was kostet Geld besorgen mit der EC-Card

30 Antworten · 4'404 Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2014 von klaramus
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Themenstarter47 Beiträge · seit 200808. Dez. 2014 · #1
Folgendes:
In Jugoslawien hat mich ein Eurocheque 160,- gekostet.
Auf Island hat mich im letzten Jahrtausend eine EC-Abhebung 120,- gekostet.
Auf Island hat mich in diesem Jahrtausend eine EC-Abhebung 60 € gekostet.
(alles Europa) Und zusätzlich die Gebühr.

Auf meine erboste Nachfragen seinerzeit hat mich meine deutsche Bank aufgeklärt, sie würden das Geld selber einstecken, weil die Währungen so unsicher seien und das wäre rechtens.
Hat mal jemand nachgeschaut, was tatsächlich von seiner EC abgebucht wurde und was er ausbezahlt bekam?
Ich habe zwar öfter nachgefragt, aber keiner hat was bemerkt und die meisten bezahlten mit der Kreditkarte, was ich seither ausschließlich ausserhalb der EU mache.
Gruß, K.
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2014
545 Beiträge · seit 200608. Dez. 2014 · #2
Hallo Klara,

ich muß ehrlich sagen, ich bin noch nicht auf die Idee gekommen in einem Land wo es keinen Euro gibt mit einer EC Karte Geld zu beziehen.
Dafür gibt es von den unterschiedlichsten Banken Spar/Guthabenkonten, von denen man Weltweit bis zu zehn mal Geld an einem ATM ziehen kann.
Das ganze ohne Kosten!
Verrechnet wird der Tagesaktuelle Geldkurs!

Auch hier im Forum wurde schon alle Banken genannt die diese Karten/Konten anbieten.

Es geht wesentlich günstiger als deine "Geldvernichtungsmethode" im Ausland!

Einträchtliche Grüße
335 Beiträge · seit 201408. Dez. 2014 · #3
Hallo Klaramus
Bei meiner Schweizerbank kostet es pro Abhebung SFr. 5.00.
Liebe Grüsse
Grosi
33,1k Beiträge · seit 200608. Dez. 2014 · #4
Hi Klara,

du sprichst von Maestro etc.?
Hängt von Deiner Bank etc ab - habe nirgend auf der Welt jemals mehr als 5 Euro für ne Abhebung gezahlt.

Besorg Dir einfach ne kostenlose KK von der DKB... hrbst Du weltweit umsonst ab.

Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'664 Beiträge · seit 201208. Dez. 2014 · #5
Selbst über den ADAC bekommst Du eine PREPAID Visakarte, die kostet Dich zwar 24 Euro im Jahr, kannst aber weltweit kostenlos Geld abheben (Berliner Bank).
727 Beiträge · seit 200808. Dez. 2014 · #6
Also ich kann da die DKB Visa empfehlen. Kostenlos und beliebig oft nutzbar

In Kanada hatte ich den Fall, dass die örtliche Bank am Automaten darauf hingewiesen hat, dass sie selber nochmal 2$ Gebühren draufschlagen. Selbst diese 2$ hab ich mit der DKB Visa nicht bezahlen müssen!

Gruß

Dino
2'535 Beiträge · seit 200708. Dez. 2014 · #7
Wieviel hast du da in Island abgehoben? Alles, was in dem Bankomaten drin war? 😉

Ich hebe öfters mit der Maestro-Karte im Nicht-Euro Ausland Geld ab, derartige Gebühren sind mir allerdings vollkommen fremd. Habe mir mal ein Beispiel rausgesucht: Kasachstan, Abhebung am Flughafen. Gegenwert 160 Euro, Spesen 3 Euro. Also ~ 2%.
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Gast08. Dez. 2014 · #8
Hallo, ein Hinweis betr. BankCard/Maestro udgl:
Bei meiner (österreichischen) Karte gilt ab 15.12.2014 die sogenannte „GeoControl“. Damit ist die Karte im nichteuropäischen Ausland automatisch für Barabhebungen gesperrt. Die Sperre kann/muss vom Kartenhalter selber aufgehoben werden.
Lohnt sich zur Zeit das vorab bei seiner Hausbank zu kontrollieren.
Grüße vom leser
Gast08. Dez. 2014 · #9
Hallo,

