Angola, eine Reise wert?

88 Antworten · 30,8k Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2015 von lilytrotter
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Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #1
Ist Angola, eine Reise wert?


Angola hatten wir nie bereisen können, damals, als wir in den 80ern im Kongo (Zaire) waren, war Krieg in Angola. Die Angolaner hatten zwar ihre Unabhängigkeit erlangt, aber…




Nun, nach vielem Ungeklärten (Visumsbeschaffung, Letter of Invitation Ja/Nein... usw.) , zeigte es sich doch letztlich recht simpel für uns Deutsche ein Touristenvisum zu erhalten und so planten wir fleißig (touristische Info ist ja nicht soo dicke übers Land)
Wir sind mit zwei Fahrzeugen (4 Personen) gefahren, weil wir im einsamen Süden (Iona NP) unterwegs sein wollten und weil es auch Spaß bringt: Die Abende in der absoluten Einsamkeit sind sehr nett und man hat viel zu quatschen und zu lachen.

Fazit:
- Angola ist sehr interessant.
- Die Menschen sind sehr nett und unaufdringlich. Wir haben uns sicher gefühlt.
- Angola ist nichts für Anfänger, man muss in der Lage sein, komplett autark zu reisen.
- Eine touristische Infrastruktur existiert quasi nicht.
- Angola hat ein Problem mit Reichtum/Armut/Wirtschaft. Stichwort: Raubtierkapitalismus unter MPLA Fahnen
- Wir halten den Straßenverkehr in Angola für sehr gefährlich: viele 40Tonner auf z.T. Potholestraßen, die einem zu häufig auf der eigenen Spur entgegenkommen...)
- In Restaurants: exorbitant teures Essen – und leider meist „mittelmäßige“ Qualität (vorsichtig ausgedrückt ...)
- Angola hat ein Müllproblem: verdreckte Dörfer und Städte, es stinkt.

Nach drei Wochen waren wir froh im „sauberen und verlässlich geregelten“ Namibia zurück zu sein 😎 – das hätten wir von uns nie gedacht, dass uns das mal so gehen würde, 😄 - aber Angola hat uns letztlich gestunken, im wahrsten Sinne des Wortes.


Angola war eine sehr interessante Erfahrung und zum Glück ist bei uns alles gut gegangen.
Gott sei Dank!!

Wir werden nie wieder dort hin fahren und können es auch niemandem empfehlen!
...denn Angola hat ein Problem, das uns zuvor nicht bekannt war und das sich auch nicht mal eben so recherchieren lässt.

In Windhoek erfuhren wir von einem Insider, dass im Falle eines Unfalls (auch bei einer nur sehr geringfügigen Verletzung einer Person) der Mob den Fahrzeugführer aus dem Fahrzeug zieht und prügelt, - zu Tode prügelt, zu Tode steinigt, wenn die Polizei nicht rechtzeitig schafft, einzuschreiten!
Er selber habe 1 Freund und 2 Bekannte auf diese abartige Weise verloren, in den letzten 6 Jahren.

Freunde von uns bestätigten auf Nachfrage, dass sie auch schon mal davon gehört hätten. Aber man hat solche Sachen ja nicht immer parat, wenn man nicht durch Erzählungen plötzlich daran erinnert wird.
Die Info komplettierte sich.
Im Netz recherchiert, fand ich die Bestätigung zweier Fälle: im einen Fall wurde der Fahrer gesteinigt, im anderen Fall konnte der schon mit Benzin übergossenen Fahrer von der Polizei gerettet werden, bevor der Mob ihn anzünden konnte – sein Fahrzeug zerlegten sie daraufhin...



Nicht versichert sein, ist die eine Sache, das weiß man, dass man dort unversichert fährt, keine KFZ-Versicherung versichert Angola.
Aber der Wut des Mob ausgesetzt sein – nein, dazu fehlt uns der Mut
– und das ist auch gut so.
Wir lieben das Leben.

Der Straßenverkehr ist dort einfach zu gefährlich, als dass man ausschließen könnte, dass auf einer Reise mal was passiert, - auch bei noch so großer Vorsicht.



Gruß lilytrotter
Zitierenzuletzt bearbeitet 23. Aug. 2015Original ↗
132 Beiträge · seit 201323. Aug. 2015 · #2
Hallo lilytrotter,
vielen Dank für dein Fazit Eurer Reise.

Wenn ich das richtig verfolgt habe, bist du schon seit mindestens 2012 gedanklich intensiver mit der Reise beschäftigt.
Schade, dass dein lang verfolgter und nun umgesetzter Wunsch so einen Abschluss gefunden hat.

Nun würde mich, vielleicht auch andere hier im Forum, interessieren, wie der Verlauf der Reise war, wann, wo, du das erste Mal das Gefühl hattest, "nein, das ist nicht (oder noch nicht) mein Land".

