CHChristian1983Themenstarter42 Beiträge · seit 201525. Juli 2015 · #1
Hallo,
als begeisterter Astrofotograf freue ich mich natürlich sehr auf meinen Trip nach Namibia. Der Sternenhimmel wird sicher grandios werden auch wen ich meine ganze Ausrüstung !dieses! mal aber lieber zu Hause lasse.
Die Frage was ihr alles so mitnehmt wurde sicher schon häufig gestellt. Ich habe mir nun für meine Reise ein Sigma 150-600mm für meine 7D besorgt und hatte heute das erste mal die Chance damit etwas zu üben. Muss sagen ich hab es nicht geschafft einen Vogel auch nur annähernd scharf im Flug zu erwischen. Ich denke dafür braucht es viel Übung. Klar ist nicht gerade ein leichtes Motiv aber wollte den Umgang damit üben. Auch hab ich noch eine GoPro bekommen. Konnte die aber noch nicht auspacken. Achja, ich hab mir das Objektiv und die GoPro übrigens geliehen. Hat jemand Erfahrung mit der GoPro Hero4? Oder mit einer Überhaupt? Habe mir gedacht ab und zu beim fahren zu filmen? Welche Halterung ist da zu empfehlen? Hat dies schon einer gemacht?
Würde mich als jemand bezeichnen der schon etwas Erfahrung mit Fotografie hat und die Grundlagen beherrscht nur mit Wildlife und evtl schnell bewegenden Tieren und Objekten habe ich jenseits der Astrofotografie (nicht vergleichbar) keine Erfahrung. Vielleicht hätten ja ein paar versierte Fotografen Lust sich hier oder per anderem Medium auszutauschen, damit ich meine Bilder verbessern kann?
Herzliche Grüße und noch habe ich knapp 2 Wochen Zeit zu üben 😉
Hallo Christian, es ist mit Sicherheit nicht einfach, mit einer Brennweite von 600 mm in die Bewegung zu fotografieren. Das Objektiv ist schon eher was fürs Stativ. Ich habe keine Ahnung, welche Einstellungen Du verwendest hast, aber eine Umstellung auf den Nachführautofokus und eine sehr kurze Belichtungszeit (mind. 1/1000 sec, besser noch kürzer, ich gehe oft auf 1/3000 sec. ) muss es schon sein. Viele Grüße Anne
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200726. Juli 2015 · #3
Hi,
du wirst viel Spaß beim Fotographieren haben!
Zwei Tipps:
1.) Bitte mache dich mit der GoPro vertraut. Versuche *vorher* verschiedene Einstellungen auszuprobieren, es ist nicht ganz einfach, die "beste" Einstellung zu finden. Und nimm' dir große 32GB Speicherkarten mit. Ich persönlich würde bei der GoPro nicht mehr auf der besten Einstellung aufnehmen, die Datenmengen werden einfach zu groß. Besorg dir eine GoPro Saugnapf-Halterung, die ist zwar nicht ganz billig, hält aber am Auto bombenfest. Wir hatten in den drei Wochen und ein paar tausend Kilometern kein Problem damit.
