GIgiggi18Themenstarter11 Beiträge · seit 201514. Jan. 2015 · #1Guten Abend zusammen,
ich bin neu in diesem Forum, obwohl ich schon seit einiger Zeit mitlese und dadurch schon viele nützlich Tipps bekommen habe. Auch für meinen Mann und mich soll es das erste Mal nach Namibia gehen. Leider können wir nur 14 Tage und auf Grund Eurer Erfahrungen haben wir unser Programm schon gekürzt. Ein paar Fragen bleiben allerdings noch. So lese ich z.B. immer wieder, dass empfohlen wird im Etosha NP. zwei verschiedene Stopps. Warum? Es ist mir bewusst, dass er seeeehr groß und weitflächig ist, aber was ist im Westen anders als in der Mitte oder im Osten?
Noch sind wir in der Übernachtungsplanung, fragen uns aber, ob wir uns zeitlich beeilen sollten mit den Buchungen - wir wollen letzte Aprilwoche bis Anfang Mai fahren.
lieben Gruß für´s erste,
Giggi
joli3'491 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #2Hallo Giggi,
herzlich willkommen im Forum der Namibia-"Verrückten" und derer, die es noch werden wollen,.
Meint Ihr April/Mai diesen Jahres ?? - Dafür dürfte es allerdings zu spät sein. Wenn Ihr dann in Etosha überhaupt noch etwas bekommen könnt, dann müsst Ihr das nehmen, was noch da ist.
Die einzelnen Etosha-Camps liegen mindestens 70 km aufeinander und bieten sowohl bezügl. der Tierwelt als auch in Hinblick auf Landschaft und Flora große Unterschiede. Unterschiedlich aber sind auch die Wasserlöcher, an denen sich die Tiere vor allem in der Trockenzeit versammeln und dann am besten zu beobachten sind. Üblicherweise bleibt man meist einige Stunden an einem Wasserloch und fährt in der Mittagszeit zurück ins Camp, weil es dann draußen zu warm wird ( am Wasserloch kann man die Klimaanlage im Auto nicht nutzen). All dies reduziert den Bewegungsradius um ein Camp erheblich, so dass man versuchen sollte, zumindest die 3 Hauptcamps, also Okaukuejo, Halali und auch Namutoni ( zur Zeit mehr Baustelle als Camp), zu buchen. Für Namutoni kann man sehr gut auch Onguma oder Mushara bzw. Mokuti als Alternativen ins Auge fassen. Wenn ich nur 14 Tage für Namibia hätte, würde ich einen 2-3-Tage-Abstecher nach Swakopmund machen und den gesamten Rest für Etosha "verballern". Wir waren noch nie weniger als 9 Tage in Etosha - und das seit mehr als 30 Jahren. Dafür muss es Gründe geben......
Gruß Joli
boris1'816 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #3Hi, Giggi.
es ist zu eurer Zeit Nebensaison, hab aber keine Erfahrung damit, ob man dann spintan was bekommt.
Zu Etosha: ich würde mindestens 3 Nächte dort einplanen. Der Wechsel der Camps macht, wie du selbst sagst, wegen der Entfernungen Sinn. Je nachdem, wo ihr einreist, wuerde ich 1x Dolomite und 2x Okukuejo oder 2x Okaukuejo und einmal am Ostgate Station machen. Das Wasserloch in Okaukuejo ist zumindest im September, wo ich bisher schon 4x war, allerbestes Kino. Nach der Regenzeit könnte es aber eher verwaist sein, was ich aus Reiseberichten entnommen habe. Ich fin halt Halali, wo ich isher imer nur für eine Pause mittags war, so schrecklich staubig und wenig einladend.
In Etosha würde ich allerdings vorab buchen, oder zumindest mal beobachten, wie die Auslastung grad ist. Also immer mal in die entsprechenden Seiten im Internet schauen.
