Tote bei Anschlägen in Kenia

22 Antworten · 5'510 Aufrufe · gestartet 17. Mai 2014 von Erika
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Themenstarter2'338 Beiträge · seit 200717. Mai 2014 · #1
Hallo zusammen

In Nairobi sind wieder zwei Anschläge verübt worden. Hunderte britische Touristen wurden aus Sicherheitsgründen ausgeflogen.

http://www.dw.de/anschl%C3%A4ge-mit-ank%C3%BCndigung-in-kenia/a-17642140?maca=de-rss-de-region-afrika-4022-rdf

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
408 Beiträge · seit 201418. Mai 2014 · #2
Es wird sowohl in Kenia als auch in Tansania den Tourismus treffen. Ein größerer Prozentsatz der Touristen, die Tansania besuchen, kommen über Nairobi. So kann es sein, daß mehr und mehr direkt nach Kilimanjaro geflogen wird, was die Flugpreise sicher nicht billiger machen wird. Die Lage in Keniy wird sicher auch auf lange Sicht nicht besser werden. Auf der anderen Seite wird für den unbedarften Touristen der Unterschied zwischen Kenia und Tansania nicht so klar sein und manche Angstessenseeleauf-Natur lieber wieder in die DomRep treiben.
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2'664 Beiträge · seit 201218. Mai 2014 · #3
Erika schrieb:Hallo zusammen

In Nairobi sind wieder zwei Anschläge verübt worden. Hunderte britische Touristen wurden aus Sicherheitsgründen ausgeflogen.

http://www.dw.de/anschl%C3%A4ge-mit-ank%C3%BCndigung-in-kenia/a-17642140?maca=de-rss-de-region-afrika-4022-rdf

Viele Grüsse
Erika
Das kommt alle paar Jahre vor so sicher wie die Sturmflut, wenn liebenswerte Menschen plötzlich zu Bestien werden und sich nicht mehr steuern können. So war es schon immer in Afrika, eigentlich nichts sich darüber zu wundern. Dann kann man sich wieder herrlich aufregen unter Beinflussung der Mainstreammedien, wenn solche Unruhen bedauerlicherweise manchmal nur mit Gewalt beendet werden können.
Themenstarter2'338 Beiträge · seit 200718. Mai 2014 · #4
Hallo zusammen

Es brodelt ja schon lange in Kenia. Die Auswirkungen haben wir auch während unseres 2-monatigen Aufenthaltes im Februar/März 2014 festgestellt. An der Küste, wo wir uns 18 Tage aufhielten, war absolut tote Hose. Viele Hotels waren geschlossen, obwohl zu der Jahreszeit eigentlich Hochsaison gewesen wäre. Überall wurde gejammert und gerätselt, weshalb das so sei. Irgendwie wollen sie es einfach nicht wahr haben, dass Kenia in Sachen Sicherheit nun einen sehr schlechten Ruf gekriegt hat.

Dass man ausgerechnet in dieser Flaute die Eintrittspreise für die Nationalparks erhöht hat, war auch nicht gerade intelligent 😵 . Andererseits fanden wir es wunderbar, die Nationalparks Tsavo Ost und West und die Masai Mara praktisch für uns allein zu haben 😁 .

Auch die in Kenia lebenden Europäer werden mit immer neuen Abgaben und Steuern geplagt. An der Küste sahen wir viele vergammelte leerstehende, einst schöne Villen. Die Besitzer haben aufgegeben, weil ihnen nicht mehr wohl war. Ausserdem kann ich überhaupt nicht verstehen, dass man es zulässt, dass reiche Somalier so extrem viele Liegenschaften aufkaufen dürfen, zumal man ja der somalischen Al-Shabab die Schuld an den Terroranschlägen in die Schuhe schiebt.

Schade, schade, es hängen tausende von Arbeitsplätzen am Tourismus. Für die Betroffenen ist das eine Katastrophe.

