chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201130. Apr. 2014 · #81
Tag 10
Heute geht´s weg von Terrace Bay 🙁 in Richtung Palmwag Lodge. Wir haben beim Springbok Gate den Park verlassen und haben dort noch das obligatorische T-Shirt gekauft 😉 . Die Landschaft in diesem Teil des Skeleton Coast Park gefiel uns auch sehr gut.
Auf dem Weg
Ausfahrt
"Craft Center" am Gate
An der Abzweigung nach Palmwag sind wir erst mal nicht Richtung Palmwag, sondern Richtung Grootbergpass gefahren, da wir unbedingt die Grootberg Lodge anschauen wollten (wir hatten dort nicht buchen können, da voll) und da mein Mann von einem schönen Gamedrive dort oben gelesen hatte. 😗
Unten an der Auffahrt zur Lodge mussten wir dann feststellen, dass so eine Art Privatstraße hochführte, die so steil und eng war, dass mittels Walkie Talkie abgestimmt wurde, dass immer nur einer losfuhr um nicht unterwegs auf Gegenverkehr zu stoßen. War aber auch ohne Buchung kein Problem, man hieß uns willkommen und ließ uns oben sogar den privaten Gamedrive allein fahren. Sehr, sehr freundlich. Und die Lodge war sehr beeindruckend mit toller Aussicht und hübschen Hütten, also vorgemerkt für nächstes Mal.
Pool der Grootberg Lodge
Aussicht von der Terrasse
Die gab´s da auch: Klippschliefer im Baum
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201130. Apr. 2014 · #82
Nun ging´s los zu unserem Game Drive, der Manager erklärte uns noch den Weg und Tracks4Africa tat uns wieder mal gute Dienste. Das war eine holprige, steinige, echte 4x4 Strecke, aber entsprechend langsam geht ja alles. Hier war es sehr einsam, ab und zu ein Kudu, ein Springbock, ein Blitz, ein Donner ... und plötzlich heftiger Regen, was für eine Überraschung.
Das sah dann so aus:
Das war schon eine ganz besondere Stimmung. Später haben wir gehört, dass der Regen es nicht runter bis Palmwag geschafft hat.
Auf der Weiterfahrt haben wir erste Bergzebras, etliche Kudus und Springböcke gesehen. Die Landschaft war herrlich, da durch den Regenguss der Staub von den Pflanzen gewaschen war und die Farben in der wiederkehrenden Sonne leuchteten.
Bergzebras
Dazu meinte mein Mann: "Der eine hört ins Tal!"
"Deutscher Herbst"
Vorbei am Desease Control Piont, den wir trotz dem von Marcus aufgegabelten Oryxgeweih problemlos passieren konnten, 🤩 erreichten wir die Palmwag Lodge. Eine schöne Anlage mit Hauptgebäude, einzelnen Hütten, zwei Swimmingpools, Garten und viel Land drum herum, nämlich der Palmwag Concession Area. Hier wollen wir wandern und gamedriven.
Die Zimmer waren hübsch, das Frühstück ok., das Abendessen auch, wenngleich wir in anderen Unterkünften teils besser gegessen haben. Uns gefiel es hier trotzdem, weil die Lage in der Concession Area gut ist und die Gesamtanlage nett gestaltet. Das Personal war auch durchweg freundlich und der Guide, mit dem wir noch eine Tagestour machen werden, super.
Zufahrt zur Lodge
Zimmer
Wie immer die Toilette 😛
Hütten (Zimmer) von außen
Pool mit Kuh
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201130. Apr. 2014 · #83
Als ich abends im Pool herumgedümpelt bin, um mich abzukühlen, war ich ziemlich überrascht, als ich mich plötzlich Auge in Auge, Köpfe auf gleicher Höhe, mit dieser Kuh wiederfand. 🤩
Morgen gehen wir ein bisschen zu Fuß, fahren ein bisschen mit dem Auto und sehen viele Tierköttel.
Das lest Ihr aber leider erst in einigen Tagen, weil wir uns erst mal an der Ostsee erholen müssen. 😛 Und auf meinem kleinen Netbook wird das wohl nicht so recht klappen mit den Bildern.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201106. Mai 2014 · #84
So, wir sind wieder zu Hause und weiter geht´s mit dem Reisebericht.
