Mit Bus, Matatu und Liemba durch Ostafrika

Reisebericht 115 Antworten · 34,7k Aufrufe · gestartet 28. Mai 2014 von Gu-ko
142 Beiträge · seit 201107. Juni 2014 · #41
schnell weiter, guko - einfach grandios: beides, dein text genauso wie deine fotos - eine reportage, die jeder großen zeitschrift würdig wäre. freu mich auf die fortsetzung!
lbg hellulli
8'672 Beiträge · seit 201009. Juni 2014 · #42
Hallo Gu-ko,

heute habe ich deinen Bericht in einem Rutsch durchgelesen und bin fasziniert von deinen ausdruckstarken Fotos! Und soooo wenig Text, wie du am Anfang gemeint hast, ist es wirklich nicht - zum Glück, denn ich finde auch das Geschriebene klasse!

Total hin und weg bin ich aber - und dazu muss ich nochmal zurück ganz an den Anfang deiner Reise - dieses Foto


Ngorongoro Krater (Tansania)

Fast schon surreal - und auf jeden Fall ein ganz anderer Eindruck, als wenn man die Krater von unten sieht. Da wäre ich wahrscheinlich nicht nur an der Scheibe geklebt wie du, sondern mitsamt meinem Fotoapparat durchgekracht 🤩 !

Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung - auch wenn es weder meine Art zu reisen noch meine Gegend (bisher) ist, bin ich mit dabei (Picco, rutsch mal 😄 !!!).

Bele
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zuletzt bearbeitet 09. Juni 2014
6'369 Beiträge · seit 201109. Juni 2014 · #43
Hoi zämä

'Besserwisser-Modus' 'on':


Ngorongoro Krater (Tansania)
Der Ngorongoro ist auf dem Bild nicht zu sehen, nur unter dem Flügel zu erahnen, der grosse Krater auf dem Bild ist der Empakaai, der Flache Vulkan in der Mitte ist der Vulkan Gelai und der steile im rechten Teil des Bildes der Ol Doinyo Lengai.
'Besserwisser-Modus' 'off'
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter275 Beiträge · seit 201410. Juni 2014 · #44
@Picco ich glaube du hast recht, ich habe es mir nochmal auf Google Maps angeschaut und der Ngorongoro Krater ist tatsächlich ein Stück weiter links. Danke für den Hinweis. Ich werde es dann mal ändern. 🙂
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8'672 Beiträge · seit 201010. Juni 2014 · #45
Gu-ko schrieb:@Picco ich glaube du hast recht, ich habe es mir nochmal auf Google Maps angeschaut und der Ngorongoro Krater ist tatsächlich ein Stück weiter links. Danke für den Hinweis. Ich werde es dann mal ändern. 🙂
Ich bin jetzt zwar schlauer - aber das Foto finde ich immer noch genial: man weiß, dass es Realität ist, aber es sieht total unwirklich aus..... Ich muss da immer wieder hinschauen!



LG Bele
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Themenstarter275 Beiträge · seit 201410. Juni 2014 · #46
Mpulungu – Tanganjikasee

Der Tanganjikasee ist mit knapp 700 km Länge und 50 km durchschnittlicher Breite der größte der Grabenbruch-Seen Afrikas. Mpulungu, ein eher kleines Nest, ist Sambias einzige Hafenstadt und Startpunkt unserer Reise mit der Liemba.

Wir sind 2000 km über Land angereist um spätestens heute hier zu sein. Schon morgen, Freitag, den 29. November 2013, soll die Liemba in Mpulungu eintreffen. Noch am selben Tag wird sie wieder die Rückfahrt nach Kigoma antreten. Diese Runde macht sie alle zwei Wochen und wenn sie keine Verspätung hat, dauert die Fahrt pro Richtung zweieinhalb Tage.


Mpulungu Hauptstrasse


Mpulungu

Zuerst suchen wir uns eine Bleibe. Wenn man andere Reisende nach Unterkünften in Mpulungu fragt, wird immer wieder die Nkupi Lodge empfohlen. Die Lodge liegt nicht weit vom Zentrum entfernt in der Nähe des Seeufers. Da ich keine Lust habe mit dem Gepäck dorthin zu laufen, lassen wir uns von einem Taxi fahren. Man kann Bandas (125 Kwacha) mieten, oder alternativ ein Zelt unter den schattigen Bäumen aufstellen. Duschen und Toiletten werden gemeinschaftlich genutzt, sind aber, wie ich später feststelle, makellos sauber. Es gibt auch ein Restaurant in dem man nach Vorbestellung speisen kann und für den abendlichen Durst eine Bar. Ein durchweg empfehlenswerter Ort für Individualreisende, die nicht allzuviel Luxus brauchen.


