21 Nächte Namibia im 4WD mit Dachzelt!

31 Antworten · 3'653 Aufrufe · gestartet 12. Mai 2014 von Käthe
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #1
Hallo liebe Forumnutzer,

ich und mein Partner fliegen nächste Woche für 21 Nächte nach Namibia und werden in einem 4WD mit Dachzelt reisen.
Bislang sind nur 2 Nächte im Etosha reserviert. Was die Unterkünfte anbelangt, sind wir nicht wählerisch, wir würden es sogar vorziehen, wenn die Campingplätz eher abgelegen, ruhig und zweckmäßig ausgestattet sind.
Um die Campingplätze geht es in diesem Post auch garnicht zwingen. ( Sollte der ein oder andere jedoch einen super Tipp haben, immer her damit 🙂 )
Viel mehr würde mich interessieren, ob die Route die ich bislang grob geplant habe, realistisch ist oder ob es in der Praxis schwierig wird.

22.05. Ankunft WDH
22.-24.05. 2 Nächte Bagatelle Kalahari Game Ranch oder ähnlich, Tipps in der Nähe?
24.-28.05. insgesamt 4 Nächte für Namib/Naukluft NP ( Tipps für Route oder Unterkünfte) ( 4 Nächte zu lang? )
28.05.-30.05. 2 Nächte in Swakopmund
30.-01.05. 2 Nächte Spitzkoppe
01.05.-07.05. 6 Nächte für Strecke von Spitzkoppe via Opuwo zu den Epupa Falls und darauf Einfahrt in den Etosha NP
Wir möchten hier sehr individuell Reisen und haben nichts gegen Einsamkeit, außerdem sind wir sehr erfahren
im Umgang mit 4WD, wollen allerdings keinesfalls den Van Sylls Pass fahren. Gibt es für dieses Gebiet Routentipps, gerne auch Off Road, Campigsites(ruhig gelegen), spezielle Wandertipps?

07.-09.06. 2 Nächte Okaukuejo Camp
09-11.06. evt. 2 Nächte im Erindi Game Reserve ? Alternativen? Ist das eine gute Idde?
11. - 12.06 Übernachtung nähe oder in WDH
12.06. Abflug WDH

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn sich jemand einen Moment Zeit nimmt und seinen Senf dazu gibt. Ich hoffe, es ist nicht völlig absurd, was ich mir überlegt habe. 😗 Wenn man selbst noch nicht vor Ort gewesen ist, hat man trotz Google Map und was es nicht alles gibt, einfach keine richtige Vorstellung, wie es vor Ort in der Praxis aussieht. Auch wenn das zum Abenteuer dazu gehört, das nicht alles geplant ist. 🙂 Das wollen wir auch farnicht...daher haben wir bis auf 2 Nächte keine Reservierungen getätigt.

Vielen Dank vorab für Eure Unterstützung!

Es Grüßt,
Käthe
915 Beiträge · seit 201012. Mai 2014 · #2
Hallo Käthe,
danke für die nette Vorstellung und willkommen im Forum !

- die ersten Tage mit Namib/Naukluft kann ich nicht ganz verstehen, sind da auch Sesriem/Sossusvlei mit eingeplant !?

- nur 2 Nächte innerhalb Etosha sind nicht ausreichend für einigermaßen zufriedenstellende Tier- und Naturbeobachtungen. Übernachtungen in Halali und Namutoni fehlen leider ganz. Von Opuwo kommend wäre das natürliche Eingangstor das Galton Gate mit dem Dolomite Camp. Mit den Camps Dolomite - Okaukuejo - Halali - Namutoni ergäbe sich in 4 - 6 Tagen ein schöner Gesamteindruck von Etosha.
Die für Erindi eingeplanten Tage könnten ggfs.für Etosha verwendet werden.

- Ob eine (wie ich vermute) erste Namibiareise gleich bis Epupa führen muss will ich mal dahin gestellt sein lassen. Grundsätzlich machbar ist das sicher, wenn auch auf Kosten anderer sehenswerter Ziele wie das Erongogebirge (Ameib mit Bulls Party), Brandberg und/oder Palmwag, letztere jeweils mit guten Chancen auf Wüstenelefanten.

Soviel für's Erste von
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
98 Beiträge · seit 200812. Mai 2014 · #3
Hallo Käthe,
kommt mal zur Ameib 🙂 da sind wir dann auch, allerdings einen Tag eher (29.5-31.5.) aber vielleicht sieht man sich ja auch in Swakopmund....
Euch viel Spaß.
Liebe Grüße
Djinn
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1'182 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #4
Hallo Käthe,

willkommen im Forum.

Mir geht es wie Günter - ich verstehe auch einiges nicht so richtig.

Wollt Ihr tatsächlich am Tag der Landung gleich nach Bagatelle fahren? Wenn das auch fast alles Teer ist, halte ich das für gewagt.

Und dann 4 Nächte von Bagatelle nach Swakop? Wollt Ihr wirklich nicht nach Sossusvlei? Und 2 Nächte für Swakop ist nur dann genug, wenn Ihr keine Fahrten machen wollt.

Auch 6 Nächte nach den Epupa Falls und zurück nach Etoscha ist auch mächtig sportlich - zumal Ihr offensichtlich keine Buchung für das Dolomite Camp habt und sicherlich auch nicht mehr bekommt. Eine Campsite gibt es m. W. dort (noch) nicht. Dann habt Ihr bis Okaukuejo noch einige Stunde zu fahren. Bisher durfte man durch das Galten Gate nur einfahren, wenn man eine Buchung für das Dolomite Camp hatte. Das ist wohl inzwischen geändert worden. Das werden Dir sicherlich noch andere Fomis bestätigen.

2 Nächte für Etoscha halte ich auch für zu wenig.

Auch ich bin der Meinung, dass Ihr Epupa streichen solltet und die Tage auf andere Teile der Reise verteilen solltet. Ihr hättet mehr davon.

Gruß,
Bernd
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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
857 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #5
Servus,

in Nähe des Namib/Naukluftparks ist Roiiklip, sehr ruhig und sehr schön gelegen. Kann aber kühl sein jetzt im Südwinter 😉
Ansonsten würde ich für Etosha eher 1-2 Nächte mehr reservieren, wie andere schon anmerkten.
Ich persönlich denke, dass ihr durchaus ohne große Buchungen durchkommt um die Jahreszeit, und somit a) flexibel sein könnt und b) es müsst, falls doch mal was belegt ist..
Zu Namib/Naukluft würde ich noch Soussusvlei (1-2 Nächte) dazuzählen.
Ende Mai würde ich die Höhenlagen eher meiden, und mich eher "unten" bewegen, also mehrheitlich Richtung Soussusvlei, Etosha etc.
Die Nordroute kann ich so nicht einschätzen, die zieht sich aber.. evtl. mehr Etosha dafür?
Gruß
Alex

PS: Ameib ist sicherlich zu empfehlen, evtl. auf Kosten der Spitzkoppe..
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #6
Hallo Günter Franz,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
Ich habe beinah vermutet, dass es ein kleines bisschen "Kritik" hagelt wegen der Epupa Falls auf der (in der Tat) ersten Namibia Reise. Allerdings bin ich wild entschlossen diese zu besuchen, habe daher den südl. Teil Namibias gekürzt.

Mit Namib/Naukuluft war Sesriem/Sossusvlei gemeint. Habe mich ehrlich gesagt mit dieser region noch nicht sooo sehr befasst, und wäre auch hier dankbar, wenn mir jemand beantworten könnte, ob 4 Nächte für diese Region ausreichend sind und was ich in der Zeit am Besten doort anstelle. 😁

Deinen Einwand was den Etosha Park anbelangt, kann ich gut verstehen und bin dankbar für deine offenen Worte, werde diese beherzigen, die erindi Ranch streichen und weitere 2 Nächte im Halali Camp einplanen. Dann habe ich 4 Nächte im Etosha Park. Das muss leider reichen. Ich dachte, ich habe auch im Erindi die Chance auf Wildbeaobachtungen in etwas privaterer Atmosphäre. Wir wären dann bis zum 11.06. im Etosha und fliegen am 12.06 nach Hause...geht das überhaupt? Oder ist es evtl. besser eine Nacht in Swakopmund zu streichen ( reduzieren auf 2 Nächte) und dann versuchen die Reservierung im Etosha Okaukuejo Camp auf eine Nacht vorzuverlegen?

