Nane421'362 Beiträge · seit 201126. Mai 2014 · #101
Mannomann 🤩 ,
ihr habt ja wirklich ein Sichtungsglück im Etosha !! Kann ich mir Euren Sohn mal ausleihen... 😉 😄 Und ich mag deinen Schreibstil... 😄 🤪 , der mit der Handbremse war auch gut ... 🤪 😄 LG, Nane 🙂
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201126. Mai 2014 · #102
Hallo Nane,
ja, wir hatten viiieeel Glück und unser Sohn war durchaus eine große Bereicherung. Er lässt sich bestimmt "ausleihen", wenn Du ihn wie wir nach Namibia einlädst. 🤩
Mich könntest Du dann als Fahrerin mitnehmen, da ist dann immer was los. 😗
Und mein Mann macht tolle Mappen für die Reise und weiß immer, wo´s langgeht. 😁
Ist das ok. so??
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Nane421'362 Beiträge · seit 201126. Mai 2014 · #103
Super, das machen wir so 😄 😄 !! Geht's bei Euch im Herbst nicht schon wieder los? Dann brauch' ich auch nicht mehr so lange warten, bei mir steht Namibia erst August 2015 wieder auf dem Programm 😉 😁 Bin gespannt wie's weitergeht... LG, Nane 🙂
tiggi1'557 Beiträge · seit 201126. Mai 2014 · #104
Hallo Karin und der Rest der Heidjer, das waren wieder tolle Bilder, man füllt sich gleich so wohl unter den Tieren und und in der bekannten Umgebung. 🤪 🤪 🤩 Es macht großen Spaß mit euch auf Reisen zu sein... Liebe Grüße Biggi
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201127. Mai 2014 · #105
Hallo Biggi,
danke für das Lob. Schön, dass wir uns in Ottenstein begegnet sind. Wir schwärmen immer noch von dem schönen Wochenende.
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201127. Mai 2014 · #106
Tag 19
Heute wollen wir die Gegend um Halali erkunden. Zum Frühstück der Spruch: "Hello, my name is Marcus. I´m your guide. Today is leopard time." Nein, nein, mein Sohn, Leoparden sind nachtaktive Jäger, die sehen wir nun wirklich nicht am hellichten Tage im Etosha, keine Chance, nun hast du zu sehr nach den Sternen gegriffen. 😛 😛
Nach dem Frühstüch fahren wir zuerst zum Wasserloch Rietfontein. Da stehen schon einige Autos, es muss also was los sein. Unser Sohn wird ganz aufgeregt und dirigiert mich an eine bestimmte Stelle, von der aus man den ... ratet mal, was da ist ... Leoparden gut sehen kann, der gerade seinen Durst stillt. Langsam wird mir mein Kind unheimlich. 🤪 🤪
Wir beobachten ihn eine Weile und als er sich vom Wasser wegbewegt, erklärt mit der Sohn ganz genau, wo auf der Straße ich mich hinstellen soll, damit der Leopard genau vor unserem Auto vorbeigeht. Und siehe da, auch damit hat er recht.
Schöne Fotos sind dabei entstanden.
Das war das einzige Mal, dass mein mutiger Sohn die Scheibe ein wenig hochgemacht hat, als der Leo ihm genau ins Objektiv blickte. 😄
Vorbei an einigen weniger ergiebigen Wasserlöchern und zwei schönen Adlern in einem Baum (wir haben im Etosha immer wieder Adler, Habichte und Geier gesehen) entdeckten wir zwei Löffelhunde, diesmal deutlich näher an der Pad als gestern.
Meister Joda 🤩
Wir haben dann noch etliche tolle Vögel gesichtet, unter anderem einen Graubürzelsinghabicht, der gerade eine noch zappelnde Eidechse gefangen hatte.
Graubürzelsinghabicht
Schwalbenschwanzspint
Kampfadler
Trauerdongo
Und plötzlich rief Marcus: "Mama, brems, da liegt ein Leopard auf der Straße!!!" Na klar, vera... kann ich mich alleine, das ist doch nur Elefantendung. "Mama Achtung, brems!!!" Naja, brems ich also lieber doch mal schnell und schrecke den Leoparden aus seinem Nachmittagsnickerchen auf. Ach ja, ich vergaß, heute ist ja Leopard Time. 🤨
Er bleibt aber für ein Foto noch kurz neben der Pad sitzen.
Erstaunlich, wie schnell er mit der Umgebung verschmilzt, wenn er sich entfernt.
Als ich gerade wieder losfahre, meint Marcus, ich solle noch mal kurz halten, er wolle dann gleich noch die Fuchsmangusten auf der anderen Seite fotografieren, wenn die schon mal da wären. 😵
Wir haben natürlich auch Antilopen, Zebras, Giraffen, Gnus und gaaaanz viele Elefanten gesehen.
Was uns noch gefallen hat:
Ganz helle Elefanten ...
... und ganz dunkle
je nachdem, mit welchem "Dreck" sie sich beworfen haben.
Kuhantilopen in frischem Grün , das aus verbrannter Erde sprießt
Abendstimmung
Wieder ist ein wundervoller Tag zu Ende mit Tiersichtungen, die wir so nie erhofft hätten. Unser Sohn hat gute Augen und wirklich eine Standleitung zum Sichtunsgott. 😄 😄
Morgen verlassen wir den Etosha Nationalpark und fahren weiter zur Franz Indongo Lodge.
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take-off1'674 Beiträge · seit 201227. Mai 2014 · #107
WOW .. tolle Sichtung
Vielleicht solte sich euer Sohn mal als Guide bewerben.
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201128. Mai 2014 · #108
@take-off
Das Zeug dazu hätte er, er fährt sicher Auto, auch im Gelände, spricht fließend Englisch, ist witzig und entdeckt wirklich fast alles, was es zu entdecken gibt. Glück hat er meist auch noch. 🤩 Ich bin eine ziemlich stolze Mama. 😊 😊
Liebe Grüße Karin
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Nane421'362 Beiträge · seit 201128. Mai 2014 · #109
Mannomannomannomann 🤩 🤩 , Das glaub' ich jetzt nicht !!!! Wahnsinn!! Also den Trick muss uns dein Sohn echt mal verraten... Und dann auch noch diese süßen löffelhunde... 😁 Super !! LG, Nane 🙂
Susi651'127 Beiträge · seit 201128. Mai 2014 · #112
Hallo Karin,
das ist ja wirklich der blanke Wahnsinn, was ihr (bzw. der Sohnemann 😉 ) im Etosha so alles gesichtet habt 🤩 . Einige Fotos hatte ich ja schon in Ottenstein, in Eurem wirklich sehr schönen Fotobuch, gesehen. Mir war aber garnicht so bewusst, dass das alles Aufnahmen aus dem Etosha sind. Ich habe jetzt gerade ein wenig den Überblich verloren wieviele Tage ihr im Park wart, die Sichtungen reichen aber bei anderen für 1-2 Wochen 😁 . Bin gespannt, was da noch so kommt.
Hat dein Sohn nächstes Jahr im April vieleicht frei, wir könnten einen Guide brauchen der uns Löwen Geparden und weitere Katzen vor die Kamera holt 😗 Er hat anscheinend einen besonderen Draht zu den Tieren. Du darfst ruhig eine stolze Mama sein. Bin ich auch 😊
Liebe Grüsse
Gypsy
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201116. Juni 2014 · #114
Hallo Ihr Lieben,
danke für Lob und Mitreisen. Unser Sohn lässt sich gern als Guide engagieren, er müsste nur die Reisekosten erstattet bekommen (und möglichst die seiner wirklich netten Freundin 😄 ) Sonst will er nichts! 😛 Bescheidenes Kind.
@Susi 65 Es sind nicht alle Fotos in dem Fotobuch aus dem Etosha, es gibt schon auch Leo-Fotos von Düsternbrook, aber die des wirklich in Freiheit entdeckten Tieres sind für uns natürlich viel wertvoller, ... und ja, andere müssen ein paar mal hinfahren, um das zu sehen, was wir in nur fünf Tagen gesehen haben.
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201116. Juni 2014 · #115
Asche auf mein Haupt, endlich geht´s weiter, und zwar mit Tag 20.