Grüßle Boris
GIgiggi18Themenstarter11 Beiträge · seit 201515. Jan. 2015 · #4Uii, das ging schnell. Vielen Dank für die Antworten.
Wir hatten 2 Nächte Okaukuejo und zwei Nächte im Osten geplant. Eigentlich Namutoni, aber wenn das im Moment eine Baustelle sein soll, muss wohl ein Plan B her.
Joli, ja dieses Jahr. Diverse Buchungsportale habe ich schon mal abgeklappert und es geht noch mit Buchungen. Aber in dem Fall muss ich mich wohl beeilen.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200915. Jan. 2015 · #5Hallo giggi,
willkommen im Forum.
Wenn das die erste Reise nach Namibia ist, dann wähle doch die hier vielbeschriebene Standardroute: Windhoek - Etoscha - Damaraland - Swakop - Sossusvlei.
Dem Vorschlag von Joli (2-3 Tage Swakopmund und den Rest Etoscha) kann ich so nicht zustimmen, denn gerade im April kann es sein, dass du beim ersten Aufenthalt in der Etoscha kurz nach der Regenzeit nicht zu viele Tiere siehst. Und Namibia hat noch mehr zu bieten als nur Tiere. Was Etroscha betrifft, so ist sind dieser Zeit möglicherweise Okaukuejo (2x) und Halai (1x) die beste Wahl. In Namutoni sind nach meiner Erfahrung zu dieser Zeit weniger Tiere am Wasserloch, doch andererseits - wenn es gut geregnet hatte und noch Wasser in der Pfanne ist - kann man am Etoscharand dort einiges entdecken. Du sieht also schon, so exakt kann man das zu dieser Zeit nicht voraus planen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200715. Jan. 2015 · #6Hallo Joli,
joli schrieb:Wenn ich nur 14 Tage für Namibia hätte, würde ich einen 2-3-Tage-Abstecher nach Swakopmund machen und den gesamten Rest für Etosha "verballern".
Deine Tipps in allen Ehren, aber das kann man machen, wenn man den Rest vom Land auch schon gesehen hat. Für jemanden, der das erste Mal nach Namibia fährt, gibt's dann doch durchaus auch noch anderes,. als die Etoscha. 😉
Beim ersten Mal sollte man sich meiner Meinung nach einen groben Überblick über das Land aneignen, um bei weiteren Besuchen dann die einzelnen Teile, die einem gut gefallen haben, zu vertiefen. Nicht jeder verbringt gerne den ganzen Tag im Auto an einem Wasserloch und wartet auf die Löwen oder fotographiert das tausendste Zebra oder den hundertsten Elefanten 😉.
lg
Wolfgang
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #7Hallo Giggi,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Ich sehe das genau wie Burschi. Macht die Standardroute, die man in 14 Tagen gut machen kann. Fangt von Windhoek kommend mit dem Sossusvlei an, denn je später Ihr in der Etoscha ankommt, umso größer ist die Chance, dass es die Tiere nach dem Ende der Regenzeit wieder ans Wasserloch zieht.
Meine Route wäre
Tag 01
Windhoek - Rehoboth (oder in Windhoek bleiben, kommt drauf an, wann Euer Flieger ankommt.
Tag 02
Windhoek/Rehoboth - Spreetshoogte Pass - Solitaire - Sesriem bzw. 40 km im Umkreis
Tag 03
Sesriem/Sossusvlei
Tag 05
Sesriem - Swakopmund
Tag 07 - 08
Swakopmund
Tag 09
Swakopmund - Omaruru - Outjo (oder sogar durch bis Etoscha - Okaukuejo)
Tag 10
Okaukuejo
Tag 11
Okaukuejo - Etoscha Ost z. B. Onguma Bush Camp
Tag 12
Etosha Ost
Tag 13
Etosha Ost - Nähe Windhoek z. B. Düsternbrook
Tag 14
Windhoek und Abflug
Mit den Buchungen für Sossusvlei und Etoscha könnte es eng werden, da müsst Ihr Euch beeilen. Ansonsten ist noch keine Hauptsaison und Ihr habt gute Chancen, ein günstiges Quartier zu bekommen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
GIgiggi18Themenstarter11 Beiträge · seit 201515. Jan. 2015 · #8Hallo, lieben Dank für Euer herzliches Willkommen mit allen Tipps und Vorschlägen.
