Reisebericht

MEER-WÜSTE-WILDE BLUMEN oder mit ´ner Pfeife in SA

von Kathy_loves_Africa · begonnen 26. Aug. 2014 · 15 Teile

Teil 126. Aug. 2014
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… so soll unser Reisebericht heißen 🙂

Gestern sind wir von unserer 3,5-wöchigen Tour durch Südafrika nach Hause gekommen und nachdem wir von der letzten Reise mal keinen Bericht geschrieben haben, soll es nun wieder einen geben 😁 Der Titel entstand im Laufe des Urlaubs, denn das Meer und die Wüste standen vor Reisebeginn schon fest auf unserem Programm und ob wir viele Wildblumen sehen würden, mussten wir der Natur überlassen. Und ja, die Wildblumenblüte im Namaqualand war richtig prächtig! Außerdem gab es noch die Sache mit der „Pfeife“, die vom ersten bis zum letzten Tag des Urlaubs ihr Bestes gab 🤩

Hier ist schon einmal ein Überblick über den Verlauf unserer Reise, für alle, die gerne mitreisen möchten 😎

3N Kleinbaai
3N Karoo NP
3N Mokala NP
1N Keimoes
2N Naries Namakwa Retreat
5N Richtersveld NP
1N Vioolsdrif
2N Namaqua NP
3N Langebaan/West Coast NP

Da wir ja noch immer bekennende „Roadbook-Schreiber“ sind, muss nun erstmal alles getippt und die Bilder aussortiert werden 😗 denn Laptop usw. hatten auch Urlaub 😎

Was es mit der „Pfeife“ auf sich hat, erfahrt ihr dann im nächsten Teil…


Bis dahin, ganz liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 227. Aug. 2014
So und hier ist sie… unsere „Pfeife“… 😗

Bei YouTube ansehen ↗

Sie war zwar sehr oft laut und schrill, hat uns aber vom ersten bis zum letzten Tag nicht im Stich gelassen 😄


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 330. Aug. 2014
Donnerstag, 31.07.2014

Flug: Frankfurt – Johannesburg


Nach der großen Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub ging es nun endlich wieder los nach Südafrika. Die Fahrt zum Flughafen stand noch an und auf den Autobahnen war jede Menge Verkehr. Eigentlich wollten wir am Zoll unsere „Vereinfachte Nämlichkeitsbescheinigung“ abstempeln lassen, doch dort war eine riesige Schlange von asiatischen Touristen. Neee, dass wollten wir uns nicht antun und unser Glück nochmal nach der Sicherheitskontrolle versuchen. Dank der etlichen Kinderklamotten, die wir mitgenommen hatten, zeigte die Waage am Check-in-Schalter zum ersten Mal mehr als die erlaubten 46 kg für beide Gepäckstücke an, aber die nette Dame von South African Airways hatte ein Einsehen und meinte nur, wir sollten eben in Südafrika nicht so viel einkaufen 😎

Am Zoll nach der Sicherheitskontrolle war dann gar nichts los, und die ganze Affäre mit der „Nämlichkeitsbescheinigung“ war in 2 Minuten erledigt.

Bevor es in den Flieger ging, konnten wir noch einen Blick auf einen Fanhansa-Jumbo erhaschen, aber der Siegerflieger war es leider doch nicht.

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Nach dem Start gab es schon bald Abendessen und dank des neuen Smartphones wurde dann zum ersten Mal das Essen im Flugzeug fotografiert 🤪 auch wenn es für mich diesmal bei SAA kein Lamm gab 😐

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Mit Musik und „Hummeldumm“ verging die Zeit recht rasch und wir fanden auch noch einige Stunden Schlaf.

Im nächsten Teil geht es dann richtig los, bis dahin, liebe Grüße!

Kathy & Marco
Teil 431. Aug. 2014
Freitag, 01.08.2014

Flug: Johannesburg – Kapstadt

Kapstadt – Kleinbaai

Unterkunft: White Shark Guest House
Kosten: ZAR 900,- (ÜF)
Strecke: 187 km


Gegen halb sechs ging im Flugzeug das Licht an und es gab Frühstück. In Johannesburg hatten wir dann eine Außenposition und durften mit dem Bus ans Terminal fahren 🙄 Dafür war an der Passkontrolle gar nichts los und alles war schnell erledigt. Von unseren Reisetaschen entfernte ich voreilig den Barcodeaufkleber und hatte glatt übersehen, dass der auch für den Weiterflug gilt 😕 So klebten wir ihn wieder so gut es ging zusammen und ich hatte immer Bammel, dass unsere Taschen nicht in Kapstadt ankommen würden. Mit fast einer Stunde Verspätung hob dann unser A340 nach Kapstadt ab.

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Je näher wir Kapstadt kamen, desto mehr verschwand die Wolkendecke und wir konnten die schöne Landschaft genießen.

