Caprivi vom 21.10.2015 - 09.11.2015

13 Antworten · 3'489 Aufrufe · gestartet 31. Aug. 2015 von beatpete
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Themenstarter17 Beiträge · seit 201531. Aug. 2015 · #1
Hallo,

wir (m 47, w56) werden in der genannten Zeit von Windhoek aus den Caprivi erkunden. Die grobe Planung sieht vor, ab Windhoek über Nyae-Nyae und Kaudhum gen Norden bis in den Caprivi zu reisen und dort die kleineren Parks und Conservancies zu erkunden (Mudumu, Mamily, Linyanti, ...). Zurück geht es durch die Kalahari wieder nach Windoek.

Gecampt wird wie es kommt und auch die genaue Route wird sich vor Ort ergeben. Sicher werden wir jedoch die touristischen Hotspots meiden. Auch Vic-Falls werden wir uns schenken.

Unterwegs sind wir mit einem Landcruiser mit Schlafdach.

Eventuell ist sonst noch jemand zu der Zeit dort unterwegs und es ergeben sich gemeinsame Abschnitte. Wenn INteress besteht, würden wir uns über eine Nachricht freuen.

Wenn Ihr bezüglich dieser Route Tipps oder Warnungen habt, freuen wir uns auch darüber.

Viele Grüße

Pete

P.S.: Leider habe ich gerade erst festgestellt, dass das mein erster Beitrag war. Da ich bereits seit zwei Jahren hier im Forum mitlese ist mir entgangen, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe. Deshalb möchte ich das noch kurz nachholen:

Wir, das sind Pete und Inge. Unser Alter steht schon oben im Beitrag. Wir sind beide in unterschiedlichen Branchen selbständig und lieben das Reisen mit dem Auto abseits der Touristenströme und die Natur zu genießen und die Freiheit zu spüren.

Wir haben bereits bei unserer letzten Namibia-Reise im April 2014 wertvolle und interessante Informationen über das Forum erhalten. Vielen Dank dafür.

Die letzte Reise ging ins Kaokoveld und Damaraland. Diese Jahr möchten wir den Nordosten erkunden. In der Regel sind wir innerhalb Europas mit unserem Landcruiser unterwegs, aber nach langer Zeit der Abstinenz reizte uns Afrika mal wieder. Und was lag näher als dort genauso zu reisen, wie hier. Deshalb auch der Landcruiser und kein Hilux 😉.

Bis dann mal.

Pete
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2015
17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #2
Hallo Pete,

Wir waren im Sommer auch im Caprivi besonder gefallen hat uns da die Mavunje Campsite (http://www.mashiriversafaris.com/) sie wird von Dan einem sehr coolen Briten geführt.
Es hat lediglich 2 Campsites und du hast ein eigenes "Esszimmer", Küche und Toilette.
Du erreichst von da aus Mudumu, Mamili, Bwabwata ... ganz schnell 🙂
War der schönste Campingplatz auf unserem Trip.
Beim hoch fahren kann ich die Tigerquelle Guestfarm empfehlen... Super Essen!!

Gruss
Kevin
Themenstarter17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #3
Hallo Kevin

Danke für Deine Tipps. Das schaue ich mir an. Tigerquelle liegt nicht ganz auf unserer Route. Aber auch als Backup gut zu wissen.

Und ich dachte bisher Mavunje wäre ein Community camp. Es wundert mich, dass es von einem Briten geführt wird. Oder wird nur mashi river Safaris von Dan geführt?

Vielen Dank und Gruß

Pete
4'129 Beiträge · seit 200802. Sept. 2015 · #4
Hallo, beatpete und Willkommen im Forum!