Kannst du dir vorstellen, vielleicht wenn sich der Frust etwas gelegt hat, einen Reisebericht zu schreiben?

Nicht dass wir uns missverstehen, ich teile viele viele Deiner Punkte, aber ich tue mich schwer damit, aktuell an Angola als Reiseland einfach einen "Haken" zu machen. Vielleicht ist es auf Grund deiner Erfahrungen möglich, die Rahmenbedingungen besser zu definieren. Wenn jemand nach Angola reisen will, dann......

Natürlich möchte ich auch Bilder sehen 🙂 🙂 🙂

Liebe Grüße

Peter


Strassenkind
Zitierenzuletzt bearbeitet 23. Aug. 2015Original ↗
1'920 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #3
Hi Lily

Nicht dass ich die Sehnsucht hätte nach Angola zu reisen, bin ich über solche Erfahrungsberichte empfänglich, da es nicht der allgemeine Mainstream ist.

Auch ich würde mich zumindestens über ein paar Bilder freuen, geil wäre es allerdings, wenn du einen kleine RB reinstellen könntest.

Lg
2'779 Beiträge · seit 200723. Aug. 2015 · #4
liebe lilytrotter
Danke für die offene Darstellung deiner Eindrücke. Es tut mir leid zu lesen dass dein Fazit so negativ ausgefallen ist für Angola als Reiseziel für Selbstfahrer. Glücklicherweise ist bei euch nichts dergleichen passiert.
Auch ich würde mich über einen kleinen Bericht freuen, denn Angola steht auf meiner bucket-list trotzdem ich mehr Angst vor Menschen als vor wilden Tieren habe.
Viele Grüsse
leona
Zitierenzuletzt bearbeitet 23. Aug. 2015Original ↗
8'049 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #5
Hallo Lillytrotter,

Ich gehöre auch zu den Fomis die Genaueres erfahren möchten! 😎

Auch ich würde mich auf einen kleinen Reisebericht sehr freuen. 🙂

Liebe Grüsse
Annick
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200824. Aug. 2015 · #6
Hallo, strassenkind,

hmm, vielleicht ist es auch Frust? - mehr aber empfinden wir Traurigkeit.
– und Abscheu und Angst vor Lynchjustiz.
An mangelnder Vorbereitung hat es sicher nicht gelegen... 😉
Herzlichen Dank nochmals für deinen Input!

Angola ist leider nicht unser „Lieblingsland“ geworden, da helfen auch die schönen Seiten des Landes nicht.
Dabei haben wir eigentlich ziemlich viele der empfohlenen Sehenswürdigkeiten besucht und sind auch mit unserer Reise selbst und unserer Reiseart recht zufrieden.
Wir haben viel Interessantes gesehen und erlebt, aber wir sind nicht glücklich, wie sonst nach unseren Reisen.
Dafür gibt es kein auslösendes Moment, kein Schlüsselerlebnis im Land. Es summierte sich einfach: Das Nette, Fröhliche, Bunte, Hübsche wurde permanent von Gestank und Müll, exorbitanten Preisen, Häuserruinen und Potholes überlagert...

Wir können uns an kein afrikanisches Land entsinnen (und wir kennen die meisten), bei dem die Gegensätze derart extrem aufeinanderprallen, an kein Land mit einer derartigen Polizeipräsenz wie Angola: in jedem kleinen Dorf, an jeder Ecke in der Städten stehen sie, - ein Polizeistaat;
- Glitzernder Reichtum und Protzen neben Gestank und Bettelarmut;
- Freundlichkeit und Zurückhaltung der Bevölkerung machen das wiederholte Auftreten von Lynchjustiz bei Unfällen zur Chimäre.

Wir werden vielleicht nach einer Weile besser trennen können, zwischen den schönen und den störenden Eindrücken.
Mal sehen, dann werden wir auch gern darüber schreiben. Und Bilder geben ja auch immer nur einen sehr kleinen bunten Ausschnitt her – und speziell wir haben immer etwas Scheu sehr private Bilder öffentlich zu zeigen – die anderen, üblichen Bilder kann man ja überall im Netz sehen: Stichwort eingeben und schwupps, hat man zu allem ein Bild.


Erst einmal soll als Info reichen, was wir im Moment als Wichtigstes erachten:
Alles was man in Angola sehen und erleben kann, ist es unseres Erachtens nicht Wert, sich in die Gefahr zu begeben, der Lynchjustiz zum Opfer zu fallen. Ein Mini-Unfall reicht, es braucht nur jemand gegen deinen Kotflügel stoßen, mit seinem chinesischen Moped umfallen und sich den Kopf stoßen, der nicht Helm-geschützt ist...
Es ist uns ein Rätsel, dass das Auswärtige Amt zu dem Thema keine Warnung ausspricht. Es ist kein neues Problem.