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Endlich in Kapstadt gelandet, mussten wir uns wieder mit einer Außenposition begnügen und waren richtig erleichtert, als unsere Taschen auf dem Band erschienen 😄

Draußen wartete schon Mike von „African Getaway“ mit einem Schild auf uns. Das erste Mal, dass wir so empfangen wurden 🤪 Er hatte bereits unser Fahrzeug „Hotel“ dabei und wir fuhren gemeinsam nach Hout Bay, wo der ganze Papierkram erledigt wurde. Die Station liegt mitten im „Wald“, schon etwas Besonderes. Danach erläuterte Mike uns unseren Landy und alle unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet. Auch, dass der Landy ganz neue Bremsbeläge hat und das Quietschen nach spätestens 1000 km aufhört 😎 Marco meinte damals leichtsinnigerweise: „Solange sie quietschen, bremsen sie auch …" 😣 Wir hatten uns für einen TD5 entschieden und er hatte 246000 km auf dem Buckel, so dachten wir damals… Und dafür sah er seeehr gepflegt aus. Nachdem Marco zum ersten Mal auf dem Fahrersitz platzgenommen hatte, war seine erste Frage an Mike: „Wo kann ich den Sitz nach hinten stellen?“ Mike meinte nur: „Der Sitz ist schon ganz hinten!“ 🤩

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Nachdem alles geklärt war, brachen wir gegen 15 Uhr nach Somerset West auf. Marco musste sich erstmal an den Defender gewöhnen, es ist ja schließlich keine „Luxuskarre“, sondern ein Auto, das einem durch den Richtersveld NP bringen soll 😉 Die ersten Kilometer waren schon gewöhnungsbedürftig. Die schwergängige Kupplung und der riesige Wendekreis erinnerten Marco eher an einen Traktor 😄

Das Nüvi lotste uns etwas seltsam durch Kapstadt und einige Kilometer vor der Ausfahrt nach Somerset West war es dann soweit… Stau 😈 Das durfte doch nicht wahr sein 😠

Dennoch schafften wir es noch rechtzeitig unser vorbestelltes Wildfleisch bei einem deutschen Metzger in Somerset West abzuholen und ein paar Flaschen Getränke zu kaufen. Über den Sir Lowry´s Pass fuhren wir weiter Richtung Hermanus…

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…und die Sonne fing langsam an unterzugehen.

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Gegen 19.30 Uhr erreichten wir schließlich das White Shark Guest House, wo uns die Besitzerin René herzlich empfing. Sie zeigte uns alles und das B&B haute uns echt von den Socken. Wunderschön und mit ganz viel Liebe eingerichtet, einfach toll! So kann man sich nach der langen Anreise echt erholen.

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Etwas traurig war Marco, dass es doch eine kleine Hiobsbotschaft gab. René hatte für Marco eine Shark-Diving Tour organisiert. Leider gab es nur noch eine Tour ganz früh am nächsten Morgen, denn für den Mittag und den darauf folgenden Tag war schlechtes Wetter vorhergesagt und die Touren wurden abgesagt. Wir wollten trotzdem den Wecker ganz früh stellen und schauen, ob Marco sich schon morgens vor 6 Uhr zu so einer Tour aufraffen konnte.

Nachdem das Auto ausgeräumt war, gingen wir noch in das gegenüberliegende „The Great White House“ zum Abendessen. Ich hatte richtig leckeren Fisch, Marco bekam leider Hühnchen, anstatt dem bestellten Fisch, aber auch dieses schmeckte super!

Nach dem Abendessen holten wir dann noch das Wildfleisch aus dem Kühlschrank im Auto und ich dachte eigentlich, dass ich es einfach in den Kühlschrank im B&B legen könnte. Doch was war das??? Bis auf 2 der eigentlich vakuumierten Tütchen waren alle nicht richtig verschlossen. Echt ärgerlich 😈 So blieb nur einfrieren übrig. Für uns war es im Prinzip nicht sooo schlimm, da wir in unseren Unterkünften immer ein Gefrierfach hatten, für Dachzeltcamper hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen.

Nun waren wir aber beide richtig platt, stellten aber trotzdem den Wecker mal auf 5.30 Uhr in der Frühe…

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 504. Sept. 2014
Samstag, 02.08.2014

Kleinbaai

Unterkunft: White Shark Guest House
Kosten: ZAR 900,- (ÜF)
Strecke: 60 km


Naja, der Wecker klingelte zwar früh, aber wir (Marco) entschieden uns dennoch fürs Ausschlafen. So standen wir erst um 8 Uhr auf und gingen gegen 10 Uhr frühstücken. Dieses gibt es übrigens im „The Great White House“, das nur wenige Schritte entfernt ist. Wir fanden es echt toll so, denn wir konnten jeden Morgen das bestellen, was wir wirklich wollten. Außerdem waren wir in dem kleinen Örtchen gleich bekannt, in dem sich alles um die Sharks dreht und hier wäre auch die Shark-Diving Tour gestartet. Nach kurzen Erklärungen, warum wir heute Morgen nicht mitgefahren waren, trafen auch schon die ersten durchgefrorenen Leute ein, die sich mit warmen Getränken versorgten. Eine junge Frau, der der Seegang wohl nicht so gut bekommen hatte, bestätigte mich darin, die Tour erst gar nicht in Angriff genommen zu haben 🤢

Nach dem Frühstück schnappten wir unsere Sachen und fuhren nach De Kelders um nach den Walen zu schauen. Dort machten wir einen Spaziergang und genossen die Sonne und das Meer.

