Tag 16, Umlani, die erste PirschfahrtAngekommen in Umlani wurden wir erstmal liebevoll umsorgt. Koffer wurden uns abgenommen, ein Willkommenstrunk angeboten und dann, ja dann, saßen wir erst einmal da.
Umlani ist ein echtes Wilderness-Camp.
Es gibt keinen Zaun, kein Internet, kein Telefon, keinen Strom. Büffel sind fast immer nahe zu sehen, Warzenschweine und Affen tummeln sich auf dem Gelände. Und die Affen pinkeln am liebsten von den Bäumen in den Pool 😄 . Aus dem Pool trinken auch mal die Elefanten, auch wenn Leute im Pool sitzen (wir haben die Bilder gesehen).
Alle Hütten stehen weit auseinander. Und es gibt keine einzige Glasscheibe im Camp. Und keine Türen, außer den dünnen Türen, die in die Bungalows führen. Die Hütten sind geräumig mit 2 oder 4 sehr schönen Betten ausgestattet. Alles ist makellos sauber.
Die Dusche ist outdoor und mit einer altertümlichen Gasheizung versehen. Bei unseren Temperaturen hat man sich nur mittags geduscht. Eine Tür gibt es nicht in das Bad. Auf der anderen Seite gibt es eine getrennte Toilette, so halb im freien.
Es ist also innen in etwa so kalt oder warm wie außen. Es gibt ja keine Heizung. Unsere erste Nacht glänzte mit 4°. Sch... war das kalt. Licht ist romantisch über so eine Art Petroleumlampen. Für den Notfall gibt es eine große Taschenlampe im Zimmer mit einem Gewicht, dass man sie auch als Waffe benutzen könnte.
Alles romantisch und super gepflegt.
Natürlich bekommt man zahlreiche Sicherheitsregeln mit auf den Weg, in der Dunkelheit muss man eine Begleitung anfordern.
Ein traumhaftes Camp voller Romantik und netter Menschen.
Als Fahrer bekamen wir "Elvis" zugeteilt. Ein Typ mit viel trockenem Humor, unglaublichem Wissen und manchmal auch etwas schwierig. Aber ein genialer Fahrer voller Liebe und Gespür für die Tierwelt.
Mit uns im Landy eine sehr nette Familie mit 2 Kindern aus Deutschland und ein sehr verklemmtes französisches Ehepaar mit miserablen Englischkenntnissen.
Heute noch etwas verhalten. Auf gehts:
Unsere Hausbüffel. Waren ständig am Wasserloch des Camps oder ganz in der Nähe. Nachts auch einmal im Camp.


My home is my castle:

Gnus hatten wir wenige dieses Jahr:


Eine Eule im Sonnenlicht schaut schwer verschlafen aus.

Mama und Kind, naja eher Ragazzi




Durst, Mami!

Ich bin der Größte!

Büffel haben manchmal ihre ganz eigene Meinung von uns Menschen

Die Macht verlief für mich sehr bescheiden.
Mich hats gefroren, ich hatte brutalen Schüttelfrost. Ich fühlte mich einfach furchtbar.
Wars die Kälte?
Nein, es war der Zeck.
Ob ich morgen mit auf Pirschfahrt gehe?
Löwen, Wildhunde und Leoparden. Davon habe ich geträumt in meinem unruhigen Schlaf.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania