KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201428. Juli 2015 · #21
Wir starten heute morgen kurz nach Gateöffnung. Die Fahrtstrecke in den Mapungubwe Nationalpark ist schon ein ganzes Stück! Wir verabschieden uns von Punda Maria und starten Richtung Makhado (Louis Trichardt). Auf dem Weg raus aus dem Nationalpark sehen wir noch ein paar Impalas
und dann ist schon Zeit auf Wiedersehen zu sagen und das meinen wir ernst 😎 ! Die Strecke ist ganz nett und unterwegs sehen wir sogar ein kleines Chamäleon, aber wir sind zu schnell daran vorbei um ein Foto schießen zu können 😐 .
In Makhado essen wir ein Chicken Piri Piri und es ist saulecker 🤩 🤩 🤩 ! Dann geht es weiter nach Musina, dort suchen wir nach einem Shopping-Center und einem Internetcafe. Wir brauchen Lebensmittel für das Leokwe Camp, da das Camp aus lauter Selbstversorger Häuschen besteht. Es gibt zwar ein Restaurant im Park, dieses ist aber beim Museum und doch ein ganzes Stück zu fahren, dies ist aber gerade bei Dunkelheit nicht so prickelnd (es ist aber erlaubt).
Nach dem Lebensmitteleinkauf suchen wir noch das Internetcafe, wir wollen der Zimra eine E-Mail schreiben, diese Organisation ist von der Touristenbehörde in Zimbabwe und soll Touristen helfen besser über die Grenze Beitbridge zu kommen. Wir werden in einem Vodacom Shop fündig und unterhalten uns erst einmal mit der südafrikanischen Besitzerin. Diese erzählt uns dann von ihrem Angestellten, der Zimbabwer ist und stellt uns vor. Er ist super nett und erzählt uns, dass die Grenze zur Zeit oft ziemlich problematisch ist. Wir erzählen ihm von Zimra, doch er hat leider noch nie davon was gehört 🙄 . Er ruft aber noch seinen Bruder Sasha an, welcher an der Grenze bei den Gütern arbeitet, Sasha ist gerade in Musina und kommt dann kurz vorbei. Er erklärt uns viele Dinge und nennt uns auch die Preise für die Einreiseformalitäten, diese decken sich auch mit unseren Angaben, aber so ganz wohl ist uns bei der ganzen Sache nicht. Sasha bietet uns an uns in 2 Tagen bei den Formalitäten zu helfen und wir sind froh darüber. Etwas Bauchkribbeln bleibt aber 😣 !
Wir machen uns dann auf in den Mapungubwe NP.
Wir treffen dort am frühen Nachmittag ein und beziehen erst einmal unseren Bungalow! Das Leokwe Camp ist sehr schön und gegen 16 Uhr fahren wir uns mal den Treetop Walk ansehen! Dieser Baumwipfelpfad ist wirklich toll gemacht und es wimmelt so von Affen (und auch ihren Hinterlassenschaften). Der Pfad geht immer weiter Richtung Limpopo leider ist er aber am Ende zerstört und daher gesperrt!
Nun noch ein kleiner Ausflug zum Confluence View Point! Und da können wir nur eins sagen! WOW 🤩 !
Man sieht Südafrika, da stehen wir ja, dann am gegenüberliegenden Ufer Botswana und Simbabwe!
Als wir uns endlich losreisen können dämmert es schon und wir fahren zurück ins Camp! Dort gibt es Nudeln mit Soße, danach wird noch etwas gelesen und schon geht es wieder ins Bett und ein weiterer schöner Tag neigt sich dem Ende!
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201430. Juli 2015 · #22
Heute wollen wir den ganzen Park erkunden! Nach unserem Frühstück mit Muffins, Tee und Kaffee wollen wir auch sofort los, doch plötzlich schallt lautes Gebrüll durch das Camp und das Echo aus den Felsen hallt noch nach, es ist aber weit und breit kein Tier zu erkennen. Da aber im Camp auch schon Löwen waren versuchen wir doch erst einmal, aus unserem Bungalow heraus, den Verursacher zu finden 😵 ! Etwas später linsen wir aus unserer Tür und gucken nach ob die Luft rein ist, beim Einsteigen ins Auto treffen wir auf zwei Ranger die uns erklären, dass der Lärm von zwei Pavianmännchen kam 🤨
Nun starten wir unsere Tour am Treetop Walk vorbei, dann geht es über den Confluence View Point in Richtung Zebra Pan, wo wir auch die Namensgeber gleich entdecken!
