Route Ruacana - Epupa Falls

19 Antworten · 3'384 Aufrufe · gestartet 01. Juni 2014 von Tarzan
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201401. Juni 2014 · #1
Hallo Namibia Freunde

Ich organisiere im nächsten Februar (2015) eine reise durch Namibia. Sind im 2008 schon da gewesen. was jetzt neu auf dem Plan steht ist unter anderem die Strecke von Ruacana nach den Epupa Falls. Wie ist die Strecke von heutiger Sicht zu beurteilen?

für Nachrichten bin ich sehr dankbar

Euer tarzan
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2014
3'883 Beiträge · seit 201101. Juni 2014 · #2
Hallo Tarzan,
willkommen im Forum.
Gib doch mal Epupa Falls und Ruacana oder D 3700 in die Suche ein. Es gibt einige Threads mit dem Thema. Wir selbst werden im September dort unterwegs sein, wissen aber noch nicht, ob wir zumindest die Teilstrecke bis Swaartbooisdrift umfahren ( D43 zurück bis Otjiveze, weiter auf D 3701, dann D 3700 bis Ruacana). Wir werden das vor Ort entscheiden.

LG freshy
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2'664 Beiträge · seit 201201. Juni 2014 · #3
Von Swartbooisdrift bis Epupa beträgt die Dauer einen Tag. Off-Road.
Ich meine die Strecke entlang des Flusses.
zuletzt bearbeitet 02. Juni 2014
1'920 Beiträge · seit 200801. Juni 2014 · #4
Swakop1952 schrieb:Von Swartbooisdrift bis Epupa beträgt die Dauer einen Tag. Off-Road.
Du hast was wichtiges vergessen 😉
Mit Mietwagen kommste hier nicht rein 😗
4'140 Beiträge · seit 200902. Juni 2014 · #5
Hallo Tarzan,
bin die D3700 vor ein paar Jahren gefahren und habe für 100 km 11 Stunden gebraucht!
Im Februar (mögliche Niederschläge!!!) würde ich die Strecke auf keinen Fall Fahren sondern bei Swartbooisdrift den Umweg wählen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter11 Beiträge · seit 201403. Juni 2014 · #6
Hallo freshy

herzlichen Dank für Deine Info. Ich denke auch, man muss vor Ort entscheiden. Wir sind drei Fahrzeuge (Landcruiser von AscoCar) und haben die Erlaubnis, uns da oben zu bewegen. Es ist nicht das erste Mal, aber das erste Mal im Februar.
Viel Spass und take care.

Tarzan
Themenstarter11 Beiträge · seit 201403. Juni 2014 · #7
Hallo Bloke

Warum nicht?
304 Beiträge · seit 200703. Juni 2014 · #8
Hallo Tarzan...

von Epupa über die Pad 3700 bis Ruacana sind es ca 95 KM mit mind.10-12 Std.Fahrtzeit!!

Die Strecke ist teilweise ausserordentlich schwierig zu befahren mit wahnsinnigem Geröll und einer mehr als kritischen Seitenneigung!

Wer sich DAS antut ist eigentlich nur zu bedauern und wird hoffentlich NICHT aus Schaden klug!

Gruß Gerhard
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zuletzt bearbeitet 03. Juni 2014
56 Beiträge · seit 201403. Juni 2014 · #9
Hi namib wie recht du hast...!!!!

war im Okt. letztes Jahr dort, die Strecke ist mehr als gewagt... hoff Tarzan kann Offroaden und hat starke Nerven den es hat da keine Lianen wo man sich fest halten könnt 🙂
Themenstarter11 Beiträge · seit 201404. Juni 2014 · #10
Hallo Gerhard

Van Zyles lässt grüssen??
1'920 Beiträge · seit 200804. Juni 2014 · #11
ichirene schrieb:Hi namib wie recht du hast...!!!!

war im Okt. letztes Jahr dort, die Strecke ist mehr als gewagt... hoff Tarzan kann Offroaden und hat starke Nerven den es hat da keine Lianen wo man sich fest halten könnt 🙂
Ich selber bin die Strecke noch nicht gefahren,hatte aber das Vergnügen mich mit nen
Mopedfahrer zu unterhalten,der sich die Prozedur angetan hat.
Das Ende vom Lied war, dass er sich ordentlich auf die Schnauze gelegt hat, und sich mit Sat Telefon Hilfe holen musste.

