HilfeI! ist diese Tour so machbar oder würdet Ihr

7 Antworten · 2'227 Aufrufe · gestartet 27. Apr. 2014 von waterlike
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Themenstarter873 Beiträge · seit 201427. Apr. 2014 · #1
Wir wollen Mitte Mai 2015 aufbrechen und eine Rundtour durch Namibia/Botswana machen. Halte Ihr diese für machbar oder was würdet Ihr ändern.
Tierbeobachtung ist sehr wichtig und Etosha ist uns wahrscheinlich zu viel Trubel, deshalb so kurz.
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar. 😉

Namibia-Botswana Tour:

1.Tag: Flug
2.Tag: Windhoek Pension Thule und Rundfahrt
3. Tag: Naukluft Hauchabontein oder Tsauchab River (Camping) mit Essen
4. Tag: Naukluft Hauchabontein oder Tsauchab River (Camping) ohne Essen
5. Tag: Solitaire Barchan Dunes (Haus)
6. Tag: Swakopmund Alternative Space
7. Tag: Swakopmund Alternative Space
8. Tag: Erongo Farm Omandubunda
9. Tag: Erongo Mowani Camping,
10. Tag: Kamanjab Filmhaus, alternativ Otjitotongwe Camping
11. Tag: Etosha Okaukuejo Camping
12. Tag: Etosha Halali oder Namutoni Camping
13. Tag: Grootfontein Gemüsefarm Tigerquelle, Camping (falls möglich) oder Haus
mitEssen!!!
14. Tag: Tsodilo Hills Tdsodilo Hills Camping
15. Tag: Bagani Baumhaus
16. Tag: Kwando Mazambala Lodge (mit Essen)
17. Tag: Kwando Nambwa Camping (mit Essen)
18. Tag: Kasane Water Lily Lodge oder Senyati Camping
19. Tag: Victoria Falls Tagesausflug Victoria Fälle oder Übernachtung? Sonst wieder
Senyati Camping
20. Tag: Chobe Ihaha Camping
21. Tag: Nata Elephant Sands (Hütte mit Essen)
22. Tag: Nata Elephant Sands (Camping mit Essen)
23. Tag: Maun Discovery B&B
24. Tag: Maun Discovery B&B
25. Tag: Ghanzi oder Dkar Ghanzi Trail Blazers oder Sunnyside Camping
26. Tag: Ormitara Okambara Lodge
27. Tag: Ormitara Okambara Lodge
28. Tag: Heimflug
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
33,1k Beiträge · seit 200627. Apr. 2014 · #2
Hallo waterlike,
Tierbeobachtung ist sehr wichtig und Etosha ist uns wahrscheinlich zu viel Trubel, deshalb so kurz.
Abgesehen, dass ich nicht weiß wo in Etosha Trubel ist (außer in den drei großen Rastlagern), verstehe ich die Schwerpunkte Eurere Reise nicht. Wenn Euch Tierbeobachtungen "sehr wichtig" sind, dann würde ich erst einmal nicht gleich nach der Regenzeit fliegen. Zum zweiten würde ich eben dort wo Tiere sind länger bleiben: Etosha, Caprivi, Chobe - jeweils mindestens 3-4 Nächte. Eure erste Woche (Tag 3-10) hat ja schon mal nicht viel mit Tierbeobachtung zu tun. Warum plant ihr nicht eher auch ein paar Tage im Damaraland wg. Wüstenelefanten etc. ein?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter873 Beiträge · seit 201427. Apr. 2014 · #3
wir würden natürlich auch gerne das Land Namibia kennenlernen, ist unsere erst Tour im Süden Afrikas. Waren bisher in Bolivien, Chile, Australien...
Tiere sind wichtig, aber wir wollen natürlich auch die Landschaft und Ruhe geniessen...
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
915 Beiträge · seit 201027. Apr. 2014 · #4
Hallo Waterlike,
Tierbeobachtung ist sehr wichtig und Etosha ist uns wahrscheinlich zu viel Trubel, deshalb so kurz.
Wie kommst Du denn auf diese Einschätzung !? Nur 2 Tage Etosha machen bei Deinen Interessen eigentlich kaum Sinn. Ich würde bei 28 Tagen Gesamtreisezeit 4-6 Tage einplanen.
8. Tag: Erongo Farm Omandubunda
Erongo bietet viele Möglichkeiten, besonders auch für kleinere Wanderungen in bizarren Felsenlandschaften (z.B.Bulls Party !! auf Ameib oder AiAiba). Nur eine Nacht ist da entschieden zu wenig.
9. Tag: Erongo Mowani Camping
Mowani liegt nicht im Erongogebirge sondern weitab nördlich davon.
wir würden natürlich auch gerne das Land Namibia kennenlernen, ist unsere erst Tour im Süden Afrikas
Für eine erste Reise in das südliche Afrika hast Du Dir vergleichsweise wenig Zeit für das Land genommen. Ich würde mich auf Namibia beschränken und Botswana ein andermal bereisen. Stattdessen evtl.Epupa im äußersten Norden und Caprivi bis zum Okavango und den MahangoNP mit einbinden.

Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2014
238 Beiträge · seit 201127. Apr. 2014 · #5
Hallo Waterlike,

habt Ihr denn schon die Flüge "klar" gemacht bzw. seit Ihr zeitlich flexibel oder "muss" es der Mai sein?
Ihr habt Eure Route ja nochmals durchdacht bzw. umgelegt.

Achtet bitte noch auf eines: Wenn Ihr ggf. doch die urspr. angedachte Botswana-Tour machen möchtet ab JNB:

Nicht billig, aber wirklich gute Autos: KEA in JNB. Wir haben für das Auto INKL. Vollversicherung (beinhaltet KEINE Wasserdurchfahrten und Kupplungsschaden, dafür aber Wildunfälle, Diebstahl und und und) für 20 Tage inkl. Botswanapapiere zum einreisen ca. 28.000 Rand (~2.800 EUR) bezahlt. Unser Auto hatte noch einen Zusatztank von 60 Litern und 2x 20Ltr. Benzinkanister an den Seiten.

Mai: Ende der Regenzeit und viel Wasser. Tiere wirst Du daher nicht punktuell finden, da es sich verteilt.

Chobe: Tolle Sicht auf den Fluß, der dann eher einem See gleicht. Nur einen Tag dort zu bleiben, ist SÜNDE! Denke mal auch über die Ihaha-Campsite nach.

Victoriafälle: Zu dieser Zeit sehr viel Wasser und viel Gicht.
Zambia/Zimbabwe: Über Zimbabwe ist der Tagesausflug einfacher (ab Senyati-Camp bei Kasane 2012 85 EUR p.P.)
von Kasane Rtg. Rtg. Francistown etwa 15 Minuten bis Senyati-Camp (linke Abfahrt auf Sand)
Zambia: Mit dem Auto einreisen ist sehr! teuer, zeitaufreibend und nervig. M.E. ist die Sicht zwar von zambischer Seite schöner, rechtfertigt aber nicht die Kosten mit dem eigenen Auto und Zeitaufwand.

Maun: Wenn KEINE Mokoro- oder Rundflugtour geplant ist, bleibe dort keine 2 Nächte. Das wäre ein verschwendeter Tag.
Neben der Dir vorher genannten Kaziinki-Lodge ist einige 100 Meter weiter die Thamalakane-Lodge. Diese hat uns 2012 sehr!!! gut gefallen. Tolles Restaurant und gutes Fleisch. Liegt auch Rtg. Gate in den Moremi.

Macht nicht den Fehler wie wir 2009 und reißt Kilometer ab: Lieber kürzere Strecken...dann habt Ihr auch Zeit, länger an einem Punkt zu bleiben und die Tiere zu beobachten!

Gehe für die Routenplanung über google-maps. Dann hast Du phi mal Auge eine zeitl. Vorstellung der Wegstrecken, die Du bewältigen möchtest, grob einschätzen.

Namibia: Da kann ich Dir weniger helfen, weil ich erst 1x dort war (Windhoek=> Grootfontein => Caprivi=> Botswana)
und dann über Südafrika wieder nach Namibia rein

Du siehst....wir haben Namibia nur in Kürze gesehen, weil wir hauptsächlich in BOTS unterwegs waren.


LG

Sven
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2014
33,1k Beiträge · seit 200627. Apr. 2014 · #6
Hallo Waterlike,
wir würden natürlich auch gerne das Land Namibia kennenlernen, ist unsere erst Tour im Süden Afrikas
dann würde ich es so halten, wie Günter es vorgeschlagen habt: Genießt Namibia in 4 Wochen ausführlich und macht Bostwana inkl. Vicfalls ein anderes Mal.