Ich habe 2 Nächte für die Region um Spitzkoppe eingeplant, ist das sinnvoll, oder soll ich das streichen und etwas von deinen Vorschlägen Günter Franz einschieben?

Tut mir schrecklich leid, dass ich etwas hilflos wirke, allerdings war dieser Trip relativ spontan geplant und gebucht. 😊

@ Djinn, wäre doch toll wenn man sich trifft...gibt es ein Erkennungszeichen? 😄
Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #7
Hallo an alle!
Wahnsinn, so viel Feedback in kurzer Zeit habe ich nicht erwartete! VIELEN DANK!
Ich lasse mich gerne belehrren und denke tatsächlich bereits darüber nach die Epupa Falls zu streichen, da bisher jeder abrät. 🙁
Wir würden gerne einen Abstecher ins kaokoveld wagen, gibt es da vielleicht eine Route die besser passen würde?

Ist das zu viel verlangt jemand zu bitten anhand unserer Reisedaten und unserem Wunsch nicht immer im Getümmel der Massen zu sein eine Route vorzuschlagen wie Ihr es für sinnvoll haltet? Es muss keine Rundreise sein, wie Sie im katalog steht, gerne auch mit Geheimtipps, wir sind nicht zwingend darauf aus hinter jeder Sehenswürdigkeit einen Haken machen zu müssen.
Allerdings stehen die 2 Nächte im Etosha fest. 07.-09.06. Vielleicht lässt sich das noch 1- 2 Nächte schieben.

Ich wäre Euch super dankbar für Routenvorschläge, wenn es sein muss auch ohne den Epupa Falls. 🙂

Käthe
749 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #8
hallo Käthe,

also wenn Du Epupa sehen willst, dann fahr hin. Ich find es auch super toll dort.
Und in 3 Wochen kann man die Tour gut fahren.

da es ja Winter ist würde ich den südlichen Teil so knapp als möglich/nötig halten . Es ist wirklich kalt !
Wir waren 2013 Anfang Dezember auf Erindi. Aber ehrlich gesagt, ich muss da nicht mehr hin.
Ich habe es ziemlich unpersönlich gefunden.
Außerdem geht das Gerücht um , dass Erindi verkauft werden soll.
Nimm die Tage lieber für Etosha.

wie Alex schreibt, Rooiklip ist super toll ................... grandiose Landschaft, toller campground (Felsenhöhle)
und super Essen

für die letzte Übernachtung kann ich Immanuel Wilderness empfehlen (kein Camping ) aber sehr schön,
und tolles Essen

ich beneide Dich ................ würde am liebsten auch wieder los ..........

lg wüstenfee
98 Beiträge · seit 200812. Mai 2014 · #9
@ Käthe 🙂 Ich lasse mir ein Erkennungszeichen einfallen, jedenfalls kleines Auto ( Corolla, 2 Personen und keine Camper 😉 )
Gab es nicht mal solche ForumsAufkleber, die man an die Scheibe kleben könnte 😎
LG Djinn
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #10
Was haltet ihr von der Idee, den Punkt Kalahari Bagatelle Ranch zu streichen und direkt von Mariental Richting Sossusvlei zu düsen? 😗
Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #11
Wir im Kea DoppeldachCamper, ich klein , Partner irgendwie riesig im Vergleich. 😉
915 Beiträge · seit 201012. Mai 2014 · #12
Hallo Käthe,
Was haltet ihr von der Idee, den Punkt Kalahari Bagatelle Ranch zu streichen und direkt von Mariental Richting Sossusvlei zu düsen? 😗
Wieso ab Mariental, was habt Ihr da vor wenn es nicht Bagatelle sein soll !?
Eine schöne Route nach Sesriem wäre ab Windhoek via C26 - D 1265 etc. - Spreetshogte oder Remhoogte Pass - Solitaire.........
Schau Dir das mal auf der Karte an. Namibia pur, landschaftlich sehr schön und gut an einem halben Tag zu fahren. Eine erste Übernachtung nach dem Flug müsste dann im Umfeld von Windhoek erfolgen.
Mit Namib/Naukuluft war Sesriem/Sossusvlei gemeint. Habe mich ehrlich gesagt mit dieser region noch nicht sooo sehr befasst, und wäre auch hier dankbar, wenn mir jemand beantworten könnte, ob 4 Nächte für diese Region ausreichend sind und was ich in der Zeit am Besten doort anstelle. 😁
Für Sesriem/Sossus- und Deadvlei sind 2 Nächte ausreichend. Ich weiß nicht was Dich interessiert, schwer zu sagen daher was Du da sonst noch unternehmen könntest. Falls Du gerne wanderst ist das in der Naukluft gut möglich. Spektakulär wäre die Köcherbaumschlucht auf der Farm Büllsport. Alles was Du dazu wissen musst, findest Du auf deren Homepage.
Wir wären dann bis zum 11.06. im Etosha und fliegen am 12.06 nach Hause...geht das überhaupt?

