erste Namibia Selbstfahrertour

13 Antworten · 3'991 Aufrufe · gestartet 29. Okt. 2015 von nerio2014
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201429. Okt. 2015 · #1
Also liebe Afrikafreunde, ich muss schon sagen es ist immer wieder faszinierend und auch äußerst interessant was man bei euch "alten Hasen" so erfahren kann. Nachdem ich jetzt fast ein Jahr euer Forum interessiert verfolgt habe geht es bei uns jetzt nächste Woche endlich nach Namibia. Ich stelle euch jetzt kurz unsere Route vor, vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen Tipp oder Kommentar dazu. Das mit dem Tanken fand ich jetzt jedenfalls interessant (läuft von einem Tank in den anderen),
Also 05.11.15 Ankunft in Windhoek
06.11.15 Erongo
07.11. Twyfelfontein
08.11. Damaraland
09.11. Kaokoveld
10.bis 12.11 . Kuene Omarunga Lodge
12. bis 14.11 " River Lodge
14.11. E.N.P Togo Lodge
15.11 " Safari Camp
16.11. " Onkoshi Camp
17.11. " Onguma Bush Camp
18.11. Otavi Mountain Region
19.11. Bwabwata NP Nunda River Lodge
20/22.11. " Camp Kwando
22/24 Chobe Chobe Safari Lodge
24.11. Makgadikgadi Salt Pans
25/27.11 Maun
27.11 Ghanzi
28.11. Kalahari
29.11. Abflug mit hoffentlich unvergesslichen Eindrücken und vielleicht genauso infiziert wie ihr.
Die Route mit Camps und Auto ist alles gebucht, aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar Anmerkungen was man wo beachten sollte, was man unbedingt tun oder lassen sollte. Also legt einfach los wir sind völlig erwartungslos sonder freuen uns einfach
auf einen traumhaften Urlaub.
3'491 Beiträge · seit 200630. Okt. 2015 · #2
Hallo Nerio,
wenn Du Deinen Reiseplan vor einem Jahr hier zur Diskussion gestellt hättest - also vor dem Buchen - dann hättest Du bestimmt auch mehr Reaktionen erhalten. Was soll man Dir jetzt noch empfehlen, ohne Dir damit zugleich die Vorfreude zu verderben ?! - Mach das Beste aus Deinem Plan, fahr nicht zu schnell, vor allem nicht im Dunkeln und nimm immer genügend Wasser mit (3 l pro Tag und Person).
Gute Reise
Joli
Themenstarter6 Beiträge · seit 201431. Okt. 2015 · #3
Vor einem Jahr hatten wir die Reise noch nicht so geplant, und wir haben Sie vom Reisebüro planen lassen, aber die Bemerkung mit der Vorfreude nehmen macht mich jetzt doch etwas stutzig. Das sind so hingeworfene Brocken mit versteckten Andeutungen Was denn jetzt?
1'794 Beiträge · seit 201331. Okt. 2015 · #4
Hallo Nerio, für diese Planung hätte man ein Reisebüro nicht unbedingt gebraucht bzw. dieses scheint sich ja nicht besonders auszukennen, wenn es euch diese Tour empfohlen hat!

M.E, ist die Tour viel zu stressig,ihr müßt viel fahren und die einzelnen Nächte macht das ganze nicht besser!

Ich wünsche euch eine schöne Reise, fahrt langsam!