Tag 11
Ich habe die Nachtruhe meines Gatten gestört, weil ich bei nicht heruntergelassenem Moskitonetz plötzlich ein unangenehmes Summen vernahm, 😈 also Licht an, Mücke gejagt, Peaceful Sleep versprüht, Netz runtergelassen und endlich wieder Licht ausgemacht. Mann war genervt. 😛
Am nächsten Tag war eine Wanderung geplant und da wir uneinig waren, wo´s losgehen sollte, haben wir an der Rezeption einen Guide gefragt. Der meinte, das ginge aber wirklich nur geführt, da die Wanderung für uns alleine viiiel zu gefährlich sei, wir könnten aber am Nachmittag an einem geführten Walk teilnehmen. Also den schnell gebucht und statt dessen mit dem Auto durch die Concession Area. Die Idee mit dem Fragen kam natürlich von mir und ich musste herbe Kritik meiner Männer hinnehmen. 😠
Die Landschaft war schön, Tiere haben wir auch gesehen, wenn auch nicht allzu viele und ein bisschen Offroad-Gerappel gab´s auch.
Wasser gab es auch noch
Fleckenflughuhn
Zurück an der Lodge sahen wir dann endlich den uns schon vorher angepriesenen Hauselefanten, einen einzelnen Bullen, der den Kontakt zu anderen Elefanten meidet und ab und an sogar auf das Lodgegelände kommt. Der fraß aber nur in einiger Entfernung und störte sich weder an den Touristen noch an der Kuh, die in der Nähe graste.
Dann konnten wir endlich zu der Wanderung aufbrechen, die wir schon am Vormittag machen wollten. 😵 Also, ich musste zugeben, gefährlich kam uns nichts vor, weder der Weg noch die Tiere, die wir NICHT gesehen haben. Statt der Tiere gab es ein wenig Bewegung (weil zu Fuß) und ganz viele Tierkötttel, die uns von dem Guide auch dezidiert erläuter wurden. Auf dem Walk kam die Idee auf, ein Buch mit dem Titel "Namibia- Köttel, Eine Bestimmungshilfe" zu verfassen. 😵 Nach nicht allzu langer Zeit waren wir wieder an der Lodge, sahen aber auf dem Rückweg zumindest noch mal den Hauselefanten aus verschiedenen Perspektiven.
Später war er dann seeehr nah! 🤩
Tag 12
Der Tag begann in der Nacht, und zwar ziemlich aufregend. 😮 Nachts um drei weckte mich mein Mann, diesmal aber nicht wegen einer Mücke im Zimmer, sondern wegen sehr ungewöhnlicher Geräusche. "Schatz, ich glaube, der Elefant frisst von unserem Strohdach." Nein, tat er nicht, er fraß von einer Palme, die zwischen unserer und Marcus´Hütte stand. Durch das Fenster sah man nur graue Masse und als der Koloss wieder aufbrach, musste er "rückwärte ausparken", so eng war es zwischen den beiden Hütten. Ich saß wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf dem Bett und habe gestaunt. Ein sehr zentrales Erlebnis in dem Urlaub. Ein Foto haben wir nicht, das erschien uns zu gefährlich. 😗
Irgendwann haben wir dann wieder geschlafen und wurden sehr früh geweckt, weil wir eine Ganztagestour gebucht hatten. Wir drei waren die einzigen Gäste und unser Guide konnte sich so ganz auf unsere Wünsche einstellen. Er war im Gegensatz zu dem mäßig engagierten Guide von Vortag supernett, informiert und sehr bemüht, uns seine geliebte Heimat nahezubringen. Wir hatten einen schönen Tag mit toller Landschaft, vielen Tieren und als Highlight sogar die von uns ersehnten Wüstenelefanten. 🤩
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Nane421'362 Beiträge · seit 201106. Mai 2014 · #85
Cooles Erlebnis mit dem Elefanten; da hätte ich auch Spass dran gehabt ... 😁 😉 Toll finde ich diesmal auch das Foto mit dem Klippschliefer, der seinen dicken Popo auf diesen dünnen Zweiglein balanciert 😄 😄 und auch das mit dem erbärmlich dreinblickenden Springböckchen im strömenden Regen... Freu mich auf mehr !!!