Unsere Route haben wir so geplant:
Ankunft WDH mit Übernachtung
1. Tag nach Ankunft in WDH Kalahari - Anib Lodge
2. Tag Kalahari
3. lange Fahrt über Keetmanshoop nach Aus
4. Aus - Sestriem-Sossusvlei (Würden gerne die D707 fahren)
5. Sossusvlei
6. Sossusvlei- Swakopmund
7. Swakopmund
8. Swakopmund - Twyfelfontein
9. Twyfelfontein - Etosha
10-14. Etosch mit jeweils 2 Übernachtungen in den verschiedenen Camps
Ich gebe Euch Recht, dass das Land zuviel zu bieten hat, um es nicht gesehen zu haben, auch wenn nur 14 Tage Zeit sind. Safaris kennen wir zum Glück schon aus SA und deshalb müssten 4 Tage reichen.
Das Einzige was mich jetzt noch beunruhigt ist, dass wir, wie Joli sagt, mit den Buchungen zu spät dran sein könnten. Ich bin auch noch am hin und her Überlegen, ob ich das alles selber machen soll über die einzelnen Buchungsportale oder direkt über die Lodges.
Lieben Gruß, Giggi
GIgiggi18Themenstarter11 Beiträge · seit 201515. Jan. 2015 · #9Uuh, sorry, Gerd, den letzten Abschnitt, bezg. der Buchungen hatte ich Überlesen 😊 . Also beeilen
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #10Hallo Giggi,
in Deinem Plan sind zwei Punkte, die mir persönlich nicht so gefallen, aber .....
1. Am ersten Tag von WDH zur Anib geht, ist aber - wenn Ihr den Nachtflug von D hattet - nicht einfach und wegen der möglichen Übermüdung nicht ungefährlich. Ich weiß, es gibt viele Leute, die die Kondition haben bzw. die im Flieger richtig schlagen können.
2. Der Schlenker über Aus. Das ist am Fahrtag zeitlich nicht so ein Problem, aber es ist auch keine Erholung.
Ihr kennt Euch selbst am besten und wisst, ob Ihr Euch das zumuten könnt.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
GIgiggi18Themenstarter11 Beiträge · seit 201515. Jan. 2015 · #11Lieber Gerd,
das war dann wohl doch missverständlich.
Ankunftstag heißt: eine Übernachtung in WDH. 1.Tag ist 1.Tag mit dem Mietwagen und Abfahrt.
Der Schlenker bzw. Übernachtung in Aus ist nur wegen der langen Strecke über Keetmanshoop (ich will die Köcherbäume sehen und die D707 fahren) nach Sossuvlei.
Würdest Du sagen, der Rest ist o.k.?
Lieben Gruß und Danke für Deine Zeit
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #12Hallo Giggi,
ja, die Route kannst Du so lassen und das ist auch alles zu schaffen. Aber "nur" der Köcherbäume wegen diesen Umweg. Hoffentlich erfüllen sich Deine Erwartungen, denn sicher hast Du viele schöne Fotos von den Bäumen im Sonnenuntergang gesehen. Das kannst Du aber nicht machen, denn von dort bis Aus fährt man locker 2,5 bis 3 Stunden.
Dafür freue Dich umso mehr auf die D 707. Auch wenn Ihr nur durchfahrt, werdet Ihr begeistert sein.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201315. Jan. 2015 · #13Hallo Giggi,
Köcherbäume könntest du auch im Botanischen Garten von Windhoek sehen, zwar keinen "Wald", aber doch etliche.
Viel Spaß für die erste Namibia Reise!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)