KTP 2015 welche Camps sind empfehlenswert

18 Antworten · 3'232 Aufrufe · gestartet 26. Juni 2014 von hillux
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Themenstarter86 Beiträge · seit 201226. Juni 2014 · #1
Guten Abend liebe Forumsmitglieder.
Wir sind 2014 noch gar nicht weg und schon in der Planung von 2015, da wollen wir nämlich im August in den KTP. Wir haben max. 14 Tage Zeit, wollen den südafrikanischen und den botswanischen Teil bereisen. Immer so 3Tage an einer Stelle bleiben und dann weiter. Wir sind hauptsächlich Camper, wenn eine Unterkunft schön ist, haben wir ganz gerne ab und zu auch ein Bett. Urikaruus soll ja sehr schön sein. Da würden wir auch gerne hingehen. Welche Camps könnt ihr uns empfehlen?
Freue mich auf eure Antworten
Viele Grüße Ulrike
4'140 Beiträge · seit 200927. Juni 2014 · #2
Hallo Ulrike,
für die Wildernes-Camps in Botswanateil kann ich dir leider keine Tipps geben.
Kalahari Tented Camp: keine Möglichkeit zum Campen, Chalets sind gut ausgestattet mit Blick auf das Auobtal, Tiersichtungen waren hier bei uns nicht so toll
Nossob: großes Camp mit Campsite, geringen Einkaufsmöglichkeiten, Tankstelle, Wasserloch mit sehr guten Sichtungen und der Möglichkleit in der Nacht dort zu sitzen, gute Ausgangspunkt für Pirschfahrten
Kiliekrankie: keine Campsite, nur 4 Chalets, traumhafte Stille, Wasserloch sehr weit weg, ideal für jemanden, der die Einsamkeit liebt
Twee Rivieren: größtes Camp mit Campsite, Restaurant und Shop und Tankstelle, relativ viel Rummel, hier würde ich nicht länger bleiben, höchstens wenn ich am nächsten Tag weiter nach SA fahre.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
5'049 Beiträge · seit 201427. Juni 2014 · #3
Hallo Ulrike,

wir fahren nächstes Jahr zum ersten Mal in den KTP. Da wir im Urlaub lieber unseren Sundowner genießen wollen, anstatt uns ums Essen zu kümmern, haben wir uns für die Rooiputs & Polentswa Lodge (Botswana-Teil) Ta Shebube
sowie The Kalahari Game Lodge (bei Mata Mata) Kalahari Game Lodge entschieden.

Ob es die richtige Wahl war, sehen wir dann im April 2015.

Viel Spaß bei deiner Reiseplanung!
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2014
1'115 Beiträge · seit 201027. Juni 2014 · #4
Hallo Ulrike,

Ich kenne sämtliche Camps auf der SA Seite.

Am einsamsten ist Gharagab - da dort An- und Wegfahrt Einbahn ist, bist Du eingeschränkt was Game-Drives angeht. Am Wasserloch alles zu sehen - mit Glück natürlich - vom Löwen bis zum Eland.

Bitterpan: Konzept mit zentralem 'Koch- und Aufenthaltsraum': Wegfahrt ist pures stundenlanges Dünenfahren in absoluter Einsamkeit.

Kielikrankie: Wüste pur - Liegt oben auf einem Dünenkamm - von den WildernessCamps die beste Innenausstattung - schnell im Nossob wie auch im Auob Tal.

Urikaarus: Am Morgen und Abend hast Du Deine Ruhe - durch den Tag begegnest Du auf der Hauptachse natürlich allem Verkehr über Mata-Mata in den Park. Schöne Lage und interessantes Wasserloch.

Grootkolk: Aehnlich wie Urikaarus, aber die einfachste Einrichtung aller Wildernes-Camps - jedoch am Morgen und Abend bist Du in diesem Teil des Parkes alleine unterwegs rauf bis Unions-End.

Wichtig: Alle WildernessCamps haben nur je 4 Bungalow/Chalet. Deshalb ist frühzeitige Reservation erforderlich. Am meisten belegt sind Urikaarus und Kieliekrankie. Die anderen könnten auch vor Ort gelegentlich Platz wegen Stornierungen haben, spezielle wenn die Regenzeit stark zuschlägt.

Gharagab und Bitterpan nur mit 4x4 erreichbar - die anderen auch mit normalem PW.