Hallo Christian, Vögel im Flug mit großen Brennweiten gut zu fotografieren, gehört sicher zum Anspruchsvollsten, was man sich als Amateur antun oder zumuten kann. Ein spezielles Stativ und sehr viel Übung sind dabei unerlässlich. Vor allem Letzteres wird Dir in den verbleibenden 2 Wochen wohl nicht mehr gelingen. Ansonsten sind die 600 mm schon etwas sehr Schönes und es gibt zum Glück auch größere Tiere, die sich nicht so abrupt und schnell bewegen wie Vögel. Mir persönlich wäre allerdings ein Zoomobjektiv lieber, weil es mir mehr Freiheiten bei der Bildgestaltung gibt. Meine Traumkamera ist daher die Nikon P900, die einen Bereich von 24mm bis 2.000mm abdeckt - und das ohne Objektiv-Wechsel. Die Lichtstärke ist ok und das Gewicht absolut reisetauglich. Aber in den oberen Telebrennweiten geht trotz Stabi nichts ohne Stativ. Was die Gopro angeht, so wird die bei mir immer mehr zur "Standard-Kamera" - vor allem natürlich bei Fahraufnahmen mit Fensterstativ, aber auch bei Innenaufnahmen, da diese Kamerart sehr weitwinklig ist. Sehr großer Vorteil gerade in Namibia ist die Robustheit der Gopro; Staub und Wasser sind ja eigentlich Todfeinde des Filmers, aber für die Gopro ein geradezu idealer "Nährboden". Dennoch gilt auch für die Gopro - üben,üben und nochmals üben. Und für Tieraufnahmen ist die Gopro eher weniger geeignet, da sie keine Zoomfunktion hat. Die Befestigungsmöglichkeiten sind für die GoPro nahezu unerschöpflich - vermutlich wird es für sie auch ein Löwenhalsband geben. Ich kenne allerdings keinen, der es versucht hätte, dem Löwen die Kamera anzulegen..... 😄 Gruß Joli
150-600 Tele ist schon etwas ambitionierter. Und Vögel im Flug fotografieren zu wollen extrem ambitioniert.
Mal so ein paar lose Gedanken: 1) Gehe zum Üben mal in den Zoo oder einen Safari-Park bei Dir in der Nähe. Das ist zwar auch etwas anderes als die Tiere in freier Wildbahn, vor allem auch von den Entfernungen, aber bringt Dir zum Üben sicher deutlich mehr als zu versuchen Vögel zu knipsen.
2) Sigma 150-600 - nun ja, weite Brennweite, aber ansonsten bin ich gerade für bewegte Objekte kein Sigma Fan. Hatte selbst schon zwei Sigma Zooms und war in beiden Fällen sehr enttäuscht da der Fokus einfach zu oft nicht sitzt. Ich würde an der 7D eher zum Canon 100-400L oder 70-200L + 1.4x Extender raten. Klar, damit bist Du was die Brennweite angeht eingeschränkter, aber für die meisten Sachen reicht es doch aus und diese hast Du dann häufig mit besser sitzendem Fokus im Kasten.
3) Achte darauf das Du bei der 7D falls Du ISO auf Auto setzt die Begrenzung der ISO-Automatik aktivierst (ggf. Firmware-Update installieren, die ersten hatten diese Begrenzung noch nicht). Ansonsten tendiert die 7D leider dazu die BIlder gnadenlos überzubelichten.
CHChristian1983Themenstarter42 Beiträge · seit 201526. Juli 2015 · #6
Hallo,danke für eure Antworten.
Ja Vögel im Flug gehört sicher zu den schwerern Übungen, aber dachte dadurch kann ich mich etwas vertraut mit dem Umgang und der Leistung machen. Gutes Stativ steht schon bereit und wird ganz sicher mitgenommen, Bohnensack fürs Autofenster wird noch bestellt. Muss ja auch gestehen das Vögel nicht mein Hauptaugenmerk sein werden, aber zum üben sicher ganz ok.
Muss aber sagen das mit Stativ der Fokus sehr gut und genau getroffen hat bei mir, habe ein paar Tests versucht. Am bewegten Objekt werde ich noch mehr testen müssen.
Ich hoffe ich kann in 2 Wochen trotzdem ein paar schöne Fotos präsentieren.
Danke für den Tipp mit dem GoPro Saugnapf, werd ich mir wohl noch holen. Gibt es weiteres Zubehör welches für die GoPro in Bezug auf Namibia sinnvoll wäre?
Danke euch für die guten Inputs und Meinungen und Ratschläge.
Christian
Freak9965324 Beiträge · seit 200926. Juli 2015 · #7
Hi Christian, Schau mal nach Zubehör für die GoPro auf Amazon. Wir haben ein ganzes Set voll Zubehör für kleines Geld bekommen. Stichwort " Saugnapf" benutzen und los... Sind zwar keine Originalteile, aber die Qualität ist ok. Und wenn das dann nicht ewig hält... Gibts eben mal neu. Ansonsten ist die GoPro 4 echt gut. Nicht zu unterschätzen ist der Verbrauch von Speicher und Akku. Wir haben inzwischen drei Akkus und 2 64 GB Karten. Hat sich für die Filme bewährt in drei Wochen Rundreise. Fotos verbrauchen kaum Platz.