Wir fahren nach einer Weile weiter den Khongoni Loop.Am Anfang entdecken wir eine Familie Klippschliefer und dann einen einsamen Elefantenbullen.
Parkmitarbeiter machen uns auf eine Löwensichtung in der Nähe aufmerksam, doch bis auf die großen Prankenabdrücke sehen wir nichts 😊 Was wir aber finden sind die Lieblingsvögel meiner Frau, HÜHNER (wie heißt es immer gleich und gleich gesellt sich gern, oder auch verrückte ziehen sich an 😉 )!
Wir passieren nun den Schroda Dam um in den Kaniedood Loop einzubiegen, aber das hätten wir uns besser noch einmal überlegt. Am Anfang treffen wir noch auf eine einsame Giraffe,
doch die Strecke hat es so dermaßen in Sich......... 😣 Es ist sehr steil, sehr eng und sehr schlecht 🤢 uns ist es dann auch schlecht! Fotos gibt es durch erhöhtes Adrenalin keine!!! Als wir es geschafft haben, brauchen wir jetzt erst einmal eine kleine Pause!
Wir fahren noch etwas durch den Park und besuchen dann das Golden Rhino Museum.
Ein schönes Museum, welches sich mit der Vergangenheit, Flora und Fauna und der Bevölkerung wie Entstehung des Parks beschäftigt. Es werden Ausgrabungen von Schmuck, Töpferwaren und Jagdwerkzeugen sowie weitere Grabbeigaben ausgestellt.
Nach dem Museumsbesuch gönnen wir uns eine Siesta und fahren am Nachmittag nochmals zum Confluence View Point und genießen dort nochmals den Sonnenuntergang.
Abends gehen wir ins Restaurant beim Museum, es ist dort alles ok, aber wir beeilen uns um doch noch bei etwas Restlicht wieder ins Camp zu kommen. Morgen soll es dann über die Grenze gehen nach Simbabwe, wir haben etwas Bauchgrummeln ob alles kappt 😕 und wir morgen im Matobo Nationalpark unseren Sundowner genießen können.
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201404. Aug. 2015 · #23
Heute ist der große Tag 😣 , es geht nach Simbabwe via Beitbridge!!! Ich habe schon viel vom besagten Grenzübertritt gelesen und darauf hin beschlossen, meiner Frau nur das Nötigste darüber zu erzählen 😈 !
Die Nacht war zwar lang, da uns ein Stromausfall sehr schnell in Dunkelheit gehüllt hat, erholsam war sie aber nicht ganz so, da man sich doch Gedanken zum heutigen Tag macht. Erst einmal wollen wir mit einem kleinen Frühstück starten, doch irgendwie fehlt von 2 Muffins ein größeres Stück. Wie wir erfahren werden, hat ein Squirrel schon gefrühstückt 😉 !
Wir packen unsere sieben Sachen und verlassen bei Gateöffnung das Leokwe Camp. Wir checken dann an der Rezeption am Maingate aus und können nur sagen der Mapungubwe NP ist landschaftlich wunderschön und hat an Historie einiges zu bieten. Mit viel Glück kann man sogar Löwen, Elefanten und Nashörner sehen!
Nun machen wir uns auf Richtung Musina. Wir hoffen Sasha ist wie besprochen am Vodacom-Shop und dass er der zuverlässige Helfer ist, als den wir Ihn einschätzen. Und tatsächlich 5 Minuten vor 8 Uhr ist Sasha da 🤩 ! Er fährt bei uns im Auto mit und wir erfahren von seiner Geschichte, dass er aus der Nähe von Matobo kommt, unserem hoffentlich heutigen Reiseziel! Da leider die wirtschaftliche Lage in Simbabwe so schlecht war, ist Sasha mit seinem Bruder nach Musina gekommen. Er erzählt und von Simbabwe und dass er seine Hochzeitsreise an die Victoria Fälle gemacht hat, wie wir auch! Wir sind uns wirklich sofort sympatisch!