LG NOGRILA
Themenstarter6 Beiträge · seit 201431. Okt. 2015 · #5
Danke dann gehen wir jetzt einfach mal vom schlimmsten aus und freuen uns dann wenn es besser wird. Wenn man aber noch nie im Leben so eine Reise gemach hat, dann war unsere Meinung, dass es vielleicht besser ist über das Reisebüro zu buchen,
wobei wir aber ausdrücklich darauf hinwiesen, dass wir eine stressfreie Reise bevorzugen wir stellten nur in den Raum dass wir den Norden bereisen möchten. Da wir es aber jetzt nicht mehr ändern können, müssen wir halt das beste daraus machen und hoffen dass es doch eine schöne Reisen wird. Learning bei doing. Aus Erfahrungen lernt man.
7'296 Beiträge · seit 200631. Okt. 2015 · #6
nerio2014 schrieb:Danke dann gehen wir jetzt einfach mal vom schlimmsten aus und freuen uns dann wenn es besser wird.
... vom Schlimmsten ausgehen müsst ihr nun nicht gerade. Und jeden Tag anderswo zu übernachten kann man auch verkraften. Wenn es euch zu sehr stressen würde, hättet ihr den Vorschlag des Reisebüros ja auch nicht akzeptiert.
Wenn man aber noch nie im Leben so eine Reise gemach hat, dann war unsere Meinung, dass es vielleicht besser ist über das Reisebüro zu buchen,
... möglicherweise hat der Mitarbeiter des Reisebüros, der die Reise zusammengestellt hat, selbst auch noch nie so eine Reise gemacht. Das weiß man aber nicht.
Ich z.B. lasse immer den Flug mit Fahrradtransport über ein Reisebüro abwickeln, das sich damit auskennt. Ich habe aber umgekehrt auch schon per Mail eine Anfrage eines Reisebüros bekommen, wie man den so einen Fahrradtransport abwickelt, weil die erstmals so einen Fall hatten.
Diejenigen, die dort gebucht hatten, wollten das auch lieber von "Profis" erledigen lassen, die dann genauso Amateure waren wie sie selbst.
wobei wir aber ausdrücklich darauf hinwiesen, dass wir eine stressfreie Reise bevorzugen wir stellten nur in den Raum dass wir den Norden bereisen möchten. Da wir es aber jetzt nicht mehr ändern können, müssen wir halt das beste daraus machen und hoffen dass es doch eine schöne Reisen wird. Learning bei doing. Aus Erfahrungen lernt man.
... die Reise wird ganz sicher schön, wenn ihr langsam fahrt und unterwegs einen Blick habt für die Landschaft und die Weite.
Wenn ihr die Strecke zwischen den Unterkünften nur als notwendiges Übel betrachtet, dann ist nur eine Übernachtung pro Ort tatsächlich die falsche Strategie.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter6 Beiträge · seit 201431. Okt. 2015 · #7
dir auch vielen Dank für deine Antwort, wir haben eigentlich die Fahrten zwische den einzelnen Unterkünften als Teil unserer Reise
betrachtet in der man auch viel sehen und entdecken kann. Das war auch Grund für unsere Selbstfahrertour damit wir das Tempo ein Stück weit selbst bestimmen können. Und wir gingen davon aus, dass Namibia ein Land ist, in dem sich auch auf der Strecke einiges sehen lässt. Hatte jetzt schon Angst, dass unsere schönste Zeit des Jahres für das wir für unsere Verhältnisse, bereit waren viel Geld zu investieren, doch ein Reinfall wird.

