*Land Rover* ab Windhoek?

53 Antworten · 6'104 Aufrufe · gestartet 27. Mai 2014 von macfrank
Bilder klein
Antworten
Themenstarter93 Beiträge · seit 201428. Mai 2014 · #21
lass dich nicht abbringen durch all das, was hier über den Defender gesagt
🙂 Danke! Die Entscheidung steht 🙂 Ist halt emotional 🙂
zuletzt bearbeitet 28. Mai 2014
Themenstarter93 Beiträge · seit 201428. Mai 2014 · #22
SASOWEWI schrieb:Mal was zum Thema Land Rover, da hält der Cruiser nicht mit....
i
😎

Danke (an alle hier). Ich schaue mir auch deine Webseite demnächst in Ruhe an.
Morgen geht's erstmal über's lange WE zum Enduro-Training mit dem Motorrad 🙂

Ein halber Tag mit einem Landy steht auch auch dieses Jahr noch an.
69 Beiträge · seit 201028. Mai 2014 · #23
Hallo liebe Fomis,
ich habe meine erste Afrikadurchquerung von Nord- nach Süd und West nach Ost 1977 mit einem LR gemacht.
Hatte damals einige Probleme mit dem Landy, aber das Werkstättennetz war dicht und man konnte das Fahrzeug mit Hammer und Schraubenschlüssel reparieren, was heute nicht mehr der Fall ist. .
Seit dieser Zeit war ich oft in Afrika, immer mit Landy.
Werkstätten gibt es fast nur noch in den Hauptstätten, ausgenommen sind die Länder im Süden und Südosten des afrikanischen Kontinents.

Im Herbst 2010 bin ich dann nochmal gestartet um Afria zu umrunden. Wollte endlich auch einmal einen Landcruiser kaufen, aber die geländegängigen HZ Varianten werden in Europa wegen Abgasproblemen nicht mehr zugelassen. Habe versucht den LC aus England, den Golfstaaten, aus Brüssel und Gibraltar einzuführen und zuzulassen. Die Fahrzeuge werden einfach hier nicht mehr zugelassen, kurzum es war nicht möglich bzw. ein Umbau wäre außerordentlich teuer gewesen und in Namibia und Südafrika wollte ich nicht starten.

Also habe ich in D einen neuen Defender 130 gekauft und bin mit ihm rund um Afrika, d.h. Ost- und Westküste ca. 60 000 km gefahren. Hatte auch die Horrorinfos bei Foren wie Blacklandy über den TD4 und TD%gelesen und befürchtete das Schlimmste.
Ich will es kurz machen, bin 60 000 km afrikanische Pisten gefahren und hatte NULL Probleme, nicht einmal einen Platten , obwohl ich viel schwieriges Gelände gefahren bin. Im Niger, im Grand Erg im Tschad, in den Kongos, in Kamerun und Zimbabwe ich hatte keine Panne,nichts, NULL. Im Nachhinein kann ich sagen, ich habe die richtige Entscheidung getroffen weil, a) der Landrover ist preisgünstiger, b) der Landrover Defender fährt sich leichter weil er Einzelradaufhängung hat ist er auch weicher gefedert und.... das behaupte ich nach vielen Kilometern in Afrika, er ist im Gelände dem LC überlegen.

Ich mag den Landy einfach auch weil er ein Stück Automobilgeschichte ist.
Übrigens....., habe hier in D noch nie einen Landy gefahren, für mich ist das Fahrzeug ausschließlich ein Nutzfahrzeug für Pisten in entlegenen Gegenden, bin also nicht der Typ der im Landy Club ist, bzw. den Landy hier in D als Statussymbol nutzt. Nach meine Reisen verkaufe ich die Fahrzeuge immer sofort und kaufe ein
deutsches Markenauto 🙂.
Viele Grüße
Peter
zuletzt bearbeitet 28. Mai 2014
74 Beiträge · seit 201028. Mai 2014 · #24
Bernd schrieb:Hallo Frank,

den Traum, einen Landy zu fahren, hat wohl jeder einmal. Aber er ist ohne Zweifel anfälliger als z. B. ein Landcruiser. Und es gibt erstaunlicherweise wenig Werkstätten in Namibia. Ich habe mal vergeblich eine in Swakop gesucht. Dabei sagte man mir, es gebe nur eine in Windhoek - sehr beruhigend.

