Safari Fotografie

30 Antworten · 6'284 Aufrufe · gestartet 21. Mai 2015 von THBiker
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4'129 Beiträge · seit 200826. Mai 2015 · #21
derhans schrieb:
Runterlaufen von Big-Mama habe ich ein Salto hingelegt, die Kamera unter mir im Sand vergraben, ausgebuddelt, abgepustet und fertig. Das Objektiv hat ne Weile geknirscht (bis der Sand gemahlen war, jetzt gehts wieder einwandfrei).
...


Oooo, cool, mann...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
281 Beiträge · seit 201426. Mai 2015 · #22
Auch eine Einstellung, die ich auch durchaus zu teilen bereit bin.
Aber sie ist leider nicht universell anwendbar, weil vielleicht doch Leute ohne genug Geld für diese Einstellung nach namibia wollen, oder ihre Kamera ihr Baby ist.
Tape ist gut, ceep it simple. habe ich mir notiert.
Das die Kamera wertlos erscheint kann ich bestätigen. Ich benutze Kabelbinder, um den Focus beim Filmen ziehen zu können.
Bisher haben mich ALLE nur mitleidig angesprochen, ob mein Objektiv zerbrochen sei, und ob man damit überhaupt noch fotografieren kann. :-D
--------------------------------------------- carpe diem
58 Beiträge · seit 201326. Mai 2015 · #23
@lillytrotter: gibt ein Video davon, magst es sehen? PM und gut is.
zuletzt bearbeitet 26. Mai 2015
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201126. Mai 2015 · #24
derhans schrieb:Mein Fotozeugs nutze ich zum fotografieren, hin und wieder geht was kaputt, muss ersetzt werden, so is das halt. Kostet Geld, .......................so siehts derhans.
Prinzipiell gebe ich dir Recht. Man kann aber mit ein paar kleinen Maßnahmen die Lebensdauer des Equipments stark erhöhen. Denn dann spare ich mir das Geld für den Ersatz der defekten Teile und kann wieder öfter nach Afrika reisen 😎
Sand in der Mechanik ist sicherlich nicht gut 😗 🤩

So handhabe ich das:
  • Fotogepäck ist bei mir im Rucksack, aber nicht wegen dem Staubschutz, sondern eher wegen dem runter fallen oder den Stößen während der Fahrt o.ä..
  • Während längererFahrt decke ich die Frontlinse mit einem Handtuch hab, damit nicht gerade der größte Staub drauf kommt.
  • Täglisches reinigen der Frontlinse ist eigentlich Pflicht. Manchmal auch unterwegs einfach mal den Staub abblasen.
  • Schutzfilter nutze ich nicht, denn die Frontlinse sollte einiges wegstecken können. Schutzfilter verschlechtern nur die Bildqualität und bei einem eventuellen Bruch, zerkratzen sie noch die Frontlinse.
  • Abgeklebt wird auch nichts. Hochwertige Objektive sollten staubgedichtet sein.
  • Kein Objektivwechsel bei offenem Fenster, während der Fahrt oder bei viel Sand in der Luft. Wenn ein Objektivwechsel notwendig wird, muss das schnell gehen.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 26. Mai 2015
58 Beiträge · seit 201326. Mai 2015 · #25
Natürlich mache ich meine Sachen nicht absichtlich, bzw. leichfertig kaputt, ich pass schon auf, aber eine Wissenschaft, was ich womit abklebe damit... usw. betreibe ich nicht. Ich denke, ein sorgsames Umgehen mit dem was man hat ist doch selbstverständlich! Meine Erfahrung sagt mir, die Leutz die so unheimlich aufpassen und glauben vorsorgen zu müssen, die triffts am ersten und ärgsten (die, die ihre Hosen mit Gürtel und Hosenträger tragen). Murphys Gesetz?
281 Beiträge · seit 201426. Mai 2015 · #26
Da gebe ich dir Recht 😕

Aber ich habe letztes Jahr so einen bösen Wind in der Namib erlebt, dass alles geschmirgelt wurde.
Seitdem bin ich etwas sensibilisiert. Mein armes Sigma hat ein Jahr lang noch geknirscht 🤢
Ob man dann auch alles so anwendet, wie es hier publiziert wird, ist jedem selbst überlassen, aber ich finde es interessant. Eigentlich ist alles halb so wild, aber wenn man doch ein einen Sturm kommt, hat man ein paar tricks auf lager, oder weiss wie man es hätte besser machen können 😛.
--------------------------------------------- carpe diem
Themenstarter1'366 Beiträge · seit 201126. Mai 2015 · #27
derhans schrieb:Natürlich mache ich meine Sachen nicht absichtlich, bzw. leichfertig kaputt, ich pass schon auf, aber eine Wissenschaft, was ich womit abklebe damit... usw. betreibe ich nicht. Ich denke, ein sorgsames Umgehen mit dem was man hat ist doch selbstverständlich! Meine Erfahrung sagt mir, die Leutz die so unheimlich aufpassen und glauben vorsorgen zu müssen, die triffts am ersten und ärgsten (die, die ihre Hosen mit Gürtel und Hosenträger tragen). Murphys Gesetz?
Ok, dann kam deine erste Antwort etwas falsch bei mir an 😗
Dann wirst du es ähnlich handhaben wie ich 🙂
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
58 Beiträge · seit 201326. Mai 2015 · #28
Ausserdem: wenn ich dauernd auf mein Glump aufpassen muss, wann soll ich denn dann noch fotografieren? Bis heute habe ich noch nie ein Schräubchen verloren, geschweige denn wurde mir irgendwas geklaut, evtl. weil mir die Menschen denen ich begegne alle gleichviel wert sind und ich ihnen so begegne, sie respektiere und die dann mir gegenüber ebenso reagieren?
383 Beiträge · seit 201326. Mai 2015 · #29
Hallo,