Herzlichen Dank für deine "aufmunternden Worte." liebe Grüße Nerio
3'491 Beiträge · seit 200631. Okt. 2015 · #8
Hallo Nerio,
versteh´mich bitte nicht falsch - mir geht es nicht darum, Dir die Vorfreude zu verderben und Du musst auch sicher nicht mit dem Schlimmsten rechnen. Ich entnehme aber Deinem Post, dass Du schon seit längerem hier mitliest und wohl auch einen positiven Eindruck von den hier veröffentlichten Beiträgen gewonnen hast. Eigentlich ist so etwas ein guter Einstieg in die Reiseplanung für unbekanntes Land. Es ist auch nicht prinzipiell ein Fehler, sich von einem qualifizierten Reisebüro beraten zu lassen. Bei den für Afrika spezialisierten Reiseveranstaltern bekommt man iaR auch gute Baustein-Angebote, die man schon mal als Anregung für die eigene Planung nutzen kann. Eines aber ist fast allen Profi-Anbietern gemein - sie packen zuviel in die Reise. Zu deren Ehrenrettung muss ich dann aber auch sagen, dass das zu einem Gutteil an der Kundschaft liegt. Wer soviel Geld für eine Reise auszugeben bereit ist, will häufig alles "mitnehmen", was so ein Land zu bieten hat. Es mag sein, dass es Reiseziele gibt, bei denen diese Rechnung aufgehen kann - Namibia gehört aber ganz sicher nicht dazu. Ich meine, dass nahezu alle hier Postenden genau das auch zum Ausdruck gebracht haben. Wenn es in diesem Forum zum Thema "Reiseplanung" eine einheitliche Meinung gibt, dann vermutlich die: Zuviel in zu kurzer Zeit. Und genau das ist auch der Mangel in Deiner Reiseplanung. Du wirst die Reise dennoch genießen können, aber nach der Rückkehr sagen " Jetzt brauch ich Urlaub!".
Gruß Joli
7'296 Beiträge · seit 200631. Okt. 2015 · #9
... wenn man das erste Mal eine solche Reise macht, gibt es natürlich jede Menge Unsicherheiten.
Manches muss man einfach für sich entdecken und so machen, wie man es für richtig hält.

Bevor ich das erste Mal mit dem Rad nach Namibia kam, war im WWW über eine solche Reise nichts zu finden (das sieht heute ganz anders aus). Im damaligen Forum riet jeder davon ab. Ich habe es also so gemacht, wie ich es für mich passend fand (und weil es gepasst hat, sind daraus im Laufe der Jahre viele weitere Reisen in Afrika geworden). Macht das einfach auch so, nachdem sowieso alles gebucht ist.

Ein paar wichtige Dinge:
- genug Wasser mitnehmen (wie schon erwähnt).
- rechtzeitig Tanken.
- im Falle einer Panne nicht zu Fuß weitergehen.
- nicht im Dunkeln fahren.
- dafür sorgen, dass immer eine funktionsfähige Taschenlampe vorhanden ist (evtl. Akkuladung über Zigarettenanzünder ermöglichen).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'425 Beiträge · seit 201331. Okt. 2015 · #10
Hi Nerio,

-ihr werdet in einem fantastischen Land unterwegs sein 🙂
-ihr werdet unendliche neue Eindrücke erleben 😄
-ihr werdet Tier sehen, die euch begeistern, erstaunen, erschrecken, faszinieren 😏
(hier eine kleine Bitte: manchmal sitzen wunderschöne kleine Tiere auf der Straße, also nicht nur im Gebüsch nach Elefanten schauen silly: )
-ihr werdet im Warmen sein, während wir in der grauen Nebelsuppe hocken 😣
-ihr werdet eh wieder kommen 🤩


Genießt euren Urlaub

LG

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2015
47 Beiträge · seit 200801. Nov. 2015 · #11
Wenn das euer Interessengebiet abdeckt, ist der Plan OK.
Ich plane meine Mietwagen- oder sonstige Reisen egal wo auf der Welt stets mit längeren Aufenthalten, aber letztenendes genügt mir dann doch jeden Tag woanders sein; nachmittags ankommen, zu den Highlights und am nächsten Morgen das anschauen, was noch interessant ist und dann weiter.
Das hat auch für Namibia funktioniert und ich bin viel weiter herumgekommen als geplant. Auch weil tagsüber die Temperatur lähmt und on the road es nicht langweilig ist. Zumindest ich kann entspannt hinter dem Steuer sitzen. Und Namibia ist im Gegensatz zu beispielsweise Indien nicht anstrengend.
Und ich komme wieder und wieder mit geplanten längeren Aufenthalten.
Viel Spaß!
Gruß, K.
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2015
2'534 Beiträge · seit 200701. Nov. 2015 · #12
Hi,
BikeAfrica schrieb:
... die Reise wird ganz sicher schön, wenn ihr langsam fahrt und unterwegs einen Blick habt für die Landschaft und die Weite.
Wenn ihr die Strecke zwischen den Unterkünften nur als notwendiges Übel betrachtet, dann ist nur eine Übernachtung pro Ort tatsächlich die falsche Strategie.
Das Posting ist wirklich interessant, weil mir schon oft aufgefallen ist, dass hier Routen oder Fahrtstrecken immer (oder extrem häufig) mit den Übernachtungspunkten bzw. Lodges angegeben werden. Da geht's immer "Tag 1 diese Lodge", "Tag 2 jene Lodge", oder auch "diese Campsite" und "diese Campsite" etc.

