GRgruffti6043 Beiträge · seit 201404. Juni 2015 · #42
ja scheind so schade
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juni 2015 · #43
18.5.
Wir haben gut geschlafen, und gehen um 8.00 Uhr zum Frühstück. Es gibt ein kleines Buffet (für uns 2 🙄 ) und wir bestellen Eier. Kaffee wurde tassenweise serviert. dafür war es ein guter Crema.
Gegen 9.00 Uhr erst checken wir aus und bezahlen für alles zusammen 1200 NS. Wirklich ein Schnäppchen 😁
Zurück im Etosha fahren wir als erstes zum Chudop Wasserloch. Dort ist großes Kino angesagt: Giraffen, Gazellen, Hyäne, Warzenschwein, Zebras, Schkale, Gnus alles war vertreten. Dort stehen wir eine ganze Weile und schauen uns dieses Spektakel bei strahlendem Sonnenschein an. Was für ein Erlebnis. Hier ein paar Eindrücke:
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juni 2015 · #46
Weiter ging es es nach Kalkheuvel. Dort war die Wasserstelle allerdings nahezu leer. Ein paar Gazellen und ein Vogel. Handelt es sich hier um einen Ibis oder Marabu oder ein Adler?
Champagner8'672 Beiträge · seit 201005. Juni 2015 · #47
Hallo Martina,
das ist ein Kampfadler (Martial Eagle) - recht leicht zu erkennen an dem weißen Bauch mit den schwarzen Punkten drauf! Ein tolles Foto, um das ich das beneide!
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juni 2015 · #49
In Okaukuejo gingen wir ebenfalls nachmittags zur Wasserstelle, wo wir vor dem Abendessen 2 Elefanten, 6 Giraffen, Schakala, 1 Adler, Gänse, hunderte von Vögeln und Perlhühnern sahen.
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juni 2015 · #54
Nun noch ein paar Bilder vom Camp Okaukuejo. Das Camp ist groß, viele Häuser, Rundalows etc aber in einiger Entfernung voneinander. Ich fand die Anlage sehr unpersönlich und zu groß. Im Restaurant herrschte Massenandrang und es war sehr laut, insbesondere vom Stühlerücken der Angestellten beim Frühstück. Ich fand es in Hallali wesentlich angenehmer. Auch der Service im Restaurant war in Hallali um Klassen besser.
Unser Rundalow mit 2 Zimmern, Küche/WZ, Schlafzimmer und Bad. Das war doch kein normales DZ oder?
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201405. Juni 2015 · #55
Wir aßen abends im Restaurant, wo wir auch bei Ankunft einen Tisch reserviert hatten. Es lief ein Schakal zwischen den Tischen hin und her und bettelte. Niemand kümmerte sich darum. Das Buffet erinnerte bei der Fleischausgabe eher an eine Kantinenspeisung. Aber naja, wir wurden satt und bezahlten für das Abendessen inkl. Getränke NS 446,-, was ja nun auch nicht wirklich sehr viel ist. Auch die Beleuchtung auf den Tischen hätten für meinen Geschmack etwas besser sein können.
Danach ging es nochmals ans Wasserloch.
Es folgen jetzt noch ein paar Bilder:
an dieser Stelle, als ich dieses Foto gemacht habe, gab es Löwengebrüll und es marschierte eine Katze am oberen Wäldchen entlang. Sie begab sich jedoch leider nicht in den beleuchteten Bereich des Wasserlochs. Also wieder keine Katzensichtung aber gehört haben wir sie wenigstens. 😮
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juni 2015 · #57
19.5.
Ich werde rechtzeitig kurz nach Sonnenaufgang wach, koche uns einen Kaffee und wir gehen erstmal nochmals zur Wasserstelle. Es ist kühl aber nicht kalt. An der Wasserstelle gab es außer ein paar Hühnern udn Vögeln nix zu sehen. Wir beobachteten noch eine Weile die Webervögel udn gingen dann duschen udn zum Frühstück.
Dort war es mehr als ungemütlich. Das Personal räumte die Metallmöbel laut quietschend hin und her, Vögel machten sich an den unabräumten Tsichen zu schaffen. Es war ungemütlich und wirklich nicht schön. Das war bisher die schlechtest geführte Unterkunft, die wir hatten und das Essen war ebenfalls qualitativ nicht in Ordnung.
Trotzdem hier noch ein paar Fotos vom morgendlichen Wasserloch in Okaukueja:
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juni 2015 · #58
Um 8.30 Uhr packen wir unser Auto, holen das Schlüsselpfand in Höhe von 500 NS ab und Jürgen fährt Richtung Anderson Gate und Outjo durch Baumsavanne. Kurz vor dem Gate auf der Teerstrasse hat ein Besucher eine Reifenpanne und bittet uns am Gate Bescheid zu geben, dass Hilfe kommt. Sie trauen sich nicht auszusteigen und das Rad zu wechseln. Man darf ja im Etosha auch gar nicht aus dem Fahrzeug aussteigen, nur bei den Toiletten und an der Pfanne. Ich notiere die Autonummer des Fahrzeugs und wir sagen am Anderson Gate Bescheid. Die Dame dort ruft gleich die Ranger an und schickt jemanden dort hin.
Heute wird das Canopy nicht so genau durchsucht, wie bei der Ausfahrt am Lindquist Gate.