„Rahmenbedingung“ für eine erneute Angolareise wäre: Nie wieder in Angola selber am Steuer. Also: Nicht als Selbstfahrer/ohne eigenes Auto.
... vielleicht mal als Senior-Experts, die sich fahren lassen... 😉 🙂

Gruß lilytrotter



Hallo, Bloke,

ja, mainstream ist das Reisen in Angola wirklich nicht grad... 😄
aber wir müssen dich erst einmal vertrösten, mit einem Bericht, so sehr wir deine Anfrage verstehen, lesen wir doch selber sehr gern über ungewöhnliche Reisen.

Grüßle



Hallo, La Leona,

ja, ich hatte schon gelesen, dass auch du an Angola interessiert bist.
Kann ich gut verstehen, denn es gibt dort keine ausgetretenen Touristenpfade, es existiert ja quasi kein Tourismus.
Und bis wir nach der Reise in Windhoek von der praktizierten Lynchjustiz gehört hatten, konnten wir uns durchaus vorstellen, noch einmal dorthin zu reisen. Damit haben wir allerdings abgeschlossen, als wir nun auch noch die Bestätigung im Internet lasen.
http://www.sol.pt/noticia/108243

http://www.autoportal.iol.pt/desporto/velocidade-desporto/acidente-em-angola-populares-tentam-queimar-vivo-piloto-portugues

Du schreibst, dass du vor Menschen mehr Angst hast, als vor wilden Tieren.
Ja, - vor solchen Ausbrüchen des Mob muss man Angst haben! Da kann die Bevölkerung ansonsten noch so nett sein.
Vor „wilden“ Tieren braucht man sich in Angola sowieso nicht zu fürchten: alles aufgegessen...
Am Calueque und auf dem Weg nach Oncocua haben wir nicht einmal einen Vogel gehört, geschweige gesehen... 😐

Grüßle



Hallo, Annick,

leider wird es so schnell nix, mit einem Bericht.
Aber, schaun mer mal.

Grüßle
Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Apr. 2016Original ↗
6'360 Beiträge · seit 201124. Aug. 2015 · #7
Hoi lilytrotter
lilytrotter schrieb:leider wird es so schnell nix, mit einem Bericht.
Aber, schaun mer mal.
Würd mich freuen wenn Dein 'schaun mer mal' uns doch noch einen kleinen Bericht bescheren sollte...aber auch bei einem Ausführlichen werd ich Dir nicht böse.... 😉 😎 😄
Danke schonmal für die bisherigen Infos!
143 Beiträge · seit 200824. Aug. 2015 · #8
Hallo Lillytrotter, ehrenwerte Selbstfahrergemeinde,

am 27. Januar 2012 hatte ich mich hier aus dem Forum eigentlich „abgemeldet“.
http://www.namibia-forum.ch/forum/133-mitglieder/221950-macht-weiter-so-im-forum.html

Ein Freund machte mich jedoch heute auf diesen „Fred“ hier aufmerksam. Gelinde gesagt, liebe Lillytrotter, bin ich etwas geschockt über Deine subjektiv-negativen Ausführungen zu Angola.
Zum Thema „Reiseland Angola“ fühle ich mich aber berufen etwas subjektiv-positives aus erster Hand hier in diesem „Forum der Selbstfahrer“ zur Kenntnis zu geben:

Ich bereise seit 2010 regelmäßig unser nördliches Nachbarland! Bis zu drei Mal pro Jahr schaffe ich es, deutschsprachigen Europäern und Deutsch-Namibiern dieses Land positiv zu vermitteln. Es gibt sogar Gäste, die nun nach mittlerweile fünf Jahren erneut mitfahren möchten, …einfach um die rasante Entwicklung dieses Landes und die vielen (vor allem: positiven!!!) Veränderungen nochmals miterleben zu dürfen. Das Erlebnisspektrum dieser Reisen beschränke ich keinesfalls auf den menschenleeren und Namibia-ähnlichen Süden Angolas. Nein, ganz bewußt besuchen wir auch angolanische Städte, durchfahren wir die Armenviertel, halten wir uns einen ganzen Tag in der Riesenmetropole Luanda auf und treten wir in den direkten Kontakt mit der Bevölkerung! Die landschaftlichen Schönheiten, die sehr speziellen Landschaftsformen der kontinentalen Bruchkante, die kilometerlangen, teilweise menschenleeren und palmengesäumten Strände, die mittelalterlichen portugiesischen Ruinen, das tropische Hochland und ach sooo vieles mehr an nachhaltigen Erlebnisformen in Angola, kann ich gar nicht alle aufzählen!

Eines jedoch möchte ich hervorheben: Die Menschen Angolas sind die freundlichsten, umgänglichsten und vor allem friedlichsten Afrikaner dieses Kontinents! Überall wird man begrüßt, angelacht, freundlich und zurückhalten befragt nach dem Wohin und Woher. Wird man spontan als Tourist erkannt, dann gibt es zumindest ein „Daumen hoch“ oder gar einen lauten Gruß von Auto zu Auto, auch wenn man gerade mit 80 km/h unterwegs ist. Übernachtungen in Angola sind überhaupt kein Problem! Überall darf man sein Übernachtungslager aufschlagen, …wenn man sich bei den örtlichen Autoritäten angemeldet hat. Dabei handelt es sich um Polizeistationen, Chiefs, Grundstückseigentümer oder einfach Menschen, die dort vor Ort leben. Man wird weitergeleitet bis man beim „Oberen“ angekommen ist. Nie (!!!) wurde mein Wunsch nach Übernachtung bisher abgelehnt! Oft kamen spontan die Bewohner zu uns und brachten sogar Willkommensgeschenke. Nie wurden wir angebettelt, …auch wenn man des Öfteren merkte, wie ein Blick in den mit Getränken gefüllten Kühlschrank einen sehnsüchtigen Ausdruck bekam. Mit einer Dose des berühmten amerikanischen „Freiheitsgetränkes“ kann man sich dann fast alle Türen öffnen.

Ich könnte hier ein Buch über die positiven Seiten Angolas füllen! Ein paar Dinge bezüglich der mainstreamgesteuerten Angstthemen zu Verkehr, Gewalt, Minen und „Dreck“ möchte ich aber noch ausführen:

Der Verkehr unterscheidet sich bis auf den Rechtsverkehr nicht von dem Chaos in Ostafrika! Den alltäglichen Verkehrsinfarkt in Daressalam finde ich schrecklicher als das „Irgendwiegehtesschonvoran“ in Luanda! Die Polizei ist die absolute Autorität im Verkehr und besitzt die Oberhand in der Stadt und auf dem Lande. Polizeikontrollen sind korrekt und freundlich! Gibt man sich als Tourist zu erkennen, tritt man entsprechend freundlich auf und hat man ein paar „brückenschlagende“ Floskeln in Portugiesisch „in petto“, so gibt es keinerlei Probleme! Südafrikaner sind in Angola allerdings noch nicht so beliebt. Fährt man mit einer südafrikanischen Registration umher, so sollte man zuerst darauf hinweisen, daß man KEIN Bure ist. Hingegen wird man als „Alemão“ hoch angesehen, der gute alte W50-Lastwagen aus der DDR gelobt, …und auch schon einmal die „República Democrática Alemã“ mit einem lauten „VIVA“ gehuldigt.

Auch Unfälle habe ich schon erlebt, …allerdings war ich in keinen selbst verwickelt! Aber gesteinigt wurde niemand! Es gab auch nirgendwo einen Mob, der den/die Fahrer gelyncht hat. Auch wurde kein Fahrzeug von „bösen Angolanern“ angezündet! Solche „Meldungen“ sollte der an Angola interessierte mit einer entsprechenden Distanz zur Kenntnis nehmen.

Der Aufbau des Straßennetzes geschieht rasant! Die 60 km hier in Namibia von Windhuk nach Okahandja wären in Angola schon längst fertig! Dort baut man 200 km in einem Jahr! Überall gibt es neue Teerstraßen! Auf dem Lande werden neue Straßen gebaut um entlegene Gebiete an das Straßennetz anzuschließen. Noch 2010 hatte ich mit einem Achsenbruch an meinem Anhänger wegen der schlechten Straßenverhältnisse zu kämpfen! Ab sofort könnte ich Angola auch mit einem normalen 2x4 befahren. Eine Route nur über Teer ist durchaus machbar!

Der Dreck nimmt auch ab! Die müllentsorgende Infrastruktur hat gerade in den letzten zwei Jahren enorme Fortschritte gemacht. In vielen Städten stehen nun Mülltonnen! Viele sogenannte „Slums“ sind tatsächlich vom Müll vor den vielen Haustüren befreit worden. Sehr deutlich kann man dies in Lobito sehen, wo ich bisher immer besonders auf das Müllproblem in Angola hinweisen konnte. Mittlerweile kann ich meinen Gästen zeigen, wie das Müllproblem in einem afrikanischen Land gelöst wird!

Minenfelder kann ich meinen Gästen auf der mir bekannten Route seit einem Jahr nicht mehr zeigen! „Menschen gegen Minen“ (MgM) sind zwar noch aktiv. Die von der Bevölkerung herbeigesehnten und wohlbekannten Camps sind jedoch nicht mehr auf meinen Routen zu sehen. Zuletzt war bei den Calandula Wasserfällen, unweit der Stadt Malanje, noch ein Camp zu sehen. Auch waren altes Kriegsgerät bisher immer kleine Attraktionen auf meinen Rundreisen. Besonders im letzten Jahr wurden viele alte Schrottplätze „entsorgt“, …wahrscheinlich dem Rohstoffkreislauf in China wieder zugeführt.