Heute verlassen wir den Etosha. Das Frühstück war ok. und anschließend brechen wir in Halali auf, wo wir übrigens jederzeit wieder hinfahren würden. Wir machen einen letzten Gamedrive im Park, sehen aber nichts so weltbewegendes wie die Tage zuvor, was uns aber nicht weiter verwundert oder verdrießt. In Namutoni halten wir an und essen ein Eis. Die Anlage gefällt uns, wie schon zwei Jahre zuvor, nicht besonders, ohne das ich genau sagen könnte, warum. Durch das Linquist Gate verlassen wir den Park und gleich hinter dem Tor beansprucht mein Mann das Steuer. "Jetzt will ich endlich mal wieder eine anständige Teerstraße fahren!" 😮
Auf wiedersehen Etosha! We´ll be back some day!
Zunächst fahren wir bis Tzumeb und fragen uns, was mit den Stadt passiert ist. Zwei Jahre zuvor brummte hier das Leben, die Straßen waren voller Autos und Menschen, nun sieht es so aus, als wäre es eine Geisterstadt. Dann wird uns klar, dass Sonntag ist. Wir holen Geld an einem Automaten (am zweiten funltioniert es schon) und wollen noch tanken, aber die erste (und die folgenden) Tankstelle hat keinen Strom und deshalb funktionieren die Tanksäulen nicht. 🤩 Gott sei Dank haben wir noch genug Diesel im Tank und fahren bis Otavi, wo es Strom und somit auch Diesel gibt.
Wir haben in Gegenden, in denen ich echt Bedenken hatte (Terrace Bay, Sesfontein) immer problemlos Diesel bekommen und ausgerechnet in einer nicht mal kleinen Stadt können wir nicht tanken, ich finde, das muss uns erst mal jemand nachmachen.
Da er auf dem Weg lag, haben wir noch am Lake Otjikoto angehalten. Wenn man sowieso in der Nähe ist, sollte man ihn anschauen, eine riesen Umweg würde ich dafür aber nicht fahren.
Geschichtsträchtig ist es hier aber schon, wie an so vielen Stellen in Namibia.
Auf dem letzten Stück zur Frans Indongo Lodge müssen wir höllisch aufpassen, weil überall am Straßenrand Warzenschweine stehen oder buddeln oder laufen, auch gaaanz kleine, süß. 😊
Endlich sind wir da, in der Unterkunft, die auf meiner Rangliste mit Sam´s Giardino und Dolomite Camp um den ersten Platz ringt. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Wir werden herzlich empfangen, bekommen ein kühles Getänk und werden auf die wunderschöne Terrasse gebeten, wo eine nette und humorvolle Frau uns alles Wichtige über die Lodge erzählt.
Hier gab es eine witzige Geschichte. Sie fragte uns nach unserer bisherigen Reise und als sie hörte, was wir im Etosha alles gesehen hatten, war sie fast neidisch und meinte, sie habe Löwen bisher nur im Zoo in Bern gesehen, wo sie letztes Jahr zu Besuch war, aber noch nie in Namibia. Unser Sohn versprach ihr, zurückzukommen, und mit ihr in den Etosha zu fahren, dann würde das schon klappen. (Sie war übrigens dunkelhäutig und aus der Gegend und super geschult im Umgang mit den Gästen, wie fast alle ihre Kollegen dort, nur war sie zusätzlich noch besonders lustig.)
Große helle schön möblierte Zimmer
Eine besonders attraktive Toilette 😛 Die "Hütten" von aussen
Frans Indongo Lodge: Eine unserer schönsten Unterkünfte, tolle, riesige Zimmer, schöne Gesamtgestaltung der Anlage, supernettes Personal und ein Essen, das uns glücklich machte, sowohl morgens als auch abends. Hier hätte ich ewig bleiben können, ... wenn die Lage etwas günstiger gewesen wäre. Zum Waterberg kann man einen Tagesausflug machen, es ist aber recht weit, man kann einige Gamedeives auf den Gelände der Lodge machen und wandern. Wir waren drei Tage hier und uns ist nicht langweilig geworden, ich fürchte aber, für länger gibt die Umgebung nicht wirklich so viel her. Allein vom Wohlfühlcharakter der Lodge her könnte ich hier zwei Wochen bleiben.
