Flüge gebucht - was nun? ;)

19 Antworten · 3'637 Aufrufe · gestartet 21. Feb. 2014 von hannes82
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201421. Feb. 2014 · #1
Hallo zusammen,

nun hat es auch mich gepackt und dieses Forum scheint voll von Namibia-Begeisterten zu sein. Also, was habe ich getan? Das wohl dümmste, was machen machen kann: Einfach mal Hin- und Rückflug FRA-WDH gebucht und gesagt: "Rest kommt später".

Nunja, erst mal zu mir: Ich bin Johannes, 31 Jahre alt und wohne bei Frankfurt/Main. Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder in Spanien oder den USA war, wollte ich ein weiteres Ziel, das ich mir schon lange vorgenommen hatte, auf die Agenda setzen: Namibia.

Mit den gebuchten Flügen (24.11.-08.12.2014) bin ich diesem Ziel wohl schon etwas näher, jedoch habe ich nach der Flugbuchung gemerkt, dass ich ja eigentlich noch ziemlich planlos bin.

Immerhin, ich habe herausgefunden, dass am 06.12. die Schulferien in Namibia zu beginnen scheinen und ich mich schleunigst um eine Unterkunft - zumindest für die letzten 2-3 Tage - bemühen sollte.

Vielleicht schreibe ich zunächst mal, was mir vorschwebt - und vielleicht ist ja dann jemand so nett und holt mich entweder auf den Boden der Tatsachen, oder gibt mir sinnvolle Ratschläge, für die ich sehr empfänglich und dankbar bin.

Wir reisen zu zweit und würden natürlich gerne einiges sehen - jedoch nicht zwingend jeden Tag rumhetzen. Schließlich kann man ja wiederkommen 😉

Ich hatte überlegt ein Auto zu mieten und von Unterkunft zu Unterkunft zu fahren. Da meine Leidenschaft dem Fotografieren gehört, würde ich natürlich auch sehr gerne das ein oder andere Foto schießen.

Nachdem ich hier ein bisschen in den Reiseberichten gestöbert habe und sehr viele wirklich schöne Fotos gesehen habe, frage ich mich, ob diese Fotos entstehen können, wenn man quasi einfach den oben beschriebenen Weg nimmt, oder ob man geführte Touren/Safaris buchen sollte/muss.

Wie gefährlich ist es einfach mal auszusteigen - wenn nicht gerade einer der Big 5 neben dem Auto stehen? 🙂

Gibt es empfehlenswerte Routen, Dinge, die man gesehen haben muss, Orte die man sich erst mal schenken kann usw.?

Ich freue mich über alle Tipps und Hilfestellungen 😉

Danke und einen schönen Abend!
Johannes
956 Beiträge · seit 200921. Feb. 2014 · #2
Hallo Johannes!

Ich sage dir schon mal eine ausführliche Antwort für später zu, erst muss ich meinen Reisebericht weiterschreiben, sonst gibt es hier einen Riot 😉

Ich kann dir aber versichern: Einfach Flüge buchen kann eine der allerbesten Ideen im Leben überhaupt sein. Glaub mir 😎 🙂

LG aus Österreich und bis später,

Tanja
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2014
Themenstarter6 Beiträge · seit 201421. Feb. 2014 · #3
Das ging schnell. Ich freue mich. Vielen Dank!!!
3'491 Beiträge · seit 200621. Feb. 2014 · #4
Hallo Johannes,
so schlimm ist das ja nun auch wieder nicht - für alles Weitere hast Du ja immerhin noch 9 Monate. In dieser Zeit bringen andere auch etwas mit Hand und Füßen zustande 😄
14 Tage sind so wenig, dass Ihr sehr umsichtig mit der Zeit umgehen müsst. Die Schulferien werden Euch weniger berühren. Mein Vorschlag: 1 Nacht Windhoek - 2 Nächte Swakopmund - 2 Nächte Erongo - 6 Nächte Etosha - 2 Nächte Okonjima/ Nähe Otjiwarongo - 1 Nächte Windhoek. Bei dieser Route bekommt Ihr die Wüste mit, die wunderschöne Bergwelt des Erongo, die reiche Tierwelt von Etosha und als abschließendes Bonbon Luxus pur mit vielen großen Katzen. Das Ganze ist ohne Hast zu machen und verschafft Dir ausreichend Gelegenheit für gute Fotos. Ihr könnt das alles als Selbstfahrer machen, braucht also keine geführte Tour. Wichtig ist nur, dass Ihr Euch rechtzeitig in Etosha anmeldet, da es dort iaR sehr früh ausgebucht ist.
Gruß Joli
7'296 Beiträge · seit 200621. Feb. 2014 · #5
hannes82 schrieb:Also, was habe ich getan? Das wohl dümmste, was machen machen kann: Einfach mal Hin- und Rückflug FRA-WDH gebucht und gesagt: "Rest kommt später".
... genau so mache ich es auch immer.
Nachdem ich hier ein bisschen in den Reiseberichten gestöbert habe und sehr viele wirklich schöne Fotos gesehen habe, frage ich mich, ob diese Fotos entstehen können, wenn man quasi einfach den oben beschriebenen Weg nimmt, oder ob man geführte Touren/Safaris buchen sollte/muss.
... wenn Du nicht gerade eine spezielle Fotoreise buchst, ist das Selbstfahren der bessere Weg. Da kannst Du auch mal 'ne Weile auf den richtigen Moment warten oder mal ein paar Meter laufen, um einen besseren Blickwinkel zu haben und Du kannst anhalten, wo Du willst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
956 Beiträge · seit 200921. Feb. 2014 · #6
Hallo Johannes!