Mir waren die Übernachtungsplätze generell bei der Planung eigentlich immer relativ egal, die haben sich eher aus der Entfernung der Strecke, die ich fahren wollte, ergeben.Für mich sind die Übernachtungsplätze also eher das "notwendige Übel", das ich einplanen muss, wenn ich meine Tagesetappen und die Strecken, die ich fahren will plane 😉

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,1k Beiträge · seit 200601. Nov. 2015 · #13
Hi Wolfgang,
Mir waren die Übernachtungsplätze generell bei der Planung eigentlich immer relativ egal, die haben sich eher aus der Entfernung der Strecke, die ich fahren wollte, ergeben.Für mich sind die Übernachtungsplätze also eher das "notwendige Übel", das ich einplanen muss, wenn ich meine Tagesetappen und die Strecken, die ich fahren will plane
das finde ich interessant. Für mich sind, speziell auch in Namibia, v.a. de Übernachtungsplätze häufig das Highlight eines Tages - der Weg dahin wird dementsprechend ausgewählt wie man am besten/einfachsten/schönsten/schnellsten von Übernachtungshighlight A nach Übernachtungshighlight B kommt. Und gerade deshalb bieten sich mind 2 Nächte immer an, da man dann erst die Unterkunft und sein Angebot erleben kann...

Viele Grüße
Chriszian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'296 Beiträge · seit 200601. Nov. 2015 · #14
travelNAMIBIA schrieb:Hi Wolfgang,
Mir waren die Übernachtungsplätze generell bei der Planung eigentlich immer relativ egal, die haben sich eher aus der Entfernung der Strecke, die ich fahren wollte, ergeben.Für mich sind die Übernachtungsplätze also eher das "notwendige Übel", das ich einplanen muss, wenn ich meine Tagesetappen und die Strecken, die ich fahren will plane
das finde ich interessant. Für mich sind, speziell auch in Namibia, v.a. de Übernachtungsplätze häufig das Highlight eines Tages - der Weg dahin wird dementsprechend ausgewählt wie man am besten/einfachsten/schönsten/schnellsten von Übernachtungshighlight A nach Übernachtungshighlight B kommt. Und gerade deshalb bieten sich mind 2 Nächte immer an, da man dann erst die Unterkunft und sein Angebot erleben kann...
... es war zwar der andere Wolfgang gemeint, aber ich habe offenbar die gleiche Ansicht wie er, daher schreibe ich dazu auch was.

Wenn man von Namibia hört/liest, wird immer (zurecht) die tolle Natur und Einsamkeit gepriesen. Geht es um die Planung, sind die Eckpunkte plötzlich nicht die Natur, sondern die Unterkünfte. Das kann ja jeder halten, wie er will, aber es muss nicht jeder nachvollziehen können.
Im Gegenteil habe ich ja von Autofahrern sogar schon zu hören bekommen, dass die Strecken oft langweilig seien. Vielleicht müssten die einfach mal die Zeit nehmen, stehenzubleiben, auszusteigen und mal 'ne Viertelstunde in die Landschaft schauen.

Ich fahre dort entlang, wo ich mir eine interessante Strecke, Landschaft oder Kultur erhoffe (egal in welchem Land) und ein Übernachtungsplatz gab noch nie den Ausschlag zu einer gefahrenen Strecke.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...