travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200610. Juli 2015 · #1
Hi zusammen,
in der vergangenen Nacht wurde der bekannte Swakopmunder Tourguide Andi Meier auf einer Privatreise mit seiner Freundin scheinbar überfallen. Dabei wurde Andi mit einem Messer wohl tödlich verletzt. Angaben örtlicher Unterkünfte nach, treiben Banden vor Ort ihr seit längerem ihr Unwesen. Genauere Einzelheiten und Bestätigungen der Polizei stehen noch aus. Weitere Infos u.a. hier: https://www.facebook.com/pages/Windhoek-Namibia/110760338952883
Bitte also in der Gegend aufmerksam campen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich bin völlig erschrocken und sehr, sehr traurig. Eine kleine Hoffnung bleibt, dass es nicht stimmt.
Ja, BMW, das muss "unser" Andy sein, wir waren mit ihm letztes Jahr auch im Mudumu.
Andy hat immer aufmerksam gecampt soweit wir das beurteilen konnten. Er ist/war aber sicherlich ein Mensch, der bei einem Angriff eher nicht stillgehalten hat, sondern Gegenwehr geleistet hat.
Seine kleine Tochter war sein ganzer Stolz, er hat viel von ihr erzählt.
Christian, wenn Du weiteres hörst, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du es uns mitteilen könntest.
Verwirrte und traurige Grüße Karin und Klaus-Achim
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
wir haben gerade einen Anruf von einer weiteren Mitreisenden des letzten Jahres erhalten, die wiederum einen Anruf von unserem zweiten Guide Thomas bekommen hatte.
Es ist nun Gewissheit, Andi Meier ist tot. Er wurde auf einem Campground im Mudumu, mitten im Busch am Fluss gelegen, wohl erstochen, als er seine Freundin verteidigt hat. An genau dieser Stelle haben wir auch zwei Nächte zusammen verbracht.
Andy war für uns ein ganz besonderer Mensch, der trotz flotter Sprüche und sehr direkter Art immer das Wohl seiner Gäste, die sich bei ihm eher als Freunde fühlen konnten, im Blick hatte. Er hat stets versucht, alles nur Mögliche an Erlebnissen für uns zu ermöglichen und hatte dabei ein hervorragendes Händchen für besondere Aktionen. Zudem war er ein super Koch und hatte die Organisation der Tour und der Camps immer fest im Griff. Sein Humor war ansteckend und sein verhaltenes Kichern, wenn er besondere Tiergeräusche vernahm, zeigte stets, wie viel Freude er an der Natur hatte, in einem Land, das er liebte.
Besonders am Herzen lag ihm seine kleine Tochter, die in Swakopmund lebt und mit der ihn unter anderem die Leidenschaft für den Swakopmunder Karneval verband. Er hat uns voller Stolz die lange, von ihr auswendig vorgetragene Rede der letzten Karnevalssitzung vorgespielt. Es ist sehr traurig, das sie nun ohne ihren Papa groß werden muss.
Wir sind unendlich traurig und hoffen, dass seine Freundin irgendwann dieses entsetzliche Erlebnis verarbeiten kann und dass Andi´s Familie und enge Freunde vor Ort in der nächsten Zeit viel Kraft haben werden, mit diesem Schicksalsschlag zu leben.
Ich denke, so sollte niemand sterben müssen und hoffe, man wird die Täter finden und weiteren Übergriffen auf Menschen in dieser so schönen Gegend Einhalt gebieten können.
Sehr traurige Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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gelöscht, da ich nicht einfach ohne zu fragen, Christians Thread kapern kann.
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200811. Juli 2015 · #6
chamäleon2011,
das ist KEIN kapern!
🙂
wir kennen den Andi nicht und wir danken dir für deine zu Herzen gehenden Worte! Möge seine kleine Familie den Schicksalsschlag eines Tages verwinden!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200611. Juli 2015 · #7
...also ich persönlich finde dass einigermassen beunruhigend...eine einsame Campsite irgendwo im Busch. Hier liest man ja immer wieder, dass in Namibia ausserhalb der Städte das Risiko eines Überfalls quasi bei null ist....
Aber ich weiss... Gewalt gibt es ja auch bei uns...ich habe aber noch nie gehört, dass jemand der irgendwo in den Bergen kampiert hat umgebracht wurde.. lg tom
ich teile Deine Beunruhigung voll und ganz. Ich kann nicht genau sagen, wie weit die nächsten Hütten oder die Hauptstraße entfernt sind, ich erinnere mich nur, dass wir dort niemanden gesehen und gehört haben und dass der Weg zu Fuß kaum vernünftig machbar gewesen wäre.