Nkupi Lodge - Die Bandas sind geräumig und luftig und gefallen uns sofort

Nachdem wir uns in einer der Bandas eingerichtet haben, teste ich gleich mal die Dusche. Ich habe das dringende Bedürfnis mir die letzten Reste der geflügelten Insekten der Chivunda Lodge aus den Haaren zu spülen. Um warmes Wasser zu bekommen muss der Wassertank von einem der Angestellten befeuert werden. Das dauert eine Weile, aber dafür ist die Dusche perfekt. Nicht gerade selbstverständlich in Afrika.

Später gehen wir zum See. Dort gibt es einen kleinen Fischmarkt. Man riecht ihn schon von weitem. Unmengen winziger Fische liegen zum trocknen auf Netzen und Planen oder auf dem nackten Betonboden in der Sonne. Wir setzen uns in den Schatten eines Holzschuppens und beobachten eine Weile das Treiben.

Ich sehe Frauen, die mit Fischen gefüllte Plastikschüsseln auf dem Kopf balancieren, während auf dem Rücken ein in ein Tuch gewickeltes Kleinkind schläft. Andere wenden und sortieren die kleinen Trockenfische. Wieder andere machen das gleiche wie wir, herumlungern und das Geschehen beobachten.


Mpulungu - Fischmarkt


Mpulungu - Fischmarkt


Mpulungu - Fischmarkt


Mpulungu - Fischmarkt

Gleich neben dem Fischmarkt schließt sich ein Secondhand-Kleidermarkt an. Die Verkaufsstände sind aus alten Holzbalken und Wellblech zusammengenagelt. Was angeboten wird sieht alles andere als wertig aus. Neben Schuhen und Kleidung, deren Herkunft aus westlichen Altkleidersammlungen und Spenden kaum zu übersehen ist, gibt es hier allerhand wertloses aus chinesischer und indischer Produktion zu kaufen.


Mpulungu Kleidermarkt

Vom Fischmarkt am Ufer des Sees bis zum Stadtzentrum sind es etwa 10 Minuten zu Fuß. Da ich langsam Hunger bekomme und genug von Fischgeruch und alten Kleidern habe, machen wir uns auf die Socken. Im Zentrum reiht sich Geschäft an Geschäft entlang der Hauptstraße. Es gibt Supermärkte, Geldwechsler, Cybercafés, Restaurants, Bars, Büros der Busgesellschaften, Eisenwarenhandlungen,Werkstätten und vieles mehr. Hier, auf etwa 500 Meter, und in ein paar Seitenstraßen pulsiert das Leben. Es ist ein sehr überschaubarer Bereich. Schon ein paar Meter weg vom Zentrum geht man durch leere Straßen, die Häuser verbergen sich hinter Steinmauern und hohen Hecken, manche sehen auch verlassen aus.

Unweit des Zentrums stoßen wir auf ein kleines Restaurant mit Fried Chicken und French Fries. Also auch in Sambia. Eigentlich hätte ich lieber einen frischen Fisch aus dem See probiert, aber wir sind so hungrig, dass wir ohne zögern hinein stürmen.

Abends in der Lodge waschen wir die ganze dreckige Wäsche, die sich in den letzten Tagen angesammelt hat. Wer weiß, ob wir auf der Liemba Gelegenheit zum waschen haben werden. Dann fällt (natürlich) der Strom aus und wir gehen schlafen sobald es dunkel wird.


Warten auf die Liemba
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zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2015
Themenstarter275 Beiträge · seit 201410. Juni 2014 · #47
Freitag
Die Liemba ist nicht gekommen. Ich frage die Leute von der Lodge, aber keiner weiß etwas Konkretes. Sie sagen, es kommt öfters vor, dass das Schiff einen oder zwei Tage Verspätung hat.

Man sieht von der Nkupi Lodge ein Stück des Tanganjikasees und wenn das Schiff in den Hafen läuft, kann man es von der Lodge aus sehen. Doch so oft ich während des Frühstücks auch auf den See starre, ich sehe nichts außer der strahlend blauen Wasseroberfläche, nicht einmal ein kleines Fischerboot.