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2'664 Beiträge · seit 201218. Mai 2014 · #5
Es gibt 3 Faktoren, die hier eine Rolle spielen:

1. Mangelnde geografische Bildung unserer Mitmenschen. Sie hören Nairobi und Kenia, und schon brennt ganz Afrika.
2. Reißerisch unverantwortliche und völlig verdrehte bzw. wahrheitsferne Berichterstattung der Medien.
3. Angst der Menschen. Je weiter weg, umso feiger.
Man sollte sich nur die Räuberpistolen der aus dem Sudan zurückkehrenden Bundeswehrangehörigen anhören!

Ich kann mich noch ganz gut erinnern an einen Propagandaballon der damals terroristischen Swapo, den sie in den 70igern losließen, angeblich einen Jumbo der SAA über dem Caprivi abgeschossen zu haben. Sogleich gab es tausende Stornierungen für Namibia. Während wir in Tsumeb im Garten saßen und gemütlich grillten, riefen deutsche Verwandte und Freunde panikbefangen an, ob wir denn noch lebten oder schon auf der Flucht seien. Als sich alle in Europa die Hosen voll machten aufgrund der Berichterstattung, machten wir vergnüglich Picknic im Otavital mit Braai und Wein mitten im damals durch Terrorismus bedrohten Gebiet, inklusive unserer Kinder.
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2014
1'580 Beiträge · seit 201418. Mai 2014 · #6
Hallo miteinander

1. Mangelnde geografische Bildung unserer Mitmenschen. Sie hören Nairobi und Kenia, und schon brennt ganz Afrika.
2. Reißerisch unverantwortliche und völlig verdrehte bzw. wahrheitsferne Berichterstattung der Medien.
3. Angst der Menschen. Je weiter weg, umso feiger.
Man sollte sich nur die Räuberpistolen der aus dem Sudan zurückkehrenden Bundeswehrangehörigen anhören!

Zitat von Swakop

Als die Granaten letzten Freitag in Gikomba explodierten, war ich im Stadtzentrum von Nairobi. Wir hörten es nur durchs Telefon, dass da was passierte. Gikomba ist einer der grössten Märkte und Touristen ist es nicht angeraten, dort zu flanieren. Mein Fahrer lässt nicht mal mich dort einkaufen gehen.

Die oeffentlichen Busse müssen nach den Anschlägen die Passiere kontrollieren, bevor sie einsteigen. Wird nun ziemlich pedantisch gemacht.

Was hier so in den Nachrichten kommt..... dass dadurch, dass die Orte, wo sich besser bemittelte Leute aufhalten, stark bewacht sind, haben sich die Terroristen einen Schwachpunkt ausgesucht, wo kaum Kontrolle oder Polizei patrolliert.

Nun, dass die Briten Touristen ziemlich rasch aus Mombasa ausflogen, müsste heissen, dass sie mehr Informationen haben, z.B. durch Geheimdienste....

Die von ausländischen Aemtern als nicht sicher betitelten Gebiete sind nördlich von Mombasa zur Grenze nach Somalia, Diani, der ganze Norden Kenia’s, da dort auch Stammes- und Clanfehden stattfinden und auch Anschläge in Garissa und Madera vorkommen.

Die Strasse von Archer’s Post via Wamba nach Maralal ist durch dortige Banden derzeit gefährlich.
Gemieden werden sollen: Menschenansammlungen jeglicher Art, also Busbahnhöfe wo Kontrollen kaum möglich sind, Kirchen und offene Märkte. Zu den Einkaufszentren werden Fahrzeuge und Personen kontrolliert, wie auch zu den Hotels.

Safaridestinationen, also die Schutzgebiete gelten nach wie vor als sich.

Da die Welt sich jeden Tag schnell ändern kann, ist sicherlich langfristigeres Planen schwieriger geworden. Gute Informationen geben die Reisehinweise der verschiedenen Auswärtigen Aemtern.

Gute Frage, warum die Somalier die Piratengelder in Kenia investieren durften. Gute Frage, warum man lange vor vielen Dingen die Augen zugemacht hatte.... Auch sollen Verbindung zwischen Terrorismus und Wilderei bestehen, da ja Terrorismus finanziert werden will.

Hoffnungsvolle Grüsse auf dass die Mehrheit der Menschheit wieder normal zu ticken beginnt.....

Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
120 Beiträge · seit 201418. Mai 2014 · #7
Danke für die, wenn auch traurigen, Nachrichten und wichtigen Infos aus Kenia!!
"If you can dream it, you can do it!"
785 Beiträge · seit 200819. Mai 2014 · #8
Hi,

ja, wirklich schade, ich befürchte allerdings, dass es in Zukunft nicht besser wird.

Somalia wieder auf die Spur zu bringen ist wahrscheinlich sowieso nicht mehr möglich, zumindest sehe ich da wenig Chancen und leider breitet sich dieses "Geschwür" auch auf die Nachbarländer aus.


Gruß


Markus
2'664 Beiträge · seit 201219. Mai 2014 · #9
Leider sind solche Länder nur unter massivem gnadenlosem Militäreinsatz zu befrieden,
und dafür muß auch die Presse draußen bleiben.
785 Beiträge · seit 200819. Mai 2014 · #10
Hi Swakop,

selbst das funktioniert nicht, siehe Irak,.......!


Gruß
2'664 Beiträge · seit 201219. Mai 2014 · #11
Hallo Maggus,
das ist eine lange Geschichte.
Die Europäer und Amis sind eben nicht lernfähig. Die Amis haben nur noch nicht gemerkt daß sie an die 2. oder 3. Stelle der Großmächte gerutscht sind. Landesintern rüsten sie nun die Polizei auf gegen die eigenen zurückkehrenden Veteranen.
Was man unter Demokratie versteht funktioniert nicht einmal bei uns ohne krebsgeschwürartige Auswüchse.
Der wahnsinnige Bush hat ein funktionierendes System im Irak ausgehebelt, das Ergebnis sieht man.
Das nächste Beispiel ist Libyen.
Nun versuchen die Irren im Westen auch Syrien kaputt zu machen. Hoffen wir, das gelingt ihnen nicht.
Auch hier zahlen auch wir wieder für dieses irren Destabilisationskünstler, die uns mit der Ukraine an den Rand eines Krieges treiben dank Hilfe einer willfährigen und unterwürfigen Merkel.
Denn das sind am Ende die großen Geldverdiener am Chaos.
H.
3 Beiträge · seit 201427. Mai 2014 · #12
hallo ihr lieben, ich bin neu hier und verfolge aufmerksam eure beiträge. uns geht es ähnlich. wir haben eine reise nach kenia im september gebucht. zwei tage nairobi, eine woche safari und ein pasr tage am diani beach. allerdings ist mir seit ein paar tagen ein bisschen mulmig zu mute, da in kürzester zeit ja schon einiges passiert ist. meint ihr, die flughäfen in nairobi und mombasa sind sicher vor angriffen? oder wie verhält es sich derzeit an der küste, da ja dort im januar ebenfalls eine granate in einer strandbar hoch ging.. ich würde mich sehr über ein paar antworten freuen 🙂
6'369 Beiträge · seit 201127. Mai 2014 · #13
Hoi Nussini98