Morgen wandern wir, machen einen Gamedrive und genießen einfach mal ein wenig Zeit auf der Terrasse und am Pool, ohne gleich weiter zu müssen.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201107. Sept. 2014 · #116
So, nach langer Sommerpause muss ich jetzt schnell meinen Reisebericht fertig schreiben, bevor es am 16. September wieder nach Afrika geht, so halb fertige Sachen hinterlassen doch irgendwie ein schlechtes Gefühl. 😊
Tag 21
Wir sind immer noch auf der Frans Indongo Lodge und wollen heute ein wenig zu Fuß gehen. Es gibt Karten mit verschiedenen Wanderwegen und eine nette Einführung, wo´s losgeht. Wir entscheiden uns für eine Tour auf einen Hügel mit schöner Aussicht, die 3 bis 4 Stunden dauern soll. Wir sind wohl doch noch nicht sooo abgeschlafft und alt, wir waren schneller. 😛
Die Aussicht war schön, wir sahen das ganze Waterberg Plateau vor uns, zu unserer Beunruhigung sahen wir allerdings auch riesige Rauchfahnen vom Plateau aus aufsteigen, mal sehen was das morgen gibt, wenn wir dort hin wollen.
Auf dem Weg
Waterberg mit Rauch
Die Lodge von oben
Mittags "ruhen" wir am Pool oder sonstwo, schreiben Tagebuch, sortieren Photos ...
Um 17.00 Uhr geht´s los zum Gamedrive auf dem Gelände der Lodge. Wir sind nicht sehr viele Leute und der Guide ist nett. Nach viel Landschaft und einigen Antilopen und Vögeln sehen wir kurz vor Sonnenuntergang endlich die auf dem Gelände angesiedelten 6 Breitmaulnashörner. Wir hatten den Eindruck, dass man die allabendlich kurz vor Sonnenuntergang endlich nach viel Gesuche "entdeckt", aber sie waren trotzdem beeindruckend, alle gleichzeitig, irre nah und dann auch noch raufend.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201107. Sept. 2014 · #117
Tag 22
Heute fahren wir zum Waterberg. Viele hier im Forum raten bei knapp bemessener Zeit immer wieder davon ab, wir lieben ihn, landschaftlich so besonders, geschichtsträchtig und mit einigen netten Tieren wie Baboons, Klippschliefern, Warzenschweinen, verschiedenen Vögeln und wenn man will, ein wenig Gekraxel.
Die Fahrt war weniger schlimm als befürchtet, es ist zwar weit, hat aber weitgehend Teerstraße. Im staatlichen Camp angekommen, bezahlten wir unsere Permitgebühren und wurden ausgesprochen freundlich und kompetent über die Wandermöglichkeiten informiert, mit Karte und allenm Drum und Dran.
Am Eingang liefen etliche Zebramangusten herum, die wir dieses Jahr bei Namutoni vermisst hatten. Sind die hierher gewandert? 😗 😐
Der Aufstieg auf das Plateau war ein bisschen abenteuerlich, zuerst gab es einen Weg, dann Blockwerk und dann gar nichts mehr, an dem man erkennen konnte, wie´s weitergehen sollte, nur von weit vor mir Ermahnungen meines Sohnes, ich solle mal einfach hinter ihm her, er wisse schon bescheid. 😛 Haha, in seinem jugendlichen Drang, schnell Wegstrecke zu machen, hatte er den Abzweit Richtung "oben" auf´s Plateau verpasst und nun waren wir in Gelände mit riesigen Blöcken und es ging nur unter Einsatz von Füssen UND Händen weiten. 😈 Nach längerer Diskussion sind wir ein Stück zurück und völlig unproblematiasch zum höchsten Punkt. Die Aussicht war herrlich, doch auch hier sahen wir immer noch die Rauchfahnen. Über uns kreisten Greifvögel und unter uns turnte ein Klippschliefer. Wir saßen eine ganze Weile dort und genossen den Tag, bevor wir und wieder an den Abstieg machten.
Unten sind wir noch einen Rundgang mit dem Namen "Bird Watching Trail" gegangen, ohne einen einzigen Vogel zu sehen, aber landschaftlich war er sehr schön. Auf der Weiterfahrt haben wir endlich das erste Dik Dik des Urlaubs erspäht, diese Augen, hach. 😊
Auf dem Friedhof der am Waterberg gefallenen deutschen Soldaten waren wir auch noch kurz, alles gepflegt und anscheinend frisch restauriert. Bedrückend fand ich, dass für die gefallenen Hereros nur eine sehr schlichte Gedenktafel vorhanden war. Ich weiß, es ist ein Friedhof der Deutschen, aber ich habe da immer so ein beklemmendes Gefühl, wenn ich die Aufschrift "ermordet" anstatt "verstorben" oder "gefallen" lese und dann für tausende von "Gegnern" ein kleines Täfelchen sehe.