Und Sasha macht seinen Job hervorragend. Die Ausreise aus Südafrika erfolgt problemlos in ca. 20Minuten. Doch nun kommt der interessantere Teil, die Einreise nach Simbabwe. Und der Grenzübergang ist wirklich der Hammer. Es stehen überall LKWs, Busse und viele viele Autos mit noch mehr Menschen. Es wimmelt vor Leuten die einem helfen wollen und an Leuten die ebenso die Grenze passieren möchten. Mich erinnert die Szenerie etwas an die Serie aus den 80èrn "Auf Achse" in Afrika. Wir müssen zu unendlich vielen Schaltern, aber alle in der richtigen Reihenfolge. Brückengebühr,Roadaccess Fee, Carbon Tax, Commercial Vehicle Guarantee, Customs, Visa und noch Stationen an welchen wir noch mehr Stempel auf Papieren benötigten. Sasha hat uns vorher schon alle Preise gesagt und auch bei einen Versuch eines Grenzmitarbeiters mehr Geld von uns zu verlangen, hat Sasha gleich abgeblockt! Auch hatte er einen Bekannten bei der Visa Vergabe der sich sehr um unsere Visa bemüht hat und so hat das ganze Grenzprozedere uns ca. 2,5 Stunden "gekostet". In den 2,5 Stunden haben wir ca. 1 Stunde für unser Visa gebraucht und in dieser Zeit hat uns Sasha fast alle anderen Dinge für unser Auto besorgt. Hart war aber die Grundreinigung der Grenze mit Paraffin, das stinkt wie die Pest und es ist mega rutschig!
Nachdem wir die Grenze passiert haben, setzen wir Sasha im Ort Beitbridge bei einem Freund ab. Wir sind ihm sehr sehr dankbar und geben Ihm gerne etwas mehr, da wir mit dieser Zeit nie und nimmer gerechnet hatten, wenn man die Horrorgeschichten von 10-15 Stunden Wartezeit hört. Wir verabschieden uns und wünschen Ihm und seiner kleinen Familie alles Gute!!!!!!!! Nun starten wir Richtung Bulawayo. Man sieht schnell, den Unterschied zwischen Südafrika und Simbabwe. Uns kommen viele Eselkarren entgegen
und man sieht sehr viele alte und verbannte Fahrzeuge am Straßenrand liegen. Wir passieren gegen 15 Uhr, das Eintrittstor zum Matobo Nationalpark. Dieser ist landschaftlich mit seinen Walrücken-Felsformationen und den Balancing Rocks sehr schön.
Wir haben uns in der Matobo Hills Lodge eingebucht, doch zu erst zieht es uns zu dem Camping Platz am Maleme Damm. Leider können wir den Camp Ground nicht sofort finden und verirren uns erst einmal zu den Bungalows. wir erfahren aber dann, dass der Camping Platz nur ein kleines Stück entfernt ist und man sich hier registrieren muss. Ich erkläre dem netten Mann, dass wir nicht campen wollen, sondern jemanden suchen. Großzügig zeigt er mir das Reservierungsbuch und da, wir haben Glück 🤩 🤩 🤩 !
Es hat alles funktioniert, gleich werden wir unsere Freunde wiedersehen, welche schon früher ihren Urlaub in Namibia gestartet haben. Ein Treffen im simbabwischen Busch, unglaublich! Das Wiedersehen fällt, wie Ihr euch alle denken könnt ,super aus, es ist so schön Siggi und Manu zu sehen 🤩 !!! Wir verabreden uns für den nächsten Tag und machen uns nun auch auf dem Weg zur Matobo Hills Lodge! Die Lodge gefällt uns wirklich sehr und das Team ist mehr als bemüht, jeden Wunsch uns von den Augen abzulesen! Wir fühlen uns sehr wohl dort!
Das Abendessen ist auch sehr lecker und wir versinken in süße Träume unter dem Simbabwischen Sternenhimmel.
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nachdem ihr in Zim angekommen seid, würde ich gerne auch noch zusteigen.
Den Grenzübergang Beitbridge würde ich jedoch niemals freiwillig passieren. Schön dass es bei euch recht zügig geklappt hat.
Lg MA-SI
Ps. Die Klepperkischd kommt mir unheimlich bekannt vor. Ich könnte wetten die habe ich schon einmal gesehen. 😗
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201405. Aug. 2015 · #25
Hallo MA-SI,
schön dich auch an Bord begrüßen zu dürfen 😎 !
