Nabend bin hier NEU

18 Antworten · 3'642 Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2015 von Sior
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201402. Jan. 2015 · #1
Hallo, wir planen im Mai eine Selbstfahrer Reise nach Nam. Haben uns ca. 16 Nächte gedacht und wollen nicht "spartanisch" sondern 4-5 Sterne Unterkünfte haben. Die Route, die ich mir dachte ist, denke ich jetzt, fast zu lang für die wenigen Tage. Windhoek- Etosha-Sossusvlei-Lüderitz-Fishriver Canyon-Windhoek. Mit diversen "Abstechern". Hat jemand Ideen zu Luxusunterkünften und der Route.
Benötigt man einen Internationalen Führerschein?
Bin für jeden Vorschlag dankbar. Si
7'296 Beiträge · seit 200602. Jan. 2015 · #2
Sior schrieb:
Ja, der ist vorgeschrieben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'162 Beiträge · seit 201202. Jan. 2015 · #3
Hallo,

machbar ist die Strecke schon, stellt sich nur die Frage ob auch sinnvoll. Lüderitz kann man auslassen, so viel tolles gibt es da nicht, aber auch das ist absolute Geschmackssache. Ich kenne nur Luxusunterkünfte, denn jedes gute, saubere Zimmer, ein gutes Abendessen, kaltes Bier oder ein schöner Wein sind am Ende eines wunderbaren Tages immer Luxus. Ich wurde bei 5 Reisen à 5 Wochen bis jetzt nur 1mal enttäuscht.
Ohne Internationalen Führerschein bekommst Du kein Auto gemietet.

Beste Grüße und viel Erfolg beim Planen
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
5'538 Beiträge · seit 200803. Jan. 2015 · #4
Hallo Sior,

erst einmal herzlich willkommen im Forum. 16 Tage ist in der Tat ein wenig zu kurz, aber es ist machbar. Ich selbst würde allerdings Lüderitz, das ich im Gegensatz zum Biologen sehr schätze und in dem ich mindestens 3 Tage verbringen würde und den Fish River weglassen.

Danach hätte ich folgende Route:

Tag 1
Windhoek ankommen und Weiterfahrt bis Gocheganas. Eine schöne Unterkunft, gutes Essen und bei einem Game Drive die ersten afrikanischen Wildtiere erleben. Zebras, Giraffen, Antilopen und Nashörner gibt es da.
Tage 2 + 3 + 4
Wolwedans
Tage 5 + 6
Sossusvlei Lodge direkt am NP
Tag 7
Fahrtag nach Swakop - Hansa
Tag 8
Hansa
Tag 9
Hansa
Tag 10
langer Fahrtag von Swakopmund zur Etoscha. Ongava Lodge
Tag 11
Ongava
Tag 12
Durch die Etoscha zum Osttor - Mokuti oder Onguma Tented Camp
Tag 13
Mokuti oder Onguma
Tag 14
Etoscha - bis ca. 40 km hinter Otjiwarongo - Onguma
Tag 15
Onguma - Windhoek Heinitzburg
Tag 16
je nach Flugtermin noch eine Stadtrundfahrt und Ende

Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
1'162 Beiträge · seit 201203. Jan. 2015 · #5
Hallo Gerd,

Lüderitz, das ich im Gegensatz zum Biologen sehr schätze
Lüderitz (war jetzt schon 4x dort, aber leider immer nur verdammt kurz) schätze ich sehr, so wie jeden anderen Flecken in Namibia auch. Es gibt aber für einen "Ersttäter" sicherlich interessantere Flecken. Deshalb meine Empfehlung, zu Gunsten anderer Erlebnisse und etwas Kürzung der Strecke, Lüderitz zu streichen. Aber, ich kenne mich selbst: unsere 1. Reise war die wunderbare Hektik pur! Binnen 4 Wochen ca. 7000 km: Ruancana Falls bis Fish River, Lüderitz, Swakop, Dünen, Erongo, Kalahari, Namib, Naukluft war auch noch drin, etc. Jetzt sind wir pro Reise 5 Wochen im Land und klappern nur einen kleinen Teil ab (< 3000 km). Wenn ich damals nicht schon einen Gesamteindruck gewonnen hätte, der mich zum Wiederkommen gereizt hat, wäre evtl. aus einem weiteren Besuch gar nichts geworden.
Dershalb mische ich mich in Routenfragen nur ganz selten ein. In diesem Fall schon, da die guten Leute eigentlich nur 14 Tage Zeit haben, und bei dieser kurzen Zeitspanne sollte man schon etwas sortieren.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
1'816 Beiträge · seit 200803. Jan. 2015 · #6
Hallo allersets,

liebe Leute, fangt doch bitte nicht schon wieder diese unsaegliche Fuehrerscheindebatte an 😊 🤩 😠
Das ist schon 1000mal diskutiert worden. Ein internationaler FS kostet 15 Euro, das spielt bei den Gesamtkosten doch ueberhaupt keine Rolle. Wir mussten ihn uebrigens IMMER zeigen.

