ZAR Wertverfall

186 Antworten · 37,7k Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2015 von fordfahrer
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Gast08. Juni 2016 · #41
Hallo,

Fitch hat die Bewertung unverändert gelassen und sogar den stabilen Ausblick beibehalten. S+P bewertet Südafrika seit Dezember mit einer Stufe über Junk - bei negativem Ausblick. Negativer Ausblick bedeutet normalerweise, dass es bei der nächsten oder übernächsten Bewertungsrunde eine Abwertung gibt - sofern sich zwischenzeitlich nichts Grundlegendes ändert. Stand jetzt darf man für Dezember die Abwertung auf Junk fest einplanen (siehe unten).

Große direkte Auswirkungen auf den Wechselkurs würde ich durch eine Abwertung auf Junk dann aber nicht mehr erwarten. Langfristig absehbare Ereignisse sind durch die Finanzmärkte genau so langfristig eingepreist. Alles andere wäre ja auch unlogisch (OK Logik und Finanzmärkte ist eine spezielle Thematik).

Die Frage ist dann vielleicht eher, ob es politische Reaktionen auf eine Abwertung gäbe, die wiederum Kursbewegungen auslösen? Nutzt Zuma das als Grund um den ungeliebten Finanzminister Gordhan zu feuern. Oder rafft sich der ANC dann vielleicht mal auf und sägt den skandalösen Zuma ab?

Aktuell gibt es einen Machtkampf zwischen Finanzminister Gordhan und Präsident Zuma, der sich unter anderem bei SAA zeigt. SAA ist immer noch technisch insolvent. Die Wirtschaftsprüfer weigern sich immer noch, ohne zusätzliche Staatsbürgschaften das "going concern" zu testieren und so gibt es keinen Abschluss. Finanzminister Gordhan gibt neue Bürgschaften aber nur, wenn SAA ein neues, qualifiziertes Board bekommt. Seine Personalvorschläge hat Zuma aber abgelehnt. Zumas Busenfreundin Myeni soll wohl am Ruder bleiben. So ist die Lösung des SAA-Problems blockiert. Auf anderen Feldern blockiert man sich genau so und deswegen ist eben nicht zu erwarten, das Südafrika die Dinge bis Dezember geregelt bekommt. Mit ganz viel Glück gibt es bis Dezember äußere Umstände, die Südafrikas Konjunkturaussichten aufhellen: Wenn es z.B. zu einem kräftigen Anstieg der Rohstoffpreise käme.

In Namibia wird bislang anscheinend nur die 1:1-Bindung an den Rand oder keine Bindung an den Rand diskutiert. Es gäbe auch die Möglichkeit, die Währung an einen Fremdwährungskorb zu binden, zu dem dann auch der Rand gehört. Dann vollzieht man die Kurssprünge nicht alle 1:1 nach, koppelt sich aber auch nicht komplett von seinem wichtigsten Handelspartner ab. Aber das ist ein schwieriges Thema und je nachdem wie die Umstände gerade sind, erscheinen immer andere Lösungen gerade als besonders schlau. 2009 war die Einführung des USD in Zimbabwe eine gute Idee, um den verbleibenden Rest der Wirtschaft zu stabilisieren. Aus Sicht von 2016 war das eine Scheißidee. Es fehlt nun an Bargeld und an teilweise Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Nachbarländern mit ihren abgewerteten Währungen.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200608. Juni 2016 · #42
Hi Guido,
Große direkte Auswirkungen auf den Wechselkurs würde ich durch eine Abwertung auf Junk dann aber nicht mehr erwarten.
wieso denkst Du das? Nach der Bekanntgabe Freitag durch S&P ist der Kurs ja auch 5% hoch gegangen... deshalb liegt ein Wertverlust bei Herabstuftung des Status schon nahe (also zumindest für mich als Laie).
ktuell gibt es einen Machtkampf zwischen Finanzminister Gordhan und Präsident Zuma,
Das wird ha gerade mit aller Macht versucht anders darzustellen. Ob da ein paar Fotos helfen 😉 http://www.news24.com/SouthAfrica/News/pics-all-smiles-as-gordhan-zuma-work-in-meeting-20160608

Viele Grüße
Christian
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391 Beiträge · seit 201508. Juni 2016 · #43
Guido. schrieb:2009 war die Einführung des USD in Zimbabwe eine gute Idee, um den verbleibenden Rest der Wirtschaft zu stabilisieren. Aus Sicht von 2016 war das eine Scheißidee. Es fehlt nun an Bargeld und an teilweise Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Nachbarländern mit ihren abgewerteten Währungen.
Aus Sicht von 2016 war die Einführung des USD sicher keine Scheissidee, sondern höchstens "eine noch nicht durchgestandene Lösung". Ok, es hätte vielleicht nicht unbedingt der USD sein müssen, aber sonst? Ich wüsste nicht, was aus Sicht 2016 damals eine bessere Lösung gewesen wäre. Den Rand einführen??

