Tourplanung mit Basecamp und Navi

26 Antworten · 5'399 Aufrufe · gestartet 24. Aug. 2014 von Maggie
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201424. Aug. 2014 · #1
Hallo zusammen,
so richtig schlau bin ich noch nicht geworden......

Nachdem ich schon einige Zeit hier im Forum stöbere und viele interessante Tipps gefunden habe, fehlt mir aber noch ein wenig Verständnis.

Ich habe mir Basecamp installiert, t4a - Karten gekauft und installiert und eine Namibia-Rundreise als eine komplette Route geplant. Die wollte ich dann (auf ein noch zu beschaffendes) Navi übertragen. Und morgens immer mit "Route fortsetzen" weiter fahren.

Jetzt habe ich in der Anleitung gesehen, dass immer nur Tagestouren als Routen geplant wurden. Hörte scih ja auch sinnvoll an.

Meine Frage: Kann man die 20 einzelnen Routen bei Reisebeginn alle auf einmal übertragen, oder muss man das täglich für jede Route neu machen?

Ich habe auch eine Sammlung mit den Wegpunkten angelegt.

Da ich noch kein Navi habe, kann ich auch nicht probieren und testen. Das Navi werde ich mir dann jetzt auf Grund Eurer Antworten kaufen wollen.

vielen Dank schon mal und viele Grüße
Günter
3'883 Beiträge · seit 201124. Aug. 2014 · #2
Hallo Günther,
wann fährst du denn? Ein "bisschen" Zeit zum Üben auf einem Navi wirst du brauchen, um schlau zu werden. Hier nur einige Empfehlungen. Wir planen schon seit vielen Jahren im Voraus unsere Radtouren und Reisen mit Mapsource/Basecamp und haben jede Menge Lehrgeld gezahlt.

Empfehlenswert ist es, den Umgang mit dem Navi schon vorher zu üben. So lernt man das Menü des Geräts kennen und vor allem seine Leistungsfähigkeit (max. Wegpunkte, akzeptierte Speicherkarte, Fähigkeit Routen und evtl. Tracks zu lesen). Auch das Einspielen/Aktivieren erstellter Routen sollte vorher ausprobiert werden.

Auf der Basis unseres Garmin Nuevi 550 können wir max. 200 Wegpunkte und max. 10 Routen zugleich speichern. Daraus ergibt sich für uns die Notwendigkeit, jede Tagestour einzeln mit max. 200 Wegpunkten zu speichern. Wir verzichten darauf, z.B. 10 Routen auf die Chipkarte zu übertragen. Wir laden jede gpx-Tagestour vom Notebook morgens auf das Garmin hoch. Mehrere Routen gleichzeitig zu übertragen geht nur, wenn man alle Routen zugleich in Basecamp gespeichert hat und auf einen Sitz auf das Navi überträgt. Sonst wird die vorher gespeicherte Route nämlich im Navi überschrieben. Bei Mapsource ist das „Ansammeln“ mehrerer Routen nur mit 2 geöffneten Mapsourcefenstern und Copy & Paste von einem Fenster in das andere möglich.

Bei der Übertragung einer in Mapsourve erstellten Route kann man auf dem Navi sein blaues Wunder erleben! Es wird nämlich nicht die Route, sondern es werden Wegpunkte übertragen, und das Navi routet die Strecke neu. Das kann dann völlig anders aussehen, als es bei Mapsource war. Noch schlimmer ist es, wenn das Navi den Import der auf den Speicherchip hochgeladenen gpx-Datei verweigert, weil zu viele Wegpunkte in der Datei vorhanden sind. Dann entsteht bei uns ein „Blackscreen“ und nichts geht mehr.

Ich gehe deshalb so vor: Als Wegpunkte das Start- und Zielcamp in Mapsource einfügen. Dann mit dem Routingwerkzeug den kompletten Weg bei hoher Auflösung durchklicken.
Alles als gpx-Datei abspeichern. Damit die geplante Tagesroute auf unserem Navi läuft und die Route im Verlauf erhalten bleibt, lasse ich dann die Tour im Web bei GPSies kostenlos neu berechnen.

http://www.gpsies.com/convert.do;jsessionid=270DF92201CB87FF2314DE887AD06B4C

GPSies nummeriert nämlich alle Wegpunkte (Steckenverlauf bleibt erhalten).Über den Menüpunkt „Optionen einblenden“ kann ich die Zahl der Wegpunkte auf einen Wert unter dem Höchstwert einstellen und die Strecke glätten lassen. Für das Konvertieren ist natürlich wieder das Zielformat auf „gpx-Route“ zu stellen.