Ich würde dir Folgendes raten (jeweils Übernachtungsstopps):

1 Windhoek bzw schon ein Stück nach Süden, Lake Oanob zum Beispiel
2&3 Sesriem (Sossusvlei)
4&5 Swakopmund
6&7 Damaraland
8-12 Etosha
13&14 Erongo

Ihr könntet eine Nacht im Damarland oder Etosha oder Eromgo kürzen und die in Swakopmund einsetzen bzw vor Sesriem eine Nacht in der Kalahari verbringen.

Und natürlich fahrt ihr die Tour selbst, gar keine Frage. Du musst nur wegen des Budgets schauen - in Namibia würde ich auf einen Geländewagen bzw SUV nicht verzichten wollen und die sind nunmal teurer. Es gibt nicht wirklich viele günstige. Unterkünfte, aber ein paar leistbare zu. Glück doch. Trotzdem ziehen viele Leute auch mit Dachzelt los. Schau dir das doch mal auf der Karte an und verrate uns, was du denkst.

In der Etosha darfst du nicht aussteigen, auf vielen anderem Strecken, die du bei oben genannter Tour fahren würdest, kannst du bedenklos aussteigen und ausgiebige Fotostopps einlegen.

LG, Tanja

PS.: Das Alles geht natürlich auch andersrum, nur Etosha wird als Highlight gerne ans Ende gesetzt.
7'296 Beiträge · seit 200621. Feb. 2014 · #7
TanjaH schrieb:In der Etosha darfst du nicht aussteigen
... das auch bitte wirklich beachten. Ich habe es dreimal trotzdem gemacht und würde es nicht mehr tun. Ok, das eine Mal ließ es sich nicht vermeiden, weil ich 'nen Platten hatte.
Die beiden anderen Male waren es Fotomotive, die ich zusammen mit dem Auto fotografieren wollte. Es waren ein paar Zebras in der Nähe und ich dachte mir nichts dabei. Autos sind die gewohnt und daher sehr gelassen. Als ich aber ausstieg, gab es eine Panik unter den Zebras. Gar nicht gut.
Beim nächsten Mal habe ich besser aufgepasst. Keine Tiere weit und breit - dachte ich. Unter der Piste befand ich eine Betonröhre, damit das Wasser abfließen kann, falls es mal ordentlich regnet. Und da kam plötzlich ein großes Gebiss auf vier Beinen raus. Eine stattliche Hyäne hatte dort im Schatten gedöst, ist aber zum Glück in die richtige Richtung gelaufen.
Da man auch von Fehlern Anderer lernen kann, dachte ich mir, ich erwähne das mal hier.
Das Alles geht natürlich auch andersrum, nur Etosha wird als Highlight gerne ans Ende gesetzt.
... das hat noch einen anderen Nebenaspekt. Etosha ist für die meisten Namibiareisenden die Region mit dem größten Malariarisiko. Für den recht unwahrscheinlichen, aber dennoch möglichen Fall einer Infektion bricht die Krankheit dann nicht während der Reise aus und wirft alles über den Haufen, sondern erst später zuhause. Da in Europa aber kein Arzt an Malaria denkt, sollte man diesen dann auf eine mögliche Malaria hinweisen, falls es einem in der Folgezeit schlecht geht.