bisher hatte ich für meine 7D und dem 70-200ter bzw. 100-400ter dieses Teil hier im Jeep.
https://www.augenblicke-eingefangen.de/catalog/product_info.php?manufacturers_id=30&products_id=2267&osCsid=a3f3944b5286b752f067784eb0d62648&anc=y#pic

Da passte die jeweilige Kombi mit angesetzter Gegenlichtblende bequem rein.
So etwas suchte ich für das 300/2.8ter.
Zwecks An- und Abreise nutze ich auch einen großen Fotorucksack von Tamrac. Da ich kein Selbstfahrer bin, ist mir der Rucksack zu groß im Jeep. Aber auch im Jeep möchte ich meine "wertvolle" Ausrüstung schützen, vor allem gegen "Schläge" und Dreck.
Das hat alles nichts damit zu tun, das ich meine Ausrüstung nicht bei widrigen z.B. Wetterumständen einsetze.
Da ich das ganze als Hobby betreibe und nicht jedes Foto unbedingt haben muss, würde ich mir dann doch schon überlegen, ob ich bei einem Sandsturm meine teuer erstanden Linse (6000€ + Body) auspacke, bzw. die Dünen damit herunter purzle 😉.
Objektivwechsel musste ich bisher fast nicht machen, da jedes Objektiv seinen Body hat 🙂 .
Das wird jetzt wahrscheinlich anders, weil mir das lange Telezoom fehlen wird.

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana
1'250 Beiträge · seit 200926. Mai 2015 · #30
Holger_W schrieb:
Kennt jemand eine relativ staubdichte Kameratasche wo eine 7D mit angesetzten EF 300/2.8 IS USM II + Konverter und angesetzter Streulichtblende paßt?
Müllbeutel!

Das schreibe ich jetzt nicht, wegen Canon 😈

sondern die Dinger sind ungemein praktisch und billig.
Man kann den Verschluß auch etwas zuziehen.
Man kann so einen Beutel immer in der Hosentasche dabei haben.

Sehr guten Schutz bieten die Beutel von Ortlieb.
Schützt auch bei spontanen Fahrten im Kinderschlauchboot auf dem Atlantik (Gabun). 😣
und wenn im Regenwald der Himmel seine Schleusen öffnet.
In einen 59 liter Beutel passt auch ein 500/4 mit Geli, Teleconverter und Knipskiste.

Schlechte Erfahrungen habe ich mit einen wasserdichten Rucksack (Lowepro Dryzone 200) gemacht.
Der wasserdichte (und sogar luftdichte!) Reißverschluß benötigt sehr viel Pflege.
Nach wenigen Öffnen/Schließen muss der Reißverschluß erneut mit Silikonfett eingeschmiert werden.
Silikonfett ist nicht unbedingt kompatibel mit Optik, Teppich, Bettdecke und
sobald man mal nicht fettet, dauert es Ewigkeiten, bis man den Rucksack wieder zu hat.

Ich habe mein Fotogeraffel zum Fotografieren.
Das hält mehr aus, als man glaubt,
viele tausend km afrikanischer Rüttel-Schüttel-Piste,
Staub, nasser Sand, Matschipampe, Nieselregen, Affenpipi, Dauerregen, Vogel-AA, Salzwasserdusche,
Seeelefantensabber, Schnee, Himba-Schmike, Sandsturm, Pinguinguano, Dauerfrost (-27°C),
Meerechsenspucke, Nashornvogelhiebe bis zum Synchrontauchen von zwei Knipsen im Meerwasser ...
... Hakuna Matata.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
383 Beiträge · seit 201326. Mai 2015 · #31
Das stimmt, kann ich bestätigen.
Diese blauen Mülltüten sind standart mäßig in meinen Fototaschen aber hauptsächlich wegen starken Regengüßen oder "Hinterwandern" von riesigen Wasserfällen ( Canaima, Venezuela).
Im Mokoro war die Ausrüstung auch "wasserdicht" verpackt, man weiß ja nie. Für solche Aufnahmen tut es auch eine Hosentaschenkamera die immer mit dabei ist.

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana