Liebe Leute,
guten Tag erstmal und Respekt für dieses klasse Forum, dem ich in den vergangenen Wochen schon zahlreiche Tipps entnommen habe. Nun möchte ich mich an die Namibia-Camping-Profis unter Euch wenden, denn ich plane unseren ersten (und leider wohl auch einzigen) Familien-Urlaub Ende August/September in Namibia.
Kurz die Facts: Wir haben zwei Jungs (15 und 13), verbringen jeden Sommerurlaub im Zelt und mit eigenem Auto, aber eben in Europa und nicht in Afrika. Längere Autofahrten waren bei unseren Kindern nie ein Problem, wir waren noch nie zweimal an dem selben Ort, weil wir immer wieder Neues entdecken möchten. Für Namibia haben wir 18 Tage Zeit und werden mit einem Hilux Double Cab mit zwei Dachzelten unterwegs sein. Mit meiner bisherigen Planung bin ich nun bei meiner Familie auf Zweifel gestoßen, ob wir uns da trotz aller Erfahrung nicht zu viel zumuten und zu viel Zeit im Auto verbringen werden. Zugegebenermaßen habe ich nur drei Doppelübernachtungen an einem Ort eingeplant: nach einer Woche in der Gegend von Sesriem (nach Möglichkeit Hauchabfontein, weil die Jungs so gerne in Flüssen baden), nach ca. zwei Wochen und zum Abschluss am Waterberg Plateau und dazwischen zwei Nächte in Okaukuejo (+ eine in Halali).
Grundüberlegung war, dass wir nicht ganze Tage auf Campingplätzen verbringen möchten und, wenn wir rumfahren wollen, die Dachzelte ohnedies einklappen müssen, was ja anscheindend nicht sehr zeitaufwendig ist. Bei zeitigem Aufstehen kann man m.E. dann auch zwei, drei und in Ausnahmefällen auch mal vier Stunden unterwegs sein und hat noch genügend Zeit, zwischendurch oder am neuen Ziel Besichtigungen, kleinere Wanderungen etc. zu unternehmen. Ist das so realistisch gedacht? Das Ganze soll ja nicht in Stress ausarten. Grob überschlagen kämen wir bei der folgenden Route auf ca. 3500km:
Tag 1: Windhoek: Stadtbesichtigung und Mietwagenübernahme
Tag 2: Bagatelle Kalahari Campsite (schon gebucht)
Tag 3: Nähe Keetmanshoop (Köcherbaumwald, z.B. Gara's Camping)
Tag 4: Über Fish River Canyon zur Grenze nach Südafrika (z.B. Norotsoma River Resort)
Tag 5: Über Rosh Pinah nach Aus (Klein-Aus Vista)
Tag 6: Sesriem/Sossouvlei (Sesriem Rest Camp)
Tag 7+8: Hauchabfontein
Tag 9: Swakopmund (Bootstour)
Tag 10: Spitzkoppe
Tag 11: Twyfelfontein (z.B. Aabadi Mountain Camp)
Tag 12: Kamanjab (Himba)
Tag 13+14: Okaukuejo (reserviert)
Tag15: Halali (reserviert)
Tag 16+17: Waterberg (Wilderness Andersson Campsite, schon gebucht)
Tag 18: Rückkehr nach Windhoek und Abgabe Mietwagen
Mein Problem ist nun v.a. die bislang fehlende Reservierung für das Sesriem Rest Camp, das eilt wohl, ist zugleich aber schwer zu terminieren. Eine Möglichkeit, die Reise abzukürzen, wäre das Streichen des Südteils mit Fish River Canyon etc. (was ich nur schweren Herzens täte), wir wären dann aber entsprechend früher in Sesriem.
Puh, das ist jetzt viel Text, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Experte Zeit, sich das anzusehen und seine Beurteilung abzugeben. Wenig geholfen wäre mir mit Kommentaren wie: "hebt auch das für Euren zweiten, dritten oder vierten Namibia-Trip auf..." Denn das geben unsere Ressourcen leider nicht her, wir lehnen uns finanziell gesehen mit dieser einen Reise schon sehr weit aus dem Fenster 🙁
Vielen Dank im Voraus und in gespannter Erwartung,
Grüße
Geronimo
guten Tag erstmal und Respekt für dieses klasse Forum, dem ich in den vergangenen Wochen schon zahlreiche Tipps entnommen habe. Nun möchte ich mich an die Namibia-Camping-Profis unter Euch wenden, denn ich plane unseren ersten (und leider wohl auch einzigen) Familien-Urlaub Ende August/September in Namibia.