Warntafel auf dem Hafengelände

Später gehen wir zum Hafen um uns nach dem Verbleib der Liemba zu erkundigen. Um auf das Hafengelände zu gelangen muss man durch ein großes Tor. Dahinter befinden sich die Gebäude des Zolls und der Hafenbehörde. Wir fragen einen der gelangweilt wirkenden Uniformträger ob er etwas über die Ankunftszeit der Liemba weiß. Das einzige was er weiß ist, dass sie noch nicht gekommen ist. Na toll, das wussten wir auch schon. Er ruft einen Kollegen vom Hafenbüro. Dieser meint, die Liemba sei noch in Kasanga in Tansania und würde entweder im Laufe des Tages oder morgen Vormittag in Mpulungu einlaufen. Sie hätten keinen Kontakt zur Liemba, deshalb könne er nichts Genaueres sagen.

Was macht man mit so einem extra Tag in Mpulungu? Wir gehen zurück in die Stadt, bummeln herum, kaufen in einem kleinen Laden ein paar Kekse, seltsam krumme Kerzen und andere Kleinigkeiten und suchen dann ein Cyber Café auf um mal wieder E-Mails zu checken. Die Verbindung ist schrecklich langsam, ich gebe es bald auf, setze mich auf die Veranda des Cybers und fotografiere ein bisschen, während meine Freundin ihre Facebook Freunde mit den neuesten Infos versorgt.


Mpulungu


Mpulungu


Mpulungu


Mpulungu


Mpulungu

Gegen Mittag gibt’s wieder Fried Chicken mit French Fries und auch das Restaurant ist dasselbe. Während wir essen setzt plötzlich ein starker Regen ein. Im Nu wird die Strasse zu einem reißenden Sturzbach. Eine ältere, aber rüstig wirkende Mzungu Lady rettet sich vor den herabstürzenden Wassermassen ins Restaurant. Im Vorbeigehen grüßt sie uns mit einem kurzen „Helo“.

Später in der Nkupi Lodge treffen wir den Amerikaner wieder, der mit uns zwei Tage zuvor das Taxi von der sambischen Grenze nach Mbala geteilt hatte. Seine Reisegefährtin ist nicht mehr dabei, sie hat sich von Mbala aus in eine andere Richtung davongemacht.

Er erzählt, dass er seine Geldbörse mit 250 Euro und seinen Kreditkarten in dem Taxi von der Grenze nach Mbale verloren habe, sie müsse ihm aus der Tasche gerutscht sein. Es ist ihm nicht gelungen, den Taxifahrer zu finden. Jetzt wird mir klar, warum der Taximann am nächsten Morgen nicht mehr zur Chivunde Lodge in Mbala gekommen ist. Zufälligerweise habe ich an der sambischen Grenze ein Foto gemacht, auf dem das Fahrzeug, und gut lesbar das Nummernschild zu sehen ist. Ich gebe dem Amerikaner die Info und wünsche ihm viel Glück.

Die Liemba – Ankunft in Mpulungu am 30.11.2013

Am nächsten Morgen bin ich früh wach. Meine Freundin schlummert noch unter dem Moskitonetz. Während ich im schlaftrunkenen Zustand in unserer Reiseküche ein Käffchen zubereite, höre ich plötzlich vom See kommend ein lautes Tuten. Sofort bin ich hellwach. Und gleich nochmal tuuuuuuuuuut.

Ich springe in meine Kleider, schnappe die Kamera und eile Richtung Seeufer. Von der Lodge sind das zum Glück nur ein paar Meter.

Und dann sehe ich sie. Zum ersten Mal live und in natura. Eine leichte Rauchfahne hinter sich herziehend tuckert die Liemba gemächlich Richtung Hafen. Schmale Fischerboote eilen aus allen Richtungen herbei und paddeln hinter dem Schiff her. Menschen wuseln ameisengleich auf den Decks auf und ab. Sie wirkt kleiner, als ich sie mir nach den Fotos und Videos vorgestellt habe. Und wieder das rauhe, langezogene Tuuuuuuuuut. Ich ahne, dass es mit der Ruhe in Mpulungu für heute vorbei ist. Ich hätte keine Minute später kommen dürfen. Nur wenige Augenblicke später verschwindet sie im Hafen von Mpulungu.


Die Liemba in Mpulungu


M.V. Liemba
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zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2015
2'462 Beiträge · seit 200610. Juni 2014 · #48
Mit Begeisterung lese ich immer wieder Deinen wundervollen Bericht und betrachte die tollen Fotos, vor allem vom Straßenleben.

Ganz lieben Dank!