Schaut man sich das Ergebnis in Mapsource an, ist eine Route mit sog. „schwarzen Wegpunkten“ entstanden, es fehlen aber die vorher erstellten Wegpunkte der Camps von Start
und Ziel. Deshalb öffne ich in einem zweiten Fenster noch einmal die alte Datei und hole mir die 2 Wegpunkte mit Copy & Paste in die neue Datei. Das Verfahren hat sich bewährt und uns
sicher nicht nur auf Radtouren in Deutschland, sondern auch durch die entlegensten Gebiete von Australien und Botswana geführt.

LG freshys "bessere" Hälfte
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3'080 Beiträge · seit 200924. Aug. 2014 · #3
Hallo Günther,

ich nutze Basecamp als Planungsgrundlage und um einen groben Überblick zu bekommen, um ehrlich zu sein habe ich seit der Nutzung des Navis noch nie eine Route eingespielt um sie abzufahren. Das wäre mir viel zu umständlich.

Die Tagesziele als Favoriten speichern, jeden Tag das abendliche Ziel auswählen und abfahren, gut ist, zur Sicherheit noch eine Papierkarte ins Auto für den Fall der Fälle.

Gerade in Namibia brauchst du für die typische Route eigentlich noch nicht mal ein Navi, die Beschilderung ist überall bestens.

Und in Botswana ändern sich z.B. im Moremi die Tracks so schnell dass dir eine mühsam programmierte Route meistens eh nichts nützt, im ungünstigsten Fall bist du dann da unterwegs wo kein anderer mehr fährt weil es bessere Alternativen gibt.

lg sasowewi
412 Beiträge · seit 201124. Aug. 2014 · #4
Hi Günther
Ich plane auch keine Routen, sondern setze mir in Basecamp lediglich Wegpunkte, dort wo ich unbedingt hin will oder an wichtigen Orten wie Abzweigungen. Die Wegpunkten benenne ich mit aufsteigenden Nummern als Präfix und übertrage sie aufs Navi. So muss ich, ist ein Wegpunkt erreicht, nur denjenigen mit der nächsthöheren Nummer auswählen und und das Navi berechnet die Route dorthin, egal wo ich mich gerade befinde. So bin ich schon fast durch ganz Namibia gefahren, inkl. der Riviere im Kaokoveld. Hat immer prima geklappt.

Gruss Dieter
Themenstarter25 Beiträge · seit 201424. Aug. 2014 · #5
Hi zusammen,

SUPER, vielen Dank für die schnellen und informativen Antworten.

Ich werde mir es genau überlegen. Zeit zum testen habe ich noch, es geht erst Mitte Oktober los. Da meine Frau neben mir sitzen wird und eine Super-Kartenleserin ist, werde ich das System vllt. doch nur zur Vorbereitung nehmen.

Ich werden ein Win8-Tablet mitnehmen und kann so noch unterwegs evtl. mit Basecamp weiter arbeiten.

vielen Dank und viele Grüße
Günter (ohne h) 🙂
2'346 Beiträge · seit 200624. Aug. 2014 · #6
Hallo Günter,

ich gehöre zu denjenigen, die - notwendig oder nicht - sehr gerne das Navi unterwegs mitlaufen lassen. Dazu erstelle ich zu Hause am PC mit MapSource auch Tagestouren, die ich aufs Navi übertrage. Da das Navi - wie "freshys bessere Hälfte" schon anmerkte - u. U. auch alles andere aus Start- und Ziel-Wegpunkten macht, als am PC geplant, erfasse ich (ähnlich wie Dieter) zusätzlich zu den Start- und Zielwegpunkten auch die Wegpunkte, die auf jeden Fall auf der Route liegen sollen, also i. d. R. irgendwelche Kreuzungen oder Ortsmittelpunkte. Im Gegensatz zu Dieter füge ich diese aber zu einer kompletten Tagesroute zusammen, die dann meist aus drei bis zehn Wegpunkten besteht. So "zwinge" ich das Navi im Prinzip auf die tatsächlich von mir gewünschte Route.

