PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201413. Juli 2015 · #21
Cornelia schrieb: Hast Du eigentlich einige Bilder farblich nachbearbeitet? Liebe Grüße Cornelia
Liebe Cornelia, nein, ich habe keines der Fotos farblich nachbearbeitet. Da ich im Raw-Format aufnehme, nur die übliche Kamera-Raw-Nachbearbeitung, wie Weißabgleich, Belichtung manchmal. Kontrast und Schärfe. Im Photoshop dann ev. selektive Nachbearbeitungen wie Aufhellen, Schattenanpassungen und ähnliche Kleinigkeiten.
Herzlichen Dank und liebe Grüße Anne
Strelitzie schrieb: Und vor allem mein herzlicher Dank dafür, dass Du die EXIF-Daten nicht entfernst. Dadurch kann mein Laien-Auge vielleicht endlich das Zusammenspiel von Blende, Brennweite und Belichtungszeit verstehen.... 😕
Liebe Grüße Strelitzie
Hallo Strelitze, ich wüsste gar nicht, wie man die hier entfernt. 😉 Mich würde aber auch sehr interessieren, wie Du sie abrufst. Verrätst Du mir das? Ein herzliches Dankeschön! Liebe Grüße Anne
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201113. Juli 2015 · #22
" ....Mich würde aber auch sehr interessieren, wie Du sie abrufst. Verrätst Du mir das? ..."
Hallo Anne, aber gern : ich arbeite mit einem Mac. Da ziehe ich mir das Bild auf den Desktop - öffne es als "Vorschau" - dann den Reiter "Werkzeuge" -> "Informationen einblenden" und auf "i" erhält man dann die Information bei EXIF. Für mich als interessierten Anfänger hat das mehr Lern-Wert als so mancher Fotolehrgang.
Ich freue mich sehr auf die Weiterreise - obwohl ich schon auf Deiner HP geluschert habe. 🙂
Herzliche Grüße Strelitzie
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201413. Juli 2015 · #23
Danke, Strelitze! Ich arbeite auch mit einem Mac! 🙂 😎
piscator1'483 Beiträge · seit 200913. Juli 2015 · #24
Da es bei mir mit der Vvorschau nicht klappt, importiere ich das Bild in "Fotos" und rufe die Informationen ab. Dann habe ich Kamera, Blende Belichtung, Brennweite.
Gruß Piscator
Sorry: Ergänzung: Den Kameratyp habe ich bei der Vorschau doch: Unter den TIFF-Formatangaben.
reisetiger281 Beiträge · seit 201414. Juli 2015 · #26
hä???? Echt????? Ich fotografiere auch im FX Format, ebenfalls höchstauflösend. Habe aber immer dieses leicht diffuse Licht Namibias erhalten wollen. OK, Zeiten glaube ich dir, aber keine Kontrasterweiterung glaube ich dir nicht 😛 Aber seis drum, ich werde jetzt im Herbst drauf achten. Ich filme mit meiner Kamera mehr, von daher kann mir durchaus das eine oder andere entgangen sein. Trotzdem, die Belichtungen sind schon extrem präzise. falls es so belichtet wurde. Anregung habe ich aber allemal für diesen Nord-Herbst in Nam. Chapeau!
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carpe diem
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201414. Juli 2015 · #27
Reisetiger, ich habe nie behauptet, keine Kontrastverstärkung vorgenommen zu haben. (Siehe auch den Kommentar an Cornelia) Das FX-Format, bzw. Vollformat ist nicht das Entscheidende, sondern das Raw-Format, das im Nachhinein fast alle Korrekturen zulässt. Und logischerweise muss ich eine Kontrastverstärkung vornehmen, denn hier wird nicht in der Kamera wie beim jpg der Kontrast verstärkt, sondern eben erst im Camera-Raw-Konverter. Aber bei dem Licht und dem sehr klaren Himmel, der im April hier vorherrscht, war bei den meisten Fotos nur eine minimale Kontrastverstärkung nötig. Da wirst Du im Herbst nicht so gute Bedingungen haben, da die Luft da meistens voll Staub ist.
Und noch eine Info: ich fotografiere ausschließlich im manuellen Modus und überlege mir die Belichtung genau.
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201214. Juli 2015 · #28
Moin, Moin, liebe Anne, von den gerade abgehandelten Fragen leben die einschlägigen "Foto-Fachmagazine" seit Jahren bestens. Welche Kamera hat wieviele Bewertungspunkte ergattert, hat sie gar noch Enwicklungspotential, wenn statt Jpg im RAW Format fotografiert wird? Und natürlich die "unendliche Geschichte": Festbrennweite - oder geht auch ein Zoom? - Ein schier endloses Gegacker, und das Ei liegt immer noch quer vor dem Ausgang.
Die Qualität Deiner Bilder scheint mir vor allem daher zu kommen, dass Du selbst, als Fotografin, "Vollformat" hast.
Wie war noch mal die Geschichte mit dem Ei und Kolumbus?
In Vorfreude auf kommende Kontrastumfänge,
Rolf
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201414. Juli 2015 · #29
Lieber Rolf,
bei dem erstenTeil Deines Kommentars sprichst Du mir aus der Seele. Seufz! 😘
Dein Satz in der Mitte lässt mich erröten. 😊 🙂 Ganz herzlichen Dank für das Riesenkompliment!