Zur Route: auch ich wuerde den Sueden weglassen, sondern die "klassische" Einsteigerroute fahren. Da hat Gerd einen guten Vorschlag gemacht, wobei ich Okaukuejo nicht auslassen wuerde.

Gruss Boris
3'080 Beiträge · seit 200903. Jan. 2015 · #7
Hallo Sior,

den Süden weglassen, empfehlen kann ich dir diese Unterkünfte:

Little Kulala Lodge am Sossusvlei, die haben einen eigenen Eingang in den Park und bringen dich zum Sonnenaufgang zur Düne 45, vor allen anderen.

Mein Favorit: Mowani Mountain Lodge im Damaraland

Rund um Etoscha wäre Onguma oder Mokuti eine gute Wahl.

Okaukuejo würde ich auch nicht rauslassen, da kann man ja ein Premier Waterhole Chalet mieten, ist die hochwertigste Unterkunft im Camp.

In Swakop würde ich sicher nicht ins Hansa Hotel gehen sondern eher ins Swakopmund Hotel oder ins Beach Hotel aber auch das ist Geschmackssache.

lg sasowewi
1'651 Beiträge · seit 201403. Jan. 2015 · #8
Hallo Sior,

da Ihr keine spartanischen Unterkünfte und nur 16 Tage Zeit habt, würde ich Euch eine
Fly-In-Safari empfehlen.
Viele erstklassige Lodges, z.B. Wolwedans verfügen über eine private Landebahn. Geht einfach in ein gutes Reisebüro in Deutschland und lasst Euch beraten. Auch die Ausflüge lassen sich nach Wunsch dazu buchen. Dadurch müsst Ihr nicht fahren und das Problem mit dem internationalen Führerschein hat sich erledigt.

Natürlich ist es bei einem so hohen Anspruch auch eine Preisfrage, was Ihr für diesen Urlaub ausgeben wollt.

Ihr benötigt übrigens nicht zwingend einen internationalen Führerschein. Dieser wird nur empfohlen. Ausreichend ist grundsätzlich der nationale Führerschein. Wenn ihr eine amtliche englische Übersetzung des deutschen Führerscheines dabei habt, schadet dies auf keinen Fall.

LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
7'296 Beiträge · seit 200603. Jan. 2015 · #9
Tinochika schrieb:Ihr benötigt übrigens nicht zwingend einen internationalen Führerschein. Dieser wird nur empfohlen. Ausreichend ist grundsätzlich der nationale Führerschein.
... da hat doch das Auswärtige Amt tatsächlich die Info mal geändert.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'261 Beiträge · seit 201103. Jan. 2015 · #10
Gerd schrieb:
Tag 14
Etoscha - bis ca. 40 km hinter Otjiwarongo - Onguma
Tag 15
Onguma - Windhoek Heinitzburg

Gerd hat hier bestimmt Okonjima statt Onguma gemeint 😄

Schöne Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
5'538 Beiträge · seit 200803. Jan. 2015 · #11
Liebe Guggu,

wie Recht Du hast. Natürlich meine ich Okonjima.

Noch ein Wort zu Okaukuejo:

Ich bin regelmäßig dort, weil ich - wie Sasowewi richt sagt - das nächtliche Leben an diesem Wasserloch liebe. Aber aus meiner Sicht für höhere Ansprüche völlig ungeeignet ist das Drumherum, insbesondere der Trubel der Menschen am Wasserloch, wenn eine Reisegruppe da ist, das Essen, auch wenn es sich gegenüber früher wesentlich verbessert hat und auch das Schwimmbad, obwohl es in der letzten Zeit etwas besser gepflegt erscheint.

