Liebe Foris
Nach fast 4 Wochen weg von zuhause bin ich heute am 30.5. von Arusha nach hause gefahren. Fast alles habe ich gut angetroffen, nur mein Rottweiler/Dobermann wollte nicht mehr fressen und ist nun wirklich mager. Ich hoffe, da ich nun für kurze Zeit da bin, bevor ich nochmals für ein paar Tage nach Arusha reise, er wieder etwas aufbaut. Es kam anders, ich war bis am 15.6. immer wieder zwischen Kenia und Tansania hin- und hergezogen.... also in Kürze 6 Wochen kaum zu hause und wenn dann 10 - 12 Stunden im Büro und nicht mal Zeit für die Bilder. Zorro sieht nun wieder wie ein Hund aus und heute bin ich das erste Mal seit dem 3.5. etwas spazieren gegangen - mit Zorro natuerlich, 2 andere Hunde waren mit meinem Gaertner schon im Feld.
3.5. Das Ehepaar, die aus Kunden Freunde wurden, kamen am Abend am Flughafen an, doch dauerte es sehr lange, bis sie das Gepäck bekamen. Dementsprechend wurde es auch etwas später, bis sie bei mir angelangten. Es war ein so schönes Wiedersehen nach 2.5 Jahren! Nachdem wir etwas geredet und etwas gegessen hatten, ab ins Bett, morgen wird ein langer Tag.
4.5. Joseph kommt schon vor 7 Uhr und wischt die Scheiben am Landcruiser sauber. Es hat einige Tropfen in der Nacht geregnet. Auch die Begrüssung zwischen ihm und dem Ehepaar war sehr herzlich - schliesslich hatten wir alle das letzte Mal eine super Zeit. Nachdem nun alles im Auto ist, geht’s los. Richtung Norden auf dem Thika Highway und etwas später auf der nun schmaleren Strasse mit nur je einer Spur in jede Richtung und vielen Kurven Hügel ab und Hügel runter. Klar muss Joseph aufpassen, denn es gibt einige Fahrer, die meinen Regeln seien nur für die anderen da. Sicher gelangen wir bis zur Brücke über den Tana Fluss. Dort wimmelt es von Weissbrustkormoranen und Seglern. Wie von unserem ornithologischen Guide vorausgesagt, jagte prompt ein Falke die schnellen Segler. Wieder einsteigen und weiter bis kurz vor Nanyuki. Die blühenden Aloen sind zu schön, als dass wir ohne Foto einfach vorbeifahren könnten.

Aloe lacertida
In Nanyuki Stadt wechseln wir bei einer Bank Geld, bevor wir weiterfahren und Blicke nach Lewa Downs geniessen. Bei Timau goss es in Kübeln und die Lodgemanagerin rief schon an, ob wir auch bald kommen. Ja, so schnell es die Strassen erlauben...... Bald sehen wir die Samburu Hügel, doch wir fahren Richtung Nordosten über die Nyambeni Berge. Die Gegend ist eine der fruchtbarsten von Kenia und die Strasse einer der hügeligsten und kurvenreichsten.

Kurz vor Maua, einer der grösseren Orte in der Gegend, führt unsere Strasse links weg und runter zum Meru Nationalpark. Was früher ein ausgewaschenes Flussbett war, ist nun mehr oder weniger eine Strasse. Starke Regenfälle haben schon wieder Schäden angerichtet. Der Hauptverkehr sind Pickups und Dropboxen, die das hier angebaute Miraa transportieren. Die Blätter des lustig wachsenden Baumes enthält eine Droge. Somalier und andere lieben es, diese Blätter zu kauen. In England wurde es verboten, was für die Leute eine spürbare finanzielle Einbusse bedeutete. Ca. um 14.00 Uhr gelangen wir beim Ikweta Camp an. Erstmal Zelte beziehen und uns an den Mittagstisch setzen. Zelte, wie Essraum sind sehr geschmackvoll mit Naturtönen eingerichtet. Die ganze Anlage ist sehr buschig und natürlich belassen, was mir natürlich gefällt, denn da turnen etliche Vögel drin drum. Alle Arten habe ich aufgeschrieben, um demnächst auf einem Programm für Vogelregistrierung (Kenya Bird Map) einzutragen.
Um 16.00 Uhr starten wir die Pirschfahrt. Das Eingangstor zum Meru Nationalpark liegt nur 5 Fahrminuten entfernt. Da ich die Tickets bereits in Nairobi habe holen lassen, geht die Administration doch ziemlich schnell. Da dies doch zum grossen Teil eine Vogelsafari ist, halten wir auch schon mal für alle gefiederten Freunde. Grössere und kleinere, einfacher und schwieriger zu bestimmende hüpfen und fliegen umher. Meru ist bekannt für grosse Büffelherden, doch wir erspähen nur ein paar Tiere. Etwas rennt ueber den Weg - eine der selten zu Gesicht zu bekommenden Streifenhyänen. Das Licht wird schnell schwächer und wir fahren zurück zur Lodgewo die Sonne prächtigst untergeht.

Eine heisse Dusche und zum Essbereicht. Es quakt aus dem Teich und im Licht einer starken Taschenlampe kann man den Riedfrosch gut erkennen.

Der Mond ist noch ziemlich gross und leuchtet uns den Heimweg zu den Zelten nach dem feinen Abendessen.

Sicherlich kennen einige von Euch die Ameisenloewen, nun und das ist das erwachsene Exemplar. Die Larven bauen Trichter and deren Raender andere Insekten abrutschen, genau in die Kiefer der Larve.