Das Zusammenstellen von Tagesrouten hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass ich unterwegs Informationen abrufen kann, wie die Reststrecke und die voraussichtliche Zeit am Ziel. Das sind aus meiner Sicht durchaus nützliche "Gimmicks", die bei der Tourplanung helfen. Überhaupt finde ich die "nebensächlichen" Features von Navis, wie Zielinformationen, Sonnenuntergangszeiten, Höhe über NN usw. manchmal wichtiger als die eigentliche Streckennavigation.

Die Erstellung von Tagesrouten hat m. E. auch den Vorteil, dass ich mir am PC zu Hause für einzelne Tagesetappen durchaus mehrere Alternativrouten erstellen kann, die ich dann vor Ort je nach Lust und Laune, bzw. je nach Zeit oder Straßenzustand, auswählen und aktivieren kann.

Aber was das Thema Navi in Namibia angeht, hat so ziemlich jeder seine eigenen Vorstellungen. Schaden kann es aber auf jeden Fall nichts.

Viel Spaß
Armin
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2014
Themenstarter25 Beiträge · seit 201424. Aug. 2014 · #7
Hallo Armin,

das sind natürlich auch gute Argumente.
Ohne meiner Frau zu Nahe treten zu wollen, werde ich dann doch mit Navi reisen und vorher genau planen. 🙂

vielen Dank und viele Grüße
Günter
223 Beiträge · seit 201325. Aug. 2014 · #8
Hallo Günther,

der Navi eigene Speicher wird zu klein sein, um alle deine Wegpunkte und Routen gleichzeitig zu speichern.
Wenn du diese aber in Basecamp in "meineSammlung" speicherst, kannst du diese komplett auf einen Stick exportieren.
In das Navi kannst du dann jeweils das Gewünschte vom angeschlossenen Stick importieren.

Schöne Reise
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
7'263 Beiträge · seit 200625. Aug. 2014 · #9
Silke1611 schrieb:
der Navi eigene Speicher wird zu klein sein, um alle deine Wegpunkte und Routen gleichzeitig zu speichern.
Das kommt auf das Gerät an. Grundsätzlich brauchen Wegpunkte und Routen nicht viel Platz. Das dürfte auf den meisten Geräten Platz haben. Garmin hat aber bei einigen Geräten die Anzahl gleichzeitiger Routen beschränkt (z.B. auf 10). Andere müssen dann recht umständlich wieder geladen werden.

Wenn ich die Planung für andere mache, gehe ich so vor.
1) Wegpunkte zusammenstellen
2) Aus den Wegpunkten Tagesrouten machen
3) meine Liste mit den Tagesrouten kopieren und in dieser neuen Liste alle Tagesrouten zusammenfügen
4) Alle wichtigen Daten werden dann in einer Tabellenkalkulation noch zusammengestellt.

So habe ich am Schluss eine Gesamtroute mit km Angaben, viele Tagesrouten, noch viel mehr Wegpunkte. Das kommt alles auf das Navi. Je nach Gerät können nun die Tagesrouten oder die Wegpunkte genutzt werden.

Auf der Tabelle habe ich dann die wichtigsten Punkte. Jeweils eine Zeile pro Tag. Datum, Start, Ziel, Distanz, Zeit, Bemerkungen

Ausserdem drucke ich auch noch die Strecke mithilfe von BaseCamp über mehrere Seiten verteil aus.

So habe ich eine kleine Doku auf Papier und das vorbereitete Navi. Damit lässt es sich gut reisen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
3'883 Beiträge · seit 201125. Aug. 2014 · #10
Noch einige Anmerkungen.

Chrigu hat Recht: Die gpx-Dateien sind alle sehr klein und liegen zwischen 20 und 100KByte. Für die Installation der Namibia- und Botswana-T4A-Karten benötigt man noch einmal ca. 23 MByte.

Aus vielen Gründen ist es sinnvoll, dem Navi eine zusätzliche micro SDHC-Speicherkarte zu spendieren. Wir haben eine 4-GByte-Karte drin. Die ist nicht voll zu kriegen. Auch, wenn man für eine Tour von 5 Wochen Routen mit mehr als 5000km gespeichert hat.