Also die Grenze Beitbridge und die Erfahrung dazu möchten wir nicht mehr missen, aber einmal reicht 😉 ! Bei dir steht das wohl noch aus 😈 , vielleicht ja im nächsten Urlaub!
Jaja die Klepperkischd, so konntet ihr uns aber auch nie verlieren!
Grüße Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201406. Aug. 2015 · #26
Unser erster voller Tag in Simbabwe beginnt mit einem schönen Frühstück, draußen auf der Terrasse der Lodge. Es schmeckt richtig gut, doch es ist noch, sorry für den Ausdruck, saukalt 😵 !
Erst nachdem die Sonne langsam über die Hügel steigt, wird es wärmer. Wir lassen noch etwas die Seele baumeln, bis uns Siggi und Manu abholen kommen. Wir sprechen noch etwas mit Josh, dem Lodge-Besitzer, und er gibt uns den Tipp doch die Höhlenmalerei bei Silozwe zu besichtigen. In dieser Zeit sind auch Siggi und Manu eingetroffen und wir starten unsere Tour. Wir fahren gemütlich durch den Park und genießen die Landschaft.
Wir passieren das Dörfchen Silozwe mit seinen schönen bunten Häuschen und der Schule.
Als die Kinder uns entdecken , sehen wir außer einer Staubwolke gar nichts mehr und dann kurze Zeit später lauter winkende Kinder am Zaun. Irgendwie ein ergreifender Moment. Wir fahren weiter und parken unsere Autos in der Nähe der Höhle. Leider ist die Höhle sehr schlecht ausgeschildert und somit starten wir eine kleine Wanderung ohne Ziel. Landschaftlich ist es dafür herrlich.
Nachdem wir eine Weile in der Natur herumgestapft sind, treffen wir auf 2 Jungs welche uns dann auch den Weg zur Höhle zeigen. Da der Weg aber sehr steil ist, zieht es meine Frau und Manu vor, ein kleines Päuschen zu machen, während ich mit Siggi Richtung Höhle aufsteigen. Bilder von der Höhe hat daher leider nur Siggi, welche er vielleicht hier mal anfügen könnte (Siggi, bitte bitte 😐 ) Nach dem Abstieg machen wir uns auf den Weg zurück und machen ein Picknick am Maleme Dam. Wir verbringen den Nachmittag dort und fahren dann zum World`s View und dem Grab des Cecil Rhodes.
Die Stimmung dort im Abendlicht ist wirklich etwas besonderes und der Ausblick grandios!
Wir genehmigen uns noch einen Savanna Dry, als Sundowner und begeben uns dann wieder zur Matobo Hills Lodge. Das Abendessen ist wieder gut und Josh erkundigt sich auch nach unserem Ausflug. Somit geht ein toller Tag schon wieder dem Ende zu!
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dann versuche ich gerne einmal ein paar Bilder zur Höhlenmalerei bei Silozwe hochzuladen.
Bin mal gespannt ob es auf Anhieb funktioniert.
Unter Höhle hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt.
Aber zumindest die Aussicht ist ganz nett.
Viele Grüße MA-SI
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201411. Aug. 2015 · #28
Heute geht leider unser kurzer Abstecher in den Matobo Nationalpark schon zu Ende 😐 ! Wir führen noch eine kurze Unterhaltung mit Josh, der sich extra für uns nochmals Zeit genommen hat und frühstücken. Dann geht es auch schon los Richtung Gate, an dem auch schon Siggi und Manu auf uns warten. Der Nationalpark hat uns allen vieren wirklich sehr gut gefallen. Die Landschaft ist wirklich wunderschön und einzigartig. Mit viel Glück kann man Nashörner sehen und es muss auch Rhino-Tracking geben, welches auch sehr lohnenswert sein soll.
Wir legen in Bulawayo noch einen Shopping Stopp ein und wir werden bei allem fündig! Wir finden auch die Stadt wirklich hübsch. Schöne Häuser mit toll angelegten Gärten. Die Innenstadt sah einladend aus. Nun starten wir unseren weiteren Weg Richtung Hwange Nationalpark. Unsere Endstation heute ist die Miombo Lodge am Eingang des Hwange Nationalpark bei Dete.
