Malaria Tabletten in Namibia kaufen ja - nein

45 Antworten · 12,6k Aufrufe · gestartet 19. Okt. 2014 von Sonnenklar
Antworten
1'794 Beiträge · seit 201325. Nov. 2014 · #41
Hallo Strelitzie, klar müssen die Tabletten geschluckt werden- zumindestens in der offiziellen Variante- also Prohylaxe unbedingt angeben, und als Reiseziel Namibia zu schreiben reicht oft auch nicht aus, aber im Grunde genommen wird es von den meisten GKVs problemlos bezahlt abzgl. Rezeptgebühr und sogar mehrmals im Jahr wenn benötigt!

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2014
2'845 Beiträge · seit 201125. Nov. 2014 · #42
Hallo NOGRILA,

da hier oft das Wort "Standby" fiel, wollte ich nur einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl geben! 😉

Viele Grüße
Strelitzie
74 Beiträge · seit 201027. Nov. 2014 · #43
Hallo,
immer wenn ich in diesem Forum was zu Malaria lese, lese ich mir anschliessend diesen Post von Tony Weaver im südafrikanischen 4x4forum durch, um mein Weltbild wieder gerade zu rücken: http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php?t=112490&referrerid=14792

Ich verstehe manchmal die Diskussion nicht. Hier gibt es Leute, die fünfstellige Beträge für ihre Traumreise ausgeben und dann versuchen 30€ an der Prophylaxe zu sparen. Als Familienvater habe ich selber schon für drei Wochen Mozambiqueurlaub mehr als 500€ für die Prophylaxe bezahlt, aber ich würde nicht darauf verzichten wollen, denn ich habe schon Malariapatienten im Krankhaus gesehen und kann nur warnen: das will man selber nicht erleben...

Henning
7'296 Beiträge · seit 200627. Nov. 2014 · #44
Henning2501 schrieb:
Ich verstehe manchmal die Diskussion nicht. Hier gibt es Leute, die fünfstellige Beträge für ihre Traumreise ausgeben und dann versuchen 30€ an der Prophylaxe zu sparen.
... wenn es tatsächlich an den Kosten scheitert, verstehe ich es auch nicht.
Aber es gibt ja auch andere Gründe, auf Prophylaxe zu verzichten - Unverträglichkeiten, Wechselwirkungen, lange Reisedauer, Risikoabwägung ...
Als Familienvater habe ich selber schon für drei Wochen Mozambiqueurlaub mehr als 500€ für die Prophylaxe bezahlt, aber ich würde nicht darauf verzichten wollen, denn ich habe schon Malariapatienten im Krankhaus gesehen und kann nur warnen: das will man selber nicht erleben...
... ich fand es schlimmer, die Verwandten der Malariapatienten zu sehen.
War allerdings auch direkt nach der Beisetzung bzw. einen Tag nach dem Tod ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'845 Beiträge · seit 201127. Nov. 2014 · #45
Hallo Henning,

wenn die Aussicht auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse ein Grund für das Überdenken der Prophylaxe-Möglichkeit durch Medikamente ist, sollte es legitim sein, die Möglichkeit aufzuzeigen.

Bei einer umfassenden Aufklärung würde ich mich allerdings lieber auf wissenschaftliche Publikationen - als auf Forenbeiträge - verlassen; zB. im RKI. Interessant dazu sind auch die Statistiken - ab Seite 117.

Gesunde Grüße (von jemandem, der gerade wieder Malarone sehr gut vertragen hat...)
Strelitzie
183 Beiträge · seit 200629. Jan. 2015 · #46
Hallo Wolfgang!
Sind auch hier nur mehr mit Verschreibung erhältlich! Aber es gibt in Windhoek die Namib Pharmazie, wo du am Vormittag die Frau Schörghofer finden kannst. Diese verkauft Malaria Prophylaxe als Hoäopatie!
Diese ganzen Diskusionen ob ja oder nein ist umsonst, wenn man nicht genau sagt wohin man genau in AFRIKA!!!! fährt. In Namibia wirst du es kaum brauchen und da sind die Ärzte froh, wenn du nichts genommen hast. Warum?!? Weil du dann schnelles herausfinden kannst mit Test, ob Malaria oder Verkühlung und es so besser und schneller behandelt werden kannst.
Die Symptome der Malaria sind hohes, wiederkehrendes bis periodisches Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Krämpfe.

"Die Diagnose Malaria sollte mit Hilfe labordiagnostischer Methoden abgesichert werden" lt Wikipedia
Unabhängig davon, ob eine Chemoprophylaxe oder eine Stand-by-Therapie gewählt wurde, muss bei jedem unklaren Fieber in den Tropen und auch lange Zeit nach der Rückkehr umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser sollte mittels eines geeigneten Bluttests den Malariaverdacht schnellstmöglich bestätigen oder ausschließen, da eine nicht rechtzeitig behandelte Malaria tropica tödlich sein kann.
Und wenn das auf einer Reise durch Namibia ist, dann muss man halt sofort einen Arzt hier aufsuchen.
Normalerweise ist Namibia Malaria frei, nur im Norden während der Regenzeit.
LG
Elisabeth
Namibian-Life- Travel, ihr Partner im südlichen Afrika namibian-life-travel@iway.na Wir helfen gerne bei Anfragen und bearbeiten Routen nach Ihren Wünschen http://www.namibian-life-travel.com
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2015