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201106. Mai 2014 · #86
Tag 13
Heute fahren wir von Palmwag zum Fort Sesfontein. Vor dem Start freute sich mein Gatte noch über einige freche Gelbschnabeltokos, von denen einer heftig den Scheibenwischer eines Autos attakierte. Er meinte, das müsse ein Weibschen sein, weil der Vogel sich zwischendurch immer wieder in der Scheibe betrachtete. 😛
Der Weg zu unserer nächsten Unterkunft ging durch schöne Berglandschaft mit recht viel Grün und Mopanewäldern. In der Lodge angekommen haben wir eingecheckt und ich habe hoffnungsvoll (oder eher hoffnungslos 😳) nach einem ATM in der Nähe gefragt, da wir kaum noch Bargeld hatten und noch tanken mussten. Der "Ort" Sesfontein hatte beim Durchfahren nicht so ausgesehen, als ob dort sowas vorhanden wäre. Aber doch, es gäbe einen ATM, der habe aber nicht immer Geld, müssten wir halt ausprobieren. Also nach Ausladen des Gepäcks nochmal zurück und nach längerem Suchen ganz hinten in einem Supermarkt (oder so was Ähnlichem) einen Geldautomaten gefunden und...Überraschung...zwei mal 1500 N$ gezogen. 🤩
Nach ein wenig Ausruhen und Überlegungen, wo der Startpunkt zu einer kleinen Wanderung durch die Khowarib Schlucht ist, sind wir (ohne den müden Sohn) aufgebrochen. Der Beginn des Weges sah eher so aus wie die Alpen. 😄
Der Rest war dann staubig und heiß, sodass ich nach einer Stunde marschieren gern wieder zurück wollte, zwei Stunden reichten mir für den Nachmittag. 🤪
Wieder im Fort haben wir uns ein bisschen restauriert und uns zum Abendessen begeben. Das schmeckte dann genau so wie es aussah. 🤢
Vorspeise
Hauptgericht
Als Nachtisch gab es eine Art Vanillepudding auf einer Untertasse mit einer viertel Kompottbirne. Das war DAS Ausnahme-Essen des Urlaubs. Auf die Frage nach einer Weinauswahl gab´s die Auskunft, man hätte nur Weisswein und auf weiteres Fragen nach der Sorte kam: "From a Tetra-Pack". Meine Männer haben dann sicherheitshalber Windhoek Lager getrunken, ich habe den Wein probiert, der war besser als das Essen. Trotzdem haben wir an dem Abend viel gelacht, teilweise wegen der Sache mit dem Galgenhumor, teilweise, weil Ärgern sowieso wenig hilft und schlussendlich, weil die Belegschaft nach dem Essen noch für die Gäste gesungen hat. Und das konnten sie deutlich besser als Küche und Service. 🤩 🤩 🤩
Die Leute im Fort Sesfontein waren freundlich, teilweise kompetent und die Zimmer sauber, mir waren sie allerdings ein wenig zu dunkel und das Essen war halt am ersten Tag wie beschrieben. Am zweiten Tag wurde es abends besser, das Frühstück war aber auch nicht toll. Wir würden, wenn wir noch mal ohne Zelt in den Hoanib wollten, wieder hier übernachten, weil es von dort aus glaube ich am günstigsten ist.
Zimmer
Toilette 🤪
Morgen erkunden wir einen Teil des Kaokovelt und entdecken ganz alleine Wüstenelefanten. 😄 😄 😄
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201115. Mai 2014 · #87
So, endlich geht´s weiter.
Heute wollen wir zum Hoanib. Vorher gehen wir natürlich noch zum Frühstück. Wir sind gespannt, ob das besser ist als das Abendessen und ... es ist nicht besser.
Das "Buffet"
Im Detail
Aber wir haben Kekse und Biltong im Auto, also alles klar und los. 😄
Wir starteten auf der D3707 Richtung Purros, weiter durch die Gibris Plain, dann begegneten uns ca. 1000 Kühe. Jetzt wissen wir, wo der Name Kunene herkommt: Kuh? Ne, ne? Das war irgendwie beeindruckend, vor allem, da gar keine Cowboys in der Nähe waren und die Viecher ganz allein rummarschierten.
Von einem kleinen Aussichtspunkt aus hatten wir eine schöne Aussicht auf die vielen Feenkreise und für Notfälle sogar ein Satellitentelefon zur Verfügung. 🤩
Nach einer Weile im Hoanib Tal und nach der "Sichtung" etlicher Elefantenköttel, einer toten Giraffe und einer Gruppe Paviane ...
Was hab´ich denn da??
... sahen wir sie endlich, die heiß ersehnten Wüstenelefanten. Kühe und Jungtiere, an die wir uns langsam heranpirschten, so weit, bis ich heftig protestierte aus Angst, sie irgendwie zu reizen.
Sie standen am Rande der Pad und fraßen.
Während wir noch diskutierten, ob wir weiter fahren und damit doch sehr dicht an den Elefanten vorbeifahren sollten (ich war klar dagegen 😈 ),
kamen diese hinzu. 🤩 🤩
Wenn wir also weitergefahren wären, wären wir genau zwischen die beiden Gruppen geraten, ich vermute, das wäre uns nicht gut bekommen, man sollte doch IMMER auf Mama/Ehefrau hören. 😛
Das war DAS Erlebnis unseres Urlaubs, in völliger Einsamkeit Wüstenelefanten zu entdecken und dann noch mit so einem hinreißenden Mini, zum Heulen schön. Ich hätte ihn ja gerne mitgenommen, aber mein Sohn wollte nicht mit anpacken und dann im Ernstfall auf einmal doch nicht sooo nah an die Mama ran. 🤪 Die Großen haben super auf das Kleine aufgepasst, sich immer wieder zwischen uns und ihren Nachwuchs geschoben, obwohl wir schon noch ein gutes Stück Sicherheitsabstand hatten. Von so einer Fürsorge könnte sich mancher Mensch noch was abgucken.