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In der Ferne entdeckten wir eine Flosse, konnten jedoch nicht wirklich bestimmen was es war. So entschieden wir nach einiger Zeit erst einmal dem Danger Point einen Besuch abzustatten. Leider war das Tor verschlossen und wir konnten den Leuchtturm nur aus einiger Entfernung anschauen.

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Auf dem Weg zurück nach De Kelders hielten wir noch an einem kleinen Strand, an dem schöne Abalonen-Schalen und große Stücke Kelp lagen.

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Am Nachmittag sahen wir dann wirklich die Wale in De Kelders. Eine Stunde beobachteten wir, wie sie aus dem Wasser sprangen, ihre Fluke zeigten, bliesen und Schabernack trieben.

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Irgendwann mussten wir uns aber losreißen, denn die ganzen Einkäufe für die nächste Woche Selbstversorgung mussten noch erledigt werden. So ging es in den Superspar und als wir alles erledigt hatten, wollten wir noch den Sonnenuntergang schauen. Leider wurde es wolkiger, der Sonnenuntergang fiel somit ins Wasser und auch die Wale waren mittlerweile verschwunden. Also nutzten wir die Zeit unsere Einkäufe zu sortieren. Auf dem Rückweg nach Kleinbaai statteten wir dem Liqour Store einen Besuch ab, schließlich sollten die Abende in den Parks gemütlich werden 😉 😛

Zum Abendessen liefen wir wieder rüber ins Restaurant und bestellten die Seafood-Platte für Zwei mit Lobster, Abalone, Calamari, Fisch, Muscheln und Prawns. Mutig von Marco, denn er ist eigentlich nicht der große Meeresfrüchte-Fan, aber ich wollte unbedingt einmal Abalone (ohne wirklich zu wissen was es ist…) probieren. Alles schmeckte superlecker, sogar Marco war nun überzeugt und aß zum ersten Mal Muscheln. Zurück im B&B googelten wir noch nach „Abalone“… und siehe da, es ist eine Meeresschnecke 🤨 Ob Marco die auch probiert hätte, wenn er das gewusst hätte???

Für den nächsten Tag hatten wir eine Tour ans Kap Agulhas geplant, dem südlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents.


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 626. Nov. 2014
Sonntag, 03.08.2014

Kleinbaai

Unterkunft: White Shark Guest House
Kosten: ZAR 900,- (ÜF)
Strecke: 247 km


Nach dem Frühstück fuhren wir nach Gansbaai, holten dort Geld und machten noch die letzten Besorgungen. Zurück im B&B verstauten wir die ganzen Sachen im Kühlschrank und unterhielten uns noch sehr nett mit Rene. Sie ist wirklich eine tolle Gastgeberin und kümmert sich um alles. Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg Richtung Kap Agulhas. Bei Die Dam legten wir den ersten Stopp ein.

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Eigentlich wollten wir die Pad am Strand entlang fahren, doch als wir diese sahen, entschieden wir uns um…

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Vielleicht wäre die Pad gar nicht so schlimm gewesen, aber wir kannten unsere „Pfeife“ noch nicht richtig und gleich zu Beginn der Reise stecken bleiben, nein danke 😎 So fuhren wir die miese Gravel Road durchs Landesinnere 😈 Die 40 km zogen sich echt ewig, aber letztendlich kamen wir doch am südlichsten Punkt Afrikas an.

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Die Zeit verging wie im Flug und nach einem kleinen Picknick am Meer machten wir uns auf den Rückweg. Da wir die holprige Gravel Road nicht mehr fahren wollten, zogen wir die längere asphaltierte Strecke vor. Die Landschaft mit den riesigen Rapsfeldern war wunderschön…

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… und die ersten Hänge waren mit Blumen überzogen.

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Gegen 17 Uhr waren wir zurück in De Kelders…

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… die Wale gaben zum Abschied ihr Bestes…

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… und auch der Sonnenuntergang war wunderschön.

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Das letzte Abendessen im „The Great White House“ war wieder vorzüglich. Nach etwas Abendlektüre schliefen wir beim Wellenrauschen des Ozeans ein und freuten uns schon auf den bevorstehenden Aufenthalt im Karoo NP.


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 707. Dez. 2014
Montag, 04.08.2014

Kleinbaai – Karoo NP

Unterkunft: Karoo Rest Camp
Kosten: ZAR 1100,- (ÜF)
Strecke: 557 km


Heute Morgen war frühes Aufstehen angesagt, schließlich stand eine lange Fahrt bevor. René brachte uns noch den Frühstücksgutschein und da heute wieder White Shark Touren stattfanden, war das Restaurant voll und das Frühstück dauerte sehr lange, aber lecker war es trotzdem 🙂 Nachdem wir unsere letzten Dinge in unserer Pfeife verstaut hatten, verabschiedeten wir uns von René. Schön war es hier im White Shark Guest House!!!