Gruss Rajang
1'324 Beiträge · seit 201327. Juni 2014 · #5
@ Rajang
tolle Zusammenfassung


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
482 Beiträge · seit 201227. Juni 2014 · #6
Hallo Ulrike
für die Rooiputs-Lodge ist 4x4 erforderlich, weil sie auf einer Sanddüne liegt. Auf der nahe gelegenen Campsite (1km südlicher) hatten wir schon Besuch von Gnus, Schakalen und konnten den Löwen auf der Düne am Wasserloch an der Straße hören.
Die Polentswa-Lodge liegt auf auf einem Hügel und man kann ins weite Tal schauen. Das Wasserloch mit den vielen Tieren ist an der Straße gute 4 km entfernt. Sicherlich hat die Lodge ihr "eigenes" Wasserloch. Auch hier ist die Anfahrt über ein kleines Stück Tiefsand.
Wir haben uns in beiden Lodges die Chalets angeschaut, als sie noch nicht belegt waren und es könnte euren Geschmack treffen. Natürlich ist die Hochzeitssuite vom Allerfeinsten.

Übrigens, wir sind immer beim Sundowner gegenüber auf der Campsite anzutreffen und sitzen auf unseren Campingstühlen mit den Füßen im Sand und dem Glas Wein in der Hand 🙂 Viel Vergnügen und Grüße aus Wiesbaden
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2014
Themenstarter86 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #7
Vielen Dank an alle,die geantwortet haben! Für den südafrikanischen Teil ist mir einiges klarer geworden. Dank dir Rajang für deine Beschreibung der Camps, die ist wirklich sehr hilfreich.

Natürlich hören die Fragen noch nicht auf, denn ich bin verunsichert, besonders was den botswanischen Teil des KTPs angeht. Ich hatte gedacht, es wäre sinnvoll, beide Teile zu besuchen und die Trails in beiden Teilen zu befahren, zuerst den südafrikanischen, dann den botswanischen. Ausreichend Zeit hätten wir, wir sind ja noch am Anfang der Planung. Jetzt weiß ich nicht so recht, ob ich, wenn ich die Wilderness Trails in Bots machen will, nicht erst über Botswana einreisen muss.

Und dann noch die Frage, würdet ihr im südafrikanischen Teil eher weniger Camps, beispielsweise eins im Süden, eins Mitte und eins im Norden nehmen oder mehrere Camps und dann kleinere Strecken fahren.

Zuerstmal Ende der Fragen
bis denn viele Grüße Ulrike
388 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #8
Hallo Ulrike,
Und dann noch die Frage, würdet ihr im südafrikanischen Teil eher weniger Camps, beispielsweise eins im Süden, eins Mitte und eins im Norden nehmen oder mehrere Camps und dann kleinere Strecken fahren.
Das ist natürlich auch Geschmackssache. Wir selbst haben lieber 4-5 verschiedene Camps, weil wir damit den südafrikanischen Teil gut abdecken können. Da bei Garagab und Bitterpan die Fahrtmöglichkeiten für Gamedrives aufgrund der "Einbahnstraßen" eingeschränkt sind, bleiben wir dort eher nur eine Nacht und versuchen in unseren Lieblingscamps (Urikaruus, Kiliekrankie, Grootkolk und Kalahari Tented Camp) eher mindestens 2 Nächte zu bleiben.

Im Kalahari Tented Camp sind wir auch sehr gerne, weil die Chalets erhöht entlang des Auob Tales mit Blick auf das - allerdings je nach Tent etwas weiter entfernt liegende - Wasserloch liegen. Am schönsten ist das Honeymoon Tent, da es ganz am Ende der Reihe liegt und daher nur einen Nachbarn hat. der Vorteil ist hier, dass Du morgens gegenüber den Autos aus Mata Mata einen Vorsprung hast, da es einige Km weiter im Park liegt. Wir hatten in der Gegend im letzten Februar viele Löwensichtungen.

Für einen kleinen Überblick kannst Du im letzten Reisebericht meines Göttergatten nachsehen. Da sind auch einige Photos drin:
http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/282047-ktp-to-cape-oder-mit-dem-moonboot-in-muratie.html

Viel Spaß bei der weiteren Planung und herzliche Grüße
Kerstin
188 Beiträge · seit 200828. Juni 2014 · #9
Hallo Ulrike,

über den botswanischen Teil des KTP können wir ein bisschen schwärmen. Wir waren letztes Mal dort und haben uns die Camps (alles Campgrounds) angeschaut.