Wir haben sie eine ganze Weile beobachtet und fotografiert, bis sich die drei Kühe mit dem Kleinsten wieder von dannen machten, haben gewendet 😛 und sind weitergefahren.
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200815. Mai 2014 · #88
Hallo Chamäleon,
Musste wegen Fort Sesfontein grinsen! 😎
Die Kloschüssel scheint in Ordnung zu sein. 🙂
Aber die Delikatesse im Teller erinnert mich an ein Abendessen in England.......Igitigit. 😣
Das Frühstücksbuffet scheint für Diätbewusste zu sein...... 🙄
Hoffentlich gibt es bald wieder etwas Gescheites zum Essen!!! 😛
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201115. Mai 2014 · #89
Hallo Annick,
erstens haben wir immer eine Notration Kekse dabei und am zweiten Abend war dann, oh Wunder, das Essen ganz in Ordnung.
Ja, und die Kloschüssel war auch ok.
Liebe Grüsse Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201115. Mai 2014 · #90
Unterwegs haben meine Männer noch ein wenig "Bushman´s Newspaper" gelesen.
Die Landschaft, durch die wir fuhren, hat uns auch gut gefallen.
Und abends gab es dann noch eine Überraschung - das Essen war vielleicht nicht sterneverdächtig, aber ganz in Ordnung, leckeres Wildgulasch. 😄
Diesmal haben Sohn und Mann direkt Bier bestellt, das war aber heute leider alle, es war aber schon jemand unterwegs, neues holen. Nach einer Weile kam dann die Ansage, bald würde das Bier serviert, man müsse nur noch einen kleinen Augenblick warten, da der Mitarbeiter so gelaufen wäre, dass sich das Bier erst mal "beruhigen" müsse, bevor man es öffnen könne. Das hatte ja schon fast wieder einen gewissen Charme. 🤪 🤪
Heute Abend war das Essen also ok., und wir haben uns gefragt, ob wir trotzdem ein Ständchen bekommen. Nein, haben wir nicht, 🤩 wenn das Essen gut ist, wird nicht gesungen. 😗
Der Tag im Hoanib war für uns ein wundervolles Erlebnis. Erst zu Hause ist mir so richtig klar geworden, dass wir eigentlich gegen viele Regeln zu sicherem Fahren in Trockenflussbetten und Einsamkeit verstoßen hatten, kein zweites Fahrzeug, kein Satellitentelefon, keiner wusste, wo wir hin wollten. Wir hatten zwar zwei Reservereifen und reichlich Wasser, bei einer Panne (außer Reifen) wären wir aber ganz schön aufgeschmissen gewesen, uns ist den ganzen Tag kein anderes Auto begegnet (außer direkt bei Sesfontein natürlich). Das nächste Mal müssen wir "vorher" mal gründlich nachdenken. 😊
Morgen fahren wir nach Opuwo über den berüchtigten Joubert Pass, den wir fast nicht erkannt hätten.
Tag 15
Die Wegstrecke heute ist nicht sehr lang, wir müssen bis Opuwo. Mein Mann hat morgens einen riesen Schreck bekommen, weil unser Auto nicht mehr da war. 😵 Diebe? Nein! Ein freundlicher Mensch hatte unser Auto gewaschen und wir haben es bloß nicht mehr wiedererkannt. 🙄 Das war natürlich ein ordertliches Trinkgeld wert und er half uns daraufhin sogar noch, den Kofferraum auszufegen und die Koffer zu verstauen.
Die Straße führte steil berauf und bergab, irgendwann passierten wir die Abfahrt zum Camp Aussicht, einen Grader und einige Baufahrzeuge und dann fragte mein Mann, wann denn nun endlich der gefährliche Joubert Pass käme. Nach einem Blick auf die Karte mussten wir feststellen, dass wir den schon hinter uns gelassen hatten. 😊 Wir hatten also offensichtlich ganz ordentliche Straßenzustände erwischt.