In den letzten Jahren wurde bei uns im Umkreis von etwa 30km ein Mädchen Opfer einer Briefbombe, ein Flugzeug stürzte ab und es gab mehrere Morde...von Vergewaltigungen, Messerstechereien usw sprech ich mal gar nicht...
Würdest Du deshalb nicht in diese Region an der Grenze Schweiz-Österreich fahren, weils da so gefährlich ist???
🤩
Ja, selbst hier in der schönen Schweiz gibts genug Möglichkeiten zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein!
Wenn Du Dir mal anschaust was genau passiert ist dann wirst Du sehen dass vor allem das Westgate für Touristen eine Gefahr darstellte, der Anschlag vor einigen Wochen war in einem Markt wo Du nicht hingehen willst, Weisse sieht man da offenbar keine, nicht mal die in Nairobi lebenden.
Die Bar am Diani war Anfangs Ziel eines Sprengstoffattentats (mit grossen Lettern geschrieben) und dann (nur noch ganz klein gedruckt) doch ein Feuerwerkskörper...
Ja, Kenya ist gefährlicher als die Schweiz oder Deutschland oder woher Du auch kommst, aber andere Länder sind gefährlicher, wo man nicht mal darüber nachdenkt, Thailand zum Beispiel.
Oder Ägypten, wo noch immer viele Leute Urlaub machen, auch weils so billig ist...
Oder New York... 😉

Vermeide einfach grosse Menschenmengen, halte Dich von Kirchen und Moscheen fern und trag keine wertvollen Dinge mit Dir rum, und Du wirst am Stück zurückkommen, vieleicht mit dem Afrika-Fieber, das hier im Forum alle haben! 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'580 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #14
Ach Picco, Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen!

Wie jede grosse Weltstadt hat auch Nairobi seine Ecken, die man als Tourist vermeiden sollte
Die ganze Ecke River Side und Kirinyaga Road.

Nachts nur mit zuverlaessigen Taxifahrern - egal wo.

Vorsicht vor Trickdiebstaehlen! Sie sehen ja , wer Tourist ist und wer nicht. Am besten ist mit einem einheimischen Begleiter. Sie hatten es bei mir auch schon vorsucht, mussten aber Leine ziehen....

Die Hotels in der Stadt arbeiten mit Polizei und Sicherheitskraeften zusammen. Jeder wird vor Eintrittserlaubnis durchsucht.

Viele Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
3 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #15
Ich danke euch für die lieben Worte und bin mittlerweile auch schon ein bisschen entspannter, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt 🙂
408 Beiträge · seit 201430. Mai 2014 · #16
Ach ja, Europa ist auc gefährlich. Vor Jahren wurde ein älteres Ehepaar bei Garmisch auf einer Wanderung Opfer eines Raubmordes, im Salzburgischen ist ein Hüttenwirt Opfer eines Raubmordes geworden, alles klar. Aber da hat niemand hunderte Touristen ausgeflogen deswegen, und die Amerikaner haben auch ihr halbes Botschaftspersonal nicht weggeschickt. Die Lage in Kenia ist anders, da brodelt es im Untergrund (wie übrigens auch, aber moderater, auf Sansibar). Es ist sogar im Gespräch, die amerikanische Botschaft ganz zu schließen und nach Tansania zu verlegen (nix Genaues weiss man nicht).
Natürlich ist alles relativ, wenn man es mit dem Norden Nigerias vergleicht, kann man sogar von einem Heaven of Peace sprechen. Aber ganz so urlaubsglücklich sollte man das Land nicht betrachten.
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
6'369 Beiträge · seit 201130. Mai 2014 · #17
Hoi zämä

Dass die Amis aus Kenya raus wollen ist auch verständlich, es gab schon Anschläge auf die US-Botschaft und die Al Kaida kann relativ leicht somalische Attentäter losschicken, da diese schon längst in den kenyanischen Slums sind.
Die Amis sind Ziel der Anschläge, wie auch die Bevölkerung Kenya's wegen dem Krieg in Somalia, wie man am letzten Anschlag sieht.
Wenn die Ami's nicht mehr in Kenya sind gibts weniger Grund für Anschläge, so einfach ist es!
Dann bleibt noch die Begründung wegen der kenyanischen Truppen in Solmalia, was sich bisher aber klar gegen die einheimische Bevölkerung richtet.
Aber wann gabs einen Anschlag auf touristische Einrichtungen oder Orte wo Touris verkehren?
Mit viel Tatsachenverdreherei kann man den Westgate-Anschlag als das bezeichnen, aber sonst?
Da ist Sansibar schon eine andere Sache, da wurden spezifisch Touristen angegriffen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'580 Beiträge · seit 201430. Mai 2014 · #18
Hallo Zusammen

Augen offen halten und bei geringen Anzeichen von etwas nicht Normalem (rennende Leute, Menschenmengen auf der Strasse) sofort Gegenrichtung einschlagen.