Es ist zwar ein weiter Weg, aber auf der Teerstraße ab Namutoni/Lindequistgate m.E.gut an einem Tag bis Windhoek (z.B.Düsternbrook) zu fahren.
Oder ist es evtl. besser eine Nacht in Swakopmund zu streichen
Wenn Ihr wenigstens die Wüstentour ! in Swakopmund und die Robbentour ! in Walvis Bay machen wollt, braucht Ihr 3 Üb.vor Ort.
Ich habe 2 Nächte für die Region um Spitzkoppe eingeplant, ist das sinnvoll, oder soll ich das streichen und etwas von deinen Vorschlägen Günter Franz einschieben?
Spitzkoppe und Erongo sind jeweils eigenständige Reiseziele und nur bedingt miteinander vergleichbar. Spitzkoppe reicht eine Nacht.
Tut mir schrecklich leid, dass ich etwas hilflos wirke, allerdings war dieser Trip relativ spontan geplant und gebucht
Vielleicht informierst Du Dich erst mal noch über die Reiseziele und Möglichkeiten vor Ort in einem Reiseführer und in den zahlreichen Reiseberichten hier im Forum und stellst die überarbeitete Route hier noch einmal vor. Ob nun mit oder ohne Epupa kannst Du Dich dabei ja grob an die bisherige Route halten. Sie ist m.E. grundsätzlich ja nun wirklich nicht verkehrt. Dann macht es auch Sinn auf weitere Detailfragen einzugehen.
Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2014
Themenstarter12 Beiträge · seit 201412. Mai 2014 · #13
Manno Meter! Ganz leiebn Dank für die zeit die Du dir nimmst Günter Franz!
So mache ich es, ich werde anhand aller Tipps meine Route überdenken und sie Euch erneut vorstellen.
🙂
915 Beiträge · seit 201012. Mai 2014 · #14
sorry,
ich sehe grade, dass die Reise nicht erst im Mai des folgenden Jahres, sondern schon in einer Woche angetreten werden soll.
Insofern machen meine Ausführungen wohl nur noch wenig Sinn und ich hätte mir einiges sparen können.
Trotzdem viel Spaß in Namibia
wünscht
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
19 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #15
Hallo Käthe,

