Walking Safari

15 Antworten · 6'249 Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2015 von KarstenB
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Themenstarter2'396 Beiträge · seit 201125. Aug. 2015 · #1
Hallo,

ich mache hier einen neuen Thread auf, weil ich die Threads über den Tod des Guides Quinn Swales nicht mit meinen Erlebnissen vermischen will.
Wir haben 1997 in Zimbabwe eine mehrtägige (4 tage, 3 Nächte) Walking Safari gemacht. Ziel war ein Zeltplatz in Mana Pools. Teilnehmer: 7 Touristen (ein befreundetes Ehepaar mit ihrem 17-jährigen Sohn, 2 Amerikanerinnen und wir), ein bewaffneter Guide und ein Koch. Bedingt durch Organisationsprobleme gab es keine Zeit, das Gepäck, dass wir bekommen hatten, gründlich auf Überflüssiges durchzusehen. Véro und ich hätten natürlich eins der beiden Zelte zurücklassen können. So waren wir viel zu schwer bepackt.
Schon bald stießen wir auf die erste Elefantengruppe, die wir in ca. 200 m Entfernung ausmachten. Unser Guide wies uns an, leise zu sein und uns vorsichtig zu bewegen. Ich, mit meiner unendlichen Afrika-Erfahrung (war ja immerhin schon mein 4. Aufenthalt), lächelte innerlich und dachte mir: "Der Gute zieht hier für die unbedarften Touris eine Show ab, naja, lass ihn." (Hatte ich doch erst wenige Tage vorher beim Spaziergang am Zambezi (außerhalb des NP) einen Elefanten mitten auf dem Weg an einem Busch fressen sehen. Ich bin dann hinten um den Elefanten rum - hätte ihm eigentlich auch ein Schwanzhaar ausreißen können, so entspannt kam er mir vor.)
Jedenfalls setzten wir unseren Marsch fort. Wir bewegten uns in einem engen, ausgetrockneten v-förmigen Flussbett, als wir wenig später einen einzelnen Elefanten in recht großer Entfernung (ca. 150 m) vor uns sahen. Wieder wies uns unser Guide an, leise zu sein und uns zurückzuziehen. Der Elefant kam auf uns zu, Guide und Koch machten Lärm, um ihn zu verscheuchen. Der Elefant näherte sich weiter, inzwischen laufend. Unser Guide schrie uns an: "Go back, go back!", legte das Gewehr an und schoss 2x. Der Elefant stürzte 5 m vor ihm zu Boden. Aus seiner Stirn sprudelten 2 Blutfontänen. Wir waren alle geschockt. Unser Freund fragte: "Der ist doch jetzt nicht tot?" Der Guide, ein sehr erfahrener "alter Hase", sagte immer wieder, dass er in seiner langen Laufbahn noch nie ein Tier habe töten müssen. (Er erklärte uns später, dass erstens die Elefanten in dieser Gegend sehr misstrauisch und scheu waren, da ein Jagdgebiet nicht weit war, und dass es sich zweitens bei dem Elefanten um einen Jungbullen gehandelt hatte, der dabei war, sich von seiner Herde abzunabeln, aber bei Gefahr und Stress instinktmäßig wieder in die Sicherheit seiner Herde zurückwollte. Und die war nun mal hinter uns.)
Dieses Erlebnis hat einen großen Schatten auf die restliche Safari geworfen, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Und die Moral von der Geschicht'?
1. Elefant ist nicht gleich Elefant
2. Walking Safaris haben ein ganz anderes Gefahrenpotenzial als Game-Drives im Auto.


LG aus HH (herrliches Aprilwetter 😕 ),

Karsten

PS: Sollte ich die Geschichte schon mal geschildert haben, bitte ich um Nachsicht 😗 !
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2018
4'451 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #2
Hi Karsten,
vielen lieben Dank, das Du Rücksicht nimmst auf den Camp Hwange Post. 🙂

Diese Erfahrungen können nicht genug gepostet werden, es sind ja auch neuere Forumsmitglieder hier. ich kenne Deine Geschichte noch nicht. 🙂

Für mich ist erstmal eine Walking Safari gestorben, obwohl ich eigentlich sowas vor hatte im nächsten Jahr. 😉

Ich werde erstmal abwarten wie diese Camp Hwange Geschichte sich darstellt. Was für mich eben unklar ist, wieso ausgerechnet den Guide ?

Sobald ich was heraus finde , werde ich es dann auch hier posten.

