Trinkwasserentkeimung

30 Antworten · 5'307 Aufrufe · gestartet 16. März 2014 von Hasi21
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33,1k Beiträge · seit 200619. März 2014 · #21
Hallo Hasi21,
eigentlich hatte ich mir nicht eine Diskussion erhoft darüber, ob ich mein Trinkwasser aufbereite sondern, wie ich es am Besten machen kann.
ganz einfach: gar nicht, da in Namibia nicht nötig.

Gruß aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'296 Beiträge · seit 200620. März 2014 · #22
travelNAMIBIA schrieb:
eigentlich hatte ich mir nicht eine Diskussion erhoft darüber, ob ich mein Trinkwasser aufbereite sondern, wie ich es am Besten machen kann.
ganz einfach: gar nicht, da in Namibia nicht nötig.
... hmm. Ich würde das Wasser nicht einfach so aus jedem Tümpel trinken, in den möglicherweise schon ein paar Tiere reingekackt haben oder verwestes Kleingetier in einem Meter Tiefe vor sich rumgammelt. Ich benutze da auch lieber 'nen Filter.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'287 Beiträge · seit 200820. März 2014 · #23
Hasi21 schrieb:
eigentlich hatte ich mir nicht eine Diskussion erhoft darüber, ob ich mein Trinkwasser aufbereite sondern, wie ich es am Besten machen kann.
Hallo,

nun Du hast ja mehrheitlich eine Antwort auf Deine Frage bekommen. Es ist in Namibia (und meiner Meinung im grössten Teil des südlichen Afrikas) nicht nötig Wasser zu filtern, da Du eigentlich regelmässig und zuverlässig Zugriff auf saubereres Trinkwasser hast.
Wir haben im Auto einen Katadyn Filter dabei, für Notfälle. Ich würde solcherlei gefiltertes Wasser aber immer noch abkochen, bevor ich es trinke. Bisher haben wir den Filter einmal in Botswana eingesetzt, um die Brauchwasser Vorräte aufzufüllen. Ganz ehrlich haben wir das aber nur gemacht, weil wir den Filter mal ausprobieren wollten. I.d.R. kann man in einem Auto gut Trink- und Brauchwasservoräte für mindestens zwei Wochen transportieren und nach einer solchen Zeit, wirst Du normalerweise die Vorräte wieder auffüllen können.

Solltest Du lange Strecken zu Fuß oder per Rad zurücklegen oder über Wochen weit ab der Zivilisation stationär bleiben, ist ein Filter ggf. sehr sinnvoll, aber das wurde ja auch schon im Thread erklärt.
Was genau durch welchen Filter aus dem Wasser herausgefiltert wird, solltest Du auf den jeweiligen Produktseiten sehen.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
33,1k Beiträge · seit 200620. März 2014 · #24
Hi Wolfgang,
... hmm. Ich würde das Wasser nicht einfach so aus jedem Tümpel trinken, in den möglicherweise schon ein paar Tiere reingekackt haben oder verwestes Kleingetier in einem Meter Tiefe vor sich rumgammelt. Ich benutze da auch lieber 'nen Filter.
ist ja auch nicht nötig, wenn man nicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Überall in Namibia gibt es auch sauberes Trinkwasser. Jedes Bohrloch auf jeder Farm hat Trinkwasserqualität. Offene Wasserstellen sind immer die schlechteste Wahl.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 20. März 2014
1'450 Beiträge · seit 200620. März 2014 · #25
carl schrieb:nun Du hast ja mehrheitlich eine Antwort auf Deine Frage bekommen. Es ist in Namibia (und meiner Meinung im grössten Teil des südlichen Afrikas) nicht nötig Wasser zu filtern, da Du eigentlich regelmässig und zuverlässig Zugriff auf saubereres Trinkwasser hast.
Ja, und genau das will sie ja nicht, wegen MÜLL !?!

Und glaubt uns nicht, dass diese Kanister für die Einheimischen kein "Müll" sind, sondern heissbegehrte Ware. Die haben soviel Verwendungsmöglichkeiten dafür.

Beate
1'287 Beiträge · seit 200820. März 2014 · #26
beate schrieb:

Ja, und genau das will sie ja nicht, wegen MÜLL !?!

Hallo Beate,

Hasi21 fragt nach Wassserfilter und Brauni will keinen Müll. 😉

Gruß
Carl
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545 Beiträge · seit 200620. März 2014 · #27
Hallo,

das ist ja echt der Hammer, immer wenn ich in diese Seite reinschaue, sehe ich auf der rechten Seite eine Wasserfilter Werbung.

Vieleicht könnte man mal eine Diskusion über Pizza oder Badeschlappen eröffnen, ich wäre echt mal über die Werbeanzeige gespannt.

Filterlose Grüße
Gast20. März 2014 · #28
Hallo Eintracht,

Google Adsense versucht den Inhalt dieser Seite zu erfassen. Und sofern ein Anbieter thematisch passende Werbung bei Google Adsense gebucht hat (d.h. passende oder ähnliche Keywords), kommt hier die passende Werbung. Was diesen Part der themenrelevanten Werbung anbetrifft, ist das in Sachen Datenschutz auch völlig unkritisch.

Noch zum Thema: Bezüglich Umweltaspekten wird man vermutlich genau gucken müssen, unter welchen Bedingungen so ein Katadyn-Filter besser abscheidet. Das der pauschal immer eine bessere Umweltbilanz hat, würde ich stark bezweifeln.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 20. März 2014
7'296 Beiträge · seit 200620. März 2014 · #29
carl schrieb:I.d.R. kann man in einem Auto gut Trink- und Brauchwasservoräte für mindestens zwei Wochen transportieren und nach einer solchen Zeit, wirst Du normalerweise die Vorräte wieder auffüllen können.
... im Eröffnungspost war ja von Wanderungen die Rede und ich gehe davon aus, dass man dabei genauso viel Wasser benötigt wie beim Radfahren. Ich habe in der Namib in drei Tagen 40 Liter Wasser getrunken. Da kommt beim Wandern schnell ein Gewicht zusammen, das man nicht mehr tragen kann/möchte, zumal ja evtl. noch Zelt, Kamera, Kochkrempel usw. dabei ist. Wenns natürlich nur Tageswanderungen sind, kann man sich den Aufwand mit dem Filtern sparen. Kommt halt aufs Vorhaben an.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2 Beiträge · seit 201422. März 2014 · #30
Tschou zäme

Es wurde bisher noch nicht darauf hingewiesen, dass sich diese 5l-Kanister hervorragend dafür eignen, das Wasser mittels der in Namibia fast doppelt so hohen UV Strahlung „Keimfrei“ zu machen. Die Dinger braucht man also nicht wegwerfen, sondern auffüllen und in die Sonne damit.

Ausser in Windhoek (Chlor) und in der Etosha (w.t.w.) wo mir das Wasser nicht schmeckt leben wir immer aus dem Hahn direkt in den Magen, ohne Filter oder Micropur oder Ag oder Au. …… und sind alt geworden.


Gruss

Anita
42 Beiträge · seit 201303. Juli 2014 · #31
Ich zweifle, dass die UV-Strahlung in Namibia ausreicht, Wasser in einem 5l Plastikkanister keimfrei zu machen. Ich benutze seit mehreren Jahren einen Steripen Classic, mit Vorfilter 40µ, ohne gesundheitliche Problem gehabt zu haben. Voraussetzung ist, dass das Wasser klar und geschmacklich neutral ist.
Wenn nichts hilft, muss das Wasser noch mit Aktivkohle gereinigt werden.

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