Birgitt1'667 Beiträge · seit 200902. Juni 2015 · #3
Hi, Montango
ist bei uns zwar schon ein paar " Tage " her, dass wir in Sambia waren, aber ich antworte trotzdem mal...... 🙂
Die Strecke Livingston - Mvuu Lodge ist glaube ich kaum zu schaffen. Die Dorfdurchfahrten und der LKW Verkehr halten doch extrem auf. Wir hatten damals auf der Gwabi Lodge eine Übernachtung eingelegt. Sehr netter Campingplatz direkt am Kafue gelegen. Die Strecke vom Luangwa Bridge Camp bis Wildlife ist zu schaffen. Wir hatten zwar auf dem Hinweg im Mama Rula übernachtet, sind aber auf dem Rückweg bis Chongwe Stadt durch gerauscht. Zu Malawi kann ich dir leider nix sagen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und liebe Grüsse Birgitt
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201102. Juni 2015 · #4
Danke Birgitt,
hatte ich fast befürchtet. T4A sagt ungefähr 9 h. Mit der Brücke anstelle der Fähre dachte ich, sollte es machbar sein. Aber egal, ich plane dort eh 3 N. Dann kommen wir zur Not eben erst am nächsten Morgen an..
Zum Wildlife Camp denke ich, dass es geht. Da ist ja mittlerweile viel geteert worden.
Weiss noch jemand etwas zu Malawi ? Auch zu einer möglichen Zwischenübernachtung vom Wildlife Camp nach Chembe ?
wir waren ja letztes Jahr in Sambia und Malawi, hatten zwar andere Etappen, aber eine Einschätzung zu Deinen Etappen kann ich Dir gerne geben:
Livingstone - Lower Zambesi Mvuu-Lodge ?
=> Meines Erachtens für einen Fahrtag zu lange Etappe. Wir sind von Lusaka nach Livingstone gefahren und haben mit tanken und kurze Pause rund 8,5 Stunden gebraucht - die Anfahrt in den Lower Zambesi das Escarpment runter mit all den LKW's und dann noch Piste soweit ich weiß bis zum Camp... - ich würde es nicht machen.
Luangwa Bridge Camp- Wildlife Camp ?
=> Ist in einem Tag zu machen, aber vorsicht - zwischen Lusaka und Chipata wird die Strasse neu gebaut. D.h. Du hast Kilometerlange Bypässe auf roter Erde neben der Strasse und LKW's können einen da ganz schön aufhalten. Ab Chipata bis zum South Luangwa ist die Strecke ja inzwischen durchgehend geteert und super zu befahren. Wir haben allerdings auch in Chipata übernachtet, da wir uns noch im Spar mit Lebensmitteln versorgt haben. Bedenke in Afrika brauchen auch einfache Dinge meistens etwas länger ....
Wildlife Camp - Chembe (Malawi) ?
=> Ist in einem Tag nicht machbar. Du hast einen Grenzübergang dazwischen und je nach Laune und Ansturm kannst Du hier schnell ein, zwei Stunden Zeit verlieren. Wir hatten zwar keinerlei Probleme an der Grenze, aber vor uns waren Sambier die nach Malawi wollten und der Neffe hatte keinen Pass und das hat gedauert..... 🙄 Auch ist die Durchschnittsgeschindigkeit die Du in Sambia und Malawi fahren kannst eher gering. Es gibt zwar sehr wenige Autos auf der Straße, aber dafür um so mehr Fußgänger, Fahrradfahrer und immer wieder Dörfer, sodass man die theoretisch erlaubten 80 eher selten erreicht. Wir sind damals von Chembe bis Chipata gefahren - allerdings mit 1 h Mittagspause in Lilongwe - und waren aufgrund etwas längerer Wartezeit an der Grenze erst zum Sonnenuntergang da. Auf jeden Fall müßt Ihr aber die Strecke durch die Berge über Dedza nehmen - die ist sehr schön !!!
Ich hoffe das hilft dir erstmal bei Deiner Planung weiter.
Viele Grüße (noch) aus Franken, ab morgen im Grödnertal 🤩 Bärbel
Hallo Montango, also wir waren 2012 in Sambia und sind ähnliche Routen gefahren. Wir haben die Strecke Mvuu Lodge-Livingstone in einem Tag gemacht, kamen allerdings im Dunkeln an. Die Strecke war damals schon fast durchgehend geteert und super zu fahren. Wir haben das damals aber spontan entschieden durchzufahren, da alles sehr gut lief. Besser immer einen Plan B mit einer Zwischenüber-nachtung einplanen. Die Strecke Luangwa Bridge Camp ins Wildlife Camp haben wir ebenfalls gut in einem Tag geschafft, immer mit Pausen, einkaufen, tanken und essen gehen. Übrigens in der Mvuu Lodge waren wir auf dem Platz Mvuu, direkt am Fluss, sehr zu empfehlen! Wünsche euch einen wunderbaren Aufenthalt in Sambia, uns hat es damals sehr, sehr gut gefallen!
Viele Grüße aus dem heißen Tirol Dagmar 🙂
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200803. Juni 2015 · #7
Ein sinnvoll machbarer Abschnitt ist vom SLNP bis Lilongwe, dort war das Campen am Golfplatz ganz lustig. Dann brauchst Du immer noch einen ganzen Tag bis Chembe, und die südliche Strecke an der MOZ Grenze lang und dann durch die Berge ist wirklich toll. Uns hatte es auch gefallen vom SLNP erst nach Lilongwe, dann Senga Bay und dann am See lang nach Cape Maclear, da kann man dann am Nachmittag auch in Ruhe noch etwas abhängen. Strassen in MW sind gut, nur viele Menschen und Fahrräder drauf... . Im Zweifelsfall musst Du noch mal unseren RB kosultieren (vom Feb). Gruss Christian
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #8
Danke an alle für die Infos, ihr habt mir schon mal sehr geholfen.