Liebe Grüße aus einem sonnigen und warmen Bayern
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2015
Themenstarter2'396 Beiträge · seit 201125. Aug. 2015 · #3
Hallo Cécile,

Du fragst:
Was für mich eben unklar ist, wieso ausgerechnet den Guide ?
Ich denke, er wird (wie unser Guide damals) sich schützend vor seine ihm anvertrauten Leute gestellt haben.
Was ich nicht verstehe: War er nicht bewaffnet? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wenn man zu Fuß im Bush Löwenspuren folgt. (Unser Guide hatte ein recht großkalibriges Gewehr.)

LG aus HH,

Karsten
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4'451 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #4
KarstenB schrieb:Hallo Cécile,

Du fragst:
Was für mich eben unklar ist, wieso ausgerechnet den Guide ?
Ich denke, er wird (wie unser Guide damals) sich schützend vor seine ihm anvertrauten Leute gestellt haben.
Was ich nicht verstehe: War er nicht bewaffnet? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wenn man zu Fuß im Bush Löwenspuren folgt. (Unser Guide hatte ein recht großkalibriges Gewehr.)

LG aus HH,

Karsten
Hi Karsten,
danke für die Erklärung. 🙂

Er war wohl zu nah ???? für den Löwenmann an sein Löwenrudel mit cubs. Das ist zu lesen in mein Update.

Da geht nichts mehr mit oder ohne Gewehr.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1'155 Beiträge · seit 200625. Aug. 2015 · #5
KarstenB schrieb:

Und die Moral von der Geschicht'?
1. Elefant ist nicht gleich Elefant
2. Walking Safaris haben ein ganz anderes Gefahrenpotenzial als Game-Drives im Auto.

....was man sich halt immer vor Augen halten sollte bei Walking Safaris und Mokoro Trips...

Elefanten töten jedes Jahr etwa 500 Menschen und das Hippo fast 3000...lg tom
383 Beiträge · seit 201325. Aug. 2015 · #6
Unsere erste organisierte Safari in Botswana 2012, zwei Nächte im Zelt auf einer Insel im Delta. Anreise natürlich mit Mokoro. Fusssafari, Guide natürlich ohne Gewehr. Ich dachte, außer paar Zebras und Giraffen gibt es hier nichts gefährliches. Bei dem Fußmarsch haben wir schon ein Elefantenbullen in ca. 200m Abstand gesehen. Beim zubereiten des Abendessens kam dann eine Herde Elefanten von ca. 10 Tieren auf unser Camp zu. Da das Licht nicht mehr so hell war, sagte ich meiner Frau sie solle mir das 70-200/2.8 Objektiv holen. Die 200mm waren mehr als Formatfüllend, so dicht waren sie. Die Guides hatten zu tun das Lagerfeuer so groß wie möglich zu halten. 😉 . Dies sollte die Tiere wahrscheinlich abhalten, näher zu kommen.
Naja, sie zogen dann friedlich am Camp vorbei. Damals habe ich mich mit meinen 50 Jahren wie kleiner Junge gefreut. Heute denke ich etwas anders. Kein rettender Jeep, ins Mokoro zu den Hippos war auch nicht erste Wahl. Das die nicht bewaffnet waren begreife ich bis heute nicht.
Ich war schon mal 1997 in Kenia. Damals war aussteigen aus dem Jeep nicht mal zum Pipi machen erlaubt, nur an befestigten zugelassenen Rastplätzen.

Wer von uns will schon das ein Tier sterben muß, weil wir unvorsichtig in sein Lebensraum eindringen!