edit: Die News aus der Wirtschaft sind alles andere als positiv, GDP -1.2% im Q1...der einzige angenehme Nebeneffekt ist wahrscheinlich, dass durch den massiven Rückgang vor allem im Bergbausektor die Stromausfälle kein akutes Problem mehr sind. Haha...
zuletzt bearbeitet 08. Juni 2016
33,1k Beiträge · seit 200608. Juni 2016 · #44
Hi kOa_Master,
Ok, es hätte vielleicht nicht unbedingt der USD sein müssen, aber sonst? Ich wüsste nicht, was aus Sicht 2016 damals eine bessere Lösung gewesen wäre. Den Rand einführen??
da liegt, glaube ich, ein Missverständis vor. Simbabwe hat damals gleichberechtigt US-Dollar, Euro und Rand als gesetzliche Zahlungsmittel eingeführt. Der US-Dollar hat sich nur im täglichen Leben eben weitestgehend durchgesetzt, da die Banken auch damit arbeiten. Seit einigen Monaten ist ja jetzt auch der Renminbi Yuan genauso anerkanntes Zahlungsmittel.

Viele Grüße
Christian
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2'240 Beiträge · seit 201108. Juni 2016 · #45
Guido. schrieb: Mit ganz viel Glück gibt es bis Dezember äußere Umstände, die Südafrikas Konjunkturaussichten aufhellen: Wenn es z.B. zu einem kräftigen Anstieg der Rohstoffpreise käme.

und das wird zu 99.99999999999999999% nicht eintreten 😉 - das Geplänkel mit S&P u. Co. ist doch nur ein politisches Spiel für die Anleger/Gläubiger. Jeder, der die Situation mal im Detail objektiv anschaut landet früher oder später beim selben Resultat 😉 . Für dieses braucht man keine S&P u. Co. Ratings.
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
33,1k Beiträge · seit 200604. Sept. 2016 · #46
Moin zusammen,

ich nutze mal diesen Thread, da es hier ja auch viel um Ratingagenturne geht und um den Rand.
Namibias Ausblick wurde auf negativ gesetzt (Benotung bleibt gleich). Hauptgrund ist die Staatsverschuldung von 8,4% des BIP in diesem Jahr und damit mehr als das selbst gesteckte Zielt von 5%. Fitch sieht die Einparanstrengungen jedoch positiv, jedoch nehmen die Einnahmen aus der SACU weiter deutlich ab (decken ab 2018 nur noch etwa 7% des BIP).

Viele Grüße
Christian


02 SEP 2016 4:24 PM EST
Fitch Revises Namibia's Outlook to Negative; Affirms at 'BBB-'

Link to Fitch Ratings' Report: Namibia - Rating Action Report

Fitch Ratings-London-02 September 2016: Fitch Ratings has revised Namibia's Outlooks to Negative from Stable while affirming the Long-Term Foreign and Local Currency Issuer Default Ratings (IDR) at 'BBB-'. The issue ratings on Namibia's senior unsecured foreign- and local-currency bonds are also affirmed at 'BBB-'. The Country Ceiling is affirmed at 'BBB' and the Short-Term Foreign and Local Currency IDRs at 'F3'.

Fitch has also revised the Outlook on Namibia's National Rating on the South African scale to Negative from Stable and affirmed the Long-Term rating at 'AA+(zaf)'. The issue ratings on Namibia's bonds with a National rating have been affirmed at 'AA+(zaf)'.

The revision of Outlook to Negative reflects the following key rating drivers and their relative strength:

HIGH

Namibia's budget deficit widened sharply to 8.3% of GDP in fiscal year 2015/16 (FY15, which runs from April 2015), well above the government's 5% target and the worst on record. The deficit has worsened progressively from 0.1% in FY12 to 3.4% in FY13 and 6.4% in FY14, and is well above the 'BBB' category median of 2.7%. The overshoot in the deficit in FY15 primarily reflected weaker-than-expected revenues from domestic sources, including company tax and lower-than-expected income tax.

The government is targeting a narrowing of the deficit to 4.3% of GDP in FY16. Outturns for the first few months of the current fiscal year indicate revenue has grown strongly. The Ministry of Finance is exerting greater control over expenditure at all ministries and is cutting overtime, travel and capital spending. However, meeting deficit targets will prove challenging, particularly amid a secular decline in revenues from the Southern African Customs Union (SACU), which the government projects will fall under 7% of GDP by 2018 from 12.4% in 2014.