In Opuwo angekommen, haben wir die Anfahrt zur Lodge gesucht und im zweiten Anlauf auch gefunden. Hier sah es ganz nett aus, wir bekamen schöne Zimmer, Marcus sogar ein Upgrade in ein besseres Zimmer direkt neben unserem. Wir haben ein wenig auf der Terrasse gesessen und eine Kleinigkeit gegessen, dann sind mein Mann und ich zurück in die Stadt zum "Sightseeing". Der Sohn war wieder mal müde, diese Jugend. 😄
Ich hatte im Forum viel über Opuwo gelesen und war sehr gespannt. Der Mix aus verschiedenen Kulturen, traditionell gekleidete Himba, Herero, Leute in "westlicher" Kleidung, nur dunkelhäutige Menschen um uns herum, viel Staub, viel Armut, aber auch Herren in Anzug und mit Laptoptasche, das war für uns ungewohnt und spannend. Wir haben in der Zeit, die wir dort waren, nur zwei andere Weiße gesehen, haben uns nie in irgend einer Weise unwohl gefühlt, sind, solange wir nicht an irgendwelchen Schmuckauslagen stehenblieben, nicht angesprochen worden. Im Supermarkt haben wir noch Keksnachschub und Wasser gekauft und sind zurück zur Lodge gefahren.
Das Abendessen war lecker, es gab Springbocksteak, die Weinauswahl war hier auch wieder gut (bzw. überhaupt vorhanden 🤪 ). Das Frühstück am nächsten Morgen war auch ok., die Zimmer waren schön mit hübscher Terrasse und das Hauptgebäude geschmackvoll eingerichtet. Einen netten Shop gab es auch. Zitat aus dem Reisetagebuch meines Gatten: "Dann ist Karin noch in den Shop, um afrikanischen Nippes zu erwerben - Frauen!" 😈
Zimmer
Wie immer die Toilette
Unser Balkon
Morgen fahren wir in den Etosha via Galton Gate, denn wir haben nach langen Kämpfen Zimmer im Dolomite Camp bekommen. 🤩
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201122. Mai 2014 · #91
Tag 16
Endlich geht es Richtung Etosha, obwohl, wir haben ja mit Tiersichtungen (Elefanten, Bergzebras, Giraffen, Kudus ...) und besonderen Landschaften auch bisher schon viel Glück gehabt.
Mama hat ihrem Sohn im Voraus erklärt, dass jede Elefantensichtung ein besonderes Erlebnis ist, also sehen wir mal, ob unser Sichtungsglück weiter anhält. 😊
In Opuwo haben wir noch mehrmals angehalten und Mann und Sohn sind in diverse Geschäfte, weil Sohn unbedingt ein Auxkabel kaufen wollte. In den meisten Läden kannte man aber sowas wohl gar nicht. 😗
Die Straße zum Galton Gate war weitgehend geteert, sodass wir zügig vorankamen. Unterwegs haben wir noch einen Anhalter eingeladen, der auch in den Etosha wollte. Es stellte sich dann heraus, das er im Dolomite Camp arbeitete. Leider sprach er nur wenig Englisch, sodass die Unterhaltung etwas mühsam war, aber als er hörte, dass wir im Dolomite Camp übernachten würden, war er total stolz und zeigte uns auf seiner kleinen Kamere Bilder seines Arbeitsplatzes.
Um 11:30 waren wir am Gate, füllten einige Papiere aus und fuhren weiter zum Office, wo wir das Permit erwarben. Alle waren sehr freundlich. Da kein Auto übrig war um unseren Begleiter abzuholen, blieb er notgedrungen bei uns im Auto und musste ein wenig mit uns "gamedriven", bis wir ihn am Staff-Gebäude rausließen.
Bereits nach wenigen Kilometern entdeckten wir im hohen Gras und Gebüsch ein wenig entfernt von der Straße eine Elefantenherde, die allerdings nicht so recht fotogen war, aber immerhin schon kurz nach der Einfahrt Elefanten. 🤩
Am ersten Wasserloch standen Zebras und Kuhantilopen, da war ich schon ziemlich beeindruckt, denn wir hatten in unserem ersten Namibiaurlaub nur wenige verschiedene Antilopenarten gesehen.
Auf dem Weg zum nächsten Wasserloch mussten wir dann eine Pause einlegen, denn über die Straße marschierten auf einmal ... zahlreiche Elefanten. 🤪 "Mama, du hast doch gesagt, Elefanten seien was Besonderes!? 😛
Undankbarer Sohn! 🤩 Hatten wir extra für ihn bestellt.
Auf dem Weg zum nächsten Wasserloch lagen Steinböckchen direkt an Wegesrand unter einem Baum und machten keine Anstalten, sich zu bewegen. Die kannten wir bisher nur flüchtend.
Am Wasserloch Klippan gab´s dann Arche-Noah Feeling. Hier war ein richtiges Gedränge. Sogar unser einheimischer Begleiter hat Fotos gemacht.