Mir ist nicht klar, wieso man alles auf einen Stick speichern sollte. Das Notebook mit Basecamp/MapSource benötigt man auf jeden Fall. Dann darf die Festplatte der Speicherort sein und ein Teil weniger schwirrt im Gepäck herum.

Richtig ist auch der Tipp für Namibia, dass man mit Wegpunkten ohne Routen im Normalfall bei T4A-Karten ausreichend navigieren kann. Mit den kostenlosen OSM-Karten war das bei mir abseits aller Straßen oft nur mit sinnlosen Umwegen verbunden. Auf den Salzpfannen Botswanas war ich allerdings froh, dass in der gesichtslosen Weite ohne jede brauchbare Fahrspur das Navi uns dank gespeicherter Route jede Abweichung von mehr als 10m von der geplanten Strecke sofort anzeigte.

h105806b.JPG

LG nochmals
freshys "bessere" Hälfte
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zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2014
Themenstarter25 Beiträge · seit 201426. Aug. 2014 · #11
Hallo zusammen,

ich denke, ich werde die Chrigu-Variante wählen, wobei ich das xls-File schon fertig habe.

Stellt sich noch die Frage nach dem möglichen Navi. Speichererweiterung ist klar.

Chrigu: Du schreibst: Je nach Gerät können nun die Tagesrouten oder die Wegpunkte genutzt werden.
Heisst das, das ich bei manchen Geräten jeden Wegpunkt einzeln auswählen muss aber andere eine ganze Route wählen können?

Ich denke Garmin ist wohl die richtige Auswahl dabei......
Und ich muss mir wohl die Geräte mal irgendwo anschauen......

vielen Dank und viele Grüße
Günter
Themenstarter25 Beiträge · seit 201426. Aug. 2014 · #12
Aufzeichnen der Route und anschliessend in Basecamp einlesen. Das wäre auch nicht schlecht.

(Könnte ich zur Not aber auch mit meiner Kamera bewerkstelligen....

viele Grüße
Günter
7'263 Beiträge · seit 200626. Aug. 2014 · #13
Hallo Günter

Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du noch kein Navi. Tracks4Africa oder auch andere Karten wie Open Stree Map laufen fast nur auf Garmin. Andere Hersteller unterbinden die Nutzung von fremden Karten.

Was Du richtig gesehen hast, ist dass gewisse Navis Routen unterstützen andere nicht. Wobei die aktuellen Geräte vermutlich alle mit Routen klarkommen. Ausserdem zeichnen auch alle aktuellen Geräte die gefahrene Route auf. Die Kamera brauchst Du dazu nicht.

Schau Dir auch mal die Infos auf www. garmin.de an. Da siehst Du die Unterschiede der Gerätearten (Outdoor, Strassennavigation, ...). Wenn Ihr hauptsächlich im Auto unterwegs seid, passt meist ein Nüvi.

z.B. Garmin nüvi 2595: http://www.amazon.de/gp/product/B005LGTLWQ/?tag=namfo-21
Mit dem war ich öfters im südlichen Afrika unterwegs.

Nimm auf jeden Fall eine LMT (Lifetime Map Update) Version.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201426. Aug. 2014 · #14
Hallo Chrigu,

vielen Dank für die Info.

Ich hab' zwar ein Navi, aber schon ein älteres Medion, das eher unkomfortabel ist.
Dann kann ich jetzt meine Suche auf Garmin beschränken.
Danke auf für den wichtigen Tipp (LMT).

viele Grüße
Günter
Themenstarter25 Beiträge · seit 201426. Aug. 2014 · #15
Noch eine Frage in die Richtung:

Ich habe gelesen, dass die Zeiten in den Karten T4A auf den Erfahrungen der Benutzer beruhen. Fliesst das auch in die Berechnungen bei Basecamp ein? Die Zeiten kommen mir eher optimistisch vor. Oder welche Einstellungen sollte man realistischer Weise in Basecamp vornehmen.

viele Grüße
Günter
223 Beiträge · seit 201326. Aug. 2014 · #16
Hallo freshy,

wieso benötigt man deiner Meinung nach auf jeden Fall das Notebook mit Basecamp/MapSource?