Ich hoffe, daß ich die hier publizierten negativen „Erfahrungen“ von Lillytrotter etwas relativieren konnte! Insgeheim hoffe ich in egoistischer Weise, daß sich kein pauschaler Tourismus in Angola etablieren wird. Dieses Land ist zu schön, zu friedlich und zu unerschlossen hierfür. Zukünftig müßte man dann auf vollen Campsites übernachten. Wer kann sich noch an die schönen und touristisch jungfräulichen Zeiten in „Südwest“ erinnern, …als es hier noch „Krieg“ gab? Jungfräulich ist hierzulande nur noch das Kaokoveld, …aber auch hier machen sich Wilderness & co. mehr und mehr breit, …man achte nur auf die Gebiete am Hoanib, wo man seit kurzem viele „No Entry“- Schilder vorfindet.

Ich liebe Angola!

Grüße aus Windhuk, Olli

p.s. In einem anderen Forum hatte ich einmal Bilder in einem Beitrag über Angola „gepostet“. Wer sich interessiert, der kann ja einmal hineinschauen:
http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/phpBB3/viewtopic.php?f=18&t=47395
7'275 Beiträge · seit 200624. Aug. 2015 · #9
Danke für Deine Infos!

Angola ist eines der Länder, die auf meiner "Liste" stehen. Schön, dass ich hier beide Sichtweisen kennenlernen kann.

Gruß
Wolfgang
2'779 Beiträge · seit 200724. Aug. 2015 · #10
Liebe lilytrotter
die beiden Zeitungsartikel 1x zur Steinigung des 60 jährigen Portugiesen der ein Kind überfahren hatte und 1x die Rachesucht mit Anzünden eines Autorennfahrers sind beides Beispiele tragischer Lynchjustizen. Leider gibt es solche auch anderswo, zum Beispiel in Bolivien. Völlig spontan entstehen improvisierte Strassensperren und man wird von Dorfbewohnern angehalten und mit Steinen beworfen auch wenn man gar nichts getan hat, man war nur am falschen Tag am falschen Ort und tappte in irgend einen Minenarbeiterkonflikt oder Cocalero-Konflikt. Ich habe dies sogar selbst erlebt auf der Hauptstrasse kurz vor Potosi. Es hagelt dann plötzlich auf dich nieder und du hast keine Ahnung warum. Schnell reagieren und über Stock und Stein mit einem U-turn flüchten ist das Einzige was man tun kann. Es gibt Erfahrungsberichte von Touristen im Netz, Leute die tagelang hospitalisiert werden mussten. Denn erstaulich ist dass es den Einheimischen nicht primär um Raub ging, sondern um Gewalt und Wut.

Wenn man nun noch zusätzlich in einen Verkehrsunfall verwickelt ist, dann kann es brutal bis zum tragischen Ende des Fahrers führen. Vor vielen Jahren (1980er) wurde ich speziell vor Tunesien- und Keniaeinsätzen von meinem damaligen Arbeitgeber entsprechend gebrieft: Als AutofahrerIn niemals anhalten bei einem Verkehrsunfall, keine Hilfe leisten an Verletzte, sondern Gaspedal durchtreten und weiterfahren!

Ich bin damals zusammengerechnet etwa drei Jahre in Afrika beruflich auf miesen Strassen unfallfrei als junge weisse Frau alleine Auto gefahren. Einer Kollegin hingegen ist genau das passiert wovor man uns gewarnt hatte, und sie hat nie verarbeiten können jemanden angefahren zu haben ohne zu wissen wie es dem Menschen erging danach, ohne Hilfe geleistet zu haben weil sie geflüchtet ist um ihre eigene Haut zu retten vor eventueller Lynchjustiz.

Die ultimate Frage ist ob man sich in Länder wie Angola und Bolivien selbstfahrend getraut oder nicht. Mir jedenfalls hast du die Augen zu Angola sehr geöffnet, Danke! Denn weil das Land ein Traumziel für mich ist, werde ich auch negative Berichte aufmerksam lesen, nicht nur die positiven.

Viele Grüsse
Leona
562 Beiträge · seit 201324. Aug. 2015 · #11
Angola steht auch bei mir auf der to-do-Wunschliste, dabei insbesondere - wie Olli anmerkte - bevor es erschlossen und zum Massentouristenziel wird. Bis dahin wird sicherlich noch Zeit vergehen. Allerdings dürften bis es soweit ist, mangelnde verlässliche Informationen das Hauptproblem sein.
Gerade aber deshalb finde ich auch sehr subjektive Berichte durchaus interessant, denn bis Angola Mainstream wird, bleiben nun einmal nur Einzelerfahrungen. Die Kunst wird es sein, daraus ein halbwegs verlässliches Gesamtbild zu stricken....

