Liebes allwissendes Forum,
ich lese hier schon seit längerem mit und bin begeistert von dem Wissensfundus! Bevor es nun übermorgen mit meiner Freundin in den Flieger nach Namibia geht, würde ich daher gerne noch ein paar Fragen zum letzten Schliff unserer Tour loswerden. Kurz zu uns: Ich heiße Felix (what a surprise!), bin 31 Jahre alt und stehe gerade zwischen Abschluss meiner Promotion (muss noch verteidigen) und Berufseinstieg als Softwareingenieur. Also schnell nochmal richtig Urlaub, bevor der Ernst des Lebens so richtig losgeht! Namibia kenne ich recht gut, war mit meinen Eltern ca. 10x im südlichen Afrika, dabei oft in Namibia, dort immer so Standardroute + kleine Variationen, zum letzten Mal 2007. Meine Freundin Mareike ist 30 Jahre jung, arbeitet in Köln für eine Kommunikationsagentur und kommt zum ersten Mal überhaupt ins südliche Afrika (Ägypten ist doch ein bisschen was anderes). Wir werden mit einem Dachzelt-Hilux von Asco unterwegs sein und überwiegend campen. Flüge, Auto und Unterkünfte sind wie folgt gebucht:
1. April: Nachtflug Air Namibia, Ankunft am 2. April morgens
1N Lake Oanob, Berakah Campsite
2N Sesriem Camping NWR, Dünen satt
2N Namtib, Camping Little Hunter’s Rest
2N Büllsport, Camping Alte Polizeistation, Köcherbaumwanderung
3N Swakopmund, Secret Garden, 1 Tag Sandwich Harbour (Turnstone), 1 Tag entspannen 😎
1N Rustig Toko Lodge, Camping, Night Drive
2N Dolomite Camp
1N Okaukuejo, Camping
1N Halali, Camping
1N Onguma Bush Camp Chalet (etwas Luxus für den letzten Abend)
18. April: Fahrt nach Windhuk, Nachtflug nach Frankfurt, Ankunft am 19. April morgens
Neue Ziele auch für mich sind dabei Etosha West (daher dort relativ viel Zeit), die D707 und Sandwich Harbour. Hier meine/unsere Fragen:
1. Streckenempfehlungen: Hier geht es mir vor allem um drei Abschnitte, nämlich
a) Sesriem-Namtib-Büllsport: Hier wäre aktuell der Plan, in beide Richtungen die C27+D707 zu fahren. Gibt es lohnende Alternativen? Lohnt es sich, einmal die Runde um die Tirasberge zu fahren, also C27-C13-D707?
b) Büllsport-Swakopmund: Plan ist, nach dem Kuisebpass Richtung Blutkuppe abzubiegen. Dann entweder die C28 und die D1991 mit Abstecher nach Goanikontes oder aber statt C28 tatsächlich bis zur Blutkuppe und dann die 4x4-Strecke zurück an die C28. Fragen: Ist letzteres für einen 4x4-Ersttäter ratsam, oder ist die Strecke heikel? Wir würden gerne an der Mondlandschaft vorbeifahren, die liegt an der D1991, oder? Und sämtliche Permits bekommen wir in Sesriem?
c) Swakopmund-Rustig Toko: Gibt es hier lohnende Schlenker bzw. Alternativen zur C35, ohne dass der ohnehin schon lange Fahrtag nochmal extrem gestreckt wird?
2. Wir sind ohne GPS unterwegs und wollen in Namibia eine Straßenkarte sowie eine Karte von Etosha kaufen. Was wären eure Empfehlungen? Gibt es die T4A-Papierkarte in Namibia zu kaufen? Wenn ja, in jeder Windhoek Shopping Mall oder nur in speziellen Läden? Kriegt man am Galton Gate eine Etosha-Karte? Wo sonst?
3. Für den Starteinkauf in Windhoek inkl. eingeschweißtem Fleisch gibt es ja viele offenbar mehr oder weniger gleichwertige Alternativen (oder gibt es noch Geheimtipps, die nicht zu geheim sind, um geteilt zu werden?). Aber wie sieht es für einen Zwischeneinkauf in Swakopmund aus, kriegt man da auch quasi überall alles, inkl. eingeschweißtem Fleisch, oder hat jemand spezielle Empfehlungen?
4. D707: Mein Herzenswunsch für diese Tour, daher der Abstecher in den Süden! Da Gunsbewys ausgebucht war, haben wir nicht wie oft empfohlen die Nächte aufgeteilt sondern uns auf Namtib beschränkt. Den vollen Tag dort möchten wir aber intensiv nutzen, gerne mit Schwerpunkt Bewegung/Wandern, da wir sonst noch genug im Auto sitzen. Habt ihr dort spezielle Empfehlungen für Wanderwege, gerade auch zum eigenständigen Erkunden? Ist eine Farmrundfahrt ein „must“? Sonstiges?
5. Sesriem: Ich habe aus mehreren Reiseberichten in Erinnerung, dass man sich auch als Camper bei der Sossusvlei-Lodge (?) einen genialen Frühstückskorb für eine Sonnenaufgangstour ins Vlei buchen kann? Wie funktioniert das, oder kriege ich da was durcheinander?
6. Swakopmund: Tug und Hansa Hotel zum Abendessen vorbuchen, oder ist das in dieser Jahreszeit nicht nötig (wenn es geht, bleiben wir durchaus gern flexibel…)?