Gruß
Wolfgang
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zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2014
Themenstarter6 Beiträge · seit 201422. Feb. 2014 · #8
Vielen Dank erst mal an alle, die bisher geantwortet haben und Tipps gegeben haben und an die, die mich per PN kontaktiert haben. Sehr schön, hier so nett begrüßt zu werden. Ich werde die beiden Routen, die Vorgeschlagen wurden, zum einen mal genauer ansehen, zum anderen auch mit meiner Begleitung besprechen. Schließlich kann ich ja nicht alles allein einfach so entscheiden 😉

Ich melde mich also wieder - das ist eine Drohung 😉

Viele Grüße
Johannes
Themenstarter6 Beiträge · seit 201426. Feb. 2014 · #9
Hallo zusammen,

nochmals danke für die Tipps und Hinweise. Wir sind inzwischen einen Schritt weiter und haben einen groben Tourplan aufgestellt - okay - eigentlich haben wir den Vorschlag von Tanja übernommen 😉 (Vielen Dank dafür)

So sieht der Plan derzeit aus:
Datum Reiseziel/Aufenthalt Fahrtstrecke
24.11.2014 Ankunft Windhoek 0
25.11.2014 Windhoek - Sesriem 304
26.11.2014 Sesriem 0
27.11.2014 Sesriem - Swakopmund 349
28.11.2014 Swakopmund 0
29.11.2014 Swakopmund - Damaraland 370
30.11.2014 Damaraland 0
01.12.2014 Damaraland - Etosha 340
02.12.2014 Etosha 0
03.12.2014 Etosha 0
04.12.2014 Etosha 0
05.12.2014 Etosha nach Erongo 434
06.12.2014 Erongo 0
07.12.2014 Erongo - Windhoek 253
08.12.2014 Windhoek und Abflug
Gesamtstrecke 2.050 km
Natürlich ist der Plan nur ein Plan - also nicht fix. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob es große Einwände gibt, ob es Tipps gibt, oder ob das so okay ist.
Einzig die 434 km-Strecke macht mir ein wenig Bauchschmerzen - ansonsten denke ich, dass es für eine erste Tour gar nicht so schlecht ist, oder?

Geplant ist die Anmietung eines 4x4 mit Dachzelt und grundsätzlich eine Art Mischung aus Camping und Unterkunft. Wenn 2-3 Tage (z.B. die Zeit im Etosha-Park) in einer etwas "besseren" Unterkunft ist, haben wir da kein Problem mit. Dehalb nehmen wir/ich gerne Tipps für Unterkünfte an, die Ihr empfehlen könnt. Ich bin aber natürlich auch gerne bereit selbst zu suchen bzw. zu lesen, lesen und zu lesen 😉

Ich danke ganz herzlich!

Viele Grüße und schönen Abend
Hannes
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2014
3'491 Beiträge · seit 200626. Feb. 2014 · #10
Hallo Hannes,
ich meine, das ist eine ganz vernünftige Streckenführung. Die Tagesetappe Etosha-Erongo scheint mir mit 434 km etwas zu gut berechnet zu sein, aber es kommt eben darauf an, ob Ihr von Okaukuejo oder Namutoni aus startet und wo Ihr im Erongo hin wollt. Wie auch immer - über Kalkfeld habt Ihr nur Teerstraße, so dass auch 450 km an einem Tag kein Problem sind.
Gruß Joli
Themenstarter6 Beiträge · seit 201427. Feb. 2014 · #11
Das ist eine gute Info. Vielen Dank!
312 Beiträge · seit 201327. Feb. 2014 · #12
Hallo Hannes,

ich denke, für Etosha solltet Ihr Euch den Ablauf näher überlegen, nachdem das Streckengerüst steht - derzeit sind da 4 Nächte eingeplant.

Für mich wäre die Grundüberlegung bei Etosha, ob Dolomite Camp (nur Lodge-Übernachtung möglich) mit rein soll oder nicht. Nur mit Übernachtung Dolomite kommt Ihr in den Westteil von Etosha...das wäre dann beim Reinfahren in den Park aus dem Damaraland. Dort müsstest Ihre auf jeden Fall buchen (1Ü). Danach Okaukuejo/Halali...
Du hast Etosha mit 0 km eingeplant...dem wird so nicht sein, da die Pirschfahrten auch km zusammen bringen.

Wir hatten Damraraland (Huab-Lodge) und Erongo (AiAiba) direkt aneinander gehängt, das war zeitlich ganz ok. Unsere Runde war umgekehrt - also aus Etosha (Dolomite) kommend und erst nach Erongo an die Küste.

Übrigens wird es auch bei Sesriem deutlich km geben - Ihr wollt sicher ins Sossusvlei, d. h. je nach Standort habt Ihr auch schon 130 km und mehr, je demnach ob Ihr abends UND morgens ins Vlei wollt.

Viel Spaß beim weiteren Planen
DoNo
938 Beiträge · seit 201327. Feb. 2014 · #13
Hallo Hannes,

meine Ersttätertour war auch 14 Tage lang. Die erste Rechnung gab auch knapp über 2000km, am Ende waren es dann aber 3300km. Wie schon geschrieben. Etosha ist nicht 0, allein die Strecken zwischen den Camps sind recht ordentlich und die Pirschfahrten bringen viel dazu.
Auch Ausflüge von Swakopmund (Cape Cross, falls es nicht auf der Weiterfahrtstrecke ist, Welwitschiadrive oder die 35km einfach nach Walvis Bay zur Dolphin Cruise) addieren schnell km.
Wir hatten immer zwei Nächte an einem Ort, so dass wir immer einen "Fahrtag" und einen "Naherkundungstag" abwechselnd hatten. Das war gut machbar. Im Prinzip war es wie von Dir aufgelistet. Im Etosha würde ich 2 Nächte Okaukuejo und 2 Nächte ausshalb am Ostende (Namutomi Gate) buchen. Ich liebe Mushara, aber es gibt noch mehr gute Lodges z.B. Onguma. Namutomi scheint zum Übernachten nicht der HIt zu sein, und die paar km ausserhalb des Parkes lohnen sich.

Gruß Andreas
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962 Beiträge · seit 200727. Feb. 2014 · #14
Hallo, hannes, dein Plan sieht ganz gut aus
hier meine Empfehlung :
]
Plane im Camp Naukluft-Park unbedingt von Sesriem kommend 2 Nächte ein. Du kannst dort bei Trails "Afrika zum Anfassen" kennenlernen und Superfotos machen.
Das gleiche gilt für Ameib und Spitzkoppe, sowas erlebst du in Namibia sehr selten, allein in der Wildnis unterwegs zu sein und sicher unter freiem Himmel im Ameib-Camp schlafen zu können, ist ein unvergessliches Erlebnis.
Die Bulls Party mit den unglaublichen Felskugeln und dem Klettersteig am Elefant das ist ein Muss für Namibialiebhaber, wir waren schon mehrmals dort und werden immer wieder gern zurückkehren!!"!!
Besuche das Filmhaus bei Kamanjab in Richtung Outjo-einmalig dort kannst du direkt daneben Campen, es reicht wenn du gegen Mittag in Okaukujeo bist.
Ich hätte noch viele Geheimtipps, aber ich bin sicher auch du wirst öfter zurückkehren, weil du dich der Magie des südlichen Afrika nicht entziehen kannst !!!!"
Viel Freude beim Entscheiden wünscht dir Frank
Auch die Löwen von Kgalagadi s.Foto von 2011 werden dich faszinieren, aber das ist eine ganz andere Tour, gern werde ich weitere Fragen beantworten
h7a25ca4.jpg
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2014
Themenstarter6 Beiträge · seit 201427. Feb. 2014 · #15
Unglaublich, wie nett man hier empfangen wird und wie hilfsbereit hier alle sind! Vielen herzlichen Dank!!!

Ich bin ab morgen erst mal außer Landes und werde mich erst ab Mitte März wieder mit der weiteren Planung befassen können, aber zum einen liest die Mitreisende mit und kann sich entweder gerne auch mal zu Wort melden *wink* 😉 , oder zumindest die Tipps überdenken 😉

Weil es ja nicht nur von einem User kam: Die km-Angaben sind natürlich nur grob und nur zwischen den einzelnen Etappen. Dass wir vor Ort noch Kilometer schrubben ist klar und natürlich eingeplant, aber eben nicht abzuschätzen. Deshalb haben wir keine entsprechenden Werte eingetragen.

Gibt es eigentlich auch Touren/Orte/Sehenswürdigkeiten etc. bei denen man sich vorher anmelden muss?

Macht es Eurer Ansicht nach Sinn, sich ein Satelliten-Telefon zu organisieren?

Tolles Löwenfoto übrigens. Ich hoffe, ich kann ähnliche Fotos schießen 😉

Viele Grüße und noch mal vielen Dank aus Frankfurt

Hannes
9 Beiträge · seit 201401. März 2014 · #16
Hallo ihr Namibialiebhaber und -erfahrenen!

Ich melde mich jetzt auch mal zu Worte, ich bin die von Hannes schon mehrmals erwähnte Mitreisende 😉
Mein Name ist Anja, ich bin 24 Jahre alt und komme wie Hannes aus der Nähe von Frankfurt am Main. Auch für mich ist es die erste Reise in das ferne Afrika und seitdem wir die Flüge gebucht haben, bin ich total aufgeregt und kann die 9 Monate bis zum Abflug kaum abwarten. Zum Glück gibt es ja genug zum Planen, so sollte die Zeit relativ schnell vergehen 😄

Hannes hat unseren groben Tourenplan ja bereits vorgestellt, ich habe mich in der Zwischenzeit weiter in meinen Reiseführer vertieft und viele Beiträge hier im Forum zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten gelesen. Natürlich tauchen hierbei immer mehr Fragen auf...
Ich versuche mal, diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen:

1. Wir landen am 24.11. gegen 20:35 Uhr in Windhoek. Macht es Sinn, den Mietwagen noch an diesem Abend zu übernehmen?
Ich habe in den Beiträgen zu Mietwagen gelesen, dass eher geraten wird, den Wagen bei Tageslicht zu übernehmen, da dann die bisherigen "Macken" besser gesehen werden können und so am Ende der Reise zu keinen unliebsamen Überraschungen führen...

2. Welche Möglichkeiten gibt es am Flughafen in Windhoek ohne Mietwagen in die Stadt bzw. zum Hotel/Pension zu kommen? Apropos, für Unterkunftstipps für eine Nacht in Windhoek sind wir immer dankbar 😉 Bisher habe ich von Pension Moni gelesen. Empfehlenswert?

3. An unserer zweiten Station, Sesriem, macht es wohl am meisten Sinn den Campingplatz innerhalb des Parks zu beziehen um die früheren und späteren Fahrtzeiten zum Sossusvlei in Anspruch nehmen zu können?!

4. Die Living Desert Tours mit Chris scheinen sehr interessant zu sein. Sollte man diese ab Swakopmund in Anspruch nehmen?
Dolphin Cruises ab Walvis Bay scheinen ebenfalls sehr beliebt zu sein, gibt es hier Vorschläge zu Veranstaltern?
Macht es überhaupt Sinn, diese beiden Touren während dem 3-Tages-Aufenthalt in Swakopmund mitzumachen? Oder bleibt uns dann zu wenig Zeit um Swakopmund selbst erkunden zu können?

5. Im Damaraland sollte man sich wohl auf Twyfelfontain und die Steingravuren konzentrieren?! Gibt es hier noch Tipps, welche Ausflüge man hier machen kann und welche Unterkünfte zu empfehlen sind?

6. Den Etosha-Park hatte ich jetzt erstmal überlegt von der Westseite über das Dolomite-Camp (2 ÜN?) zu bereisen. Das muss natürlich erst noch abgesprochen werden, im Moment ist ja alles nur Planung 😉
Vom Dolomite-Camp würde es meiner Meinung nach Sinn machen, die nächsten 2 Nächte im Halali-Camp zu verbringen, um dann die Rückreise zum Erongo über das Anderson Gate starten zu können.
Wie seht ihr das?

7. Im Erongo fehlt mir im Moment noch der Überblick über die Möglichkeiten, Sehenswürdigkeiten etc. vor Ort. Tipps hierzu nehm ich gerne an 😉
Farm Eileen kommt in den Berichten über das Erongo-Gebiet immer wieder vor. Ist diese zu empfehlen?

8. Die letzten zwei Tage wollen wir in Windhoek bzw. Umgebung verbringen. Macht es eurer Meinung nach Sinn, ein Hotel in der Stadtmitte (für Stadterkundungen etc.) zu nehmen oder eher eine Farm außerhalb der Stadt? Kommt wahrscheinlich auf den gewünschten Entspannungsfaktor an 🙂

So, ist jetzt doch einiges an Fragen zusammengekommen... Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu viel auf einmal 😗
Ich freue mich über Antworten 😁

Schon jetzt vielen Dank und liebe Grüße aus Frankfurt
Anja
841 Beiträge · seit 200801. März 2014 · #17
'Nabend Anja,

Ich gehe mal auf einige Punkte ein.