LG Mogambo
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #12
Ei, der Olli!
Du fährst ja mit einem netten alten Magirus! Für wie viele Leute ist denn Platz in deinem Oldtimer?

Schade, dass du dich nicht schon vor 2012 (oder auch in der Zwischenzeit) so informativ zu Angola geäußert hast!
Das wäre für die vielen Selbstfahrer hier, die so viele Fragen zu Angola hatten und noch immer haben, eine tolle Sache gewesen. Dann hätte man sich auch nicht jahrelang diese blöde Frage stellen müssen: Muss man über einen Veranstalter buchen, um diesen angeblich notwendigen „Letter of Invitation“ zu kriegen? Ja oder nein?
Du hättest diesen Punkt ganz einfach beantworten können: „Nein, liebe Selbstfahrergemeinde, jeder kann dort in Angola frei reisen, als Bürger der BRD muss man für ein Touristenvisum keine solche Einladung vorweisen! Ihr beantragt ganz einfach euer Touristenvsum beim Generalkonsulat der Republik Angola in Frankfurt, folgt den dortigen Vorgaben, bereitet euch gut vor, plant eure Reise und fahrt! Seht euch das schöne Land an! Ihr könnt dort frei reisen, die Menschen sind sehr freundlich, es gibt zwar keine touristische Infrastruktur, doch man kann sich überall auch wild hinstellen, palmengesäumte einsame Strände, beste Badezeit im ...“ ... und so weiter.
Das wäre doch gut möglich gewesen, das hättest du uns allen ebenso begeistert schreiben können, wie du es jetzt machst.
Wir wären dann sofort gefahren, denn wir standen schon seit Jahren in den „Startlöchern“.


Im Kern beschreibst du ja kaum anderes als ich, nur sind deine Interpretationen andere.
Und ich wiederhole gern, was ich anfänglich schon schrieb: Wir erlebten Angola als ein sehr interessantes Land und die Bevölkerung in Angola ist sehr freundlich!


Was die Fälle von Lynchjustiz angeht (und das ist durchaus von „Steineschmeißern“, den man sich entziehen kann zu unterscheiden), - da können wir ebenso, wie du keine persönlichen Erlebnisse berichten, allerdings lebt und arbeitet derjenige, der uns das erzählte, seit 6 Jahren in Angola.

Gruß lilytrotter
Zitierenzuletzt bearbeitet 25. Aug. 2015Original ↗
132 Beiträge · seit 201325. Aug. 2015 · #13
nicht als Werbung gedacht, nur als Info

Ich habe folgenden Anbieter für Angolareisen entdeckt:

Angola

@Olli ist das dein Magirus?

Gruß

strassenkind
7'275 Beiträge · seit 200625. Aug. 2015 · #14
... mal 'ne Frage zur Verständigung.
Trifft man hin und wieder auf Leute, die Englisch sprechen oder wird es ohne Portugiesisch schwierig?

Letztlich kommt man natürlich überall klar, aber es ist schöner, wenn man sich mit den Menschen auch unterhalten kann.

Und der Leba-Pass scheint ja ein echtes Highlight zu sein. Für die Abfahrt packt man wohl am besten noch mal 'nen Satz Bremsgummis ein. 😉

Gruß
Wolfgang
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #15
Portugiesischkenntnisse halten wir für notwendig.
2 kleine Portugiesisch-Sprachkurse zuvor machen den Urlaub dann sehr viel netter und bilden die Grundlage für gute Kontaktmöglichkeiten im Land (und können einem mit Sicherheit auch bei eventuell auftretenden Problemen helfen).
Ich hätte mir einige Situationen ohne Portugiesischkenntnisse nicht vorstellen mögen.

Ich erweitere mal meinen kurz geratenen Post nachträglich:
also, hin und wieder trifft man schon auf Leute die Englisch sprechen, nicht aber die einfache Bevölkerung. Auch nicht die Polizei oder die Grenzbeamten.
Selten mal einer im Hotel.
Eher die neue Elite und die jungen Studenten/Studentinnen.

Du liebst ja auch den Kontakt zur einfachen Bevölkerung, das ist ja das Salz in der Suppe einer solchen Reise. Es ist so klasse, wenn man sich mit den Menschen am Straßenrand unterhalten kann, beim Einkauf, bei den Nachtplätzen. Das geht in Angola nur mit Portugiesisch.

