Chobe - Moremi mit Bobo Camper FunX2 ?

30 Antworten · 11,3k Aufrufe · gestartet 06. Sept. 2015 von Mucki
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Themenstarter59 Beiträge · seit 201208. Sept. 2015 · #21
Hallo und vielen Dank für die vielen netten Tipps von Euch!

@ panther

Ich denke auch, dass der Bobo Camper und leider auch der Trax beide nicht in Frage kommen für die geplante Route. Der von Euch für nächstes Jahr von Savanna angedachte Luxery Camper sieht gut aus. Hast du evtl. schon Bilder von innen gesehen? Auf der Seite von Savannacarhire sind nur Fotos von außen zu sehen. Plant Ihr damit auch in den Chobe/Moremi zu fahren und weißt du ob Savanna dies erlaubt?


@freshy

Der Bushcamper G 4 von Africamper gefällt mir sehr gut, insbesondere weil wir keinen Double Cap benötigen. Bedeutet G 4 die neuere Generation mit dem Metalldach, wie ich Sie in Eurem Reisebericht auf den Fotots gesehen haben? Kann man dieses "neue" Modell bei Buchung explizit bestellen? Eure Route führte laut Karte nicht direkt durch Chobe/Moremi, weisst Du ob dieses mit dem Fahrzeug zulässig wäre?

Hat sonst schon jemand evtl. Erfahrungen mit dem Bushcamper G 4 von Africamper gemacht ob dieser für Tiefsand geeignet ist?


@Carl

Ja, was die Autovermieter zu den Plänen sagen, werden wir erst erfahren wenn wir die Fahrzeuge anfragen ... 😕 😕 😕 ... immerhin bin ich jetzt für die Problematik hinreichend sensibilisiert ....


@Tanja

Vielen Dank für Deine flammende Rede ... Wir sind in unserem Urlaub vor 3 Jahren in Südafrika noch in Lodges/B+B´s unterwegs gewesen, sind dann letztes Jahr mit dem Camper durch Namibia gereist und jetzt wird es wohl nächstes Jahr in Namibia/Botswana mit einem Bushcamper (welcher ist jetzt noch die große Frage) auf Reisen gehen. Wer weiß, vielleicht ist der Schritt danach bis zum Dachzelt nicht mehr so weit??? 😉 😉


@TiMoLoKa

... da bin ich aber wirklich froh, dass es auch noch andere Menschen gibt, die mit so einem tragbaren WC rumfahren ...


Viele Grüße von

Marion
566 Beiträge · seit 201309. Sept. 2015 · #22
Mucki schrieb:
Hat sonst schon jemand evtl. Erfahrungen mit dem Bushcamper G 4 von Africamper gemacht ob dieser für Tiefsand geeignet ist?
Hallo Marion,

zum Bushcamper von Africamper hab ich das hier im Forum gefunden. Viele Infos und Erfahrungsbericht.

LG Mogambo
1'292 Beiträge · seit 200709. Sept. 2015 · #23
Hallo Mucki,

alles was du brauchst findest du hier.
Da sich die Modelle ja auch weiterentwickeln, sehen sie heute vielleicht nicht mehr exakt so aus wie bei uns 2013. So gibt es heute laut Savanna auch einen Xtra-Cab als Basisfahrzeug und die Fahrzeuge haben einen Schnorchel. Erlaubt ist das Fahren im Moremi mit Sicherheit. Ob es dann auf eigenes Risiko ist, müsstest du mal nachfragen.
Wir werden damit nächstes Jahr hauptsächlich ins Kaokoveld fahren.

Gruß

Panther
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3'883 Beiträge · seit 201109. Sept. 2015 · #24
Mucki schrieb:Hallo und vielen Dank für die vielen netten Tipps von Euch!
@freshy

Der Bushcamper G 4 von Africamper gefällt mir sehr gut, insbesondere weil wir keinen Double Cap benötigen. Bedeutet G 4 die neuere Generation mit dem Metalldach, wie ich Sie in Eurem Reisebericht auf den Fotots gesehen haben? Kann man dieses "neue" Modell bei Buchung explizit bestellen? Eure Route führte laut Karte nicht direkt durch Chobe/Moremi, weisst Du ob dieses mit dem Fahrzeug zulässig wäre?