An der Tankstelle ließen wir noch den Reifendruck prüfen und dann ging es los Richtung Karoo NP. Das Navi wollte uns immer Richtung Hermanus schicken, doch wir zogen die R326 Richtung N2 vor. Die Landschaft war sehr nett und erinnerte irgendwie ans Voralpenland 🤪

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Auf der N2 kamen wir flott voran und schon waren wir am Tradouw Pass.

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Auf der Route 62 ging es weiter durch die kleine Karoo, eine wirklich tolle Landschaft. Bei Ronnies Sex Shop legten wir einen Stopp ein, ein echt cooler Laden 😎 😎 😎

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Bei einem Getränk unterhielten wir uns mit Ronnie und die Geschichte aus dem Fernsehen stimmt wirklich: Eigentlich wollte Ronnie einen Shop eröffnen, zwei Freunde sprühten Nachts das Wort „Sex“ dazu und so eröffnete Ronnie kurzerhand eine Bar, die mittlerweile Kultstatus hat 😉

Vor der Weiterfahrt fragten wir Ronnie noch nach den Wetteraussichten, denn irgendwie war es hier ganz komisch. Ronnie wünschte sich ein wenig Regen, denn es schien sehr lange sehr trocken gewesen zu sein und kaum waren wir verschwunden, fielen die ersten Regentropfen vom Himmel auf unsere Scheibe.

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Allerdings waren wir echt froh, dass es keine größeren Schauer waren, denn die „Scheibenwischer“ waren nicht gerade die Besten 😈

Die Route über den 13 km langen Huisrivier Pass war traumhaft schön, auch ohne Sonnenschein…

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… und der Meiringspoort Pass ein absolutes Highlight.

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Die N12 ist hier teilweise ins Flussbett gebaut und die umliegenden Berge richtig hoch. Nach dem Pass stieg die Straße stetig an und wir erreichten zum ersten Mal die 1000m Höhenmarke. Wofür so ein Navi doch gut ist 😉

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Am späten Nachmittag tauchten dann endlich die Berge des Karoo NP auf.

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Gegen 17.30 Uhr erreichten wir das Gate und wurden herzlich vom Ranger und einem Kudu empfangen 🙂 Auf dem kurzen Stück zum Camp sahen wir die ersten Springböcke, Zebras und Kuhantilopen, juhu, das ist Afrika! Nach dem Einchecken fuhren wir an unser Chalet No.30 und luden gleich die Pfeife aus. Karoo NP, das ist mal „Schöner Wohnen bei SanParks“!

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Wir fühlten uns sofort richtig wohl, alles war in einem super Zustand und sehr sauber, das hat man ja nicht immer. So beschlossen wir, auch wenn das Wetter nicht wirklich dazu einlud, unser erstes Grillfeuer anzumachen. Hätten wir das mal lieber bleiben lassen 😗 Mal blies der Wind das Feuer aus, mal qualmte das nasse Holz aus dem Supermarkt ohne Ende und das Vorhaben „gute Glut“ war recht schwierig 😈 Doch nach fast einem Päckchen Anzünder und seeehr viel Geduld war das erste Mal „Braaien“ angesagt 🤪


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 815. Dez. 2014
Dienstag, 05.08.2014

Karoo NP

Unterkunft: Karoo Rest Camp
Kosten: ZAR 1100,- (ÜF)
Strecke: 77 km


Da im Karoo Rest Camp Frühstück im Preis enthalten ist, führte uns der erste Weg ins Restaurant. Dort loderte im Ofen schon das Feuer, bei den morgendlichen Temperaturen eine echte Wohltat. Danach starteten wir zu unserem ersten Game Drive und ich durfte das zweite Mal Defender fahren 😎 Wir fuhren den Lammertjiesleegte Loop. Die Landschaft und die Berge waren toll, aber alles wirkte sehr trocken, wir hatten es uns grüner vorgestellt.

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Auf dem Rückweg legten wir einen Stopp im Interpretive Centre ein.

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Über einen Holzsteg gelangt man zu einem kleinen Museum…

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… und hat einen schönen Blick zurück auf das entfernt liegende Camp.

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Dort machte ich erstmal ein paar Bilder…

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… und den Mittag verbrachten wir auf unserer Terrasse mit Blick auf die Berge.

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Nachmittags brachen wir nochmals auf, um den Potlekkertjie Loop zu fahren und ich durfte wieder ans Steuer 🙂 Dass wir dabei den Klipspringer Pass hochfahren mussten, war mir zu dem Zeitpunkt nicht wirklich klar… erst als ich die enge, gewundene Straße sah 🤩 Doch der Ausblick am Viewpoint entschädigte für die Fahrerei.

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Kurz darauf sahen wir diesen schwarzen Gesellen und bestimmten ihn als einen Black Eagle.

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Die Hochebene war sehr beeindruckend und wir hatten gar nicht damit gerechnet so viele Tiere zu sehen. Doch Zebras, Antilopen jeglicher Art und Strauße gab es jede Menge.

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Die Gravel Road führte uns, teilweise mit abenteuerlich, kurvigem Verlauf, durch einsame Gebirgslandschaften und weit und breit war kein anderes Fahrzeug zu sehen.

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Kurz vor 18 Uhr waren wir wieder zurück im Camp, wo die Berge noch von den letzten Sonnenstrahlen angeleuchtet wurden.