In Outjo legen wir einen Tankstopp ein und tanken für 700 NS. KM Stand 34800. Wir waren schon 1500 km gefahren in den 4 Tagen. Ausserdem kaufen wir noch Getränke im Supermarkt NS 100,-
Wir sind auf dem Weg ins Damaraland zur Twyfelfontein Lodge. Bis Khorixax ist Teerstrasse, danach Gravel.
Trotzdem lassen wir uns von den Schildern zu Vingerklipp verleiten und fahren dort von unserer Strecke ab. Es war zwar sehr schön, hat uns aber doch 1,5 bis 2 Stunden Zeit gekostet. Man kommt halt auf den Nebenstrassen nicht ganz so schnell voran und die Landschaft ist so bezaubernd, dass man gar nicht anders kann, als viele Fotostopps einzulegen. Wobei ich viel aus dem fahrenden Auto fotografiert habe...
Wir zahlen Eintritt, um auf das Gelände zu kommen, NS 20 pro Person. Gäste der Vingerklipp Lodge kommen natürlich gratis rein.
Wir sind mutterseelen alleine und laufen ein paar Schritte. da es um die Mittagszeit ist, ist es sehr heiß.
Eigentlich hatten wir vor, noch einen Drink in der Vingerklipp Lodge zu nehmen, fuhren dann aber doch die 20 km Gravel bis zur C38 wieder zurück, denn wir hatten ja noch ein Stückchen vor uns heute.
Wie schon geschrieben, bis Khorixas ist alles geteert, ab dann Gravel pur, auf und ab, viel Staub udn spitze Steine. Dann hatten wir auch noch eine Baustelle. Irgendwie waren sie dabei die Strasse zu begradigen, überall hohe Steinanhäufungen an der Seite. Ich hatte Angst, dass wir einen Platten fahren. Zumal mein geliebter Mann gerne extrem weit links fährt im südlichen Afrika. Das Navi fing dann auch noch an zu spinnen, es kam mit der Baustelle nicht zurecht und ich musste auf den schriftlichen Unterlagen der Agentur nachschauen, wie wir fahren sollten. Doch auch danach schickte das Navi uns noch 2x falsch. Schließlich legte Jürgen auf meinen Wunsch hin den 4x4 ein und es ging das letzte Stück auf Wellblech vom Feinsten bis zur Lodge. Es wäre aber auch mit einem normalen Auto befahrbar gewesen 😉 Um kurz nach 15.30 Uhr erreichten wir die Twyfelfontein Country Lodge. Wir wurden freundlich empfangen und nach einem Begrüßungsdrink in der Bar fuhren wir bis zu unserem Bungalow nr. 41, um das Gepäck auszuladen. Danach wurde das Auto wieder auf den regulären Parkplatz zurück gestellt. Eigentlich wollten wir noch zu den Felsmalereien aber die Dame an der Rezeption sagte uns, dort würde man um 16.00 Uhr zu machen. Wir sollten es am nächsten Morgen machen.
Ich machte ein paar Fotos von unserem Zimmer aus, dann schauten wir uns die Felsmalereien auf dem Gelände der Lodge an und setzten uns bei wunderschöner Aussicht in die Bar, um uns ein wenig von der anstrengenden Fahrt zu erholen. Für mich gab es zunächst Rock Shandy und für Jürgen Beer Shandy, danach wechselten wir zum Gin Tonic. Auf dem Lodge Areal begegnen einem zahlreiche Klippschliefer. Heute unterwegs sahen wir zahlreiche Ziegen-, Schaf,- und Rinder-Herden, Pferde, Mulis und 2 Eselsgespanne. Jürgen sah noch ein Warzenschwein mit Nachwuchs:-)
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juni 2015 · #59
Fotos von der Landschaft in Twyfelfontein....
Das Haupthaus mit Bar und Restaurant
Der Pool wurde gerade renoviert
Die Felsmalereien - beeindruckend.
Zum Abendessen gab es ein ein wirklich schönes Buffett Vorspeisen: Lachs, Huhn,Teigtaschen, Salat Hauptgang: Oryx, Roastbeef, Porc Dessert: Käse, Tiramisu, Mousse au chocolat, Obstsalat, Kuchen
dazu eine Flasche Shiraz und Wasser. Bezahlt haben wir dafür 675 NS. Das war absolut ok. Das Restaurant war relativ gut besucht. Jedoch keine größeren Reisegruppen, sondern mehr Kleingruppen bzw. Paare. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre.
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201407. Juni 2015 · #60
20.5.
Erst um 7.30 Uhr wurden wir nach einer sehr lauen Nacht mit Ventilator und geöffnetem Fenster wach. Es gab ein schönes Frühstückbuffet und sogar kannenweise Kaffee auf dem Tisch für Jürgen 🙄 Gegen 9.30 Uhr starteten wir zurück zur Hauptstrasse und besuchten spontan das Damara Living Museum. Eintritt: 160 NS Trinkgeld: 50 NS 2 Mobiles gekauft: 350 NS So haben wir, glaube ich, die Damara in ihrem Wirken genügend unterstützt. Wir waren allerdings auch hier wieder die einzigen Besucher. Glück? 😄
Den Besuch der Felsmalereien in Twyfelfontein schenkten wir uns, sondern beschlossen, die Malereien am Brandberg, die White Lady, etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Heute geht es nämlich an den Brandberg, in die White Lady Lodge.
So starten wir nach dem netten und informativen Museumsbesuch auf die D2612 Richtung Uis und C35.