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter275 Beiträge · seit 201410. Juni 2014 · #50
Sanne schrieb:Mit Begeisterung lese ich immer wieder Deinen wundervollen Bericht und betrachte die tollen Fotos, vor allem vom Straßenleben.

Ganz lieben Dank!

Viele Grüße
Sanne
Danke Sanne 🙂
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6'369 Beiträge · seit 201110. Juni 2014 · #51
Hoi Gu-ko
Gu-ko schrieb:Ich finde den Empakaai auch schön 😉
Glaub mir, das ist er auch aus der Nähe!
Du kannst ja mal Elias Muyandet anrufen um mit ihm eine kleine Wanderung durch die Gegend zu machen: Klick mich!
Wenn Du wie wir letztes Jahr Wetterpech hast siehts dann etwa so aus:

Mit besserem Wetter so (Aussicht vom 'Campingplatz' her):

😉
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Themenstarter275 Beiträge · seit 201419. Juni 2014 · #53
Von Mpulungu nach Kigoma

Ein paar Stunden später stehen wir wieder vor dem Eingangstor zum Hafen. Jetzt herrscht reger Betrieb. Der Platz ist voller Menschen. Schiffspassagiere, deren Angehörige und Freunde, Gepäckträger, Händler und viele Neugierige, die einfach nur des Spektakels wegen gekommen sind, stehen, gehen, lungern zwischen den Hafengebäuden herum.

Gleich hinter dem Tor auf der rechten Seite ist die Gepäckkontrolle. Wir reihen uns in eine Warteschlange vor einer verschlossenen Tür ein. Von Zeit zu Zeit wird diese geöffnet, um einen Schwung Menschen und Gepäck nach draußen zu entlassen. Fast gleichzeitig drängen die vordersten der Warteschlange in den Raum, was nicht ohne kleinere Rempeleien abgeht.

Nach etwa einer halben Stunde sind wir an der Reihe mit hineindrängeln. In der Mitte des Raumes steht ein langer Tisch, auf den alle Reisende ihr Gepäck legen müssen.

„Open “ befiehlt einer der Uniformierten.

Gerade möchte ich das auch tun, krame nach dem Schlüssel für das Schloss am Seesack, als mich einer der Uniformierten fragt, ob ich Drogen oder Waffen oder Bomben dabei habe. Ich schüttle bedauernd den Kopf.

„No Drugs, no Weapons, no Bombs“

Darauf gibt er mir zu verstehen, dass ich mit der Inspektion fertig bin. Ich brauche mein Gepäck nicht zu öffnen. Einem Mzungu traut man hier offenbar nichts Böses zu. Bei meiner Freundin dauert es ein bisschen länger, aber als sie die Frage, ob ich ihr „Husband“ sei mit „yes“ bestätigt, geht es auch bei ihr ziemlich flott.

Wieder draußen werden wir zu einem Holztisch gewinkt, hinter dem ein hemdsärmeliger, schmächtiger Mann sitzt und etwas von Departure Fee nuschelt. Das macht 7 Kwacha, dafür gibt es auch eine Quittung und weiter geht es zum nächsten Gebäude, der Immigration. Hier müssen wir die üblichen Formulare ausfüllen, alles doppelt und dreifach: Woher kommen Sie, wohin reisen Sie, Name der Eltern, Geschlecht, Passnummer, ausgestellt wo und wann, … bla bla bla… Datenmüll auf weißen, grünen und gelben Zetteln. Dann bekommen wir die Ausreisestempel, eigentlich geht das ganze recht flott, wenn man erst die lästigen Zettel ausgefüllt hat.


Jetzt trennen uns nur noch...


...wenige Meter von der Liemba


Der Liemba-Markt

Über eine schmale Treppe klettern wir an Bord. Auf dem Schiff geht es zu wie auf einem Jahrmarkt. Überall quirliges Gedränge. Auf den stählernen Planken des Vordecks türmen sich Berge reifer Ananas. Händler bieten ihre Waren an. Es wird gefeilscht, diskutiert und gelacht. Das allgemeine Geschrei ist groß. Jugendliche toben durch die Gänge, Familien, beladen mit Kartons und Säcken, streben ihren Unterkünften zu.


An Bord


Liemba Markt



Da wir noch keine Passage gebucht haben, frage ich einen irgendwie offiziell aussehenden Menschen, wo wir ein Ticket nach Kigoma kaufen können. Er führt uns zu einer der Kabinentüren und meint, wir sollen hier auf den Mann warten, der die Schiffspassagen verkauft. Dieser sei gerade in Mpulungu werde aber bald zurück sein.

