25.07.2015
@Bloke: ja Avocado Salat haben wir überall in Ruanda genossen. Die Avocados waren einfach immer lecker. Weiss ich dass 1500FRW viel zu teuer ist. Aber mein Toni war so stolz es von 2500FRW auf 1500FRW herunter gehandelt zu haben.... 😄
@Chris: da muss ich dir Recht geben! 😎
25.07.2015
Um 8 Uhr, nach dem leckeren Frühstück, verlassen wir das Garr Hotel. Wir wollen zuerst noch den Presidential Palast besuchen. Als wir dort ankommen heisst es "closed" wegen "Umuganda (Kehrtag)". Bis 13 Uhr sind Heute alle Geschäfte geschlossen. Ausserdem sorgen Polizei, Armee und die lokalen Autoritäten für die Umsetzung der Kollektivarbeiten. Wer sich nicht beteiligt, zahlt 500FRW Strafe.... 🙄
Es handelt sich um eine sehr alte Sitte, an einem Tag im Monat seine Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Nach dem Genozid erfuhr die Tradition eine neue Bedeutung als gesellschaftsbildentes Element. Umuganda geht so: Täter und Opfer bauen gemeinschaftlich Häuser, beackern Gemeindeland, bessern Strassen aus. Lachen dabei zusammen, stellen fest, sie mögen sich, beschliessen, nie wieder wollen sie einander umbringen. Und es scheint echt zu funktionnieren! 😁
Ja was soll's wir kehren um und beschliessen direkt in den Akagera NP zu fahren. Unterwegs können wir viele Bürger beim Fegen zusehen. Umuganda scheint aber nicht Jeden zu kümmern...
2 1/2 Stunden später erreichen wir auch schon den Park.
Zum Visitor Centre sind es noch 3 Kilometer.
10 Minuten später stehen wir auch schon an der Rezeption. Da herrscht ein Gnusch. Kreditkarten werden hier akzeptiert aber die Maschine funktionniert nicht....
Ein Tour Operator steht da ganz verärgert denn er hat 10 Leute und nicht genügend Bargeld. Wir bezahlen lieber cash da wir nicht ewig warten wollen: 35 US$ pro Tag und Person.
Danach fahren wir 6 Kilometer bis zum Ruzizi Tented Lodge wo wir gestern telefonisch noch ein Zimmer für 2 Nächte bekommen haben.
Yann, der Chef Rezeptionnist, heisst uns sehr herzlich Willkommen. Es gibt auch gleich einen Welcome Drink und Erfrischungstücher. Danach werden wir zu unserem Zelt nr 4 gebracht. Man erreicht es durch einen Holzsteg.
Das Zelt gefällt uns auf Anhieb. Davor eine nette Terrasse
mit Blick auf dem Ihema See.
Das Zimmer verfügt über 2 grosse Betten
ein geräumiges Badezimmer
Safe und Schrank.
Gegen 13 Uhr essen wir auf der Deckterrasse einen wunderbaren Avocadosalat! Die Aussicht von hier aus, wouah!
Ab und zu bekommen wir auch noch Besuch.
Fortsetzung folgt.