Kurz die Facts: Wir haben zwei Jungs (15 und 13), verbringen jeden Sommerurlaub im Zelt und mit eigenem Auto, aber eben in Europa und nicht in Afrika. Längere Autofahrten waren bei unseren Kindern nie ein Problem, wir waren noch nie zweimal an dem selben Ort, weil wir immer wieder Neues entdecken möchten. Für Namibia haben wir 18 Tage Zeit und werden mit einem Hilux Double Cab mit zwei Dachzelten unterwegs sein. Mit meiner bisherigen Planung bin ich nun bei meiner Familie auf Zweifel gestoßen, ob wir uns da trotz aller Erfahrung nicht zu viel zumuten und zu viel Zeit im Auto verbringen werden. Zugegebenermaßen habe ich nur drei Doppelübernachtungen an einem Ort eingeplant: nach einer Woche in der Gegend von Sesriem (nach Möglichkeit Hauchabfontein, weil die Jungs so gerne in Flüssen baden), nach ca. zwei Wochen und zum Abschluss am Waterberg Plateau und dazwischen zwei Nächte in Okaukuejo (+ eine in Halali).
Grundüberlegung war, dass wir nicht ganze Tage auf Campingplätzen verbringen möchten und, wenn wir rumfahren wollen, die Dachzelte ohnedies einklappen müssen, was ja anscheindend nicht sehr zeitaufwendig ist. Bei zeitigem Aufstehen kann man m.E. dann auch zwei, drei und in Ausnahmefällen auch mal vier Stunden unterwegs sein und hat noch genügend Zeit, zwischendurch oder am neuen Ziel Besichtigungen, kleinere Wanderungen etc. zu unternehmen. Ist das so realistisch gedacht? Das Ganze soll ja nicht in Stress ausarten. Grob überschlagen kämen wir bei der folgenden Route auf ca. 3500km:
Tag 1: Windhoek: Stadtbesichtigung und Mietwagenübernahme
Tag 2: Bagatelle Kalahari Campsite (schon gebucht)
Tag 3: Nähe Keetmanshoop (Köcherbaumwald, z.B. Gara's Camping)
Tag 4: Über Fish River Canyon zur Grenze nach Südafrika (z.B. Norotsoma River Resort)
Tag 5: Über Rosh Pinah nach Aus (Klein-Aus Vista)
Tag 6: Sesriem/Sossouvlei (Sesriem Rest Camp)
Tag 7+8: Hauchabfontein
Tag 9: Swakopmund (Bootstour)
Tag 10: Spitzkoppe
Tag 11: Twyfelfontein (z.B. Aabadi Mountain Camp)
Tag 12: Kamanjab (Himba)
Tag 13+14: Okaukuejo (reserviert)
Tag15: Halali (reserviert)
Tag 16+17: Waterberg (Wilderness Andersson Campsite, schon gebucht)
Tag 18: Rückkehr nach Windhoek und Abgabe Mietwagen
Mein Problem ist nun v.a. die bislang fehlende Reservierung für das Sesriem Rest Camp, das eilt wohl, ist zugleich aber schwer zu terminieren. Eine Möglichkeit, die Reise abzukürzen, wäre das Streichen des Südteils mit Fish River Canyon etc. (was ich nur schweren Herzens täte), wir wären dann aber entsprechend früher in Sesriem.
Puh, das ist jetzt viel Text, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Experte Zeit, sich das anzusehen und seine Beurteilung abzugeben. Wenig geholfen wäre mir mit Kommentaren wie: "hebt auch das für Euren zweiten, dritten oder vierten Namibia-Trip auf..." Denn das geben unsere Ressourcen leider nicht her, wir lehnen uns finanziell gesehen mit dieser einen Reise schon sehr weit aus dem Fenster 🙁
Vielen Dank im Voraus und in gespannter Erwartung,
Grüße
Geronimo