Eine Stunde später sind wir Besitzer zweier Schiffspassagen von Mpulungu nach Kigoma in der Kabine Nr. 4 auf der MV Liemba. Pro Person kostet das (First Class) exakt 100 USD. Die Kabine ist ein bisschen eng, aber sauber. Die Einrichtung besteht aus einem Etagenbett, einem Tisch, einem Stuhl, einem Schrank, einem Waschbecken und einem an die Wand geschraubten Ventilator. Zwei Fenster lassen etwas Licht und frische Luft hinein.

Wir lassen unser Gepäck in der Kabine. Zunächst müssen wir noch zur tansanischen Immigration. Die ist in der Kabine Nr. 2 auf der anderen Seite. Dort sitzen zwei tansanische Zöllner und sammeln Pässe ein. Wieder Formulare ausfüllen und ich muss 50 USD für das Visum abdrücken. Da Sambia nicht zur East African Community gehört, ist mein altes Visum für Tansania nicht mehr gültig.

Nachdem die Formalitäten erledigt sind, machen wir einen kleinen Erkundungsgang.

Auf dem Deck der 1. Klasse Kabinen befindet sich ein Restaurant, gleich daneben die Bordküche und ein paar Schritte weiter in einem dunklen, höhlenartigen Raum, die Toiletten und Duschen.

Im Restaurant bekommt man zu bestimmten Zeiten warme Mahlzeiten. An der Bar gibt es neben Wasser und Softdrinks auch kaltes Bier. Es herrscht Hochbetrieb und es geht ziemlich laut zu. Auf den Tischen stehen massenhaft leere Bierflaschen. Spüter wird mir klar, die meisten Leute, die hier sitzen und feiern oder durchs Schiff laufen, sind keine Passagiere, sie sind gekommen weil heute hier etwas los ist.



Wir gehen weiter eine Treppe höher auf das Brückendeck. Dort ist es erstaunlich ruhig. Am vorderen Ende befindet sich das Steuerhaus mit den Navigationseinrichtungen. Es ist niemand von der Schiffsbesatzung anwesend und die Tür ist verschlossen. Wir können durch eine schmutzige Glasscheibe einen Blick ins Innere werfen.

Wir setzen uns für einen Moment auf eine der weißen Plastikbänke im hinteren Bereich neben den zwei Rettungsbooten, die seitlich befestigt sind und genießen die Ruhe. Nur leise hört man hier das Gelächter und das Geschrei aus der Bar und von den unteren Decks.

Etwas später steigen wir zwei Treppen nach unten ins Innere der Liemba. Es ist ziemlich düster, nur wenig Tageslicht dringt in diesen Bereich. Hier sind die 2. und 3. Klasse untergebracht. In der 2. Klasse sehe ich Kabinen mit vier Betten und einem kleinen Fenster. Es gibt keinen Ventilator, deshalb ist es ziemlich stickig in den Räumen.

Die 3. Klasse muss sich mit einem großen Gemeinschaftsraum und mit Holzbänken begnügen. Obwohl der halbdunkle Raum noch fast leer ist, ist die Luft dumpf und warm und ich möchte mir nicht vorstellen, hier zusammen mit vielen Menschen Tage und Nächte verbringen zu müssen.

Wieder draußen an der frischen Luft kaufen wir zwei Ananas. Sie sind so reif und saftig, dass der süße Saft förmlich heraustropft.


Ananas fangen

Plötzlich ertönt das Schiffshorn. Es entsteht Hektik an Bord. Wer nicht mitfahren will muss jetzt das Schiff verlassen. Die Händler raffen ihre Ware zusammen und werfen die restlichen Ananas ihren Kollegen an Land zu. Innerhalb weniger Minuten leert sich das Schiff.





Wir legen ab. Mpulungu wird allmählich kleiner und entschwindet schon bald ganz. Erstes Ziel ist Kasanga. Das tansanische Ufer auf der rechten Seite bleibt stets in Sichtweite, links, wo sich jetzt noch Sambia und später der Kongo befinden muss, sieht man bis zum Horizont nur Wasser.



Auf der Liemba ist es erstaunlich ruhig geworden. Die Party ist vorbei, die Bar verweist, statt Gelächter und Geschrei hört man nur noch das gleichmäßige Brummen der Schiffsdiesel. Jetzt ist Zeit für ein bisschen Kreuzfahrtfeeling. Wir lehnen uns an die Reling, genießen die frische Luft, betrachten die langsam vorbeiziehende Küste, beobachten die Schiffsbesatzung bei ihren Tätigkeiten und knüpfen ein paar Kontakte zu mitreisenden Passagieren.