Auf dem Heimweg waren dann so viele Warzenschweine am Straßenrand, dass ich mich bis heute wundere, dass keines vor unser Auto gelaufen ist, aber die scheinen die Verkehrsregeln zu kennen.
Morgen fahren wir weiter nach Okonjima.
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WOW 🤩 Ich habe gerade deinen gesamten Etosha-Teil verschlungen und meine Vorfreude steigt ins Unermessliche 🤩 Was ihr alles gesehen habt... Löffelhunde, einen Honigdachs, Leos, Löwen ... und viele andere wunderschöne kleine und große Tiere... 🙂 Ich hoffe, dass wir in diesem Oktober ein kleines bisschen von eurem Sichtungsglück abhaben können und vielleicht das eine oder andere Highlight dabei sein wird... 😗 Dank deines Berichts sind unsere Erwartungen nun sehr hoch... 😄
Ich freu mich auf die Fortsetzung, denn auch die Frans Indongo Lodge werden wir genießen dürfen 😘
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201107. Sept. 2014 · #119
Hallo Ihr lieben,
hiermit gebe ich Euch offiziell ein wenig von unserem Sichtungsglück ab. Wir hatten wirklich viel davon, aber unser Sohn ist sowieso ein "Glücksschweinchen" und der muss im Moment arbeiten und kann Euch nicht helfen, wollen würde er schon. 😛
Die Frans Indongo Lodge hat mir super gefallen, ich habe sogar gefragt, ob die nicht einen Job für mich haben, damit ich dableiben kann.
Viel Freude auf Eurer Reise Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201107. Sept. 2014 · #120
Tag 23
Kurz hinter der Lodge steigt Marcus aus dem Auto, um eine Riesentrappe besser fotografieren zu können und bringt sie "ganz aus Versehen" 😗 dazu, aufzufliegen, das erste Mal, dass wir so ein riesiges Tier fliegen sehen.
Auf dem Weg nach Okonjima haben wir in Otjiwarongo angehalten und die Krokodilfarm besucht. Wenn man quasi vorbei kommt, ist es ganz interessant, hat aber natürlich mit Wildnis nichts zu tun. Wir lassen uns alles erklären, fahren noch ein wenig durch den ganz hübschen Ort und weiter geht´s.
In Okonjima angekommen geht es zunächst durch etliche Tore und viel Landschaft. Auf dem Weg sind immer wieder die besonders tollen Namibischen Warnschilder zu sehen.
Bei der Lodge angekommen, gibt es einen freundlichen Empfang, Erklärungen zu den Gamedrives und dann Geleit zu unseren Haus.
Die Lodge ist schön angelegt, unsere Unterkunft großzügig und sauber, mir vielleicht ein bisschen "Betonlastig", aber alles in allen recht luxoriös. Das Essen war auch o.k., der Service beim Essen vielleicht ein wenig langsam, der restliche Service aber prima und der Guide war spitze, nett, informiert, engagiert ...
Diesmal sogar Toilette mit Deko
Nachmittags ging´s auf zum Gamedrive mit Besuch des Info-Centers und Tierhospitals. Alles war sehr interessant und anschaulich, es gab reichlich Erklärungen zur Arbeit der Stiftung. Beim Gamedrive entdeckten wir zunächst drei ältere Geparden und dann als Highlight eine Mama mit Jungem, die gerade ein Kudu erlegt hatte und nun das eine Bein vom Fell befreite, damit ihr Junges besser fressen konnte. 😁
Wir waren sehr zufrieden und glücklich. Abends nach dem Esen marschierten wir noch mit etlichen anderen Gästen zu einem Wasserloch mit Unterstand. Dort verteidigte ein Warzenschwein das ausgelegte Futter vor jedem anderen heranpirschenden Tier, sodass wir nur kurz ein Stachelschwein und einen Schakal zu sehen bekamen. Das Warzenschwein fanden wir jetzt nicht sooo toll, davon hatten wir ja auf Lodges, Farmen, an Straßenrändern und am Waterberg schon hunderte gesehen, aber ein einzelner Abend mit eingeschränkten Sichtungsglück ließ sich dann auch verkraften. 😗
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