Dann sind wir kurz zum Dolomite Camp, haben aber beschlossen, den Rest des Tages lieber noch für einen Gamedrive zu mutzen und später einzuchecken. Wir hatten aber so schon mal die schöne Lage des Camps bewundern können.
Wir sind den Nachmittag mehrere Wasserlöcher angefahren und haben Antilopen, Bergzebras, Steppenzebras, Warzenschweine, Giraffen, Strauße, Adler, Geier und mehr gesehen.
Am Wasserloch Okawao gab´s dann nochmal Elefanten. 🤩 🤩
Hydra
Auf dem Weg zurück hatten wir dann noch eine typische "Blöde-Touristen-Situation". Ich bin gefahren, damit meine Männer fotografieren konnten und entdeckte am Wegesrand einen wunderschönen Giraffenbullen. Also alle darauf aufmerksam gemacht und alle Augen links. In dem Moment kam eine Giraffendame von rechts aus dem Gebüsch auf die Straße und ich hätte sie beinahe angefahren. Schreien, hupen, bremsen, lenken und ein Satz der Giraffe zur Seite haben eine Kollision verhindert und ich habe mich fürchterlich über mich selber geärgert, dass ich einen Moment die Aufmerksamkeit von der Straße genommen hatte. Das war knapp und mein Herz klopfte gewaltig.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201122. Mai 2014 · #92
Am Dolomite Camp angekommen wurden wir von dem legendären Golfcaddy abgeholt und zur Rezeption gebracht. Wir bekamen zwei schöne Zelthäuser.
Richtung Rezeption
Zimmer
Toilette
Müder Mann
Vor dem Abendessen haben wir noch einen Sundowner im "Barzelt" getrunken und einen schönen Sonnenuntergang genossen. Vorher marschierten aber noch einige Elefanten 🤩 🤩 durch die Ebene unterhalb des Dolomite Camps. Sohn: "Mama, was erzählst Du eigentlich immer für einen Unsinn? Elefanten sind gar nichs besonderes!" 😈 😈
Das Abendessen hat uns gut geschmeckt, einen tollen Wein gab´s auch dazu und der Service war ausgesprochen freundlich. Gegen zehn wurden wir dann von dem Caddy zu unseren Zelten gebracht. Ich weiß nicht, ob das wirklich notwendig ist oder eher Show,, aber da der Mann, den wir als Anhalter mitgenommen hatten, den Caddy fuhr, war´s irgendwie noch ganz lustig, als unser Sohn meinte: "This morning we drove you, now you drive us." Der Mann hat jedenfalls herzlich gelacht. (Vielleicht war er auch einfach nur höflich.) 😗
Das Dolomite Camp war toll, schöne Zimmer in schöner Anlage und traumhafter Landschaft. Viele Tiere waren zu der Zeit, zu der wir da waren, auch in der Umgebung und meist waren wir allein an den Wasserlöchern. Das Abendessen und das Frühstück hat uns geschmeckt und alle waren sehr freundlich. Hier möchte ich auf jeden Fall nochmal hin.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201122. Mai 2014 · #93
Tag 17
Am Morgen kam unser Sohn strahlend an den Frühstückstisch und begrüßte uns mit einem: "Hello, my name is Marcus, I´m your guide. Today is rhino time." Na, dann schaun wir mal, man kann sich ja alles wünschen, aber es geht nicht alles in Erfüllung.
Also fuhren wir los zu unserem Gamedrive. Am ersten Wasserloch war ein Honigdachs, ist doch schon mal was.
An weiteren Wasserlöchern waren Warzenschweine und raufende Oryxe.
Und andere Antilopen, Kudus, Hartebeest ...
Und es gab auch immer wieder mal Elefanten
Irgendwann tatsächlich garniert mit Nashorn. Wenn Marcus sich was wünscht ... 😛
Das Black Rhino stand im Wasser und rührte sich ewige Zeit kaum. Dafür hatten etliche Elefantenbullen beschlossen, am Wasserloch ein Meeting zu veranstalten. Es kamen nach und nach 8 Bullen Richtund Wasserloch und waren um uns herum verteilt. Dann ging das Nashorn seiner Wege und meine Männer meinten, ich könne nun auch wieder fahren. Da standen aber noch drei Elefanten ganz dicht am Weg uns ich hatte inzwischen ziemliche Panik. Zwei entschieden sich endlich, auch ans Wasser zu gehen und nun war nur noch einer übrig, ca. 3 Meter neben der Pad, auf der wir lang mussten. Da ich mich weigerte, zu fahren, bin ich im Auto nach hinten geklettert in der Annahme, mein Mann würde nun nach vorne klettern um das Steuer zu übernehmen und was macht er - er steigt aus und marschiert um das Auto herum. Männer! 😈 😈 😈 Als wir direkt neben dem Tier waren, hob es den Rüssel und ein Bein und stellte die Ohren auf. Ich dachte, nun habe unser letztes Stündlein geschlagen aber dann drehte der Riese ab. Wegen meiner Angst musste ich mir noch etliche Tage Lästereien von meinen Lieben anhören. 😛 😛
Ich finde, da sieht man schon, dass die nahe am Weg waren.