Ich arbeite mit Windows 7, bin wie oben schon beschrieben vorgegangen und kann keine Probleme erkennen.

LG
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
7'263 Beiträge · seit 200626. Aug. 2014 · #17
Maggie schrieb:
Ich habe gelesen, dass die Zeiten in den Karten T4A auf den Erfahrungen der Benutzer beruhen. Fliesst das auch in die Berechnungen bei Basecamp ein? Die Zeiten kommen mir eher optimistisch vor. Oder welche Einstellungen sollte man realistischer Weise in Basecamp vornehmen.
Das ist so. Es sind aber reine Fahrzeiten. Da sind weder Pinkelpausen noch Fotostopps mit dabei. Ausserdem ist es ein Mittelwert über alle Daten die an T4A eingeschickt wurde. Die meisten die Daten einsenden sind Südafrikaner. Die fahren häufig etwas schneller als Europäer.
Bei mir stimmen die Angaben aber recht gut. Auf Schotter bin ich meist ein wenig schneller auf Asphalt eher etwas langsamer.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201426. Aug. 2014 · #18
aha, d.h., ich kann in den Vorgaben bei den Geschwindigkeiten Änderungen vornehmen, die werden aber nicht berücksichtigt...

Danke Dir und viele Grüße
Günter
7'263 Beiträge · seit 200626. Aug. 2014 · #19
Hallo Günter

Doch, die werden auf BaseCamp schon berücksichtigt. In den meisten (günstigen) Navis aber nicht.
Welcher Wert aber was beeinflusst, ist nicht so einfach herauszufinden. Innerhalb von BaseCamp kannst Du nur fünf Geschwindigkeiten anpassen. Garmin selber verwendet intern aber mehr Abstufungen. Wie das dann umgerechnet wird, weiss ich nicht.

Deshalb habe ich aufgehört an diesen Zahlen zu drehen. Schlussendlich ist es vor Ort eh immer etwas anders als die Planung am Computer. Das ist aber auch egal. Wer will schon seine Strecke auf die letzte Minute geplant haben?

Wenn Du mehr Sicherheit bei den Zeiten willst, dann schlage doch einfach 20% drauf.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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3'883 Beiträge · seit 201126. Aug. 2014 · #20
Silke1611 schrieb:Hallo freshy,
wieso benötigt man deiner Meinung nach auf jeden Fall das Notebook mit Basecamp/MapSource?
Ich arbeite mit Windows 7, bin wie oben schon beschrieben vorgegangen und kann keine Probleme erkennen.
LG
Silke
Hallo Silke,
grundsätzlich sollte es egal sein, ob man mit Win 7, XP oder Win 8.1 sein Navi bespielt. Die Frage, ob ein Upload der gpx-Datei auf den Garmin-Speicherchip gleich mit dem Explorer auf das Navi oder auch über einen Micro-Adapter direkt am PC erfolgen kann, ist berechtigt.

Wie die Screenshots zeigen, entstehen beim Hochladen mit z.B. MapSource neben der bestehenden img-Datei zwei weitere Ordner:
Im GPX -Ordner ist unter neuem Namen die alte epupafalls-Route gespeichert worden.
Im userdata-Ordner befindet sich außerdem eine neue adm-Datei. Öffnet man mit einem Editor die Datei, ist neben einigen Einträgen nicht viel an Inhalten zu finden. Im Hexcode jede Menge „FF“ und „00", was nicht sehr aufschlussreich ist. Im Web ist auch keine Info zu finden.

Wenn bei euch das Navi nach dem Hochladen der Route mit dem Explorer in den Ordner GPX die Datei problemlos importiert, ist es toll. Ich möchte nicht unterschreiben, dass dies für jeden Navityp funktioniert. Wir laden weiter von unserem Reisenotebook über die Garminsoftware die Dateien hoch, können noch Änderungen vornehmen und auf dem größeren Bildschirm die Route besser betrachten. So werden wir es in der kommenden Woche vor Ort wieder machen.

LG freshys "bessere" Hälfte,
die versucht hat, die Inhalte des jpg so lesbar wie möglich darzustellen.
h9b0314c.jpg
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zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2014