Die Serra da Leba ist am Tage halt ein steiler Pass, Holzschnitzer und Gemüseverkäufer säumen ihn. Überall hängen auch 20 Eier im Plastikbeutel und Manjokbier 😄
Wenn man sich am Nachmittag die Zeit nimmt, dort oben am Aussichtspunkt zu verweilen, hat man die schönste Stimmung - ...wenn man zufällig geschafft hat, die kleinen bettelnden Rotznasen mit guter Laune zu versorgen. Die Horde da oben am Platze ist nicht ohne und kann ganz schön nerven. 🤨

Gruß lilytrotter
Zitierenzuletzt bearbeitet 25. Aug. 2015Original ↗
143 Beiträge · seit 200825. Aug. 2015 · #16
Ehrenwerte Selbstfahrergemeinde,

ich beabsichtige nicht hier in diesem Kreise wieder als „Fachmann“ einzusteigen! Wer sich über Angola erkundigen möchte, der wird im WWW sehr wohl fündig! Es ist das Schöne am WWW, daß man sich dort auch abseits des „Mainstreams“ informieren und bewegen kann, …insofern man dies nur möchte! Liebe Lillytrotter, hierzu hättest Du die Möglichkeiten gehabt. Ich fühle mich nicht für das Informationsdefizit der Forumsmitglieder im „Namibia-Forum.ch“ verantwortlich.

Hingegen fühle ich mich zu einer ausführlichen Gegendarstellung motiviert, wenn offensichtlich zu negative Dinge zu einem meiner liebsten Reiseländer öffentlich publiziert werden. Nur deshalb habe ich mich gestern zu meinen positiven „Ausführungen“ zu Angola hinreißen lassen.
Es steht mir zudem fern, hier in diesem Forum Angaben zu meiner Firma, meinen Fahrzeugen, meinen Reiseangeboten oder meinen geschäftlichen Intensionen zu machen. Unbezahlte Werbung ist hier verboten!

Wer mit mir in Kontakt treten möchte, der findet mich im Internet. Ich freue mich über jegliche Korrespondenz, auch wenn sie konträr sein sollte. Wann immer ich zu Hause bin, werde ich freudig und mit jedermann über Angola diskutieren.

Liebe Grüße aus Windhuk,

Olli
132 Beiträge · seit 201325. Aug. 2015 · #17
Hallo,
ich werde auch ein weiteres Mal nach Angola reisen – wenn ich die Möglichkeit dazu haben sollte.
Für mich wird es wieder einmal eine Abwägung von Risiko, Geld und Glücksgefühl sein.
Dass Angola ein hohes Maß an Glücksgefühl vermitteln kann, steht für mich seit der letzten Tour außer Fragen. Die Menschen, die Landschaft, die Tiere, sofern sich ihre Population wieder erholt hat.
Die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft habe ich immer wieder kennengelernt – obwohl ich kein Portugiesisch kann. Mehrere aus unserer Gruppen konnten Portugiesisch und ich bin einfach „mitgeschwommen“. Welch’ ein Glück! Ohne wäre es nicht gegangen!
Nun bin ich aber nicht benebelt, das ich nicht auch die andere Seite der Medaille sehe, nämlich das sich Angola im Aufbruch befindet und sich naturgemäß an vielen Stellen noch ausprobiert. Geld und Armut liegen ganz dicht neben einander, usw.. Zudem hat aus meiner Sicht eine Selbstfahrertour in Angola noch eine andere Qualität als eine Selbstfahrertour in z.B. Namibia. Die Versicherungen definieren ihre Einschätzung schon recht genau.

Ist es nicht gerade ein Forum, in dem sich Wissende und Wissenshungrige treffen und Kreuz und Quer diskutieren? Natürlich kann man alles alleine erarbeiten.
Ich lese immer gerne mit, wenn ich kann steure ich auch etwas dazu bei. Bei vielen Punkten denke ich – nein, ist überhaupt nicht meine Art zu Reisen, aber warum nicht! Bei anderen – ja, da muss ich ’mal drüber nachdenken!
Sind es nicht gerade die eingebrachten Erfahrungen, die den einen beflügeln etwas zu machen, den anderen eher abschrecken? Was/wo wären wir denn, wenn keiner von seinen Erfahrungen berichten würde. Ich denke, dass der Mehrwert des Teilens größer ist als die Wahrscheinlichkeit in einen nicht gewünschten „Werbemodus“ zu verfallen.

Ich für meinen Teil giere nach wie vor nach Argumenten, warum das Risiko einer Tour durch Angola doch nicht so groß ist. Ich bin auch bereit an der einen oder anderen Stelle ein Auge zuzudrücken. 😉 😉 🤪

Liebe Grüße

strassenkind
Zitierenzuletzt bearbeitet 26. Aug. 2015Original ↗
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200826. Aug. 2015 · #18
Hallo, strassenkind,

das hast du aber sehr nett beschrieben.

wir denken du brauchst dich nicht mit der Suche nach Argumenten mühen, es ist doch nur eine Frage der persönlichen Gewichtung.
Natürlich kann man dort reisen (wenn auch gebietsweise etwas eingeschränkt), wir sind ja auch lebend zurück! 😉 😄
Man sollte nur wissen, worauf man sich einlässt!!
In diesem Zusammenhang nützt es einem allerdings wenig, fest daran zu glauben, es gäbe dort keine Lynchjustiz.