Da ist der junge Franzose, den wir am Abend zuvor in der Nkupi Lodge getroffen hatten. Er arbeitete für eine Firma in Daressalam und wird bald nach Frankreich zurückkehren. Davor möchte er noch ein bisschen von Afrika sehen.

Dann treffen wir die ältere Lady wieder, der wir schon in dem Restaurant in Mpulungu kurz begegnet waren. Sie ist Holländerin und reist seit zwei Jahren alleine durch Afrika. Als sie mir ihr Alter verrät, kann ich es kaum glauben. Sie ist 77 Jahre alt. Sie war schon in fast allen Ländern des Kontinents und kann nicht genug bekommen. Sie reiste auf Kamelen in Nordafrika und auf einem Ochsenkarren durch Madagaskar. Zweimal wurde sie überfallen und ausgeraubt. Ihre Familie hält sie für verrückt.

„Ich mache das noch 5 – 10 Jahre, dann ist Schluss“, sagt sie.

Meinen Respekt hat sie.
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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2015
Themenstarter275 Beiträge · seit 201419. Juni 2014 · #54
Bis Kasanga, dem ehemaligen Bismarckburg, benötigt die Liemba etwa zweieinhalb Stunden. Kasanga ist der einzige Ort auf der ganzen Strecke bis Kigoma, in dem die Liemba direkt an einem Kai anlegen kann.


Kasanga ist der erste Stop

Kasanga wirkt etwas trist und verlassen als wir am frühen Nachmittag anlegen. Ich sehe ein paar Lagerhäuser und Baracken, eine breite, staubige Straße und ein paar ärmlich wirkende strohgedeckte Häuser. Auf dem Verladeplatz stapeln sich tonnenweise Säcke mit Mais. Zum Glück ist es kein Trockenfisch.


Die Liemba in Kasanga


Für die Kasanga-Kids ist die Ankunft der Liemba ein Ereignis


Zunächst beobachten sie das Schiff vom Hafen aus, nach und nach kommen alle an Bord


Kasanga Boda Boda


Kasanga


Das Verladen dauert die ganze Nacht



Das Verladen der Säcke ist körperliche Schwerstarbeit. Und es dauert die ganze Nacht. Irgendwann sind wir des Zuschauens überdrüssig und verziehen uns in unser Kabinchen. In der Windstille Kasangas bin ich froh, dass wir einen Ventilator haben.

Früh am nächsten Morgen weckt mich die Schiffssirene. Die Liemba hat schon abgelegt, Kasanga verschwindet hinter uns im Morgendunst. Das Schiff ist spürbar voller geworden, nicht nur an Fracht, auch an Menschen.

Im Restaurant beim Frühstück treffen wir auf die anderen Wazungu. Wir setzen uns zusammen an einen Tisch. Es sind vier deutsche Volontäre an Bord gekommen. Sie haben ein Jahr in Sumbawanga verbracht, wo sie an einer Schule gearbeitet haben. Auch ihre Zeit in Tansania geht zu Ende und auch sie wollen vor der Rückkehr nach Deutschland noch etwas von Afrika sehen.

Kaum bin ich mit dem Frühstück halb fertig, ertönt wieder das Schiffshorn. Die Liemba verlangsamt die Fahrt und kommt schließlich ein paar hundert Meter vom Ufer entfernt zum Stehen. Zwischen Kasanga und Kigoma liegen 15 Haltepunkte, alles kleine Dörfer ohne Hafenanlagen. Deshalb muss das Be- und Entladen auf dem offenen See stattfinden. Bei jedem dieser Stopps eilen Holzboote vom Ufer heran, die Menschen und Waren zur Liemba transportieren und von dort abholen. Manche werden gerudert, die meisten sind mit leistungsstarken Außenbordern ausgestattet.



Das geschieht in einem Art Wettstreit, manchmal mit lautem Gebrüll und drohenden Gebärden in Richtung der Konkurrenten. Wer die Liemba zuerst erreicht, hat bessere Chancen Passagiere für die Rückfahrt auf sein Boot zu bekommen. Dabei kommt es schon mal vor, dass einer der Kähne abgedrängt oder sogar leicht gerammt wird.

An Bord der Liemba drängeln sich die Passagiere am Reling um das Spektakel zu beobachten. Natürlich tun wir das auch.



An der Bordwand der Liemba gibt es im mittleren Bereich auf der Höhe des Hauptdecks eine Einstiegsluke. Diese Luke wird von den meisten Passagieren benutzt.