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Trockenes Holz gab es in dem kleinen Shop und somit stand einem guten Braai-Feuer nichts mehr entgegen 🤪


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 904. Jan. 2015
Mittwoch, 06.08.2014

Karoo NP

Unterkunft: Karoo Rest Camp
Kosten: ZAR 1100,- (ÜF)
Strecke: 87 km


Heute Morgen wurden wir mal über unsere Englischkenntnisse belehrt 🤪 Nachdem ich gestern zum Frühstück Toast mit Lamm und Kidneys probiert hatte, wurde uns heute Morgen klar, warum dies so richtig nach Lamm geschmeckt hatte. Gestern war ich ja noch fest davon überzeugt, dass Kidneys Bohnen sind … so wie in Deutschland aus der Dose 😉 Als Marco jedoch heute Morgen sein Frühstück bekam und auf dem Teller auch ein bisschen Lamm war, kam nur noch der Ausspruch: „Ohaaa, dass riecht wie früher die sauren Nieren bei uns zu Hause!“ Und schwupps wurde uns einiges klar… Kidneys waren natürlich gar keine Bohnen, sondern Lammnieren, und dass zum Frühstück 🤩 Tja, man sollte die Speisekarte wohl besser lesen 😗

Nach dem „Nierenfrühstück“ liefen wir den Fossiltrail, einen kleinen Rundweg, bei dem die Entstehungsgeschichte der Karoo beschrieben wird.

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Es werden dort Fossilien ausgestellt…

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… man kann hübsche Pflanzen sehen…

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… und hat eine schöne Sicht auf das Camp.

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Den Mittag verbrachten wir wieder auf unserer Terrasse und verschenkten die mitgebrachten Kinderkleider an eine Angestellte, die sich riesig darüber freute.

Gegen 13 Uhr brachen wir zum Game Drive auf, wie gestern auf den Potlekkertjie Loop, aber der ist landschaftlich so schön, dass man ihn gerne mehrmals fahren kann.

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Heute fuhren wir noch den 4x4 Afsaal Loop, der jedoch mit 4x4 nicht wirklich viel zu tun hat 😎 Doch das Cottage, welches früher eine Hirtenunterkunft war, sah von außen sehr nett aus. Hier kann man sicherlich ein paar ruhige Tage verbringen.

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Zurück auf dem Potlekkertjie Loop sahen wir Springböcke, die ihrem Namen alle Ehre machten…

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…und am Doornhoek Picknick Area wollten wir eigentlich unseren Mittagsimbiss zu uns nehmen… doch irgendwas an unserem Defender passte nicht… der Tankdeckel war weg!!! So drehten wir um, fuhren nochmals zurück Richtung Afsaal Loop, doch von dem Tankdeckel war keine Spur… Wie soll man auch in diesem ganzen großen Gebiet einen kleinen Tankdeckel finden?????

Wir überlegten die ganze Zeit, was „Tankdeckel“ wohl auf Englisch heißt, und waren der festen Überzeugung, dass die „Defender-Family“ alles regeln wird, und wir irgendwie und irgendwo einen neuen Tankdeckel bekommen 🙄 So konzentrierten wir uns wieder auf die Entdeckung von Tieren und wurden mit Löffelhunden belohnt, die leider sehr schnell Reißaus nahmen … Lag das an unserer Pfeife???

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Auch ohne Tankdeckel versuchten wir die Landschaft zu genießen…

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… aber immer wieder war es im Kopf… Bekommen wir einen neuen Tankdeckel, und woher??? Schließlich konnten wir nicht den Rest des Urlaubs so durch die Gegend fahren. Aber auf einer Strecke von über 30 km zurück ins Camp war es fast unmöglich dieses kleine Teilchen wieder zu finden…

Doch kurze Zeit später riefen wir wie aus einem Mund: „Da liegt er!“ Und tatsächlich, wir haben auf der über 30 km langen Pad UNSEREN Tankdeckel wieder gefunden.

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Erleichtert schraubten wir ihn wieder drauf und konnten Landschaft und die Tiere umso mehr genießen. Selbst der Oryx ließ sich von unseren quietschenden Bremsen nicht beeindrucken und lief wie ein „Model“ über die Straße.

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Zurück auf dem Weg zum Camp versuchten wir die Bremsen „freizubremsen“ und den ganzen Klipspringer Pass hinunter stand Marco auf den Bremsen. Doch nichts passierte, Gequietsche wie zuvor, eigentlich sollte es doch nach 1000 km vorbei sein, naja… Doch wir freuten uns schon auf die letzte Nacht in unserem schönen Häuschen im Karoo Rest Camp.

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Im Shop kauften wir noch Brot und zum Abendessen gab es Warthog, Gemüsecouscous und Knoblauchbrot. Nach dem Abwasch lasen wir noch in unseren Büchern, machten es uns im kuscheligen Bett bequem und freuten uns auf den nächsten Park, MOKALA!