Viele Raubvögel haben wir an dem Tag auch gesehen.
Und abends am Dolomite Camp gab´s nochmal ... wie sollte es anders sein ... Elefanten, diesmal aber aus sicherer Entfernung.
Das war ein wirklich schöner Tag mit vielen Tiersichtungen und schönen und spannenden Erlebnissen. Scheinbar macht es sich bezahlt, dass wir unseren Sohn mitgenommen haben. 😛 😘
Gute Nacht!
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reisetiger281 Beiträge · seit 201423. Mai 2014 · #94
Moin, kurz vor meinem nächsten Meeting habe ich mich heimlich auf euer Dach geschlichen und Eure Aufzeichnungen durchgelesen. Glatte eins 😄 Aber das beste: Meine Grobplanung für meine Reise Nummer 4 ist fertig 😗 Bin gerade mit Sichten und Editieren meiner Bilder und Filmeeinstellungen fertig und könnte schon wieder losfahren 🤩 Sehen wir uns in Hollenstedt? Gruß
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carpe diem
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201123. Mai 2014 · #95
Hallo und willkommen,
ja, Namibia kann einen schon sehr gefangen nehmen, wir sind froh, diesen Herbst wieder loszukönnen. 🤩
Schön, dass Dir unser Reisebericht gefällt, dann macht das Schreiben nochmal soviel Spass.
In Hollenstedt sehen wir uns ganz bestimmt, wir freuen uns schon sehr! 😄 😄
Liebe Grüße Karin
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take-off1'674 Beiträge · seit 201223. Mai 2014 · #96
Hallo Karin
Wegen meiner Angst musste ich mir noch etliche Tage Lästereien von meinen Lieben anhören. 😛 😛
Du hast völlig richtig gehandelt !! Bei Elefanten bin ich auf immer auf der Hut, lass ihnen lieber ein wenig mehr Platz, denn es ist ihr zu Hause !!! Und so leid es mir auch tut, das Verhalten deines Mannes war falsch 🤩 Solange die Menschen im Auto bleiben und nicht zu nahe kommen, ist alles gut. Ein Mensch außerhalb des Autos kann schnell eine Bedrohung darstellen.
Dein Gute Nacht Foto ist toll. Auch die Fotos von den Raubvögeln gefällt mir sehr gut. Das Dolomiticamp fanden wir auch toll, da weckt dein Bericht Erinnerungen und am liebsten würde ich sofort wieder die Koffer packen. Das dauert aber leider noch ein wenig 🙁 Unsere Söhne haben auch gelästert wenn wir uns den Elefanten nicht wirklich nähern wollten. Aber sie waren auch nicht dabei als uns so ein Riesenvieh im Pilanes von der Strasse drücken wollte. Unser Wagen war ziemlich ramponiert und wir haben seitdem einen RIESENrespekt vor den netten grauen Riesen. 😗 Deshalb hast du mein vollstes Verständnis.
Freue mich auf die Weiterfahrt
Schönes Wochenende
Gypsy
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201125. Mai 2014 · #98
@take-off
Natürlich hat mein Mann falsch gehandelt, er hätte mal lieber auf seine Gattin hören sollen. 😛 Ich glaube, er wusste das im Prinzip sogar, aber die Verlockung, mich zu ärgern, war einfach zu groß. 🤩 😈
@Gypsy
Oh Gott, ein "Zusammenstoß" mit so einem Koloss ist bestimmt nicht lustig. 😮 Gott sei Dank seid Ihr offensichtlich heil geblieben und wir hatten auch Glück, dass gerade keiner von der Riesen angriffslustig war.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201125. Mai 2014 · #99
So, jetzt geht es noch ein bisschen weiter mit dem Reisebericht.
Tag 18
Zum Frühstück gab´s als Ansprache heute: "Hello, my name is Marcus, I´m your guide. Today is lion time." Na, immer kann das ja nicht klappen. (dachte ich da noch) 😛
Nach dem Frühstück haben wir unsere Koffer ins Auto geladen, weil wir heute weiter mussten nach Halali. Auf dem Weg dorthin sind wir viele Wasserlöcher angefahren, haben aber zunächst nur verschiedene Antilopenarten gesehen, allerdings auch mehrmals Elands, das war schön, denn auch die hatten wir zwei Jahre zuvor überhaupt nicht entdeckt.
