09.10.2014 Tydon Bush CampSchweren Herzens verabschieden wir uns Heute vom Krüger Nationalpark.
Die kurze Anfahrt zum Sabi Sands Shaws Gate ist (und das ging schon einige Tage so) von der quälenden Frage geprägt :“Hat es in der Gegend um das Tydon Bush Camp gebrannt?“.
Nach der Ausfahrt durch das Kruger Gate sind wir nicht gerade optimistisch. Lion Sands scheint komplett abgebrannt zu sein. Und im Netz hatten wir vor der Abreise gelesen, dass die großen Buschfeuer ihren Ursprung in Sabi Sands hatten.
Nach einigen Kilometern geht es nach rechts in eine pad ab, die ebenfalls abgebrannt ist.
Am Gate werden wir nett eingecheckt und wundern uns, dass auf den Wegweisern kein Tydon verzeichnet ist.
Dann geht es an einer langen Pad entlang immer weiter an verbranntem Gebiet entlang. Doch nach einigen Kilometern konnte das Feuer scheinbar gestoppt werden. Es geht links in Richtung Nottens Bush Camp und Umkumbe, von Tydon immer noch keine Spur.
Doch dann erreichen wir ein kleines Schild, dass uns ins klein Tydon Bush Camp führt. Es liegt gegenüber der Umkumbe Lodge und ist nachträglich auf dem Gelände des Camps Ingwe errichtet worden. Dazu später mehr.
Wir werden sehr herzlich von Debbie, der Rangerin begrüßt. Tydon hat nur drei Safarizelte un Platz für höchstens 6 Personen. Das Camp liegt unspektakulär im Busch und gefällt uns sofort.
Im Baum fliegt ein Turaco herum.
Es ist wieder sehr heiß, aber das hübsch eingerichtete Zelt hat sogar eine Klimaanlage.
Beim Lunch unterhalten wir uns angeregt mit Debbie, dann kommt auch noch der Besitzer Gavin. Er ist ein fröhlicher, offener Mann und die Zeit vergeht im Flug.
Dann kommen die 2 weiteren Gäste an. Ein junger Mexikaner und eine ebenfalls junge Spanierin, die beide in London wohnen. Wir sind zwar nicht ganz auf einer Wellenlänge, vertragen uns aber gut. Für die beiden ist es die erste Safari und sie sind ganz aufgeregt.
Und so starten wir kurz nach 4 in bester Stimmung zum Abendgamedrive, wo wir gleich auf Giraffen treffen.
Dann kommt uns dieses Prachtexemplar von Warthog entgegen.
Ein Zebracrossing.
Magpied Shrike
Elefanten mit einem ganz kleinen Jungen.
Eine wie ich finde vielsagende Begegnung zwischen Umkumbe Lodge Gästen und einem Elefanten.
Kurz nach der Weiterfahrt diese Hyäne mit einem stinkenden Stück Aas.
Sundowner in bester Stimmung.
Das niedlichste Babynashorn ever.
Un der Unterschied zu Hoyo Hoyo. Debbie warnt die anderen Gamedriveautos, auf die auf dem Weg herumsitzenden Baby Nightingales zu achten und sie nicht zu überfahren.
Zufrieden erreichen wir das Camp und genießen das köstliche Dinner.
Es geht früh ins gemütliche Bett. Was für ein aufregender Tag ! Leider können wir die tobenden Kinder und feiernden Eltern Im offensichtlich sehr nahen Haus des Besitzers der Ingwe Lodge hören, schlafen aber trotzdem schnell ein.