Wir machen zwischen durch noch einen Stopp und vespern an einem Picknickplatz. Er liegt an einem Fluss und uns begleitet die ganze Zeit das Glockengeläut der Rinder. Was wir vielleicht auch noch erwähnen sollten. Auf unserer heutigen Strecke passieren wir ca. 10 Road-Blocks der simbabwischen Polizei. Wir hatten aber nie irgendwelche Probleme und wurden nur immer sehr freundlich nach unseren Eindrücken von Simbabwe gefragt und woher wir kommen bzw. wohin wir denn fahren 😁 !
Wir checken gegen 17 Uhr bei der Miombo Lodge ein. Siggi und Manu campen auf dem Camping Platz, wir beziehen unseren Bungalow. Dieser ist doch schon in die Jahre gekommen und die Toilette auserhalb ist jetzt nicht so ganz unser Fall. Wir verbringen den Abend zusammen am Lagerfeuer und trinken noch ein Gläschen auf den schönen gemeinsamen Urlaub. Morgen geht es dann früh und den Hwange Nationalpark, mal sehen was uns da so erwartet 😉 !
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201412. Aug. 2015 · #29
Unser Tag beginnt mal wieder früh, es ist 5,35 Uhr und mal wieder ziemlich KALT 😵 ! Somit ist nach der Morgenwäsche auch jede Müdigkeit verflogen, da das Zähneputzen ja draußen stattfindet! Wir laufen zum Campingplatz um nachzusehen ob Siggi und Manu auch schon startbereit sind. Kurz darauf fahren wir los. Noch ein kurzer Stopp um die Lunchpakete zu holen und so passieren wir kurz nach 6 Uhr das Maincamp des Hwange Nationalparks um unser Permit zu kaufen. Unsere heutige Tour soll an der Makwa Pan über Kennedy1 und 2 nach Ngweshla Pan nach Manga Pan 1 und 2 zur Nyamandhlovu Platform und wieder zurück zum Main Camp gehen.
Als erstes können wir Giraffen erblicken,
doch dann bemerken wir schnell, dass das mit den Tieren hier eher schwer wird. Das Gras ist ziemlich hoch und gelb. Die Büsche sind reich belaubt und es ist hier wirklich "Wildniss" wie aus dem Bilderbuch! Wir erspähen noch einen schönen Gaukler.
An der Makwa Pan sehen wir hier unsere ersten Elefanten. Und es sind wirklich viele, denn es herrscht hier ein ständiges Kommen und Gehen!
Aber leider merkt man hier, dass die Elefanten doch nicht so "zutraulich" sind wie im Etosha und Chobe. Ein junger Elefant grast am Straßenrand, wir warten lange bis der Elefant ein gutes Stück von der Straße sich entfernt hat, doch als wir die Stelle passieren startet er laut trötend einen Scheinangriff und rennt uns hinter her. Ein Erlebnis welches wir so schnell nicht vergessen und wir auch nicht öfter brauchen. Leider passiert uns das im Hwange NP noch 2 weitere Male und wir haben nach dem ersten Vorfall wirklich aufgepasst und haben immer Abstand gehalten. Bei der Kennedy 1 Pan machen wir erst einmal Frühstück! Es ist ein super schöner Picknick-Platz mit vielen Vögeln.
Die Gegend gefällt uns wirklich gut, leider ist an der Tierfront nicht viel los, wahrscheinlich macht die Sichtungsfee gerade Urlaub! Wir passieren Masumamalisa Pan. Ab diesem Punkt wird die Strecke leider ziemlich schlecht! Bei Manga 3 sehen wir wieder Elefanten, welche scheinbar auch nicht sehr gut auf Autos zu sprechen sind. Wir halten Abstand und warten. Einen schönen Abschluss bildet die Nyamandhlovu Plattform, auf welcher wir uns bestimmt 1,5 Stunden aufhalten. Hier können wir Zebras, Springböcke, Kudus, Rappenantilopen, Krokodile und eine ganze Elefantenfamilie bestaunen.
Leider müssen wir nun wegen der Gateschließung aufbrechen und fahren zurück zur Miombo Lodge. Wir essen zusammen und genehmigen uns noch einen Drink, dann ist es auch schon wieder Zeit für das Bett und morgen geht es erneut in den Hwange 🤪 !