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 1007. Jan. 2015
Donnerstag, 07.08.2014

Karoo NP – Mokala NP

Unterkunft: Mosu Lodge
Kosten: ZAR 900,- (Ü)
Strecke: 484 km


Heute gab es im Restaurant das letzte gerichtete Frühstück, ab dann war immer Selbstversorgung angesagt. Und so genossen wir unser heute „lammnierenfreies“ Frühstück 😗 Nachdem alles in unserer Pfeife verstaut war, machten wir uns auf den Weg. Auf dem kurzen Stück zum Gate wurden wir noch von Kudus, Springböcken, Straußen, und Zebras begleitet…

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… und dann mussten wir uns vom wunderschönen Karoo NP verabschieden.

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In Beaufort West kauften wir noch ein paar frische Sachen ein und los ging es Richtung Mokala NP.

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Unterwegs gab es den Ayers Rock auf afrikanisch zu sehen 🙄

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… und später zogen wieder Wolken auf.

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Kurze Zeit danach fielen schon die ersten Regentropfen auf die Scheibe. LKW´s spritzten Gischtwolken auf unsere Frontscheibe, mit unseren „tollen“ Scheibenwischern ein wahres Vergnügen 🤩 Doch glücklicherweise dauerte der Schauer nicht lange.

Auf einer Gravel Road ging es dann über 20 km zum Mokala NP und die war echt übel… Manchmal ist 4x4 besser zu fahren als eine normale Gravel Road in SA 😉 Doch gegen 16 Uhr kamen wir in Mokala an…

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… schauten uns im Camp um…

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… waren seeehr zufrieden mit unserem Chalet für die nächsten drei Nächte…

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… und fühlten uns mit der tollen Einrichtung gleich wie zu Hause.

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Wir hatten zwar ein Chalet mit Wasserlochblick gebucht, leider hatte das Wasserloch nicht so viel Wasser, dass man die Tiere von unserer Terrasse aus beobachten konnte. Wir sahen sie zwar immer zum Wasserloch gehen, aber um sie dort zu beobachten, mussten wir hinlaufen. So trafen wir auch eine andere deutsche Familie und unterhielten uns lange und nett!

Leider zog wieder schlechtes Wetter auf und so beschlossen wir, unser abendliches Feuer lieber im Kamin zu machen. Kein Braai diesen Abend 🙁 dafür kuschelige Wärme im Chalet mit Salat, Springbock-Pfanne mit Couscous und Chili-Bohnen 🤪


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 1118. Jan. 2015
Freitag, 08.08.2014

Mokala NP

Unterkunft: Mosu Lodge
Kosten: ZAR 900,- (Ü)
Strecke: 70 km


Als heute Morgen der Wecker klingelte, blies draußen ein heftiger Wind, Regen prasselte aufs Dach. So ließen wir es ruhig angehen und als gegen 10 Uhr der Regen fast aufgehört hatte, machten wir uns auf zum ersten Game Drive. Wir fuhren ganz gemütlich verschiedene Loops und langsam kam sogar die Sonne heraus, dass hätten wir heute Morgen nicht erwartet.

Tiere gibt es im Mokala NP jede Menge zu entdecken. Angefangen von einer Vielzahl von Vögeln…

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… Oryx-Antilopen…

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… Straußen und deren Eier…

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… und den lustigen Warzenschweinen, um nur ein paar wenige zu nennen.

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Die Landschaft im Mokala NP ist der totale Kontrast zum Karoo NP. Überall ist roter Sand und es erinnert ein wenig an den KTP 😎

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Zurück im Camp gab es einen kleinen Mittagsimbiss und gegen 15 Uhr starteten wir unseren Afternoon-Drive.

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Leider verging die Zeit sehr rasch und wir mussten umkehren, denn schon um 17.30 Uhr mussten wir wieder zurück im Camp sein.

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Auf dem Rückweg ging auch schon langsam die Sonne unter…

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… und (mal wieder) pünktlich um 17.30 Uhr standen wir auf dem Parkplatz 🤪

Vor den meisten Chalets brannte schon das Feuer und so beschlossen wir ebenfalls zu Grillen, auch wenn es in der Ferne grummelte und Blitze zu sehen waren. Wir vertrauten da ganz fest auf die vielen Südafrikaner, die werden es schließlich wissen 😉 Am Wasserloch trafen noch Kudu-Bullen und jede Menge Eland-Antilopen ein, ein schönes Erlebnis. Kaum waren wir mit dem Abendessen fertig, legte das Gewitter richtig los und wir überlegten schon, wo es wohl als erstes hereintropfen würde… Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass wir in Südafrika nachts die Unterkunft trocken legen müssen 🤩


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 1209. Feb. 2015
Samstag, 09.08.2014

Mokala NP

Unterkunft: Mosu Lodge
Kosten: ZAR 900,- (Ü)
Strecke: 110 km


Hui, trotz des heftigen Gewitters hatten wir eine ruhige Nacht und mussten unser Chalet nicht trocken legen 😎

Unser Morning-Drive führte uns Richtung Lilydale Lodge, das Gewitter hatte seine Spuren hinterlassen und die Pad stand oftmals unter Wasser. Die Tiere machten sich zuerst rar, aber dann sahen wir sie alle wieder: Oryx, Kudus, Tsessebes, Red Hartebeest, Springböcke, Impalas, Zebras, Warzenschweine und eine Büffelherde.