Was Deine letzte Zeile angeht: Die Wartezeit kann ich ferne verkürzen, hier kommt die Fortsetzung.
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201414. Juli 2015 · #30
Namib Desert Lodge
Obwohl auf Massentourismus eingestellt, bietet das in den Dünen einige Kilometer abseits des Hauptgebäudes gelegene Dune Star Camp (Wir hatten das Glück, dass nur 2 der Bungalows belegt waren.), die Lage der Lodge am Fuß der versteinerten Dünen der Urnamib mit interessanten Wandermöglichkeiten und der große, zentral gelegene Pool genügend Abwechslung bei einem zwei- oder mehrtägigem Aufenthalt.
Sonnenuntergang beim Dune Star Camp
Sonnenaufgang beim Dune Star Camp
Die versteinerten Dünen
Kleine Wanderungen entlang der versteinerten Dünen
Aufnahme der versteinerten Dünen, die abendlich von der Namib Desert Lodge aus angestrahlt werden.
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201418. Juli 2015 · #32
Farm Wüstenquell
Oliver Rust hat inzwischen an den Terrassen der Mountain Chalets Wassertonnen angebaut, die als Poolersatz die Hitze erträglich machen. Im letzten Jahr hatten wir das Chalet "Red Rock" gebucht, dieses Mal konnten wir die Aussicht vom "Klipdrift" genießen.
Eine Wanderung durch das "Labyrinth" auf einem markierten Weg führt einen hinein in die Welt der bizarren Erosionsformen der Tafoni-Verwitterung.
Auch ein Ausflug mit dem alten Landrover "Betsy" zu den Lithops (lebende Steine) ist lohnenswert.
Und - es muss nicht immer die Spitzkopppe sein: auch auf der Nachbarfarm Jakalswater gibt es einen sehenswerten und noch weitgehend unbekannten Felsbogen, den Konjora Rock Arch. Allerdings sollte man zuvor bei der Besitzerin der Farm um Genehmigung zum Besuch nachfragen. GPS-Daten: S 22°35`29.5`` E 15°22`58.7``
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201418. Juli 2015 · #33
Fortsetzung Konjora Rock Arch
Auch auf Wüstenquell gibt es einen Felsbogen, den man allerdings nur erreicht, wenn man den Zaun zum angrenzenden Namib Desert Naukluft Park übersteigt. Der Arch ist so unbekannt, dass er noch nicht einmal einen offiziellen Namen trägt; wir haben ihn Oliver´s Arch getauft.
Der berühmte "Adler" der Farm Wüstenquell. (Ein Foto vom letzten Jahr.)
Twilight - ein besonderer Moment ist es, wenn das Mondlicht das Tageslicht trifft. Am frühen Morgen war das ein sehr schönes Erlebnis auf Wüstenquell. (Übrigens: Dieser Vollmond war dieses Jahr der Grund, warum ich keine Milchstraße fotografieren konnte.)
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201421. Juli 2015 · #35
Erongo Wilderness Lodge
Die Fahrt zu Paula´s Cave mit Buschmann-Zeichnungen lohnt sich nicht, geht es doch meistens durch Buschland mit sehr begrenzten Sichtungsmöglichkeiten. Einzig und allein der Sundowner-Point entschädigt ein wenig die Tour.
Umso abwechslungsreicher sind die Wandermöglichkeiten in einer typischen Erongo-Landschaft, z.b. der Eagle´s Trail: ein Rundweg über die Felsen oberhalb der Lodge mit einem weiten Blick auf Erongo und das Trockenflussbett des Omaruru und, wenn man Glück hat, mit der Begegnung mit einer riesigen Familie von Baboons.
Die schönsten Bungalows sind Nr. 6 und Nr. 10 (wir hatten die 10). Auch eine Sundowner-Wanderung in die Felsenlandschaft des Hausbergs ist durchaus zu empfehlen.
PleuroThemenstarter354 Beiträge · seit 201423. Juli 2015 · #38
Hohenstein Lodge/Etemba
Von Omaruru kommend haben wir einen Abstecher zum San-Village zum Fotografieren gemacht. In dem Dorf waren allerdings fast nur Kinder anzutreffen.
Wir hatten das Programm "Erongo Absolute" vorgebucht und es nicht bereut. Der Besuch bei den Small Miners am Hohenstein war ein besonderes Erlebnis, trafen wir doch auf die Mitwirkenden in der Filmreportage, die im Fernsehen ausgestrahlt worden war. Und als wir ihnen erzählten, dass wir sie vom deutschen Fernsehen kennen, war der Bann gebrochen; besonders Arnold in seiner vernünftigen und liebenswürdigen Art bleibt mir in Erinnerung.
Der folgende Link zeigt diesen kleinen Film (35 Min.), der die harte und schwierige Arbeit der Small Miners in spannender Weise verdeutlicht. Es lohnt sich wirklich, die Zeit zum Anschauen aufzubringen.
Die Fahrt nach Etemba, einem renovierten alten Camp im nördlichen Erongo, mit dem eigenen Fahrzeug ist ein landschaftliches Highlight. Eine geführte Rundwanderung brachte uns zu verschiedenen Plätzen mit Buschmann-Zeichnungen.