wir sind seit 2 Tagen aus Namibia zurück und ich kann kurz meine persönliche Erfahrung schildern.
Wir sind mit einem Toyota Landcruiser von Windhoek über das Erongo Gebirge (2 Nächte Ameib Lodge) dann zum Branberg gefahren (White Lady Lodge) wo euch euer Weg von der Spitzkoppe vermutlich auch vorbei führt. Von dort auf direktem Weg (die Offroad Piste war nicht sehr schwierig und mit GPS gut zu machen) in 3 Stunden nach Twyfelfontein und dann weiter zur Palmwag Lodge. Anschließend im Palmwag Concession Gebiet auf dem Crowther's 4WD Trail mit einer Übernachtung zum Hoanib. Dort im Riverbed Richtung Sesfontein und dann wieder über den Ganamub (dort frei übernachtet) zurück zum Hoanib und von dort über eine relativ gute, sehr einsame Piste, zum Hoarusib und dann den 4WD im Riverbed (wenig Wasser, gut zu fahren) nach Puros. (schöner Campingplatz). Weiter nach Orumpembe. Wir sind dann noch eine Schleife in 2 Tagen über Groendrom und Marienfluss nach Onjuva gefahren. Von Orupembe ist es gut möglich in ca 6 Stunden über Etanga und die D3703 nach Opuwo zu fahren. Bis auf zwei etwas steilere Stellen war die Strecke auch unproblematisch. Übernachtung in der Opuwo Country Lodge. Von dort in 3 Stunden zu den Epupa Falls, welche ich absolut empfehlen kann. Die Wasserfälle sind in dieser Jahreszeit beeindruckend. Wir blieben zwei Nächte im Omarunga Camp direkt am Fluss. Von dort wieder etwas auf der Strecke zurück, da die Strecke am Cunene entlang nach Infos vom Lodge Pächter nicht zu fahren sei. Weiter zur Cunene River Lodge mit einer Übernachtung. Von dort auf direktem Weg (fast nur Teerstraße) über die Ruacana Falls zum Etosha Nord Gate. Wir haben kurz außerhalb des Parks auf dem Campingplatz bei Ohashana (wir waren die einzigen Gäste, aber sehr sauber) übernachtet. Da wir schon mal im Etosha Park waren sind wir dieses mal nur 2 Nächte geblieben. Mehr als 3 oder 4 Tage im Park zu verbringen halte ich für etwas übertrieben, Der Halali Campingplatz war nur zu 30% belegt und hat uns deutlich besser gefallen als der etwas in die Jahre gekommene Campinglatz in Okaukuejo, der auch voll belegt war. Tiere am Wasserloch haben wir dort nicht gesehen. Von Etosha sind wir mit drei Zwischenstops zurück nach Windhoek.

Gruß
Evi
19 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #16
Hallo Käthe,

noch zwei Ergänzungen zu deinen Fragen.

Das Erindi Game Reserve hatten wir auf dem Rückweg nach Windhoek auch als mögliche Alternative geplant, aber bei dem ca. 5 fachen Preis für eine Campinglatzübernachtung im Vergleich zu den sonstigen Preisen war uns dass dann doch zuviel. Wir haben auf halber Strecke zwischen Etosha und Windhoek bei Weaver's (an der C22) auf dem Campingplatz übernachtet wo man in einer halben Stunde auf den Mt. Hohenfels steigen kann mit fantastischem Rundblick. Vor dem Rückflug waren wir dann noch eine Nacht im Daan Viljoen Park mit einer schöner 3 Stunden Rundwanderung. Von dort fährt man in einer Stunde zum Flughafen.

Gruß
Evi
2'346 Beiträge · seit 200612. Mai 2014 · #17
Hallo Käthe,

ich würde auf keinen Fall versuchen, etwas an der Etosha-Buchung zu verschieben. Ich nehme mal an, dass ihr die beiden Nächte direkt über NWR gebucht habt. Wenn ihr jetzt noch korrigieren wollt, nächste Woche schon fliegt, und die Korrektur - wenn überhaupt - erst nach eurem Abflug durchläuft, ist das Chaos vorprogrammiert. Auf dieses "Geschäft" würde ich mich nur in einem persönlichen Gespräch bei NWR in Windhoek einlassen, aber dafür habt ihr ja keine Zeit, da ihr Windhoek ja gleich nach der Ankunft wieder verlassen wollt.

Auf jeden Fall viel Spaß
Armin
Themenstarter12 Beiträge · seit 201418. Mai 2014 · #18
Hallo nochmal!
Ich habe nun die Route überdacht und überarbeitet. Da es schon in 3 Tagen los geht 🤩 , würde ich mich freuen, über kurzes Feedback und Tipps für die ein oder andere Strecke.