typischerweise liegen die Gebühren in der Größenordnung von 1-2%. Im Ausnahmefall auch mal 5%. Wie da 120 EUR an Gebühren zusammen kommen sollen, ist mir schleierhaft. Ansonsten gilt, dass die Bank das auf einer offiziellen Preis/Gebührenliste ausweisen muss, die sie die Dir zur Verfügung zu stellen hat. Du kannst Dich dann vorher informieren, damit es nachher keine Überraschungen gibt.
klaramus schrieb:Auf meine erboste Nachfragen seinerzeit hat mich meine deutsche Bank aufgeklärt, sie würden das Geld selber einstecken, weil die Währungen so unsicher seien
Relativ volatile Kleinwährungen wie ZAR oder noch mehr NAD können für die Bank in der Tat ein höheres Risiko darstellen. Das gilt aber nur, soweit Du Geld in Fremdwährung als Bargeld umtauschen willst. Bargeld in Fremdwährung kann die Bank nicht so schnell wieder abstoßen. Das Risiko, dass der Kurs fällt, lässt die Bank sich gut vergüten. Bei Kartentransaktionen im Ausland wird zum Tageskurs abgerechnet und das Währungsrisiko der Bank liegt so ungefähr bei null.

Beste Grüße

Guido
408 Beiträge · seit 201408. Dez. 2014 · #10
Hallo, bei meiner deutschen EC-Karte von der Raiba habe ich nachgefragt, es gibt dort diese Beschränkung nicht (geo-control).
Ich hebe regelmäßig in Tansania ab, die Gebühr beträgt unabhängig vom Betrag 4,50 Euro. Meine Empfehlung: Bank wechseln. Das sind Beutelschneider.
Mit VISA ist es etwas teurer, aber dafür hat man den Zinsvorteil, weil das erst am Monatsende vom Konto abgebucht wird. Allerdings bei den derzeitigen Zinsen ist das unerheblich.

Johannes

Korrektur:

Ich habe heute nachdem ich diese Antwort geschrieben habe, von meiner zweiten Raiffeisenbank auch die neue Karte erhalten, und die hat diese Beschränkung nur in Europa. Mir wurde erklärt, daß auch innerhalb des Raiba-Verbunds die Institute selbst entscheiden können, ob sie die Karte beschränken oder nicht.
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zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2014
3'080 Beiträge · seit 200908. Dez. 2014 · #11
Ich verweise mal auf die Sparcard der Postbank, bis zu 10mal weltweit umsonst, die Karte ist ebenfalls umsonst.

lg sasowewi
Themenstarter47 Beiträge · seit 200808. Dez. 2014 · #12
Ich glaube, meine Frage ist nicht richtig verstanden worden:
Nach mein Infos auch durch persönlich bekannte Namibiareisende kann man in Namibia Geld ganz einfach aus dem Automaten ziehen und zwar mit der deutschen EC (nicht Kreditkarte).

Da ich mehrfach schlechte Erfahrung mit der EC im non-EU Ausland gemacht habe, stellte ich die Frage.

Und zwar zuletzt Beispiel Island (fast EU) im Jahre etwa 2004:
Ich habe aus Erfahrung ausschließlich Bargeld zum gängigen Kurs getauscht und die übliche Gebühr bezahlt. (Früher hatte ich auch mit meinem Postsparbuch! auf Island Geld bekommen und das zu dem ganz normalen Kurs und ohne Gebühren).
Dann habe ich (weil mein Bargeld knapp wurde) doch mit meiner Postbank-EC die normale Islands Bankki aufgesucht.
"ich hätte gerne 30.000 ISK (etwa 200€), geht das mit EC?" Ja, es ging. Ich habe 30.000 ISK bekommen und vielleicht den Gegenwert von 10€ an Gebühren bezahlt.
Daheim stellte ich fest, daß anstatt zum gängigen Wechselkurs nicht 200€ von meinem Konto abgebucht wurden sondern etwa 260€ und diese 60€ zusätzlich hat sich die Postbank eingestrichen, weil Island offenbar ein labileres Land als Nepal ist - wahrscheinlich, weil plötzlich ein Vulkan die gesamte Insel zerstören könnte.