Wir selber waren in Mabuasehube:
- Campsite 4: schöner Blick auf die Pan, sanitäre Anlagen ohne Wasser, einsam gelegen ("Gnukonzert" am Abend)
nach unserer Meinung die schönste Campsite,
- Campsite 2 und 3 liegen direkt nebeneinander
- Campsite 1:kleiner Platz, Blick auf die Pan, keine sanitäre Anlage

Dann waren wir noch in Kidding Pan:
- Camp 1 und 2 nebeneinander, aber weit genug auseinander um nicht gestört zu werden, gemeinsame sanitäre Anlage, Hyänenbesuch am Abend, "Streit" ums Grillfleisch 🤩 (aber mein Fleisch gebe ich nicht her)

Bosobogolo (da waren wir auch):
- Camp 2: Super Blick aud die Pan, Schattendach ohne sanitären Anlagen, Besuch von Kapfüchsen am Abend und Hyäne am Morgen, Löwengebrüll bei Nacht aus der Pan. Idealer Startpunkt für die Fahrt ins Nossob Tal.
- Camp1: auf der anderen Seite der Pan, sanitäre Anlage aber Blick auf die Pan nicht so schön.

Lesholoago - Pan (da waren wir nicht mehr, sondern haben sie nur besichtigt)
CP1, einsam und guter Blick auf die Pan

Mpayathutlwa Pan::
CP1: einsam, tolle Aussicht, Erdmännchen am Platz, Schattendach und sanitäre Anlage, am Hang gelegen
CP2 liegt quasi nebenan.

Die Pan hatte zu unserer Zeit ein Wasserloch (mit Wasser), Leo-Sichtung auf der gegenüberliegenden Seite der Camps.

So das wars, hoffe es hilft.

In Summe sehr einsam und weniger Tiere als im südafrikanischen Teil.

Grüße von der Himbeerernte im Garten.

Tom
Reisebericht Südafrika NO und Mashatu 2013
Themenstarter86 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #10
Hallo Tom
und ob das hilft, vielen Dank !!!!
Wie seid ihr denn in den botswanischen Teil gefahren? Über Nossob? Und wie wars mit dem Buchen der Campsites?
Nehme an, bei euch gibts bald was Leckeres mit Himbeeren - Guten Appetit
Themenstarter86 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #11
Hallo Kerstin
Ist ein schöner Bericht, danke auch für die Infos
1'115 Beiträge · seit 201028. Juni 2014 · #12
Botswana-Teil
1. KAA Section
Die wohl einsamste Gegend, die im ganzen KTP zu finden ist. Eigentlich ist es ein 'Rundkurs' um die Pans. Es stehen an 4 Orten Campingplätze zur Verfügung. Wir waren 2 x dort in den vergangenen Jahren. Haben im KAA Raum EIN Fahrzeug gesehen....
Von den Tieren das herausragenste waren die Eland. Einmal eine Herde - leider nur am Verschwinden - von weit über 100 Tieren. Aber im allgemeinen weniger Tiere und Tiervielfalt als im SA Teil. Aber die Einsamkeit ist nicht zu schlagen - wer das sucht...
Die Campingplätze sind mit Ausnahme an der Swartpan (Wasserhahnen) komplett ohne Infrastruktur.

2. Mabuasehube Section
Wurde von Tom bereits beschrieben. Die Campingplätze haben teilweise gute Infrastruktur - im Vergleich zu KAA. Es hat aber auch viele andere Touristen (im Vergleich zu KAA), landschaftlich ähnlich wie KAA.

Wenn Ihr ja das Zelt habt, dann würde ich persönlich einen 3-Nächte Trip in die KAA Section machen. Buchungen erfolgen hier immer noch über die Parksbehörde in Gabarone. Pro Nacht knappe 10 Euro - wahrscheinlich die billigsten Campplätze in einem botswanischen Park.

Gruss Rajang
3'080 Beiträge · seit 200928. Juni 2014 · #13
@ Kerstin,

und wenn man ganz viel Glück hat braucht man gar nicht zu fahren denn die Löwen laufen im Camp rum, ist uns im Januar im Tented Camp passiert, insgesamt waren es 6 Stück die sich vor der Rezeption und unter dem Pool rumgetrieben haben, war gar nicht so einfach aus dem Auto zu kommen um vernünftige Bilder zu machen....

@ all

Für meinen Geschmack ist Gharagab zu weit ab, ich kombiniere lieber Bitterpan mit Nossob und dem Tented Camp. Meine Favoriten sind aber auch Kiele und Urikaruus.

Es empfielt sich bei der Anfahrt mal einen Schnack mit dem Kalahari-Guru zu halten, der weiss am besten wo die Sichtungen am ehesten erfolgreich sind, manchmal kann man dann vor Ort die Route noch umstellen.

lg sasowewi
1'068 Beiträge · seit 201328. Juni 2014 · #14
Ich dachte, der Kalahari Guru ist seit Anfang Juni nicht mehr im KTP...?
Themenstarter86 Beiträge · seit 201228. Juni 2014 · #15
... und wenn man ganz viel Glück hat braucht man gar nicht zu fahren denn die Löwen laufen im Camp rum, ist uns im Januar im Tented Camp passiert, insgesamt waren es 6 Stück die sich vor der Rezeption und unter dem Pool rumgetrieben haben,...

.... da freut sich mein Mann jetzt schon drauf, was ich mache, wenn 6 Löwen in unserem Camp frei rumlaufen - ich hoffe, er ist nicht schneller als ich ( Krieg die lachenden Smilies nicht runter,das mit der Zunge wollt ich)
1'182 Beiträge · seit 200629. Juni 2014 · #16
@ hillux

hier ist es: 😛 😛 😛
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88 Beiträge · seit 201229. Juni 2014 · #17
Ich bin gerade dabei, KTP für Mai 2015 zu buchen (bzw. das zu versuchen), bei Bitterpan und Urikaruus war nichts mehr zu bekommen (oder gibt es noch eine Geheimadresse bei der man das versuchen kann?, bei Sanparks war es voll), ich habe jetzt eine Kombination aus Mata-Mata (2Nächte), Xaus (2 Nächte), Gharagab (2 Nächte), Nossob (3 Nächte) und Twee Rivieren (2 Nächte).

Wie ist das eigentlich mit dem Grenzübergang bei Mata-Mata zu verstehen, Sanparks hat eine Info geschickt, dass die Grenzformalitäten bei Twee Rivieren zu erledigen sind, heisst das ich muss von Mata-Mata (dort wollen wir reinfahren) dorthin fahren und dann wieder zurück (hoffentlich nicht)? Wir wollen dann von Twee Rivieren in den Fish River Canyon, kann ich die Grenzformalitäten auch beim Verlassen des Parks machen?

Ingrid
2'346 Beiträge · seit 200630. Juni 2014 · #18
Hallo Ingrid,

im Prinzip ist das ganz einfach. Bei Mata-Mata gibt es nur eine namibische Grenzkontrolle. Wenn du dort in den KTP fährst, reist du offiziell aus Namibia aus, aber (noch) nirgends ein. Wenn du vorhast, den Park auch bei Mata-Mata wieder zu verlassen, kannst du tagelang im ganzen Park - sowohl auf der südafrikanischen als auch auf der botswanischen Seite - herumfahren und dann zum Schluss bei Mata-Mata offiziell auch wieder nach Namibia einreisen. Südafrikanische oder botswanische Grenzformalitäten sind in diesem Fall überhaupt nicht erforderlich.

Wenn du allerdings - wie du es offenbar vorhast - den Park im Süden verlassen möchtest, dann musst du, bevor du den Park verlässt, offiziell in Twee Rivieren nach Südafrika einreisen. Dort ist die einzige südafrikanische Grenzkontrolle innerhalb des KTP. Anschließend bewegst du dich ja außerhalb des Parks in Südafrika und daher musst du natürlich auch formell eingereist sein. Mit deinem Einreisestempel im Pass kannst du dann irgendwo wieder aus Südafrika aus- und in Namibia einreisen.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter86 Beiträge · seit 201230. Juni 2014 · #19
Hallo Armin
Das ist eine gute Info. Wir wollen Mata Mata rein und dort auch wieder raus.
Grüße Ulrike