22.05. Ankunft WDH

22. – 23.05 1 Nacht Rooiklip Gäastefarm via C26 ab WDH ca. 180 km

23.05. – 25.05. 2 Nächte für Sesriem/Sossusvlei

25.05. – 27.05 Swakopmund

27. – 29.05. evtl. Ameib Ranch ( keine Reservierung, bereits angefragt)

29.-30.05. Brandberg
- via Offroad Piste direkt nachTwyfelfontein und weiter nach Palmwag

30.05. – 31.05. 1 Nacht Palmwag

31.05. – 04.06. Strecke Palmwag- Epupa Falls ( Hier sind wir uns noch nicht sicher wie wir fahren möchten. Fest steht, dass wir insgesamt 4 Nächte für diese Strecke haben. Ich würde mich freuen über Routenvorschläge auch auf unbefestigten Wegen, gerne über Purros, wenn möglich.)

04.-06.06. Epupa Falls

06.-07.06. 1 Nacht zwischen Epupa Falls und Okaukuejo / Einfahrt Galton Gate am 07.06.

07.-09.06. 2 Nächte Okaukuejo (reserviert)

09.-10.06. Halali Camp ? (Noch nicht reserviert)

10.-12.06. Strecke Etosha – WDH (Vorschläge und Ideen für diese 2 Nächte? Die letzte Nacht vor Abflug würden wir gerne im Umkreis von ca. 50 km zum Flughafen campen, hat da jemand einen Tipp?

12.06.Abflug Windhoek

Im Großen und Ganzen, soll die Route so bestehen bleiben. Wir bleiben dabei, dass wir die Epupa Fälle besuchen möchten. Würde mich also freuen über umsetzbare Kritik oder Verbesserungsvorschläge die nicht die gesamte Route ändern würden.  😗 🙂

Vielen Dank vorab für eure vorherigen Ratschläge ohne die ich hätte die neue Route niemals erstellen hätte können.
Es grüßt, Käthe!
857 Beiträge · seit 201418. Mai 2014 · #19
Hallo,

wann kommt ihr an? Die Fahrt nach Roiiklip kann je nach Strassenbedingungen weit sein, da liegen Pässe dazwischen 😉 Mit Einkaufen (keine Verpflegung in Roiiklip!) kann das knapp werden.

Für den Rückweg könnt ihr Etosha - WDH an einem Tag machen. Übernachten könnt ihr beispielsweise im TransKalahariInn, das ist zwischen Windhoek und Flughafen. Falls ihr das macht, könnt ihr ab Okahandja auch Gravel-Pad fahren nach Kapps Farm, das ist eine schöne Strecke durchs Swakop-Tal (müsste die D2102 sein).
Oder ihr fahrt von Etosha nach Waterberg, das NWR Camp fand ich ganz schön, und schaut Euch das noch an, da kann man auch wandern. Das würde den Rückweg "halbieren".


Viele Grüße
Alex
2'349 Beiträge · seit 200918. Mai 2014 · #20
Hallo Käthe,

wenn Ihr auf Palmwag Lodge bzw. im Plamwag Konzessionsgebiet noch was machen wollt (z.B. Game Drive im eignenen Auto oder geführt oder wandern, etc.) müsstet Ihr 2 Nächte dort verbringen, da Ihr zu spät dort ankommen werdet und auch relativ geschafft sein werdet, wenn Ihr vom Brandberg mit Besichtigung von Twyvelfontein auf der Strecke, dort ankommen werdet... Es wird ja schon um ca. 17.40 Uhr dunkel...

Wie wäre es mit Otjitotongwe Cheetah Guestfarm (die haben auch einen Campsite, aber ohne Strom!) bei Kamanjab für die Nacht zwischen Epupa Falls und Okaukuejo?

Die Geparden-Tour ist im Preis für den Campsite bereits inkl., allerdings solltet Ihr dort auf englisch anfragen um wie viel Uhr die Tour losgeht. Preis für Campsite inkl. "Cheetah Tour": ca. N$ 200 pro Person.

Ansonsten wäre z.B. Purcupine Restcamp oder Oppi Koppi Restcamp (beides in oder bei Kamanjab, beide haben Campsites) für eine bloße Übernachtung auch ok und günstiger, da ja dort keine Geparden-Tour inkl. ist.

LG, Otjikoko
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2014