Wir reisen selbst auch gern etwas abseits der "Haupttouristen-Ströme" - so es die in Namibia und Botswana in einer Form gibt, die wir nicht so mögen... 😎

Mich macht deine Bemerkung etwas stutzig:
"Sicher werden wir jedoch die touristischen Hotspots meiden. Auch Vic-Falls werden wir uns schenken."

meinst du denn, das passt zu deinem Vorhaben, die touristischen Hotspots Chobe, Savuti und Moremi zu besuchen?
http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/287129-wild-stehen-im-chobe-moremi-savuti.html
Ich denke nicht.
Vielleicht hast du dich auch noch nicht so richtig über diese "Hotspots" informiert, aber von der Menge der Leute sehe ich da nicht so einen sehr großen Unterschied...
natürlich nicht in absoluten Zahlen, sondern im Verhältnis zur Umgebung: 100 people in Safari-Autos an der Chobe River Front, am Löwenrudel, im Verhältnis ergäbe das für mich in Vic Falls einen Klacks, - soll heißen, die 100 Touris bemerke ich dort gar nicht, weil sie dort in der Stadt/an den Fällen mich nicht stören - wohingegen rund um ein Löwenrudel eine Zumutung sein können...
verstehst du, was ich meine?
...und deshalb (weil "touristischer Hotspot") auf die VicFalls zu verzichten... naja, du wirst es vielleicht nicht so attraktiv finden, aber wir würden es nicht auslassen, wenn man schon in Kasane ist (es sei denn, man plant sowieso eine weitere Reise nach Zim oder man kennt die Fälle schon. 🙂

Fröhliches Planen
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2015
303 Beiträge · seit 201002. Sept. 2015 · #5
Hallo Pete,

wir waren auch schon auf Mavunje. Wunderschön und nur 2 Campsites. Die Info von Kevin ist richtig. Mavunje gehört zu Dan. Allerdings braucht ihr schon etwas Glück, wenn ihr ohne Reservierung im Oktober/November dort stoppen wollt. Botswana ist da auch nicht mit Kaokoveld und Damaraland vergleichbar.

Ich wünsche euch daher Glück und eine tolle Reise.

Viele Grüße
Tanja
Reisebericht Namibia 2010 Reisebericht Namibia+KTP 2011 Reisebericht Botswana 2012 Reisebericht Namibia&Botswana 2013 Reisebericht Südafrika 2014
17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #6
beatpete schrieb:
Und ich dachte bisher Mavunje wäre ein Community camp. Es wundert mich, dass es von einem Briten geführt wird. Oder wird nur mashi river Safaris von Dan geführt?
Also ich weiß, dass Dan einen Teil seiner Einnahmen an die umliegender Dörfer abgibt, oder wohl eher muss...
Ich glaube auch, dass du wohl reservieren solltest, wenn du dahin möchtest.
Seine Kontaktdaten:

mashiriversafaris@gmail.com
Mashi river safaris cc
PO Box 8027
Mayuni
Caprivi region
Namibia
+264(0)814619608


Alternativ ist auch das Livingstone Camp weiter unten näher beim Malimi ganz schön. Adolf der Besitzer ist Deutscher und absolut verrückt nach Livingstone, er zeigt dir sicherlich auch das Livingstone Museum falls euch das interessiert. Das Camp kostet einfach etwa das doppelte von Dan's.
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2015
Themenstarter17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #7
Hallo zusammen,

Danke für Eure Hinweise.

@ Lilytrotter:

Danke für Deine Einschätzung und ich mag deine Art Dinge gedanklich zu verknüpfen.

Da ich leider noch nie in dieser Region des Landes/Kontinentes unterwegs war bestätigen Deine Ausführungen allerdings meine Vermutung. Und genau darum geht es. Wir haben kein Interesse daran mit 100 anderen Gästen in 20 Autos in 5 Reihen um ein Rudel Löwen zu kreisen. Deshalb haben wir auch eher die kleinen Gebiete im Caprivi auf dem Schirm.

Den Rückweg nach Windhoek wollten wir jedoch von Kasane aus durch das Okavango-Delta-Gebiet antreten. Meine Hoffnung ist nun, dass es auch hier kleinere nicht überlaufene Parks/Conservancies/Resorts/Community Trusts oder Camps gibt, die nicht in jedem Reiseführer aufgeführt sind, geschwiege denn über eine Homepage oder Bewertungen bei Tripadvisor verfügen und deren Namen mir deshalb nicht geläufig sind.