Viele Grüße Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
giraffenmog649 Beiträge · seit 200726. Juli 2015 · #8
Namibia-Neuling schrieb:150-600 Tele ist schon etwas ambitionierter. Und Vögel im Flug fotografieren zu wollen extrem ambitioniert.
Mal so ein paar lose Gedanken: 1) Gehe zum Üben mal in den Zoo oder einen Safari-Park bei Dir in der Nähe. Das ist zwar auch etwas anderes als die Tiere in freier Wildbahn, vor allem auch von den Entfernungen, aber bringt Dir zum Üben sicher deutlich mehr als zu versuchen Vögel zu knipsen.
2) Sigma 150-600 - nun ja, weite Brennweite, aber ansonsten bin ich gerade für bewegte Objekte kein Sigma Fan. Hatte selbst schon zwei Sigma Zooms und war in beiden Fällen sehr enttäuscht da der Fokus einfach zu oft nicht sitzt. Ich würde an der 7D eher zum Canon 100-400L oder 70-200L + 1.4x Extender raten. Klar, damit bist Du was die Brennweite angeht eingeschränkter, aber für die meisten Sachen reicht es doch aus und diese hast Du dann häufig mit besser sitzendem Fokus im Kasten.
3) Achte darauf das Du bei der 7D falls Du ISO auf Auto setzt die Begrenzung der ISO-Automatik aktivierst (ggf. Firmware-Update installieren, die ersten hatten diese Begrenzung noch nicht). Ansonsten tendiert die 7D leider dazu die BIlder gnadenlos überzubelichten.
Ich scheue die ISO-Automatik noch mehr als der Teufel das Weihwasser. Gerade bei der 7D, die leider vom Rauschverhalten Wünsche offen lässt, würde ich auf 200 Stellen und es dabei belassen. Warum 200? Weil meine damit am ehesten die erwarteten Ergebnisse bringt.
Zur GoPro bei uns steigen beide Hero3+ in schönster Regelmäßigkeit aus, wenn sie mehr als 30mon der Sonne ausgesetzt sind. Achte am besten bei der Montage auf Schatten. Wäre schade, wenn sie im richtigen Moment den Dienst quittiert.
CHChristian1983Themenstarter42 Beiträge · seit 201526. Juli 2015 · #9
Hallo,
bin leider zur Zeit unterwegs. Ich könnte mir allerdings vorstellen das ich bei ISO 200 keine allzu schnellen Verschlusszeiten zu Stande bekommen könnte. Klar bei sich weniger schnell bewegenden Tieren eventuell ausreichend aber wenn dann doch mal mehr "action" im Gange ist muss ich wohl zwangsläufig mit der ISO nach oben gehen.
Ich werde jedenfalls bisschen damit rumspielen. Bin mir ja auch nicht so sicher ob ich das Tele oft einsetzen werden. Ich lass mich überraschen.
Christian
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #10
Hallo Christian,
mit der 7D kannst du ja locker auf die ISO 800 und im Notfall auch höher gehen. Beim Ausbelichten der Bilder wirst du da kein großes Rauschen feststellen. Was möchtest du denn im Flug fotografieren? Adler, Geier oder ähnliches oder doch den kleinen Kingfisher? Bei Esterem nutze ich die 7D eher mit 200mm Brennweite. Das funktioniert i.d.R. recht gut. Ich habe mir dafür auf die Custom-Funktion ein Einstellung defineirt, die ich für mich als praktikabel empfine (Mehrfeld AF, f8, AI-Servo, Auto ISO begrenzt, +2/3 EV). Bei größeren Vögeln funktioniert das gut. Man muss die Vögel im Sucher verfolgen und warten bis sie formatfüllend im Sucher sind. Bis dahin sollte auch, falls benutzt, der IS eingeschwungen sein (hier nutze ich Mode 2). Eine ähnliche Einstellung nutze ich auch bei Jagd-/Actionszenen von den Katzen. Bei kleineren Vöglen ist es schon etwas aufwändiger. Dort beobachte ich länger um herauszufinden welche Positionen die Vögel öfter anfliegen. Dann positioniere ich mich richtig und fokusiere auf die Stelle, bzw. etwas davor oder dahinter (je nachdem wie ich das Bild gerne hätte). Nun warte ich bis der Vogel wieder geflogen kommt und dann einach nur mit der schnellen Serienbildfunktion auslösen. Ein Foto auf die Schnelle klappt in der Regel nicht. Das ist dann eher Glückssache.