Habe jetzt mal grob folgenden Plan: Khama Rhino Kubu Island Nxai Pan 2N Elefant Sands
Kasane (2N) -Livingstone
Livingstone-Mvvu-Lodge (evtl. Zwischenstop Gwabi Lodge) 2-3 N Mvvu-Lodge- Bridge Camp (evtl. über leopard Hill Road) Bridge Camp- Wildlife Camp (4 N) Wildlife Camp-Lilongwe Lilongwe-Cape Mcclear Eagles Nest (2-3N) Cape Mclear-Liwonde Mvvu Lodge 2 N
dann möglichst über Tete nach Zim und durch den Osten von Zim zum Gonareshou dann zurück nach Moz, bei Mapai die Limpopofähre und durch den Krüger zurück
Kann mir da noch jemand helfen?
Kann ich vom Liwonde in einem Tag über Tete bis nach Zimbabwe (Pumpkin Hotel) fahren ? Oder gibt es vernünftige Zwischenstops und Übernachtungsmöglichkeiten ?
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200803. Juni 2015 · #10
Lilongwe - bis Lizulu auf der M1 und dann die 127 in die Berge Richtung Golomoti. Dort oben sind auch die Jungs, die die wunderschönen Holzfahrzeuge bauen. im RB relativ weit unten ab 17.2. - wir sind da andersrum gefahren. Gruss Christian
Bridge Camp ----> The Wildlife Camp (SLNP)... Absolut kein Problem, diese Strecke an einem Tag ausgeruht zu schaffen. Auch wenn auf der Great East Road immer noch Straßenarbeiten am Laufen sein werden. Wir fuhren im letzten Jahr die umgekehrte Strecke. Abfahrt morgens gegen 7 Uhr im Wildlife Camp und Ankunft gegen 15.30 Uhr...alles mit einem Tankstop in Chipata und einem Stop im Community Camp bei Elke in Katete Auf dem Hinweg zum SLNP fuhren wir morgens um 5.30 Uhr im Pioneer Camp (Lusaka) los und kamen nach einem Tankstopp in Katete und einem Einkaufsstop in Chipata ebenfalls nachmittags gegen 16 Uhr an.
Die Strecke Livingstone ----> Mvvu-Lodge empfinde ich als Tagestour zu lange, da viel Lastwagen- und Grenzverkehr anzutreffen sein wird. Ferner ist nach dem Abzweig in den Lowere Zambesi NP mit Dorfleben auf der Straße/Piste zu rechnen.
Schöne Grüße vom Alm
Rajang1'115 Beiträge · seit 201011. Juni 2015 · #12
Hallo Montango,
Bin soeben aus Sambia zurück. Grundsätzlich: Die Zeitangaben von T4A erwiesen sich ausnahmslos vor Ort als seeehr optimistisch. Meist verloren wir auf 5 Std. Fahrt rund eine zusätzlich Stunde. Wie schon erwähnt, ab Bridge Camp bis Chipata etwa ein dutzend Baustellen mit teilweise 10-20 km dirt road umfahrungen - und - was noch schlimmer ist - mit Humps gespickt, die es wirklich in sich haben. LKW Verkehr mässig auf der East-Road nach Malawi - im Gegensatz dazu auf der North-Road. Sehr starker LKW Verkehr auf Chirundu-Kafue-Lusaka und rauf in den Copperbelt. Grenzübergang Vic-Liv ca 1 1/2 Std - Immigration, TIP, Carbon Tax, Insurance, Road Permit Grenzübergang Martinsdrift SA-Bot 15 Min Grenzübergang Pandamantenga 25 Min
Gruss Rajang
MontangoThemenstarter1'667 Beiträge · seit 201115. Juni 2015 · #13
Hallo Rajang,
erstmal danke für die aktuellen Infos. Kannst Du mir noch etwas zu den Übernachtungsstops auf der Strecke sagen ?
Seid Ihr die Leopold Hill Road gefahren ?
Seid Ihr auch in Malawi gewesen ? Falls ja, wie lange habt Ihr für die Grenze gebraucht ?
Rajang1'115 Beiträge · seit 201015. Juni 2015 · #16
Ab Flatdogs bis zum Gate für den Nsefu Sektor braucht es ungefähr 40 Min - also kein Grund die Unterkunft zu wechseln. Das Parkpermit ist gültig, ob in Mfuwe oder beim Nsefu Sektor bezahlt. Wenn Du somit um 05:30 im Flatdog abfährst, dann bis Du 06:10 am Gate im Nsefu Sektor.
Wir hatten im Flatdog Camp Elefanten, Giraffen, Hippo, Büffel, Buschbock, Impala, vervet und baboons, you name it. Achtung: Flatdogs bietet kein Camping mehr an. Die Chalets haben eine Küche, die jedoch von 2 Parteien benutzt wird (falls beide Einheiten im Chalet besetzt sind.....)
Der Nsefu Sektor lohnt sich auf jeden Fall, die grossen Savannen geben ein anderes Bild, die Sicht auf den Fluss ist weniger eingeschränkt wegen dichtem Wald, die meisten Wege sind mit dem Grader diese Saison bearbeitet worden und Du dürftest der einzige sein der da rumkurvt.
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200918. Juni 2015 · #19
Hallo, Rajang
Bist du sicher, dass die Leopard Hill Road geteert ist ???? Sprechen wir von derselben Strecke??? Es ist der Weg von Chiawa hoch bis Chongwe Stadt. Ich kann mir das nicht vorstellen. Vor ein paar Jahren sah der Weg noch so aus.....