Sorry, wenn ich mit Chobe, Moremi und Savuti hier für Verwirrung gesorgt habe.

Wenn Du also hier den ein oder anderen konkreten Tipp für uns hättest, wäre das toll.

@Tanja: Das nehmen wir bewusst in Kauf und vertauen darauf (unser Glück). So haben wir aber genau die Freiheit selbst zu entscheiden, wann wir wo seien dürfen.

Wir werden mal Kontakt zu Dan aufnehmen, wenn wir vor Ort sind.

Viele Grüße

Pete
173 Beiträge · seit 201402. Sept. 2015 · #8
Also wir haben weder in Savuti, noch im Moremi übertriebene Touristenströme wahrgenommen. Am ehesten noch an der Chobe-Riverfront (was aber irgendwo auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, welch riesige Tierherden man dort recht einfach beobachten kann). Aber auch dort hatten wir kein Erlebnis, wo wir mit 10 oder mehr Autos an einem Löwenrudel oder so standen.
Uns hat es in allen 3 Ecken sehr gut gefallen.
4'129 Beiträge · seit 200803. Sept. 2015 · #9
Hallo, beatpete

Ich muss noch mal auf deinen Wunsch zurückkommen, dich nicht im Mainstream aufzuhalten und die Hotspots auszulassen.

Es ist mir schleierhaft, wie man den Spagat hinkriegen will, sich für die Hotspots Botswanas als Reiseziel zu entscheiden (Chobe RiverFront, Chobe Savuti sowie Moremi sind Hotspots!) und sich nicht damit anfreunden kann, dass das gleiche Ziel Hunderttausende anderer Touristen im Jahr ebenfalls haben – man wird sie treffen, - allerdings kann man sich auch immer wieder partiell entziehen – denn da, wo nix los ist, ist auch kein anderer. Dort aber, wo die Elefantenherden baden und man dieses gigantische Schauspiel erleben kann, wird man zwangsläufig nicht in der elitären Situation sein, das allein genießen zu können – dafür ist man dann 30 Jahre zu spät dran.
Und, by the way, das ist auch gut so!!
Wir waren vor 30 Jahren dort, alles war „nur für uns“ da, kaum Touristen, - toll, fanden wir das - ABER: Kasane und Maun waren jeweils ein Kaff, der einheimischen Bevölkerung ging es schlecht! Heute dagegen ist es eine helle Freude, wie sich diese Städte entwickelt haben, die Bevölkerung profitiert vom Tourismus und seinen Einnahmen! Es gibt ein hohes Niveau an Bildung, Gesundheitswesen und Kultur und eine gebildete Stadtbevölkerung, die die Hoffnung für die Zukunft ist! Wunderbar!

Vielleicht können diese Gedanken ja ein wenig deine Abneigung anderen Touristen gegenüber glätten.

Gruß lilytrotter


Und übrigens,
– irgendwie habt ihr nicht wirklich eine realistische Einschätzung von dem, was euch da so als "Route" vorschwebt:

Ihr plant in knapp 3 Wochen

Windhoek, > Caprivi erkunden.
- über Nyae-Nyae und Kaudhum gen Norden bis in den Caprivi
- dort die kleineren Parks und Conservancies zu erkunden (Mudumu, Mamily, Linyanti, ...).
- Zurück geht es durch die Kalahari wieder nach Windoek.
- Und zwischendurch noch durch den Chobe/Savuti/Moremi...

Wie wollt ihr denn das anstellen??