Und da ich bisher 3x der Postbank horrende Beträge (1x 160DM, 1x 120 DM, 1x 60€) spenden musste, habe ich die Frage gestellt, ob nicht auch Namibia für die Banken das gleiche Geschäftsmodell bedeutet und sie ordentlich abzocken dürfen.
Wohlgemerkt: die Gebühren waren stets korrekt um 5,- oder 10,-
Im Prinzip habe ich also durch die EC-Karte in Deutschland € in ISK umgetauscht und daher den schlechten Kurs bekommen. Das können nur richtige Bänker nachvollziehen.

Und so wollte ich mich vergewissern, ob es nicht doch sehr teuer kommt, wenn ich zur Not mal Geld aus dem Automaten ziehen will.

Seit 2004 benutze ich die EC-Karte nie mehr ausserhalb D und vertraue ausschließlich den Kreditkarten. Bis 2004 habe ich der Kreditkarte noch weniger als der EC-Karte getraut und nur zum Auto leihen benutzt.
Gruß, K.

(Nachsatz: Eurocheques ist was aus dem letzten Jahrhundert und den gibt es nicht mehr)
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2014
Gast08. Dez. 2014 · #14
Hallo,
klaramus schrieb:Daheim stellte ich fest, daß anstatt zum gängigen Wechselkurs nicht 200€ von meinem Konto abgebucht wurden sondern etwa 260€ und diese 60€ zusätzlich hat sich die Postbank eingestrichen
Du kommst da offenbar mit so einigen Details durcheinander. Der Wechselkurs EUR-ISK lag 2004 ganzjährig zwischen 1:83 und 1:88. Wenn Du für 30.000 ISK nur 260 EUR bezahlt hättest, wäre das ein fantastisches Schnäppchen gewesen. Sollten mindestens 350 EUR (ohne Gebühren) gewesen sein.

Und ansonsten ist Deine Strategie hier nicht so erfolgsversprechend. Selbst wenn Dir hier jemand sagt, dass das Geld abheben mit Maestro-Karte ("EC-Karte) bei ihm gebührenfrei war oder 5 EUR Gebühren gekostet hat, nützt Dir das gar nichts. Jede Bank ist weitgehend frei darin, die Konditionen und Gebühren für die Nutzung der Maestrokarte festzulegen. Je nach genutztem Produkt, Umsatz, Kundenstatus etc. kann es bei ein und derselben Bank auch noch unterschiedliche Konditionen geben. Erfrage bei Deiner Bank, was das Dich an Gebühren kostet.

Falls Du immer noch bei der Postbank bist, kannst Du Dir die Frage aber auch sparen. Die "EC-Karte" der Postbank ist mittlerweile eine VPay-Karte und diese ist außerhalb Europa nicht nutzbar.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter47 Beiträge · seit 200809. Dez. 2014 · #15
Jetzt weiß ich Bescheid. Nicht nur fùr Namibia.

nb: ich verwechsele nichts: da ich den Kurs ISK von 2004 natürlich nicht mehr weiß, habe ich den ungefähren aktuellen Kurs eingesetzt. Es diente lediglich der Veranschaulichung, denn das Verhältnis sowie meine euro-Angaben stimmen. Die Jahresangabe hat auch einen gewissen Spielraum, denn ich war seit der Einführung des Euro 4x auf Island.

Da du Experte bist: sicher kommt irgendwann die Frage nach dem Zip/Pincode der Kreditkarte. Was gebe ich da ein? In USA und Island ließ sich das umgehen.
Gruß und Dank, K.
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2014
408 Beiträge · seit 201409. Dez. 2014 · #16
@klaramus
Da ich mehrfach schlechte Erfahrung mit der EC im non-EU Ausland gemacht habe, stellte ich die Frage.