Eine weitere Einstiegsmöglichkeit gibt es auf dem Vorderdeck. Dort befindet sich auch der Lastenkran, ohne den es nicht möglich wäre, die schwere Fracht an Bord zu bekommen.



Die Boote sind mit Menschen, Gepäckstücken, Körben und Säcken beladen.



Manche der kleineren Boote kommen aber auch nur angerudert um zu schauen, oder um ein paar Mangos zu verkaufen.



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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2015
Themenstarter275 Beiträge · seit 201419. Juni 2014 · #55
Am ersten Tag ist der See friedlich, die Wasseroberfläche spiegelglatt. Die Zubringerboote haben keine Probleme beim Entladen ihrer Fracht. Am zweiten Tag jedoch, als wir schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter uns haben, verschlechtert sich das Wetter, Wind und Wellen kommen auf. Plötzlich wirkt das Schauspiel ziemlich beängstigend. Es bedarf schon fast akrobatischer Fähigkeiten um von den heftig auf und ab schwankenden Booten an Bord zu kommen. Besonders sportliche Männer hangeln sich direkt an den Befestigungstauen die Bordwand empor.



An der Einstiegsluke werden Frauen mit ihren auf den Rücken gewickelten Babys ins Schiffsinnere gezogen. Kinder von den Bootsleuten an den Armen gepackt und nach oben gereicht. Weniger sportliche Menschen werden gleichzeitig von oben gezogen und von unten geschoben. Es wundert mich, dass niemand in diesem schwankenden Chaos verletzt oder zerquetscht wird. Diese Show wiederholt sich alle paar Stunden. Manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Dramatik.



Bei jedem Halt füllt sich die Liemba weiter mit Menschen und Fracht. Da die Räume der 3. Klasse unter Deck bald zu eng werden, richten sich immer mehr Passagiere auf den Gängen und Decks häuslich ein. Frauen, Männer, Kinder, ganze Familien mit Kleinkindern und Säuglingen kampieren auf Decken und Planen, die sie auf dem Fußboden ausbreiten. Manche hocken auch nur auf ihren Gepäckstücken. Dagegen kommt mir unsere kleine Kabine wie der pure Luxus vor.


Manche Passagiere reisen in Begleitung ihrer Hühner 😉

In den Stunden zwischen den Stopps ist Zeit für Müßiggang. Wir setzen uns auf das oberste Deck, dort ist es am ruhigsten und man hat die beste Aussicht. Im Gang vor der Kapitänsbrücke ist es schattig und windgeschützt. Die Liemba tuckert brav vor sich hin, die zunehmend bergige Küste zieht langsam an uns vorbei. Ab und zu sieht man klitzekleine Ansiedlungen, einzelne Häuschen, einsame Strände, Palmengrüppchen, manchmal aber auch vegetationsarme, nackte Felsen und Hügel. Wieder kommt etwas Kreuzfahrtfeeling auf.


Kleine Siedlungen…


und einsame Küsten


Nach jedem Stopp ist das Schiff voller


Sonnenuntergang über dem Kongo



Abends bekommt man im Bordrestaurant Reis mit Chicken, Fish, oder Beef und dazu ein paar kalte Bier, wenn man mag. Zu den Essenszeiten ist immer viel los und man tut gut daran, rechtzeitig da zu sein, wenn man Wert auf eine warme Mahlzeit legt.

Am Nachmittag des zweiten Tages geschieht Unerwartetes. Wir dösen gerade ganz entspannt auf dem Brückendeck vor uns hin, da kommen plötzlich drei Frauen auf das Deck gestiegen. Die mittlere, sie wird von den zwei anderen seitlich gestützt, hat ihr Gesicht schmerzlich verzerrt. Die Frauen sprechen beruhigend auf sie ein und führen sie in den hinteren Bereich wo sich Bänke und die zwei VIP-Kabinen befinden, die aber nicht belegt sind. Ein Schiffsoffizier bittet uns das Deck zu verlassen. Der Zugang wird mit einer Kette abgesperrt.

Wir setzten uns ein Weilchen ins Restaurant. Das ist außerhalb der Essenszeiten ein ganz angenehmer Aufenthaltsort. An einem der Tische sitzend kann man durch die offenstehenden Fenster die langsam vorbeiziehende tansanische Küste betrachten, oder, auf der anderen Seite, den Blick über den scheinbar endlosen Tanganjikasee in Richtung Kongo schweifen lassen.