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana
284 Beiträge · seit 201425. Aug. 2015 · #7
Holger_W schrieb:Das die nicht bewaffnet waren begreife ich bis heute nicht.
Ich war schon mal 1997 in Kenia. Damals war aussteigen aus dem Jeep nicht mal zum Pipi machen erlaubt, nur an befestigten zugelassenen Rastplätzen.
Die waren unbewaffnet, weil das Vorschrift ist in BW. In den Nationalparks in Botswana ist das Aussteigen auch absolut verboten, einerseits, andererseits sind die Camps nicht eingezäunt bzw. völlig im wilden.
Die Situation mit der Herde war doch völlig harmlos, ich hatte einbe ähnlich auch auf meiner ersten Safari, auch im Delta
Irgendwie erscheint mir das Verhalten des guides im ersten post nicht optimal, wenn er wusste, dass das ein Jungbulle war und das andere seine Herde, dann hätte er die Gruppe doch aus der Fluchrichtung bringen müssen und nicht den Elefanten durch Lärm weiter erschrecken, so dass der noch schneller zur Herde will. Lässt sich aber hinterher leichter sagen als in der Situation.
Auch die Löwengeschichte ist eigenartig, auf den Fußsafaris auf denen ich war wäre kein Guide auf die Idee gekommen Löwenspuren zu den Verursachern zu folgen.
Meistens wird auch großer Abstand zu den Tieren gehalten, so nah wie im Auto kommt man nich ran. In Matopos hab ich mal eine walking safari zu den Nashörnern gemacht, der guide führt einem bis auf ein paar Meter ran. Das klingt ziemlich gefährlich, aber der guide war echt genial und kannte jedes einzelne der Nashörner ganz genau und hat genau beachtet wann sie unruhig wurden, und wo man besser nicht näher geht. Der hatte auch ein Gewehr dabei, meinte aber gleich zu beginn, dass das nur für Warnschüsse zum Abschrecken ist, weil Menschen gibts viel meh als Nashörner...
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
Themenstarter2'396 Beiträge · seit 201125. Aug. 2015 · #8
Hallo Matthias,
Irgendwie erscheint mir das Verhalten des guides im ersten post nicht optimal, wenn er wusste, dass das ein Jungbulle war und das andere seine Herde, dann hätte er die Gruppe doch aus der Fluchrichtung bringen müssen
Dieser Guide war der Chefausbilder für die zimbabwischen Guides, von daher denke ich, dass er wusste, was er tat. Uns aus der Fluchtrichtung zu bringen war leider nicht möglich. Wie ich schrieb, befanden wir uns in einem v-förmigen Tal. Die Talseiten wären wir mit unserem schweren Gepäck so schnell gar nicht hoch gekommen. (Und Elefanten sind sehr, sehr schnell!)

LG aus HH,

Karsten
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zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2015
Gast25. Aug. 2015 · #9
Ich halte überhaupt nichts von Walking Safaris. Dabei geht es doch nur darum, den Touries irgendwie noch Geld aus der Tasche zu ziehen und ihren Drang nach Thrill zu erfüllen. Gefährlich ist es allemal, wenn selbst erfahrene Field-Guides Fehler machen. Nicht nur für den Tourie, sondern auch für das Tier, denn wenn der Guide einen Fehler gemacht hat, knallt er halt das Tier ab. Eine scheinheilige Begründung wird es immer geben!

Hurryup und weg.....
1'155 Beiträge · seit 200626. Aug. 2015 · #10
_Matthias_ schrieb:
Holger_W schrieb:Das die nicht bewaffnet waren begreife ich bis heute nicht.
Ich war schon mal 1997 in Kenia. Damals war aussteigen aus dem Jeep nicht mal zum Pipi machen erlaubt, nur an befestigten zugelassenen Rastplätzen.
Die waren unbewaffnet, weil das Vorschrift ist in BW. In den Nationalparks in Botswana ist das Aussteigen auch absolut verboten.
...das stimmt so nicht ganz. Ein Kollege von mir betreibt eine Lodge im Okavango. Die haben immer bewaffnete Guides dabei, wie im Bild unten am Kwai.

Und von wo ist die Information, dass man in den NP in Botswana das Auto nicht verlassen darf...? Steht jedenfalls nicht in den Park Regel so viel mir bekannt ist...lg tom
h8db7b2b.JPG
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2015
383 Beiträge · seit 201326. Aug. 2015 · #11
Tomcat schrieb:
_Matthias_ schrieb:
Holger_W schrieb:Das die nicht bewaffnet waren begreife ich bis heute nicht.
Ich war schon mal 1997 in Kenia. Damals war aussteigen aus dem Jeep nicht mal zum Pipi machen erlaubt, nur an befestigten zugelassenen Rastplätzen.
Und von wo ist die Information, dass man in den NP in Botswana das Auto nicht verlassen darf...? Steht jedenfalls nicht in den Park Regel so viel mir bekannt ist...lg tom
]
Ich schrieb: 1997 in Kenia, durften wir das Auto nicht verlassen. Zumindest in der Masai Mara!

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2015
1'155 Beiträge · seit 200626. Aug. 2015 · #12
Hallo Holger

Kleines Missverständis ...mein Kommentar war betreffend der Aussage von -Matthisas ...lg tom
_Matthias_ schrieb:

Die waren unbewaffnet, weil das Vorschrift ist in BW. In den Nationalparks in Botswana ist das Aussteigen auch absolut verboten, einerseits,

127 Beiträge · seit 201126. Aug. 2015 · #13
hurryup schrieb:Ich halte überhaupt nichts von Walking Safaris. Dabei geht es doch nur darum, den Touries irgendwie noch Geld aus der Tasche zu ziehen und ihren Drang nach Thrill zu erfüllen. Gefährlich ist es allemal, wenn selbst erfahrene Field-Guides Fehler machen. Nicht nur für den Tourie, sondern auch für das Tier, denn wenn der Guide einen Fehler gemacht hat, knallt er halt das Tier ab. Eine scheinheilige Begründung wird es immer geben!