Ihr könnt in 4 Wochen wirklich (fast) alles von Namibia entdecken: Landschaften, Tiere, Kulturen usw. Eine Reise könnte dann so aussehen:

Windhoek (1 Nacht)
Kalahari (2 Nächte)
Aus (2 Nächte) -> Ausflug nach Lüderitz, Kolmanskuppe, Wüstenpferde
D707 (2)
Sesriem/Sosssuvlei (2)
Swakopmund (3) -> Delfin-/Robbentour, Little 5 Tour
Damarland (2) -> Rhino-Tracking & Wüstenelefanten
Kaokoveld, z.B. Epupa etc. (2)
Etosha-West (1)
Etosha-Zentral, kann auch außerhalb nahe des Tors sein (2)
Etosha-Ost, kann auch außerhalb nahe des Tors sein (1)
Popa/Bwabwata (2)
Mudumu (2)
Mamili (2)
Rundu (1)
Tsumeb (1)
bei Windhoek (1)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
22 Beiträge · seit 201227. Apr. 2014 · #7
Hallo Waterlike,

Eure geplante Route hört sich sehr interessant an - allerdings werdet Ihr sicherlich viel Zeit im 4x4 verbringen. ...ob man so Land & Leute kennenlernen kann, weiss ich nicht... ...und für Tierbeobachtungen kann die Zeit ganz schön knapp werden, da Tiere in Freiheit nicht gerade darauf warten fotografiert zu werden. Die von Euch geplanten Locations Etoscha, Capribi und Chobe sind dafür sicherlich vielversprechend, aber manchmal muss man einfach warten um eine "Actionszene" mit zu erleben.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Doppelübernachtungen mehr Möglichkeiten bieten das Land und Leute kennenzulernen und das die Tagesfahrstrecken sich im Rahmen halten sollten (weniger ist hier wirklich mehr).

Wann die beste Reisezeit ist, kann Euch wohl keiner sagen...zumindest ich kann es nicht, denn sowohl Namibia als auch Botswana haben Ihren Charme nach der Regenzeit - das Land ist grün und die Luft klar, etc. allerdings benötigen die Tiere jetzt nicht fie großen Wasserlöcher, man braucht etwas mehr Zeit und "das Auge". Für Fotos ist dieser Hintergrund mit grün natürlich nochmals interessanter. Im Sep/Okt ist die Etoscha recht trocken und ausgedörrt...

Bei diesem Tourverlauf und dem Fokus auf Tiere würde ich in Etoscha, Caprivi und Chobe, Okavango Delta jeweils länger bleiben; die restlichen Tage darum planen. Wir haben beide Länder bereits mehrfach bereist und hatten uns seinerzeit entschieden Namibia und Botswana in getrennten Reisen zu erleben - was aus heutiger Sicht auch richtig war. Wir glauben, dass man so dem jeweilige Land gerechter wird, wenn man es kennenlernen möchte...
Bei unserem ersten Trip nach Namibia habe ich eine interessante Weisheit von einem Afrikaner erzählt bekommen: "Ihr Europäer habt die Uhr - Wir Afrikaner haben aber die Zeit" - mittlerweile planen wir unsere Reisen ins südliche Afrika nach diesem Motto

In Swakopmund kenn wir eine sehr schöne Ü-Möglichkeit - Meines Guesthouse (wir waren bislang 2 Mal dort) - eigener Parkplatz, tolles Frühstück, ca. 15 Minuten Fussweg vom Wasser).

Von Kasane würde ich direkt durch den Chobe NP nach Maun fahren - also nicht über Nata, hier könnte allerdings 4x4 Erfahrung von Nöten sein, die Landschaft ist aber fantastisch. Innerhalb des Chobe gibt es einige Campsites und am Okanvango Delta (Khwai Region) können wir das Santo Safari Camp empfehlen.
In Maun ist die Empfehlung einen Rundflug übers Okavango Delta zu machen - es sei denn, dass man jetzt schon weiss, dass man nochmal ins Okavango Delta kommt. --> Flugzeug (keine Möglichkeit fester zu öffnen) oder Hubschrauber mit ausgebauten Türen...optimal zum fotografieren, allerdings teuer.

Bei unserem letzten Trip 10/2012 nach Namibia hatten wir auch Okambara am Schluss mit einer Doppelübernachtung geplant - das würde ich heute nicht mehr machen; die Tiere, die Ihr dort seht, habt ihr bereits mit großer Wahrscheinlichkeit gesehen. Dort würde ich nur 1 Ü planen und nach dem Morgen Gamedrive in Richtung Windhoek aufbrechen.

So, nun viel Spass beim Freuen auf Eure Reise.

Beste Grüße

MPG
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2014