MEDIUM

Gross general government debt (GGGD) increased sharply to 38.2% of GDP at end-2015 from 23.2% at end-2014, albeit partly due to an increase in government deposits following the issue of a USD750m Eurobond and exchange rate depreciation. Fitch forecasts GGGD to rise further to 39% of GDP at end-2016. It is now roughly in line with the peer median of 41%, having previously been a rating strength. We expect government guarantees to peak at 5.8% of GDP in FY16, below the government's 10% limit.

Namibia's current account deficit deteriorated to 14.1% of GDP in 2015, from 8.9% in 2013, and well above the 'BBB' category median of 1.3%. However, much of the deficit has been financed by external borrowing from parent mining companies, reducing external vulnerabilities.

Merchandise exports should start to grow in the coming years as big mining projects come online. Moreover, imports should fall as capital goods demand decreases (data for 1H16 already show a slowdown in all import categories). Fitch expects the current account deficit to narrow to 6.9% of GDP by 2018. Foreign exchange reserves increased to around 3.4 months of import cover by mid-2016, although this is still below the peer median of 5.7%.
KEY RATING DRIVERS
Namibia's 'BBB-' ratings also reflect the following factors:

Growth performance remains a key rating strength. The economy grew 5.7% in 2015, and Fitch expects it to expand 4.4% this year (BBB median five-year average: 2.5%). New mining capacity is rapidly coming online, notably the Husab uranium mine, which is expected to begin production by end-2016, and is expected to add around 5% to GDP. The continued strong growth performance is particularly impressive given the continued drought, weak performance in key trading partners (notably South Africa and Angola) and higher interest rates.

A major reform, the New Equitable Economic Empowerment Framework (NEEEF), was announced by the President at the beginning of the year and seeks to increase the involvement of previously disadvantaged citizens in the private sector. While lacking in details, it is likely that the law will be approved by parliament (although the Supreme Court might end up blocking it). This has caused some unease in the business community and could slow down foreign investment in manufacturing and services.

The rapid growth in house prices in recent years has created certain risks for the banking sector. However, given the introduction of macro prudential measures and falling demand from Angola, it is likely that the housing market will cool from here, with a slowdown at the top end of the market already visible. Asset quality is fairly good, with non-performing loans (NPLs) at around 1.6% of total loans at end-2015. The system's capital position is sound, with a risk- weighted capital ratio of 14.3% in December 2015.

Namibia's ratings are supported by a track record of political stability, slightly stronger governance indicators than rated peers, a net external creditor position, financing flexibility enhanced by access to the deep South African capital markets and a liquid banking system. However, it has a fairly low level of GDP per capita and economic development, high unemployment and inequality, and is vulnerable to shocks to commodity prices.

SOVEREIGN RATING MODEL (SRM) and QUALITATIVE OVERLAY (QO)
Fitch's proprietary SRM assigns Namibia a score equivalent to a rating of 'BB+' on the Long-Term Foreign Currency IDR scale.

Fitch's sovereign rating committee adjusted the output from the SRM to arrive at the final Long-Term Foreign Currency IDR by applying its QO, relative to rated peers, as follows:
Macro: +1 notch, to reflect strong medium-term growth potential and credible macroeconomic policies consistent with its exchange rate regime.

RATING SENSITIVITIES
Future developments that could result in a downgrade include:
- A failure to narrow the fiscal deficit leading to continued rise in the government debt/GDP ratio.
- Failure to narrow the current account deficit or significant drawdown in international reserves.
- Deterioration in economic growth, for example, due to a worsening of the business environment.

Future Developments that could result in the Outlook being revised to Stable include:
- A narrowing of the budget deficit consistent with a stabilisation of the government debt/GDP ratio.
-A marked improvement in the current account balance and increase in foreign exchange reserves.

KEY ASSUMPTIONS
Fitch assumes that the currency peg agreement with South Africa will remain in place and the government will pursue prudent macroeconomic policies consistent with it.

Global assumptions are consistent with Fitch's 'Global Economic Outlook,' including a subdued outlook for commodity prices.

(Quelle: https://www.fitchratings.com/site/pr/1011212)
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33,1k Beiträge · seit 200609. Sept. 2016 · #47
Hallo zusammen,

wenn man der südafrikanischen Presse Glauben schenken darf, wird der Finanzminister demnächt wegen einiger Verfehlungen formell angeklagt. Zuma hat bereits zwei seiner engsten Verbündeten für den Posten "vorgeschlagen". Fitch hat angekündigt, dass dieses eine Sondersitzung der Ratingagentur bedeuten würde und damit eine fast definitive Abstufung Südafrikas auf Ramsch. Da dürfte sich dann beim Wert des Rand wieder einiges tun.