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Kurz vor der Lilydale Lodge sahen wir Säbelantilopen…

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… und unsere ersten Black Wildebeest.

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Das „negative Highlight“ auf unserer Tour war die „De Krans Pad“ 😠

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Unten angekommen standen wir vor einem verschlossenen Tor…

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… und konnten den Fluss nur aus der Ferne erahnen… Vielleicht hätten wir uns aber auch besser informieren müssen 😗

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Zurück ins Camp fuhren wir noch den Knietjie Loop, es war eine wunderschöne Graslandschaft.

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Immer wieder blickten Gesichter aus dem trockenen Gras…

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… oder es grasten ganze Büffelherden.

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Nach unserer kleinen Mittagspause starteten wir den Afternoon-Drive, wir sahen hübsche Zebras…

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… und genossen die schöne Landschaft mit rotem Sand.

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Die Pygmy Falcons waren ebenso ein Highlight…

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… wie die hübschen Erdmännchen und Mangusten.

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Die langsam untergehende Sonne tauchte die Landschaft und die Tiere in ein wunderbares Licht…

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… und so konnten wir nochmal einen schönen Blick auf die hübsche Mosu Lodge erhaschen.

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Pünktlich erreichten wir wieder das Camp und richteten unser Braai-Feuer.

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Heute war Brot backen angesagt und es gelang super 🙂 nebst Wildfleisch und Gemsquash. Etwas später schaute am Wasserloch noch eine Gruppe Eland-Antilopen vorbei, verschwand aber recht bald wieder.

Ich packte dann auch schon einmal ein paar Sachen zusammen, schließlich mussten wir am nächsten Tag Mokala verlassen und hatten eine längere Fahrt nach Keimoes vor uns.


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 1323. Feb. 2015
Sonntag, 10.08.2014

Mokala NP - Keimoes

Unterkunft: The Overlook
Kosten: ZAR 600 (Ü)
Strecke: 525 km


Während ich die letzten Sachen zusammen packte, checkte Marco nochmals den Luftdruck der Reifen und den Ölstand an unserer Pfeife. An der Rezeption kauften wir noch die „SANParks – Büchlein“ für den Namaqua NP und den Richtersveld NP, das muss einfach sein 🤪

Wieder einmal konnten wir uns zu spät losreißen, entschieden uns trotzdem für den Weg durch den Park und konnten so noch einmal die Landschaft und die Tiere genießen.

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Die weitere Strecke war recht eintönig und wir freuten uns über jede kleine Kurve…

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… und immer wenn es nur geradeaus ging, haben wir angefangen die Kilometer zu zählen 😎 Ungelogen, 41 km ohne Kurve 🤩

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Schließlich erreichten wir den…

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… den zweitlängsten Fluss im südlichen Afrika.

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Die 110 km auf der N10 nach Upington waren teilweise hügelig und kurvig, eine echte Abwechslung zu den langen Geraden auf der N8. In Upington machten wir einen kleinen Stopp und bei dem Straßenschild Richtung Kgalagadi NP wurde ich schon etwas wehmütig...

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… mein absoluter Lieblingspark… und wir mussten in die andere Richtung fahren 🙁

Trotzdem freute ich mich auf Namaqua , natürlich auf den Richtersveld NP und schließlich kamen wir in Keimoes an.

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Gegen 16.30 Uhr erreichten wir das „The Overlook“, die einzige Unterkunft auf dieser Reise, die wir zuvor kannten. Eric begrüßte uns herzlich und wir konnten unser Chalet beziehen.

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Auf der Terrasse schrieben wir noch unsere Einkaufsliste für die nächsten Tage und chillten noch mit Blick über das Oranje-Tal, fast wie bei uns zuhause in der Südpfalz 😉

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Das Abendessen auf unserer Terrasse war absolut genial. Da wir beim letzten Aufenthalt im „The Overlook“ so leckere Prawns bekamen, schrieben wir dies Eric zuvor, in der Hoffnung, diese wieder zu bekommen 😗 Und juhu, es gab eine Schüssel voll leckerer Prawns 🤪

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Dazu gab es leckeren Salat, selbstgebackenes Brot, danach Rips, Kartoffeln, Gemüse und zum Schluss noch einen Zimtpudding mit Kuchen und Vanillesauce. Echt lecker und für die eigentlichen Selbstversorger echt mal wieder Luxus 🤪 Doch bald wurde es draußen kalt und wir zogen uns ins Chalet zurück.

Am morgigen Tag stand die Fahrt ins Naries Namakwa Retreat bevor und ich war schon so gespannt, ob irgendwelche Blumen blühen würden 🙂


Lieber Gruß

Kathy & Marco
Teil 1404. März 2015
Montag, 11.08.2014

Keimoes – Naries Namakwa Retreat

Unterkunft: Naries Namakwa Retreat – Self-Catering-Cottage
Kosten: ZAR 910,- (Ü)
Strecke: 386 km


Bevor wir uns im „The Overlook“ verabschiedeten, holten wir noch unser vorbestelltes Game-Fleisch im Kalahari Vleishuis ab und tankten unsere Pfeife voll. Dann ging es nochmals ins B&B um uns zu verabschieden. Eric schenkte uns noch zwei Riesenportionen Straußenfleisch, welches er selbst zerlegt hatte 🙂 es war uns schon etwas peinlich, dass er gar nichts dafür haben wollte…

Um 10 Uhr brachen wir dann auf, vorbei am Wasserrad in Keimoes…

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… durch die karge Landschaft…

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… über den Oranje…

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… bis zum ersten Zwischenstopp im „Die Pienk Padstal“ in Kakamas.