Hat sonst schon jemand evtl. Erfahrungen mit dem Bushcamper G 4 von Africamper gemacht ob dieser für Tiefsand geeignet ist?
Guten Morgen Mucki,
Ja, der G 4 ist die Generation mit dem Metalldach. Wir haben ihn konkret gemietet, bekamen 2014 erst einmal keine Zusage für diesen Typ Fahrzeug, aber im Laufe der Zeit erreichten wir, dass er uns zugesagt wurde. Ausschlaggebend war - wenn ich mich richtig erinnere - dass wir ein Porta Potti brauchen. Diesmal wurde er uns für 2015 sofort zugesagt.
Es gibt hier einen ganzen Thread mit Fotos zu dem Fahrzeug, ausgelöst von pc_espe oder Clamat, ich müsste jetzt selbst danach suchen. Der G 4 ist auf jeden Fall ebenso gut wie die anderen Bushcamper für den Moremi geeignet. Meine Frage, ob das Fahrzeug für schwierige Sand-, Felsen- und Steigungsstrecken geeignet sei, wurde positiv beantwortet. Einen Schnorchel hat das Fahrzeug wie viele seiner Verwandten anderer Firmen nicht. Schreib der Firma, welche Strecke ihr fahren wollt, einfach an, ich habe die MitarbeiterInnen immer also äußerst freundlich und zuvorkommend erlebt. Man spricht deutsch.

Eine Einschränkung gibt es: Besonders lange oder moppelige Menschen tun sich mit dem Bett schwer. Es ist 1,40 m breit und hat eine lichte Höhe von 0,60 m. Das Umdrehen nach dem Einstieg ist insbesondere für die zweite Person mit etwas Akrobatik verbunden. 😉

LG freshy
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zuletzt bearbeitet 09. Sept. 2015
Themenstarter59 Beiträge · seit 201209. Sept. 2015 · #25
Hallo!

Vielen Dank für Eure Hilfe beim Planen unserer Reise.

Ich werde jetzt mal einige Fahrzeuge bei den Firmen anfragen unter Hinweis auf Chobe/Moremi.

Die Links zu den Fotos der einzelnen Camper sind wirklich hilfreich, das geben die Seiten der Vermieter leider so nicht her.

@Panther

Ich habe mir gerade Eure Route aus 2013 angesehen. Wir haben vor bis Senyati wie Ihr zu fahren und dann weiter direkt Richtung Maun über Savuti und Khwai Northgate und Third Bridge. Ihr seid von Senyati Richtung Nata gefahren und dann über Nxai Pan nach Maun.

Ist die Strecke nach Nata nicht endlos lang und langweilig?

Ich überlege jetzt unsere Route evtl. auch dahingehend abzuändern. Ist das evtl. für einen "Botswana-Anfänger" wie uns leichter zu fahren?

Wir haben ca. 3,5 Wochen Zeit, ähnlich wie Ihr.

Viele Grüße

Marion
3'883 Beiträge · seit 201110. Sept. 2015 · #26
Mucki schrieb:
@Panther

Ich habe mir gerade Eure Route aus 2013 angesehen. Wir haben vor bis Senyati wie Ihr zu fahren und dann weiter direkt Richtung Maun über Savuti und Khwai Northgate und Third Bridge. Ihr seid von Senyati Richtung Nata gefahren und dann über Nxai Pan nach Maun.

Ist die Strecke nach Nata nicht endlos lang und langweilig?
Hallo Marion,
ich bin zwar nicht Panther, aber wir sind die Route 2013 in der umgekehrten Richtung gefahren. Bis auf die Wasserdurchfahrt durch den Khwai haben wir es sogar mit dem DiscovererX , der sehr schwer und kopflastig war, ohne große Probleme geschafft. Mit dem Bushcamper von Africamper (oder einem anderen Anbieter) würde ich es jederzeit wieder machen. Unser Camper muss uns im Oktober z. B. über den Sanipass (SA) und durch Lesotho fahren. Die Anfrage wurde vom Vermieter umgehend positiv beschieden.
Die Strecke über Nata ist eine langweilige Autobahn durch nichtssagende Landschaft, nicht zu vergleichen mit dem Erlebnis Moremi WR bzw. Chobe NP.

