CHChristian1983Themenstarter42 Beiträge · seit 201527. Juli 2015 · #21
In Bezug auf ein Leihgerät würde ich ehr ein Gebrauchtkauf in Betracht ziehen und das Objektiv nach dem Urlaub wieder (i.d.R. verlustfrei) verkaufen.
Naja ich habe es mir kostenlos von einem Bekannten geliehen, ansonsten gebe ich Dir recht.
Leider ist eine 5D Mark iii oder eine 6D nicht mehr in meinem Budget zur Zeit vorhanden daher muss ich wohl mit meiner 7D vorlieb nehmen. Eine bessere Rauschverhalten würde mir klar sehr zusagen, aber jeder muss eben mit dem Equipment auskommen welches er besitzt. Ich denke die 7D - auch wenn schon wieder große Sprünge nach vorne gemacht wurden - ist immer noch eine gute Kamera. Mein Ziel ist es ja nicht Wettbewerbe zu gewinnen oder meine Bilder zu verkaufen sondern einfach gute und bleibende Urlaubserinnerungen zu schießen. (Blog in Arbeit)
Viel mehr kommt es doch meist auf Komposition, Bildstil, Situation und Können an um auch mit einer nicht ganz professionellen Kamera beeindruckende Bilder zu schießen die dem Betrachter irgendein Gefühl entlocken. Das i-tüpfelchen wäre dann natürlich noch die neuste beste Technik, aber die ist morgen auch schon wieder alt (übertrieben)
Vogelfotografie steht bei mir nicht an erster Stelle und ich denke Giraffen und Elefanten werde ich Formatfüllend auch mit einer geringeren ISO auf den Bildschirm zaubern können. Würde sich ein eventueller Tausch zu einer 7D Mark ii sehr lohnen? Von der 6D habe ich viel gutes auch gelesen. Vollformat hatte ich allerdings noch nie.
Der AF der 7D Mark II ist wohl etwas flotter, aber ich denke nicht, dass ein Umstieg viel bringt. Ich habe selbst eine 7D und bin damit sehr zufrieden. Investiere das Geld lieber in gute Objektive.
Die 6D hat einen sehr langsame AF (da man sie bewusst zur 5D und 1D abgrenzen wollte) und ist daher für Tierfotografie eher weniger geeignet.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201227. Juli 2015 · #23
Hi Namibia-Neuling, Deinen letzten Satz in Abschnitt eins, kann man nur unterstreichen!
Deine Aussage über den "sehr langsamen Autofocus" der D6, kann aber nicht unwidersprochen bleiben. Bezogen auf dieselben Objektive, ist der AF einer D6 klar schneller, als der einer 7D (Colorfoto 9/2014 und 8/2012). Vielleicht meintest Du bei der D6 den Live-View? - Das käme schon eher hin.
Beide Kameras gelten zurecht als "super"; die eine als APS-C, die andere als Vollformat Kamera. Äpfel und Birnen soll man aber trotzdem nicht miteinander vergleichen.
Im Übrigen sah ich hier im Forum schon unglaublich schöne Bilder, die mit Consumer Kameras geschossen wurden - und das obwohl sie sogar noch heruntergerechnet wurden.
rolfhorst schrieb:Deine Aussage über den "sehr langsamen Autofocus" der D6, kann aber nicht unwidersprochen bleiben. Bezogen auf dieselben Objektive, ist der AF einer D6 klar schneller, als der einer 7D (Colorfoto 9/2014 und 8/2012).
Echt? Habe bislang immer gehört, dass der AF der 6D sehr bescheiden wäre.
Im Übrigen sah ich hier im Forum schon unglaublich schöne Bilder, die mit Consumer Kameras geschossen wurden - und das obwohl sie sogar noch heruntergerechnet wurden.
Eins ist klar: Eine gute Kamera hilft zwar dabei, gute Fotos zu machen. Aber am Ende muss derjenige der auf den Auslöser drückt eben auch wissen was er tut.
pedro62345 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #25
Eins ist klar: Eine gute Kamera hilft zwar dabei, gute Fotos zu machen. Aber am Ende muss derjenige der auf den Auslöser drückt eben auch wissen was er tut.
Das stimmt, es ist faszinierend zu sehen, welch tolle Bilder manche mit einem Handy machen..
Holger_W383 Beiträge · seit 201327. Juli 2015 · #26
pedro62 schrieb:Eins ist klar: Eine gute Kamera hilft zwar dabei, gute Fotos zu machen. Aber am Ende muss derjenige der auf den Auslöser drückt eben auch wissen was er tut.
Das stimmt, es ist faszinierend zu sehen, welch tolle Bilder manche mit einem Handy machen..
Das, stimmt, so lange sich nichts schnell bewegt und genügend Licht da ist, kann man auch mit einem Handy gute Fotos machen. Leider fehlt es meistens auch an Brennweite und für gutes Trinkgeld lassen sich viele Guids verleiten dichter an die Tiere heranzufahren.
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
in erster Linie ist ein gutes Foto, das Resultat eines guten Motivs, der Komposition, der Perspektive, des richtigen Lichts, das mag mit jeder Kamera funktionieren. Jedoch spielen, die Schärfe, der Kontrast und natürliche Farben eine entscheidende Rolle. Eine hohe rauschfreie Auflösung ist von großem Vorteil, es lassen sich viel besser Ausschnitte machen. Für Großformate oder Veröffentlichen benötigt man meist mindestens 5MB große Bilder, da kommt man bei Ausschnitten schnell an die Grenze. Eine gute Software reduziert sicher einen Teil des Bildrauschens, jedoch funktioniert das auch nur wirklich bei einem guten RAW. Ein JPG ist halt wie eine 128Mbit Mp3. Ich fotografiere in Afrika meist mit min. -1/3 Blendenstufe, das erlaubt mir die Mitten aufzuhellen, ohne das helle Stellen ausreißen. Das Ergebnis der Megazoomkameras mit festem 24mm bis zum Teil 600mm Objektiv ist schon nicht schlecht, hält aber in keinster Weise einer Vollformatkamera und einem lichtstarken Teleobjektiv stand, die Freistellungen sind einfach besser. Die emotionalsten Bilder entstehen immer im frühen Morgen- oder Abendlicht, dafür muss man halt sehr früh aufstehen und schon am Platz sein, die Sonne im Rücken oder im Gegenlicht, auch da helfen lichtstarke Objektive und rauscharme Vollformatsensoren kurze Verschlusszeiten zu erreichen. Ich würde mir wünschen, wenn man öfter versuchen würde eine niedrigere Kamerapositionen einzunehmen (auch wenn die Autotür hier oft hinderlich ist) und die Tiere nicht so bildmittig festhalten würde. Dies lässt sich auch per Ausschnitt machen, jedoch darf man dann nicht so nah an das Tier heranzoomen und benötigt wieder die hohe Auflösung. Bei Auflösungen über 20MB benötigt man aber einen sehr festen Stand, sonst wird es wieder schnell unscharf. Grüße
Was soll mit den Bildern geschehen? Internet-Blog? Fotobuch? 70x100 cm High-End Print für die Wand?
Ich bin seit sie rauskam mit einer 5D Mark II unterwegs,am langen Ende mit dem EF 70-300 IS 4-5.6, unten mit dem 17-40, dem Standard 24-105 und für besondere Gelegenheiten mit nem Zeiss Planar 1.4 50er manuell.
Bisher habe ich noch kein Foto gehabt, das durch ausschneiden nicht meine Ansprüche erfüllt hätte, ich glaube nicht, dass ich 600 mm am langen Ende ohne Stativ sicher nutzen könnte.
Ich glaube persönlich, der Brennweiten-Wahn wird total überschätzt, am Ende, wie schon so oft hier gesagt, macht der Mensch das Foto. Oder wie Henri Cartier-Bresson sagte, “Your first 10,000 photographs are your worst.”
THBiker1'366 Beiträge · seit 201128. Juli 2015 · #29
Wie ihr alle ja schon schreibt, entsteht ein gutes Foto durch den Fotografen und die Kamera/ das Objektiv sind nur Mittel zum Zweck. In den Grenzbereichen wird man aber die kleinen Vorteile eines höherwertigen Equipments zu schätzen lernen. Diese Grenzbereiche hat man halt auf Safari öfter, da man oft früh morgens oder spät abends bei wenig Licht Aufnahmen machen möchteund dabei ggf. auch noch Action fotografieren "muss". Ob man dies braucht, kann nur jeder für sich selbst entscheiden.
Zum Vergleich der 7D mit der 7DII kann ich nur sagen, dass für mich der neue, noch schnellere AF mit der größeren Abdeckung sowie das GPS Modul kaufentscheidend war. Wegen dem Rauschverhalten wäre ich nicht umgestiegen.
Was die Brennweiten angeht, handhabe ich es gerade gegensätzlich zu CincoMinutos. Ich nutze zum Großteil das 500/4 Tele, oft auch noch mit Konverter. Dies lässt sich im Fahrzeug auch wunderbar mit Bohnensack nutzen (auch bei wirklich langen Belichtungszeiten). Danach ist das 70-200 mein Lieblingsobjektiv auf Safari.
Müsste ich mich heute einschränken, würde ich mir vermutlich eine 7D/7DII und ein 100-400 II holen, dazu noch ein 24-105 oder ein 24-70 und den 1.4er III Konverter
Ich fotografiere in Afrika meist mit min. -1/3 Blendenstufe, das erlaubt mir die Mitten aufzuhellen, ohne das helle Stellen ausreißen.