Und zwar zuletzt Beispiel Island (fast EU) im Jahre etwa 2004:
Ich habe aus Erfahrung ausschließlich Bargeld zum gängigen Kurs getauscht und die übliche Gebühr bezahlt. (Früher hatte ich auch mit meinem Postsparbuch! auf Island Geld bekommen und das zu dem ganz normalen Kurs und ohne Gebühren).
Dann habe ich (weil mein Bargeld knapp wurde) doch mit meiner Postbank-EC die normale Islands Bankki aufgesucht.
"ich hätte gerne 30.000 ISK (etwa 200€), geht das mit EC?" Ja, es ging. Ich habe 30.000 ISK bekommen und vielleicht den Gegenwert von 10€ an Gebühren bezahlt.
Daheim stellte ich fest, daß anstatt zum gängigen Wechselkurs nicht 200€ von meinem Konto abgebucht wurden sondern etwa 260€ und diese 60€ zusätzlich hat sich die Postbank eingestrichen, weil Island offenbar ein labileres Land als Nepal ist - wahrscheinlich, weil plötzlich ein Vulkan die gesamte Insel zerstören könnte.
Ja, habe ich auch nicht so gecheckt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Isländische Währung ein grösseres Risiko hat als der Tansanische Shilling.
Hier wird mir aber der offizielle Wechselkurs berechnet ohne Risikozuschlag (und zwar bei beiden Raiffeisenbanken). Es scheint mr also schon so, dass die Postbank hier eine angenehme zusätzliche Einkommensquelle gefunden hat.
Da ich inzwischen ja von einer der Banken ebenfalls die VR Bankcard bekommen habe, die ich ja in Tansania nicht benutzen kann, habe ich für diesen Fall die BasicCard gefunden. Diese Guthabenkarte kann man vorher aufladen und innerhalb 1,5 Stunden ist das Geld auf der Karte. Das ist jetzt natürlich nicht für jeden interessant, aber wer länger im Ausland ist kann per Internetbanking einen Wunschbetrag auf die Karte laden und dann ist die Karte (gibt es von MasterCard und VISA) einsatzbereit. Hat jetzt natürlich nichts mit der Frage an und für sich zu tun.

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
33,1k Beiträge · seit 200609. Dez. 2014 · #17
Hallo klaramaus,
Da du Experte bist: sicher kommt irgendwann die Frage nach dem Zip/Pincode der Kreditkarte. Was gebe ich da ein? In USA und Island ließ sich das umgehen.
ZIP = Postcode = Postleitzahl... was hat das mit einem PIN zu tun? Egal. Soweit ich informiert bin brauchst Du mittlerweile in 98 % aller Fälle die PIN für deine Kreditkarte - egal ob am Automaten oder beim Point-of-Sale. Ausnahme ist dort gegeben, wo es keine direkte Verbindung zur Clearing-Stelle gibt und noch mit einem altmodischen "Ritschratsch" die Karte "kopiert" wird.

Also für Namibia: Einfach mit KK oder Debit-Karte (Maestro etc) abheben; vorher klären was für Dich persönlich am preiswertesten ist. DKB-Kreditkarte ist wie gesagt weltweit und immer kostenlos (außer natürlich Auslandseinsatz von - ich meine - 1,5%).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
75 Beiträge · seit 201409. Dez. 2014 · #18
Ich bringe noch mal die Kreditkarte der comdirect ins Spiel - ebenfalls weltweit (unbegrenzt) zum kostenlosen Abheben von Bargeld nutzbar 😎 Man bekommt auch eine PIN - ist also kein Problem.

Ich habe immer gerne zwei Kreditkarten dabei. Wir hatten tatsächlich in Ghana den Fall, dass die beiden Kreditkarten der einen Bank nicht funktionierten und waren froh, mit der Karte der anderen Bank Geld abheben zu können... 🙄

Viele Grüße
Fruchtsalat
52 Beiträge · seit 201211. Dez. 2014 · #19
Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann hat die DKB auch weltweit kostenloses Geld abheben mit der Kreditkarte. Kannst dich ja mal schlau machen,
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Themenstarter47 Beiträge · seit 200830. Dez. 2014 · #20
Update, falls jemand keine Ahnung hat - wie ich - bezgl. Kärtchen.

Es gibt gute und schlechte Banken für Reisende.

Meine Postbank Visa hat keine pin, also kann ich keine Automaten Abhebung vornehmen (und in USA bin ich auf einen Tankwart angewiesen)
Meine Postbank EC hat plötzlich nicht mehr das Zeichen "maestro" , also kann ich nur noch innerhalb der EU Geld abheben.
Der Visa Service mit neuer Karte innerhalb 24 h stimmt nicht für die Postbank - die schalten Freitag ab und ab Montag 08.00 könnte man vielleicht beginnend etwas erreichen.

Bisher war ich immer so durchgekommen, deshalb bin ich erst jetzt. auf diese Probleme gestoßen.

Danke für die Tipps, habe nun eine neue KK.
K.