Morgen wird die Oppositon (Cord/Raila Odinga) ein Ralley in Nairobi halten. Alle wissen schon, weg von Nairobi bleiben.....

Angestellte der UN wurden vermehrt ausgeraubt, klar die fahren tolle Autos und haben teuere Handy. Dass Amis das Ziel sein koennen, aber dies nicht nur in Kenia, ist vielen klar.

Die Westgate Mall gehoert eine Israeli! Und die hatten immer Warnungen wegen unzulaenglicher Sicherheit bekommen, aber nicht hingehoert! Wer alles hinter dem Anschlag stecken koennte, ist Spekulation, denn etliche haben auf dem einen oder anderen Weg davon profitiert.....

In fast allen Afrikanischen Laendern brodelt es im Untergrund, da regierende Partei und Opposition keine guten Freunde sind. Die Macht ist suess und jeder will sie.

Die Truppen aus Somali abzuziehen, waere ein Freiticket fuer noch mehr Attacken der Somalier! Im Nordosten Kenia's (Garissa, Mandera) schagen die somalischen Milizen immer wieder zu und das ist schon seit vielen Jahren. Schaut mal die Karte an oder auch Verbreitungsgebiete von Tieren, dann sieht man, dass der Nordosten (vor allem noerdlich des Tana Flusses) ziemlich weiss ist. Auch die Wissenschaftler fuerchteten sich, in diese Gebiete zu begeben.

Mittlerweile sind ja auch viele Geschaefte und Grundstueck/Haeuser im Besitz der Somalier. Ein ganzes Viertel in Nairobi (Eastleigh) ist fast ausschliesslich von Somaliern bewohnt. Und da gehe auch ich nicht hin.

Die Sicherheitsleute an Eingaengen zu Einkaufszentren sind nochmals eine Stufe schaerfer im Auto kontrollieren! Auch zu Fuss kommende werden abgesucht.

Viele Gruesse
Elvira
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408 Beiträge · seit 201430. Mai 2014 · #19
Im Grunde ist ja das alles richtig, aber der "normale" Terrrorist kennt den Unterschied zwischen einem amerikanischen, deutschen, britischen oder Schweizer Touristen nicht. Für den sind das alles gottlose Gestalten, die Allah verachten (eindoktriniert). Ganz frisch war gestern eine Gerichtsverhandlung gegen Anwerber für die Al-Shabaab. Und die Verantwortlichen für die Anschläge auf den Apostolischen Nuntius sowie eine Bar in Arusha.
Aber gegen Kenia st das nur ein Windhauch.
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
3 Beiträge · seit 201401. Juni 2014 · #20
Hallo,es ist wirklich sehr interessant das alles hier zu verfolgen und bin mittlerweile auch wieder ein bisschen entspannter und warte einfach mal ab. September ist ja noch ein bisschen hin.
Kennt einer von euch Thika? Etwa gut 50 km nordöstlich von Nairobi. Meint ihr, dort kann man sich ohne größere Bedenken ein paar Tage aufhalten? Oder sollte man solche Städte als Tourist meiden. Würden aber nur zwei Nächte bleiben. Und kennt ihr eine schöne Unterkunft, die ihr weiter empfehlen könnt?
Außerdem liest man immer wieder, dass die Matatus wohl auch schön öfter Ziel eines Angriffs waren. Deshalb hab ich jetzt ein bisschen eine blöde Frage. Wir haben eine Privatsafari gebucht und unser Fahrzeug ist ebenfalls ein Minibus. Muss ich dann auch Angst haben???