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Auf der Weiterfahrt nach Pofadder ging es sehr oft lange Geradeaus…

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… links und rechts waren immer wieder Hügel zu sehen…

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... doch je näher wir Springbock kamen, desto weniger konnten wir uns vorstellen, dass laut Eric und Anna die Wildblumenblüte dieses Jahr, wegen des guten Regens, traumhaft sein sollte… Alles war einfach nur trocken 🙁

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Erst 30 km vor Springbock dann die ersten Blumen links und rechts der Straße…

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… und plötzlich waren ganze Flächen von Blumen übersäht.

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Schließlich erreichten wir…

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... wo Blumen farbenprächtig blühten, wir waren einfach sprachlos.

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Durch eine blühende Landschaft fuhren wir zum Naries Namakwa Retreat, wurden dort herzlich empfangen und bezogen dann unser wunderschönes Self-Catering-Cottage No. 3.

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Uns blieb echt die Spucke weg, alles war vom allerfeinsten!

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Nachdem wir alles versorgt hatten, liefen wir noch durch den „Blumengarten“…

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… kurz vor 18 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Viewpoint, überall standen Blumen…

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… die Sonne ging langsam unter.

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Am Viewpoint angekommen, machten wir die nette Bekanntschaft mit 4 anderen Ehepaaren aus SA . Ein älterer Herr hatte viele Jahre zuvor Deutsch gelernt und freute sich auf eine Unterhaltung mit uns. Zu guter Letzt schenkte er uns noch eine Karte vom Richtersveld NP, die uns super Dienste leistete. Es war ein toller Abend und die Sonne schien wie ein Boot über den Bergen zu treiben.

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Auf dem Rückweg zum Chalet ließ sich ein Hase nicht von unserer Pfeife beeindrucken und hüpfte vor uns her. Immer wenn wir anhielten blieb er stehen, anstatt ins Gebüsch zu verschwinden 🤪 Der Horizont erstrahlte glutrot…

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… passend zu unserem anschließenden Grillfeuer 😉


Liebe Grüße

Kathy & Marco
Teil 1508. März 2015
Dienstag, 12.08.2014

Naries Namakwa Retreat

Unterkunft: Naries Namakwa Retreat – Self-Catering-Cottage
Kosten: ZAR 910,- (Ü)
Strecke: 118 km (mit Umwegen 😉 )


Bevor wir frühstückten, genossen wir den Sonnenaufgang und fuhren dann zum Manor House.

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Im Garten sahen wir in einem Baum eine wunderschöne Spotted Eagle Owl, die uns mit ihren orangefarbenen Augen musterte.

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Ein Malachite Sunbird landete auch immer wieder auf dem Baum, doch er war so flink, dass kein Foto gelang 🤪 In den Bäumen hingen überall Nester von Webervögeln…

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… sie flogen umher und schnappten Gras…

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… und bauten ihre Nester weiter.

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Zurück an unserem Cottage fotografierte ich die Blumen, die rund um unser Häuschen wuchsen.

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Und gegen 12 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Springbock. Auch hier standen am Straßenrand wunderschöne Blumen.

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An der Rezeption hatten wir den Tipp bekommen Richtung Concordia zu fahren, und nach einer Kurve tat sich dieses Blumenmeer auf.

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Überall blühten Daisys, wir konnten unseren Augen kaum trauen. In Concordia drehten wir dann um und machten unser Mittagspicknick inmitten vieler Blumen.

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Auf dem Rückweg fuhren wir noch einmal durch das Blumenmeer.

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Nachdem wir wieder zurück im Naries Namakwa Retreat waren liefen wir noch einen Teil des „Old Naries Trail“. Leider war die Zeit zu kurz um ihn ganz zu laufen, aber wir hatten eine schöne Sicht auf unser Cottage.

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Ziel für heute Abend war wieder der Viewpoint, doch irgendwie mussten wir nochmal schauen, ob die Eule noch da war. So liefen wir nochmals an das Manor House und siehe da, sie saß noch am selben Platz 🙂

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Auf dem Weg zum Viewpoint sahen wir 3 Oryx-Antilopen. Leider wurde es immer wolkiger und die Aussicht auf einen schönen Sonnenuntergang immer unwahrscheinlicher. Doch auch ein nicht „Afrika-typischer“ Sonnenuntergang kann reizvoll sein 🤪

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Als wir zurück zum Chalet kamen war es draußen schon so kalt, dass selbst ich keine Lust zum Grillen im Freien mehr hatte. So machten wir lieber das Feuer im Kamin an, genossen den Abend im wunderschönen Chalet und freuten uns schon auf den Richtersveld NP.


Liebe Grüße

Kathy & Marco

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