Die Vorstellung, dass man wohl mit Andi´s Auto weggefahren ist und seine Freundin dort zurückgelassen hat (wir hatten Elefanten bei den Zelten und Löwen in der Nähe) erfüllt mich mit Entsetzen, wie die ganze Tat. Ich weiß nicht, ob man solch ein Erlebnis jemals verarbeiten kann.
Wir sind immer der Meinung, lieber alles hergeben und still sein als das Leben zu riskieren, aber da seine Freundin wohl angegriffen wurde, blieb Andi keine Wahl als sie zu verteidigen. Er wäre nicht Andi gewesen, wenn er nur zugeschaut hätte.
Ich hoffe, die Polizei vor Ort wird tätig und legt nicht nur die Hände in den Schoß, und ich hoffe, sie wird erfolgreich tätig.
Liebe Grüße Karin
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200611. Juli 2015 · #9
Hallo Karin,
Ich hoffe, die Polizei vor Ort wird tätig und legt nicht nur die Hände in den Schoß, und ich hoffe, sie wird erfolgreich tätig.
scheinbar alles schon gestern Früh eingeleitet, Straßensperren wurden sofort angelegt etc. So mein Informationsstand von Quellen vor Ort.
Viele Grüße Christian
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Danke, Christian, dass Du uns in so vielen verschiedenen Bereichen immer auf dem Laufenden hälst und wir von Deinem Insiderwissen profitieren dürfen und in diesem Fall meinen besonderen Dank, da mich Andi´s Tod persönlich sehr betroffen macht.
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ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201212. Juli 2015 · #11
Liebe Fomis, welch eine schreckliche Tragödie!
Ich weiß nicht, ob der Rat: "in der Gegend aufmerksam campen" irgend etwas nützen kann? - Ohne dass ich Andi Meier gekannt hätte, darf man doch wohl unterstellen, dass er alle Vorsichtsmaßnahmen beherzigte und auch eingehalten hat. Nein, gegen die absolut brutale Rohheit, ja ungezügelte Mordbereitschaft solcher Killer, kannst du dich nicht vorsehen.
Es verbleibt mir nur tiefer Respekt vor dem Mut dieses Mannes Andi Meier, und Mitgefühl mit seiner Partnerin, für deren Leben er das seine opferte, - und die Hoffnung, dass man die Mörder findet und zur Rechenschaft zieht.
Rolf
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200612. Juli 2015 · #12
Ich weiss nicht, ob ich mich da täusche: aber ich habe das Gefühl, in Namibia wird die Kriminalität immer schlimmer und immer brutaler.
Als wir das erste mal in Namibia waren, ((2000) dachte noch niemand an Überfälle. Die Einheimischen, auch Weisse, liessen alle Türen des Hauses offen, man konnte auch auf den grossen Durchgangsstrassen jederzeit anhalten und picknicken, man konnte abends und nachts unbehelligt durch Windhuk laufen etc. Seitdem ist es nach meinem Gefühl von Jahr zu Jahr schlechter und brutaler geworden.
.......es gibt im Mudumu drei Campsites ohne Infrastruktur (fast ohne...!!!!) direkt
am Kwando......im Normalfall passiert man dort das alte (verwahrloste) Rangerhaus......
......Ganz in der Nähe sind EINIGE Bewohner in Hütten (habe ich mal geschätzt an den
aufgespannten Wäscheleinen......) .....so dass Besucher nicht unbemerkt da
durchfahren........
Wie ich anhand einer Foto von Karins Bericht mutmasse, war Andi ein stämmiger "Riese"
(trug ein dunkelblaues T-shirt) den Nichts so leicht aus der Fassung bringt,......
.........will sagen: Ein Naturbursche im positivsten Sinne......
.....entlang der Durchgangsstrasse sind Streusiedlungen und das Camp Kwando
ist relativ in der Nähe........
deswegen auch bin ich immer noch fassungdlos......
