppelter Preis//ich habe aber durchaus die Erfahrung gemacht, dass mein Tamron 70-200 2.8 etwas mehr Probleme mit laufenden Hunden hat als mein Nikon 70-200 2.8, in Schärfe/... stelle ich aber nichts fest).
Herzliche Grüße
Desertstar

p.s. Jippie jemand der mich versteht... ich wurde sonst immer nur für meine 12k Bilder in 3Wochen Namibia ausgelacht und jetzt einer mit 21k! Meine Achtung und viel Spass beim Sortieren 😄 .
zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2016
1 Beiträge · seit 201817. Sept. 2018 · #25
Um auch mal bei diesem Thema einzusteigen.
Zum Vergleich mal meine Ausrüstung. Ich selbst habe eine Canon 5D Mark III mit meinem 24-70er 2,8er von Canon. Das nutze ich eigentlich in 80% aller Situationen. Für abstrakte Aufnahmen habe ich noch ein 14mm von Walimex. Recht günstig, aber ohne Autofokus. Abgerundet wird das Equipment von einem 70-300mm Sigma. Das nutze ich gerade für Tierfotografie.
Zu meiner Kamera nutze ich, nachdem ich mehrere Kamerastative vergleichen hatte, mein Rollei C6i Carbon als Stativ. Das ist ein sehr angenehm leichtes Carbonstativ mit einer guten Arbeitshöhe und bisher keinen Schwächen. Auch nach einigen Monaten intensiver Nutzung ist es noch sehr leichtgängig.

Grüße