Am Wasserloch Sonderkop stand wieder mal ein Elefant am Wasserloch und unser Sohn meinte, wir könnten gleich weiterfahren, Elefanten hätten wir schon genug gesehen. Aber dann machte uns der Fahrer eines anderen Autos darauf aufmerksam, dass hinter der Mauer der Pumpstation eine Gruppe LÖWEN läge. Unglaublich, lion time! 🤩
Dann kam noch einer zum Trinken ans Wassserloch.
Irgendwann haben wir dann den "exclusiven" westlichen Teil des Ethosha verlassen und haben am Ghost Tree Forest eine Pause mit Kaffee und Keksen gemacht. Dort waren riesige Siedlervögel-Nester und die kleinen Tierchen waren ganz verrückt nach unseren Keksen. Da sind ein paar Krümel aus Versehen auf den Boden gefallen. 😊 Marcus entdeckte einen Wasserkanister unter einem Baum und meinte, der sei vielleicht dort, damit hin und wieder jemand den Vögeln was zu trinken gibt. Gesagt, getan, ein Behältnis gesucht und etwas von dem Wasser reingegossen und schwupp, sah man das Behältnis vor lauter Vögeln nicht mehr. Die schienen sich echt zu freuen.
Das obligatorische Zwergfalkenpaar war auch da.
Nun ging´s weiter Richtung Okaukuejo, da wir unbedingt tanken mussten, die Warnleuchte war schon an und ich am Steuer schon ein wenig nervös. 🙄 Da war auch noch ein anderes Licht an und das Auto zog irgendwie nicht mehr richtig. Ich sah uns schon unser Auto durch den Etosha schieben und habe heftig lamentiert, bis mein Mann freundlich meinte, es könne vielleicht helfen, wenn ich die Handbremse lösen würde. 😈 😈 Ihr seht also, ich habe mir stets Mühe gegeben, meine Männer zu unterhalten. 😗
Natürlich hat der Sprit gereicht. Nach dem Tanken sind wir kurz zum Wasserloch gegangen, weil ich wollte, dass unser Sohn das legendäre Wasserloch in Okaukuejo wenigstens mal sieht, wenn auch zur Mittagszeit sicherlich leer. Und was stand da, obwohl da sonst mittags nie was los ist - zwei Elefanten! 🤩
Weiter ging unser Gamedrive an einigen Wasserlöchern mit den üblichen Tieren vorbei bis Olifantsbad - hier gab´s die zweite Runde Löwen mit viel Action und total nah. Etliche Weibchen und Männchen lagen, liefen und stritten herum.
Man hätte nur den Arm aus dem Auto strecken müssen und hätte sie kraulen können, haben wir aber doch lieber gelassen. Das haben sogar meine mutigen Männer eingesehen. 😛
Auf dem weiteren Weg nach Halali meinte Marcus plötzlich, ich solle langsamer fahren, da seien Breitmaulnashörner im Gestrüpp. Mein Mann und ich haben zunächst gar nichts gesehen aber unser Sohn mit seinen Adleraugen hatte recht, zwei stattliche Tiere, leider weit entfernt. Aber sie taten uns den Gefallen und kamen immer näher an die Pad, sodass wir sie nach einer Weile richtig gut bewundern konnten.
Es war inzwischen recht spät geworden, aber wir mussten noch zweimal anhalten, zuerst wegen zwei Tüpfelhyänen ...
... und dann wegen eines Löffelhundes.
Leider ein wenig weit weg, aber für ein Beweisfoto hat´s gereicht.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201126. Mai 2014 · #100
Nun war es wirklich spät und wir sind quasi noch so grade durch das Tor, das hinter uns zuging. 😗 😗
Nach dem Abendessen haben meine beiden Lieben Bilder gesichert und ich bin noch zum Wasserloch gegangen. Da waren dann nach kurzer Wartezeit nochmal 11 Elefanten, im Flutlich ein ganz besonderes Erlebnis. Was für ein Tag mit tollen Tiersichtungen. So viel Glück habe ich vorher kaum für möglich gehalten, ich bin müde und glücklich, das erlebt zu haben.
Halali ist ja ein staatliches Camp, aber wir waren mal wieder überrascht, die Zimmer waren ordentlich und das Abendessen in Buffetform echt gut, viel frischer Salat, Gemüse, Wild, Kartoffeln. Freundlich waren die Leute hier auch. Die Gesamtanlage wirkt genau so wie Okaukuejo ein bisschen wie eine Kaserne, aber wir sind ja nicht hier um im Camp spazieren zu gehen. 🤨
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