Ich bin erstaunt, dass Asco die Strecke frei gibt....
5'479 Beiträge · seit 200904. Juni 2014 · #12
Sind die Strecke letzten Herbst gefahren. Haben von Epupa bis Swaartboisdrift 7h gebraucht. Es ist bei weitem nicht so, dass man die ganze Zeit schwerstes Gelände fährt. Der überwiegende Teil lässt sich locker fahren, aber dann gibt es immer wieder mal Passagen, die es wirklich in sich haben. Die sind aber meist nicht allzu lang. Meist nur wenige 100m. Die längste und schwierigste Passage ist ein kleiner Pass, wo die Berge bis an den Fluss reichen. Da ist man mal 2-3km in Untersetzung unterwegs. An diesen schweren Passagen dürfte sich auch im Februar nicht allzuviel ändern. Entscheident für die Befahrbarkeit ist vielmehr der Wasserstand des Kunene. Wenn der ein gewisses Level übersteigt, stehen weite Passagen der Strecke unter Wasser und sind aus diesem Grund nicht mehr zu Fahren. Dabei handelt es sich ironischerweise um die Streckenabschnitte, die bei niedrigem Wasserstand die leichtesten Passagen der Tour darstellen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
24 Beiträge · seit 201404. Juni 2014 · #13
Hallo Namibia - Forum,

ich lese hier schon einige Zeit mit und kann zum Thema auch etwas beitragen.
Wir sind die Strecke dieses Jahr in der ersten Märzwoche gefahren. ( 1 Fahrzeug, eigener LC HZJ 75 )
Für die Strecke D3700 Swaartboisdrift nach Epupa haben wir 7,5 h benötigt, incl. Mittagsrast und Fotostopps.
Topobär hat es schon auf den Punkt gebracht, es gibt meiner Meinung nach nur 2 Zustände, fahrbar oder nicht und das ist abhängig vom Wasserstand des Kunene bzw. den zu querenden Rivern. ( 7 Stück an der Zahl, teilweise mit steilen Uferauffahrten)
Wir hatten Glück, dass es längere Zeit trocken war. Die Betreiber der Kunene River Lodge meinten, dass die Strecke normalerweise von Dezember bis Anfang April nicht befahren wird und haben abgeraten. Da ich auf solche Pauschalaussagen nichts gebe, vergewissere ich mich meist selber was geht und was nicht. Zum Glück! Fazit meiner subjektiven Einschätzung:
Landschaftliche Traumstrecke, toll abgelegen, gute Übernachtungsmöglichkeiten in freier Natur, "wildlebende" Himbas, spannende mittelschwere Offroadstrecke.
Die Aussage von namib " Wer sich DAS antut ist eigentlich nur zu bedauern und wird hoffentlich NICHT aus Schaden klug!"
finde ich gelinde gesagt nicht zutreffend!

Ich möchte ausdrücklich niemanden zum Leichtsinn ermutigen, schon gar nicht mit Leihfahrzeug!!!

zu erwartende Schwierigkeiten:

- zwei langgezogene sehr steile Aufstiege(in Richtung west) mit im oberen Teil fiesen "Steintreppen"
- 7x Flussbettquerung mit weichem Untergrund, teilweise mit Wasser gefüllt ca. 20-60m breit
- wechselnde steile Uferauffahrten
- am Kunene Ufer teilweise weiche Matschpassagen
- hohe Fahrzeuge können Probleme bekommen, die Strecke führt oft durch Bäume und Büsche hindurch.
- bei Problemen ist auf fremde Hilfe nicht zu hoffen!!