Hurryup und weg.....
Dem müssen wir widersprechen. 😐 Wir haben im April/Mai 2015 2 Walking Safaris im Timbavati GR sowie 1 im Krüger bei Lower Sabie gemacht. Bei diesen Touren geht es eben nicht darum die Big 5 zu sehen (oder sonstige gefährliche Tiere) sondern um die "kleinen" Sachen: Pflanzen- und Baumkunde, Insekten, Spuren lesen, Überlebens-Tipps und Tricks... und vor allem das Privileg zu genießen, der Natur nah zu sein... 😄 Alle Guides (auch bei den Touren in den vergangenen Jahren) waren immer professionell und super vorsichtig. Klar, es ist nicht billig, aber keine Abzocke. 😎 Sicherlich ist Botswana noch etwas "wilder"... Da waren wir noch nicht. In Südafrika jedenfalls werden wir wieder zu Fuß solche Touren machen. 😉 😗
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Gast26. Aug. 2015 · #14
Sorry Judela,

ich bezog mich auch auf die Walking Safaris um Tieren möglichst nah zu kommen. Warum sollte man das wollen? Tolle Fotos, einzigartiges Erlebnis oder was? Letztendlich leidet das Tier darunter, weil wir in ihren Lebensraum (bewaffnet) eindringen. Da nützt auch ein vermeintlich guter Guide nichts....
Auch wenn es komisch klingt, aber ich finde es letztendlich gut, dass es ein Restrisiko gibt. Da soll sich dann aber auch niemand beschweren....

Hurryup und weg....
1'155 Beiträge · seit 200627. Aug. 2015 · #15
hurryup schrieb:Sorry Judela,

ich bezog mich auch auf die Walking Safaris um Tieren möglichst nah zu kommen. Warum sollte man das wollen? Tolle Fotos, einzigartiges Erlebnis oder was? Letztendlich leidet das Tier darunter, weil wir in ihren Lebensraum (bewaffnet) eindringen. Da nützt auch ein vermeintlich guter Guide nichts....
Auch wenn es komisch klingt, aber ich finde es letztendlich gut, dass es ein Restrisiko gibt. Da soll sich dann aber auch niemand beschweren....

Hurryup und weg....
hallo hurryup...ich laufe oft stundenlang durch den busch -wo es erlaubt ist-...und no worries ...unbewaffnet...risiko ist immer dabei wie du schreibsts -wie auch beim bergsteigen- beim bushwalking geht es mir eigentlich nicht darum den tieren so nah wie möglich zu kommen sondern den busch mit all seinen facetten hautnah zu erleben... wenn du mal ein field training gemacht hast wirst du sehen, dass es viel zu entdecken gibt..das versuchen jewieils auch die guides zu vemitteln...ob es jetzt nachhaltiger ist stundenlang mit dem auto durch die gegend zu fahren oder ein paar km durch den busch zu wandern sei in den raum gestellt...lg tom
284 Beiträge · seit 201427. Aug. 2015 · #16
Tomcat schrieb:
...das stimmt so nicht ganz. Ein Kollege von mir betreibt eine Lodge im Okavango. Die haben immer bewaffnete Guides dabei, wie im Bild unten am Kwai.
Du hast recht, "The Professional Guide who conducts Walking Safaris and animal back Safaris is authorized to carry firearms on Safaris both inside and outside National Parks." Und weil der walking Teil bei längeren Touren ohne homebase schwindend gering ist dürfen die guides dann auch nicht bewaffnet sein.
Tomcat schrieb:Und von wo ist die Information, dass man in den NP in Botswana das Auto nicht verlassen darf...? Steht jedenfalls nicht in den Park Regel so viel mir bekannt ist...lg tom
Wurde uns immer gesagt und entsprechend camp sites angesteuert, insbesondere in Ranger-reichen Gegenden. Kann natürlich sein, dass das falsche Info war, aber eigentlich gabs dafür keinen Grund, weil auf den private campsites wars ja auch nicht anders als sonst im Park und da durfte man natürlich raus. Von daher bin ich davon ausgegangen, dass das stimmt.
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