Zu 1 und 2 :
Wenn ihr um 20.35 landet, dann Zoll und Gepäck habt ist es sicherlich schon 21.45.
Dann noch 40 km bis Windhoek. Das wird spät und kein Fahrzeugvermieter gibt euch dann noch das Auto.
Ich denke mal ihr solltet ein Shuttle vorab rservieren, welches euch gleich in eure Unterkunft bringt. Oder ihr nächtigt in der Nähe des Flughafens, Etango oder Airport Gästefarm und dann nach einem frühen Frühstück gleich zum Autovermieter.
Eventuell sogar 2 Nächte i Windhoek am Anfang. Ihr müsst ja das Fahrzeug übernehmen, einkaufen etc. , da kann die Fahrt nach Sesriem auch schon eng werden.

Zu 4 :
Bei 3 Tagen Aufenthalt in Swakopmund könnt ihr Beides machen. Die Ausflüge finden vormittags statt, so daß ihr Nachmittads Zeit für die Stadt habt.

Zu 6 :
Dolomite nach Halali ist zu weit. Höchstens bis Okakukuejo.

Grüße
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
zuletzt bearbeitet 01. März 2014
312 Beiträge · seit 201302. März 2014 · #18
Hallo Anja,

zu einigen Punkten kann ich auch etwa sagen:

1. Auto würde ich erst am nächsten Tag übernehmen - kommt auf den Verleiher an. Meiner ist am Flughafen, daher übernachten wir direkt beim Flughafen und lassen uns dort abends vom Hotel abholen, bekommen ein spätes Abendessen und am nächsten morgen den Transfer zum Flughafen für die Autoübernahme.

2. Wir haben die Übernachtung bei Ondekaremba organisiert - s. Punkt 1

3. Es gibt keinen Campingplatz innerhalb des Parks - nur 1 Lodge. Alle anderen sind vorm Tor und nur einer wirklich direkt dran.

4. Swakopmund ist recht überschaubar - die Zeit reicht Euch locker, wenn ihr die beiden Ausflüge jeweils morgens macht

5. Hatte ich mir "geschenkt" - leider keine Info dazu

6. Ich schliesse mich Namib Tom an. Dolomite bis Okaukuejo ist ok - dort übernachten und dann übers Anderson Gate raus.

7. Erongo - da hatten wir AiAiba...das ist aber eine Lodge. Es gibt dort Felszeichnungen und ein Living Museum der San

8. Ich würde persönlich etwas außerhalb der Stadt suchen - Ihr habt mit dem späten Abflug ausreichend Zeit, einige km am letzten Tag zu fahren.


Schönen Sonntag und viel Spaß beim Planen
DoNo
7'296 Beiträge · seit 200602. März 2014 · #19
Hallo Anja,
Anja89 schrieb:2. Welche Möglichkeiten gibt es am Flughafen in Windhoek ohne Mietwagen in die Stadt bzw. zum Hotel/Pension zu kommen? Apropos, für Unterkunftstipps für eine Nacht in Windhoek sind wir immer dankbar 😉 Bisher habe ich von Pension Moni gelesen. Empfehlenswert?
es gibt Taxis und wohl auch eine Busverbindung. Bei den Taxis müsst ihr allerdings vorher über die Unterkunft (oder hier im Forum) den korrekten Fahrpreis rausbekommen. Die Taxifahrer fordern gerne mal das Dreifache und dann ist Handeln angesagt (oder zu viel bezahlen). Manche Unterkünfte schicken euch auch zum Taxipreis einen Fahrer samt Auto vorbei oder organisieren euch ein Taxi.

Was die Unterkunft angeht, würde ich auch mal 'nen Backpacker in die Überlegung einbeziehen. In der Cardboard Box, Chameleon oder ähnlichen Unterkünften findet man schnell Kontakt zu anderen -meist jungen- Reisenden und erhält den ein oder anderen Tipp.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
9 Beiträge · seit 201402. März 2014 · #20
Vielen, vielen Dank für die Antworten bisher! Die geben doch schon einige Antworten und helfen bei der Planung 😁

Dann werde ich mich mal weiter daran setzen 😉

Grüße
Anja