Natürlich freuen wir uns auch über sonstige Tipps und Ideen zur Ausgestaltung, wobei wir in Sachen organisierte Ausflüge so langsam doch an eine bindende Budgetgrenze stoßen 🙁 😎
Beste Grüße,
Felix und Mareike
ich lese hier schon seit längerem mit und bin begeistert von dem Wissensfundus! Bevor es nun übermorgen mit meiner Freundin in den Flieger nach Namibia geht, würde ich daher gerne noch ein paar Fragen zum letzten Schliff unserer Tour loswerden. Kurz zu uns: Ich heiße Felix (what a surprise!), bin 31 Jahre alt und stehe gerade zwischen Abschluss meiner Promotion (muss noch verteidigen) und Berufseinstieg als Softwareingenieur. Also schnell nochmal richtig Urlaub, bevor der Ernst des Lebens so richtig losgeht! Namibia kenne ich recht gut, war mit meinen Eltern ca. 10x im südlichen Afrika, dabei oft in Namibia, dort immer so Standardroute + kleine Variationen, zum letzten Mal 2007. Meine Freundin Mareike ist 30 Jahre jung, arbeitet in Köln für eine Kommunikationsagentur und kommt zum ersten Mal überhaupt ins südliche Afrika (Ägypten ist doch ein bisschen was anderes). Wir werden mit einem Dachzelt-Hilux von Asco unterwegs sein und überwiegend campen. Flüge, Auto und Unterkünfte sind wie folgt gebucht:
1. April: Nachtflug Air Namibia, Ankunft am 2. April morgens
1N Lake Oanob, Berakah Campsite
2N Sesriem Camping NWR, Dünen satt
2N Namtib, Camping Little Hunter’s Rest
2N Büllsport, Camping Alte Polizeistation, Köcherbaumwanderung
3N Swakopmund, Secret Garden, 1 Tag Sandwich Harbour (Turnstone), 1 Tag entspannen 😎
1N Rustig Toko Lodge, Camping, Night Drive
2N Dolomite Camp
1N Okaukuejo, Camping
1N Halali, Camping
1N Onguma Bush Camp Chalet (etwas Luxus für den letzten Abend)
18. April: Fahrt nach Windhuk, Nachtflug nach Frankfurt, Ankunft am 19. April morgens
Neue Ziele auch für mich sind dabei Etosha West (daher dort relativ viel Zeit), die D707 und Sandwich Harbour. Hier meine/unsere Fragen:
1. Streckenempfehlungen: Hier geht es mir vor allem um drei Abschnitte, nämlich
a) Sesriem-Namtib-Büllsport: Hier wäre aktuell der Plan, in beide Richtungen die C27+D707 zu fahren. Gibt es lohnende Alternativen? Lohnt es sich, einmal die Runde um die Tirasberge zu fahren, also C27-C13-D707?
b) Büllsport-Swakopmund: Plan ist, nach dem Kuisebpass Richtung Blutkuppe abzubiegen. Dann entweder die C28 und die D1991 mit Abstecher nach Goanikontes oder aber statt C28 tatsächlich bis zur Blutkuppe und dann die 4x4-Strecke zurück an die C28. Fragen: Ist letzteres für einen 4x4-Ersttäter ratsam, oder ist die Strecke heikel? Wir würden gerne an der Mondlandschaft vorbeifahren, die liegt an der D1991, oder? Und sämtliche Permits bekommen wir in Sesriem?
c) Swakopmund-Rustig Toko: Gibt es hier lohnende Schlenker bzw. Alternativen zur C35, ohne dass der ohnehin schon lange Fahrtag nochmal extrem gestreckt wird?
2. Wir sind ohne GPS unterwegs und wollen in Namibia eine Straßenkarte sowie eine Karte von Etosha kaufen. Was wären eure Empfehlungen? Gibt es die T4A-Papierkarte in Namibia zu kaufen? Wenn ja, in jeder Windhoek Shopping Mall oder nur in speziellen Läden? Kriegt man am Galton Gate eine Etosha-Karte? Wo sonst?
3. Für den Starteinkauf in Windhoek inkl. eingeschweißtem Fleisch gibt es ja viele offenbar mehr oder weniger gleichwertige Alternativen (oder gibt es noch Geheimtipps, die nicht zu geheim sind, um geteilt zu werden?). Aber wie sieht es für einen Zwischeneinkauf in Swakopmund aus, kriegt man da auch quasi überall alles, inkl. eingeschweißtem Fleisch, oder hat jemand spezielle Empfehlungen?
4. D707: Mein Herzenswunsch für diese Tour, daher der Abstecher in den Süden! Da Gunsbewys ausgebucht war, haben wir nicht wie oft empfohlen die Nächte aufgeteilt sondern uns auf Namtib beschränkt. Den vollen Tag dort möchten wir aber intensiv nutzen, gerne mit Schwerpunkt Bewegung/Wandern, da wir sonst noch genug im Auto sitzen. Habt ihr dort spezielle Empfehlungen für Wanderwege, gerade auch zum eigenständigen Erkunden? Ist eine Farmrundfahrt ein „must“? Sonstiges?
5. Sesriem: Ich habe aus mehreren Reiseberichten in Erinnerung, dass man sich auch als Camper bei der Sossusvlei-Lodge (?) einen genialen Frühstückskorb für eine Sonnenaufgangstour ins Vlei buchen kann? Wie funktioniert das, oder kriege ich da was durcheinander?
6. Swakopmund: Tug und Hansa Hotel zum Abendessen vorbuchen, oder ist das in dieser Jahreszeit nicht nötig (wenn es geht, bleiben wir durchaus gern flexibel…)?
Natürlich freuen wir uns auch über sonstige Tipps und Ideen zur Ausgestaltung, wobei wir in Sachen organisierte Ausflüge so langsam doch an eine bindende Budgetgrenze stoßen 🙁 😎
Beste Grüße,
Felix und Mareike