Voraussetzung:

- 4x4 Fahrzeug mit guten Reifen, Bodenfreiheit, Untersetzung, Diffsperren erleichtern einiges.
- Fahrer sollte mit seinem Fahrzeug umgehen können und nicht zu zaghafter Natur sein
- als " Einsteigertour" in die Offroadwelt ungeeignet!!, oder man sammelt hier richtig Erfahrung?

Hoffe Euch, die mit dem Gedanken spielen dort zu fahren, ein wenig Aufklärung gegeben zu haben.

Gruß Olaf
Themenstarter11 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #14
Vielen Dank Topobär

DAS sind Antworten, die spezifisch und Themen bezogen sind. An all jene, die vom Hörensagen etwas zu beurteilen haben, sollten sich eher zurückhalten. Nicht jeder ist ein Anfänger.

Nochmals vielen Dank

Mit Gruss Tarzan
Themenstarter11 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #15
Hallo Olaf

Das ist eine Antwort, die uns sehr hilfreich erscheint. Kann es sein, dass Du auf YouTube ein Filmchen mit dem Streckenverlauf eingestellt hast. Ich denke, es besteht ja immer die Möglichkeit, falls dies notwendig ist, die Fahrt abzubrechen und halt eben die "Normalstrecke" nimmt. Am van Zyle's ist dies nicht möglich.

Nochmals herzlichen Dank und take care 😎

Tarzan
24 Beiträge · seit 201405. Juni 2014 · #16
Hallo Tarzan,

nein, habe kein Film eingestellt. Auf der Kunene- Strecke kannst Du wenn nötig jederzeit umkehren.
Am van Zyle´s braucht man nicht umkehren, da gibt's keine Überschwemmungen, den fährt man einfach runter. 😉

Gruß Olaf
1'455 Beiträge · seit 200605. Juni 2014 · #17
Hallo,

die D3700 ist wirklich landschaftlich ein Traum, der Zustand kann sich aber mit jeder Regenzeit stark aendern.
Deswegen kann ich Namibs Aussage verstehen, wir haben zwischen Epupa und Swartbooisdrift vor 6 Jahren uebernachten muessen, weil wir so langsam vorwaerts kamen, trotz eigenem Landrover und wir leben hier.

Und fuer alle ohne eigenes Auto:
95% der Anbieter von Mietwagen haben diese Strecke verboten. Und das Tracking luegt nicht...
Von den 100% Bergungskosten (die in der Gegend keine Lappalien sind) oder Totalverlust mal ganz zu schweigen.

LG Jens
96 Beiträge · seit 201008. Juni 2014 · #18
Hallo Zusammen

Kann mir jemand Auskunft geben wie die Befahrbarkeit mit einem Motorrad aussieht?
2'664 Beiträge · seit 201208. Juni 2014 · #19
Michael83 schrieb:Hallo Zusammen

Kann mir jemand Auskunft geben wie die Befahrbarkeit mit einem Motorrad aussieht?
Diese Fragestellungen sind pauschal nicht zu beantworten. Es haengt ab von Jahreszeit und Regenfall des Jahres. Mit einer leichten Gelaendemaschine ist es wohl zu schaffen bei trockenen Verhaeltnissen und geringem Regenfall. Der Fahrer muesste aber schon sehr erfahren sein und manche Teile vorher zu Fuss ablaufen, wie die Treppenabsaetze, bei denen man Momentum benoetigt. Loses Geröll ist und bleibt ein Problem mit jedem Mopped.
H.
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2014
5'479 Beiträge · seit 200911. Juni 2014 · #20
Vorausgesetzt, der Fahrer beherrscht sein Motorrad und es handelt sich dabei nicht um eine schwere Reiseenduro wie z.B. die BMW GS gilt grundsätzlich, dass alles, was mit einem Auto geht, mit dem Motorrad erst recht geht. Eine gute Enduro ist wesentlich geländegängiger als jeder 4x4. Darüber hinaus reicht mit dem Motorrad schon eine fahrbare Spur.
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