Zum Üben könntest du auch noch eine Greifvogel-Fluhschau besuchen. Dort kann man sehr gut üben.
giraffenmog schrieb:[Ich scheue die ISO-Automatik noch mehr als der Teufel das Weihwasser.[/quote] Ich auch 😉 Die hat bei Canon (nicht nur bei der 7D) leider sehr stark die Tendenz den ISO Wert viel zu hoch zu ziehen. Am liebsten stelle ich eh alles manuell ein, manchmal muss es aber halt schnell gehen, und da sollte man mindestens die ISO Begrenzung drinnen haben.
Christian1983 schrieb:bin leider zur Zeit unterwegs. Ich könnte mir allerdings vorstellen das ich bei ISO 200 keine allzu schnellen Verschlusszeiten zu Stande bekommen könnte.
Kommt darauf an. Bei Tageslicht ist es kein Thema, da bin ich regelmäßig mit ISO 100 / Belichtungszeit ~1000 und Blende 8 unterwegs. Wenn im Sommer die Sonne knallt hat man da teils eher das Problem das man die Blende eigentlich weiter zu machen muss oder die Belichtungszeit kürzer machen muss als man aus gestalterischen Gesichtspunkten gerne hätte.
Spannender wird es dann eher wenn wenig Licht da ist.
bin leider zur Zeit unterwegs. Ich könnte mir allerdings vorstellen das ich bei ISO 200 keine allzu schnellen Verschlusszeiten zu Stande bekommen könnte. Klar bei sich weniger schnell bewegenden Tieren eventuell ausreichend aber wenn dann doch mal mehr "action" im Gange ist muss ich wohl zwangsläufig mit der ISO nach oben gehen.
Ich werde jedenfalls bisschen damit rumspielen. Bin mir ja auch nicht so sicher ob ich das Tele oft einsetzen werden. Ich lass mich überraschen.
Christian
Ok, ich kenne die Lichtstärke Deines Objektive nicht.... Wenn Du nicht gerade den Gegenwert eines Reihenhauses dafür hingelegt hast, kann das bei 600mm natürlich zum Problem werden. Zum Thema Rauschen: Ich habe die 7D und die 6D im Moment im Gebrauch, und was die 7D über 400ISO so produziert ist erschreckend gegen die 6D. Im Vergleich zu Nikons ist aber auch die 6D nicht gerade optimal......
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #14
Wo gibt es denn so günstige Reihenhäuser? 🤩
Naja so schlecht ist die 7D wirklich nicht. Das ist meiner Meinung Pixel-Peeperei. Wer guckt sich schon das Bild komplett im 1:1 Modus an. Entweder man belichtet es aus oder es wir komprimiert. Bis ISO 800 würde ich die 7D bedenkenlos einsetzen. Wie sie im Vergleich zur 6D oder zu Nikon ist, kann ich nicht beurteilen. Im Vergleich zur 5D2, 7DII und 5D3 merkt/sieht man zwar einen Unterschied aber ob dieser so praxisrelevant ist, kann ich schwer beurteilen.
Das mit dem Rauschen ist halt die zwangsläufige Folge des Pixel-Wahns. Leider.
pedro62345 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #16
Naja so schlecht ist die 7D wirklich nicht. Das ist meiner Meinung Pixel-Peeperei.