BMW
Champagner8'672 Beiträge · seit 201012. Juli 2015 · #14
Christian Stiebahl hat auf facebook aktuell dies gepostet (aus der Namib Times). Die Polizei scheint also nicht unttätig zu sein:
Tourist robbed and murdered in Zambezi Region A 34-year-old man was nabbed by the Namibian Police Force (NamPol) on suspicion he robbed and killed a tourist at the Lianshulu Village in Kongola Constituency on Friday. Warrant Officer Lungowe Mapenzi of the Katima Mulilo Police Community Affairs and Public Relations Office told Nampa on Sunday that the suspect was found with items and an undisclosed amount of cash, which he and his accomplice allegedly stole from Andre Christian Maier, 42, before stabbing him to death. Another suspect is still at large. The first suspect was apprehended by NamPol at the Chotto formalised settlement during the early hours of Sunday. His name is withheld until he makes his first appearance before the Katima Mulilo Magistrate’s Court on murder and theft charges this coming week. “The suspect who was arrested this morning (Sunday) was found at a house in the Chotto settlement. During the police search at that premises, officers found one pair of shoes matching shoe tracks at the crime scene. “Blood-soaked clothes were also found inside the house, along with some money and other stolen items. The suspect is also suffering from a deep wound, believed to have been inflicted on him during a violent fight,” Mapenzi said. Narrating details about the incident, the warrant officer said preliminary information indicate that Maier and his 29-year-old female companion from Swaziland, were attacked while camping at a local lodge in the area. (Source NAMPA)
Christian S. hat Andi mir gegenüber so beschrieben wie auch Karin, urig, immer für einen Spaß zu haben....Auch von mir unbekannter Weise mein tiefes Mitgefühl für alle Angehörigen und Betroffenen.
beate schrieb:Ich weiss nicht, ob ich mich da täusche: aber ich habe das Gefühl, in Namibia wird die Kriminalität immer schlimmer und immer brutaler.
Als wir das erste mal in Namibia waren, ((2000) dachte noch niemand an Überfälle. Die Einheimischen, auch Weisse, liessen alle Türen des Hauses offen, man konnte auch auf den grossen Durchgangsstrassen jederzeit anhalten und picknicken, man konnte abends und nachts unbehelligt durch Windhuk laufen etc. Seitdem ist es nach meinem Gefühl von Jahr zu Jahr schlechter und brutaler geworden.
Habt Ihr eine Ahnung an was das liegt??
Gruss Beate
Hallo,
auch ich bin fassungslos was da passiert ist. R.I.P Andi, wir durften Dich auch nicht kennen lernen. 🙁
Das was Du gemacht hast, Deine Freundin zu verteidigen ist unfassbar schön.
Dieses Verbrechen kann einem aber überal auf dieser Welt passieren. 😉
Ich denke Namibia ist nicht weniger gefährlich als anderswo, es ist einfach eine Tragödie und Andi und seine Freundin waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. 🤢
Wenn man nur dieses Wochenende in Deutschland mal nimmt, da sind auch wieder unschuldige Leute von irgendwelche "Gestörten" getötet worden, ich sehe hier in Deutschland ist es auch nicht mehr möglich die Türe aufzulassen. Auch in Europa / der ganzen Welt muss man mit offenen Augen und sehr Aufmerksam sein.
Hoffe, das seine Freundin dieses Trauma irgendwann vergessen kann.
Traurige Grüße Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Du mutmasst richtig, Andi trug ein blaues Shirt, ein "Riese " war er nicht, aber auch nicht klein und definitiv stämmig, "ein Naturbursche im positiven Sinn", absolut "Bush-adapted" und furchtlos.
Die Stelle war einer seiner Lieblingsplätze, deine Ideen zur Lage stimmen wahrscheinlich, wir sind immer mit den Autos gefahren, sodass ich nicht genau sagen kann, wie weit es bis zu diesem Rangerhaus, den Hütten und der Straße war, aber wir haben uns dort "allein" und weit ab vom Schuss gefühlt.
Ich hatte nachts furchtbar Bammel, weil ein Elefant wenige Meter neben unserem Zelt gefressen hat. Wie sich leider mal wieder zeigt, sind die Tiere in Namibia nicht das Gefährlichste Lebewesen, vor ihnen kann man sich auch besser schützen, wenn man gut vorbereitet ist.
Lieber Rolf,
auch ich habe großen Respekt vor diesem Mann, der sich, da bin ich sicher, nicht nur vor seine Freundin, sondern vor jeden seiner Freunde und auch Gäste gestellt hätte bei drohender Gefahr.
Hallo Beate,
diese Gedanken gehen mir auch ständig durch den Kopf, aber auch hier in Deutschland wird gerade wieder ein kleiner Junge verzweifelt gesucht, ein Irrer schießt um sich, nur um Beispiele zu nennen. Ich versuche mir immer klarzumachen, dass auch in Namibia diese Fälle Einzelfälle sind, aber ich muss zugeben, dass ein drückendes Gefühl bleibt. Wir werden trotzdem weiter nach Namibia reisen.