Gruß,
Bernd
Das ist jetzt allerdings ziemlicher Quatsch. In Swakop gibt es einen größeren Ersatzteilhändler, der ausschliesslich Land Rover Ersatzteile führt (in der Nähe vom Bahnhof) und mit Ottos Werkstatt einen super Handwerker, der so ziemlich alles am Defender repaireren kann. Im Zweifel einfach auf dem Campingplatz Sophia's Dale nachfragen, wo der Chef seine Defender reparieren lässt.

Cu
Henning
409 Beiträge · seit 200929. Mai 2014 · #25
(...) Und wenn die bessere Hälfte schon von sich aus sagt "Lass uns doch mal mit einem Land Rover durch Namibia fahren!", da kann ich nicht mit einem Toyota kommen
Leute, Leute,

ist das denn wirklich so schwer zu begreifen?
Wenn macfranks "bessere Hälfte" sich bei anderer Gelegenheit wünschte in ein gediegenes klassisches Konzert zu gehen, müssten sich doch auch nicht gleich alle Schlagerfans auf den Schlips getreten fühlen und monieren, bei Heino kann man aber besser mitsingen.
Oder wenn die Dame mal fein dinieren möchte müssten ja auch nicht gleich alle Fastfood Junkies ihren erlesenen Geschmack durch den Hinweis bekräftigen, Mc Drives gebe es schliesslich an jeder zweiten Tanke.

Lady Macfrank möchte im Landrover durch Namibia cruisen und nicht im Cruiser rumrovern. Das ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen, das verdient Respekt!

Gruss
Camelthorn, 1996er TDI, 360.000km
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2014
34 Beiträge · seit 200929. Mai 2014 · #26
Mit meinem Profilphoto muss ich da wohl auch mal was dazu sagen 🙂. Wir waren zweimal mit einen Defender von Buschlore unterwegs. Jedesmal waren wir sehr zufrieden. Unsere Landys haben uns überall auf Anhieb durchgebracht. Ich habe die Leiter geliebt, den direkten Kontakt zum Boden und auch das authentische Fahrgefühl. Die seitlichen Dachfenster sind für unmittelbare Giraffenbeobachtungen unerlässlich 😐 . Ich bin wahrscheinlich vor langer Zeit durch Daktari geprägt worden 😛. Ich habe allerdings auch schon mal Bushtaxis näher betrachtet und finde die eigentlich ähnlich kultig. Ich fahre allerdings auch kein geländegängiges Fahrzeug in Deutschland... würde wahrscheinlich die Entzugserscheinungen etwas lindern, aber die Parkplatzsorgen erhöhen....
für das Fernweh....

h8aa4775.jpg

gruss Steffi
3'080 Beiträge · seit 200929. Mai 2014 · #27
@ Angel,

tut es in jedem Fall, ich habe jeden Tag das afrikanische Feeling in meiner englischen Wanderbaustelle, das Beste ist die entspannte Art zu reisen, bei 110 km/h ist Schluss, ich brauche weniger als 10 Liter auf 100km und man kommt automatisch mit vielen Leuten ins Gespräch, das liebe ich so an Afrika, die Leute nehmen sich einfach die Zeit für einen Plausch...

Und wie heisst es doch immer: You can't add years to your life but you can add life to your years.

Auch deswegen fahre ich Defender, sowohl in Afrika als auch in Europa (da wird sich der Fuhrpark vielleicht sogar verdoppeln...)

lg sasowewi
1'182 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #28
@ Henning

Ich habe an verschiedenen Stellen nach einem LR-Dealer mit Werkstatt gefragt, weil ich eine neue Windschutzscheibe brauchte. Mir wurde gesagt, es gäbe keinen. Da habe ich den Riss in der Scheibe von einem Glasdoktor im Industriegebiet fixieren lassen.
0
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2014
857 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #29
Hallo Bernd,

berichte dann bitte mal von Deinen Erlebnissen mit dem Fahrzeug hier.. interessiert mich wirklich. Ich selbst bin einerseits fasziniert vom LR, andererseits durch Geschichten und Herkunft ("british elend") abgestossen. Wobei der britische Humor auf die Fahrer abzufärben scheint, was ja sympathisch ist (englische Wanderbaustelle 😄 ).