LG freshy
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1'292 Beiträge · seit 200710. Sept. 2015 · #27
Hallo Mucki,

wie Freshy schon schreibt ist die Strecke über Nata eher die "langweiligere" Variante. Aber das Ziel der beiden Strecken ist ja auch sehr unterschiedlich. Einmal einfach nur vorankommen (über Nata) und das andere mal "Abenteuer", Gamedrives und Offroad (über Savuti).
Du hast die Wahl 😉

Gruß

Panther
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70 Beiträge · seit 201312. Sept. 2015 · #28
Hallo Marion,
jetzt möchte ich auch noch Stellung nehmen zum Discoverer FunX2 4x4. Wir sind mit diesem Fahrzeug letzes Jahr im August weitgehend Eure Route gefahren, zusätzlich noch zum Linyanti. (Kasane - Linyanti - Savuti - North Gate - Xakanaka - 3rd Bridge - Maun). Anschließend noch ins CKGR.
Wir hatten das Fahrzeug gewählt, weil wir Allergiebedingt die Toilette dabei haben wollten. Da wir schon öfters im nördl. Afrika unterwegs waren und dadurch einige Erfahrung im Sand- und Dünenfahren hatten, haben wir uns an den FunX2 4x4 rangetraut (obwohl uns alle abgeraten hatten). Fazit: Dieses Fahrzeug ist sicher nicht optimal geeignet, aber es geht. Ich will und kann Dir nicht dazu raten, aber ich kann dir von unseren Erfahrungen mit diesem Fahrzeug berichten, dann kannst du dir ein eigenes Bild machen.
Die oft angesprochene Untermotorisierung kann ich absolut nicht teilen, steile sandige Auffahrten gibt es nicht (ausgenommen vielleicht Senyati, aber auch das ging), und wenn du auf ebenen Sandstücken hängenbleibst, gräbst du dich mit mehr PS nur noch besser ein. Ein richtiges Problem ist sicher die Gewichtsverteilung, zu viel auf der Hinterachse und zu wenig vorne, das limitiert die Mithilfe der Vorderachse. Generell zum Fahren im Sand: das ist auch Einstellungssache, für mich ist es kein Problem mich mal festzufahren, ausgraben gehört dazu. Wenn man mal die Fahrt zum Linyanti entlang der Cutline rausnimmt (die war wirklich übel), haben wir uns vielleicht 3 oder 4 mal festgefahren, sind jedesmal ohne graben wieder rausgekommen, und einmal hatten wir Glück dass gleich jemand vorbeikam und uns kurz angeschleppt hatte. Sonst wäre da graben auch kein Problem gewesen (aber das war ein Fahrfehler - ich hatte leichtsinnigerweise noch keine Luft abgelassen). Ganz wichtig: gleich bei der Ankunft eine ordentliche Schaufel oder einen Spaten kaufen, der hilft beim Graben, Lagerfeuer löschen, Grillkohle umlagern, .... . Kein Spielzeug (Klappspaten oder ähnliches). Xakanaka eignete sich für Pirschfahrten (mit dem Bobo) etwas besser als 3rd Bridge, weniger Weichsand, aber das kann in einem anderen Jahr natürlich anders aussehen (bezüglich Wassers).
Wasserduchfahrten hatten wir zum Glück keine nennenswerten bis auf die "bekannte" kurz vorm Kwai Camp (von Savuti kommend), da haben wir gewartet und Hippos fotografiert (weiter weg, nicht in der Durchfahrt), bis ein Einheimischer kam und wir gesehen haben wie man fährt. Sonst hätte ich halt vorab durchlaufen müssen. Anmerkung: Die Ansaughutze auf der Motorhaube sollte sicher besser kein Wasser schlucken. Aber da soll es ja jetzt eine neue Brücke geben.
Wellblech war ein echtes Problem, da ist uns trotz langsamer Fahrt die Kiste halb auseinandergefallen. Mal hat sich der Ventilator losgerüttelt, mal der Feuerlöscher, einmal die Toilettenfeststellung usw.. Aber ein bisschen schrauben ist jetzt auch kein größeres Problem, lies sich eigentlich alles unterwegs wider fixen. Schlimmer war (zumindest optisch), dass die hintere (Kunststoff-)Stoßstange irgendwann mal Risse hatten, die sich ständig vergößerten. Ob die ganz klein bei Mietbeginn schon da waren, kann ich nicht sagen. War aber kein Problem beim zurück geben.
Mit dem Sprit haben wir es folgendermaßen gelöst: einen zusätzlichen 20 l Kanister gemietet und im Fahrerhaus hinter der Sitzbank verstaut, geht problemlos, nur die allerhinterste Stellung für den Fahrersitz ist dann nicht mehr möglich. Dann haben wir uns noch einen 25 l Kunststoffkanister gekauft (ich weiß, ist nicht zugelassen, aber für 2 mal ein paar Stunden geht es schon), der war 4-eckig und konnte deshalb nicht so leicht umfallen. Während der Fahrt war er in der Kabine verstaut, und in jedem Camp kam der als erstes ins Freie (und wurde auch immer als erstes nachgefüllt, war also nie voll draußen). Mit dem "serienmäßigen" Reservekanister (super Gefummel den nach dem Auffüllen da unten zu verstauen) hatten wir dann insgesamt 65 liter Reserve, einen 20 l Kanister brachten wir voll wieder mit zurück (trotz ausgiebiger Pirschfahrten). Wichtig: Reservedichtungen von zu Hause mitnehmen, die waren alle undicht und vor Ort nicht aufzutreiben (haben dann selbst welche gemacht aus einem alten LKW- Schlauch).
Ansonsten waren wir recht zufrieden, Bett war sehr schnell gebaut und unerwartet bequem, das Autos selbst (Nissan 2,5 l Diesel) einwandfrei. Am Abend war es schon recht heiß im Fahrzeug, aber bis zum Bett gehen hat es sich dann schon etwas abgekühlt.
Ach ja, wir werden 2016 wieder nach Botswana und wieder ins Moremi fahren, und nehmen wieder den FunX2 4x4.