Viele Grüße
Christian
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2'664 Beiträge · seit 201209. Sept. 2016 · #48
Der Finanzminister hat sich durchgesetzt bezüglich SAA und auch die Beschuldigungen gegen ihn sind konstruiert, weshalb er die Vorladung ignoriert hat. Selbst ein Zuma kann den nicht feuern.
Der Rand steht zur Zeit gar nicht so schwach da. Heute morgen bei 15,8, jetzt bei R 16,13 zum Euro.
Die Einstufung der Ratingagenturen besagt nicht, daß sie auf dem Weltmarkt kein Geld bekommen. Dafür sorgt schon die Notenpresse der EZB von Draghi.
Gast11. Okt. 2016 · #49
Hallo,

der südafrikanische Finanzminister Gordhan hat jetzt eine Vorladung vor Gericht bekommen. Die Wechselkurse reagieren deutlich. Es wird sich zeigen, ob der Mann zu halten ist. Wenn nicht, sehen wir vermutlich wieder 1:18.

kurs.gif



Kleine Rückblende noch: Im Dezember hatte Zuma Finanzminister Nene gefeuert, nachdem dieser in Sachen SAA nicht nach der Pfeife von Zuma und seiner Freundin Myeni tanzen wollte. Zuma hatte dann den völlig unbekannten van Rooyen als Nachfolger installiert. Nach Turbulenzen an den Finanzmärkten wurde van Rooyen nach 4 Tagen wiederum durch den erfahrenen Gordhan ersetzt - im Prinzip gegen Zumas Willen Seitdem wird an Gordhans Stuhl gesägt. Van Rooyen hat dann als Trostpflaster ein anderes unbedeutendes Ministerium bekommen. Da zeigt sich mittlerweile die "Qualität" von van Rooyen. Irreguläre Ausgaben sollen unter van Rooyen innerhalb von ein paar Monaten um 184% gestiegen sein. Der Bedarf an Verbrauchsgütern soll um mehr als 2.500% gestiegen sein. Wenn sich irgendeiner ein wildes Drehbuch für eine Politstory ausdenken müsste, dann würde man so etwas wahrscheinlich als zu absurd zurück weisen. In Südafrika leider Realität.
http://www.timeslive.co.za/politics/2016/10/06/Des-van-Rooyens-year---Bizarre-two-THOUSAND-percent-increase-in-expenditure-on-consumables

Beste Grüße

Guido
4'984 Beiträge · seit 201611. Okt. 2016 · #50
Wenn sich irgendeiner ein wildes Drehbuch für eine Politstory ausdenken müsste, dann würde man so etwas wahrscheinlich als zu absurd zurück weisen. In Südafrika leider Realität.

In der Tat, wie leider so manches andere auch! Studentenunruhen, SABC, ... die Liste ist endlos.
Das einzig Positive das ich daran erkennen kann...für uns wird das Reisen günstiger.

liebe Grüße
Gina
2'191 Beiträge · seit 201611. Okt. 2016 · #51
Hallo,

Nachdem ich unsere Reise für nächsten Sommer in ZAR bezahle, würde ich gerne überweisen, wenn der WEchselkurs günstig ist. Gibt es eine App, wo man sich informieren lassen kann, wenn der WEchselkurs eine gewisse Grenze erreicht hat?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
4'451 Beiträge · seit 200811. Okt. 2016 · #52
Gabi-Muc schrieb:Hallo,

Nachdem ich unsere Reise für nächsten Sommer in ZAR bezahle, würde ich gerne überweisen, wenn der WEchselkurs günstig ist. Gibt es eine App, wo man sich informieren lassen kann, wenn der WEchselkurs eine gewisse Grenze erreicht hat?

LG

Gabi
Hallo Gabi,
ein App habe ich nicht aber ich schaue regelmäßig :

Währungsrechner | Devisenkurse | OANDA.
Liebe Grüße

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Gast11. Okt. 2016 · #53
Hallo Gabi,

es gibt viele Anbieter, die Dir eine Mail oder auch SMS senden, wenn der Wechselkurs einen von Dir definierten Wert überschreitet (Google: exchange rate alert) . Erfahrungen habe ich damit keine, aber vermute, das Transferwise einigermaßen seriös ist und die E-Mail-Adresse nicht gleich weiter reicht:
https://transferwise.com/tools/exchange-rate-alerts/#/subscribe

Beste Grüße

Guido
2'191 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 · #54
Hallo Guido,

danke für die Antwort. Ich habe mich mal eintragen lassen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
570 Beiträge · seit 201113. Okt. 2016 · #55
Nachdem du eine App suchst: Klappt mit dem einfachen BörsenNEWS gut.