@ Peter: Schön, dass Dir die Fahrt gefallen hat, die Technikforen im Netz sind meiner Meinung nach große Jammergruben ohne einen Rest von Objektivität.. ob jetzt Auto oder PC oder Kameras... aber gleich zu schliessen, dass der Landy der ultimative Wagen ist, ist doch etwas herb: Der Landcruiser ist ein topp-Geländewagen, der Mercedes G existiert noch, der Patrol (bis Y61)...

Geniess die Fahrt,
Gruß
Alex
582 Beiträge · seit 201029. Mai 2014 · #30
Hallo Bernd und Henning,

Otto ist nicht mehr in seiner alten (wirklich tollen) Werkstatt. Er arbeitet jetzt in Marcs Garage (hinter der Engen Tankstelle am Ortseingang aus Richtung Windhoek), allerdings als Subunternehmer. Dann gibt es noch den Harry, Mike, Nick, Fleiss usw usw.... 🙂
In Walvisbay gibt es sogar eine Land Rover Vertretung.

Aber von innen gesehen hat unser "Gonzo" bisher selten eine der Werkstätten... 🙂

Schöne Grüße
Volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten. www.magic-vibes.de
74 Beiträge · seit 201029. Mai 2014 · #31
Bernd schrieb:@ Henning

Ich habe an verschiedenen Stellen nach einem LR-Dealer mit Werkstatt gefragt, weil ich eine neue Windschutzscheibe brauchte. Mir wurde gesagt, es gäbe keinen. Da habe ich den Riss in der Scheibe von einem Glasdoktor im Industriegebiet fixieren lassen.
Das war dann wahrscheinlich auch der Fehler: einen LR Händler gibt es in Swakop - soweit ich weiss - tatsächlich nicht. Aber für 'ne Defender Windschutzscheibe reicht auch einer, der Fensterscheiben verkauft 😉
1'182 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #32
Hallo Alex,

es tut mir leid, ich kann da nicht sehr hilfreich sein, denn das Auto war `nur´ ein Freelander. Es kam mir in diesem Fall nur auf die LR-Werkstatt an.

Ich miete seit rd. 8 Jahren immer den Freelander, weil ich den jedes Mal ziemlich neu, die letzten drei Jahre sogar nagelneu von dem LR-Generaldealer (SA) bekomme. Bisher - toi, toi, toi - habe ich überhaupt keine technischen Probleme mit den Autos gehabt. Nur eben dieses eine Mal in Namibia mit dem Riss in der Scheibe wurde mir klar, dass es erstaunlich wenig Vertragswerkstätten in Namibia gibt ... oder dass man sie nicht findet, wenn man nicht weiß, dass man auf dem Campingplatz fragen sollte (und darauf rüde hingewiesen wird).

Gruß,
Bernd
0
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2014
74 Beiträge · seit 201029. Mai 2014 · #33
magic-vibes schrieb:Hallo Bernd und Henning,

Otto ist nicht mehr in seiner alten (wirklich tollen) Werkstatt. Er arbeitet jetzt in Marcs Garage (hinter der Engen Tankstelle am Ortseingang aus Richtung Windhoek), allerdings als Subunternehmer. Dann gibt es noch den Harry, Mike, Nick, Fleiss usw usw.... 🙂
In Walvisbay gibt es sogar eine Land Rover Vertretung.