Es geht bei unserer Entscheidung nicht darum, dass das Risiko so wahnsinnig groß ist, weil man ununterbrochen so sehr gefährdet sei (hatte ich auch nicht so geschrieben). Der für uns entscheidende Punkt ist die Unausweichlichkeit in einer solchen Risiko-Situation, auch wenn es nicht soo häufig passiert. Dazu haben wir einfach keine Lust. Gar keine. Das hatten wir früher alles schon, da gab es auch durchaus mal gefährliche Situationen in der Richtung, an denen wir entlang geschrabselt sind. Es ging letztlich alles gut.

Und unser Fazit: Reisen mit solch einem Risiko, kann man nicht unkritisch weiterempfehlen.
Wir hatten uns auch gut überlegt, ob wir überhaupt im Forum ein Wort über Angola verlieren, - denn: Alles was viel besprochen wird, wird zwangsläufig attraktiv, wenn es denn nur ein wenig Abenteuer verspricht.
Die Entscheidung fiel positiv aus. Wir wollen nur informieren. Ein anderes Interesse besteht bei uns nicht. Wir reisen rein privat.
Und wir spielen nicht mit Gefahren, indem wir sie Klein-reden.
Was der Einzelne damit macht, ist seine Sache.


Wir finden es wichtig, auch unbequeme Dinge hier im Forum zu berichten, wenn wir über Angola berichten. Das haben wir freizügig getan - und sind dafür unverschämt angegangen worden.

Wir werden natürlich weiter informieren, allerdings nicht als Reisbericht, sondern in Form eines kurz gehaltenen informativen Streckenberichts.
Auch konkrete Fragen beantworten wir gern öffentlich, im Gegensatz zum Olli, der Angola so sehr liebt und die lauten "VIVA"-Rufe auf die glorreiche DDR...

Aber mit rosarotem Geschwurbel können wir nicht dienen.

Gruß lilytrotter
Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Apr. 2016Original ↗
723 Beiträge · seit 201126. Aug. 2015 · #19
lilytrotter schrieb:
...
Aber mit rosarotem Geschwurbel können wir nicht dienen.
...
Davon war hier nichts zu lesen.
Aber sicher ist ein „ rosarotes Geschwurbel“ genauso wertlos wie ein Pamphlet
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200826. Aug. 2015 · #20
Fangen wir also an, mit der kleinen Routenbeschreibung vom Juli 2015.

Ruacana – Iona: Wir waren eigentlich schon abgefertigt, da rief das Hauptzollamt an... „Fahrzeuge mit Carnet und Linkssteuerung kommen nicht mehr über die Grenze Ruacana, da es angeblich keinen vollwertigen Zoll hat und keine entsprechenden Formulare vorrätig. Wir müssten zurück und über Santa Clara einreisen.“ Aufregung bei den Grenzbeamten: ein viertelstündiges Telefonat hat uns dann das Ergebnis des gnädigen Einlasses ins gelobte Land gebracht; Dank geduldiger Freundlichkeit und gelungener Überzeugungsarbeit, dass wir keine Autoschieber sind - ...und der Tatsache, dass mittlerweile alle gern Feierabend machen wollten... 🙂
Dann 3 Tage Fahrt ohne besondere Vorkommnisse, auf dem Weg nach Iona. Steinige Tracks durch MopaneBuschland, langsame Fahrt. Wir benötigten 1 Tag länger als geplant – dafür hatten wir keine Schäden (übrigens auf der ganzen Reise nicht). Begegnungen mit den Hirten (Muhimba und Mucabana) sind freundlich und unbeschwert.
- bei T4A sind einige Tracks mit „ Achtung Minen“ gekennzeichnet... wir wissen nicht... – man fühlt sich nicht grad besonders wohl dort zu fahren (nicht AUF solchen Tracks, - uns reicht es schon, wenn sie von unserem Maintrack abgehen) aber man gewöhnt sich dran: Es liegen ja tatsächlich noch tausende Minen in Angola, wir wissen... – auch wenn der Südwesten als „frei“ gilt... (testen möchten wir es nicht, deshalb verbieten sich jegliche Experimente im Gelände oder auf nicht „bekannten“, bzw. nicht ausgefahrenen Tracks, – im ganzen Land!
Gefühlte hundert Trockenflussdurchfahrten, dazwischen auch Lateritstrecken, - ergo: in der Regenzeit eher nicht zu empfehlen... - ansonsten neben dem erwähnten steinig, auch Kies und sandige Abschnitte. Mitunter Wellblech.
viele Welwitschia mirabilis, Aloe, Sansiverien und die ersten Euphorbia rosea
In Iona bei der Polize melden!
Ohne Moto geht nix in den abgelegenen Regionen - aber auch in den Städten.


Auf dem Weg nach Iona, die ersten Euphorbia virosa.
Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Apr. 2016Original ↗
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