Viele Grüße, Harald
Themenstarter59 Beiträge · seit 201215. Sept. 2015 · #29
Hallo Harald,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht über Eure Erfahrungen mit dem Bobo-Camper in Botswana. Wir hatten uns letztes Jahr auch echt in den kleinen Camper verliebt ....

Nach langen Recherchen über die verschiedenen Fahrzeugtypen werden wir jetzt voraussichtlich nicht mit dem Disvoverer FunX sondern mit Bushcamper von Bushlore durch Namibia und Botswana reisen, da dieser mit einem 160 Liter Tank die Strecke von der Entfernung her problemlos schaffen dürfte und sonst wahrscheinlich auch eher für Chobe/Moremi geeignet sein dürfte.

Dieser scheint hoffentlich auch etwas staubdichter zu sein als der Bobo, da ich mich noch gut erinnern kann, dass ich im letzten Jahr nach jeder Fahrt abends alle Flächen im Innenraum erstmal komplett reinigen musste, da die Kabine extrem undicht war.

@ alle anderen, die so zahlreich geschrieben haben:

Vielen Dank für die Unterstützung!

Gruß Marion
761 Beiträge · seit 201017. Sept. 2015 · #30
Hallo, Marion,

nun, wenn Ihr Euch so entschieden habt, dann wird es auch gut so sein.:)
Ich möcht nur noch kurz anmerken . auch für eventuelle Bucher demnächst: -

Wir sind 2010 mit dem Discoverer X 4x4 z.B. durch den gefluteten Savuti Channel gefahren - ohne Probleme.um dorthin zu gelangen...klar,vorher Tiefsand.Weiter Sambia..Tiefstsand!

Und letztes Jahr mit obigen Camper z.B. Richtung Kubu Island.
Und vorher auch durch den Limpopo Rver ( nicht so hoch wie seinerzeit der Savuti)

Was das Tankvolumen angreht - man kann ja immer Zusatzkanister mitnehmen.
Aber es ist definitiv keine leichte Entscheidung..
Wir waren immer begeistert von den beiden Camper-Typen-

Guß Doro
~ Africa is a feeling ~