Ongava hat ebenfalls ein richtig gutes Wasserloch und man kann dort ebenfalls vom Bungalow aus die Tiere beobachten. Sior muss beim Buchen halt nur aufpassen, dass er die richtige Lodge der drei Ongava-Lodgen bekommt.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter9 Beiträge · seit 201407. Jan. 2015 · #12
Danke schön. Das werden wir auf jeden Fall berücksichtigen!
Grüsse Silke
Themenstarter9 Beiträge · seit 201407. Jan. 2015 · #13
Danke schön werde ich mal recherchieren. Vielen lieben Dank Silke
Themenstarter9 Beiträge · seit 201407. Jan. 2015 · #14
Danke....ich denke ich werde auch sicherheitshalber einen Int. FS ausstellen lassen...sicher ist sicher.
Danke für den Routen Tip.
Grüsse Silke
568 Beiträge · seit 201408. Jan. 2015 · #15
Nochmal kurz zur fly-in Safari:
ist durchaus ein Gedanke, spart natürlich eine Menge Zeit.

Bei allen Vorbehalten gegen "nur-fahren", irgendwie meine ich, Namibia will auch "erfahren" werden.
Es gibt soviel zu entdecken, von Tieren (ja, auch ausserhalb Etosha), über herrlich verzierte Eselkarren mit freundlichen Menschen bis zur - von beeindruckend öden Ausnahmen abgesehen - immer wechselnden Landschaft.
Lieber den Süden weglassen und den Rest mit allen Sinnen geniessen. Nur meine Meinung.

Zum "Luxus":
Es gibt genügend luxuriöse Lodges. Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium ist die Größe.
Keine Sterne dieser Welt helfen gegen den Einfall einer "Hummeldumm-Truppe", da hilft nur beschränktes Platzangebot. Okaukuejo muss wohl trotzdem sein (auch wenn wir im April kein einziges Tier am dortigen Wasserloch gesehen haben, aber da war noch Regenzeit), ist aber für den Rest des Landes aber m.E. kein schlechtes Kriterium. Die meisten Vorschläge bisher zielen ja auch in diese Richtung.

Viel Spaß!
Themenstarter9 Beiträge · seit 201411. Jan. 2015 · #16
Und hier kommt noch eine Frage:
Tag 1: Ankunft Windhoek
Tag 2: Fahrt in Kalahari (Bagatelle Lodges)- 2 Nächte
Tag 4: Weiterfahrt Keetmanshoop
Tag 5: Fishriver Canon
Tag 6: Lüderitz
Tag 7: Sossusvlei - 2 Nächte ????wenn ja wo?!
Tag 9: Swakopmund - 2 Nächte?
Tag 11: Cape Cross
Tag 12: Damaraland (Mopane Lodge)
Tag 13: Etosha (Andersson Gate) - 2 Nächte
Tag 15: Windhoek

So, ich benötige noch Tipps. Könnten noch einen Tag dranhängen, aber wo? Und scheint die Route sinnvoll?!

Vielen lieben Dank.
Grüsse Si
Themenstarter9 Beiträge · seit 201411. Jan. 2015 · #17
Und noch eine Frage: Telefonkarte? Welche wäre als Backup für eine Rundreise flächendeckend am sinnvollsten. Ich möchte mir natürlich nicht extra ein Satellitentelefon zulegen.
Danke jetzt schon an euch für die Hilfe.
4'382 Beiträge · seit 201511. Jan. 2015 · #18
....mische mich mal kurz ein: Bei allem verständlichen Verlangen nach Luxus: Wolwedans fanden wir ziemlich degeneriert....
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter9 Beiträge · seit 201411. Jan. 2015 · #19
Das mit dem "Luxus" war wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Sagen wir mal besserer Standard. Ich meine damit nicht 600Euro/Nacht. Mir ist nur aufgefallen, dass viele Unterkünfte im Tripa. so schlecht abschneiden, dass wir lieber in "besseren" Unterkünften unterkommen wollen.
Als Unterkünfte, die wir uns rausgesucht haben sind z.b. Hansa Hotel Swakopmund.
Unsicherheiten gibt es bei uns noch was in Sossusvlei und im/ vor dem Etosha (würden Streckentechnisch am Andersson Gate reinfahren) zu finden.
Wer noch Ideen hat wo ich im Mai die Chance habe Tiere gut beobachten zu können...ich freue mich über Antworten.

Vllt. gibt es dazu Ideen von dir/ euch.

Danke noch mal für die Bemerkungen/Rückfragen...auch um Missverständnisse zu vermeiden.

Ich möchte einfach, dass das für uns eine traumhaft schöne Reise wird.
Viele Grüsse
Silke