--> Aktie oder Währung suchen --> auf den Stern klicken und schon beobachtest du Sie (Dabei wirst du auch gefragt ob du eine Nachricht bekommen möchtest wenn der Wert XXX unter/überschritten wird.

Einfach und simpel und nicht viel schnickschnack.

LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
2'664 Beiträge · seit 201214. Okt. 2016 · #56
Es ist manchmal amüsant zu sehen, daß die Leute einen Windows-Rechner haben, worauf alles vorhanden ist, und man dieses nur zu aktivieren braucht.

So geht man z.B. bei Windows 7 auf die Hauptmaske, betätigt die rechte Maustaste und klickt "Minianwendungen" an.
Da gibt es z.B. den CURRENCY METER, bei dem man die einen interessierende Währung einrichten kann.
Und sind es mehrere Währungen, dann kann man sich den mehrmehls reinziehen und jeweils einrichten.
So hat man immer aktuell einen sich laufend aktualisierenden Währungsanzeiger auf dem eigenen Bildschrim.
Und wer den nicht hat, kann ihn sich auch aus dem Netz herunter laden.

Easy, nicht wahr?
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2016
2'191 Beiträge · seit 201614. Okt. 2016 · #57
Tja, Swakop, ich bin halt eine Frau und technisch nicht so bewandert. 😛

Deine Minianwendung habe ich nicht gefunden, ich habe allerdings auch nicht Windows 7. Allerdings konnte mir Guido gut weiterhelfen, ich bekomme jetzt jeden Tag eine schicke Mail... 🙂 Damit bin ich mehr als zufrieden.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
33,1k Beiträge · seit 200629. Okt. 2016 · #59
Hallo zusammen,

am 2. November muss Finanzminister Gordhan wegen Korruptionsverdacht vor Gericht erscheinen. Es gilt als "sicher", dass Zuma erneut dahinter steckt um ihn endgültig los zu werden. Die führenden Finanzexperten in RSA (u.a. von RMB) sehen den Rand an dem Tag in jedem Fall auf 1 zu 17 zum US$ fallen. Sollte Gordhan schuldig sein und Zuma ihn absetzen müssen, wird mit einem Kurs von 1 zu 30 (!!!) zum US$ gerechnet. Die mögliche Herabstufung auf "Junk" im Dezember dürfte diesen Kursentwicklungstrend sicherlich weiter fördern.

Wen das ganze Thema en detail interessiert: http://www.news24.com/Tags/People/pravin_gordhan

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast29. Okt. 2016 · #60
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb: Die führenden Finanzexperten in RSA (u.a. von RMB) sehen den Rand an dem Tag in jedem Fall auf 1 zu 17 zum US$ fallen.
Das ist unlogisch. Vorhersagen im Sinne von "an Tag X bewegt sich der Kurs um 25%" sind entweder komplett unseriös oder eine exotische Minderheitenmeinung. Bekannte Ereignisse bzw. mehrheitlich erwartete Ergebnisse sind immer eingepreist. Ich habe das in den letzten Tagen nicht mehr aktuell verfolgt, aber soweit ich weiß, geht es an dem Termin um eine Anhörung und nicht um ein Urteil. Trotz das der Gerichtstermin seit ca. 2 Wochen bekannt ist, ist der ZAR in den letzten 2 Wochen um ca. 5% gegen den EUR gestiegen.

Das Zuma dahinter steckt und lieber eine korrupte, unfähige aber gehorsame Marionette wie van Rooyen installieren möchte, scheint offensichtlich. Juristisch beurteilen kann man das als Laie alles nicht. Glaubt man der mehrheitlichen Einschätzung südafrikanischer Medien, dann sind die Vorwürfe gegen Gordhan fabriziert und hanebüchen. Man darf Hoffnung haben, dass die südafrikanischen Gerichte noch hinreichend funktionieren.

Spannend am Rande: Gegen Zuma laufen aktuell zig Prozesse. Die Selbstbereicherung auf Staatskosten ist ihm rechtskräftig nachgewiesen worden und er musste zurück zahlen (Nkandla). Aktuell versucht er nach Kräften die Veröffentlichung des "State Capture Reports" zu verhindern. Wäre dann spannend, mit welcher Begründung er Gordhan absetzen wollte, die nicht in noch stärkerem Maß auf ihn selbst zutrifft.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2016