Fortsetzung folgt.........
Nach fast 4 Wochen weg von zuhause bin ich heute am 30.5. von Arusha nach hause gefahren. Fast alles habe ich gut angetroffen, nur mein Rottweiler/Dobermann wollte nicht mehr fressen und ist nun wirklich mager. Ich hoffe, da ich nun für kurze Zeit da bin, bevor ich nochmals für ein paar Tage nach Arusha reise, er wieder etwas aufbaut. Es kam anders, ich war bis am 15.6. immer wieder zwischen Kenia und Tansania hin- und hergezogen.... also in Kürze 6 Wochen kaum zu hause und wenn dann 10 - 12 Stunden im Büro und nicht mal Zeit für die Bilder. Zorro sieht nun wieder wie ein Hund aus und heute bin ich das erste Mal seit dem 3.5. etwas spazieren gegangen - mit Zorro natuerlich, 2 andere Hunde waren mit meinem Gaertner schon im Feld.
3.5. Das Ehepaar, die aus Kunden Freunde wurden, kamen am Abend am Flughafen an, doch dauerte es sehr lange, bis sie das Gepäck bekamen. Dementsprechend wurde es auch etwas später, bis sie bei mir angelangten. Es war ein so schönes Wiedersehen nach 2.5 Jahren! Nachdem wir etwas geredet und etwas gegessen hatten, ab ins Bett, morgen wird ein langer Tag.
4.5. Joseph kommt schon vor 7 Uhr und wischt die Scheiben am Landcruiser sauber. Es hat einige Tropfen in der Nacht geregnet. Auch die Begrüssung zwischen ihm und dem Ehepaar war sehr herzlich - schliesslich hatten wir alle das letzte Mal eine super Zeit. Nachdem nun alles im Auto ist, geht’s los. Richtung Norden auf dem Thika Highway und etwas später auf der nun schmaleren Strasse mit nur je einer Spur in jede Richtung und vielen Kurven Hügel ab und Hügel runter. Klar muss Joseph aufpassen, denn es gibt einige Fahrer, die meinen Regeln seien nur für die anderen da. Sicher gelangen wir bis zur Brücke über den Tana Fluss. Dort wimmelt es von Weissbrustkormoranen und Seglern. Wie von unserem ornithologischen Guide vorausgesagt, jagte prompt ein Falke die schnellen Segler. Wieder einsteigen und weiter bis kurz vor Nanyuki. Die blühenden Aloen sind zu schön, als dass wir ohne Foto einfach vorbeifahren könnten.
Aloe lacertida
In Nanyuki Stadt wechseln wir bei einer Bank Geld, bevor wir weiterfahren und Blicke nach Lewa Downs geniessen. Bei Timau goss es in Kübeln und die Lodgemanagerin rief schon an, ob wir auch bald kommen. Ja, so schnell es die Strassen erlauben...... Bald sehen wir die Samburu Hügel, doch wir fahren Richtung Nordosten über die Nyambeni Berge. Die Gegend ist eine der fruchtbarsten von Kenia und die Strasse einer der hügeligsten und kurvenreichsten.
Kurz vor Maua, einer der grösseren Orte in der Gegend, führt unsere Strasse links weg und runter zum Meru Nationalpark. Was früher ein ausgewaschenes Flussbett war, ist nun mehr oder weniger eine Strasse. Starke Regenfälle haben schon wieder Schäden angerichtet. Der Hauptverkehr sind Pickups und Dropboxen, die das hier angebaute Miraa transportieren. Die Blätter des lustig wachsenden Baumes enthält eine Droge. Somalier und andere lieben es, diese Blätter zu kauen. In England wurde es verboten, was für die Leute eine spürbare finanzielle Einbusse bedeutete. Ca. um 14.00 Uhr gelangen wir beim Ikweta Camp an. Erstmal Zelte beziehen und uns an den Mittagstisch setzen. Zelte, wie Essraum sind sehr geschmackvoll mit Naturtönen eingerichtet. Die ganze Anlage ist sehr buschig und natürlich belassen, was mir natürlich gefällt, denn da turnen etliche Vögel drin drum. Alle Arten habe ich aufgeschrieben, um demnächst auf einem Programm für Vogelregistrierung (Kenya Bird Map) einzutragen.
Um 16.00 Uhr starten wir die Pirschfahrt. Das Eingangstor zum Meru Nationalpark liegt nur 5 Fahrminuten entfernt. Da ich die Tickets bereits in Nairobi habe holen lassen, geht die Administration doch ziemlich schnell. Da dies doch zum grossen Teil eine Vogelsafari ist, halten wir auch schon mal für alle gefiederten Freunde. Grössere und kleinere, einfacher und schwieriger zu bestimmende hüpfen und fliegen umher. Meru ist bekannt für grosse Büffelherden, doch wir erspähen nur ein paar Tiere. Etwas rennt ueber den Weg - eine der selten zu Gesicht zu bekommenden Streifenhyänen. Das Licht wird schnell schwächer und wir fahren zurück zur Lodgewo die Sonne prächtigst untergeht.
Eine heisse Dusche und zum Essbereicht. Es quakt aus dem Teich und im Licht einer starken Taschenlampe kann man den Riedfrosch gut erkennen.
Der Mond ist noch ziemlich gross und leuchtet uns den Heimweg zu den Zelten nach dem feinen Abendessen.
Sicherlich kennen einige von Euch die Ameisenloewen, nun und das ist das erwachsene Exemplar. Die Larven bauen Trichter and deren Raender andere Insekten abrutschen, genau in die Kiefer der Larve.
Fortsetzung folgt.........
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www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
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