Ich komme zwar aus dem Nikonlager aber die Unterschiede sind zwischen den Modellen schon eklatant. Meine D300 rauscht was das Zeug hält schon bei ISO 800 im Vergleich zur D800. Ich habe in Uganda im Urwald mit 4000 und 6400 ISO fotografiert und das Rauschen/Ergebnis hat mich mit der D800 äußerst positiv überrascht. Pixel-Peeperei? Ich finde, wenn man nicht das Geld für ein Objektiv >600 mm und einer Lichtstärke <2.8 ausgeben will oder kann, dann muss man eben über Ausschnittsvergößerung arbeiten und hier zählt schon jedes Pixel 😉 . 2000,-- Euro für ein Objektiv sind für mich die Schmerzgrenze. Ein lichtstarkes 600mm oder aufwärts kostet die Kleinigkeit eines Kleinwagens, da müsste man schon professionell fotografieren oder man hat die Chance auf ein Leihgerät, aber selbst die Leihgebühr verschlingt ein kleines Vermögen 🙁
LG Peter
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #17
pedro62 schrieb: D300 rauscht was das Zeug hält schon bei ISO 800 im Vergleich zur D800.
der vergleichst du gerade Crop mit Vollformat. 😗 Klar hatte meine 5D2 auch ein besseres Rauschverhalten als meine 7D.
Ich kann nur von meiner Erfahrung mit der 7D berichten und für mich war das Rauschen ok. Klar sieht man etwas wenn man danach sucht, aber in der Praxis war dies nicht sehr relevant für mich. Ausschnittsvergößerungen mache ich eher selten. Ich versuche (inzwischen) das Motiv formatfüllend abzulichen, was natürlich nicht immer funktioniert.
In Bezug auf ein Leihgerät würde ich ehr ein Gebrauchtkauf in Betracht ziehen und das Objektiv nach dem Urlaub wieder (i.d.R. verlustfrei) verkaufen.
Aber es ist wie vermutlich vieles, einfach Geschmacksache, so lange man selbst mit seiner Arbeit zufrieden ist, ist das doch ok.
pedro62345 Beiträge · seit 201127. Juli 2015 · #18
THBiker schrieb:
pedro62 schrieb: D300 rauscht was das Zeug hält schon bei ISO 800 im Vergleich zur D800.
der vergleichst du gerade Crop mit Vollformat. 😗 quote]
Vergleich Crop mit Vollformat ist schon klar, darum gings mir auch nicht, es ist nur so, dass das keine Pixels-Peeperei ist sondern Fakt dass sich die Modelle unterscheiden. Bei Canon kenn ich die Modelle jetzt zuwenig aber der Preisunterschied zwischen einer D300 und einer D800 ist (oder war) auch nicht gerade gering aber der Aufstieg hat sich für mich subjektiv betrachtet gelohnt.
Natürlich vermeide ich auch Ausschnittsvergrößerungen aber wenn man mit einem 200 mm Tele und ev. 1.7 Konverter fotografiert kommt man speziell bei Tieraufnahmen schnell an die Grenzen und dann hab ich zumindest die Reserve digital näher ran zuzoomen 😁
Abgesehen vom Preis ist es auch eine Gewichtsfrage so ein Supertele durch die halbe Welt zu karren.
Ihr vergesst, dass alle Hersteller intensiv an der Rauschreduzierung arbeiten. Ein Foto, dass heute noch als akzeptabel durchgeht, mag sich in 5 Jahren vermutlich keiner mehr ansehen. Kein Problem, wenn es um reine Urlaubs-& Erinnerungsfotos geht.
Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass jemand, der so viel Geld in ein Objektiv steckt, die Fotografie zumindest semiprofessionell betreibt. Und dann möchte man auch noch länger etwas von seinen Bildern haben. Das geht aber nur, wenn man die qualitativen Grenzen seiner Kamera nicht überspannt.
Ja, die Hersteller arbeiten an solchen Ideen. Aber am Ende hat ein kleineres Pixel auf dem Sensor immer eine schlechtere Zählstatistik. Alles was hinterher kommt um das zu "optimieren" kann niemals so gut sein wie bessere Rohdaten.