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Hallo Kloppo, Ich klinke mich einmal kurz ein - Deine Route passt ziemlich zu einem teil unserer Planung Ende September / Oktober. Weist Du noch was Du an welcher Stelle in Beitbridge bezahlt hast und welche Dokumente hast Du vom Vermieter bekommen? Wir Fahren Ende September vom Krüger NP nach Greater Zimbabwe und müssen wohl oder übel über Beitbridge ... .Bezüglich der Unterlagen gibt es zwar Infos vom südafrikanischen Automobilklub. Aber mich würde der aktuelle Stand der Summen interessieren.
Vielen Dank, Udo
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201417. Aug. 2015 · #31
Hi Udo,
wenn Du über Beitbridge nach ZIM rüber musst nur morgens. Mittags kannst Du es vergessen. Die Zimra bietet einen Begleitservice an, der klappen soll. Man soll die 24 Stunden vorher kontaktieren, E-Mail schreiben. Da ging bei uns nicht.
Area Manager von Zimra ist Bertha Mutowembwa : 00263 -286-23460/1 oder 00263-772-344317 E-Mail: berthamuto@gmail.com.
Wir sind mit unserem "Schleusser" Sascha rüber. der war super und wollte nur 50 USD. E-Mail könnte ich Dir in einer PM schicken. Sascha kennt den halben Grenzübergang ist Simbabwer und macht normal die Abfertigung für LKW`s.
Zu Zahlen:
Brückengebühr: so ca. 100 Rand
Road Access Fee: 270 Rand
Carbon Tax: ca. 110 Rand
CVG Commercial Vehicel Guarantee: 1 % vom Wert oder wie auch immer bei uns waren es 100 USD, aber es kommt wohl drauf an
VISA: 30 USD p.P. / Single Entry
Sag Deinem Vermieter vorher Bescheid, die müssen Dir die entsprechenden Papiere hinrichten. Wichtig ist, daß die dein Auto ausstatten (Reflektoren, SA-Aufkleber, Feuerlöscher, Warnwesten, 2 Warndreiecke usw.).
Von Zimra gibt es auch eine Cross-Border Information. Google mal da steht alles drin.
Grüsse Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201418. Aug. 2015 · #33
Vielen lieben Dank erst einmal an alle "Kommentatoren" und Danke Button Drücker 🤩 🤩 !
Gleich geht es dann wieder weiter!
Grüße Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201418. Aug. 2015 · #34
Der heutige Tag beginnt genau so wie gestern! Früh aufstehen, vor Kälte schlotternd Zähne putzen, Siggi und Manu abholen und das Lunchpaket einsammeln 😉 !
Jetzt starten wir erneut in den Hwange Nationalpark. Unsere heutige Tour soll uns vom Main Camp über die Tshebe Tshebe Pan, Mtoa Pan, Mabuyamabema Pan zur White Hill Plan zur Guvalala Plattform dann zur Nyamandhlovu Plattform und wieder zurück zum Main Camp führen.
Als erstes begegnet uns eine Perlhuhnfamilie.
Und dann wird es ganz schön buschig! Wie schon im vorigen Teil beschrieben, sind die Büsche sehr belaubt und das Gras hoch und somit sehen wir eine ganze Weile erst einmal kein Tier! Wir beschließen zur Mtoa Pan und den Ruinen zu fahren, doch nach etlichen Kilometern im noch dichteren Busch und nachdem Siggi schon 2 mal den Weg von umgestürzten Bäumen und Ästen befreit hat, weigert sich meine Ehefrau weiter zu fahren 😣 ! Sie findet das hier alles nicht mehr lustig 🤢 und außer Busch haben wir auch nichts gesehen, also drehen wir wieder um!
Stimmt nicht uns begegnen noch 2 Soldaten der Anti-Poaching Einheit mit denen wir noch ein paar Worte wechseln.
Wir machen an der Bembesi Pan Pause und unterhalten uns mit dem dort stationierten Camp-Attendent. Er erzählt uns von einem morgigen Löwenbesuch und wie er hier so die Zeit verbringt. Wir teilen mit Ihm unsere Mahlzeit und verabschieden uns dann.
An der Guvalala Platform wollen wir eigentlich eine Weile verbringen, doch die Plattform ist in einem sehr schlechten Zustand. Die Sanitären Anlagen sind nicht zu benutzen und es kommt einem schon ein ganz übler Gestank entgegen. Da die Sanitäreinrichtungen so schlecht sind hat jemand die Plattform, dann als Toilette benutzt 🤢 ! Hier wollen wir nicht bleiben!!! Wir fahren dann gleich zur Nyamandhlovu Plattform und richten es uns da ganz gemütlich ein! Es gibt einen Savanna Dry, Kuduschinken, Toast, Gurke etc und dabei schauen wir den Impalas zu.
