NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201317. Feb. 2015 · #21
Hallo Fomis,, neben Malarone sowie dessen Reimporte gibt es schon seit einiger Zeit ca. 6 Generikas auf dem Markt, so u.a. Malacomp von Hexal!
Alle diese Firmen sollten genau so gut verträglich sein oder bei manchen auch nicht wie das Orginal hinsichtlich der beiden Arzneistoffe!
Orginal und Reimport sollten komplett identisch sein, beim Generikum kann es unterschiedliche Hilfsstoffe geben, die anders vertragen werden können.
Bei den Generikas gibt es oft auch eine 24 ST.Packung und bei manchen auch eine 36 St.Packung die dann ab ca. 110€ zu haben ist, also schon um einiges günstiger.
Ich muß gestehen, daß wir bei der Einnahme beim ersten mal keine Probleme hatten und beim zweiten mal hatte ich leichten Schwindel und nachts Alpträume, was typische unerwünschten Wirkungen sein können!
LG NOGRILA
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200617. Feb. 2015 · #22
Elsa schrieb: Das Malarone kommt aber als stand-by wieder mit.
Stand by kannst Du Dir eigentlich sparen. Denn überlege mal: Was machst Du, wenn Du auf der Reise "grippeähnliche" Symptome bekommst, auch wenn es Dir schlechter geht und Du nur noch müde und abgeschagen bist, etc. Nimmst Du dann Deine Stand by Medikamente? Wahrscheinlich nicht, denn Du denkst ja, Du hättest eine Grippe.
Und wenn es dann schlimmer wird, dann musst Du sowieso zum Arzt, denn nur ein Arzt kann eine Malaria feststellen.
Also wozu dann Stand By? Die sind nur gut, wenn man so weit abseits ist, dass man nicht innerhalb von 1-2 Tagen einen Arzt erreicht.
Beate
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #23
Momo2 schrieb: Mit Malariamittel bekommt man ja trotzdem Malaria. Man merkt es bloß hoffentlich nicht.
... die Malariamittel zur Prophylaxe beseitigen meist die Erreger und man bekommt keine Malaria. Wenn die Prophylaxe die Erreger nicht beseitigt, bekommt man eine Malaria. Dann merkt man das aber auch genauso wie ohne eine Einnahme von Medikamenten. Der Unterschied ist dann aber meist, dass die Prophylaxe einen Teil der Erreger beseitigt und die Malaria weniger schnell und weniger folgenreich verläuft.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Holger_W383 Beiträge · seit 201318. Feb. 2015 · #24
Sehr interessante Berichte. Bekommt man gleich "Angst" für die nächste Reise. Wir haben bisher aus Respekt vor Nebenwirkungen auf medikamentöse Vorbeugung verzichtet. Lange Kleidung und allmögliche chemische "Schutzmittel" eingesetzt. Ich glaube wir werden uns das nochmal reichlich überdenken und eventuell doch lieber eine Prophylaxe nehmen.
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #25
Hallo,
gerade sehe ich, dass bei Tripadvisor eine wirklich interessante Diskussion über Malaria läuft. Vor allem die letzten Seiten sind gut. Es geht zwar um Sansibar, aber dasselbe gilt ja auch für alle anderen Malaria-Gebiete.
_Matthias_Themenstarter284 Beiträge · seit 201418. Feb. 2015 · #26
Danke für die vielen Beiträge, ich hatte schon befürchtet das Thema ist so ausgelutscht, dass es niemand mehr beachtet.
Die ersten Rückmeldungen waren ja recht positiv, weitere dann erstmal nicht. Wie schon gesagt, dass ich Prophylaxe mache steht fest, lieber Vorbeugen als heilen.
Eigentlich könnte ich einfach weiter Lariam nehmen, da ich das bisher gut vertragen habe, außer Schlafproblemen bei der ersten Tablette. Aber nach neuen Erkenntnissen ist bei Lariam bei hohem Gewicht eine höhere Dosis nötig um Wirkung zu erziehlen. Deshalb weis ich nicht ob die Verträglichkeit daher kommt, dass es eigentlich unterdosiert war und ob ich nicht bei der neuen empfohlenen Dosis von 2 Tabletten pro Woche doch Nebenwirkungen bekomme, zum andern ist dadurch auch jede Kostenersparnis futsch. Umgekehrt hab ich keine Ahnung wie ich auf Malerone reagiere und Übelkeit oder Darmprobleme kann ich gar nicht brauchen, insbesondere, da die Gruppe ja in der Wildnis zeltet und nach Champagners Bericht von einer ähnlichen Tour beim gleichen Veranstalter nachts absolute Zelt-bleibe-Pflicht bestand. Aber auch auf Gamedrives doof. Und was wenn ichs nicht vertrage, absetzen? 3 Wochen weitermachen glaube ich nicht, dass ich durchhalten würde. Bei der höheren Lariamdosierung könnte man zumindest noch zu hause sehen, da Nebenwirkungen wohl gleich oder gar nicht auftreten, bei Malerone scheint das anders zu sein und auch erst nach ein paar Tagen auftreten zu können.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #27
Versuch doch mal eine oder zwei, oder auch drei Tabletten im richtigen Abstand daheim schon zu nehmen So viel kostet das nicht und Du hast Sicherheit, ob Du es verträgst.
da will ich doch auch noch meinen Senf dazu geben : Also , ich habe auf mehreren Reisen Lariam genauso wie vorher Fansidar gut vertragen , keinerlei Nebenwirkungen . Dann auf einer Reise doch plötzlich Übelkeit , Schwindelgefühle und Gleichgewichtstörungen am Einnahmetag , die ich zunächst auf die Hitze schob . - Daheim angekommen erneut die selben Nebenwirkungen am Einnahmetag , also ziemlich eindeutig auf Lariam zurückzuführen .
Es ist also möglich , dass man auch bei gleichem Gewicht und gleicher Dosierung das Präparat plötzlich nicht mehr verträgt .
Wir sind auf nachfolgenden Reisen zu Malarone übergegangen und haben es auch jeweils gut vertragen .
Herzliche Grüße Auxo
_Matthias_Themenstarter284 Beiträge · seit 201418. Feb. 2015 · #29
beate schrieb:Versuch doch mal eine oder zwei, oder auch drei Tabletten im richtigen Abstand daheim schon zu nehmen So viel kostet das nicht und Du hast Sicherheit, ob Du es verträgst.
Daran hatte ich auch schon gedacht, aber man liest häufiger "nach 4-5 Tagen" vom Einsetzen der Nebenwirkungen. Naja mal sehn was der Doc meint.
habe gerade gestern zufaellig nochmal den RB der Eulenmuckels von ihrer Jubilaeumsreise gelesen. Da wird das Thema auch nochmal behandelt. Die grippigen Symptome entpuppten sich dann als Malarone-Nebenwirkungen...
Vielleicht ist der Vorschlag von Beate gar nicht schlecht, es vorher zu Hause mal zu testen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass die Bedingungen vor Ort (Hitze, Schwuele, Reiseanstrengugen, physische Verfassung, anderes Essen usw...) da evtl. auch noch eine Rolle vor Ort spielen koennen...
Die Entscheidung muss dann letztendlich jeder fuer sich treffen, nach Abwaegen Varianten.