Diese Aussage finde ich auch interessant. Ich fotografiere meist +1/3 EV, weil ich so mehr Reserven in den Tiefen habe, ohne dass diese anfangen zu rauschen beim Aufhellen. Die Licher lassen sich meist sehr gut in den Griff bekommen. So unterschiedlich können die Ansätze sein.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201228. Juli 2015 · #30
Hallo Christian,
der threat entwickelt mehr und mehr eine Dynamik weg von Deinem ursprünglichen Problem:
" Ich habe mir nun für meine Reise ein Sigma 150-600mm für meine 7D besorgt und hatte heute das erste mal die Chance damit etwas zu üben. Muss sagen ich hab es nicht geschafft einen Vogel auch nur annähernd scharf im Flug zu erwischen".
Die eingestellten Bilder (Vogelflug) weisen extrem kurze Belichtungszeiten auf, so scheint's dann doch zu klappen! Im Übrigen beschäftigte sich die Ausgabe 11/2014 "foto-MAGAZIN" mit dem Theme Wildlife Fotografie; es kam in diesem Bericht Dein Objektiv zum Einsatz. Auch dort findest Du einige wertvolle Hinweise.
Grüße, Rolf
pedro62345 Beiträge · seit 201128. Juli 2015 · #31
Ich fotografiere in Afrika meist mit min. -1/3 Blendenstufe, das erlaubt mir die Mitten aufzuhellen, ohne das helle Stellen ausreißen.
Diese Aussage finde ich auch interessant. Ich fotografiere meist +1/3 EV, weil ich so mehr Reserven in den Tiefen habe, ohne dass diese anfangen zu rauschen beim Aufhellen. Die Licher lassen sich meist sehr gut in den Griff bekommen. So unterschiedlich können die Ansätze sein.
Bin hier eher auf der Seite von BerndW. Bei ausgerissenen Lichtern geht's nichts mehr aber bei abgesoffenen Bildern bringt man aus den dunklen Stellen mit Bildbearbeitungssoftware noch einiges zum Vorschein, natürlich zu Lasten des Rauschverhaltens... Ist eben alles reine Ansichtssache 😄
THBiker1'366 Beiträge · seit 201128. Juli 2015 · #32
Wobei ich es interessant finde, dass du dich auf der einen Seite über das Rauschverhalten einiger Kameramodelle auslässt, dann aber das Rauschen aufgrund der Belichtungseinstellung in Kauf nimmst. 😗
Aber mal ehrlich, das Jammern was wir hier machen, ist schon auf hohem Niveau. Ich denke 80% der Bildbetrachter sehen das sowieso nicht 😈 🤩
CHChristian1983Themenstarter42 Beiträge · seit 201528. Juli 2015 · #33
rolfhorst schrieb:Hallo Christian,
der threat entwickelt mehr und mehr eine Dynamik weg von Deinem ursprünglichen Problem:
" Ich habe mir nun für meine Reise ein Sigma 150-600mm für meine 7D besorgt und hatte heute das erste mal die Chance damit etwas zu üben. Muss sagen ich hab es nicht geschafft einen Vogel auch nur annähernd scharf im Flug zu erwischen".
Die eingestellten Bilder (Vogelflug) weisen extrem kurze Belichtungszeiten auf, so scheint's dann doch zu klappen! Im Übrigen beschäftigte sich die Ausgabe 11/2014 "foto-MAGAZIN" mit dem Theme Wildlife Fotografie; es kam in diesem Bericht Dein Objektiv zum Einsatz. Auch dort findest Du einige wertvolle Hinweise.
Grüße, Rolf
Hallo,
danke aber ich finde die Beiträge und Meinungen sehr interessant. Es geht mir eigentlich darum ob andere auch anfangs Probleme mit so ner großen Brennweite hatten und wie sie im Zusammenspiel mit der 7D funktioniert. Aber auch allgemein lerne ich gerne in der Fotografie hinzu. Klar vieles ist mir aber bereits bewusst.
Meine Bilder werden wohl eher in Fotobüchern, und Internetblogs und in Fotorahmen platzfinden. Ob mal ein Plakat erstellt wird liegt wohl am Motiv und Qualität.
Ich fühle mich mit der 7D eigentlich wohl deswegen werd ich jetzt erstmal dabei bleiben. Vielleicht wird es irgendwann mal eine Vollformat im Sinne der mark ii, die bewegt sich langsam in gebieten die es mir erlauben Geld in die Hand zu nehmen (jedenfalls gebraucht)
Schwer zu sagen, dann müsste ich die exifs durchgehend. Fast alle Teleaufnahmen waren mit den EF 200-400 mit ca. 70% 5DIII, die Erdmännchen mit der 7D. Die meisten Aufnahmen waren so möglich aufgrund der Lichtstärke des Objektivs über den ganzen Bereich. Die Nachtaufnahmen der Wildhunde waren bei 12.400 ISO, natürlich mit Rauschen. Ich muss jetzt den zweiten Teil Nil schauen.