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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beate schrieb:Habt Ihr eine Ahnung an was das liegt??
Am Ende in meinen Augen überall auf der Welt das gleiche Problem: Soziale Kälte, immer ungleichere Verteilung der Vermögen, etc. Immer mehr wissen sich anders nicht mehr zu helfen.
La Leona2'779 Beiträge · seit 200712. Juli 2015 · #18
Guten Abend das sind schreckliche und sehr traurige Nachrichten. Ich bin schockkiert.
Wie oft lag ich schon mitten im Busch im Dachzelt und lauschte den Geräuschen der Natur irgendwie wachsam ob sich nicht auch andere - ungewollte - Geräusche vernehmen könnten.
Ohne die genauen Begebenheiten zu kennen führe ich mir wieder einmal vor Augen wie schnell man Opfer eines Raubüberfalls mit bösem Ende werden kann.
Und diese Alarmbereitschaft oder Ängstlichkeit hat je länger je mehr Auswirkungen auch auf unsere Routenplanungen.
Ausserhalb von Naturschutzgebieten, Nationalparks mit Kontrollen meiden wir abgelegene campsites. Dann lieber ganz im Busch und Wild. Ein camp Feuer gibt es dort auch nur dann wenn wir in einer Gruppe mit mehreren Fahrzeugen unterwegs sind. Alleine ist es nach Sonnenuntergang im Busch empfehlenswert nicht auf sich aufmerksam zu machen.
Ich bin vorallem schockiert dass dieser Überfall offenbar innerhalb eines Nationalparks passiert ist.
Mit Interesse verfolge ich die weiteren Informationen diesbezüglich.
Die Hinterbliebenen tun mir aufrichtig leid. VG leona
Du warst schneller und sprichst mir aus der Seele, die Augen und Ohren offen halten muss man überall auf der Welt.
Ob seine Freundin dieses Erlebnis jemals wird verarbeiten können, weiss ich nicht, es muss unfassbar schrecklich sein, einen geliebten Menschen auf so brutale Weise zu verlieren und dann auch noch nachts allein im Busch zurückgelassen zu werden. Ich kenne sie nicht, hoffe aber, sie wird professionelle Hilfe bekommen.
Hallo Bele,
danke für die Infos, ich bin froh, dass etwas geschieht, alles andere wäre genau das falsche Signal.
Seine Freundin kommt allerdings, soweit ich weiss, nicht aus "Swaziland" sondern aus "Switzerland".
Liebe Grüße Karin
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Wir sind sehr betroffen zu hören was aktuell im Gebiet Sambezi passiert ist, auch wenn wir Andi nicht persönlich kannten.
Empört sind wir über die Art und Weise wie manche Fomis diese Tat kommentieren - Opfer sind immer zur falschen Zeit am falschen Ort! und Statements wie
Dieses Verbrechen kann einem aber überal auf dieser Welt passieren. 😉
machen uns fassungslos - zumal wenn sie obendrein noch mit einem Augenzwinkern versehen werden! Wo sind wir denn? Hier werden Taten psychisch oder ideologisch Gestörter mit organisierter/"gewerbsmäßiger" Kriminalität in einen Topf geworfen! Auch wir sind vor 2 Jahren auf Campsite im Zuständigkeitsbereich Kongola überfallen worden und wissen daher wovon wir reden. Wir haben am eigenen Leib erfahren wie schlampig die Behörden vor Ort ermitteln und wie Opfer mit Versprechungen abgespeist werden. Mich wunder hier zu lesen dass Verdächtige festgenommen bzw. ermittelt worden sind. Wenn da nicht endlich mal hart durchgegriffen wird und Ermittlungsergebnisse öffentlich gemacht werden, werden die Banden auch weiterhin ihr Unwesen treiben und ggf. sogar noch bestärkt werden in ihrem Handeln wenn sie nicht befürchten müssen erwischt zu werden.
Ja, wir denken dass es schlimmer wird mit Kriminalität in Namibia und nach diesem Erlebnis vor 2 Jahren haben wir uns entschieden speziell die Region Sambezi zukünftig zu meiden. Wenn schon Übernachtung in diesem Gebiet dann nur auf einer Lodge und/oder wenn bewaffnete Security zugegen ist!
Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.
Gruß Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...