Eine Stunde später kommt der Schiffsoffizier zurück, um mit seinem breitesten und strahlendsten Lächeln zu verkünden:

„A Baby was born“.

Eine hochschwangere Passagierin aus der 3. Klasse hatte es nicht mehr rechtzeitig bis Kigoma geschafft, um ihr Baby dort zu bekommen. Wir fragen uns, was wohl in der Geburtsurkunde als Geburtsort stehen wird? Liemba? Oder Tanganjikasee?

Normalerweise, oder besser gesagt fahrplanmäßig, verbringt man zwei Nächte und knapp drei Tage auf der Liemba, wenn man die ganze Strecke fährt. Hat sie aber Verspätung und schafft es nicht am dritten Tag rechtzeitig in Kigoma zu sein, dann muss das Schiff bis zum nächsten Morgen warten, denn der Hafen schließt um 18 Uhr.

Am Abend des zweiten Tages geht das Gerücht um, dass wir es aufgrund von Verspätung wahrscheinlich nicht schaffen werden, rechtzeitig in Kigoma zu sein. Mir ist das ganz recht, ich habe nichts dagegen eine dritte Nacht auf der Liemba zu verbringen. Die Passagiere der 3. Klasse sehen das vermutlich weniger entspannt.

Auch in der Nacht hält die Liemba ein oder zweimal und nimmt Passagiere und Waren auf. Am Morgen des dritten Tages ist das Schiff so voll, dass man aufpassen muss, nicht auf schlafende und am Boden kampierende Menschen zu treten.

Dunkle Wolken bedecken die bergige Küste. Das Wasser ist grau und unruhig, die kleinen Boote und Barkassen tanzen gefährlich auf und ab wenn sie sich der Bordwand der Liemba nähern.



Und da die Liemba es tatsächlich nicht schafft, vor 18 Uhr Kigoma anzulaufen, verbringen wir eine dritte Nacht auf dem Schiff. Wir ankern in der Nähe der Küste, wo wir warten müssen, bis der Hafen am nächsten Morgen wieder öffnet.

Wir treffen uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen in der Kantine. Morgen wird wieder jeder seine eigenen Wege gehen. Die 77-jährige Lady plant mit dem Bus nach Uganda weiterzureisen, der Franzose möchte im Gombe Stream National Park Schimpansen besuchen, die Volontäre steuern die Rusumo Wasserfällen im Grenzgebiet zu Ruanda an, und wir, nun so genau wissen wir das noch nicht, lediglich die grobe Richtung steht fest: Ruanda.
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zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2015
5'479 Beiträge · seit 200919. Juni 2014 · #56
Einer der interessantesten Reiseberichte, die ich hier bislang gelesen habe.

Mit Deinen Beschreibungen der öffentlichen Verkehrsmittel bestätigst Du mich in meiner Überzeugung, als Selbstfahrer immer noch am sichersten durch Afrika zu reisen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'059 Beiträge · seit 200619. Juni 2014 · #57
Hallo Guko

Da schliesse ich mich Topobär sehr gerne an. Etwas vom besten und vor allem spannendsten, was man an Reisebrichten hier in letzter Zeit zu lesen bekam.

Diese Art zu reisen mag ich eigentlich auch sehr, obwohl ich inzwischen ein eigenes Auto in Namibia stehen habe. Mit öffentlichen Verkehrsmittel war ich jedoch auch schon in Ostafrika unterwegs und es lässt sich Afrika auf diese Weise ganz, ganz anders erleben.

Deinen Schreibstil und die lebhaften Schilderungen und dokumentarischen Fotos mag ich sehr. Eröffnet einen wunderbaren Blick auf ein vielen Leuten sehr unbekanntes Afrika.

I like.

Weiter so & bis bald!

Gruss,
Samuel
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541 Beiträge · seit 200719. Juni 2014 · #58
Hallo Guko,

ich bin echt begeistert! Afrika mal ganz anders... und soooo spannend!

Vielen Dank, dass Du uns mitnimmst 🤩

Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
2'261 Beiträge · seit 201119. Juni 2014 · #59
Hallo Guko,

das ist grandios, das ist AFRIKA.
Ich bin begeistert und möchte mich bedanken für den außergewöhnlichen Bericht.

Schöne Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
8'054 Beiträge · seit 200819. Juni 2014 · #60
Hallo Guko,

Mir macht es auch Spass einmal anders zu reisen! 😎

That's Afrika pur!!!!! 🙂

Danke für's Mitnehmen. 😄

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}