Alle geben hier gern Tipps, - aber, niemand kann pauschal zu einer nicht vorhandenen Route Tipps oder Warnungen abgeben! – es ist ja nur eine Ansammlung von Orten/Regionen, in einer Dimension, dass das gar nicht möglich ist, - und ihr betont noch zusätzlich, dass ihr gar nicht wisst, ob ihr es so oder anders machen werdet...
Vielleicht besorgt ihr euch jeweils einen Reiseführer über beide Länder und nehmt auch mal die T4A Karte zur Hilfe, die hier im Forum unter Karten zur Verfügung steht (die ist wirklich sehr hilfreich bei planen!) – klappert mal eure Strecke und eure Zeiten ab – und schaut, ob ihr das wirklich so planen wollt.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2015
7'272 Beiträge · seit 200603. Sept. 2015 · #11
Hallo Pete

Ganz so extrem finde ich es mit den Leuten doch auch nicht. Natürlich gibt es Hotspots. Am Chobe z.B. hast Du die ganzen Boote mit zum Teil, vielen, lauten und desinteressierten Leuten. Auch an der Waterfront, kommt mal das eine oder andere Fahrzeug entgegen oder stehen mal ein paar Fahrzeuge.
Sobald Du aber Richtung Savuti fährst, nimmt das drastisch ab. Unterwegs werdet Ihr meit alleine sein. Im Camp hat es natürlich wieder Leute. Der Weg ist aber zu anspruchsvoll um wirklich überlaufen zu sein. Da gibt es Ecken mit tollen Tiersichtungen und weniger Aufwand. Genau das selbe gilt auch für den Moremi.

Als Alternative kann ich Euch sonst noch den Boteti empfehlen. Den könnt Ihr aussen rum über die Asphalt Strasse erreichen. Am Boteti selber hat es praktisch nie Touristen. Dafür in der Jahreszeit viele Elefanten und Zebras.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2015
Themenstarter17 Beiträge · seit 201503. Sept. 2015 · #12
Hallo Liilytrotter,

wir haben scheinbar gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von der Urlaubsvorbereitung und Durchführung. Ich danke Dir aber dennoch für Deine offenen Worte. Ich für meinen Teil z.B. kann auch nicht nachvollziehen, dass jemand Monate oder Jahre im Voraus einen konkreten Zeitplan für seinen Urlaub erstellt und festlegt zu welcher Zeit er wo sein muss um auch seinen lange im Voraus reservierten Campingplatz beziehen zu können. Und das auch noch ohne einen dieser Orte oder die vielen dazwischenliegenden je gesehen zu haben.

Insofern hast Du Recht. Eine solche Planung liegt nicht 'zur Abnahme' vor. Wir lassen uns gerne Treiben und haben nach unserer Ankunft In Winhoek genau einen Termin. Und das ist der Rückflug. Und da wir dazwischen keine weiteren Termine haben mache ich mir gar keine Sorgen das anzustellen - wie Du es nennst. Wir haben die Freiheit unsere Route stündlich den Gegebenheiten anzupassen.

Nichts desto Trotz bereiten wir uns in dem genannten Korridor natürlich vor - übrigens gerne auch unter Einbeziehung von Reiseliteratur und guten Karten (z.B. T4A).

Aus diesem Grund freuen wir uns natürlich über jeden Tipp und jede Einschätzung von den wir ja nun verschiedene erhalten haben.

Ich denke wir sollten nun die anderen auch mal zu Wort kommen lassen.

Also Vielen Dank und mach es gut.

Pete
Themenstarter17 Beiträge · seit 201503. Sept. 2015 · #13
Hallo Chrigu,

Danke für Deine Ausführungen und den Hinweis auf den Boteti. Den hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.

Ich gebe Dir Recht. In der Regel nimmt natürlich die Touristendichte mit der Schwierigkeit der Anreise schnell ab. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass gerade in dieser Region grundsätzlich mit 4x4 gefahren wird und habe deshalb mit erhöhtem Aufkommen gerechnet. Insofern ist es schön, von den Erfahrenen hier eine Einschätzung dazu zu erhalten.

Ich habe auch nicht grundsätzlich etwas gegen Touristen (bin ja selber einer). Aber genau auf die von Dir beschriebenen kann ich genauso gerne verzichten wie auf Asphalt 😉. Und ein einfaches von locals betriebenes Bushcamp ziehe ich einer fly-in-Luxus-lodge gerne vor.

In diesem Sinne

Pete
Themenstarter17 Beiträge · seit 201503. Sept. 2015 · #14
Hallo Strubi,

Danke für Deine Einordnung. Mal sehen wo wir unterkommen werden.

Gruß Pete