Aber von innen gesehen hat unser "Gonzo" bisher selten eine der Werkstätten... 🙂

Schöne Grüße
Volker
Hallo Volker, danke für den Hinweis, da werde ich gleich mal mein schlaues Buch aktualisieren....
Grüße
Henning
1'130 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #34
Was noch nicht behandelt wurde ist das "Sitzproblem". Für breitere/längere Fahrer ist das Teil nur bedingt nutzbar. Aus diesem Grund würde ich mal eine Sitzprobe in D machen. Was nützt das Ganze "emotionale feeling", wenn das Fahren keinen Spaß macht. Die ganzem "Fehler", die ein Defender hat lassen sich nachlesen. Ein gewisser morbider Masochismus ist schon nötig. Ein wenig Kenntnisse im automobilen Umfeld sind auch von Nutzen. Die Türen sind nicht ganz Wind/ Staub dicht, die Klima kühlt nur eine Seite im Fahrgastraum und befeuchtet manchmal die Füße, die mangelhafte Heizleistung ist nicht wichtig in NAM. Die Diebstahlsicherung spinnt machmal, ist eine vorhanden sollte man sich zeigen lassen, wie man damit umgeht. Alles in allem ein Fahrzeug, dass man lieben muss oder man läßt es. Leider ist es so, dass Besitzer dieser Mordinstrumente nie wieder was anderes fahren wollen. 😉

Axel
P.S ich fahre auch einen Engländer, aber den für "breite und lange" Menschen.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Themenstarter93 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #35
camelthorn schrieb:
Wenn macfranks "bessere Hälfte" sich bei anderer Gelegenheit wünschte in ein gediegenes klassisches Konzert zu gehen, müssten sich doch auch nicht gleich alle Schlagerfans auf den Schlips getreten fühlen und monieren, bei Heino kann man aber besser mitsingen.
Oder wenn die Dame mal fein dinieren möchte müssten ja auch nicht gleich alle Fastfood Junkies ihren erlesenen Geschmack durch den Hinweis bekräftigen, Mc Drives gebe es schliesslich an jeder zweiten Tanke.

Lady Macfrank möchte im Landrover durch Namibia cruisen und nicht im Cruiser rumrovern. Das ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen, das verdient Respekt!
😄 😄 Genau! Danke! Und wir hassen Schlager! 🤢

YMMD
jetzt muss ich aber mal weg
Themenstarter93 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #36
Axel schrieb:Was noch nicht behandelt wurde ist das "Sitzproblem". Für breitere/längere Fahrer ist das Teil nur bedingt nutzbar. Aus diesem Grund würde ich mal eine Sitzprobe in D machen. Was nützt das Ganze "emotionale feeling", wenn das Fahren keinen Spaß macht.
Guter Hinweis. Wir sind kurz und schmal (fahren seit 12 Jahren die neuen MINIs), passt also 😁
Und es wird vorher noch ein kurzes Offroad-Training mit einem LR geben.
874 Beiträge · seit 200829. Mai 2014 · #37
Beachtet bitte die sternchenanmerkung



hc57f5e2.jpeg



ist sicher nicht ernst gemeint 😉
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2014
7'296 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #38
... außerhalb des Gates verlieren die Land Rover vermutlich kein Öl. 😉

Verwunderte Grüße
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
197 Beiträge · seit 201029. Mai 2014 · #39
hc60e229.jpg



h4d0b395.jpg


aus SA 4X4 march 2013.

und service every 5000 (!!!!!) km is doch 'ne lachnummer in meinen augen.

btw,
ich fahre unter anderem einenrange rover classic baujahr '84 mit dem ich supi zufrieden bin und mich ueberall hintraue.

dumm nur,einer oder manche der vorbesitzer hat zu viel dran "rumgeprfiemelt".
aber DER TANK blubbert munter dank V8 nach jedem schluesseldreh.

schoenes "streiten" wuenscht
david
857 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #40
Naja David,

wer Pferde will, muss sie füttern... und wer einen Rennwagen will, sollte keine Schrankwand durch die Gegend drücken mit ca. 2 t Gewicht. Zum Service: Bei unseren Anfang der 80er Jahre G´s wechseln wir nach jeder größeren Tour das Öl, also alle 5-7000 km. Ist günstig, und gehört bei der Liebe zum Auto einfach dazu.. wer will, dass einen das Auto nicht im Stich lässt, der kümmert sich drum.
Ein 84er Baujahr-Geländewagen, egal ob Japan, Britannien (mit viel Draht dran *duckundwech*), oder deutsch, sollte über alle Zweifel erhaben sein... viel Spaß mit Deinem!
Die Frage hier drehte sich aber um Mietwagen, die im Normalfall nach 2000 gebaut wurden.. und da haben meiner Meinung nach alle Hersteller etwas nachgelassen in Punkte "Zuverlässigkeit" bzw. "Reparaturfreundlichkeit"...
Gruß
Alex