Wir sehen Zebras, Impalas, Gnus, Büffel, Affen und noch vieles mehr. So verbringen wir den ganzen Nachmittag.
Später lernen wir noch ein ganz tolles Projekt der Painted Dog Conversation kennen. Es ist eine Art Schullandheim, bei dem die Kinder 1 Woche lang in einem Busch-Camp übernachten. Sie bekommen 3x am Tag warmes Essen und lernen die Tiere und Pflanzen von Simbabwe kennen. Auf der Plattform studieren die Kinder die Tiere und wir machen gerne Platz. Wir verabschieden uns und fahren zurück zur Lodge. Wir sitzen noch mit einigen Lodgegästen zusammen darunter auch 3 Frauen aus den USA. Wendy gehört zu einem der Gründungsmitglieder des Painted Dog Projekts und zeigt ihren 2 Freundinnen nun ihre zweite Heimat. Es ist wirklich sehr interessant und sie laden uns für den morgigen Tag ein, mit Ihnen das Painted Dog Conservation zu besichtigen und hinter die Kulissen zu sehen. Wir verabschieden uns und gehen dann murmeln 😉 !
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Aug. 2015 · #35
Hallo Kloppo,
vom Aufbau her sieht Dein letzter Post so aus, als sollten da auch Bilder drin vorkommen. Ich kann aber leider keine sehen.
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201419. Aug. 2015 · #36
Hallo Topobär,
ja du hast recht, da sollten Bilder rein! Es kommt aber immer eine Meldung das das Hochladen fehlgeschlagen ist und den Grund habe ich noch nicht gefunden!!! Ich habe bisher nichts anderes gemacht wie sonst auch! Also sorry ich versuch es zu beheben!
Grüße Kloppo
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KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201423. Aug. 2015 · #37
So jetzt hat es mit den Bildern geklappt und es kann weitergehen!!! 🤩
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #38
Hallo Kloppo,
Bin erst Heute auf deinen Thread gestossen! 😎
Bin zwar ein bisschen spät dran aber Simbabwe und Hwange interessieren mich ganz besonders. Da wollen wir nächsten Sommer hin! 😁
Wie lange würdest du uns raten den Hwange NP zu besuchen? Es wäre Monat August 2016.... 🙂
KloppoThemenstarter376 Beiträge · seit 201423. Aug. 2015 · #39
Hallo Annick!
Das ist jetzt schwer zu sagen! Also ich denke es kommt darauf an, wollt Ihr campen oder in Lodges? Wir haben uns die Bungalows im Main Camp angesehen, die sehen von außen ganz nett aus, aber innen ziemlich übel, vorallem die Sanitäranlagen pfui (wir haben auch die "renovierten" gesehen)!!
Wir haben auch nur die Gegend um das Main Camp besucht und uns insgesamt vom Park etwas mehr versprochen! Aber durch den nochmaligen Regen an Ostern, war die Vegetation sehr dicht und hoch, daher hatten wir nicht so viele Tiersichtungen. Das ist ja auch völlig legitim, wir sind ja nicht im Zoo! Auch die nervösen Elefanten haben uns erschreckt! Die Gegend um Kennedy1 und Kennedy2 ist aber sehr schön, auch die Nyamandhlovu Plattform ist toll!
Die Strassen sind aber zum Teil in einem sehr schlechten Zustand.
Auch ein Besuch im Painted Dog Conservation Centre ist sehr zu empfehlen!
Wir fanden aber, da wir keine Camper sind die Lodges in Zimbabwe zu teuer! Die Leute dort sind aber alle super nett und offen!!
Was uns sehr gut gefallen hat ist der Matobo Nationalpark! Der ist sehr zu empfehlen!
All dies waren jetzt unsere Eindrücke und unsere Empfindungen!
Liebe Grüße Kloppo
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200823. Aug. 2015 · #40
Hallo Kloppo,
Campen ist nicht mehr so unser Ding....... 😎
Ich habe mir auch sagen lassen dass wir auf das Main Camp mit den Bungalows lieber verzichten sollten! 🙂
Momentan scheint die billigste Variante die Hwange Safari Lodge zu sein. Kannst du darüber etwas berichten?